Archiv 2020

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Samstag 1. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ruf der Heimat
– recording session –

Ruf der HeimatThomas Borgmann – reeds
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Sie kamen in den Turbulenzen des Free Jazz zu neuen Ein- und Aussichten. Kaputtspiel und Ganzheitserlebnis. Vertrauen in die vorbehaltlose Selbstäußerung.
In die Kraft, den Augenblick zu gestalten. In die Fähigkeit, den Ruf zu beantworten.
Nicht als Echo, sondern mit eigenen Stimmen und eigenen Liedern auf den Lippen. Auch die Bläser machen in diesem Quartett den Rhythmus, auch der Bass und das Schlagzeug singen und schreien.
Im Spektrum der Blaskombinationen kommt die Ballade ebenso ins Assoziationsfeld wie die Materialerforschung. Der Erzählgestus ebenso wie die Sound-Collage.
Heimatlinien führen zurück zu den hitzigen Jahren des schwarzen Aufbruchs und zu den Befreiungsprozessen des europäischen Jazz.
Eine Emanzipation mit Folgen. Free Jazz nicht als Schimpfwort und ohne die Vorsilbe „post-„. Rück- und Vorausgriff. Aktuelle Musik, die weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung bedarf. Musik deren heißer Atem auf der Haut brennt.
~ Bert Noglik

„Ruf der Heimat“ gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.

Das Quartett stellt sich an diesen beiden Tagen nun auch in Berlin für Konzert & Aufnahme in neuer Besetzung vor.
Nachdem „Luten“ Petrowsky schon seit ein paar Jahren keine Konzerte mehr geben kann…hat nun auch Christoph Winckel das Quartett verlassen, weil es im Alter etwas anstrengend wurde mit dem Bass zu reisen.
Mit Christof Thewes an der Posaune und nun Jan Roder am Bass wurden zwei wunderbare Stimmen in das Ensemble integriert.
Und…“Das Ganze ist (und bleibt) hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner 4-tet „Ruf der Heimat“ spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet, aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.
~ Stadt Revue, Köln

„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“ ~ Josef Engels, 2013

„Thewes ist nicht einfach ein Ersatz für das Free-Jazz-Urgestein, sondern verleiht der Band mit seiner Posaune eine völlig neue Dynamik.“ ~ Wolf Kampmann, Jazzthing 2018

thomasborgmann.de/heimat

 

 

 

 


Freitag 31. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ruf der Heimat
– recording session –

Ruf der Heimat foto: Uli TemplinThomas Borgmann – reeds
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Sie kamen in den Turbulenzen des Free Jazz zu neuen Ein- und Aussichten. Kaputtspiel und Ganzheitserlebnis. Vertrauen in die vorbehaltlose Selbstäußerung.
In die Kraft, den Augenblick zu gestalten. In die Fähigkeit, den Ruf zu beantworten.
Nicht als Echo, sondern mit eigenen Stimmen und eigenen Liedern auf den Lippen. Auch die Bläser machen in diesem Quartett den Rhythmus, auch der Bass und das Schlagzeug singen und schreien.
Im Spektrum der Blaskombinationen kommt die Ballade ebenso ins Assoziationsfeld wie die Materialerforschung. Der Erzählgestus ebenso wie die Sound-Collage.
Heimatlinien führen zurück zu den hitzigen Jahren des schwarzen Aufbruchs und zu den Befreiungsprozessen des europäischen Jazz.
Eine Emanzipation mit Folgen. Free Jazz nicht als Schimpfwort und ohne die Vorsilbe „post-„. Rück- und Vorausgriff. Aktuelle Musik, die weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung bedarf. Musik deren heißer Atem auf der Haut brennt.
~ Bert Noglik

„Ruf der Heimat“ gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.

