Archiv gigs

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Freitag 21. Oktober '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Thomas Borgmann Trio „keys & screws“

borgmann roder kellers: keys & screwsThomas Borgmann – reeds
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Die enge Zusammenarbeit von Borgmann & Kellers dauert schon knapp drei Dekaden, sei es in der Gruppe „Ruf der Heimat“ mit Christoph Winckel oder im Trio „Boom Box“ mit Akira Ando am Bass.
Daneben immer wieder Konzerte im Trio mit den Bassisten Jan Roder und Joel Grip und 2015 in New York mit Max Johnson (one for cisco).

Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht.
In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Jan Roder eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.

„Telling a story in a song without words has been the natural domain of the saxophone, especially in the hands of an expert such as Borgmann.
To succeed he would need a sound to die for and an ability to instil in a song, some kind of authentic sentiment drawn from the possibility of the absent words.
The saxophonist is blessed with a combination of prodigious wind-playing attributes – dare one say brooding, Germanic – approach to phrasing, quite astonishingly outstanding intonation and a sound which is open and honest, even and focussed on all registers.“
~ Raul da Gama @ jazzdagama.com

„Das Spannungspotential ihrer Musik inszenierten sie wahlweise mit hymnischer Inbrunst, orgiastischer Expansionskraft, swingender Eleganz oder afrikanischer Rhythmusobsession.“
~ Hannes Schweiger @ FreiStil

„…wie schön diese band swingt. immer. und dieser swing ist durch drei teilbar. allein kellers beckenarbeit – welch leichte, komplexe bewegung.
das ist nicht nur fliegen – das ist das spreizen von federn, kontrahieren von muskeln, drehen der richtung, auswählen der schneisen.
und dazu wird gesungen. auf dem tenor und dem sopran im wechsel, im battle. der hymnische ton und der analytische ton. das stöhnen und das sagen. ein motiv finden, das in sich schön ist, von allein steht, ein angebot ist – um es dann anzuspannen, überzustreichen, zu zerreißen oder weiterzuentwickeln.“
~ Jan Künemund

thomas borgmann
jan roder
willi kellers


Freitag 14. Oktober '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


The Japan & Berlin Connection

IItaru Okitaru Oki – trumpet
Paul Schwingenschlögl – trumpet
Akira Ando – bass
Makoto Sato – drums

Der japanische Trompeter Itaru Oki stammt aus einer musikalischen Familie; sein Vater spielte Shakuhachi, seine Mutter war eine Koto-Meisterin.
Ausgehend vom Modern Jazz entdeckte er bald die freie Improvisation. Er gehörte zur ersten Generation des Free Jazz in Japan.
1974 zog er nach Paris, wo er bis heute lebt. Seit Jahren arbeitet er mit dem Bassklarinettisten Michel Pilz aus Luxemburg zusammen sowie mit Musikern wie Sunny Murray, Kent Carter und Alan Silva.

In Silvas legendärem „Celestrial Communications Orchestra“ spielte auch der japanische Schlagzeuger Makoto Sato, der seit 1970 in Paris lebt.
Er ist ein sensibler Begleiter, einfallsreicher Solist und begehrter musikalischer Partner von Musikern wie Joe McPhee, Raymond Boni, Daunik Lazro, Ted Daniel, Linda Sharrock und Jean-Francois Pauvros.
Mit dem Bassisten Benjamin Duboc und dem Trompeter Paul Schwingenschlögl formierte Sato ein international anerkanntes Trio.
Schwingenschlögl, der jedes Jahr einige Konzerte in Paris gibt, trat dort auch bereits mit Itaru Oki auf. Beide schätzen das Spiel des anderen und verstehen sich prächtig.

