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Freitag 16. Dezember '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD Release: „4“, Leo Records
Clarinet Trio

© Daniel Sheehan

Gebhard Ullmann – bass clarinet
Michael Thieke  – altoclarinet, clarinet

Jürgen Kupke – clarinet

Die Zeiten wo guter Jazz zu swingen hatte sind langlang vorbei.
Rhythmischer Drive wird mittlerweile durch eine andere Form von Spannung ersetzt: Z.B durch differenzierte Klangbilder in zeitlich changierenden Klangräumen.
Es hämmert weniger, aber der Beat ist dennoch stets präsent.
Lyrische Balladen erzählen immer noch von unbekanntem aber emotional zugänglichem Terrain, auch wenn es neuerdings eher Kurzgeschichten sind, die da vorgetragen werden.

Das Spiel des Trios besticht durch flüssige Virtuosität in entspannter Atmosphäre.
Es widerspiegelt einen ebenso weiten Bereich von Erfahrungen wie Interessen.
So soll Gebhard Ullmann auf dem Volkstanzfestival in Rudolstadt mit allen Arten archaischer Klarinetten aus Russland, Finnland und dem Baskenland gespielt haben.
Und, Dank seiner Aufenthalte in Brooklyn verfügt er über eine ordentliche Portion Klezmer.

Das Clarinet Trio spielt Musik für geschlossene Augen. Schon mit den ersten Tönen drängen sich Bilder in den Kopf.
Das Trio erzeugt Musik von starker atmosphärischer Dichte. Wie aus dem Nichts dringen einzelne lang anhaltende Töne.
Im Spiel mit der Lautstärke lässt sich Dramatik erahnen. Stille. Dann erneut Klänge, die sich die Stille ertasten, ihr aber auch Raum zur eigenen Entfaltung bieten.
Die Musik kommt ideenreich komponiert und sensibel improvisiert daher. Sie kann auch growlen, laut malen und melodisch swingen. Sie braucht keine ’special effects‘.
Sie besticht durch Ideenreichtum und meisterliche Spieltechnik.

www.gebhard-ullmann.com


Donnerstag 15. Dezember '11 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.

saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese

 


Sonntag 11. Dezember '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berliner Art Orchestra

Leitung:
Niki Thärichen
Gast:
Michael Schiefel – vocal

Holz:
Florian Trübsbach – alto, sopran, flute, clarinet, oboe
Tilman Ehrhorn – alto, sopran, tenor, clarinet, flute
Ulrich Kempendorff – tenor, clarinet, flute
Peter Ehwald – tenor, clarinet, flute / Matthias Tschopp – bariton, bass clarinet

Hörner:
Benjamin Brown, Martin Auer, Florian Menzel, Ritsche Koch –  trumpet, fluegelhorn
Simon Harrer, Johannes Lauer, Gerhard Gschlössl – trombone
Jan Schreiner –bass trombone, tuba

Rhythmus:
Stefan Schultze – piano
Ronny Graupe guitar
Andi Lang – bass
Daniel Schröteler – drums

Für das zweite Konzert der Reihe „Berlin Art Orchestra invites…“ wird der Berliner Pianist und Komponist Nicolai Thärichen Kompositionen des Thärichens Tentett für das Berlin Art Orchestra & Michael Schiefel realisieren.
Mit dem seinem Tentett hat Nicolai Thärichen nun bereits vier CDs veröffentlicht und gehört längst schon zu den interessantesten und originellsten Komponisten zwischen Big-Band- und Kammer-Jazz in Deutschland. Die Süddeutsche Zeitung preist Thärichens Tentett als „das kompositorisch Gelungenste, arrangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer größeren Besetzung kommt“. Und über Michael Schiefel urteilt die FAZ: „Einen solchen Jazzsänger hat Deutschland vielleicht noch nie gehabt“.
Das Berlin Art Orchestra wurde im Sommer 2009 von Stefan Schultze, Jan Schreiner und Uli Kempendorff gegründet in der Überzeugung, in Berlin eine Big Band von herausragender Qualität zusammenzustellen, die zum einen ein Klangkörper ist, der die junge und spannende Berliner Szene in so vielen Schattierungen wie möglich repräsentiert und zum anderen Komponisten die Möglichkeit bietet, ihre Kompositionen und Konzepte in Berlin mit Berliner Musikern auf einem hohen Level umsetzen zu können.
Die Tatsache, dass die Band gespickt ist mit Protagonisten der jungen Berliner Szene, die selber zum Teil Bandleader (und teilweise auch Big-Band-Leader) und preisgekrönte Instrumentalisten und Komponisten sind, garantiert, dass ein eingeladener Komponist beim BAO  nicht auf nur ausführende Musiker trifft, sondern auf Interpreten, die die Musik soweit möglich auch mit gestalten wollen und können.
Das BAO vereint Musiker mit Big Band-Erfahrung (einige der Musiker waren als Gast häufiger bei großen deutschen Rundfunkbands wie NDR, hr, WDR und Rias) und Individualisten, die man in einem derartigen Line-Up nicht erwarten würde.

