Archiv gigs

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Freitag 7. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


VOLUMEN plus

Mikolaj Trzaska – reeds
Peter Ole Jørgens – drums
Peter Friis Nielsen – bassguitar
Johannes Bauer – trombone

Sweethearts in a Drugstore” is an example of the opposite.
This sextet is made up of musicians from Germany, Great-Brittain and Denmark, a European group: Axel Dorner (trumpet), Peter Friis Nielsen (bass), Johannes Bauer (trombone), Phil Durrant (Violin, electronics), P.O.Jorgens (Drums, percussion) and Pat Thomas (piano, keyboard, electronics).
Sweethearts offer a more common variant of european improvised music. Interesting and good interplay.
I guess this group is most of all one of the many faces of Peter Friis Nielsen and Peter Ole Jorgens.
Nielsen is a veteran of the Copenhagen avant-garde scene. Jorgens, multi-instrumentalist, composed for film, theater, performance, etc.
Both play for example also in Ghost-in-the-Machine and The Wild Mans Band, bands that have also cd’s out on Ninth World Music.” (DM, vitalweekly.net)
www.trzaska.art.pl
www.johannes-bauer.net


Sonntag 2. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Hasse Poulsen’s Progressive Patriots

Stéphane Payen – saxes
Guillaume Orti – saxes
Hasse Poulsen – guitar
Hendrik Simonsen – bass
Tom Rainey – drums

Progressive Patriots“ beziehen sich auf das gleichnamige Buch des britischen Schriftstellers und Musikers Billy Bragg, der sich die Frage nach Definitionen von Identitäten stellt.
Hasse Poulsen ist Däne, hat eine englische Mutter, ist in Kenia aufgewachsen, studierte in Amerika, lebt seit 10 Jahren in Paris und seine Kinder sprechen mit ihm französisch.
Das Quintett spürt bei diesem Konzert, Identitäten nach.
Mit Stücken wie z. B.: „Children Of Migrants“ oder Born Under Two Flags“.


Samstag 1. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Die Enttäuschung

Axel Dörner – trumpet
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass
Uli Jennessen – drums

“Themenköpfe aus rasanten Bebop-Fraktalen, viertelminütige Minidramen und Slapstick-Pantomimen, pointierte, Monologe und Stichomythien, eingebettet in einen Rausch aus kollektiver Improvisation, bei dem die Musiker die Rollen so schnell wechseln wie eine vierköpfige Theatertruppe, die eines der Königsdramen von Shakespeare in einer Dreiviertelstunde runterspielt – perfekt auf den Punkt gebrachtes, spontanes, aber immer kontrolliertes Chaos.
Die klare Raumakustik der Aufnahme ist ein Trademark der Band, denn sie braucht keinen satten oder rigiden Klangraum, ihr Sound ist brüchig, an der Grenze zur Verflüssigung.
Von Uli Jennessens Schlagzeug kommt kein Volumen, sondern ein breites Spektrum von Hochund Mittelfrequenzen: Felle, Rims, Becken und das vereinzelte Wummsen der Kickdrum, die mit Jan Roders Basslines die unteren Linien bildet.
Weit darüber umschnattern sich Axel Dörner und Rudi Mahall und ergänzen das Geflecht zum vierstimmigen Kontrapunkt; eine rhythmisch, harmonisch und melodisch eng verzahnte Art Fachscher Soundmathematik auf der Basis Duke Ellingtons, Ornette Colemans und natürlich Monks – vorgetragen mit Berliner Schnauze.”
~ Eric Mandel, Jazzthetik, 9/2007


Freitag 30. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Ulrich Gumpert B3 Special

Ulrich Gumpert – hammond B3
Silke Eberhard – sax
Scott White – bass
Kay Lübke – drums

“Aus seinem Musikzimmer blickt Ulrich Gumpert auf das Theater am Schiffbauerdamm.
In den Regalen stehen unzählige Tonträger, teilweise alphabetisch sortiert, teilweise nach Plattenfirmen.
Die Platten von Blue Note sind ihm wichtig, er hat sie chronologisch aufgestellt.
Auch die alten Scheiben von Fontana und Impulse! findet er auf Anhieb.
Gumpert mag LPs, er hat noch einige 10-Zoll-Platten mit Dixieland aus den osteuropäischen Bruderländern, „damit fing alles an“, sagt er.”