Das Quartett stellt sich an diesen beiden Tagen nun auch in Berlin für Konzert & Aufnahme in neuer Besetzung vor.
Nachdem „Luten“ Petrowsky schon seit ein paar Jahren keine Konzerte mehr geben kann…hat nun auch Christoph Winckel das Quartett verlassen, weil es im Alter etwas anstrengend wurde mit dem Bass zu reisen.
Mit Christof Thewes an der Posaune und nun Jan Roder am Bass wurden zwei wunderbare Stimmen in das Ensemble integriert.
Und…“Das Ganze ist (und bleibt) hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner 4-tet „Ruf der Heimat“ spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet, aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.
~ Stadt Revue, Köln

„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“ ~ Josef Engels, 2013

„Thewes ist nicht einfach ein Ersatz für das Free-Jazz-Urgestein, sondern verleiht der Band mit seiner Posaune eine völlig neue Dynamik.“ ~ Wolf Kampmann, Jazzthing 2018

thomasborgmann.de/heimat

 

 

 

 


Sonntag 26. Januar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Rieko Okuda meets Hanna Schörken + Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

 

 

Duo

Rieko OkudaRieko Okuda – piano, synth
Hanna Schörken – voice

Mit Hanna Schörken baut Rieko Okuda Sound-Geschichten von japanischen Autobahnen, Städten und Begegnungen und improvisieren hinein in eine eigene Duo-Architektur. Stimme und Synthesizer / Klavier.
Fließend, kompromisslos, geräuschhaft, erschütternd, beobachtend. Sie trafen sich Ende 2017 in Berlin. Weitere Auftritte folgten.
Während der Uncool Residenz im Frühjahr 2019 in der Schweiz erarbeiteten beide eine Stimm-Performance, die die Aspekte und die Beschäftigung mit Meditation, Stimme und Körper vereinen soll.

 

 

Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

Didrik IngvaldsenRieko Okuda – piano, synth
Didrik Ingvaldsen – trumpet
Mike Majkowski – bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Mit drei Jahrzehnten Berufserfahrung ist der in Berlin lebende Didrik Ingvaldsen ein alter Hase. Gehört haben kann man den weitgereisten Trompeter aus dem norwegischen Stavanger in zahllosen Bands wie dem Kitchen Orchestra, Circulasione Totale Orchestra, UMO Big Band oder zuletzt seinem eigenen Projekt Pocket Corner / Extended Corner.
Seine mit tschechischen Musikern entwickelte Quartettmusik, stellt er mit renomierten jungen Berliner Musikern beim Jazzkeller 69 vor.
Der Reiz besteht in der versierten Kombination aus klar komponierten und frei improvisierten Stücken, in denen Echos der Großen des 20. Jahrhunderts nachhallen. (ijb)

riekookuda
hannaschoerken.de
NOCZ-Quartet

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 24. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


20 Jahre Klima Kalima
– RBB-Recording –

Klima KalimaKalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums

Klima Kalima arbeitet jetzt 20 Jahren zusammen. Anlass für eine rbb-Live-Recording im Aufsturz. Die aktuelle Position der Gruppe zeigt, dass sich Ausdauer auch in der auf Projekten aufgebauten Jazzwelt auszahlt.
Zu Beginn ihrer Zeit waren die verworrenen Ideen Klima Kalimas noch nicht vollständig artikuliert, doch nun sind die Werke der Band geschliffen und ihr lässiger Elan ist gefunden.

Klima Kalima, Kalimas Persönlichkeit, die Kompositionen und das Gitarrenspiel schaffen eine Vorstellung, etwas Unakademisches, eine Impulsivität, eine richtig akzentuierte Instinktabhängigkeit, aber auch ein durch Disziplin gekröntes Ergebnis.
Das, was man zuallererst als Durcheinander zu hören bekommt, entpuppt sich schließlich als absichtliche, brillante Sache.
Kalimas neue Kompositionen sind auch ein weiterer Schritt nach vorne. Oft wurden sie inspiriert durch Absurditäten, aber auch durch absolut menschliche Geschichten oder Ideen.
Seine Stücke mit erstaunlichen Wendungen öffnen die Tür zu einer neuen Welt. Kalima kann ein beträchtliches Spektrum an stilistischen Vorstellungen zusammen stellen und daraus eine eigene einheitliche Sichtweise bilden.
~ Helsingin Sanomat, Jukka Hauru

kallekalima.com
youtube

 


Donnerstag 23. Januar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


20 Jahre Klima Kalima
– RBB-Recording –

Klima KalimaKalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums

Klima Kalima arbeitet jetzt 20 Jahren zusammen. Anlass für eine rbb-Live-Recording im Aufsturz. Die aktuelle Position der Gruppe zeigt, dass sich Ausdauer auch in der auf Projekten aufgebauten Jazzwelt auszahlt.
Zu Beginn ihrer Zeit waren die verworrenen Ideen Klima Kalimas noch nicht vollständig artikuliert, doch nun sind die Werke der Band geschliffen und ihr lässiger Elan ist gefunden.

