Archiv gigs
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Donnerstag 16. September '10 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.
JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk.
Leitung: Christof Griese
Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst – saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser – trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse – trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel – guitar
Jakob Heyer – bass
Leon Griese – drums
Sonntag 12. September '10 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Oberschöneweide - „Tag des offenen Denkmals“ (Eintritt frei)
BRUNO
Dirk Berger – guitar
Christian von der Goltz – organ
Kay Lübke – drums
The heat is on.
These guys know how to throw a party.
Die beste Butterstulle von ganz Berlin, truly organic.
Jazzkeller 69 e.V. in Coop mit Kiezbüro Schöneweide und SPREElacART
Reinbeckhallen
Reinbeckstr. 9 – 10 12459 Berlin (Tram 27, 63, 67) map
www.dirk-berger.de
www.christianvondergoltz.com
www.myspace.com/kayluebke
Samstag 11. September '10 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Fossile3
Rudi Mahall – bassclarinet
Sebastian Gramss – bass
Etienne Nillesen – drums
Klimakatastrophe – Die Welt steht vor dem aus! Die fossilen Energien gehen zuende…
Von wegen! Auf der Reise in abgründigen Tiefen werden neofossile Brennstoffe zu Tage gefördert und direkt verheizt.
Nicht lang fackeln: Heizen!
Kurz und Knapp: „Oben wird es langsam brenzlig, die Sache steuert dem Ende entgegen.
Seit Wochen sind drei Experten auf Expedition unter Tage.
Der Kontakt zur Basis ist lange schon abgebrochen….
Ein Blick auf das Chronometer: Jetzt wird der Sauerstoff knapp…. Was tun?
“ ZOMPP!! “ sagt der Captain Zebass zu seinen zwei Adjutanten Lieutenant Nillo und Marshall Ahall, als die Drei unten angekommen sind…:
„Es gibt keine Alternative. Wir müsssen durch das Nichts rasen…“
Es macht ZOMPP……und die Drei fliegen los….
Freitag 10. September '10 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Premiere:
Doktor Hauptmann Trio
Benjamin Weidekamp – clarinet, alto sax, bassclarinet
Derek Shirley – bass
John Schroeder – drums
„Im Menschen verklärt sich die Individualität zur Freiheit.“
Der Hauptmann in „Woyzeck“ von Georg Büchner.
Drei der üblichen Verdächtigen der Berliner Musikszene, die sich am Deutschen Theater bei der Produktion „WOYZECK“ in der Musik von Tom Waits gesucht und gefunden haben, geben sich dem Jazz und all seinen mannigfaltigen Facetten vorbehaltlos und voller Leidenschaft hin.
Ihre Ideen schöpfen sich aus dem Fundus der Tradition, sowie aus der Unmittelbarkeit der Zeitgenossen und Ereignissen (musikalischer oder anderer Natur) die sie umgeben.
Freitag 3. September '10 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Neu: Koko feat. Cymin Samawatie
Wegen Erkrankung von Maria Raducanu muss die Premiere ihres Quartetts auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Programmänderung!
Koko
Taiko Saito – Vibraphon
Niko Meinhold – Klavier
feat.: Cymin Samawatie
Seelenvoll dunkel tönt dazu die Stimme, unverkennbar orientalisch gefärbt.
Ost und West, Alt und Neu, in bruchloser Synthese.
Cymin Samawatie, Sängerin und Komponistin der Band Cyminology, vertont nicht nur die Texte der großen persischen Dichter, wie Hafis, Rumi und Khayyam.
Bewegt von der Lage im Iran, stammt ein großer Teil der Gedichte auch aus ihrer eigenen Feder.
„Meine Hände können nicht spielen, was meine Ohren hören.
Meine Worte nicht beschreiben, was meine Augen sehen.
Mein Herz nicht tragen, was meine Gefühle hervorrufen.
Meine Tränen nicht auffangen, was das Leben hinterlässt.“
Raffiniert sparsam legt das eingespielte Duo dazu seine Klangflächen aus, spinnt filigrane Linien.
Eine Musik, so suggestiv und atmosphärisch, dass sie der Erklärungen kaum bedarf.
www.myspace.com/taikoniko
www.Cyminology.de
Samstag 28. August '10
Tristan Honsingers gestohlenes Cello
Reges Interesse am Fun-Raising-Konzert
Über 100 interessierte Zuhörer, Jazzfreunde und Musiker, kamen am Freitag, den 27. August in den Aufsturz-Klub und spendeten insgesamt 955 €.
Das Geld erhielt Tristan Honsinger für ein neues Cello, sein Instrument war ihm gestohlen worden.
Beim Konzert standen 15 Musiker in verschiedenen Besetzungen auf der Bühne:
1. Set: Alexander von Schlippenbach – piano / Tristan Honsinger – cello / Axel Dörner – trumpet / Sven-Ake Johansson – drums
2. Set: Anthel Caddy – cello / Claire Cooper – guzheng / Clayton Thomas – bass
3. Set: Antonio Bourghini – bass / Harri Sjöström – saxophon / Steve Heather – drums / Jan Roder – bass
4. Set: Tristan Honsinger – cello / Olaf Rupp – acc guitar / Jan Roder – bass / Sven-Ake Johansson
Pause
5. Set: Tristan Honsinger – cello / Antonio Bourghini – bass / Axel Dörner – trumpet / Tobias Delius – saxophon
6. Set: Achim Kaufmann – piano / Harri Sjöström – saxophon / Steve Heather – drums / Clayton Thomas – bass / Jeff Herdeson – saxophon
7. Set: Tobias Delius – saxophon / Steve Heather – drums / Jan Roder – bass / Axel Dörner – trumpet
Freitag 27. August '10 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
TRISTAN’S FUN RAZOR
Benefizkonzert für Tristan Honsingers gestohlenes Cello
In verschiedenen Kombinationen treten unter anderem auf:
Alex von Schlippenbach
Antonio Borghini
Axel Dörner
Clare Cooper
Clayton Thomas
Sven-Åke Johansson
Tobias Delius
http://de.wikipedia.org/wiki/Tristan_Honsinger
Donnerstag 12. August '10
Beisetzung von Manfred „Catcher“ Schulze
Die Beisetzung findet am Sonnabend, den 21. August um 11:30 Uhr im FriedWald Fürstenwalde ( www.friedwald.de ) statt.
Da es eine Naturbestattung ist, können keine Blumen oder Gebinde abgelegt werden!
Zur Beisetzung kann, muss aber nicht, jeder, mit Worten oder Musik oder anders seine Gedanken und Gefühle ausdrücken.
Im Anschluss findet in der Gaststätte „Zum Hangelwirt“ am Bahnhof Hangelsberg eine kleine Trauerfeier statt.
Eine Bestattung ist nicht nur ein trauriges, sondern auch ein teures Ereignis. Sicherlich hat sich Manfreds Tochter Antje darauf vorbereitet, aber letztendlich möchte jeder für seine Hinterbliebenen das Beste und verausgabt mehr als das Budget eigentlich zulässt.
Deshalb spende wer kann für den teuren Genossen! Der Jazzkeller 69 e.V ist gemeinnützig und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. (https://www.jazzkeller69.de/wp/impressum).
Wer anonym bleiben möchte, gebe die Spende bitte bar an Uli Weber.
Bei der Spendensammlung für die Beisetzung von Catcher, bei dem letzten Konzert von Jazz an der Lohmühle, sind ingesamt € 271.50 zusammen gekommen.
Anreise mit dem Auto:
GPS-Navigationspunkt: Bahnhofstraße 7, 15537 Hangelsberg
Anreise mit dem Regionalexpress:
RE1 Richtung Frankfurt/Oder – ab 9:92 Potsdam Hbf / 10:12 Zoo / 10:18 Berlin Hbf / 10.21 Friedrichstraße / 10:25 Alexanderplatz / 10:29 Ostbf (Einzelfahrausweis, Regeltarif 3,80 EUR / Tageskarte, Regeltarif 7,60 EUR )
11:00 an Bf. Hangelsberg, 2 km Fußweg zum Friedwald!
Autofahrer bitte Abholdienst selbstständig absprechen.
Samstag 7. August '10 - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle
Schulbus
Hannes Buder – guitar
Hannes Lingens – drums
Robert Menzel – tenor sax
Die Musik von Schulbus wirkt mit starken Kontrasten zwischen Komplexität und substantieller Einfachheit, zwischen verstörend und schön, Dissonanz und Konsonanz.
Der Sound des Trios widersetzt sich der Logik konventioneller Rock- oder Jazz-Songs.
Die von Downtown Jazz, Post Pop, Avantgarde und klassischer Musik inspirierten Kompositionen dienen als Grundlage für die experimentelle und improvisatorische Arbeitsweise der Band.
Das Resultat dieser Einflüsse und der gemeinsamen Arbeit der Band ist eine reiche Klangwelt emotional-assoziativer Musik.

Sun Ra Arkestra, NYC 2009©JeffSchlanger
Heliocentric Counterblast – A Tribute To Sun Ra

Sun Ra Arkestra, NYC 2009©JeffSchlanger
Nikolaus Neuser – trumpet
Kathrin Lemke – alto sax
Dirk Steglich – tenor sax, flute
Andreas Dormann – baritone sax
Samuel Blaser- trombone
Uri Gincel – spacekeys
David Hagen – bass
Oli Steidle – drums
Die Band befasst sich mit dem Werk des einzigartigen Herman „Sonny“ Blount, vielen besser bekannt als Sun Ra.
Der schon zu Lebzeiten sehr umstrittene Musiker wird von den einen als Mythos gefeiert, die anderen sehen in ihm einen Scharlatan.
Zweifelsohne hat er großartige Kompositionen geschrieben.
Berühmtheit erlangte er durch seine bizarren astrologischen Predigten und Philosophien genauso wie durch seine phänomenalen musikalischen Kompositionen und Darbietungen.
Sun Ra „Wir müssen eine Musik machen, die schädlichen Schwingungen von anderen Planeten widersteht.“
www.jazzzeitung.de/jazz/2004/05/portrait-sunra.shtml
www.kathrinlemke.de/media/dheliocentric.html
Montag 26. Juli '10
Manfred „Catcher“ Schulze 1934 – 2010 R.I.P.
Der Jazzmusiker und Komponist Manfred Schulze alias „Catcher“ ist tot.
Der 75-Jährige erlag am Sonntag (25. Juli 2010) einer langen schweren Krankheit.
Schulze prägte wie kein anderer die Jazzszene in der DDR.
Vom Jazz kommend strebte er bereits Ende der 60er Jahre eine Synthese von zeitgenössischer klassischer Musik und zeitgenössischem Jazz an.
Er komponierte Jazzmusik mit europäischer Intension, weg von der Nachahmung des amerikanischen Jazz.
Die fehlende Reisefreiheit verhinderte seine internationale Anerkennung.
Nach dem Studium (Harmonielehre, Klavier, Klarinette) und Tätigkeiten in verschiedenen Orchestern leitete Schulze in den 1960er Jahren gemeinsam mit dem Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky das Manfred-Ludwig-Sextett.
In den folgenden Jahren spielte er in der Gerhard-Stein-Combo und in Bands von Klaus Lenz.
1969 gründete er das Manfred-Schulze-Bläserquintett, das in verschiedenen Bestzungen seine Kompositionen schöpferisch umsetzte.
Er leitete es bis zu seiner Erkrankung 1991.
Viele Jazz-Musiker der DDR gingen durch seine anspruchsvolle, kritische Schule.
Mehrere Platten mit Werken von Manfred Schulze sind bei FMP erschienen.