Das Quartett wird komplettiert durch den in Berlin lebenden Kontrabassisten Akira Ando, der u.a. mit bekannten Musikern wie Cecil Taylor und Baby Sommer auf der Bühne stand.
Ando und Schwingenschlögl verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit in Gruppen wie TAKABANDA und ABRASAZ.
So schließen sich die Kreise mit einer spannenden und einzigartigen Quartett-Besetzung.
~ Paul Schwingenschlögl


Donnerstag 13. Oktober '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Filter Bubble, O.T. Horns 2G, Spielvereinigung Sued und der Rediger

Weidekamp BigbandEin Werkstattkonzert anlässlich bevorstehender CD-Produktion

General-Musikdirektor: Benjamin Weidekamp

Text, Musik & Arrangement: Benjamin Weidekamp, Jerome Bugnon, Michael Haves, Elia Rediger

Elia Rediger – Stimme / Michael Haves – Alles Mögliche

HOLZ
Benjamin Weidekamp, Simon Bodensiek, Johannes Moritz, Damian del Torre, Hendrik Baumgarten – Saxophone, Klarinetten, Flöten

BLECH
Richard Koch, Patrick Schanze, Maximilian Fleischhack, Vincent Hahn – Trompete
Jerome Bugnom, Ludwig Kociok, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner – Posaune

RHYTHM
Florian Kästner – Piano, Tasteninstrumente / Philipp Rohmer – Elektro-Bass, Bass-Moog / Philipp Scholz – Schlagzeug

 

Im Sommer 2014 wurde Benjamin Weidekamp von der Big Band Spielvereinigung Sued als Gastsolist eingeladen.
Schnell entstand seitens der Bandleiter und Benjamin Weidekamp die Idee, ein Projekt mit Kompositionen von eben diesem zu realisieren.
Nämlich, Stücke der Band Olaf Ton für Big Band zu arrangieren. Für diese Idee gab es dann sogar ein Stipendium vom Berliner Senat.

Dann sollte aber Alles ganz anders kommen.
Während der Arbeit an eben dieser Idee, fiel dem Komponisten und Verfasser dieses Textes auf, dass es für ihn musikalisch vielleicht, inhaltlich aber auf keinen Fall so weiter gehen kann.
Zusätzlich machte ihm das Komponieren so ganz allein im stillen Kämmerchen auch nicht mehr so viel Spaß wie früher.
Also, gründete der Komponist ein Kompositions/Produzenten/Songwriter-Team mit Jerome Bugnon (Seeed, Peter Foxx, Olaf Ton), Michael Haves (Filter Bubble, Super 700, Olaf Ton) und Elia Rediger (The Bianca Story).
Diese Vier, machen sich nicht erst seitdem daran, den vier großen Antagonismen des neoliberalen Zeitalters musikalisch – wie soll man sagen…, den Kampf zu erklären – hmm, klingt vielleicht etwas blöd…, musikalisch zu begegnen – nee, das klingt wiederum zu harmlos.
Sicher ist, es geht um Ökozid, Privatisierungswahn, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Formen neuer Apartheit.

Die Musik – zwischen frühem Ellington, polyrhythmischen Überlagerungen und post 2010er Hip-Hop, gesungen wird auch, gerappt eher nicht aber (wieso aber?) improvisiert.
Der akustische Klang der Big Band wird vollends ausgelotet und erweitert durch Synthis, Trigger-Sounds, Samples und Dergleichen.
Wir (Das Team und die Big Band) freuen uns drauf, es wird fett!
~ Benjamin Weidekamp

benjaminweidekamp.de
spielvereinigungsued.de

 


Freitag 7. Oktober '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Projekt Schwedt
CD Release: „Kreuzblendentraum“ (Wismart/NRW)

Projekt SchwedtEdith Steyer – alto sax, flute, bass clarinet
Gerhard Gschlößl – trombone, sousaphone
Volker Meitz – organ, clavinet, rhodes
Fabian Kalbitzer – electric bass
Bernd Oezsevim – drums

Zwischen den Musikern, die zu unterschiedlichen Graden in improvisierter Musik, Jazz und Elektronik beheimatet sind, „funkte“ es beim ersten spontanen Konzert.
Mit erfrischend undogmatischen Ansatz gingen sie ins Studio, ein Album aufzunehmen: Akustische und elektronische Klangarbeit, tonale und atonale Elemente sowie Groove und dessen Auflösung bis hin zur Ambience stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Die frei improvisierten Aufnahmen zeugen von großer Spielfreude.
Die Musiker schöpfen aus einem breiten Fundus von originellen Ideen und Klangspektren und nehmen uns mit auf eine Reise zwischen verschmelzenden Drones, eklektischen Grooves und bald mäandernden, bald krachenden Strukturen.
Diese CD ist die letzte Studio-Aufnahme der Anfang des Jahres verstorbenen Saxofonistin Kathrin Lemke. An ihre Stelle tritt nun ihre musikalische Weggefährtin Edith Steyer.

