Archiv 2020

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Sonntag 15. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


If 69 was 96

Joe Sachse

Im Einvernehmen mit den Musikern, müssen wir das Konzert leider absagen.
Wir bitten um Verständnis.
Jazzassi, 13. März, 19:25 Uhr

Pinguin Moschner – tuba
Helmut „Joe“ Sachse – guitar

„Das Duo greift die Kompositionen und Songs des Gitarrengenies auf, allerdings nicht, um sie in neuer Besetzung wiederzukäuen oder gar in gitarristischer Hinsicht zu imitieren.
Vielmehr fühlen Pinguin Moschner und Joe Sachse der Musik von Jimi Hendrix bis auf den Grund nach und erreichen dabei fast schlafwandlerisch jene Balance zwischen Respekt und Unbekümmertheit, die Bedingung aller gelungenen Neuinterpretationen ist.
Sie zerlegen die Stücke in ihre kleinsten Bestandteile und lassen ihrer Improvisationslust freien Lauf. Obwohl die Melodien dabei manchmal fast bis zur Unkenntlichkeit verändert werden, reihen sich die Themen wie ein roter Faden durchs ganze Programm.

Höchstwahrscheinlich wäre Jimi Hendrix von den freien, musikalisch exzellenten, äußerst fantasie- und humorvollen Versionen seiner Songs begeistert.
Denn zu Lebzeiten wurden seine eigentlichen Fähigkeiten allzu lange verkannt. Dort galt er als kommerzieller Entertainer, und viele seiner Fans liebten vor allem seine spektakulären und provokativen Bühnenshows.
Dass Hendrix aber auch ein hervorragender Komponist und Techniker war, der gleichzeitig sehr spontan improvisieren konnte, erkannten damals vor allem andere Musiker.
Natürlich war er auch Vorbild für Joe Sachse, der damals Hendrix-Nummern zum Tanz spielte, und Pinguin Moschner, der zu der Zeit noch nicht einmal wusste, wie eine Tuba aussieht.“
Quelle ~ jazzclub-nordhausen.de

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 13. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Meinrad Kneer’s Phosphoros Ensemble

Phosphoros EnsembleAlmut Kühne – soprano
Uli Pleßmann – reciting voice, actor
Frank Gratkowski – clarinet & bass clarinet
Kathrin Pechlof – harp
Meinrad Kneer – double bass
Ulrike Brand – cello

Der Berliner Kontrabassist Meinrad Kneer hat sich mit dem Werk Christian Morgensterns (1871-1914) auseinander gesetzt und anlässlich dessen 100. Todesjahrs ein Programm konzipiert.
Text und Musik, Komposition, Improvisation und Rezitation greifen ineinander und verweben sich zu einem neuen Ganzen.
Das Ensemble ist mit herausragenden Berliner Musikern besetzt. Alle sind klassisch ausgebildet, renommiert im Bereich der zeitgenössischen Musik und zudem innovative Improvisationskünstler.
Dazu passt perfekt die außergewöhnliche Musikalität des Schauspielers Uli Plessmann.
Seine Rezitationen der Gedichte sind sehr musikalisch gedacht, die Worte werden Teil der Musik und umgekehrt.
Die ungewöhnliche instrumentale Besetzung mit Kontrabass, Bassklarinette, Harfe und Sopran erzeugt dazu eine poetisches anmutendes Klangbild, changierend in den unterschiedlichsten Farben.
ensemblephosphoros

 


Freitag 6. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Evans-Gropper-Kosack-Sand-Steidle

Evans-Gropper-Kosack-Sand-SteidlePeter Evans – trumpet
Phil Gropper – tenor sax
Liz Kosack – keyboards
Jordan Sand – bass
Oli Steidle – drums

Fünf individuelle Stimmen/Charaktere treffen aufeinander und führen konsequent weiter, was sie vor einem Jahr, beim ersten musikalischen Treffen, begonnen haben.
Alle teilen eine musikalische Leidenschaft für das abwegige, unbeschrittene Terrain – für Bizarres, Rhythmen die sich überlagern und Kommunikation, die in hoher Geschwindigkeit von statten geht. Überraschende Wendungen und Strukturen entstehen.
Die Stücke und Improvisationen bewegen sich am Abgrund der uns bekannten Weltscheibe. Es gibt kaum eine bessere Art, Körper und Seele zu reinigen, als mit einer guten Dosis Ihrer Musik.

