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Donnerstag 17. Mai '18 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Leitung Christof Griese
„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.
Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.
HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums
Samstag 12. Mai '18
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Jazz am Kaisersteg 16. + 30. Juni, 14.+ 28. Juli, 11. August 2018 Umfundisi, Schultze/Ehwald/Schröder, JR3, Triebwerk Hornung, The Jerico Projekt, Frank Gratkowski Trio, Silke Eberhard Trio, Fake Noise, Melanoia, Das Kondensat, Generations-Trio, Plejaden Suite, Autochrom, SEES … Open Air Bühne am Kaisersteg, Hasselwerderstr. 22, Berlin-Oberschöneweide |
Der Jazz ist im Keller?
Es schwingt immer auch eine Portion Stolz mit, wenn Jazzmusiker (und die Jazzmusikerinnen auch) von ihren Arbeitsbedingungen erzählen.
„Es war schlimmer als Bergbau, schlimmer als Untertage-Arbeit”, berichtete etwa der vor einem Jahr verstorbene Michael Naura, wie er als Jazzpianist ohne Sonnenlicht und in bedenklich verrauchten Kellern durch die Nächte spielte, bis er buchstäblich ins Sanatorium kam. Doch das ist lange her.
Heute gibt es Jazz auch an der frischen Luft – zum Beispiel auf der Open-Air-Bühne des Jazzkellers am Kaisersteg – auch wenn dahinter immer noch ganz klassisch der „Jazzkeller 69 e.V.“ steht.
Seit bald 50 Jahren bringt dieser Verein Jazz in Berlin auf die Bühne: im ‚Aufsturz‘ in Mitte, aber eben auch in Schöneweide. Was früher der sprichwörtliche „Jazzkeller“ war, ist heute eine Reihe von Bühnen – in der ganzen Stadt verteilt. Ein zentrales „House of Jazz“, wie es derzeit diskutiert wird, kann diese lebendige Szene bestenfalls ergänzen.
Ein Querschnitt der Berliner Jazz-Szene ist auch diesen Sommer wieder am Kaisersteg zu sehen und hören: zum Beispiel Gebhard Ullmann, der 2017 den ersten Berliner Jazzpreis erhielt. Sein Trio heißt »Das Kondensat« – eine erstaunliche Essenz.
Im August teilen sich die SaxophonistInnen Frank Gratkowski, Silke Eberhardt, Jonathan Lindhorst und Peter van Huffel die Bühne.
Und Mitte Juli erinnern Tobias Delius und Matthias Schubert an den 2012 verstorbenen Sean Bergin, der einst aus Südafrika nach Amsterdam gekommen war, und den europäischen Jazz vom Kopf auf seine tanzenden Füße stellte.
Lebendig ist Musik immer, wenn verschiedene „Töne“ aufeinander treffen, wie im »Generations Trio« von David Friedman und Tilo Weber, oder im »Jerico Project«, wo sich das »Matsch& Schnee«-Duo von Maike Hilbig und Silke Eberhard mit drei Posaunisten vereint.
Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Und darum geht es doch, immer wieder neu.
~ Tobias Richtsteig, freischaffender Musikjournalist in Presse und Funk, war bis 2018 Mitglied im Jazz-Beirat der Berliner Senatskanzlei f. kulturelle Angelegenheiten.
Freitag 11. Mai '18 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Duthoit Frangenheim Turner
Isabelle Duthoit – clarinet, voice
Roger Turner – percussion
Alexander Frangenheim – bass
Duthoit Frangenheim Turner spielen seit 2013 im Trio. 2014 erfolgte die Veröffentlichung ihrer ersten CD „kochuu“, gefolgt 2016 von „light air still gets dark“.
Hierzu Jean-Michel van Schouwburg in seiner CD-Besprechung: „one of the most authentic productions of free improvisation“.
Die Musik des Trios ist frei Improvisiert mit einem unmittelbaren Sinn für das im Moment kollektiv Erschaffene.
Duthoits Stilistik liegt dabei zwischen klassischem Klarinetten-Gestus und einer stimmlichen, exzessiven eruptiven Dramatik und wird von Frangenheim und Turner in ein Netz aus subtil interagierenden Linien, Brüchen und Klangprovokationen eingebunden .