Klima Kalima, Kalimas Persönlichkeit, die Kompositionen und das Gitarrenspiel schaffen eine Vorstellung, etwas Unakademisches, eine Impulsivität, eine richtig akzentuierte Instinktabhängigkeit, aber auch ein durch Disziplin gekröntes Ergebnis.
Das, was man zuallererst als Durcheinander zu hören bekommt, entpuppt sich schließlich als absichtliche, brillante Sache.
Kalimas neue Kompositionen sind auch ein weiterer Schritt nach vorne. Oft wurden sie inspiriert durch Absurditäten, aber auch durch absolut menschliche Geschichten oder Ideen.
Seine Stücke mit erstaunlichen Wendungen öffnen die Tür zu einer neuen Welt. Kalima kann ein beträchtliches Spektrum an stilistischen Vorstellungen zusammen stellen und daraus eine eigene einheitliche Sichtweise bilden.
~ Helsingin Sanomat, Jukka Hauru

kallekalima.com

 

 

 


Freitag 17. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Brigade Futur III feat. Spielvereinigung Sued

Brigade Futur IIIElia Rediger – vocals
Benjamin Weidekamp – woodwinds
Jerome Bugnon – trombone
Michael Haves – guitar, artificial singing, samples, Kazoo, keyboards

 

Spielvereinigung Sued:

Simon Bodensieck, Johannes Moritz, Damian Dalla Torre, Henrik Baumgarten (woodwinds); Konrad Schreiter, Patrick Schanze, Vincent Hahn (trumpets); Ludwig Kociok, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner (trombones); Florian Kästner (piano); Philipp Rohmer (bass); Philipp Scholz (drums); Special guests: Richard Koch (trompet), Uli Kempendorff (soprano saxophone, flute)

Das Berliner Kollektiv Brigade Futur III spielt gemeinsam mit der Spielvereinigung Sued ein Jazz, der endlich mal wieder alle angeht. Geht nicht, gibt’s nicht, und gibt’s nicht, geht nicht. Free Jazz im ursprünglichsten Sinne des Wortes, der mörderischen Spaß macht.

Der in Berlin lebende Saxofonist Benjamin Weidekamp (Olaf Ton, Stereo Lisa) wurde von der Big Band Spielvereinigung Sued aus Leipzig zu einer Auftragskomposition eingeladen.
Mit dem Songwriter und Produzenten Michael Haves, mit dem er kurz zuvor das Projekt Filter Bubble gründete, dem Seeed-Posaunist Jerome Bugnon und dem Schweizer Künstler und Sänger Elia Rediger formierte sich eine Art Powerbrigade, die ihre politischen Anliegen in Musik umsetzen wollte. Die Einladung der Spielvereinigung wurde im Viererverbund unter dem Namen Brigade Futur III angenommen.

Die vier apokalyptischen Bilderstürmer wollen handeln, jetzt, hier für morgen.
„Alles wird gut gegangen sein werden, aber wie nur? Wie kann man für ein positives Zukunftsbild einstehen, dessen Voraussetzungen in der Zukunft erst geschaffen zu sein werden haben.“
Die Idee des Futur III war geboren. Sie erinnerten sich an die Herren Brecht und Weill, welche maßgeblich das politische Kunstlied prägten. Wie würde es sich anhören, diese Idee ins Jahr 2017 zu transportieren? Wie kann man heute politische Musik machen, was sind unsere Angriffspunkte?
Jeder der vier Individualisten steht an einem anderen Punkt in seinem Leben, daher brachte jeder ganz eigene Ideen mit ein. Wie, was aber nicht warum. Das Leben war stärker als die Kunst.
Eine Art Post Art, in der nicht nur alles möglich, sondern alles zwingend ist.
Die Brigade Futur III als urbaner Stamm, der einen wahnwitzigen Kriegstanz auf den gentrifizierten Straßen und Plätzen der Hauptstadt aufführt. Brecht und Weill rasieren sich Iros, Kurt Schwitters tanzt Pas De Deux mit Max Raabe, A Tribe Called Quest wird zur Marschkapelle, Rage Against The Machine batteln sich mit Duke Ellington, Luigi Nono headbangt zu Sonic Youth, Charles Mingus verbarrikadiert sich mit K.I.Z., John Coltrane feiert die Auferstehung von J. Dilla.

