Archiv 2022

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Sonntag 7. August '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita am Kaisersteg   [Hasselwerderstraße 22A]


Vernissage – Open-Air-Fotogalerie

Fotograf Lutz Baumann

„Zeitzeugen – Berlin Treptow 1970-1988“

Fotograf Lutz Baumann    www.zeitzeugen-portal.de
Ausstellung bis 1. September

Lesung: Micha Meinicke
Roman: Ostkreuz |
Michael_Meinicke

Musikalische Umrahmung:
Bernd Bangel – vocals, acoustic guitar

 


Samstag 6. August '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Christian Marien Quartett

Christian Marien QuartettTobias Delius – tenor sax, clarinet
Jasper Stadhouders – guitar
Antonio Borghini – bass
Christian Marien – drums

Dieses ganz neue Quartett hat sich erst im Januar bei einem eindrücklichen Konzert für den Jazzkeller 69 im Kühlspot vorgestellt.
Auf seiner Website beschreibt Christian Marien die Idee zur Band so: „Musik hat die Kraft, im Kleinen zu finden, wonach wir auch im Großen suchen: frei zu sein, den Moment so zu nehmen wie er ist und zu wissen, nur gemeinsam kommen wir an diesen ersehnten anderen Ort.“
Mit dem expressiven Holzbläser Tobias Delius, dem experimentierfreudigen und energiegeladenen Amsterdamer Jasper Stadhouders und Antonio Borghini hat Marien beseelte Musiker an seiner Seite, die genau in diesem Geiste spielen.
Natürlich wird viel gemeinsam improvisiert und auch Mariens Stücke sind vor allem dazu da, immer wieder neu erfunden zu werden.
Der 1975 in Münster geborene Musiker und Komponist wird, ebenso wie seine Mitspieler, seit Jahren für seine besonderen Qualitäten weithin anerkannt.
Die FAZ lobte anlässlich eines Konzerts mit der Insomnia Brassband: Marien „ist dank seiner perfekten Balance zwischen Präzision und Freiheit ein sehr attraktiver Drummer“, mit einem „von dynamischen, zuweilen mit überraschenden Wendungen und Breaks gespickten Spiel“ und „klanglich markanten Akzenten“.
www.christianmarien.de

 

 

Der Dritte Stand

Der Dritte Stand Matthias Müller – trombone
Matthias Bauer – bass
Rudi Fischerlehner – drums, percussion

Der 1971 geborene Posaunist Matthias Müller zählt zu den vielseitigen seiner Art. Er beteiligte sich an teils avantgardistischen Tanz- und Theater- sowie Neue Musik-Projekten, u.a. am Schauspielhaus Düsseldorf und am Berliner Ensemble.
Später spielte er oft in kleinen Formationen mit Protagonisten der freien Improvisation, zuletzt u.a. Eve Risser, John Butcher, Sofia Jernberg.
Zeitweise arbeitete Müller auch mit Albert Mangelsdorff, Blixa Bargeld, Kenny Wheeler und Norma Winstone; im Quartett Absolutely Sweet Marie kreierte er spielerische Neudeutungen von Bob Dylan-Klassikern.

Das recht neue Trio Der Dritte Stand präsentierte im März sein erstes, nach der Band benanntes Album. Wie bei diesen drei sehr profilierten Musikern zu erwarten, folgt die darauf eingefangene, improvisierte Musik den Impulsen des Augenblicks.
Offene, assoziative Klänge und dichte Passagen wechseln sich ab, der Grad der Abstraktion ist ebenso hoch wie die Bandbreite an Möglichkeiten für ein spontanes, variables und kollektives Zusammenspiel.
der-dritte-stand
bandcamp.com/album/der-dritte-stand

 

 

Christof Thewes Surrealbook Ensemble Deluxe (Premiere)

Christof-thewesReeds:
Paul Engelmann – alto sax / Hartmut Oswald – tenor sax / Rudi Mahall – baritone sax, bass clarinet
Brass:
Daniel Schmitz – trumpet / Christof Thewes – trombone
Rhythmus:
Florian Müller – guitar / Ben Lehmann – bass / Martial Frenzel – drums

Die Achse Saarbrücken-Berlin hat sich schon in einigen Konstellationen bewährt, immerhin ist der im Saarland ansässige Posaunist Thewes (u.a. Globe Unity Orchestra) Mitglied der Hauptstadt-Band Die Enttäuschung und des legendären Berliner Quartetts Ruf der Heimat.