Gemeinsam schaffen sie die komplexe Orchestrierung eines „visionären Crescendos“
„… a visionary crescendo that seems to portray of a prisoner on its last legs, the sound on „Kochuu“ evokes a scenario where an imagined confinement got easily turned into a sort of sonically acceptable madness.The style this trio explored sounded so subversive that even some of the boldest free-jazz improvisations could look like stuff for weenuses. „
~ Vito Camarretta (Chain DLK)
„This is an intense recording and one of the most authentic productions of free improvisation we’ve witnessed. In this musical field it seems without a precedent – an unheard music – which even after more than forty years of evolution in this way of creating music, never ceases to amaze us.“
~ Jean-Michel van Schouwburg (Orynx)
Sonntag 6. Mai '18
Johannes Bauer 22.7.1954 – 6.5.2016

Liebe Freunde,
am 6. Mai jährt sich der Todestag von Johannes Bauer zum zweiten Mal.
Seit einigen Monaten erinnert ein Grabstein an ihn.
Dank des Benefizkonzertes vom 2. September 2016 im „Aufsturz“ und der Unterstützung zahlreicher Freunde, vor allem aus der Jazz-Szene, konnten wir den Stein in dieser besonderen Form gestalten und setzen lassen.
Der Gedenkstein, ein Rheinhardtdorfer Sandstein, hat eine beschichtete Messingtafel, auf der seine Komposition Nr. 10 von 1991 eingraviert ist, ist behauen und nicht geschliffen.
Typisch für diesen Sandstein sind die kleinen Toneinschlüsse.
Johannes Grab befindet sich auf dem Parkfriedhof Marzahn, Wiesenburgerweg 10,
12681 Berlin. Es hat die Grabnummer 127/128.
Der Gedenkstein würdigt ihn in eindrucksvoller Art und Weise als Musiker und Komponist.
Johannes Todestag ist für mich und meine Familie Anlass, allen MuskerInnen, dem Jazzkeller e.V., Freunden und Bekannten für die großzügige Hilfe zu danken.
Eure
Marion Bauer-Stille
Sonntag 6. Mai '18 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Lacy Pool
Rudi Mahall – bass clarinet
Michael Griener – drums
Uwe Oberg – piano
Lacy Pool ist die „Berliner Band“ des Wiesbadener Pianisten Uwe Oberg: mit den glorreichen Hauptstädtern Rudi Mahall und Michael Griener springt er am tiefen Ende in den Pool und taucht in die Musik des unvergleichlichen Steve Lacy (1934-2004) sowie in eigene Kompositionen.
Diese Stücke sind ein ideales Vehikel für den anarchischen Charme des ungewöhnlich instrumentierten Trios Lacy Pool: Mit großen Ohren und Augenzwinkern erkunden die Drei die Stilvielfalt in den Kompositionen, nehmen sie auseinander, setzen sie auf unerhörte Weise neu zusammen und interpretieren sie mit dem für sie typisch freigeistigen Respekt.
Jeden Sonntag 12 Uhr: Elektropolis-Tour
Treffpunkt: Industriesalon, 10 € / ermäßigt 8 €, Dauer ca. 2 Stunden
Die Tour folgt den Spuren der bedeutenden Industriegeschichte von Schöneweide. Incl. Turmbesteigung vom Peter Behrens-Bau.
Freitag 4. Mai '18 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Das Kondensat
Gebhard Ullmann – soprano, tenor saxes, sample, looper
Oliver Potratz – bass, analog effects
Eric Schäfer – drums, electronics
Ein Kondensat entsteht beim Übergang eines Stoffes in einen anderen. Dieser sehr komplexe Prozess gibt Energie an die Umgebung ab. Es geht ums Eindampfen, Komprimieren und Verdichten. Lauter Vokabeln, die den Bandnamen des Trios rechtfertigen und diese wahrlich neue Musik beschreiben.
Analoges und Digitales fusionieren, die Erfahrungen aus den Feldern des Jazz mit den neuen Technologien kombinieren, Übergänge von einem ins andere kreieren und dabei das Publikum nicht vergessen.
Vielmehr, freigesetzte Energien werden auf das Publikum übertragen. Direkte Vergleichsgrößen fehlen weitgehend für diese losgehende und Spaß machende Musik.
Allenfalls irrlichtern Pioniere der Rock-, World- und Jazzavantgarde durch diese unverbrauchten Klänge, die auf unsere schöne neue Welt reagieren.
Das Kondensat springt ab aus dem Museum in ein Jetzt jenseits diverser orthodoxer Lehren. Jazz ist das auch, aber nur unter anderem. Neugier ist die Gier nach Neuem.
