Monatsarchiv für April 2026
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Sonntag 26. April '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Ullmann / Sassoon
Foto: Rene Jacobson / Cristina Marx
Gebhard Ullmann – sopran & tenorsax
Julie Sassoon – piano
Julie Sassoon und Ullmann nähern sich im Duo Gebhard Ullmann’s Kompositionszyklus ‚Impromptus und Interationen‘ (gleichnahmige CD auf Kairos 2024) an.
Und beleuchten ihn improvisatorisch von unterschiedlichsten Seiten in ihrer ganz eigene Ästhetik.
Improvisierte Kompositionen, ganz freies sowie allerlei undefinierbares wird im Duo oder auch Solo erspielt.
Das Duo ist eine Premiere.
www.gebhard-ullmann.com/compositions/solo-piano-music
www.juliesassoon.com
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Montag 20. April '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
Opener:
Edith Steyer – alto sax, clarinet
Elia Balonni – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Sonntag 19. April '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
SKEIN
© Cristina Marx Photomusix
Liz Allbee – trumpet
Frank Gratkowski – reeds
Achim Kaufmann – piano
Kazuhisa Uchihashi – guitar & daxophon
Wilbert de Joode – bass
Steve Heather – drums
SKEIN ist die Erweiterung des Trios Kaufmann / Gratkowski / de Joode.
Das Trio – bestehend aus Achim Kaufmann, Frank Gratkowski und Wilbert de Joode – gründete sich 2003 und entwickelte seither eine eigenständige, international beachtete Klangsprache.
Zum zehnjährigen Bestehen des Trios entstand die erste Formation unter dem Namen SKEIN – als größere Besetzung, die die musikalischen Möglichkeiten des Trios erweitert und verdichtet.
SKEIN steht für vielschichtige Texturen, energetische Verdichtungen und ein feines Gespür für kollektive Interaktion.
Die Musik bewegt sich zwischen struktureller Klarheit und offener Form, zwischen kammermusikalischer Präzision und eruptiver Klangentfaltung.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Donnerstag 16. April '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Sonntag 12. April '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Der Dritte Stand
Matthias Müller – trombone
Matthias Bauer – bass
Rudi Fischerlehner – drums, percussion
„Der Dritte Stand“ ist ein neues Trio aus der florierenden experimentellen Musikszene Berlins. „Der Titel der CD und der Name des Trios entstand, nachdem ein Musikerkollege bemerkte, dass der Nachname jedes Spielers ursprünglich einen alten und ehrenvollen Beruf bezeichnete“, erklärt Ken Waxman in den Liner Notes zum Album.
Die Musik ist frei improvisiert und folgt den Impulsen des Augenblicks. Von offenen, frei assoziierten Klanglandschaften bis hin zu dichten Passagen mit entfernten Anklängen an den Free Jazz wird ein breites Spektrum an Möglichkeiten des musikalischen Zusammenspiels ausgelotet.
Ein sich gegenseitig unterstützendes Geben und Nehmen und spannungsgeladene Wechsel zwischen Solo, Duo und Trio zeugen von der hierarchiefreien Struktur des Ensembles.
Um noch einmal Ken Waxman zu zitieren:
„Als hart arbeitende Musiker, die auf subtile Weise auf die proletarischen Wurzeln der kreativen Musik verweisen, entkräften die Mitglieder des Trios auf dieser Scheibe jeden Vorwurf des Elitismus.
Gleichzeitig rücken der im Laufe der Suite vermittelte Geist ihrer Ideen und ihr Können die Aufführungen in den Bereich der unprätentiösen hohen Kunst.“
derdrittestand
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Samstag 11. April '26 - Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kulturhaus Peter Edel [Berliner Allee 125, 13088 Berlin-Weissensee]
Trombones & Bird Calls – In spirit of Johannes Bauer

Der Legende nach verfolgte der 1954 geborene Ausnahmeposaunist Johannes Bauer zeitlebens ein spezielles Hobby – die genaue Bestimmung imposanter Vogelrufe. Deren Call & Response faszinierten und inspirierten ihn für die freie Improvisation und Interaktionen auf der Bühne.
Anlässlich seines 10. Todestags (* 22. Juli 1954 in Halle (Saale); † 6. Mai 2016 in Berlin) wollen wir am 11.04.2026 in Kooperation mit dem Jazzkeller69 e.V. im Kulturhaus Peter Edel in Berlin-Weißensee an Johannes Bauer erinnern.
