Jahresarchiv für 2026

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Samstag 11. Juli '26 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Willi Kellers – The Circle

The Circle © Cristina Marx Photomusix

© Cristina Marx Photomusix

Hans Peter Hiby – reeds
Rieko Okuda – piano
Meinrad Kneer – bass
Willi Kellers – drums

Mit The Circle hat Willi Kellers ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen, das musikalische Begegnung auf höchstem Niveau zelebriert.
Die Idee: Kolleginnen und Kollegen, mit denen er in den vergangenen Jahren auf Bühnen von Moers über Peitz und ganz NRW bis hin zu internationalen Festivals und Clubs zusammengearbeitet hat, in einem Kreis – einem „Circle“ – zu vereinen.

Im Zentrum steht die gemeinsame Leidenschaft für zeitgenössischen Jazz: eine Musik, die im Moment entsteht, getragen von Live-Komposition und radikaler Improvisation. Genau darin liegt ihre Kraft – denn Improvisation ist und bleibt die Seele des Jazz und unterscheidet ihn grundlegend von anderen Musikformen.

Alle Mitglieder des WK Circle sind international renommierte Künstlerpersönlichkeiten. Jede Musikerin und jeder Musiker bringt eine eigene, unverwechselbare Stimme ein – auf höchstem künstlerischem Niveau.
Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Verständnis von Jazz als freier Kunstform: fernab von bloßer Reproduktion großer Vorbilder, hin zu einer lebendigen, offenen und stets überraschenden Klangsprache.

Publikum und Presse zeigen sich gleichermaßen fasziniert und oft auch erstaunt: Kaum zu glauben, dass diese dichten, komplexen musikalischen Strukturen ohne festgelegte Kompositionen entstehen – allein aus dem Moment heraus, aus Leidenschaft, Vertrauen und der Freude am gemeinsamen Spiel.
Der Musiker Luten Petrowski brachte es einmal auf den Punkt: Viele hätten vergessen, dass Jazz eine Kunstform ist. Im WK Circle wird genau dieser Gedanke eindrucksvoll Wirklichkeit.

 

 

Witold – Orchestrale Musik fürs Trio

WITOLDKalle Kalima – guitar
Uli Kempendorff – reeds
Moritz Baumgärtner – drums

Das Trio Witold mit dem Gitarristen Kalle Kalima, dem Saxophonisten Uli Kempendorff und dem Schlagzeuger Moritz Baumgärtner hat sein jüngstes Album „Witold Plays Lutosławski“ dem polnischen Dirigenten und Komponisten Witold Lutosławski gewidmet – oder besser gesagt, seinen Volksliedern, den „Melodie Ludowe„, entstanden in der Nachkriegszeit.

Es war im Jahr 2019, als Kalle Kalima eine Bearbeitung für Gitarre von Witold LutosławskisFolk Melodies“ zu einer gemeinsamen Session mit Moritz Baumgärtner und Uli Kempendorff brachte.
Die drei leben in Berlin und treffen sich regelmässig zum Jammen. Weshalb Kalle Kalima ausgerechnet auf Lutosławski kam, war eher dem Zufall geschuldet: „Ich bin plötzlich auf diesen faszinierenden Komponisten aufmerksam geworden und habe im Internet nach Noten gesucht, die wir fürs Jammen nutzen könnten.“

Er wurde fündig: Eine ganze Sammlung von Volksliedern aus den Vierzigern, arrangiert für klassische Gitarre. Das Trio sei auf Anhieb „von den spannenden harmonischen Ideen Lutosławskis“ beeindruckt gewesen, sagt Moritz Baumgärtner: „Als Jazzer haben wir diese Stücke genommen, darüber improvisiert und die Kompositionen mit Akkordsymbolen ergänzt.“
Dabei hätten sie nicht einfach nachgespielt, sagt Uli Kempendorff, „vielmehr haben wir dazugetan, was uns eingefallen ist. Damit haben wir die Grundlage für unsere eigenen Arrangements geschaffen.