Entdecken sie diese Band, tauchen sie ein in diese sinnliche Wellness-Oase und geben sie sich die Möglichkeit dem grauen Alltag zu entfliehen, auch wenn es nur für die kurze Zeit eines Konzertes ist.
Alle Musiker sind international anerkannte, unverwechselbare Stimmen, durch Preise und Stipendien ausgezeichnet.
Gerüchten zufolge ist die Band an guten Abenden sogar zum Verkauf mitgebrachter Tonträger bereit – allerdings nicht von diesem Projekt – hier wurde noch nicht aufgenommen.

Peter Evans ist einer der angesagtesten Trompeter der Gegenwart. Mit seinen Ensembles Peter Evans Quintett und Pulverize the Sound transferiert er die Tradition des Jazz und der Neuen Musik in die Zukunft und zeigt neue Wege in der Gruppen-Improvisation sowie Konzepten für zeitgenössische Komposition auf.

Philipp Gropper ist eine der aufregendsten Stimmen der jungen Berliner Avantgarde und hat international, vor allem durch seine Bands PHILM, Tau oder Hyperactive Kid seine Spuren hinterlassen.
Er wurde in etlichen Pols/Magazinen für sein Schaffen ausgezeichnet, sowohl für sein Spiel als auch für Veröffentlichungen eigener CDs und gilt als eine der großen Hoffnungen an seinem Instrument.

Liz Kosack ist eine der vielversprechendsten neuen Stimmen am Keyboard. Durch ihre Klangmalerei und absolut eigenständige Art ihr Instrument zu nutzen ist sie eine der gefragtesten Keyboarderinnen der aktuellen zeitgenössischen Improvisations Szene.
Sie wurde 2019 mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet.
Jordan Sand besticht durch ihre Bandbreite an musikalischer Expression. So spielt sie sowohl in der Klezmer Szene, der zeitgenössischen Improv Szene oder überraschte durch ihr Singer/Songwriter Projekt, in dem sie Bass spielte und sang.

Oli Steidle wurde mehrfach für sein Schaffen ausgezeichnet, war und ist international mit seinen eigenen Projekten wie Oliwood oder den Killing Popes unterwegs, stets abseits des Mainstream, immer am Puls der Zeit und einer völlig eigenständigen Art sein Instrument zu nutzen.

 


Dienstag 3. März '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Georg Graewe – piano
Frank Gratkowski – reeds
Meinrad Kneer – bass

Verlauf

1. Ulf Mengersen – bass / Manfred Bluhm – drums / Han-Earl Park – guitar
2. Heinrich Kubischek – violin / Ulrike Schwarz – flute / Ligia Liberatori – vocal, toys
3. Céline Voccia – piano / Frank Gratkowski – bass clarinet
4. Meinrad Kneer – bass / Christian Paczkowski – guitar / Max Stehle – alto sax
5. Frank Gratkowski – sopranino / Bodo Kotsch – bass / Tobias Schirmer – bass clarinet
6. Georg Graewe – piano
7. Christian Ferlaino – tenor sax / Ben Lehmann – bass / Lennart Smidt – piano
8. Heinrich Kubischek – violin / Vitaliy Kyianytsia – piano
9. Ulf Mengersen – bass / Ulrike Schwarz – alto sax, flute / Sunk Pöschl – drums
10. Bodo Kotsch – bass / Ligia Liberatori – vocal, toys
11. Meinrad Kneer – bass / Ben Lehmann – bass Willi Kellers – drums / Tobias Schirmer – bass clarinet
12. Christian Paczkowski – guitar / Sunk Pöschl – drums
13. Meinrad Kneer – bass / Céline Voccia – piano / Lennart Smidt – piano