Anstelle einer erwartbaren Retrospektive nähern wir uns dem Kosmos Bauer mit einem bewusst zeitgenössischen Programm an, das seinem musikalischen Vermächtnis Rechnung trägt:
Johannes Bauer stand für künstlerischen Offenheit wie kaum ein Zweiter und war ein beispielloser Vermittler zwischen den Szenen und Genres unserer Zeit. Auch nach der Wiedervereinigung wirkte der für seine klare musikalische Sprache und sprühende Bühnenpräsenz berühmte Improvisator und Komponist vor und hinter den Kulissen als interdisziplinärer Brückenbauer.
Bis zu seinem viel zu frühen Tod 2016 arbeitete er mit international tonangebenden Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlichster Disziplinen zusammen. Durch sein szeneübergreifendes Engagement und durch seinen zugänglichen, kommunikativen Charakter war er wesentlich mitverantwortlich für die Entwicklung und Reputation des Avantgarde-Jazz in Deutschland an der Schnittstelle zur Neuen Musik.
Zeitzeugen europäischer Jazz- und Neuer Musik-Geschichte, die mit dem Posaunisten verschiedenste Projekte realisiert haben, finden sich mit relevanten Akteuren der jüngeren Generation zu Trombones & Bird Calls zusammen. In einem dicht getakteten Programm verknüpfen sie Bauers Schaffen mit der aktuellen Jazz- und Experimental Music-Szene.
Der perfekte Ort für diese Würdigung ist das Kulturhaus Peter Edel. Einst mit der geschichtsträchtigen Konzertreihe „Jazz im Edel“ ein relevanter Treffpunkt der Ost-Berliner Improvisationsszene, ist es nun architektonisch wie konzeptionell frisch saniert und wiedereröffnet.
Zum Programm:
Der Berliner Posaunist Matthias Müller, der ähnlich wie Johannes Bauer schon immer zwischen improvisierter und Neuer Musik changierte, interpretiert die elektroakustische Komposition „Brass, Breath, Brisk“ für Solo-Posaune und Zuspiel, die Bauer einst im elektroakustischen Studio der Akademie der Künste Berlin selbst produzierte. Ein Juwel der Neuen Musik!
Das europaweit gefragte Projekt „hilde“ wurde gerade erst für den Deutschen Jazzpreis nominiert und setzt sich aus den nordrhein-westfälischen Spitzenmusikerinnen Emily Wittbrodt am Cello, der Posaunistin Maria Trautmann, der Wahlberlinerin Julia Brüssel an der Violine, sowie Johannes Bauers Tochter, der Sängerin Marie Daniels zusammen. „hilde“ präsentieren eine kammermusikalische Form von Creative Music, die weniger an Vocal Jazz erinnert, als stilistisch viel mehr einem Streichquartett gleichkommt.
Conny Bauer, Meister des Instant Composing auf der Posaune und Preisträger des Albert-Mangelsdorff-Preises 2023, zudem älterer Bruder und Mentor des Gewürdigten, stellt für Trombones & Bird Calls sein neues Generationen übergreifendes Projekt mit dem international renommierten, finnischen Gitarristen Kalle Kalima vor.
Die französische Klangkünstlerin Laure Boer lebt in Berlin und verfolgt ein originelles Konzept von Live-Electronics zwischen Noise, Folk und Jazz, das sie liebevoll „witchtronic“ nennt. Das eigens für diesen Anlass zusammengestellte „Trio Bird Calls“ bringt Boer mit dem norwegischen Noise/Jazz-Schlagzeuger Paal Nilssen-Love zusammen. Ihn verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Johannes Bauer unter anderem im Peter Brötzmann Chicago Tentet. Matthias Müller, der zuvor noch Bauers elektroakustische Komposition live performt, macht den Posaunen-Overkill komplett und erweitert als freier Improvisator die musikalische Erstbegegnung Boer + Nilssen-Love zum exklusiven Trio.
Veranstalter: Louis Rastig und Jazzkeller 69 e.V.
Tickets: https://www.peteredel.de/events
Eintritt 21 €, ermäßigt 17 € (zzgl. VVK-Gebühr)
Abendkasse 25 €, ermäßigt 20 €


