Archiv 2020
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Freitag 6. Mai '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Gratkowski/Gumpert/Borghini
Frank Gratkowski – reeds
Ulrich Gumpert – piano
Antonio Borghini – bass
Noch ein Klaviertrio?
Frank Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des 51-jährigen Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinette.
Seit 1991 arbeitet er mit dem Pianisten Georg Graewe zusammen. Seit 2001 konzertiert er im Trio mit Achim Kaufmann, Piano und Wilbert DeJoode, Bass.
Er leitet u. a. auch die Bands Fo[u]r Alto und Z-Country Paradise.
Wichtigster Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen. 2005 wurde Ulrich Gumpert mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Mit dem italienischen Bassisten Antonio Borghini treffen sie sich am Freitag nach Himmelfahrt zu einem neuen Pianotrio.
Ja, mehr solcher Klaviertrios!
gratkowski.com
wikipedia.org/wiki/Ulrich_Gumpert
wikipedia.org/wiki/Antonio_Borghini
derstandard.at
Dienstag 3. Mai '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

directed by Willi Kellers
guest:
Tom Arthurs – trumpet
Henrik Walsdorff – alto sax
Jan Roder – bass
Ablauf
Merran Laginestra – piano / Elo Masing – violin
Uli Christeen – trombone / Simon Vincent – piano / Ulf Mengersen – bass

Jan Roder – bass / Nils Gerold – flute
Antonio Bravo – guitar
Ulf Mengersen – bass / Antonio Bravo – guitar / Elo Maning – violin / Klaus Kürvers – bass;later Tom Arthurs – trumpet / Willi Kellers – drums
Julie Sassoon – piano / Lothar Ohlmeier – bass clarinet / Tom Arthurs – trumpet / Willi Kellers – drums
Merran Laginestra – piano
Sonntag 1. Mai '16 - jazzkeller 69 stellt vor - 18 Uhr:
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
CBA
Audrey Chen – cello
Conny Bauer – trombone
Antonis Anissegos – piano
Drei Musiker, die es immer wieder lieben Solokonzerte zu geben, haben sich in der Berliner Free Jazz- und Improvisationslandschaft gefunden.
Die Musik, die dann zu dritt entsteht öffnet klar definierte Räume, in denen sich immer neue Gestalten bilden, die sich zu wechselnden Rollenspielen einladen.
Es wird gemeinsam ins Detail hineingezoomt, in ruhig vibrierende Klangwelten, um schnell wieder zurück die großen Säulen der Architektur anzugreifen, um sich aus der großen Form zu befreien.
Die Musik schwebt zwischen hypnotischen Melodien, schimmernden Geräuschen, gläsernen Harmonien und pulsierenden Ausbrüchen.
In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.
Freitag 29. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Fusk
Rudi Mahall – bass clarinet
Tomasz Licak – tenor sax
Andreas Lang – bass
Kasper Tom – drums
FUSK ist ein modernes Jazzquartett, gegründet von dem dänischen Schlagzeuger Kasper Tom.
Das Quartett spielt überraschende und humorvolle Kompositionen, gemischt mit freien Improvisationen.
Energetische Grooves wechseln sich ab und werden geworben mit melodischen Passagen und jazzigen Klängen.
Die 4 Musiker von FUSK haben Spass und machen Spass!
FUSK glänzen mit Spielwitz und Ideenreichtum. Das Quartett spannt einen Bogen von einprägsamen Melodien, über komplexe Strukturen, hin zur expressiven Auflösung der Muster.
Hier regieren Ernstes und Kurioses gemeinsam, der Umgang mit den Themen- und Tonmaterial ist stets spielerisch und damit sehr erfrischend. Ein wahrer Ohrenschmaus!
fusk-jazz
Freitag 22. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Canzoni di Primavera (Amsterdam) meets Spill (Berlin)
Ig Henneman – viola
Ab Baars – clarinet, tenorsax, shakuhachi
Magda Mayas – piano
Tony Buck –drums
Canzoni di Primavera heißt das Programm der beiden Schlüsselfiguren der niederländischen Jazz-Szene.