Teilnehmer

Willi Kellers – drums
Frank Gratkowski – clarinet, bass clarinet, sopranino
Georg Graewe – piano
Meinrad Kneer – bass
Heinrich Kubischek – violin
Sunk Pöschl – drums
Céline Voccia – piano
Han-Earl Park – guitar
Christian Ferlaino – tenor sax
Tobias Schirmer – bass clarinet
Vitaliy Kyianytsia – piano
Ligia Liberatori – vocal, toys
Lennart Smidt – piano
Bodo Kotsch – bass
Christian Paczkowski – guitar
Manfred Bluhm – drums
Ben Lehmann – bass
Max Stehle – alto sax
Ulrike Schwarz – alto sax, flute
Ulf Mengersen – bass

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 


Sonntag 1. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Achim Kaufmann Duos with Michael Moore + Yorgos Dimitriadis

Achim KaufmannAchim Kaufmann – piano
Michael Moore – clarinet, alto sax
Yorgods Dimitriadis – drums, electronics

Moore und Kaufmann verbindet neben einem offenen, pluralistischen Musikverständnis eine ausgeprägte Klangsensibilität und ein im Laufe der Jahre entwickeltes hochgradig intuitives Zusammenspiel – scheinbar unauffällige Details werden zu Katalysatoren für spontane Richtungsänderungen, angedeutete Harmoniewechsel werden instinktiv verstanden und fortgesponnen, Kontraste werden ausgelebt.

Ende 2013 erschienen drei CDs im Duo mit unterschiedlichen Repertoires, aufgenommen bei zwei Sitzungen in Berlin: Auf nothing something ist (beinahe) alles improvisiert, something nothing enthält Kompositionen von Kaufmann und Moore, und furthermore ist ein Tribut an den früh verstorbenen Pianisten und Komponisten Herbie Nichols.
Diese Vielfalt ist charakteristisch für die musikalischen Interessen der beiden Musiker, die in teils sehr unterschiedlichen Kontexten zu hören sind.

Dimitriadis und Kaufmann sind in den Nullerjahren aus Paris bzw. Amsterdam nach Berlin gezogen. Seit 2007, nach mehreren Kollaborationen in verschiedenen Gruppen, haben sie sich auf das Duoformat konzentriert, um die Klangpalette zwischen Klavier und Perkussion zu erweitern.
Ihr Fokus liegt darauf, eine eigene Legierung von Texturen, Resonanzen und elektronischen Klangfarben zu erschaffen, das Duo als ein Instrument zu betrachten und manchmal die Rollen der Instrumente zu vertauschen.
Die erste Platte „Nowhere One Goes“ ist 2019 erschienen.
Ken Waxman: „Ein markantes Statement von zwei kultivierten und reifen Musikern“
„Nowhere One Goes“ enthüllt meisterhaft die unendliche Klangpalette die mit Klavier und Perkussion möglich ist“

„Achim Kaufmann ist seit vielen Jahren eine der inspirierendsten und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von großer harmonischer Subtilität und struktureller Tiefe. Als brillanter Pianist und Komponist hat ihn seine reflektierte Erforschung der Tradition zu einer nuancierten, zeitgenössischen Klangsprache geführt, die Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen umfasst.“
~ Julia Neupert, SWR Radio

Yorgos Dimitriadis ist ein in Berlin ansässiger Schlagzeuger, Improvisator, der auf den Gebieten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz tätig ist.
In seiner ursprünglichen Soloarbeit verwendet er Schlagzeug, Becken und Mikrofone, um Klanglandschaften in Echtzeit zu komponieren.