Diese Arrangements testete das Trio dann bei verschiedenen Konzerten. Dabei stellte es bald fest, dass womöglich auch Werke von Komponisten passen würden, die eine ähnliche musikalische Sprache sprechen und aus einem ähnlichen musikalischen Zeitraum stammen.
Also Komponisten, die die Zeit ab Ende des Ersten Weltkriegs bis Ende der 1940er-Jahre abdecken.
Kalle Kalima: „Wir stießen auf Stücke des ungarischen Komponisten Béla Bartók und des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Insbesondere Streichkonzerte, die wir in der Folge umarrangierten.“ 
Diese Transferleistung sei keineswegs einfach gewesen und habe etliche Zeit in Anspruch genommen, gibt Kalima zu. Ein Beispiel: „Schostakowitschs String Quartets auf Gitarre, Saxophon und Gitarre auszurichten, war superschwierig. Da alles in C-Moll ist, musste ich die tiefste E-Saite meiner Gitarre auf C herunterstimmen.“

Die Pandemie gab ihnen jedoch die Chance, sich in diese aufwändige Arbeit zu vertiefen. Sie schrieben die Stücke so um, dass sowohl die zugrunde liegende musikalische Information, als auch die Visionen des Trios sichtbar wurden. „Wir waren am Ende selbst überrascht, wie die ursprünglichen Stücke nach unserer Überarbeitung klingen würden – es war eine Entdeckungsreise“, so Uli Kempendorff.
„Im Prinzip haben wir dieselbe Arbeit gemacht, wie unsere Komponisten: Sie haben Volkslieder genommen und neu arrangiert. Und wir nehmen jetzt ihre Arrangements, schreiben sie um und improvisieren.“

Und weil das Ensemble den Fokus auf die Improvisation stellt, ist das Album „Witold Plays Lutosławski“ als Momentaufnahme zu betrachten, „schließlich kann aus den Grundlagen bei den Konzerten immer etwas Neues entstehen„, betont Moritz Baumgärtner.
Das sei so gewollt und Konzept dieses Ensembles, das keinen Bandleader kennt.
Kalle Kalima: „Auch wenn ich damals die Musik von Lutosławski ins Spiel gebracht hatte, arbeiten wir alle gleichberechtigt zusammen und diskutieren über die Umsetzung. Auch bei den Improvisationen bringen sich alle ein. So wie es für jeden passt.“


Samstag 4. Juli '26  -  Konzerthinweis:  13:00
Bühne am Kaisersteg    [Hasselwerderstraße 22A]


Sommerfest

– für die ganze Familie
– Bastelangebote
– große Seifenblasen selber machen
– Stockbrot am Lagerfeuer
– und vieles mehr

Gemeinsam mit der Werkstatt für MosaikKunst Mosaizistas entsteht außerdem ein wild bewachsenes Mosaik-Hochbeet für die Alte Kita.
Dazu gibt es Pizza aus dem Lehmofen, hausgemachtes Eis von der cocomo eiswerkstatt, Waffeln, Bratwurst, Getränke und viele Gelegenheiten zum gemeinsamen Verweilen.

Musikalisch wird es ebenfalls vielfältig:

– Junge Bands des Jugendschiffs ReMiLi

Entropic Unit meets Steyer and Gschlößl w/ Special Guest Jonte  
   Edith Steyer, Gerhard Gschlößl, Simon Roessler, Peer Sehring und Jonte

– sowie Reggae-Musik von Vido Jelashe sorgen für den passenden Soundtrack des Tages.

– Zum Abschluss spielen die Beer Drinking Daddies mit Rockabilly, Rhythm & Blues und Rock’n’Roll-Klassikern.

 

Außerdem findet auf dem Jugendschiff ein Puppentheater für Kinder ab 3 Jahren statt (Dauer ca. 45 Min.)
Eintritt Puppentheater: 3 € pro Person

…und das Brückenfest beginnt schon ab 12 Uhr – DAS PROGRAMM

Brückenfest

 

 


Samstag 27. Juni '26 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Faustkeil Ensemble

roland komitowRoland Komitow – reeds
Jörg Huke – trombone
Andreas Willers – guitar
Roland Fidezius – bass
Christian Marien – drums

Vom Faustkeil bis zur chirurgischen Gefäßklemme, vom Schlagwerk über die Saiten bis zu den Holz- und Blechblasinstrumenten, Werkzeuge und Instrumente beginnen dort, wo der Mensch mit seinen Körperfunktionen nicht mehr weiter kommt.

