Archiv gigs
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Freitag 22. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
A.SPELL
CD release tour 2016: The Meaning of Life
Ronan Skillen – tabla, percussion, hybrid drum kit, didgeridoo
Nadja Stoller – vocal, accordion
Jan Galega Brönnimann – clarinet, FX
„Das Trio A.Spell macht Musik, die aus dem Dschungel zu stammen scheint.
Aus dem Grossstadturwald, in dem verschiedenste Kulturen miteinander verschmelzen.
Archaische Klänge werden urbanisiert, die elektronischen Klänge wirken derweil organisch.
Das musikalische Ergebnis schafft es, die Zuhörenden in weit entfernte Sphären zu entführen.“
~ Kulturagenda, Basil Wingartner
Eine Veranstaltung der moving poets mit Unterstützung des Jazzkeller 69 e. V.
Donnerstag 21. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Stefan Schultze Large Ensemble
WOOD
Kati Brien, Wanja Slavin, Ben Kraef, Uli Kempendorff, Nik Leistle – saxes, clarinets
BRASS
Benjamin Brown, Johannes Böhmer, Fritz Moshammer, Tom Arthurs – trumpets / Simon Harrer, Gerhard Gschlößl, Friedrich Milz, Thomas Richter – trombones
RHYTHM
Kalle Kalima – guitar / Oliver Potratz – bass / Daniel Schröteler – drums
Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss.
Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen.
Das Large Ensemble, wie immer prominent besetzt, tut das seine, um die skurril- fragilen, handfest- derben Stücke von Schultze zum Leben zu erwecken.
Der betritt damit wahrlich neue Wege im Big Band Jazz: raus aus dem Korsett von Tutti und Halbvermindertem, rein in aufregend globalisierte Sounds, lustvolle Klangkonglomerate, fein gesponnene www.stefanschultze.com
Mittwoch 20. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Trouble In The East Records – Labelnight No.1
VORWÄRTS – RÜCKWÄRTS
Maike Hilbig – bass
Johannes Fink – cello
Gerhard Gschlößl – trombone
TILTH
Otis Sandsjö – tenorsaxophone
Alberto Cavenati – electric guitar
Tilo Weber – drums
EIN GSCHLÖßL PÖSCHL MIT CAVENATI
Gerhard Gschlößl – trombone/sousaphone
Sunk Pöschl – drums
Alberto Cavenati – electric guitar
Trouble In The East Records – Pressetext
Die Tage der Major- und Mediumlabels sind gezählt. In der Musiklandschaft sprießen immer mehr unabhängige Plattenfirmen. Musiker vermarkten ihre Sache selbst, um die wichtigen Belange in der eigenen Hand zu haben.
TROUBLE IN THE EAST – ein Titel Ornette Colemans – ist zu beziehen auf den Ostberliner Wohnort der drei Label-Gründer (als Trio zu hören auf tite-rec 001).
Dies sind: Gerhard Gschlößl, Posaunist, vor Jahren aus Niederbayern eingereist, um seinen Beitrag zur hauptstädtischen Avantgarde abzuleisten, der bergamasker Gitarist Alberto Cavenati, aus den Bergen Norditaliens abgewandert, um an der Spree neue Szenen loszutreten, und die westdeutsche Freejazzlegende Sunk Pöschl, die erst kürzlich ihre Zweitbleibe in Berlin bezogen hat.
Trouble In The East Records steht für inspirierte Musik abseits des kommerziellen Kalküls.
Das musikalische Spektrum reicht vom Auskomponiert-Preziosen bis zur Experimentalimprovisation.
Vertrieben werden vorerst Werke aus den eigenen Kreisen. Vorerst ausschließlich per Post, im CD-Format mit Digisleeve-Verpackung, sowie digital über itunes.
Für die Zukunft werden weitere Musikerkreise für Veröffentlichungen ins Auge gefasst.
Mit der eigentlichen Label-Plattform steht ein eingespieltes Netzwerk von Spezialisten für alles Technische und Künstlerische. Das Unternehmen betreibt eine Internetbasis inklusive Webstore, regelt die rechtlichen Angelegenheiten und pflegt die PR.
