Archiv gigs
✸ Alles vor November 2008 unter » der alten Seite « !!!
Montag 18. März '24 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

directed by Willi Kellers
Opener:
Dietrich Petzold – violin, percussion
Alexander Frangenheim – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Schiedemayer Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set ohne Becken; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Die Sessionliste mit allen Teilnehmern (PDF)
Sonntag 17. März '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Malaby/Weber/Griener

Photo: Bob Doran
Tony Malaby – tenorsaxofon
Christian Weber – bass
Michael Griener – drums
Nachdem Michael Griener und Christian Weber in dynamischen Trios mit Größen wie Ellery Eskelin und Aki Takase zusammengearbeitet haben, laden sie nun den für seinen satten Ton und sein ausdrucksstarkes Spiel bekannten Saxophonisten Tony Malaby ein, sie auf eine spannende musikalische Reise zu begleiten.
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Sonntag 10. März '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Filippou & Lucaciu feat. Natalia Manta + Uli Kempendorff
Evi Filippou – vibraphon, marimba
Robert Lucaciu – bass
Natalia Manta – visuals
Uli Kempendorff – woodwinds
Die dynamische Zusammenarbeit zwischen der griechischen Vibraphonistin Evi Filippou und dem deutsch-rumänischen Kontrabassisten Robert Lucaciu hat eine künstlerische Partnerschaft entstehen lassen, die sich den Zwängen starrer Genre-Kategorisierungen entzieht.
Ihrer musikalische Forschungsreise liegt eine Vielzahl von Quellen zu Grunde: von den komplizierten Kompositionen der klassischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, über die temperamentvollen Rhythmen des Jazz bis hin zu beschwörenden Geschichten, die in den Traditionen der Folklore verwoben sind.
Diese gemeinsame klangliche Erkundungen überschreitet die Grenzen vordefinierter Etiketten: die Essenz ihrer Arbeit liegt im Bereich grenzenloser Kreativität.
Die Verflechtung ihrer einzigartigen Hintergründe führt zu einem exquisiten Klangteppich, in dem die Lebendigkeit des Balkan mit dem kosmopolitischen Einfluss der zeitgenössischen europäischen Musiklandschaften zusammenfließt.
Wie ein zarter Faden der freien Improvisation entfalten sich ihre Auftritte in einem ungeschriebenen Tanz, der den Fluss des Lebens selbst widerspiegelt.
In diesem Wandteppich fließen die Noten wie Rinnsale der Emotionen, die ineinander übergehen und sich wieder trennen, um Momente der Trauer, der Freude und die undefinierbaren Räume dazwischen zu erfassen.
Die Erkundungen des Duos sind von einem gemeinsamen Streben nach persönlichem Ausdruck geprägt.
In einer durch vielfältige Einflüsse bestimmten Welt schaffen sie ein Hörerlebnis, das sowohl zeitlos als auch zeitgenössisch ist – ein Zeugnis dafür, wie sich musikalische Traditionen und Innovationen im rhythmischen Kern der menschlichen Erfahrung vermischen.
Am 10. März lädt das Duo die Künstlerin und Kollaborateurin Natalia Manta zu sich auf die Bühne ein.
In der von ihr mitorganisierten Konzertreihe “Sound of Color” hat Manta in den letzten Jahren die gleichberechtigte künstlerische Synergie von Musik und visueller Kunst erforscht, und diese Forschung wird in ihrer Zusammenarbeit mit dem Duo fortgesetzt.
Als dritte Performerin improvisiert sie mit analogen Live-Visuals und schafft so einen Multimedia-Effekt, bei dem weder die Musik noch die Visuals eine begleitende Rolle einnehmen.
Die musikalische Reise wird zu einem audiovisuellen Erlebnis.
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Sonntag 3. März '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Transatlantic Four
Herb Robertson – trumpet, flugelhorn
Christopher Dell – vibraphon
Christian Ramond – bass
Klaus Kugel – drums
Die Transatlantic Four hat sich dem Werk Eric Dolphy´s verschrieben. Mit diesem brandneuen, energiegeladenen transatlantischen Quartett erweitern die weltweit renommierten Musiker ihre musikalische Welt zwischen traditionellem und experimentellem Jazz mit großer Sensibilität und Fantasie.
Schon über zehn Jahre war der Multiinstrumentalist Herb Robertson nicht mehr in Europa, wir erleben also in vielerlei Hinsicht ein neues Quartett!
Robertson ist seit den 1980ern ein wichtiges Mitglied der New Yorker Downtown-Szene. Er hat mit so unterschiedlichen Musikern wie Charlie Haden, Mark Helias, David Sanborn, Marc Ducret und Bobby Previte zusammen gearbeitet.
