Archiv 2018

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Freitag 17. Mai '13    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Klima Kalima – CD release „Finn Noir“ Enja / Soulfood

klima kalimaKalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums

Finnische Kreativität! Wo die hinführt, ist zu hören im Trio des Gitarristen Kalle Kalima. Hier wird normalerweise vor nichts Halt gemacht, erst recht nicht, wenn es sich so darstellt: Kaurismäki dreht einen Film über einen finnischen Elch, der sich in Berlin-Mitte verirrt.
Das weithin gefeierte Berliner Jazzgitarrentrio Klima Kalima spielt die imaginäre Filmmusik dazu: Finn Noir!

Die besondere Rauheit Berlins paart sich hier mit düsteren finnischen Filmbildern.
Was aber keineswegs bedeutet, dass das Ganze humorlos abgewickelt wird, ganz im Gegenteil: Abwechslungsreich mäandert die Musik zwischen freiem Jazz und brüchig-ruppigem Rock, verweilt gelegentlich auch kurz bei Country oder finnischem Tango. Ernstnehmen oder nicht?
Auf jeden Fall höchst hörenswert, was der finnische Berliner Kalle Kalima hier zusammen mit seinen langjährigen Bandmitgliedern auf die Bühne bringt.

www.kallekalima.com

 


Donnerstag 16. Mai '13    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
„First Class“ Prize Winner 2012 „International Big Band Concours“ in Hoofddorp Harlemermeer N

Holz: Patrick Hamacher, Sophia Steilen, Laurenz Welten, Anna Tsombanis, Andres Reifgerst
Blech: Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel, Edda Krause-Wichmann, Justine Thomsen – trombones
Rhythmus: Jonathan Morgenstern – piano / Benedikt Schnitzler – guitar / Arne Imig – bassguitar / Leon Griese – drums
Leitung: Christof Griese

 

 


Dienstag 14. Mai '13    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Direktorenhaus   [Am Krögel 2, 10179 Berlin ]


Piano plus Gebläse
Konzerte in Kooperation von Jazzkeller 69 e.V., Jazzkollektiv Berlin e.V., Umlaut-Kollektiv Berlin und Illustrative e.V.

julia sassoonJulie Sassoon – piano / Tom Arthurs – trumpet / Lothar Ohlmeier – reeds

www.juliesassoon.com

 


Mittwoch 8. Mai '13    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


GUSH – 25th anniversary tour

Gush   Foto: Cato Lein

Mats Gustafsson – saxes
Sten Sandell – piano
Raymond Strid – drums

„Gush“, das heißt Heraussprudeln: eine eruptive Kräftedynamik also, in der die zurückhaltende, stauende Größe ebenso wichtig ist, wie der sich befreiende Flow – ganz gleich, ob das nun für das Kollektivwirken oder den Solisten allein gilt.

„Gush“, das sind atonale Intervalle, transformierte Motivkerne, Hummeltänze, Mundstückexplosionen, Rumpeleien, geschrieene Loops und Abklingen, düsteres Summen, ein Hackefest und noch so vieles mehr.
Dem Trio gelingen sehr abwechslungsreiche Atmosphären, feinste Verzahnungen und kohärente Steigerungen bis zum besagten „Gush”.
Und nicht selten fängt dann der Puls ganz heimlich an zu swingen.

Mats Gustafsson, verwandelt sein Horn in ein Kraftwerk. Er ist in vielen internationalen Formationen zu erleben (u.a. Sonic Youth, Peter Brötzmann, Paul Lovens, Jim O`Rourke und Barry Guy) und machte zuletzt Furore mit seinen Fragmentierungen der schwedischen Jazzgeschichte in der Band „Swedish Azz“ und der Zusammenführung von Pop und Freien Tönen mit Neneh Cherry als „The Cherry Thing“. 2011 wurde Mats Gustafsson mit dem Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet.

Sandells Pianomusik ist flirrende Energie; was er in eigenen Formation oder etwa im Zusammenspiel mit Evan Parker oder Chris Cutler ausspielte.