www.berlinartorchestra.de


Samstag 3. Dezember '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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CD Releases      RFS & ROIL

Roil

Chris Abrahams – piano
Mike Majkovski – bass
Tony Buck – drums

CD „Frost Frost“   Bo‘ Weavil records

Gegründet 2007, hat dieses in Sydney ansässige Trio seinen eigenen Zugang zur Jazzimprovisation entwickelt.
Es ist eine kontrollierte Eleganz in der ROIL-Musik, allerdings die Energie nicht vermindert.
Die Musik hat eine Qualität, die sich zwischen Kollektivsound und vielsträngigen Kontrapunkt bewegt, ein Gewebe aus Texturen, wirbelnden Schöpfungen, die zu einheitlichen Sätzen gelieren.
A beautifully weighted trio, full of delicacy, mesmerizing accumulations of detail and engulfing power
~John Clare
„...bright piano, rich bass and bass drum packing a mighty punch.“ ~ John Shand
…this essay in sound challenges preconceptions…“  ~ Roger Mitchell
www.myspace.com/roilmeaning

 

RFS

Olaf Rupp – guitar
Jörg Fischer – Schlagwerk
Frank Paul Schubert – saxes

CD “PHUGURIT”   GLIGG-records 

Wer die jeweilige Musik der drei kennt, wird sich ausmalen können, welch facettenreiches Potential im Trio Rupp/Fischer/Schubert steckt.

Olaf Rupp entwickelte Spieltechniken aus der chinesischen Pipa Musik, sowie Rasgueados, Arpeggios und Tremolos so für sich weiter, dass sie für Oberton- und Clusterwirkungen eingesetzt werden können um neue Klänge zu erzeugen.
Jörg Fischer, Mitglied der Wiesbadener Kooperative New Jazz, ist ein vielseitig versierter Drummer, der auf Free Jazz und die freie Improvisation spezialisiert ist.
Schuberts musikalisches Spektrum reicht von improvisierter Kammermusik über zeitgenössischen Jazz bis hin zu noisig-rockigem Free-Jazz.

www.musiklehrernetzwerk.de/mnwjoerg.htm
www.audiosemantics.de
www.frankpaulschubert.de


Samstag 26. November '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Improvisers Orchestra
(mit Gästen des London Improvisers Orchestra)

Alison Blunt – violin / Wolfgang Georgsdorf – violin
Tristan Honsinger – cello

Manuel Miethe – sopran sax / Zeger Vandenbussche – sopran sax
Anna Kaluza – alto sax / Ricardo Tejero – sax, clarinet
Henrik Walsdorff – tenor sax
Robert Würz – bariton sax

Gerhard Gschlössl – trombone
Ritsche Koch – trumpet

Ute Wassermann – voice
Thomas Zunk – theremin

Niko Meinhold – piano
Kim Efert – guitar
Jan Roder – bass / Horst Nonnennmacher – bass / Ulf Mengersen – bass /
Stephan Bleier – bass / Antonio Borghini – bass