In festen Abständen werden Label-Festivals veranstaltet, die Ensembles aus dem Titel-Programm vorstellen.
www.troubleintheeast-records.com
Freitag 15. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Spielvereinigung Sued
feat. Matthias Schriefl
Matthias Schriefl – composition, conductor, trumpet, fluegelhorn, tuba
HOLZ
Simon Bodensiek – alto + soprano sax, flute, clarinet / Matti Oehl – alto sax, flute, clarinet / Johannes Moritz – tenor sax, clarinet, flute / Sebastian Wehle – tenor sax, clarinet, bass clarinet / Erik Robisch – bariton sax, bass clarinet, flute
BLECH
Konrad Schreiter, Sebastian Haas, Vincent Hahn, Tim Jäkel – trumpet
Andreas Uhlmann, Matthias Hochmuth, Stephan Krause, Matthias Büttner– Posaunen/Euphonien/Tuba/Susaphon
RHTYMUS
Florian Kästner – piano / Bertram Burkert – guitar / Philipp Rohmer – bass / Philipp Scholz, Max Stadtfeld – drums
Ein bekannter Musikerwitz endet mit der Pointe, dass ein Jazzgitarrist tausend Akkorde vor drei Leuten spielt und eine Punk-Gitarrist drei Akkorde vor tausend Leuten.
Mathias Schriefl hat eine Lösung für das Problem gefunden – er spielt keine Gitarre.
Der Multiinstrumentalist (Trompete, Flügelhorn, Alphorn, Baritonhorn, Euphonium und Sousaphon) zieht seit langem die Aufmerksamkeit der Szene mit seinem Quartett Shreefpunk auf sich.
Mit kurzen Stücken zwischen geschichtsträchtigem New Orleans Jazz, strubbeligem Punk und Rock und eruptivem Modern Jazz.
Dadurch eröffnet er sich immer neue Klangwelten. Die Kompositionen Mathias Schriefls, der bereits in seiner Studienzeit mit Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und der WDR-, HR-, und NDR-Bigband spielte, umfassen Gesangseinlagen und Klangexperimente mit Kuhglocken, Vogellockpfeifen, einer Plastik-Melodika oder Kinderspielzeug.
Die im März 2008 gegründete Big Band „Spielvereinigung Sued“ vereint in sich 18 junge Profimusiker aus Leipzig, Berlin, Dresden.
Diese widmen sich gemeinsam mit großer Spielfreude und Lust dem Schaffen zeitgenössischer Jazzkomponisten und -arrangeure (u.a. John Hollenbeck, Ed Partyka, Nils Wogram, Claudio Puntin, Niels Klein, Jürgen Friedrich, Nicolai Thärichen u.v.m.).
Daraus ist eine feste Konzertreihe in Mitteldeutschland und Berlin entstanden. Die klangliche Vielfalt der Band, gepaart mit musikalischer Präzision und geballter Energie der Mitglieder, sorgen unvergessliche Konzertmomente.
Donnerstag 14. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.
Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.
HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums
Sonntag 10. April '16 Einlass: 16:00 Beginn:16:30 Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
In Memoriam Kathrin Lemke
Fabiana Striffler – violin
Sabir Mateen – reeds
Horst Nonnenmacher – bass
Christian Marien – drums
Den Termin für diesen Gig haben wir im September 2015 festgemacht.
Da haben alle gehofft, dass Kathrin Lemke stärker ist als ihr Krebs.
Im Januar dann die schlimme Nachricht: Sie hat den Kampf verloren. Sie wurde nur 44 Jahre alt, aber hat ihre Spuren in der Berliner Jazzszene hinterlassen.
Heliocentric Counterblast – die Musik von Su Ra war ihr Baby. Zwei CDs bleiben.
Sabir Mateen gehört zur New Yorker Kreativszene – tief verwurzelt im Rhythm ’n’ Blues, offen für freies Spielen. Dieses Quartett huldigt Kathrin Lemke im besten Brecht’schen Sinne.
Wir ehren Sie in dem wir das geplante Konzert nicht ausfallen lassen.
Kathrin ist nicht ersetzbar, aber dieses Quartett bewahrt ihre Ideen und führt sie weiter.
Fabiana Striffler ist eine junge ambitionierte Geigerin aus Berlin. Und Sabir hält sie für eine der interessantesten Neuentdeckungen der letzten Jahre, die mit immer offenen Ohren durch die Musik wandelt und ständig Neues ausprobiert.
Bindeglied ist das Omniversal Earkestra in dem sie gemeinsam ihre Liebe zur Musik lebten.
Egal auf welchem Planet Kathrin jetzt vielleicht mit Su Ra ist. Ihre musikalische Energie ist noch hier und Teil dieses Konzerts.