Und Schlagzeuger Raymond Strid hat Musiker wie Marilyn Crispell, Barry Guy und Pat Thomas angetrommelt. Zusammen sind sie „Gush“ und das jetzt seit 25 Jahren, in denen sie auf Festivals von Vancouver bis Tampere heraussprudelten.

Nordischer Klang
berliner zeitung

nickelsdorfer konfrontationen

 


Freitag 3. Mai '13    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


SQUAKK plus

squakMichael Griener – drums
Jan Roder – bass
Christof Thewes – trombone
Rudi Mahall – bass clarinet

Ein übliches Vorurteil gegenüber zeitgenössischem Jazz lautet, dass er stets nur den seltsamen Gedankengängen freudloser Akademikerhirne entspringt.
Die drei Protagonisten, alle herausragende Vertreter ihres jeweiligen Instrumentes haben die Schule, unabhängig voneinander, kurz vor dem Abitur abgebrochen.

Jan Roder hat zwar noch versucht, Jazz zu studieren, aber nicht bis zum Schluss durchgehalten.
Thewes und Griener haben es gleich bleiben lassen und müssen jetzt zur Strafe Jazz an deutschen Hochschulen unterrichten.

„Vitalität, Spontanität, Intelligenz plus Swing, Drive und Groove, gegossen in die verschiedenen Formen von eigenwillig -einfallsreichen Improvisationen bzw. Kompositionen, deren teilweise vertracktes Material mit spielerischer Leichtigkeit vorgetragen wird“
~ „Luten“ Petrowsky 2008

www.michaelgriener.de

 


Dienstag 30. April '13    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Direktorenhaus   [Am Krögel 2, 10179 Berlin ]


Piano plus Bariton
Konzerte in Kooperation von Jazzkeller 69 e.V., Jazzkollektiv Berlin e.V., Umlaut-Kollektiv Berlin und Illustrative e.V.

Stefan Schultze      Foto: Catherine Slusher

Stefan Schultze – prepared piano
Simon Rose – baritone + alto saxophone

Hier treffen zwei Künstler aufeinander, die eins gemeinsam haben: den leidenschaftlichen Willen, improvisierend bis in die Mikrobestandteile des Klangs vorzudringen und dabei ihre Instrumente fast physisch erfahrbar zu machen.
Rose befreit seine Musik von allem Überflüssigen. Für ihn gilt allein die Sprache seines Instruments, die fast urzeitlich anmutet und auf schiere freiliegende Emotion reduziert ist.
Wie hochschießende Lava lässt der in Berlin lebende Brite seine Töne zerspratzen, schraubt sie atemlos hoch bis in die heisersten Obertöne und gellendsten Schreie, lässt sie klagen, knurren, fauchen, blöken, stottern und hämmern.

Mit Stefan Schultze und seinem präparierten Klavier trifft Rose auf einen ebenso rastlosen Erforscher von Klangerzeugung.
Nach dem WDR-Jazzpreis für Komposition vor zwei Jahren zieht es Schultze in die freie Improvisation, um die Möglichkeiten seines Instruments zu erweitern und wie ein Alchimist mit Klang, Ton und Geräusch experimentierend Neues zu entdecken.
Dabei kommen nicht nur Radiergummis, Knete, Papierstreifen und Büroklammern zum Einsatz, sondern auch Milchaufschäumer und Taschenventilatoren.

www.stefanschultze.com
http://simonrose.org

 


Freitag 26. April '13    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Guitar Meeting

Joe Sachse    Foto: Gerd Adloff

Joe Sachse – guitar
Kalle Kalima – guitar
Olaf Rupp – guitar
Hub Hildenbrand – guitar

Vier herausragende Gitarristen, sehr unterschiedlicher stilistischer Ausrichtung, treffen exklusiv für den Jazzkeller 69 zu verschiedenen Duos aufeinander.
Ein spannender Abend mit einigen Überraschungen.

www.helmut-joe-sachse.de
www.kallekalima.com
www.audiosemantics.de
www.hubhildenbrand.de

