Archiv 2017
✸ Alles vor November 2008 unter » der alten Seite « !!!
Samstag 16. Juni '12 - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle
„Comeback Special“
Vesna Pisarovic – vocal
Gerhard Gschlößl – trombone
Clayton Thomas – bass
Steve Heather – drums
Elvis ist so wenig tot wie der Jazz. Nach 33 Jahren feiert er endlich sein wahres „Comeback Special“.
Vier Berliner Jazzmusiker bringen seine Musik endlich auf den Punkt.
Ironisch dekonstruieren sie Elvis’ Songs, filtern die verschiedenen Einflüsse heraus, um sie zu etwas Neuem zusammenzufügen.
Das Gewohnte trifft auf das Ungewöhnliche, das Vorhersehbare auf das Unbekannte.
Hier verschmilzt Popmusik mit der Sprache und dem Ausdruck des Freejazz.
www.zeit.de/online/2007/46/clayton-thomas.
.
.
Gulf Of Berlin
Gerhard Gschlößl – trombone
Gebhard Ullmann – reeds
Jan Leipnitz – drums
Johannes Fink – bass
In dieser Stadt fließt so manches zusammen. Gulf Of Berlin geben dem besonderen Mix einen Namen – sie schöpfen aus den afroamerikanischen Quellen der modernen Jazztradition, lassen freies Spiel, Energie, Trash, Humor und ein Quäntchen Undefinierbares einfließen.
Ihr striktes Konzept ist zu hundert Prozent improvisiert, die facettenreiche Besetzung hält alles in der Schwebe, nur am Boden setzen sich hart erspielte Kompositionen ab.
Das ist große Kunst – mit leichter Hand zusammengerührt.
www.gerhardgschloessl.de
.
.
Ginkgo
Els Vanderweyer – vibrafon
Mike Majkowski – bass
Christian Marien – drums
Steve Heather – drums
Ursprünglich war der Ginkgo ein Nadelbaum, aber im Laufe der Evolution sind die Nadeln verschmolzen.
Biologisch wird er weder als Nadel- noch als Laubbaum angesehen – und ist doch beides zugleich.
In China und Japan schreibt man seinen Blättern medizinische Wirkung zu und verehrt ihn als heiligen Baum.
Das Quartett „Ginko“ folgt einer musikalischen Dualität: zwischen „energetischem Free Jazz“ und der hauptsächlich auf Klangfarben konzentrierten „Echtzeitmusik“ haben sie ihren Platz gefunden, inklusive Wunderwirkungen und Verehrung.
www.myspace.com/elsvandeweyer
www.ausland-berlin.de/mike-majkowski
www.doek.org/bio/steveHeather_bioE.html
www.christianmarien.de
Samstag 2. Juni '12 - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle
Klima Kalima
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums
Der Sommer startet mit bestem Klima. Der Bandname folgt dem Gitarristen – das Trio aber kennt keinen Leithammel.
Jeder entfaltet die rhythmischen, melodischen und harmonischen Möglichkeiten seines Instruments nach Lust und Spiellaune.
Das hält die gemeinsame Musik frisch und abseits jeder Routine. Vor allem Steidle setzt mit ungemein wendigem Schlagzeugspiel besondere Akzente.
Den inneren skurrilen Film liefert Kalima meist mit und beweist nebenbei, dass Humor und Jazz Geschwister sein können.
www.kallekalima.com
.
.
Christian Lillinger 4-tett
Christopher Dell – vibraphon
Petter Eldh – bass
Christian Lillinger – drums
John Schröder – guitar
Wer solche Freunde hat, ist zu beneiden: sie gehören zum festen Repertoire des weltweit gefeierten „Berlin Jazz“ und doch sind die vier unfassbaren Musiker hier zum ersten Mal in dieser Konstellation zu sehen.
Die improvisierende Musik der vier Komponisten folgt den Parametern: Verdichtung und Fluss. Die besondere Premiere.
www.christopher-dell.de/dell.html
http://franspettereldh.bandcamp.com
www.myspace.com/christianlillinger
www.john-schroeder.de
.
.
Golden Escort
Richard Koch – trumpet
Benjamin Weidekamp – reeds
Valentin Butt – accordeon
Derek Shirley – bass
Christian Marien – drums
Genießen Sie Ihren Abend in einem unvergesslichen musikalischen Ambiente mit Golden Escort: Ihrer charmanten Begleitung, mit der Sie sich verabredet haben oder die wie zufällig neben Ihnen und Ihren Freunden sitzt.
Golden Escort bietet Ihnen eine erlesene und äußerst vielfältige Auswahl an bezaubernden Klezmer- und Balkan-Melodien sowie aufgeschlossenen Improvisationen und modernen Grooves, die Ihren Ansprüchen mehr als gerecht werden und das ein oder andere Tanzbein in Versuchung führen dürften.
www.quilitzshow.de
http://ritschekoch.com
de.wikipedia.org/wiki/Derek_Shirley
Samstag 2. Juni '12
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Poesiefestival 2012: Poets corner 15:00 – 17:00
Es lesen:
Shane Anderson, Nora Bossong, Tom Bresemann, Catherine Hales, Björn Kuhligk, Ron Winkler, Mathias Traxler
Musikalische Umrahmung:
Christopher Dell – vibraphon / Christian Lillinger – drums
Donnerstag 24. Mai '12 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.
saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese
Freitag 18. Mai '12 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Planet Microjam
David Fiuczynski – guitar
Utar Artun – keyboards
Justin Schornstein – bass
Alex Bailey-drums
An der Kreuzung afroamerikanischer Rhythmen und microtonaler Harmonien mit östlichen melodischen und Impro-Konzepten finden sich neue musikalische Ideen am Horizont.