projekt_schwedt

 

 

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Donnerstag 6. Oktober '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung: Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014 in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 


Dienstag 4. Oktober '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers (musste wegen grippalem Infekt absagen) 
openig guests:
Rudi Fischerlehner –  drums
Henrick Walsdorff – alto sax
Jan Roder – bass

Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set – no PA

Verlauf:

  • Niklas Fite – guitar / Ulf Mengersen – bass / Rudi Fischerlehner – drums
  • Chino Shuichi – piano / Jan Roder – bass
  • Ludolf Kuchenbuch – tenor sax / Leonardo Mirender – guitar / Christoph Riggert – bass / Rudi Fischerlehner – drums
  • Wilhelm Bronander – bass / James Crutchfield – guitar / Chino Shuichi – piano / Ulf Mengersen – bass / Oliver Köpke – drums
  • Jan Roder – bass / Ulf Mengersen – bass / Christoph Riggert – bass
  • Ludolf Kuchenbuch – tenor sax / Jan Roder – bass / Rudi Fischerlehner – drums

Ende ca. 23:00 Uhr

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 


Freitag 30. September '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Été Large

Luise VolkmannInez Schaefer, Patrick Grahl – vocals
Luise Volkmann – alto sax, composition
Vincent Bababoutilabo – flute
Otis Sandsjö – tenor sax
Gabriel Lemaire – bariton sax
Julian Schließmeyer – trombone
Fritz Moshammer – trumpet
Emmanuel Cremer – cello
Johannes Bigge – piano
Athina Kontou – bass
Jan Roth – drums

Mit „Été Large“ verwischt die Grenze zwischen phantastischem Alltag und imaginären Begegnungen: Ein Spiel der Nuancen von klassischen und Jazz-Instrumenten, dem Dialog zweier Sänger und dem Erzählen von Geschichten.
Die vierundzwanzigjährige Saxophonistin und Komponistin Luise Volkmann gibt mit ihrem Ensemble „Été Large“ ihren Gedanken eine Gestalt.
Das zwölfköpige Ensemble eint MusikerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern, sowie den USA. Ihr Arbeiten und Leben in Deutschland, Frankreich, sowie Brasilien und Palästina setzt Luise Volkmann in persönlichen Geschichten und philosophischen Gedanken in der Musik um.
Seit 2016 ist Sie als Komponistin Resident in Artist am Cité Internationale des Arts de Paris.

Luise Volkmann schafft es mit diesen Aufnahmen auf unglaublich spannende und kurzweilige Art eine Musik zu kreieren die wie eine Blaupause aller Eindrücke wirkt die sie in Ihrem jungen Leben bisher absorbiert hat.
Einflüsse von Jazz, Minimalismus, Klassik oder Punk vermengen sich da zu einer Melange die keinen Augenblick langweilig wirkt. Freu mich sehr auf mehr. “
~ Johannes Enders

„Poppige Klavierpatterns werden rhythmisch verzerrt und von kollektiv improvisierter Energie überrollt, oder steigern sich zu fanfarenartigen Hooklines mit Suchtpotential.
Ein klassischer Tenor und eine Jazz-Elve umgarnen sich in polyphonen Duetten über den treibenden Minimal-Grooves und wabernden Klangfächen des Ensembles.“
~ Moritz Sembritzki


Freitag 23. September '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Spielvereinigung Sued feat. Steffen Schorn

Steffen SchornHOLZ
Simon Bodensiek – alto + soprano sax, flute, clarinet

Matti Oehl – alto sax, flute, clarinet
Johannes Moritz – tenor sax, clarinet, bass clarinet
Sebastian Wehle – tenor sax, clarinet, bass clarinet
Florian Leuschner – bariton sax, bass clarinet

BLECH
Sebastian Haas, Tim Jäkel, Luke Strange, Vincent Hahn – trumpet
Stephan Krause, Antonia Hausmann, Andreas Uhlmann, Matthias Büttner– trombone

RHYTHMUS
Florian Kästner – piano
Michael Büschelmann – guitar
Philipp Rohmer – el-bass
Philipp Scholz – drums

Steffen Schorn – flute, bass flute, contra bass clarinet, composition, conduction

Der Komponist, Dirigent und Holzbläser Steffen Schorn gilt als einer der kreativsten Köpfe der deutschen Jazzszene.
Geboren 1967 in Aalen und aufgewachsen am Bodensee kam er schon früh in Kontakt zu symphonischer Musik und Jazz.
Seit den 90er Jahren spielte er u.a. mit der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass, der George Gruntz Concert Jazz Band, sowie sämtlichen deutschen Rundfunkbigbands.