Ab Baars sitzt die komplette Jazz- und Improvisationsgeschichte im Rückenmark.
Auch seine Partnerin an der Viola Ig Henneman zählt zu den wichtigen Improvisatoren des „New Dutch Swing“.
In ihrer Musik werden die wesentlichen Trends des 20. Jahrhunderts mit Pop, Jazz, klassischer und improvisierter Musik verknüpft.
stichtingwig.com
“Das Berliner Duo Spill unternimmt nicht den Versuch die legendären Schlagzeug/Piano Duos der Vergangenheit zu kopieren – Coltrane und Ali, Taylor und Roach.
Magda Mayas und Tony Buck kreieren ihre eigene sensible Sprache und schaffen so eine einzigartige Musik“ ~ Brian Morton, The Wire
tony-buck.com/spill
Freitag 22. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
A.SPELL
CD release tour 2016: The Meaning of Life
Ronan Skillen – tabla, percussion, hybrid drum kit, didgeridoo
Nadja Stoller – vocal, accordion
Jan Galega Brönnimann – clarinet, FX
„Das Trio A.Spell macht Musik, die aus dem Dschungel zu stammen scheint.
Aus dem Grossstadturwald, in dem verschiedenste Kulturen miteinander verschmelzen.
Archaische Klänge werden urbanisiert, die elektronischen Klänge wirken derweil organisch.
Das musikalische Ergebnis schafft es, die Zuhörenden in weit entfernte Sphären zu entführen.“
~ Kulturagenda, Basil Wingartner
Eine Veranstaltung der moving poets mit Unterstützung des Jazzkeller 69 e. V.
Donnerstag 21. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Stefan Schultze Large Ensemble
WOOD
Kati Brien, Wanja Slavin, Ben Kraef, Uli Kempendorff, Nik Leistle – saxes, clarinets
BRASS
Benjamin Brown, Johannes Böhmer, Fritz Moshammer, Tom Arthurs – trumpets / Simon Harrer, Gerhard Gschlößl, Friedrich Milz, Thomas Richter – trombones
RHYTHM
Kalle Kalima – guitar / Oliver Potratz – bass / Daniel Schröteler – drums
Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss.
Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen.
Das Large Ensemble, wie immer prominent besetzt, tut das seine, um die skurril- fragilen, handfest- derben Stücke von Schultze zum Leben zu erwecken.
Der betritt damit wahrlich neue Wege im Big Band Jazz: raus aus dem Korsett von Tutti und Halbvermindertem, rein in aufregend globalisierte Sounds, lustvolle Klangkonglomerate, fein gesponnene www.stefanschultze.com
Mittwoch 20. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Trouble In The East Records – Labelnight No.1
VORWÄRTS – RÜCKWÄRTS
Maike Hilbig – bass
Johannes Fink – cello
Gerhard Gschlößl – trombone
TILTH
Otis Sandsjö – tenorsaxophone
Alberto Cavenati – electric guitar
Tilo Weber – drums
EIN GSCHLÖßL PÖSCHL MIT CAVENATI
Gerhard Gschlößl – trombone/sousaphone
Sunk Pöschl – drums
Alberto Cavenati – electric guitar
Trouble In The East Records – Pressetext
Die Tage der Major- und Mediumlabels sind gezählt. In der Musiklandschaft sprießen immer mehr unabhängige Plattenfirmen. Musiker vermarkten ihre Sache selbst, um die wichtigen Belange in der eigenen Hand zu haben.
TROUBLE IN THE EAST – ein Titel Ornette Colemans – ist zu beziehen auf den Ostberliner Wohnort der drei Label-Gründer (als Trio zu hören auf tite-rec 001).
Dies sind: Gerhard Gschlößl, Posaunist, vor Jahren aus Niederbayern eingereist, um seinen Beitrag zur hauptstädtischen Avantgarde abzuleisten, der bergamasker Gitarist Alberto Cavenati, aus den Bergen Norditaliens abgewandert, um an der Spree neue Szenen loszutreten, und die westdeutsche Freejazzlegende Sunk Pöschl, die erst kürzlich ihre Zweitbleibe in Berlin bezogen hat.