Mit Hartmut Oßwald und dem jungen, agilen und energiegeladenen Drummer Martial Frenzel, beide ebenfalls in Saarbrücken zuhause, spielt Thewes auch in der Band Silvertowers, während Frenzel und der Berliner Bassist Ben Lehmann (*1990) im Trio Bubu gemeinsame Sache machen – mit Paul Engelmann.
Man kennt sich also untereinander, zudem haben Thewes, Oßwald, Lehmann und Frenzel Ende September 2021 das Album „SurRealBook 9“ veröffentlicht.
Schon das Quartett begeistert mit engmaschigen Mustern und rhythmischer Detailschärfe in kantigen Bläsersätzen. Umso spannender verspricht die Verdoppelung zum Oktett zu werden.
www.christofthewes.de

 


Samstag 30. Juli '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Kollektiv N

Kollektiv Susanne Wegener – vocal, dance / Theo Jörgensmann – clarinet
Akira Ando – bass / Heinz-Erich Gödecke – trombone
Wolfgang Schmiedt – guitar / Willi Kellers – drums
Jens Tolksdorf – saxes, trumpet / Peter Ortmann – piano

„N“ steht für Neu, Norden, auch für Nein und Niemals und ist der Name eines 2016 gegründeten Kollektivs.
Das Kollektiv „N“ bevorzugt die freie Improvisation als musikalische Kommunikation miteinander, um- und eingerahmt von einigen Kompositionen motivisch-thematischer Qualität aus der Feder der Ensemblemitglieder.

Die Beteiligten des Ensembles sind weitgereiste Vertreter und eine Vertreterin des europäischen Jazz schlechthin, mit tiefer Verwurzelung in der Historie des Jazz als Musikform des 20. Und 21. Jahrhunderts und mit ebenso starken Bezügen zur aktuell-zeitgenössischen europäischen Konzertmusik.

Zeitgenössische Kunst und aktuelle Musik bringen ständig eine große Vielfalt neuer Ideen, Formen, Artikulationsweisen hervor, die nicht selten den Blick in die Zukunft von Kunst und Kultur frei legen.
kollektiv-n

 


Samstag 23. Juli '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Meinrad Kneer Quintett

Meinrad Kneer QuintetSebastian Piskorz – trumpet
Peter Van Huffel – alto sax
Gerhard Gschlößl – trombone
Meinrad Kneer – double bass
Andreas Pichler – drums

Angefangen hat Meinrad Kneer, in den Niederlanden, genauer gesagt an den Universitäten von Hilversum und Amsterdam.
Seitdem arbeitete er mit internationalen Künstlern wie Han Bennink, Fred Frith, Roscoe Mitchell und Künstlerinnen wie Iva Bittová sowie der Marc Sinan Company. Vor rund elf Jahren zog Kneer nach Berlin, in seinen eigenen Projekten hat er sich auch als Komponist profiliert.
Den größten Teil des Repertoires seines Quintetts schrieb er eigens für diese Besetzung, einige Stücke wurden für sie angepasst und neu arrangiert. Ihr dynamisches Spektrum macht Spaß; es umfasst klare und komplexe Motive, Groove-Passagen und kraftvolle Improvisationen, allesamt beflügelt von dynamischer Spielfreude.

Der kanadische, seit 2008 in Berlin ansässige Saxophonist und Komponist Peter Van Huffel wurde im Magazin All About Jazz als „einer der intensivsten Interpreten auf [seinem] Instrument“ bezeichnet.
Er ist Leader des robusten Punk-Jazz-Trios Gorilla Mask, ferner bildete er mit der belgischen Sängerin Sophie Tassignon, der Pianistin Julie Sassoon und Meinrad Kneer das Ensemble House of Mirrors.
Gerhard Gschlößl zählt zu den Fixsternen am Berliner Blechbläserhimmel. 1967 geboren, gehörte er u.a. zu Albert Mangelsdorffs Deutsch-französischem Jazzensemble, spielte mit vielen internationalen Künstlern (Michael Mantler, Billy Hart u.a.) und ist Ko-Gründer des Jazzkollektivs Berlin.
meinradkneer5tet.blogspot.com
meinradkneer.eu