Als international gefragter Solist und Tieftonspezialist ist er mit so unterschiedlichen Größen der Musikszene wie Vince Mendoza, Nathalie Cole, Al Jarreau („This is the sound that comes from the center of the earth!“), dem Ensemble Modern, dem Doelen Ensemble Rotterdam, dem Brussels Jazz Orchestra, der Hamburger Staatsoper u.v.a. zu hören. Tourneen führten ihn in bislang 70 Länder rund um den Globus.

In eigenen Ensembles wie dem Schorn Puntin Duo, Soul Twins, Triosphere, der Kölner Saxophon Mafia, Universe of Possibilities, sowie dem Steffen Schorn Septet feilt er seit über zwei Jahrzehnten an einer unverwechselbaren eigenen Klangsprache zwischen Komposition und Improvisation, Intimität und Klangfülle, farbenreichen Harmonien und ausgefeilten Grooves.

Spielvereinigung Sued

In den letzten Jahren hat Steffen Schorn vermehrt als Komponist und Dirigent größerer Klangkörper auf sich aufmerksam gemacht.
Internationale Ensembles wie die Danish Chamber Players, das Norwegian Wind Ensemble, das Netherlands Youth Symphony Orchestra & Big Band luden ihn ein, als Gastdirigent seine eigenen Werke zu realisieren.
Seit der Saison 2014 ist er künstlerischer Leiter des Zürich Jazz Orchestra.

Die im März 2008 gegründete Big Band „Spielvereinigung Sued“ vereint in sich 18 junge Profimusiker aus Leipzig, Berlin, Dresden.
Diese widmen sich gemeinsam mit großer Spielfreude und Lust dem Schaffen zeitgenössischer Jazzkomponisten und -arrangeure (u.a. John Hollenbeck, Ed Partyka, Nils Wogram, AnnaWebber, Mathias Schriefl u.v.m.).
Daraus ist eine feste Konzertreihe in Mitteldeutschland und Berlin entstanden. Die klangliche Vielfalt der Band, gepaart mit musikalischer Präzision und geballter Energie der Mitglieder, sorgen unvergessliche Konzertmomente.

www.spielvereinigungsued.de


Sonntag 18. September '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Tanz der Komödianten

Ute „Soundchick“ VölkerEine analoge audio-visuelle Komposition nach Texten von Nietzsche

Ute Völker – accordeon
Christof Thewes – trombone
Martin Schmidt – mandoline
Jorgo Schäfer – visuals

Der Einwand, der Seitensprung, das fröhliche Misstrauen, die Spottlust sind Anzeichen der Gesundheit: Alles Unbedingte gehört in die Pathologie.
~ Friedrich Nietzsche/Jenseits von Gut und Böse, 1886, Aphorismus 154
Besser kann man das Credo freier Improvisationsmusik nicht beschreiben.
Titelgebend für diese Performance und inhaltlich beschrieben wird der Abend durch seinen Text „Der Mensch, der Komödiant der Welt“ (aus „Menschliches, Allzumenschliches“, Leipzig 1886).

Seit nahezu 25 Jahren spielen Martin “Schmiddi” Schmidt und Christof “Danger“ Thewes zusammen in der Band Undertone Project, die von Duo bis Großensemble in unterschiedlichsten Konstellationen agiert und eine Jetztzeitmusik kreiert, die mit allen musikalischen (Un-)Möglichlichkeiten arbeitet.
Durch das Zusammentreffen mit den Wuppertalern, der Akkordeon-Virtuosin Ute Völker und dem Künstler und Cartoonist Jorgo Schäfer, verdichtet sich das Projekt atmosphärischer und stilistisch.

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.