Kay Lübke – drums / Max Andrzejewski – drums / Julian Bonequi – perc, elec

In den Untiefen der Berliner Kultursuppe gedeiht ein noch recht frisches Gewächs, das Berlin Improvisers Orchestra. Der Name ist ebenso wie das Konzept, sprich die Herangehensweise an die Musik, vom Londoner Pendant abgeleitet, in dem die Berliner Saxophonistin Anna Kaluza nach wie vor Mitglied ist.
Anna kehrte 2010 nach einem einjährigen Auffenthalt in London nach Berlin zurück und baute das große Ensemble nach L.I.O.-Vorbild auf.
Dabei ist das Berliner Modell keineswegs eine bloße Kopie. Etwa halb so groß wie das L.I.O. hat es seinen Schwerpunkt weniger auf einheitlich orchestralem Klangkörper sondern auf individueller Entfaltung der Musiker.
So haben die einzelnen Mitglieder viel mehr Einfluß auf die Entfaltung des Klanges und der formalen Entwicklung, und dennoch besteht bei der durchschnittlichen Besetzung von etwa 20 Musikern die Möglichkeit eines orchestralen Klanges.
Das Projekt bietet den Musikern auch ein soziales Forum, vor allem pflegt es dank Annas Kontakte zur traditionell fest verwurzelten Londoner Improszene einen regen Austausch zu derselben. So war bei jedem der monatlichen Ber.I.O.-Konzerte mindestens ein Londoner Musiker aus dem Londoner Orchester zugegen.
Sie haben mitgespielt und/oder dirigiert und um die Termine herum noch weitere Konzerte gespielt und mit Berliner Impromusikern sich zum Spielen und Sozialisieren getroffen. Für die boomende Berliner Szene ist dies inspirierend, erneuernd, es wirkt wie eine Entwicklungshilfe, die letztendlich zu besserer Musik und zu einem weiteren Horizont führt.
Auch umgekehrt hat sich für Berliner Musiker das Ber.I.O. als Kontaktbörse bewährt.
So haben sich durch den Austausch zum Beispiel Projekte entwickelt, die zu Konzertreisen nach London geführt haben… (Nico Meinhold)

 


Donnerstag 24. November '11 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.

saxes
Patrick Hamacher, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Benedikt  Schnitzler – guitar / Arne Imig – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese

 http://www.saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 


Samstag 19. November '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


MANUNKIND

Almut Kühne – vocal
Michael Thieke – clarinet
Gerhard Gschlößl – trombone
Giorgio Pacorig – piano
Antonio Borghini – bass

Antonio Borghini liebt Gedichte von E. E. Cummings, Sylvia Plath, Dylan Thomas, Alda Merini, Langston Hughes, Shel Silverstein und Paul Muldoon. Die Bekanntschaft mit der Sängerin Almut Kühne hat ihn veranlasst einen Liederzyklus zu komponieren. „Mit diesen Songs versuche ich meiner Kindheit wieder nahe zu kommen – wenn man furchtlos singt und ganze Welten in den kleinen Dingen entdeckt.“

 


Freitag 18. November '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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The Invisible Blow

Ab Baars – tenorsax, clarinet, shakuhachi
Wilbert de Joode – bass
Martin van Duynhoven – drums
Fay Victor – voice
Vincent Chancey – french hornn

Das holländische Ab Baars Trio feiert sein 20jähriges Bestehen mit der „Invisible Blow„-Europa-Tour.
Für diese Tour hat Ab zwei amerikanische GastmusikerInnen eingeladen: Die Sängerin Fay Victor und den Hornisten Vincent Chancey.

Invisible Blow“ ist ein Begriff aus dem Box-Sport den man gut als Metapher auf das Leben an sich anwenden kann.
Jeder Boxer ist sich bewusst, dass er eines Tages von einem „Invisible Blow“ getroffen werden könnte …
Ab Baars‘ „Invisible Blow“ ist eine Sammlung neuer Quintett-Kompositionen, teils inspiriert von literarischen Vorlagen von Dichtern wie Charles Bukowski, Aischylos, Emily Dickinson, William Butler Yeats, Robert Creeley und Anneke Brassinga.
Letztere war an der kompositiorischen Arbeit beteiligt.
Ab Baars: „Die Musik für ‚Invisible Blow‘ ist offen, einfach und bunt. Improvisation ist ein wichtiges Element innerhalb der Kompositionen. Die Vielfalt der Blasinstrumente – Tenorsaxophon, Klarinette, die japanische Bambusflöte Shakuhachi und das French Horn – ist wichtig und bestimmend. Gleichermassen die Stimme, mit ihren beeindruckenden Möglichkeiten und Klangfarben – von sprechend zu singend, vom Klang zum Geräusch. Neben einem normalen Drum-Set wird eine Menge kleiner Perkussion eingebunden.