Nicht minder renommiert ist der Vibraphonist Christopher Dell, der international mit seinem Trio Dell-Westergaard-Lillinger oder DRA tourt, mit Paquito D`Rivera, Julia Hülsmann oder Heinz Sauer spielt und sich als wahrer Tausendsassa entpuppt, wenn es um solche Themen wie das Zusammenwirken von Architektur und Improvisation geht.
Christian Ramond wiederum ist ein gefragter Bassist aus Köln, der fester Bestandteil des Theo Jörgensmann Quartetts sowie des Engstfeld/Weiß 4tetts ist und mit Musikern wie Joe Pass, Albert Mangelsdorf, Philippe Catherine, Kenny Wheeler und vielen mehr auf der Bühne stand.
Last but noch least Klaus Kugel, ein erfahrener Schlagwerker, der gemeinsam mit Christian Ramond die rhythmische Basis dieses famos arbeitenden Quartetts bildet.
Neben seiner festen Zusammenarbeit mit dem Ganelin Trio Priority oder dem Theo Jörgensmann Quartetts war er mit Charles Gayle, Tomasz Stanko, Hilliard Greene, Michel Pilz, Vijay Iyer, Karl Berger, Sirone und vielen weiteren auf Tournee.
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Sonntag 25. Februar '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
RGKHW (Programmänderung)
Photo: Cristina Marx
Olga Reznichenko – piano
Philipp Gropper – tenor + soprano sax
Liz Kosack – synthesizer
Felix Henkelhausen – bass
Marius Wankel – drums
Die Mitglieder des Ensembles gehören bereits zu den gefragtesten jungen Musikern der Jazz-Szene in Deutschland und Europa.
Sie kommen zusammen, um gemeinsam zu experimentieren und zu improvisieren und einen neuen und aktuellen Sound zu entwickeln.
Komplett frei, ohne Netz und doppelten Boden wird hier drauf los improvisiert.
Atmosphärisch, dicht und gleichermaßen filigran kommen hier musikalische Abenteuer aufs Publikum zu.
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Freitag 23. Februar '24 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Aki Takase – Daniel Erdmann // Silke Eberhard – Uli Gumpert
Aki Takase – piano
Daniel Erdmann – tenor sax
„Komplexe Akkorde und souveräne Melodien zusammen mit einer komplizenhaften Balance, bei der die Protagonisten wie zwei Läufer Hand in Hand die Ziellinie überqueren. Am Ende verlassen wir das Duo mit dem Drang zu tanzen“.
~ Bruno Pfeiffer, Liberation
Silke Eberhard – alto sax / clarinet
Uli Gumpert – piano
„Peanuts & Vanities“, Kleinigkeiten und Nichtigkeiten, so nennen die beiden Berliner Improvisatoren das Dutzend Duo-Miniaturen., zu denen sie sich ohne Absprachen, geschweige denn fertige Stücken trafen. Um eine Generation sind Silke Eberhard und Ulrich Gumpert auseinander, doch musikalisch finden sie spielend zusammen, sperrig und bisweilen „free“, aber voller kommunikativer Übereinstimmung. Da wirken die beiden eingeschleusten Klassiker „Salt Peanuts“und „The Peanut Vendor“ wie eine augenzwinkernde Reminiszenz.
~ klm, JazzThing
Aki Takases atemberaubende Spieltechnik und ihr improvisatorisches Temperament sind ebenso sprichwörtlich wie ihre Liebe zu den Klassikern des Jazz.
Nachdem sie sich bereits vor zehn Jahren auf ihrem Soloalbum „My Ellington“ (Intakt Records) mit den Kompositionen des großen Duke Ellington auseinandergesetzt hat, widmet sie sich nun mit ihrem Duopartner Daniel Erdmann erneut dem vielschichtigen Erneuerer des Jazz.
Die in Berlin lebende japanische Pianistin Aki Takase und der Saxophonist Daniel Erdmann, der im Herbst 2020 kurz vor dem neuerlichen Lockdown den renommierten SWR-Jazzpreis verliehen bekam, trafen sich erstmals Mitte der 90er Jahre, als Takase Improvisation an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ unterrichtete, wo Daniel Erdmann zu dieser Zeit studierte.
In der Folge lud Aki Takase Daniel Erdmann ein, in ihrem Sextett zu spielen, das aus einigen der herausragendsten Musiker der Berliner Szene der 90er Jahre wie Rudi Mahall und Tony Buck bestand.