Freitag 16. September '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Satoko Fujii Orchestra Berlin

Satoko FujiiSatako Fujii – conduction, composition

WOOD:
Matthias Schubert, Uli Kempendorff – tenor sax
Paulina Owczarek – baritone sax

BRASS:
Nikolaus Neuser, Nils Ostendorf, Natsuki Tamura – trumpet
Matthias Müller – trombone

RHYTHM:
Keisuke Matsuno – guitar
Jan Roder – bass
Michael Griener, Peter Orins – drums

Vielseitige „Einflüsse von Klassik über Folklore und Jazz bis Heavy Metal und Punk fließen im Spiel der japanische Avantgarde-Jazz-Pianistin und -Komponistin Satoko Fujii mit überraschenden Verläufen zusammen.
Ihr Spiel bewegt sich irgendwo zwischen Cecil Taylor, Keith Jarrett und Mira Melford.
Sie zählt zu den wichtigsten und vor allem eigenständigsten Exponenten des japanischen Jazz.
Obwohl diese Verortung so auch nicht ganz stimmt. Denn sie pendelte über Jahre hinweg zwischen Japan und New York, seit einiger Zeit zwischen Tokyo und Berlin.

Die vielen Facetten, die sie in immer neuen Projekten und Begegnungen offenlegt, machen sie im positiven Sinne unberechenbar: zwischen freier Improvisation, strenger Formgebung oder einem Rückgriff auf ältere Musikformen – wie etwa den Tango.
Für jede Ausrichtung hat Satoko Fujii ihr eigenes Ensemble.

Satoko Fujii wurde die 2001 von der Jazz Journalist’s Association zum „Best Composer“ auserkoren. In diesem Zusammenhang ist vor allen ihr Orchester, von dem bereits drei CDs erschienen sind, sehr zu beachten.

Over nearly twenty years of touring and collaborating with some of the world’s most renowned musicians, pianist-composer Satoko Fujii has become a global citizen, evidenced by the orchestras she’s established in several major cities.

With „Ichigo Ichie“, Fujii debuts her first European large ensemble, the Satoko Fujii Orchestra Berlin. Based in her newly adopted home city, the Orchestra Berlin joins a roster of improvising big bands based in New York and Tokyo, Nagoya, and Kobe in Japan.

The bulk of „Ichigo Ichie“ is made up of the title piece, a sweeping four-movement work that Fujii composed for the 2013 Chicago Jazz Festival.
The title translates roughly as “once in a lifetime,” and is a Japanese idiom associated with tea ceremonies. It is used as a reminder to cherish every meeting, as it will never happen again in exactly the same way.
Fujii chose the title based on the special occasion of the festival and an ensemble chosen expressly for the event, but it’s equally applicable to any performance of the highly spontaneous piece.
It’s a Japanese philosophy that means we have to treat every moment very importantly,” Fujii explains. “We never know if we’ll meet again or not.
Usually I don’t name a piece before I compose it, but this time was different because I was so inspired.

Fujii revisited “Ichigo Ichie” when she decided to debut her new Berlin-based orchestra, performing and recording the piece over three frigid winter days in January 2014.
The snow outside doesn’t chill the performance, however, which kicks off with a combustible showcase for drummers Michael Griener and Peter Orins, the latter also Fujii’s bandmate in the collective quartet Kaze.
The band finally enters with a soaring fanfare before fading away again for an entrancing unaccompanied solo from bassist Jan Roder, as the piece continues its contrast between sparse silences and overwhelming ensemble swells.

The second movement boasts an urgent, driving theme spotlighting the agility of the horn section, yielding to a series of inventive, textured interactions among various members of the ensemble. Movement three is more muted, with occasional powerful surges emerging from intense interplay.
The piece’s final section is its most explosive, massing an enormous steamroller of sound from the entire group.
The album closes with “ABCD,” a new piece penned by Fujii in an unusual way.
The score, which uses graphics and instructions to cue improvisation, doesn’t assign parts to specific instrumentalists.
Instead, each part is numbered and chosen by the ensemble members on the day of the performance, guaranteeing fresh interpretations with each new rendition.

The twelve-piece Orchestra Berlin celebrates Fujii’s move to the city in 2011 along with husband, trumpeter, and Orchestra member Natsuki Tamura.
“I like having orchestras in different cities because that kind of diversity can give my music energy,” Fujii says.
“In Europe in general, musicians have excellent technique, because they have a long classical music history and the education is very good.
Also, Berlin is a very international city, so I’m playing with musicians in Berlin but that doesn’t necessarily mean that they’re German musicians.”
~ label info

www.satokofujii.com