Michael Moore, der amerikanische Reed-Player ist streng genommen eine Art „Spätausläufer“ der Fools-Bewegung aus den Siebzigern. Available Jelly, gegründet als Begleitband für die Great Salt Lake Mime Troup hatte schon früh Europa fest im Blick: Amsterdam, was sonst?!
In der Folge und mit anständiger Arbeitserlaubnis versehen in Gruppen mit Han Bennink, Ernst Reijseger, Georg Gräwe oder im Umfeld des ICP Orkest hatte Moore nicht unwesentlichen Anteil an der Herausbildung eines authentisch europäischen Gegenentwurfs zum Jazz-Prototyp seines Heimatlandes.

Bei aller Affinität zur freien Improvisation machte er aus seinem Hang zu folkloristischer Verspieltheit und beinahe dandyhafter Eleganz nie einen Hehl. Die Weichheit seines Tons stand oft in auffälligem Kontrast zur schrillen Exzentrik seiner unmittelbaren spielerischen Umgebung.
Er gehörte nie zu den fanatischen Vertretern einer bestimmten Stilistik und hielt sich stets von den konsequenten Verweigerern fern. Moore ist ein beharrlicher Vermittler zwischen Spielauffassungen, Traditionen und Kontinenten.  ~ Jazzfest Berlin 2007

 

 

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Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 28. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ulrich Gumpert Quartett

GumpertUlrich Gumpert – piano
Frank Gratkowski – saxes
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

Wichtiger Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen, seine Einspielungen der Klavierwerke von Eric Satie gelten als aufsehenerregend und als Filmkomponist schuf er die Musik u.a. für die Berliner Tatort Staffel.

Aktuell übernimmt Frank Gratkowski den Saxophonpart im Uli Gumpert Quartett.
Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinetten.
Mit Gumpert spielte er schon im Trio mit Antonio Borghini. Beide treffen auf eine eingespielte Rhythmusgruppe. Jan Roder und Michael Griener verbindet eine nunmehr zwanzigjährige Geschichte, Uli Gumpert begleiten sie mittlerweile auch schon über zehn Jahre in verschiedenen Konstellationen.
Sie gelten schlechthin als „Rhythmusgruppen-Traumpaar“, verstehen sich blindlings und sind aus der aktuellen europäischen Jazzszene nicht wegzudenken. Gespielt wird Gumperts Musik und die Band tönt frisch, überraschend, verspielt-humorvoll und unberechenbar.

 


Sonntag 23. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


KUBUS 5

Ludolf KuchenbuchLudolf Kuchenbuch – sax
Christoph Hillmann – percussion
Oli Potratz – bass

Ein Trio von Jazzmusikern der Berliner Szene mit internationalem Wirkungskreis, verschiedener musikalischer Herkunft und Generation, was die Zusammenarbeit besonders spannend macht!
Unsere Musik ist polyrhythmisch – beschreibend, motivisch – offen und geht mit forschendem drive auch gern in thematisch feste Gefüge.

Wir spielen Eigenkompositionen und Motive (Schwerpunkt: Berlin), die wir emotional prägnant, in instrumentaler Klangvarianz und rhythmisch wechselnden Suchgängen ausloten.
Dabei kann es ebenso zart wie robust, schlicht melodiös wie atonal abstrakt, lyrisch verdichtet wie dramatisch zugespitzt zugehen – und zwar stets im gleichberechtigten Zusammenwirken in der reichen Tradition von Trioformationen mit gleicher Besetzung – Rollins, Giuffre, Tchicai, Rivers u. a.

kubus-jazz.de

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 21. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


A Cat on a Hot Fiddle
– A Tribute To 100 Years Stuff Smith –

Fabiana StrifflerFabiana Striffler – violin
Johannes von Ballestrem – piano
Greg Cohen – bass
Jordan Dinsdale – drums