 

 

Fun Horns

Fun HornsVolker Holly Schlott – saxes, flute
Falk Breitkreuz – saxes, bassclarinet
Jörg Huke – trombone
Nikolaus Neuser – trumpet, fluegelhorn

Als sich 1986 diese ungewöhnliche Formation von Blech- und Holzbläsern gründete, waren Volker Schlott und Jörg Huke auch schon dabei.
Der ursprüngliche Plan, als Studio-Bläsersatz zu fungieren, habe sich in zahlreichen Produktionen erfüllt, berichtet die Band auf ihrer Website, „nachdem wir aber gemerkt haben, dass wir auch ohne Rhythmusgruppe ganz gut grooven können, haben wir uns ein eigenständiges Live-Konzept erarbeitet.“
Seitdem hat das Quartett 12 Alben veröffentlicht, Preise eingesammelt und Tourneen von Südamerika bis Indien gespielt.
Die inzwischen nicht mehr so ganz neuen Mitspieler Falk Breitkreuz (seit 1998) und Nikolaus Neuser (ab 2012) haben die Fun Horns auf ihrem langen Weg mit frischer Luft versorgt.
www.fun-horns.com

 

 


Samstag 16. Juli '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Stefan Schultze Large Ensemble

Schultze_Large EnsembleLeonhard Huhn – alto, clarinet / Peter Ehwald – tenor, soprano, clarinet / Magnus Schriefl – trumpet/  / Till Künkler – trombone / Almut Kühne – vocals / Peter Meyer – guitar / Igor Spallati – bass / Roland Neffe – vibraphone, percussion / Els Vanderweyer – vibraphone, percussion /Moritz Baumgärtner – drums / Stefan Schultze – fender rhodes, composition

Ein weiteres Sonderkonzert, das terminlich aus der Reihe tanzt.
Und nicht nur damit. Schon anhand der Besetzung seines Tentetts mit gleich zwei Vibraphonen respektive Marimbas lässt sich erahnen, dass der Pianist und Komponist Stefan Schultze sehr klangorientiert denkt.
Seinen Gestaltungswillen zeigt er aber auch als Pianist, etwa auf seinem herausragenden Solo-Album System Tribe. Durch erweiterte Spieltechniken, Manipulationen im Inneren des Flügels etc. und einer stilistischen Offenheit, die von Minimalismus über Pop und Noise-Rock bis zur Neuen Musik reicht, entwirft Schultze ausgeklügelte Klangwelten, die ganz selbstverständlich zwischen melodischen und abstrakten Momenten oszillieren.
Seine Großformation ist auch eine Art Gipfeltreffen der Berliner um-die-40-Szene, mit den zuweilen mikrotonalen Saxophon-Eskapaden Leonhard Huhns, atmosphärisch-schillernden Gitarrenphantasien Peter Meyers (Melt Trio) und markanten Trompeteneinlagen Magnus Schriefls.
Musik von heute, die um ihre Ahnen weiß und schon viel Medien-Lob erhalten hat. Das Magazin Concerto freute sich an „abrupten Wendungen und anarchischem Witz“, Jazz Thing lobte: „Die enorme Vielschichtigkeit seiner Partituren und die Virtuosität im Umgang mit dem Klangkörper Bigband machen Ted The Bellhop zu einer kleinen Sensation.“
stefan-schultze-large-ensemble

 

 


Samstag 9. Juli '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Round Square

Round SquarePaul Engelmann –  alto sax
Charlotte Joerges – alto sax
Paul Feise – tenor sax
Elli Sooß – baritone sax
Conrad Steinhoff – bass
Leon Griese – drums