In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.
Samstag 9. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
A Love Electric – Wondertour 2016
Todd Clouser – guitar, vocal
Aaron Cruz – bass guitar
Hernan Hecht – drums
Das explosive Jazz-Rock Trio aus Mexico City bringt das musikalische Erbe des „psychedelic rock“, New York City´s „downtown scene“ und des „introspektiven Songs“ in neue Territorien.
Seitens Mexico City`s wichtigster Zeitung La Jornada werden sie als die Zukunft des “Creative Rock” bezeichnet und Kritiker einschließlich des Rolling Stone Magazine vergleichen das vielseitige und hochtalentierte Trio mit Berühmtheiten wie Cream, Grateful Dead, Eric Clapton und Tom Waits – mit einer klaren, eigenen Stimme.
Eine Veranstaltung der moving poets mit Unterstützung des Jazzkeller 69 e. V.
Freitag 8. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Field
CD release „Heal The Rich“ WhyPlayJazz
Uli Kempendorff – tenor sax, clarinet
Ronny Graupe – guitar
Jonas Westergaard – bass
Oliver Steidle – drums
Jazz spielen heißt: Musik transportieren, die so reich ist an Information, Farben und Emotionen, dass es einem das Atmen erleichtert und Brust und Kopf öffnet.
FIELD hat einiges am Start, was es dafür braucht: Ideen, Humor und Energie so breit und tief wie ein Fluss.
Und außerdem die Neugier, darin auf Tiefgang zu tauchen. Wie die Figur des Tricksters, des Schelms, in der Mythologie indigener Völker, der die Regeln in Frage und sich den göttlichen Gegebenheiten in den Weg stellt, wird die Band, sich im weiten Feld von „Jazz“ bewegend, zum Vehikel innerlicher und äußerlicher Grenzverschiebung.
Mit Instrumenten als Waffe und Werkzeug wird in der Dualität von Licht und Finsterem, von Struktur und Antistruktur agiert.
Ob sie überwunden wird? FIELD spielt Jazz.
Dienstag 5. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

directed by Willi Kellers
openig guests:
Almut Kühne – vocal
Andreas Willers – guitar
Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, PA for vocal
Ende ca. 23:00 Uhr

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session
Ablauf:
- Merran Langinestra – piano / Frank Paul Schubert – sopran sax / Ulf Mengersen – bass
- Almut Kühne, Dora Osterloh – vocal / Carlos Bica – bass / Willi Kellers – drums
- Dietrich Petzold – violin / Kei Yoshida – pocket trumpet / Carlos Bica – bass
- Ulrike Schwarz – alto sax / Manuel Miethe – sax / Michael Hoppe – piano / Rudi Fischerlehner – drums
- Simon Jakob Drees – violin, vocal / Joachim Badenhorst – clarinet / Achim Kaufmann – piano
- Lothar Fiedler – acc-guitar / Dietrich Petzold – violin / Klaus Kürvers – bass
Nikolaus Neuser – trumpet / Alberto Fiosi – piano
- Reiner Hess – tenor sax / Nicolò Zignone – clarinet / Frank Paul Schubert – sopran sax / Andreas Willers – guitar / Klaus Kürvers – bass / Willi Kellers – drums
- Andreas Willers – guitar / Lothar Fiedler – acc-guitar / Elo Masing – violin
Freitag 1. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Kampflieder Quartett
B
enjamin Weidekamp – reeds
Uli Kempendorff – reeds
James Banner – bass
Max Andrzejewski – drums
Das Kampflieder Quartett spielt, der Name ist Programm, Kampflieder.
Die neoliberale Wahnidee muss bekämpft werden, um eine Zukunft zu schaffen, in der die kannibalistische Weltordnung gestürzt ist.
Mit Liedern aus allen Epochen des Wiederstandes möchten wir im Sinne dieser Zukunft zum Kampf aufrufen, ihn begleiten und unterstützen.
Das Ganze im Jazzgewand, da der Jazz ein guter Ort für ein solches Vorhaben war und ist.
Da die Zeit drängt, es kann jeden Moment losgehen, haben wir den Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen inoffiziell um einen Monat vorverlegt.
Das ist kein Scherz, gleichwohl wir fest daran glauben, dass man trotz aller Finsternis die uns umgibt, seinen Humor nicht verlieren sollte.
www.benjaminweidekamp.de