Seit 1990 leitet Baars nun sein Trio, gemeinsam mit de Joode und van Duynhoven.
Das Debut fand im März 1991 im Amsterdamer Bimhuis statt. Alle drei Mitglieder haben eine lange und abwechslungsreiche persönliche Geschichte, mit viel Erfahrung vorwiegend in der Jazzmusik aber auch in allen möglichen angrenzenden musikalischen und außermusikalischen Bereichen mit Dichtern und Tänzern und in verschiedensten Kooperationen vom Avantgarde-Posaunisten Roswell Rudd bis zu den Avant-Punks von „The Ex“.

Begleitend zur Tour erscheint eine Jubiläums-CD-Box – mit Trio Material aus den vergangenen 20 Jahren und neueren Kompositionen sowie einem von Kevin Whitehead verfassten Booklet. (Erhältlich zum Preis von Euro 35,00 an der Abendkasse!)
Invisible Blow wird produziert von der WIG-Foundation mit Unterstützung des „Performing Arts Fund NL“ und der „Dutch Foundation for Literature“.
Das Berliner Konzert wird gefördert durch die Botschaft des Königreichs der Niederlande.

www.stichtingwig.com


Freitag 11. November '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Geezer

Martin Klingeberg – trumpet, fx
Andreas Willers – guitar
Edward Maclean – e-bass
Christian Marien – drums

Die Bandgeschichte von GEEZER beginnt mit ein paar Anrufen von Andreas WIllers bei befreundeten Berliner Musikern zwecks Beschallung der Geburtstagsparty eines Freundes mit Blues-basierten Standards von Jelly Roll Morton, Freddie King und Miles Davis bis hin zu Angus Young (AC/DC).
Darauf folgende Sessions und Konzerte offenbarten aber deutlich eine gemeinsame Affinität zu spontaner, gänzlich improvisierter Musik mit Groove-Lizenz und hoher athmosphärischer Dichte.
Die Expertise der Beteiligten als prägende Figuren der Berliner Jazz- und Improvisationsszene steht dabei für musikalische Direktheit und Lebendigkeit, die Vorfahrt vor musealer Langeweile erhält.
Kein Wunder, wenn man weiß, dass der Kritiker und Radiomoderator Werner Burkhardt schon in den 80er Jahren einmal Andreas Willers attestierte: „Ihm gelingt es, den Blues zerlegt in seine atomaren Bestandteile in alle Ecken des Raumes zu verteilen, ohne dessen Geist zu verleugnen“.
Der Science-Fiction-Funk von Geezer erscheint durchaus wuchtig, abgefahren und Dub-mäßig thematisch reduziert, bewahrt aber einen Sinn für das Verspielt-Ironische, nachzuhören auf der vom Friedrichshainer Label Souls United Recordings veröffentlichten Vinyl-Maxi12″ ‚Deepwater Blackout‘.

„Jazz ist es nicht, es sei denn, man meint das gewichtige improvisatorische Moment in den Stücken. spannend dank gespenstischem Rhythmus und krimigerechter Ökonomie. Zu Anfang erstmal ein Thema? Nicht so richtig: Hier geht’s vor allem um Atmosphärisches, schwer und doch sympathisch leicht, düster und doch suggestiv.
~ Alexander Schmitz, Jazzpodium

www.myspace.com/geezerberlin


Freitag 4. November '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Wurzel aus C – Konzert entfällt!

Vom Pianisten wurde das im April verabredetet  CD release-Konzert im Aufsturz kurzfristig zu einer kleinen Berlin CD release-Tour umgeplant.
konnex records
www.myspace.com/wurzelausc
Der Jazzkeller 69 möchte nicht Teil dieser Tour sein. Wir bitten unser Publikum um Verständnis.

Den Vergnügungstüchtigen und Vergnügungssüchtigen empfehlen wir den Besuch der
„jazzwerkstatt total: MINGUS“
Freitag, 04. November, 22.00 Uhr, Kunstfabrik Schlot, Chausseestraße 18
TA LAM 11
Gebhard Ullmann  -bass clarinet, saxes / Jürgen Kupke – clarinet / Volker Schlott – alto & soprano sax / Benjamin Weidekamp – alto sax, clarinet / Daniel Erdman – tenor sax / Vladimir Karparov – tenor sax / Hinrich Beermann – baritone sax / Michael Thieke – clarinet, alto clarinet / Joachim Litty – bass clarinet / Heiner Reinhardt – bass clarinet / Hans Hassler – accordion
http://www.gebhard-ullmann.com