Im Jahr 2000 bekam Daniel Erdmann ein Stipendium des deutsch-französischen Kulturrates und zog nach Paris – damit endete vorerst die Zusammenarbeit mit der stilprägenden Pianistin, die 2002 den SWR Jazzpreis erhielt.
15 Jahre später trafen sich Aki Takase und Daniel Erdmann, der inzwischen schon viele Jahre in Reims in der Champagne lebte, zufällig am Pariser Flughafen.
Dort verabredeten sich die Beiden, endlich wieder gemeinsam zu spielen. Noch im selben Jahr gründete sich das Quintett „Japanic“, das 2019 das Album „Thema Prima“ veröffentlichte.
Ihre Zusammenarbeit im Duo begannen die Beiden bereits 2019 und intensivierten sie während des ersten, durch Corona bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020. Daniel Erdmann, zu Hause in Reims, Aki Takase in Berlin, probten von nun an ein Vierteljahr lang jeden Mittwoch zu gemeinsamen via Zoom.
Trotz der Beschränkungen und der technischen Tücken, sagen beide, hatte das Ganze ein Gutes: die völlige Konzentration auf das Projekt.
Als sich dann im Sommer ein kleines Zeitfenster zum Reisen öffnete, trafen sich beide in Budapest, um Anfang August an drei Tagen im Budapester Studio von BMC Records ein Album aufzunehmen.
Angang Juni 2021 wurde Aki Takase und Daniel Erdmann der erstmalig vergebene Deutsche Jazzpreis verliehen.
~ shoestring-jazz
Blues In The Closet:
Ein gender- und generationenübergreifendes Duo erobert als typische Berliner Ost-West-Beziehung charmant sein Publikum.
Beim heiteren Gespräch in Berlin mit der 41-jährigen Altsaxofonistin Silke Eberhard und dem 69-jährigen Pianisten Uli Gumpert scheint unwillkürlich Oscar Pettifords oft missverstandener Titel vom Blues im Wandschrank auf.
Einst steckte der Blues für Silke Eberhard als Objekt der Begierde in Form des väterlichen Tenorsaxofons im Wandschrank.
Auf der schwäbischen Ostalb spielte Klein-Silke unter dem Dirigat des Vaters Klarinette in der Trachtenkapelle. Im Gegensatz zur Klarinette bedeutete das Saxofon im Schrank Jazz und Freiheit.
Heimlich übte sie stundenlang darauf; als es herauskam, schenkte ihr der Vater ein Altsaxofon. Das führte in der Folge dazu, dass sie als Jazz-Studentin ins Berlin der Nachwende-Zeit kam.
Die überbordenden Aktivitäten und die immense Offenheit dort erlebte sie als großartige Bildungs- und Selbsterfahrungsmöglichkeit.
Auch Uli Gumpert wuchs in einem Dorf auf, in dem der Vater die beherrschende musikalische Gestalt war. Ein verehrter Kunstlehrer, der als ausübender Musiker für den ausgefallenen Musiklehrer eingesprungen war, brachte in der thüringischen Provinz dem jungen Uli den Jazz nahe und bestärkte ihn, in Weimar auf die Hochschule zu gehen.
Ein Studienplatz für Klavier war nicht frei; der zuständige Hornist allerdings befand, dass Gumpert einen Hornistenmund habe. So wurde aus dem Pianisten ein Horn-Student.
Der machte nebenher Dixieland, bekam Charles Mingus zu hören und war fortan für die freie und offene Musik infiziert. Mangelhafte Leistungen in Marxismus-Leninismus katapultierten ihn aus der Hochschule – dafür wurde er zum führenden Pianisten des Free Jazz in der DDR.
Die Wendezeit erlebte Gumpert fern der Szene in der Komfort-Zone des erfolgreichen Fernsehserien- und Filmkomponisten.
Als dieses Betätigungsfeld Mitte der 90er Jahre wegbrach, nahm er erst wahr, was sich da alles getan hatte. Michael Griener, der Schlagzeuger seiner neu formierten Workshop Band, schleppte ihn 1998 zur Free Jazz Jamsession von Silke Eberhards Geburtstag.
Drei Jahre später wird Eberhard die kongeniale Bläserin von Gumperts B3-Projekt. Der hat sich einen Traum erfüllt und eine Hammondorgel gekauft, um „soulig, bluesiges Zeugs“ zu spielen.
Im gleichen Jahr bestreiten die beiden als Teile eines Quintetts einen frei improvisierten Club-Auftritt, von dem beide sagen: „Das war der Wahnsinn“.