Sie vereinen Kreativität und Kraft und sind zu Metaphern geworden. Sie stehen sinnbildlich für das ERSCHAFFEN und FORMEN.
So wie auch dieses Ensemble. Eine Gruppe aus 5 Solisten, mit der Verpflichtung, die Musik in ihrer überschreitenden Wucht in alle erdenklichen und unvorstellbaren Sphären zu entsenden.

Das Publikum durchdringend und mitnehmend. Empfangsbereit!
Am Anfang war Klang, dann der Faustkeil, und am Ende wird vielleicht Stille sein.
Vielleicht…!?

 

 

Gulf of Berlin

Gulf of BerlinAntje Messerschmidt – violine
Gebhard Ullmann – reeds
Maike Hilbig – bass
Gerhard Gschlössl – trombone/tuba
Jan Leipnitz – drums

Michael Haves – electronic/live sound processing

GULF of BERLIN sind fünf Musikerinnen plus ein Sound Designer, die den Raum zwischen Improvisation und Komposition neu vermessen.
Was auf den ersten Blick wie spontane Klangentfaltung wirkt, offenbart sich als Musik, die zwar im Moment entsteht, aber durch die besondere Anordnung innere Logik trägt.

Jede einzelne akustische Stim¬me wird mit elektronischer Bearbeitung in Echtzeit verwandelt und den Musikerinnen als Spiegel zurückgeführt, sodass das Ensemble wie ein vielstimmiges Kollektiv wirkt: jedes Bandmitglied reagiert auf ein verfremdetes Ich.

So entstehen Klanglandschaften, die von schwebenden Ambient-Texturen über Noise-Gebirge zu Rhythmen von Prog-Rock-Visionären reichen.
Im Hintergrund schwingt die radikale Haltung der AACM mit, während die spirituelle Glut Albert Aylers aufflammt.


Donnerstag 25. Juni '26  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

 

JayJayBeCE

Foto: © SchankFotografie

DIRECTION Leon Griese

REEDS

Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton

BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone

RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums

 

„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?

Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.

Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel

saxart.de/jayjaybece


Samstag 23. Mai '26     19:00     Konzerthinweis
Galiläa-Kirche  [Rigaer Str. 9/10    10247 Berlin]


Celebrate 112 years of Sun Ra in space
and 102 of Marshall Allen on Earth

Celebrate 112 years of Sun Ra in space and 102 of Marshall Allen on Earth

  • 19:14: Open up the gates to the outer space
  • 19:24: Marshall Allen, 99, Astronaut (2025) in presence of film director Ari Benjamin Meyers
  • 20:01: Ignition of the music-powered engines

Chris Hyperion Mehler – Intergalactic Trumpet
Reverend Hunter S. Chicken – Titan Tenor Sax
Pharoannes Mimas Schleiermacher – Moon Sax, Moog Synth
Yorgos Iapetus Hochapfel – Sun Organ, Galilei Piano
Isis Dione Roessler -Horsehead Nebula Bass
Janus Tethys Leipnitz – Starr Drums
Ngoma Lugundu – Baobabs, Vulcan Brush Dance

The sound of joy is enlightenment. Hereby, our invitation, we do invite you to be of our space world.

Sun Ra is in outer space. Sunrise in outer space. Love for everybody.
Marshall Allen, 99, Astronaut (2025)

Marshall Allen, 99, Astronaut (2025) is centered around the world renowned free and avant-garde jazz musician and current leader of the legendary Sun Ra Arkestra, of which he has been a continual member since 1958. He has recorded primarily with Sun Ra since the late 1950s and has led the Arkestra since 1995, following Sun Ra’s death in 1993 and John Gilmore’s two years later. The debut album of „one of the most distinctive and original saxophonists of the postwar era“, mentioned twice in the Guinees Book of Records, was released in his 101st year of life.