Vor gut einem Jahr veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Curved Space, das überwiegend Kompositionen von Charlotte Joerges sowie zwei Stücke aus der Feder Paul Engelmanns und eins von Conrad Steinhoff präsentiert.
Manche davon mögen im ersten Moment wegen ihrer Orientierung an gängigen Stilmitteln bis hin zum traditionellen Swing nicht gerade revolutionär oder gar herausfordernd erscheinen.
Gleichwohl wirken sie dank detailgenauen Verzahnungen in sorgfältigen Arrangements sowie wiederkehrenden animierenden Grooves und überraschenden Breaks hochgradig unterhaltsam.
Die zwei Saxophonistinnen und zwei Saxophonisten unterscheiden sich in Ausdruck, Ideen und Interpretationen, sind sich aber in der Gestaltung einig, was vielleicht auch daran liegt, dass Feise, Sooß und Engelmann ehemalige Mitglieder von JayJayBeCe sind.
Alt-Saxophonist Engelmann ist außerdem bereits in Projekten mit John Schröder und Alexander von Schlippenbach aufgefallen.
round-square

 

 

Bauhauskapellentraum

JBauhauskapellentraumacobien Vlasman – vocals
Almut Schlichting – bariton sax
Daniel Meyer – guitar
Sven Hinse – bass

Das schillernde, ziemlich ungewöhnlich besetzte Quartett Bauhauskapellentraum hat sich 2019 zum 100. Jubiläum des „Bauhauses“ gegründet.
Die Idee war, der seinerzeit am berühmten Kunsthaus aktiven Kapelle einerseits Referenz zu erweisen, andererseits aber keine nostalgische Rückschau, sondern eine Art persönliche Fortsetzung von Form und Ästhetik zu kreieren.
„Von der Bauhaus-Quelle aus hat sich der Interessenstrom unserer Working-Band mittlerweile verbreitert und verästelt“, beschreibt Almut Schlichting die aktuelle Entwicklung, „Sven und ich als Komponisten und alle vier als Improvisatoren bringen ein breites Spektrum an Einflüssen in die Band.“
Damit meint Schlichting Elemente aus Funk, Rock, Jazz, osteuropäische Anklänge und kammermusikalische Klangstrukturen.
Der erdig-warme, selten schneidend-hohe Ton ihres Bariton-Saxophons verschlingt sich mit Jacobien Vlasmans volltönender Stimme, die sich zuweilen in expressive Improvisationen steigert und/oder elektronische Effekte zur Erweiterung ihres Klangspektrums bis ins komplett Abstrakte nutzt.
bauhauskapellentraum.de

 

Im Rahmen der „Jazzwoche Berlin #4

jazzwoche berlin #4

 


Samstag 2. Juli '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita am Kaisersteg   [Hasselwerderstraße 22A]


Vernissage – Open-Air-Fotogalerie

Fotograf Georg Krause aus dem Zyklus: ARBEIT

„Menschen und Arbeiten“

Fotograf Georg Krause | www.georg-krause.de
Ausstellung bis 4. August

Musikalische Umrahmung:
Oliver Blümel – piano
Gonzalo Piveral – vocal

Im Rahmen der SoliParty des SchöneVibes Kollektiv
Musik, Kunst, Familienprogramm, Mitmach-Aktionen.
www.schoenevibes.de

 


Samstag 25. Juni '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Victor Gelling’s T.P.C.M.

Victor Gelling's T.P.C.M.

Claudia Schlutius, Karoline Weidt – vocal / Elli Sooß, Niko Zeidler, Tobias Haug – reeds / Jan Landowski – bass trombone, tuba / Tobias Herzog  trombone / Marie Tjong-Ayong, Gabriel Rosenbach – trumpet / Eric Haupt – guitar / Emilia Golos – keybords, elektronic / Philip Schilz – drums / Victor Gelling – bass guitar / composition

Ein gelungenes, hochspannendes Debüt eines jungen Musikers, voller Kontraste. glitzernder Ideen und mutigem Experimentiergeist“, kommentierte das JazzPodium im August 2020 Everything I Glue Together Falls Apart von Victor Gelling’s großformatiger Band TPMC.
Und das JazzThing sekundierte: „…ist so etwas wie eine akustische Wunderkammer, aus deren emotionaler Sogkraft und poetischer Wucht man sich nur schwer lösen kann.