Die Band widmet diesen Abend Stuff Smith, einem der bedeutendsten Vertreter der Swing-Ära.
„Stuff Smith (* 1909, Portsmouth / † 1967, München) favorisierte einen rauen, bluesbetonten Ansatz –mit kurzen, abrupten Figuren, die im Aufregenden Gegensatz zu den langen fließenden Linien Grappellis standen…
Er phrasierte mit einem starken Vibrato und rasch auf- und absteigendden Gleittönen (scoops und falls) – eher wie ein Bläser oder Sänger… Er hat davon gesprochen, dass ein Jazzgeiger den Bogen so einsetzen müsse,  ‚wie ein Hornspieler seinen Atemapparat’…
Jedem ‚wohlerzogenen‘ Konzertgeiger standen zwar die Haare zu Berge angesichts der Art, in der er sein Instrument traktierte, aber er erzielte jazzmäßig, hornartigere Wirkung als irgendein anderer Violinist vor der ‚Geigenwelle‘ der siebziger Jahre.“

~ Joachim-Ernst Berendt

„Ich habe in meinem Leben keinen Geiger gehört, der mehr geschwungen hat wie Stuff Smith.“
~Fabiana Striffler
„‘And now Something Completely Different‘, wie Monty Python sagen würde. Es ist eine Mischung aus Witz, Kunstfertigkeit und immer neuen Methoden sich weiter zu entwickeln.“ HIFI Critics
„Fabiana ist eine der aufregendsten Geigerinnen im Jazz seit Jahren! Ihr Spiel ist eine perfekte Kombination aus Beseeltheit, Überraschung, einem wunderschönen Klang und toller Technik.“
~ Ken Peplows

 


Donnerstag 20. Februar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch – alto + sopran sax / Gabriela Solovyova – alto sax / Aaron Klenke, Nils Feldman – tenor sax / Yannic Rösch – bariton saxs
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Kelly O´Donohue, Juri Bell – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTMUS
Ron Fabian – piano / Ettore Marangon – guitar / Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 


Sonntag 16. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Été Large

ÉTÈ LARGE

Hanna Schörken, Laurin Oppermann – voice
Luise Volkmann – alto sax, flute, composition
Vincent Bababoutilabo – flute
Gariel Boyault – tenor sax
Jedrzej Lagozinski – bariton sax
Janning Trumann – trombone 
Johannes Böhmer – trumpet
Johanna Stein – cello
Paul Jarret – guitar
Yannick Lestra – piano
Athina Kontou – bass
Max Santner – drums

Luise Volkmann ist eine passionierte Geschichtenerzählerin oder – wenn man so will – eine feinsinnige Porträtmalerin, was sich ja im besten Fall gegenseitig bedingt.
Im Mittelpunkt jedes ihrer Stücke steht immer die Story, die sie erzählen will. Dazu macht sie sich Gedanken um die Form und Struktur, aber auch um die Dynamik und Dramaturgie mit der die jeweilige Geschichte erzählt werden soll, und findet die Musiker, die sie für ihre Erzählung braucht.

Für ihren Zyklus ‘Eudaimonia‘ hat sie ein Kollektiv von zwölf Mitverschworenen zusammengerufen.
Diese stehen nicht nur für unterschiedliche Szenen, sondern auch für teilweise divergierende Musikauffassungen, die sich in ihrer Formation Été Large jedoch auf nahezu perfekte Weise ergänzen.

„Auf ‘Eudaimonia‘ sind das Porträts von Menschen, die für ihr eigenes Leben Lösungen gefunden und Luise Volkmann auf diese Weise inspiriert haben. Ich habe ganz intuitiv versucht, aus der Beziehung zu einer Person eine Form abzuleiten, die in den meisten Fällen nach hinten offen ist, weil die Personen ja noch leben.
Teilweise haben sich diese Beziehungen während des Schreibens verändert. Dem musste ich in der Komposition Rechnung tragen.
Ich habe versucht, mich an manchen Stellen von rein emotionalen Parametern zu entfernen und auch nach interessanten, rein musikalischen Momenten recherchiert.“

Am Ende dieses alles andere als geradlinigen Prozesses steht eine nicht alltägliche Musik, die unprätentiös den Alltag einfängt. Oder um es mit den Worten der Saxofonistin zu sagen, „eine menschliche Musik“.

Été Large

 

 

 

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