Archiv 2017

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Donnerstag 28. April '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


art festival Niños Consentidos

Barcelona – Berlin www.ninosconsentidos.es
Ein experimentelles und interdisziplinäres Kunst-Festival

Berlin – Barcelona Break-down

Bass Clarinets
Susana Gartenmeier
Anat Cohavi
Carola Ortiz Rodó

Trio
Liz Allbee (USA) – trumpet, extensions
Clayton Thomas (Australia) – bass, preparations
Joe Talia (Australia) – drums, percussion

Tutti
Carola Ortiz Rodó (Barcelona) – voice, clarinet, bass clarinet
Leo Bettinelli (Barcelona) – electonic, objekts
Clayton Thomas – bass, preperation
Sam Nacht (Barcelona) – tenor sax
Joe Talia (Australia) – drums, percussion
Liz Allbee (USA) – trumpet, extensions
Susana Gartenmeier – bass clarinet
Anat Cohavi – clarinet

An international exchange of energy and ideas
Improvised songs, Melodies, songs and textures created with jazz, world music and experimental colours.

 


Freitag 22. April '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Pierre Borel Septet

Pierre Borel – alto sax, clarinet
Philipp Gropper – sopran-, tenor sax
Tobias Delius – clarinet, tenor sax
Gerrhard Gschlößl – trombone, soussaphone
Ronnie Graupe – guitar
Johannes Fink – bass
Tobias Backhaus – drums, percussion

„Sieben Musiker, sieben Einzelstimmen, die in den Kompositionen Borels zu einem organischen Ganzen verwachsen: Das Pierre Borel-Septett verarbeitet Elemente aus Freiem Jazz und Neuer Musik und schafft in lang ausgedehnten, gleichermaßen komponierten wie improvisierten Formen eine hypnotische und bisweilen eigenwillige, aber immer äußerst sensible Klangwelt.“
~ S. Halscheidt

www.myspace.com/pierreborelseptett

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Freitag 15. April '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


O.T. Horns feat. DJ Ill Vibe & deEar

Benjamin Weidekamp – reeds
Jerome „Tchamp“ Bugnon – trombone
Ritsche Koch – trumpet
DJ IlVibe – turntable
Christian Marien – drums

Die Musiker dieser Band spielen seit über zehn Jahren in verschiedenen Kombinationen in unterschiedlichen Projekten sowohl im Jazz als auch im Popbereich zusammen.
Darunter OLAF TON, Miss Platnum, Peter Fox, Stereo Lisa, Themroc3, Seeed u.v.a.
Nach langer Zeit kommt man wieder für den Jazzkeller 69 e.V. zusammen und gibt dem Affen Zucker;fette Beats, Blasmusik von einem anderen Stern und eine Menge Spass an Improvisation!

www.olafton.com
www.ritschekoch.com
www.missplatnum.com
www.seeed.info

 


Donnerstag 14. April '11 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
jayjaybeceDas einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk.

www.skoda-kultur.de

Leitung: Christof Griese

Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst – saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser – trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse – trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel – guitar
Jakob Heyer – bass
Leon Griese – drums

 


Freitag 8. April '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Phantom Quartet feat. Ritsche Koch

Matthias Schubert – tenor sax
Ritsche Koch – trumpet
Els Vandeweyer – vibraphon
Clayton Thomas – bass
Hannes Lingens – drums

Das Phantom Quartet kam ursprünglich zusammen, um Kompositionen von Hannes Lingens zu spielen.
Während der Zusammenarbeit stellte sich heraus, dass auf Vorgaben verzichtet werden kann.
Für dieses Konzert erweitert sich die Band zum Quintett.
„Unsere Musik ist in dem Sinn experimentell, weil fünf Persönlichkeiten der Raum zum freien Diskurs gegeben wird.
Dabei die Balance zu halten zwischen der eigenen Aussage und dem Gesamten der fünf Stimmen, das ist die Herausforderung.“
~ Hannes Lingens

www.jazzpages.com
www.hanneslingens.de
http://ritschekoch.com

 


Sonntag 3. April '11  - Konzerthinweis - 16:00
A-Trane   [Bleibtreustraße 1]


Ruf der Heimat

Ernst-Ludwig Petrowsky – reeds
Thomas Borgmann – reeds
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums

Die Heimat rief … lautstark, leise, verquer, bellend, schön: Viele kamen und fühlten sich heimisch, offenbar wohlvertraut mit dem Gebotenen.
Das ist nicht wenig, ging es doch um die freie Form, also „Jazz für Jazzer“: impulsive, explosive Kompositionen vom Fleck weg, die Musikern und Zuhörern einiges abverlangen…
Und zwar im Sekundentakt, im Wechsel zwischen „liebgewordenen Musizieridealen“ wie Petrowsky dies Anno 1974 ausdrückte und ihrer Entwicklung.
Das führten uns vor, als Quartett mit Hund, mit teutschem Ernst, aber auch mit überbordender Spiellaune.
Kurzhaardackel Theo (sicher ein Künstlername) als „fünfte Eminenz“ meist unter dem Flügel, gewiss nicht unvertraut mit den Ausführungen, verzog ab und zu die lange Nase und gab Laut.
~ jazzdimensions ~

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Freitag 1. April '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Doppelkonzert: Gorilla Mask & Komitow 4

Gorilla Mask

Peter Van Huffel – alto sax
Roland Fidezius – bass
Rudi Fischerlehner – drums

Das explosive Trio spielt wie eine Heavy-Metal-Band.
Der Sound der Band hat eine gewisse groteske Note, manche Melodien muten beinahe kindlich-naiv an, zumindest bis sie von komplexen Kontrapunkten der Rhythm Section in ein neues Licht gerückt werden.
Andere Themen basieren strukturell auf repetitiven Rockriffs.
Das Trio ist aber in der Lage, gegebene Stilelemente assoziativ und vorurteilsfrei zu behandeln, zu dekonstruieren und im freien Spiel die Musik an einen Punkt zu führen, der am ehesten an die Eskapaden des späten Coltrane oder die Collagen der Albert Ayler Band erinnert.
www.petervanhuffel.com

Komitow 4

Roland Komitow – tenor & sopran sax, bass clarinet
Kubi Kubach – bass
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Musik aus einem Guss, der Ekstase und inneren Einkehr.
Hysterisch cool, konservativanarchistisch, aggressiv und friedlich, dröhnend und flüsternd, massiv und leicht.
Durch die beiden äußerst flexiblen und markanten Bassisten Kubach und Roder, die sich auf perfekte Art und Weise ergänzen, dem ausdrucksstarkem Spiel Kellers, mit seiner scheinbar ständig wechselnden Auffassung von Raum und Zeit und der facettenreichen Virtiuosität Komitows, erhält diese Gruppe ihren einzigartigen plastischen, dreidimensionalen, nahezu greifbaren Klang.

Die Stücke Komitows bilden die Startrampe und die Eckpunkte, über die sich die Musiker, unter dem Verzicht des Selbst, als Diener der Musik präsentieren .
www.komitow.com

 


Freitag 25. März '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Drees-Bauer-Morgenstern

Simon Jakob Drees – violin, vocals
Johannes Bauer – trombone
Tobias Morgenstern – accordeon

Drees und Morgenstern habe sich intensiv bei der Theaterproduktion „Der Mann ohne Vergangenheit“ kennen gelernt www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_und_repertoire/der_mann_ohne_vergangenheit
(Nächste Vorstellung im DT am 2. April, 20 Uhr).
Daraus entstand die Idee den improvisatorischen Teil zu erweitern. Dazu haben Sie sich Johannes Bauer eingeladen.
Wer die Drei aus den unterschiedlichsten künstlerischen Zusammenhängen kennt, kann mit Vertrautem und Überraschendem rechnen. Diese Musik ist stilistisch unbegrenzt, was zählt und die Musik bestimmt ist der Augenblick.

www.deutschestheater.de
www.simonjakobdrees.de

www.johannes-bauer.net
www.tobiasmorgenstern.de

 


Mittwoch 23. März '11 - Konzerthinweis - 20 Uhr:
Institut Francais [Kurfürstendamm 211]


Alan Tomlinson Trio & Boom Box

~ Jazzwerkstatt ~ Doppelkonzert: 20:00
Ein Doppelabend mit zwei spannenden Gruppen, deren Parallelen klar hervorgehen aber dennoch grundverschieden sind.

Tomlinson – Kellers – Winckel

Alan Tomlinson – trombone
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums

Alan Tomlinson studierte am City of Leeds College of Music,
seit Ende der 70er Jahre ist er ein aktives Mitglied der Londoner Improvisations-Szene,
Zusammenarbeit mit Tony Oxley, Peter Brötzmann und dem Ballet Rambert Orchestra,
langjähriges Mitglied von Barry Guy’s „London Jazz Composers Orchester “
Solo-Konzerte in ganz Europa,
Auftritte im Trio mit Dave Tucker und Phil Marks.

Christoph Winckel studierte in Leipzig Kontrabass,
wurde Mitglied des Quartetts von Joe Sachse, aus dem mit Hannes Zerbe die Gruppe „Osiris“ entstand,
spielte Soloperformances und arbeitete mit Phil Minton, Tony Oxley, John Tchicai, Ernst-Ludwig Petrowsky, Uschi Brüning, Charles Gayle, Ulrich Gumpert, Sibylle Pomorin, Peter Kowald, der Ausdruckstänzerin Fine Kwiatkowski, Dietmar Diesner u.v.a. zusammen.
Mit dem Quartett „Ruf der Heimat“ (Peter Brötzmann, Thomas Borgmann und Willi Kellers) wurde er seit 1992 auch in Westdeutschland bekannt.

 

boom box

Thomas Borgmann – reeds
Akira Ando – bass
Willi Kellers – drums

Boom Box, das heißt: Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht. In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Akira Ando eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.

…wie schön diese band swingt. immer. und dieser swing ist durch drei teilbar. allein kellers beckenarbeit in diesem stück – welch leichte, komplexe bewegung.
das ist nicht nur fliegen – das ist das spreizen von federn, kontrahieren von muskeln, drehen der richtung, auswählen der schneisen.
und dazu wird gesungen. auf dem tenor und dem sopran im wechsel, im battle. der hymnische ton und der analytische ton. das stöhnen und das sagen.
ein motiv finden, das in sich schön ist, von allein steht, ein angebot ist – um es dann anzuspannen, überzustreichen, zu zerreißen oder weiterzuentwickeln.

die vorbilder sind bereits fortgeflogen. vom wichtigen vorläufer des trios mit wilber morris und denis charles ist nur noch borgman da.
geister können beschworen werden und ALBERT & FRANK fängt mit GHOSTS an, den geistern des kleinen vogels, der wie ein hund starb. auch albert ayler und frank wright haben gesungen, nicht „kaputtgespielt“.
die konservativen sprechen von variationen, die freien von energie. aber diese musik, jazz, fliegt weit darüber hinaus. es trotzt dem alltäglichen impulsfluss schönheiten ab. und eine haltung.
(„alles was schön ist, ist auch politisch“, sagt william parker, der es mehr mit blumen hat als mit vögeln. vor allem mit denen, die abgeschnitten werden, bevor sie blühen.)…
…boom box spielen jazz. und jazz handelt vom fliegen und vom singen.
jan künemund, september 2010, edition salzgeber

new CD (jazzwerkstatt jw106): boom box ~ jazz
„…voller überraschender Wandlungen und enormer, absolut origineller Vielfalt…Free Jazz ist diese CD allemal. Allerdings wird sich niemand darunter das vorstellen, was ihn hier erwartet…“
Dr. Ulrich Olshausen (FAZ)


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Sonntag 20. März '11   -    Konzerthinweis
Kantine von ExRotaprint [Gottschedstr. 4]


18.- 20. März: ènak-ènak Wochenende

Das Jazzkellerkollektiv verbindet Genuß für Ohren und Gaumen:

Freitag, 18. März
20.00 Uhr Konzert
Mullet Charly Birkenhauer – vibraphon / Hilary Jeffery – trombone / Tobias Delius – tenorsax, clarinet
Gleichzeitig Verkostung indonesischen Essens!

Samstag 19. März
12.00 – 15.00 Uhr Indonesischer Lunch-Kochkurs
Reservierung notwendig. Kostenbeitrag 35 Euro
Info + Anmeldung ènak-ènak e.V., Ciska Jansen: 030 45797690

20.00 Uhr Konzert

Sven-Åke Johansson – schlagzeug / Andreas Lang – bass / Tobias Delius – tenorsax, clarinet
Gleichzeitig Verkostung indonesischen Essens!

Sonntag 20. März
17.00 Uhr Performance
Takako Suzuki – dance / Almut Kühne – voicve / Tristan Honsinger – cello / Tobias Delius – tenorsax, clarinet
Dazwischen Verkostung indonesischen Essens!

Einlass 30 Minuten vor Beginn. Kostenbeitrag indonesisches Essen und Konzert 15 €, ermäßigt 12 €
ènak bedeutet: lecker aber auch angenehm, ènak-ènak bedeutet sehr lecker/angenehm