Einmal fragt Produzent Ulli Blobel den Pianisten, warum denn Eberhard nicht in der Workshop Band spiele, und wenn da schon alle Stellen besetzt seien, sollten sie eben im Duo zusammen musizieren. Das wurde begeistert realisiert und zeitigte schließlich die CD „Peanuts & Vanities“.
„Wir wissen beide, was guter Jazz ist“, sagt Gumpert; Mingus, Monk, Dolphy und Ornette Coleman sind Quellen, auf die sich die musikalische Vater-Tochter-Alliance bezieht. Mit den spontanen humorigen Peanuts-Miniaturen erobern sie nun ihr Publikum auch live. Gleichzeitig hoffen sie auf eine Vinyl-Veröffentlichung des B3-Projekts, um den Blues tiefschwarz aus dem Schrank zu befreien.
~ Thomas Fitterling, RONDO 2/2014
ulrichgumpert.com
silkeeberhard.com
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Montag 19. Februar '24 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

directed by Willi Kellers
Opener:
Alexander Beierbach – tenor sax
Ben Lehmann – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Schiedemayer Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set ohne Becken; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Die Sessionliste mit allen Teilnehmern (PDF)
Sonntag 18. Februar '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
F.A.T. – Feichtmair. Agnel. Turner.
Tanja Feichtmair – alto sax
Roger Turner – drums
Sophie Agnel – piano
Sophie Agnels feines, akkurates Klangspektrum am präparierten Piano, Tanja Feichtmairs energetisch virtuoses Spiel am Altsaxophon und Roger Turners kraftvoll präzise Percussion ergeben eine facettenreiche Mischung, welche aus deren unterschiedlichen Spielweisen und der Leichtigkeit im Umgang mit der des anderen gekennzeichnet ist.
Die Dimension des Räumlichen der Klänge und Tonsubstanzen, das diffus Tänzerische, der erahnbare Puls, Abstraktes wie Konkretes greifen ineinander und schaffen einen Improvisationsduktus, der an jedem Punkt für die noch unbekannten Möglichkeiten offen bleibt, und verdichten sich dennoch immer mehr zu einem gemeinsamen Nenner.
So entsteht ein durchlässiges Ganzes, das mit unerwarteten Wendungen zu überraschen vermag.
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon
Donnerstag 15. Februar '24 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

DIRECTION Leon Griese
REEDS Leander Freund, Carolyn Fröhlich – alto / Nils Feldmann, Marie-A. Schwebe – tenor / Tina Tepper – bariton
BRASS
Donat Kubrinski, Liva Strazdina, Elina Dalewski, Leonard Simons – trumpet / Tito Lopez, Jonathan Zielke, Jan Uwe Zabel – trombone
RHYTHM
Julius Heimann – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ ~ Tagesspiegel
Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen.
Das ist ziemlich einzigartig. Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
saxart.de/jayjaybece
Sonntag 11. Februar '24 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Julie Sassoon Quartett
Julie Sassoon – piano
Lothar Ohlmeier – tenor sax
Meinrad Kneer – bass
Rudi Fischerlehner – drums
Voyages – Julie Sassoon ist mit ihren musikalischen Ideen auf Reisen, auch das Quartett war vor dem Lockdown häufig auf Konzertreisen, so haben sich beide weiter entwickelt, die Musik und das Quartett.
Es ist ein gewachsenes Ensemble im von ihr gesteckten Rahmen. Folgerichtig, dass Julie Sassoon ein neues Album anstrebte. Nun liegt es vor uns, eine rhythmische Interaktion in ‚Missed Calls‘, klanglich interessante Läufe am Klavier und dann, im letzten Stück ‚Melody‘, eine Hymne als Finale.
Der Musik wohnt eine besondere Melancholie inne. Alle Soli fügen sich mit großem Gespür in den Geist der Quartettmusik ein. Das Wichtige, als Beispiel, oft und gerne von mir unterstrichen: die Band probt, spielt viele Konzerte und ist auf Tournee.
So ist sie besser als andere, und so entwickelt sich der Geist und der Sound des Ensembles zum eigenen weiteren Instrument: Das Quartett.
Gleich einem Dirigenten, der ein besonders gutes Sinfonieorchester als ein Instrument, als ‚Einen Klangkörper‘ ansieht, und wir als Publikum ihn hören und erleben. Als Eins.
Das hat es früher im Jazz gegeben, heute weniger, nun beschreitet Julie Sassoon diesen alten Weg mit einer neuen Band. Ausgetreten ist dieser Pfad keinesfalls.
www.juliesassoon.com
Vorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 10 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
→ Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots.
Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon ist die Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour – Jeden Sonntag um 12 Uhr, Treffpunkt Industriesalon