Der Sound ist gnadenlos übersteuert, der Gesang taumelt zwischen snobistisch bis verzerrt. Die Texte sind provokant, doppelbödig, widersinnig, absurd, existenzialistisch und auf eine beiläufig eindringliche Art unmittelbar dem Leben abgelauscht.
Oft muss man doppelt hören, um seinen Ohren zu trauen. Brigade Futur III trägt die Kunst zurück auf die Straße, in den Späti, auf den Spielplatz, in die Küche, auf den Balkon.
Das Wendecover – John Hartfield und Jello Biafra lassen grüßen – symbolisiert den Sturm auf die Bastille unserer eigenen Trägheit.

Jazz, der endlich mal wieder alle angeht – und trotzdem oder gerade deswegen mal wieder mörderischen Spaß an sich selbst haben und machen darf. Keine Angst vor Klischees und Plattitüden. Geht nicht, gibt’s nicht, und gibt’s nicht, geht nicht. Free Jazz im ursprünglichsten Sinne des Wortes.

whyplayjazz.de
youtube

 


Donnerstag 16. Januar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Paul Engelmann – alto, sopran / Aaron Klenke, Andres Reifgerst – tenor / Yannic Rösch – bariton
BLECH
Tobias Knebel , Elina Dalewski, Juri Bell – trumpet / Simeon Prause, Philipp Domke, Jan Uwe Zabel – trombone / Milena Mette –  tuba
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Ron Fabian – piano/ Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 


Sonntag 12. Januar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Fo[u]r Alto plus Brigade Futur III

Florian Bergmann – alto sax 
Frank Gratkowski –  alto saxFo[u]r Alto
Leonhard Huhn – alto sax
Christian Weidner – alto sax
Elia Rediger – voice, guitar, keyboard
Benjamin Weidekamp – reeds, keyboard
Jérôme Bugnon – trombone, moog
Michael Haves – voice, guitar, samples

Die Vervierfachung des Altsaxophons als einheitlicher Klangkörper. Seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2008 haben die vier Berliner Saxophonisten zu einer unverwechselbaren Klangsprache gefunden, die sich durch künstlerische Kompromisslosigkeit und eine kontinuierliche musikalische Forschungsarbeit auszeichnet.

Kollektive Improvisationen verbinden sich mit den Kompositionen Gratkowskis.
Dabei kommen unterschiedlichste Techniken zum Einsatz wie z.B. Spektralanalysen, intervallische mikrotonale Konzepte, diverse erweiterte Spieltechniken sowie flirrende, dichte Klangbänder, die durch die Multiplikation instrumentenbedingter Mehrklänge entstehen.
In neuester Zeit inkorporieren sie zudem Perkussionsinstrumente wie Gongs und Klangschalen, die das Ausdrucksspektrum des Ensembles erweitern und bereichern.

Eine wichtige Rolle spielt die Konzeption einer räumlichen Musik. Ermöglicht es der Veranstaltungsort, positionieren sich die Musiker um das Publikum herum, um diesem einen multidirektionalen Musikerlebnis zu vermitteln.

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens präsentiert das Ensemble 2019 die Konzertreihe Zehn Jahre Fo[u]r Alto, die mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Europa und Kultur im ausland, in der Wabe und beim Jazzkeller 69 stattfindet.
www.fouralto.com
youtube

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 10. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


USINE

USINECansu Tanrikulu – voice
Declan Frode – piano
James Banner – bass
Max Andrzejewski – drums
guest
Fabiana Striffler – violin

James Banner schafft mit USINE (frz.: Fabrik) eine manchmal homogene, manchmal durchaus auch disparate Klangwelt.
James sagt: „Die Inspiration innerhalb des Projekts entsteht durch die spannenden Wechselwirkungen zwischen komponierten Themen, strukturierten oder auch freien Improvisationen, dazu mehrsprachigen Texten – gesungen, gesprochen oder auch geschrien – immer im gemeinsamen Diskurs über die sich ständig verändernde Welt der Literatur, Kunst und Politik des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts.“

Das künstlerische Zentrum von USINE als KlangFABRIK bildet ein integrativer goldener Faden, der komponierte Strukturen mit der sich immer wieder neu definierenden Freiheit innerhalb der Improvisationen verbindet und dabei die Geschichte der Jazztradition keineswegs unterschlägt.

jamesbanner.com
youtube

 


Dienstag 7. Januar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Jürg Solothurnmann – saxofone
Uygur Vural – cello
Jan Roder – bass

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 



 

 

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