Tatsächlich scheint Gelling, 1998 in Berlin geboren und seit 2017 Student an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz, wo er vor wenigen Wochen seinen Bachelor absolvierte, ein Hochbegabter zu sein.
Der Bassist ist im Jazz und der zeitgenössischen Musik aktiv, spielt im Düsseldorfer Ensemble Aroura № π, im Studio Musikfabrik Köln und gastiert regelmäßig in der Kammerphilharmonie.
Auf dem besagten Debütalbum vereint Gellings TPMC die Präzision der Neuen Musik mit der Freiheitsliebe des Jazz und, als wichtigstem Merkmal, einem juvenilen Umgang mit historischen und aktuellen Einflüssen aus verschiedenen Genres.
Es gibt Verspieltes wie Toy-Piano und schräge Theater-Anklänge, filmisch-suggestive Passagen und elektronische Störgeräusche, Anlehnungen an Blues und traditionellen Jazz.
Die beiden Vokalistinnen wechseln zwischen hörspielähnlich gesprochenen Texten und komplexen Gesangslinien, das weite Klangpanorama reicht bis zu offensiven Pop-Anleihen im Song Sleepy Wolf.
victorgelling.de/TPCM
everything-i-glue-together-falls-apart

 

 

 

Z-Country Paradies

Z-CountryJelena Kuljic – voice
Frank Gratkowski – alto sax, bass clarinet krank
Kalle Kalima  – guitar
Oliver Potratz – electric bass
Christian Marien –  drums

Wer sich in den vergangenen Jahren mit aktuellem Jazz beschäftigt hat, kennt die herausragenden Qualitäten sämtlicher Mitglieder dieser Allstar-Band.
Jelena Kuljic beispielsweise von KUU (ebenfalls mit Kalima u.a.) – hier wie dort hinterlässt ihre individuelle Expressivität tiefe Eindrücke.
Ob in Form von theatralischer Spoken Poetry, als wuchtig herausgeschleuderte Blues-Rock-Phrasen oder in eruptiven Improvisationen. Als ihr kraft- und phantasievoller Gegenpol zelebriert Saxophon-Virtuose Gratkowski sein gesamtes Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, von erdig-warmen bis schreiend-schrillen Ausbrüchen.
Nicht zufällig ist er für seine differenzierte Tongebung und die Erforschung von Klangmöglichkeiten durch erweiterte Spieltechniken bekannt.
Zusammen mit Kalimas markanten Riffs, Potratz‘ drückendem E-Bass und Mariens gradlinigen bis verwirbelten Drum-Mustern ergibt sich ein entschlossener Gestaltungswillen mit Stilelementen aus freiem Jazz und bissigem Rock.
Oft robust, meist sehr dynamisch, manchmal durchgehend stimmungsvoll-ruhig mit lautmalerischen Sounds. Ein Artikel in Jazzzeitung.de lobte schon 2016: „..der Freigeist, die raffinierte Rhythmik, die Expressivität, die Offerten des Unerwarteten, auch manche musikalische Skurrilität sprechen eine eindeutige Sprache.“
z-country-paradise

 


Dienstag 21. Juni '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]
Fête de la Musique


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
– Moving poets + Jazzkeller 69 + Industriesalon Schöneweide

DIRECTION Christof Griese
REEDS

Felix Broman – alto, sopran / Carolin Fröhlich – alto /  Gabriela Solovyova, Iara Sosalla Serodio – tenor / Niko Zeidler – bariton
BRASS
Donat Kubrinski, Lisa-Marleen Buchholz, N. N. – trumpet / Shi-Che Lee, Johann Giesecke, Jan Ole Zabel, Sören Fischer – trombone
RHYTHM
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums


Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

 

 


Dienstag 21. Juni '22  -  jazzkeller 69 präsentiert - 17 Uhr:
Bühne am Kaisersteg    [Hasselwerderstraße 22A]


Fête de la Musique
– Moving poets + Jazzkeller 69 + Industriesalon Schöneweide

 

CARAMEL TONIC


 

OKTOPUZZLE

Gabriela Solovyova – tenor sax
Andres Reifgerst – alto+sopran sax
Roberto Vicchio – trumpet
Tobias Zerbe – trumpet, french horn
Julius Hopf – trumpet
Vincent Elitez &  Ron Fabian Adrian Mücke – piano
Rafael Maleh – bass
Julius Leistritz – drums

www.oktopuzzle.com

 



 

 

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