Archiv gigs

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Samstag 29. Oktober '11    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 zu Gast in
Peter-Behrens-Turm, Oberschöneweide   [Ostendstraße 1]


International Tower Music

Omar Tamez (MEX) – guitar
Simon Jakob Drees (D) – violin, overtone singing
Matthias Müller (D) – trombone
Ritsche Koch (A) – trumpet


Der Monterrey (Mexiko) lebende Gitarrist Omar Tamez ist zu einigen Konzerten in Berlin Er ist nicht nur ein herausragender Spieler klassischer lateinamerikanischer Musik, sondern auch ein international beachteter Improvisator. Bei den „Internationale Musicians Meetings“, die Omar Tamez seit neun Jahren sehr erfolgreich in seiner Heimatstadt veranstaltet, sind viele Spitzenmusiker u.a. aus Berlin aufgetreten. Jetzt ist er zu Gast an der Spree. Das großartige Reservoir an hervorragenden Berliner Musikern und die besondere Akustik des Peter-Behrens-Turm inspiriert zu außergewöhnlichen Besetzungen.
Simon Jakob Drees arbeitet in Berlin als Musiker und Gestalt-Musiktherapeut. Als Geiger und Obertonsänger spielt er sowohl in Ensembles für improvisierte als auch für komponierte Musik und in Theaterproduktionen. Posaunist und Trompeter spielten in der Band „OLAF TON“. Die Wege trennten sich. Trompeter Ritsche Koch gehört jetzt zur Bläsersektion von „Miss Platnum“, SEED und den „Beatsteaks“. Posaunisten Matthias Müller spielt in verschiedenen Improvisationsensembles. Beide arbeiten bei Tanz- und Theaterprojekten.
Eine Begegnung, die dem Zuhörer den Raum auf besondere Weise erlebbar macht.

In Zusammenarbeit mit dem KULTURWERK Schöneweide e.V. und mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Treptow-Köpenick.

www.allaboutjazz.com/php/musician.php?id=14434
www.simonjakobdrees.de

http://ritschekoch.com
http://www.matthiasmueller.net


Freitag 28. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gitarre total

Olaf Rupp & Omar Tamez – guitar
feat.
Conny Bauer – trombone / Harri Sjöström – sopran sax

 

Der in Berlin lebende Gitarrenvirtouse Olaf Rupp trifft auf den in Monterrey lebenden Gitarristen Omar Tamez.
Monterrey liegt im Nordosten von Mexiko und ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Nuevo León.
Omar Tamez ist nicht nur ein herausragender Spieler klassische latainamerikanische Musik, sondern auch ein international beachteter Improvisator.
Er gründete vor mehr als 15 Jahren in Monterrey „Non–Jazz“ als Raum zur Entwicklung von Ideen in Jazz und improvisierter Musik und organisiert seit neun Jahren das International Musicians Meeting, bei dem u.a. Gebhard Ullmann, Harri Sjöstrom und Conny Bauer, der auch die Idee zu diesem Treffen hatte, dabei waren.

www.allaboutjazz.com/php/musician.php?id=14434
www.audiosemantics.de
www.connybauer.de

www.harrisjostrom.com

 

 


Donnerstag 27. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Wertmüller & Blum

Michael Wertmüller – drums, percussion
Dominik Blum – piano, organ, electronics

Im Rahmen des interdisziplinäres Kunstprojekt. „A Year From Monday“ (Cage) in der Akademie der Künste leiten Wertmüller und Blum Ende Oktober einem Workshop in Berlin.
Michael Wertmüller ist den Jazzfans durch seine Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann bekannt.
Dominik Blum ist der Keyborder der Avant-core Trios „Steamboat Switzerland“.
Beide arbeiten als Komponisten und Aufführende für zeitgenössiche Musik.
Das Stück “Zeitkugel von Michael Wertmüller, ein Auftragswerk des Lucerne Festival mit dem Solisten Dominik Blum, führte 2010 zu einem Eklat mit dem Orchester „Basel Sinfonietta“, weil u.a. die Musik zu laut sei.

www.dominikblum.ch
www.michaelwertmueller.com
www.adk.de/de/projekte/2011/cage/musik.htm
www.dissonance.ch/de/rubriken/3/98

 

 


Sonntag 23. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


PHILM

Philipp Gropper – saxofone
Håvard Wiik – piano
Andi Lang – bass
Oli Steidle – drums

 

Der Saxophonist Phillipp Gropper ist in Berlin geboren, hat hier studiert und kennt die Szene bestens.
Er spielt u.a. im Wanja Slavin Quartett, mit Fusk, im Mads La Cour Quintett und Pierre Borell Septett.
Am bekanntesten dürfte das Trio Hyperactiv Kid geworden sein.
In den vergangenen Monaten schrieb Gropper Musik für sein eigenes Projekt.

Bei PHILM sollen parallel existierende musikalisch Realitäten miteinander verknüpft werden.
Prägend für den Sound ist aber die Tatsache, dass vier Charaktere aufeinander treffen.