Kein Wunder, dass er sich vor gut zehn Jahren eine gute alte Hammond B3 zugelegt hat.
“Wieder ein neuer, also ein alter, aber wiederentdeckter und individuell angeeigneter Sound.
Was denn, schließlich doch wieder Ami-Jazz? Ja, ja, nein, nein. Erstens klingt das bei diesem Tastenkünstler immer nach Gumpert.
Und zweitens liegen zwischen ersten Gehversuchen mit Dixieland und dem „B3 Special“ locker vier Jahrzehnte.”
Zum Dritten gehören die Mitspieler zu den interessantesten jüngeren Berliner Musikern.
(Quelle: Broecking, Noglik)
www.jazzzeitung.de


Samstag 24. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Wuppertaler Improvisations Orchester

Strings:
Gunda Gottschalk – violin, viola (Wuppertal) / Judith Bissping – cello (Wuppertal) / Christoph Irmer – violin (Wuppertal) / Matthias Kaiser – prepare violin (Köln)
Reeds:
Stefanie Heine – barition sax (Hagen) / Axel Petry- sax, clarinet (Köln) / Maryanne Piper – clarinet (Wuppertal) / Georg Wissel – sax (Köln)
Brass:
Mark Charig – cornet u.a. (Euskirchen)
Rhythm:
Reinhard Gagel – piano u.a. (Köln) /
Ute Völker – Akkordeon (Wuppertal) / Erhard Hirt – guitar, elektronic (Münster) / Dietrich Rauschtenberger – drums, percussion, sopran sax (Wuppertal) / Jürgen Tauchert – guitar (Wuppertal) Gast: Michael Vorfeld – percussion
Other:
Heide Bertram – voice (Münster) / Mitch Heinrich – voice (Wuppertal) / Wasiliki Noulesa – voice (Wuppertal) / Peter Wolf – voice (Wuppertal) 

Unter dem Titel „WIO – Ein Orchester dirigiert sich selbst“ wurde das Wuppertaler Improvisations Orchester in Zusammenarbeit mit der Peter Kowald Gesellschaft im August 2007 gegründet.

Das WIO orientiert sich an der vom „London Improvisers Orchestra“ praktizierten Arbeitsweise der „Conductions“.
Hier hat jeder Mitspieler mit Hilfe von Handzeichen die Möglichkeit die Leitung zu übernehmen und musikalische Strukturen aus dem Moment heraus zu gestalten.
Dabei knüpft das Wuppertaler Improvisations Orchester durchaus an vorhandene Vorbilder an: so das Globe Unity Orchestra, in dem Peter Kowald mitspielte, oder das Sun Ra Arkestra.

Das WIO besteht aus einem Pool von mehr als 30 Musikerinnen und Musikern, deren musikalische Herkunft von der Klassik über den Jazz bis zur Freien Improvisation reicht.
Die Mitglieder leben und arbeiten in Städten in NRW wie Wuppertal, Münster, Hagen, Köln und Aachen.
www.wio-orchester.com


Freitag 23. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Julie Sassoon Berlin Trio

Julie Sassoon – piano
Frank Paul Schubert – saxes
Rudi Fischerlehner – drums

Die britische Pianistin Julie Sassoon machte seit ihrem Eintreffen in Berlin im Jahre 2009 durch mannigfaltige Aktivitäten auf sich Aufmerksam, so durch vielbeachtete Solo-Konzerte mit ihrem Programm „New Life„, durch ihr neues Trio mit Tom Arthurs und Lothar Ohlmeier, ihre Zusammenarbeit mit Peter van Huffel und nicht zuletzt durch Duo-Konzerte mit dem Saxophonisten Frank Paul Schubert, in denen Sassoon und Schubert ihre persönliche Art der „Improvisierten Kammermusik“ pflegen.

Mit dem Schlagzeuger Rudi Fischerlehner verbindet sie ebenfalls diverse gemeinsame musikalische Erfahrungen, unter anderem eine BBC-Produktion in London.
Schubert und Fischerlehner waren in der Vergangenheit schon gemeinsam auf internationalen Bühnen zu hören, da Fischerlehner ehemals bei der Band GRID MESH am Schlagzeug saß.
Sassoons Verwurzelung in der europäischen Musiktradition mit starker Bezugnahme insbesondere auf Skriabin und Rachmaninoff gibt ihren Improvisationen eine unverwechselbare, einzigartige Stimme.
Die Musikpresse beschreibt sie wie folgt:
“a superb, hard-edged, vigorous improviser as well as a mesmeric solo performer”
~  Chris Parker, Jazz UK

Im Trio mit Schubert und Fischerlehner schafft sie eine Musik, die energetisch, transparent und lyrisch ist.
www.myspace.com/juliesassoon
www.dradio.de


Freitag 16. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Potsa Lotsa „spezial“

silke eberhardSilke Eberhard – alto sax + bass clarinet
Patrick Braun – tenor sax + clarinet
Nikolaus Neuser – trumpet
Gerhard Gschlößl – trombone
Jürgen Kupke – clarinet
Marc Unternährer – Tuba
Antonis Anissegos – live electronics

Altsaxophonistin Silke Eberhard formierte speziell für ihr Eric Dolphy-Porträt ein Quartett, das sie nach dem Stück „Potsa Lotsa“ von Dolphy nannte.
Nach langer Auseinandersetzung mit Komponisten wie Eric Dolphy und Giacinto Scelsi widmet sich Potsa Lotsa an diesem einmaligen Konzertabend „spezial“ ausschließlich dem Werk Silke Eberhards und featured dabei die Musiker Jürgen Kupke, Marc Unternährer aus der Schweiz und Antonis Anissegos.

http://silkeeberhard.com


Donnerstag 15. September '11 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
jayjaybeceDas einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk.

www.skoda-kultur.de

Leitung: Christof Griese

Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst – saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser – trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse – trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel – guitar
Jakob Heyer – bass
Leon Griese – drums


Freitag 9. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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BRoM meet a.p.d.