Overground control 2:

  • Major Tolga Tolon (Red Crescent Space Mission Super Sonic Sound Engineer)
  • United Space Marshal Lion Bix bei der Kellen (Speedometer of Light, Enlightenment Illuminationist)

Let’s celebrate the birthdays of the oldest practicing alto saxophonist and big band leader between the Sun and Jupiter and that of his extraterrestrial mentor from Saturn.

 


Freitag 22. Mai '26




Zum Programm von Jazz am Kaisersteg Zum Programm von Jazz am Kaisersteg Zum Programm von Jazz am Kaisersteg

Programmheft des KulturSommer Alte Kita
Das gesamte und umfangreiche Programmheft
des KulturSommer mit weiteren Veranstaltungen
hier als PDF

Das gesamte und umfangreiche Programmheft
des KulturSommer mit weiteren Veranstaltungen
hier als PDF


Donnerstag 21. Mai '26    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

 

JayJayBeCE

Foto: © SchankFotografie

DIRECTION Leon Griese

REEDS

Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton

BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone

RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums

 

„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?

Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.

Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel

saxart.de/jayjaybece


Montag 18. Mai '26    Einlass: 19:30  Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

uli gumpert

Foto: Schorle

directed by Willi Kellers  +  Assi

Opener:
Ulrich Gumpert – piano
Matthias Bauer – bass
Sunk Pöschl – drums

 

Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65

» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!


Sonntag 10. Mai '26    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Trio Leimgruber-Demiere-Lehn + Tony Buck

Trio Leimgruber-Demiere-LehnUrs Leimgruber – soprano saxophone
Jacques Demierre – piano & amplified spinet
Thomas Lehn – analogue synthesizer
+ Tony Buck – drums / percussions

Das Trio mit Urs Leimgruber, Jacques Demierre und Thomas Lehn ist eine Fortsetzung des Quartetts, das mit dem Bassisten Barre Phillips die Kunst der freien Improvisation bis ins fast Unhörbare auslotet.

Ohne den frei swingenden Zen-Bass von Phillips wird die Musik noch entrückter, vergeistigter, andererseits auch klarer und ungemein transparent.
Die drei Musiker bewegen sich konzentriert und wagemutig wie die tollkühnsten Freikletterer in der Wand und legen Routen zurück, die in keiner App verzeichnet sind.

Wie sie das schaffen, wie es dort aussieht und wie es sich anfühlt, wie jeder von Ihnen genau das Nötige oder Überraschende beiträgt, damit die Musik unter Spannung bleibt: Das erweist sich nicht nur als Herausforderung, sondern immer wieder auch als ein Genuss für die Hörenden.

Klang um Klang können sie dieser musikalischen Imaginationen selber Teil des Prozesses werden.
Die ausgefeilte Klangkunst, das dynamische Spektrum und die Space-Architekturen auf diesem Trioalbum sind einzigartig.
~ Pirmin Bossart, JazzNMore

Heute als Gast mit dabei Tony Buck der als Experimentalist und Improvisator immer auch versucht selbst die äußersten Grenzen der Musik zu überschreiten.

 

Vorverkauf über Eventbrite


Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz


Sonntag 3. Mai '26    Einlass: 19:30  Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
House of Music   [Revaler Straße 99, 10245  RAW-Friedrichshain]


Satoko Fujii Orchestra Berlin

Satoko Fujii Orchestra Berlin

Foto: Assi

Satoko Fujii – composition & direction
Matthias Schubert – tenor sax
Gebhard Ullmann – tenor sax
Paulina Owczarek – baritone sax
Natsuki Tamura – trumpet
Nikolaus Neuser – trumpet
Lina Allemano – trumpet
Matthias Müller – trombone
Jan Roder – bass
Michael Griener – drumsone
Peter Orins – drums
+ Liz Kosack – synthesizer

Vielseitige „Einflüsse von Klassik über Folklore und Jazz bis Heavy Metal und Punk fließen im Spiel der japanische Avantgarde-Jazz-Pianistin und -Komponistin Satoko Fujii mit überraschenden Verläufen zusammen.
Ihr Spiel bewegt sich irgendwo zwischen Cecil Taylor, Keith Jarrett und Mira Melford.
Sie zählt zu den wichtigsten und vor allem eigenständigsten Exponenten des japanischen Jazz.