Darum geht es hier. Mit mal rockig-punchigem, mal melodiös-balladeskem Zugriff, generiert mit neuen Medien in neuen Kontexten.
Es ergibt sich ein aus langjähriger Kontinuität gewachsenes Triospiel, das sich erweiterter Mittel bedient, ohne eine anarchische Unverstelltheit zu verlieren.
Diese diskursive Trialogmusik entwickelt ihre ganz eigene Dynamik. Das Trio-Format hat eine lange Geschichte, weil es enorme Räume bietet, die nicht zugestellt sind.
Die Drei beherrschen dieses hier unabdingbare Agieren und Reagieren, dieses Lenken und Sich-lenken-Lassen vom anderen, dieses Ausformulieren einer gemeinsamen Vision im Offenen.
Dienstag 1. Mai '18 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

directed by Willi Kellers
Simon Rose – baritone sax
Jan Roder – bass
Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA
Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session
Teilnehmer
Christian Paczkowski guitar
Dietrich Petzold violin, viola
Herbert Löwe tenor sax
Johannes von Wrochem guitar
Julian Datta banjo
Willy Springer, alto sax, clarinet
Verlauf
1. Datta / Petzold / Kürvers
2. Kellers / Roder / Paczkowski
3. Rose/ Löwe
4. Springer / Kürvers
5. Kellers / von Wrochem / Petzold
6. Tutti (Christian Paczkowski – piano)
Sonntag 29. April '18 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Gratkowski/Gumpert/Borghini
Frank Gratkowski – reeds
Ulrich Gumpert – piano
Antonio Borghini – bass
Noch ein Klaviertrio?
Frank Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des 52-jährigen Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinetten.
Seit 1991 arbeitet er mit dem Pianisten Georg Graewe zusammen. Seit 2001 konzertiert er im Trio mit Achim Kaufmann, Piano und Wilbert DeJoode, Bass.
Er leitet u. a. auch die Bands Fo[u]r Alto und Z-Country Paradise.
Wichtigster Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen. 2005 wurde Ulrich Gumpert mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Mit dem italienischen Bassisten Antonio Borghini treffen sie sich zu einem neuen Pianotrio.
Ja, mehr solcher Klaviertrios!
Freitag 27. April '18 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Brückenschlag
Broken Silence
Urs Leimgruber – reeds
„Urs Leimgruber spielt auf eine so faszinierende Weise Saxophon, dass man glauben könnte, andere Klangerzeuger zu hören.
Er weiß auf seinen Instrumenten Trommeln sprechen, Gitarren klingen und Gongs nachhallen zu lassen. Sein Spiel wirkt beinahe entinstrumentalisiert, befreit von Nebenbedeutungen und auch in der komplexen Gestaltung auf unerwartete Weise pur.
Klang an sich. Seine Musik mutet an wie ein klingendes Manifest, ein tönender Daumenabdruck, eine Soundkarte mit einem unverwechselbaren, nur mit persönlichem Atem einzugebenden Code“. ~ Bert Noglik
wiki/Urs_Leimgruber
SKEIN Quartet
Achim Kaufmann – piano
Frank Gratkowski – reeds
Wilbert de Joode – bass
Tony Buck – drums
“Improvisierte Musik in kompromissloser Form: Nichts ist hier von vordergründigem Effekt, nichts schielt nach Abgehobenheit, nichts ertrinkt in Routine – es ist verwegene, bissige Musik. Schonungslos ostentativ.”
~ Hannes Schweiger (Freistil Magazin)
Freitag 20. April '18 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Klima Kalima (Weltraumprogramm)
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums
Die Drei trafen sich in Berlin aufeinander und wurden Gefährten auf einer musikalische Reise, die bisher fünfzehn Jahre andauert.
Sie haben ihren eigenen Sound definiert und fordern solide die Grenzen der musikalischen Möglichkeiten der Trio-Formation heraus.
Bei der Kombination von Finnland und Berlin erreicht man ursprüngliche, wilde, kreative Jazz-Musik.
Klima Kalima verwendet Elemente aus Rock, Blues und Folk, um ihrem modernen Jazz-Sound ein skurrilen Akzent zu geben.
Die letzte CD Finn Noir kam im 2013 heraus bei Enja Records. Ihre früheren CDs „Loru„, Chasing Yellow und Helsinki on my mind ernteten international sehr gute Kritiken.
Sie gewannen den Neuen Deutschen Jazzpreis 2008. Das neue Programm handelt von astronomischen Reisen.
kallekalima.com