BRoM:
Alexander Beierbach – tenor sax
Jan Roder – bass
Christian Marien – drums

Die Versuchsanordnung ist schnell erklärt. In elementarer Besetzung spielt das Berliner Trio BROM seit 2010 eigene und freie Musik.
Als stoffliche Grundlage dafür dienen die offenen Kompositionen des Saxophonisten Alexander Beierbach – für ihn und seine Ko-Laboranten an Bass und Schlagzeug Start- und Zielpunkte für improvisatorische Reaktionsprozesse.
Großzügige Bögen, lyrische Augenblicke und Humorexplosionen zeigen: Die Chemie stimmt.
www.alexanderbeierbach.de/brom

a.p.d.:
Tom Arthurs – trumpet
Miles Perkin – bass
Yorgos Dimitriadis – drums

a.p.d. reflektiert den multikulturellen Charakter Berlins, denn es besteht aus drei erst kürzlich hierher Zugereisten: dem Bassisten aus Kanada, dem Trompeter aus England und aus Griechenland der Schlagzeuger.

Aus ihren jeweiligen individuellen Hintergründen in Jazz, Improvisation, Neuer Musik und darüber hinaus entsteht ein neuer kohärenter Gruppenklang, der sich vor allem durch seine Subtilität in Textur und Interaktion auszeichnet.
Daraus resultiert eine reichhaltige, fließende, abwechslungsreiche und unvorhersehbare Klangwelt, in der nichts selbstverständlich ist und nichts unerforscht bleibt.
www.jeanmarctoussaint.com 


Freitag 2. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Folien

Willi Kellers – drums
Manfred Hering – reeds
Christoph Winckel – bass
Frank Paul Schubert – sopran sax
Matthias Müller – trombone

“Folien” heißt die aktuelle CD des Duos Duo Frank Paul Schubert, Matthias Müller. Zur Eröffnung der Herbstsaison legt der Jazzkeller 69 noch einige Folien dazu.

FOILS [FMRCD311] versucht oberflächliche Kontraste, die durch die Instrumentation (Sopransaxophon, Posaune) nahe liegen, zu vermeiden und setzt stattdessen auf eine einheitliche Verschmelzung.
Bei aller Agilität und Turbulenz in den einzelnen Stimmen entsteht ein homogenes Klangband, das eher einen texturellen als einen narrativen Charakter hat.

„Seit Anfang der siebziger Jahre in der Jazzszene der DDR aktiv, schlägt Manfred Hering einen musikalischen Bogen von der modernen Jazztradition zu den Ausdrucksbereichen der freien Improvisationsmusik.
Manfred Herings Spiel überzeugt gleichermaßen durch Expressivität und Formbewußtsein. Er vermag sich im Prozeß intensiven, energiegeladenen Musizierens ebenso individuell mitzuteilen wie als feinfühliger Gestalter liedhafen Materials und balladesker Stimmungen.“
~ Dr. Bernd Noglik

Christoph Winckel gilt als der eigensinnigste und kräftigste Bassist in Gesamtdeutschland, ein freier Spieler, aber mit ungeheurem Swing.
In der früheren DDR gehörte er zu den meistbeschäftigsten Musikern, in den 90-igern dann viel Theaterarbeit (Hamburg, Bochum), und Touren im Charles Gayle Trio, Phil Minton, Brötzmann Trio…

“Dem Publikum und auch seinen Mitmusikern wendet Willi Kellers meistens das Profil zu, also auch das Ohr (in der Regel das rechte).
Alles andere geschieht wie von allein und ist fazinierend: Willi Kellers bei der Arbeit.
Einer der großen Schlagzeuger in der improvisierten Musik, was endlich mal gesagt werden muß, falls es noch niemand gesagt hat.
Was er an Energie in die Musik eingibt, äußert sich nicht in Lautstärke, sondern in Verdichtungen, in ständig wechselnden Auffassungen von Zeit und Klang, in einem Ideenfluß, der reich an Wendungen und Gestaltungsweisen ist und dennoch nie reißt oder formlos wird.
Bei ihm sammeln sich Ideen, von ihm gehen kumulierende Prozesse aus, er beeinflußt musikalische Prozesse durch reservierte Haltungen, bietet Alternativen an oder entschließt sich plötzlich synchron zu den anderen zur Steigerung von Tempo, Intensität, Dynamik.
Und immer haben die anderen Musiker etwas davon. Er läßt sie nie hängen, er verdeckt ihre Beiträge nie, und seine eigenen kommen mit großer Präsenz und Genauigkeit. Er ist, kurz gesagt, ein idealer Schlagzeuger…”
~ Hans-Jürgen Linke