Obwohl diese Verortung so auch nicht ganz stimmt. Denn sie pendelte über Jahre hinweg zwischen Japan und New York, seit einiger Zeit zwischen Tokyo und Berlin.

Die vielen Facetten, die sie in immer neuen Projekten und Begegnungen offenlegt, machen sie im positiven Sinne unberechenbar: zwischen freier Improvisation, strenger Formgebung oder einem Rückgriff auf ältere Musikformen – wie etwa den Tango.
Für jede Ausrichtung hat Satoko Fujii ihr eigenes Ensemble.

Satoko Fujii wurde die 2001 von der Jazz Journalist’s Association zum „Best Composer“ auserkoren.
In diesem Zusammenhang ist vor allen ihr Orchester, von dem bereits drei CDs erschienen sind, sehr zu beachten:

Over nearly twenty years of touring and collaborating with some of the world’s most renowned musicians, pianist-composer Satoko Fujii has become a global citizen, evidenced by the orchestras she’s established in several major cities.
With „Ichigo Ichie“, Fujii debuts her first European large ensemble, the Satoko Fujii Orchestra Berlin.
Based in her newly adopted home city, the Orchestra Berlin joins a roster of improvising big bands based in New York and Tokyo, Nagoya, and Kobe in Japan.

The bulk of „Ichigo Ichie“ is made up of the title piece, a sweeping four-movement work that Fujii composed for the 2013 Chicago Jazz Festival.
The title translates roughly as “once in a lifetime,” and is a Japanese idiom associated with tea ceremonies. It is used as a reminder to cherish every meeting, as it will never happen again in exactly the same way.
Fujii chose the title based on the special occasion of the festival and an ensemble chosen expressly for the event, but it’s equally applicable to any performance of the highly spontaneous piece.

“It’s a Japanese philosophy that means we have to treat every moment very importantly,” Fujii explains. “We never know if we’ll meet again or not.
Usually I don’t name a piece before I compose it, but this time was different because I was so inspired.”
Fujii revisited “Ichigo Ichie” when she decided to debut her new Berlin-based orchestra, performing and recording the piece over three frigid winter days in January 2014.

The snow outside doesn’t chill the performance, however, which kicks off with a combustible showcase for drummers Michael Griener and Peter Orins, the latter also Fujii’s bandmate in the collective quartet Kaze.
The band finally enters with a soaring fanfare before fading away again for an entrancing unaccompanied solo from bassist Jan Roder, as the piece continues its contrast between sparse silences and overwhelming ensemble swells.
The second movement boasts an urgent, driving theme spotlighting the agility of the horn section, yielding to a series of inventive, textured interactions among various members of the ensemble. Movement three is more muted, with occasional powerful surges emerging from intense interplay.
The piece’s final section is its most explosive, massing an enormous steamroller of sound from the entire group.
The album closes with “ABCD,” a new piece penned by Fujii in an unusual way.

The score, which uses graphics and instructions to cue improvisation, doesn’t assign parts to specific instrumentalists.
Instead, each part is numbered and chosen by the ensemble members on the day of the performance, guaranteeing fresh interpretations with each new rendition.
The twelve-piece Orchestra Berlin celebrates Fujii’s move to the city in 2011 along with husband, trumpeter, and Orchestra member Natsuki Tamura.

“I like having orchestras in different cities because that kind of diversity can give my music energy,” Fujii says.
“In Europe in general, musicians have excellent technique, because they have a long classical music history and the education is very good.
Also, Berlin is a very international city, so I’m playing with musicians in Berlin but that doesn’t necessarily mean that they’re German musicians.”
~ label info

satokofujii.com
satokofujii.bandcamp.com

 

Vorverkauf über Eventbrite


Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz

japanfoundation