Trouble In The East Records steht für inspirierte Musik abseits des kommerziellen Kalküls.
Das musikalische Spektrum reicht vom Auskomponiert-Preziosen bis zur Experimentalimprovisation.
Vertrieben werden vorerst Werke aus den eigenen Kreisen. Vorerst ausschließlich per Post, im CD-Format mit Digisleeve-Verpackung, sowie digital über itunes.
Für die Zukunft werden weitere Musikerkreise für Veröffentlichungen ins Auge gefasst.
Mit der eigentlichen Label-Plattform steht ein eingespieltes Netzwerk von Spezialisten für alles Technische und Künstlerische. Das Unternehmen betreibt eine Internetbasis inklusive Webstore, regelt die rechtlichen Angelegenheiten und pflegt die PR.
In festen Abständen werden Label-Festivals veranstaltet, die Ensembles aus dem Titel-Programm vorstellen.
www.troubleintheeast-records.com
Freitag 15. April '16 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Spielvereinigung Sued
feat. Matthias Schriefl
Matthias Schriefl – composition, conductor, trumpet, fluegelhorn, tuba
HOLZ
Simon Bodensiek – alto + soprano sax, flute, clarinet / Matti Oehl – alto sax, flute, clarinet / Johannes Moritz – tenor sax, clarinet, flute / Sebastian Wehle – tenor sax, clarinet, bass clarinet / Erik Robisch – bariton sax, bass clarinet, flute
BLECH
Konrad Schreiter, Sebastian Haas, Vincent Hahn, Tim Jäkel – trumpet
Andreas Uhlmann, Matthias Hochmuth, Stephan Krause, Matthias Büttner– Posaunen/Euphonien/Tuba/Susaphon
RHTYMUS
Florian Kästner – piano / Bertram Burkert – guitar / Philipp Rohmer – bass / Philipp Scholz, Max Stadtfeld – drums
Ein bekannter Musikerwitz endet mit der Pointe, dass ein Jazzgitarrist tausend Akkorde vor drei Leuten spielt und eine Punk-Gitarrist drei Akkorde vor tausend Leuten.
Mathias Schriefl hat eine Lösung für das Problem gefunden – er spielt keine Gitarre.
Der Multiinstrumentalist (Trompete, Flügelhorn, Alphorn, Baritonhorn, Euphonium und Sousaphon) zieht seit langem die Aufmerksamkeit der Szene mit seinem Quartett Shreefpunk auf sich.
Mit kurzen Stücken zwischen geschichtsträchtigem New Orleans Jazz, strubbeligem Punk und Rock und eruptivem Modern Jazz.
Dadurch eröffnet er sich immer neue Klangwelten. Die Kompositionen Mathias Schriefls, der bereits in seiner Studienzeit mit Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und der WDR-, HR-, und NDR-Bigband spielte, umfassen Gesangseinlagen und Klangexperimente mit Kuhglocken, Vogellockpfeifen, einer Plastik-Melodika oder Kinderspielzeug.
Die im März 2008 gegründete Big Band „Spielvereinigung Sued“ vereint in sich 18 junge Profimusiker aus Leipzig, Berlin, Dresden.
Diese widmen sich gemeinsam mit großer Spielfreude und Lust dem Schaffen zeitgenössischer Jazzkomponisten und -arrangeure (u.a. John Hollenbeck, Ed Partyka, Nils Wogram, Claudio Puntin, Niels Klein, Jürgen Friedrich, Nicolai Thärichen u.v.m.).
Daraus ist eine feste Konzertreihe in Mitteldeutschland und Berlin entstanden. Die klangliche Vielfalt der Band, gepaart mit musikalischer Präzision und geballter Energie der Mitglieder, sorgen unvergessliche Konzertmomente.
Donnerstag 14. April '16 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.
Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.
HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