Sonntag 23. Oktober '11


DownBeat Magazine: A Jazz Postcard from Berlin

DownBeat Redakteur Jon Ross war im September zu Gast in Berlin und im Jazzkeller:

A Jazz Postcard from Berlin

When drummer Kay Lübke works into a frenzy, splashing cymbals and beating out a rapid-fire tattoo on his snare, the sound is nearly too aggressive for the basement space under Aufsturz, a grungy bar on Oranienburger Strasse in the Mitte neighborhood of Berlin.
The intimate room seems tucked away, removed from the street above, where, for some reason, Tiki-themed lounges dominate the nightlife offerings.
It’s around 9:45 p.m. on a Friday, and Lübke has turned a deliberate, soft introduction into an impressive jumble of sound…

der ganze Artikel: DownBeat Magazine


Freitag 21. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Low-Pass Filter

Samuel Blaser – trombone
Kalle Kalima – guitar
Alex Huber – drums

In dieser Band erforschen die drei Musiker die seltene Konstellation aus Posaune/Gitarre/Schlagzeug, wobei jeder der drei Improvisatoren auch als Komponist in Erscheinung tritt.
Somit entsteht ein abwechslungsreiches Programm, eine Mischung aus klaren „Knüppel“- Grooves, kammermusikalischen Passagen und wilden Impro- Höhenflügen!
www.alex-huber.com


Donnerstag 20. Oktober '11 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
jayjaybeceDas einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.

saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese



Dienstag 18. Oktober '11


Gefahr für den Fortbestand der Jazzförderung in Berlin in bisheriger Weise

Liebe Freunde, liebe improvisierende Musikerinnen und Musiker,

als Jazzredakteur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Berlin-Brandenburg fühle ich mich der Jazzszene der Region seit über 20 Jahren eng verbunden, bin sehr an deren Entwicklung und Stabilität interessiert und bemühe mich entsprechend meiner redaktionellen Möglichkeiten darum, diesen Anspruch mit Leben zu erfüllen.
Darüber hinaus versuche ich in verschiedenen Gremien auch ehrenamtlich, der Jazzszene eine Stimme zu geben – wie zum beispiel im Jazzbeirat des berliner Senats, dem ich von 1990 bis 2010 ununterbrochen angehörte.

Seit einiger Zeit erreichen mich immer wieder Informationen, dass die Strukturen der Förderung freier Gruppen mit Mitteln der öffentlichen Hand grundsätzlich verändert werden sollen.
Nun ist jede und jeder Einzelne mittelbar oder unmittelbar Betroffene aufgerufen, sich zu den öffentlich bislang nicht diskutieren Überlegungen zu positionieren.
Auch mir sind diese Überlegungen nicht im Detail bekannt, aber ich möchte meinen Informationsstand gern einem großen Kreis zur Verfügung stellen, um eine differenzierte Debatte zu diesem Thema anzustoßen.  Den ganzen Beitrag lesen »


Freitag 14. Oktober '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Die Hochstapler – The Braxtornette Project

Pierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Im Braxtornett-Projekt entwickeln „Die Hochstapler“ aus den Kompositionen von Anthony Braxton und Ornette Coleman eine eigene Sprache. Daraus ergibt sich ein Labyrinth, in dem die Themen sich vermischen und verfolgen. Angelegt ist das Projekt als Suite in vier Teilen. Dies ist Teil 2.


Sonntag 9. Oktober '11 - Konzerthinweis - 20 Uhr:
Corbo   [Kiefholzstrasse 1-4, 12435 Berlin ]


Tam de Villiers Quartet

Tam de Villiers – guitar
David Prez – tenor sax
Bruno Schorp – bass
Karl Jannuska  – drums

CD release

Der in Grossbritannien geborene Gitarrist Tam de Villiers hat sich in Frankreich niedergelassen und 2007 sein Quartett mit in der französischen Jazzszene schon anerkannten Musikern gegründet: Karl Jannuska (Schlagzeug), David Prez (Tenorsaxofon) und Bruno Schorp (Kontrabass).
Sie haben ein erstes Album ALBA LUX mit Kompositionen von Tam de Villiers aufgenommen, das im Oktober 2008 veröffentlicht wurde.
Die CD hat exzellente Kritiken der Jazzpresse erhalten. Seitdem baut das Quartett sein Repertoire aus, indem es regelmäßig in Jazzklubs in Paris, London und auf französischen Festivals spielt.

Ein NEUES ALBUM wurde in diesem Jahr aufgenommen. Nach zwei weiteren Jahren Zusammenarbeit und regelmäßiger Konzerte seit der letzten CD, hat das Quartett den Klang der Gruppe weiterentwickelt und bereichert und die Tür für einen besonderen Gast geöffnet: der Sänger DAVID LINX gestaltete so zwei Titel auf dem Album.
Diese CD verspricht die gleiche Fülle und rhythmische Tiefe, die die Gruppe charakterisiert, aber mit unbändiger Energie und einem melodischen Tempo machen sie diese zeitgenössische Musik für alle Ohren zugänglich.
Die CD wird im Oktober bei dem Label Double Moon erscheinen.

Pressetext :

„…ein exzellenter Gitarrist, faszinierende Kompositionen, ein sehr hohes Niveau…“
Marc Ducret, Gitarrist

„Es ist eine seltsame Modernität, die mich hier begeistert.“
Franck Bergerot, JAZZ MAGAZINE

„Sehr erfinderisch in seinem Spiel, baut de Villiers Verschiebungen ein, subtile Pausen im Klima, die zu
einem raueren Rock übergleiten, und überrascht durch unerwartete Phrasen.“
Jean-Marc Gelin, JAZZMAN

Er gewann 2009 den 1. Preis für den besten Solisten der Trophées du Sunside

www.jeanmarctoussaint.com