 


Donnerstag 25. April '13    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
„First Class“ Prize Winner 2012 „International Big Band Concours“ in Hoofddorp Harlemermeer N

Holz: Patrick Hamacher, Sophia Steilen, Laurenz Welten, Anna Tsombanis, Andres Reifgerst
Blech: Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel, Edda Krause-Wichmann, Justine Thomsen – trombones
Rhythmus: Jonathan Morgenstern – piano / Benedikt Schnitzler – guitar / Arne Imig – bassguitar / Leon Griese – drums
Leitung: Christof Griese

 

 


Freitag 19. April '13    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gewinner des Pulsslag Award 2012
SEVAL

Seval©MickeKeysendal Sofia Jernberg – vocals
Fred Lonberg-Holm – cello
Patric Thorman – bass
Emil Strandberg – trumpet
David Stackenäs – acoustic guitar

In Zusammenarbeit mit der Schwedischen Botschaft Berlin.

Der Schlüssel zum einzigartigen Klangbild der schwedischen Band Seval ist die außergewöhnliche Stimme, der in Äthiopien geborene Sängerin Sofia Jernberg.
Der Chicagoer Cellist Fred Lonberg-Holm schlug ihr 2008 auf dem schwedischen Festivals Hagenfesten vor, seine Texte und Kompositionen mit einem Ensemble ihrer Wahl aufführen.
Die Songs grenzen oft an Pop, werden aber behandelt wir Jazz. Im vergangenen Jahr erschien die zweite CD und der Band und sie gewannen den „Sweden national jazzorganization Pulsslag award„.

www.svenskjazz.se
www.allaboutjazz.com

 


Donnerstag 18. April '13    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD release „Stone Fog“ (ForTune Records)
Waclaw Zimpel Quartet

Waclaw Zimpel QuartetWaclaw Zimpel – clarinets
Krzysztof Dys – piano
Christian Ramond – bass
Klaus Kugel – drums

Waclaw Zimpel studierte klassische Klarinette in Poznan und Hannover. Schon früh fokussierte sich sein Interesse jedoch auch auf verschiedenste Formen der freien Improvisation.
Seine klassische Ausbildung, sein Faible für Experiment und sein Drang nach Freiheit machen ihn zu einem der universellsten Musiker seiner Generation.
So arbeitete er mit bedeutenden Komponisten und Improvisatoren:  wie Raphael Roginski, Marcin Masecki, Klaus Kugel, Chistian Ramond, Steve Cohn, Joe McPhee, Bobby Few und – hervorzuheben – mit Ken Vandermark und seinen Kollegen im Resonance Ensemble.

Das Waclaw Zimpel Quartett ist das Zusammentreffen von vier musikalischen Persönlichkeiten mit gemeinsamen musikalischem Hintergrund. Jeder ist für sich immer auf der Suche nach der tiefen Dimension in der Musik. Insofern erschaffen die vier Musiker weiträumige Kompositionen, großflächige sakrale Klanglandschaften und eine imaginäre kammermusikalische Atmosphäre.

Vier Musiker mit ähnlich faszinierender Herangehensweise und derselben europäischen musikalischen Verwurzelung kreieren eine neuartig-zeitgenössische Musik mit transzendentaler Schönheit, modern und archaisch zugleich.
Klaus Kugel brilliert mit seinem weiträumigen und energetischen Spiel, das bisweilen an liturgische Musik erinnert.
Christian Ramond interagiert am Kontrabass in perfekter Weise mit Kugels abstrakten und intuitiven Rhythmen.
Krzysztof Dys, der von Prokofiev und Scriabin inspiriert ist, setzt sich mit Waclaw Zimpels virtuos-lyrischem und ethnischem Spiel an den Klarinetten auseinander.
IP Berlin_schrift_neuDas Ganze im Jazzkontext ist sehr europäisch.

Mit Unterstützung durch das Polnisches Institut Berlin

www.waclawzimpel.krzysztofdys.christianramond.klauskugel.com