Gestützt auf einzigartige Elemente der westlichen klassischen Mikrotonalität und ethnischen Volksmelodien in einem Jazz / Groove Zusammenhang sind unerhörte Harmonien und Kontrapunkte möglich.
Was MicroJam von anderer mikrotonaler Musik unterscheidet, ist seine Methode der Organisation.
Im Gegensatz zu anderen microtonalen Ansätzen liegt bei MicroJam das mikroTONALE.
Die Betonung liegt auf mikrotonalen Harmonien, die auf modalen Jazz beruhen.
Neue harmonische Farben lassen sich durch Stapelung ausdrücken, zum Beispiel lässt sich ein arabischer Maqam in Akkorde auf Drittel oder Viertel teilen, die über einem tonalen Zentrum basieren.
Mit anderen Worten: Die Harmonien werden von einer mikrotonalen Skala abgeleitet. Dies leitet sich nicht aus östlichen Musiktraditionen oder moderner klassischer Musik ab. In unserem immer kleiner werdenden globalen Dorf könnten durch die globalen MicroJams neue musikalische Formen entstehen?
Mein besonderes Anliegen ist ein Sound, roh, mit einfachen, aber reichhaltigen Inhaltsstoffen wie ein Gauguin Gemälde – eine rohe, leistungsstarke, extrem bunte Mischung aus östlichen und westlichen Elementen.
Ich wurde ursprünglich angezogen durch die herzzerreißenden Rufe zum arabischen Gebet, die außerhalb unserer Zwölftonstimmung liegen und die man auf keinem Klavier finden kann.
Besonders hervorheben möchte ich die African American rhythmischen Innovationen für die Kirche, die starken Einfluss auf den modernen R´n´B haben.
Für mich induzieren diese Schläge immer ein Gefühl der unerklärlichen Hoffnung.
Meine Planet MicroJamz werden afroamerikanische Rhythmen in einer neuen Weise hervorheben und zeigen, was wir der Black Music verdanken.
~ David Fiuczynski
Freitag 11. Mai '12 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Carl Ludwig Hübsch’s Capital Skeleton Selection
Das Konzert muss leider ausfallen. Der Klub wurde andersweitig vergeben.
Freitag 4. Mai '12 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Frode Gjerstad Trio
Frode Gjerstad – clarinets, alto sax
Jon Rune Strøm – bass
Paal Nilssen-Love – drums
„Das Frode Gjerstad Trio gibt es zwar schon seit 1999, mit dem Bassisten Jon Rune Strom allerdings erst seit 2011.
Frode Gjerstad ist Urgestein der skandinavischen Jazzszene, spielte in den 80ern im Trio mit John Stevens und Johnny Dyani und gründete 1985er sein großformatiges Circulasione Totale Orchestra.
Arbeit und Aufnahmen mit William Parker, Brötzmann, Hamid Drake, Dudu Pukwana, Han Bennink, Derek Bailey undundund stehen da in der Biografie.
Die Musik des Trios steht in der freien Jazztradition im Sinne von Mingus, Coleman, Coltrane, Dolphy, lässt aber natürlich als rein norwegische Band auch Einflüsse europäischer Improvisationsmusik anklingen.“
~ Blue Tomato, Wien ~
Mit freundlicher Unterstützung:
Freitag 27. April '12 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Tá Lam 11
Gebhard Ullmann – bcl, ss
Hinrich Beermann – bs
Daniel Erdmann – ts
Vladimir Karparov – ts
Jürgen Kupke – cl
Joachim Litty – bcl, acl
Heiner Reinhardt- bcl
Volker Schlott – as, ss
Michael Thieke – cl, acl
Benjamin Weidekamp- cl, as
Hans Hassler – accordion
Wer die Besetzungsliste liest, wird sich die Augen reiben; zehn Holzblasinstrumente und ein Akkordeon – und sonst nichts.
Das kann nur viel Luft bedeuten und wenig Substanz. Wer sich jedoch einlässt auf das Abenteuer Tá Lam 11, der wird Hörerlebnisse haben, die nirgends auf der Welt möglich sind.
Denn es gelingt Ullmann, aus der Kombination der diversen Saxophone und Klarinetten einen Klang zu gestalten, der einem klassischen Orchester nahe ist, mit einem ähnlichen Klangvolumen und einer ähnlichen Klangpalette.
Gleichzeitig swingt das Ensemble in bester Jazztradition und wenn zwei oder mehr Baritonsaxophone oder Bassklarinetten rhythmische Riffs spielen, die wie Felsen in der Brandung stehen, dann bleibt manch einem Zuhörer das Herz stehen. In bester „Four-Brothers“-Manier verschmelzen die Holzblasinstrumente zu einem einzigen und immer wieder werden Soli aus dem Musikmonument herausgemeißelt und schmücken mit schimmernden Verzierungen.
Nicht zuletzt Hans Hasslers Akkordeon bietet hier vielfältige Möglichkeiten.
Freitag 20. April '12 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
CD release: „Live im Künstlerhaus“ GLIGG-Records Posaunenglanzterzett
Matthias Müller / Johannes Bauer / Christoph Thewes
Wird mehr als ein Posaunist auf die Menschheit losgelassen brechen schon mal Mauern zusammen, zumindest wackeln die Wände. Zwischen sanftem Säuseln bis zu elephantösem Gebrüll, von schwebendem Glissando bis zerrendem Staccato wird zwischen Jazz und freier Improvisation lautmalerisch alles geboten, was dieses wunderbare Blasinstrument so hergibt…
.
Donnerstag 19. April '12 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.
saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese

