Jahresarchiv für 2026
✸ Alles vor November 2008 unter » der alten Seite « !!!
Sonntag 8. März '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
QUARZZ
Almut Kühne – vocals
Silke Eberhard – alto sax
Volker Meitz – keyboards
Yorgos Dimitriadis – drums
Quarzz wie Quartett, die neu gegründete Berliner Band um den Keyboarder Volker Meitz spielt kraftvolle, energetische Improvisationen mit kompositorischem Antrieb.
Während Silke Eberhard am Saxophon und Almut Kühne mit ihrer Stimme Effekt-los effektvoll spielen, nutzen Yorgos Dimitriadis am Schlagzeug und Volker Meitz am Keyboard elektronische Klangerweiterungen für ihre Instrumente.
So kann durchaus der Eindruck entstehen, es stünden mehr Musiker auf der Bühne.
Quarzz wie das Gestein, weil es durchsichtig, milchig, aber auch farbig aussehen kann, manchmal kristallin, zackig und edel ist, dann aber auch vollkommen unscheinbar, rauh und spröde wirken kann.
Oft ist es von anderen Gesteinen durchwachsen und geädert, sodass ganze Landschaften oder abstrakte Gemälde entstehen.
Quarzz wie Jazz, wer in Berlin guten Jazz sucht, kommt an diesen vier Ausnahme-Musiker*innen definitiv nicht vorbei!
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 1. März '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Willi Kellers 75!

Foto: Uli Templin
Schlippenbach / Askari / Kellers
Alexander von Schlippenbach – piano
Reza Askari – bass
Willi Kellers – drums
Julie Sassoon solo
Julie Sassoon – piano
Ruf der Heimat
Christof Thewes – trombone
Thomas Borgmann – reeds
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums
Etwas verspätet nun das Jubilee des Jazzkeller69 e.V. auf 75 Jahre Willi Kellers.
Schwierig genug schon einen Termin zu finden, weil er mit intensivsten Proben für das Theaterstück „Tanzende Idioten“, anschließender Premiere und Aufführungen, sowie noch Abstecher zum Jazzfestival Münster, terminlich eng eingebunden war.
Wir freuen uns ihn nun an diesem Nachmittag mit alten & jungen Weggefährten an seiner Seite feiern zu dürfen.
Dazu hat er sich ein Trio ausgesucht mit Alexander von Schlippenbach, der schon da war, als Kellers grade erst anfing. Beide sind Urgesteine im deutschen Jazz und der Improvisation.
Mit dabei Reza Askari, einer der gefragtesten Bassisten der jüngeren Generation, ausgestattet mit großer Klangvielfalt, rhythmische Präzision und melodische Tiefe.
Anschließend wird Julie Sassoon auf spannende, solistische Entdeckungsreise gehen, vielleicht „von flirrender Schönheit“, wie Ulrich Steinmetzger in der Leipziger Volkszeitung von einem Solokonzert berichtete.
Zum Abschluss dann das älteste aktive Quartett von Willi Kellers, dass er vor inzwischen 33 Jahren mit Thomas Borgmann zusammen gründete und wohl immer wieder für Überraschungen gut ist: Ruf der Heimat
„Bei der „Shortcut“-Ausgabe des Jazzfestivals Münster 2026 war selbst der Free Jazz sehr besonders….“ hieß es dazu in der Westdeutsche Allgemeine Zeitung am Anfang des Jahres „und legten einen fulminanten Start hin (…) Sie spielten dieses Spiel so mitreißend, dass das Publikum ihrem Zauber erlag…“, wie Henning Bolte weiter im französischen Citizen Jazz schrieb.
www.willikellers.de
www.juliesassoon.com
www.rufderheimat.de
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 22. Februar '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Nathan Ott Quartett „Continuum“

Foto: Norbert Guthier
Christof Lauer – tenor & sopran sax
Camila Nebbia – tenorsax
Jonas Westergaard – bass
Nathan Ott – drums
Er ist ein Drummer, der Räume schafft, klangmalerisch fein schattierte Szenerien für seine Mitspieler kreiert und dabei versteht, die Musik mit eleganter Subtilität zu lenken: Nathan Ott ist längst kein unbekanntes Gesicht mehr in der europäischen Jazzlandschaft.
In seinem aktuellen Quartett trifft er auf eine Schlüsselfigur des europäischen Jazz: Christof Lauer – jahrzehntelang prägende Stimme der NDR Bigband, gefragter Solist und gefürchteter Klangforscher, steht für einen Ausdruck, der alle stilistischen Grenzen sprengt.
In dieser Konstellation tritt er in einen intensiven musikalischen Dialog mit einer neuen Generation improvisierender Musiker*innen: der argentinischen Saxophonistin Camila Nebbia und dem dänischen Bassisten Jonas Westergaard – beides eigenständige Stimmen, die das
aktuelle Jazzgeschehen maßgeblich mitgestalten.
Gemeinsam spielen sie eine eng kommunizierende, atmosphärisch dichte, zeitgenössische Musik, die zu allen dynamischen Steigerungen fähig ist, ohne jemals an Bodenhaftung zu verlieren – ein hoch intensives Live-Erlebnis.
Das aktuelle Album Continuum (2025 auf An:Bruch) wurde in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Donnerstag 19. Februar '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Montag 16. Februar '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
Opener:
Jan Klare – woodwinds
Jens Tolksdorf – woodwinds
Ben Lehmann – bass
Joe Hertenstein – drums
Willi Kellers hat sich bedauerlicherweise die Hand verbrannt und wird einige Tage nicht spielen können.
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Die Sessionliste mit allen Teilnehmern (PDF)
Sonntag 15. Februar '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Bruno Bode Quartett
Bruno Bode – altosax
Valentin Gerhardus – piano
Felix Henkelhausen – bass
Marius Wankel – drums
Im Bruno Bode Quartett verschwimmen die Grenzen von improvisierter Musik, moderner Klassik und Avantgarde-Jazz mühelos miteinander und erschaffen eine frische und abwechslungsreiche Klangatmosphäre, die sich ambivalent zwischen Song-ähnlicher Zärtlichkeit und intensiver Expressivität bewegt.
Die vier Musiker beschäftigen sich improvisatorisch mit komplexen Rhythmen und Loops, interessanten Shapes und Klangfarben, sowie ungewöhnlichen, verschachtelten Formen, wodurch bei jedem Konzert eine neue Richtung erforscht wird, die all diese Parameter spielerisch abtasten.
Grade veröffentlicht wurde das erstes Album „Void“ beim Label Klaeng.
klaengrecords.de/bruno-bode-quartet-void
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 8. Februar '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Anna Kaluza Quartett
Anna Kaluza – saxofone
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Kay Lübke – drums
Im Kaluza Quartett entwickeln die vier Musiker ihre jeweiligen Ideen und Ansätze gemeinsam weiter, wobei sich jede(r) gleichermaßen einbringt.
So entsteht eine sehr persönliche Musik, ohne Hierarchien, ohne vorgefertigte Konzepte, im Hier und Jetzt, gestaltet nicht allein durch die MusikerInnen und ihre jeweilige persönliche Geschichte, sondern durch den Moment, den Raum und alle, die dabei sind und durch ihre Anwesenheit den Moment prägen.
Die Besetzung der Band mag eine typische Jazz-Quartett-Besetzung sein.
Jedoch kommen lediglich die Jazz-Aspekte zum Tragen, die den Musikern am Herzen liegen: die Freiheit und Spontaneität des Jazz, nicht der Wettbewerb und nicht das Korsett der festen Form.
Der akustische, dynamische Sound des Jazz, nicht der einheitliche und vorhersehbare Klang.
Die Nebengeräusche der Instrumente und des Lebens sind hier willkommen, es geht nicht um Reinheit, Sauberkeit und Sicherheit.
Im Vordergrund steht der Prozess, nicht das Produkt.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 1. Februar '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Cloud and Stone

Foto: Tito Knapp
Taiko Saito – vibraphone
Alexander Beierbach – tenor sax
Maike Hilbig – bass
Konkret und geerdet wie ein Stein, flüchtig und wandelbar wie eine Wolke – die Musik von Cloud and Stone lässt Texturen miteinander in Kontakt treten, Aggregatzustände ineinander übergehen.
Taiko Saito, Alexander Beierbach und Maike Hilbig schaffen dafür in ihren Kompositionen immer neue Klangfiguren, die ebenso greifbar wie suggestiv sind.
Das mit kammermusikalischer Intensität und gleichzeitig großer improvisatorischer Freiheit agierende Berliner Trio gab 2023 ein erstes Konzert und spielte kurz darauf Demoaufnahmen ein.
Die Drei kennen sich seit langem aus verschiedenen musikalischen Zusammenhängen und bilden jetzt eine Nachbarschaftsband: Mit ihren Familien wohnen sie nur einen Steinwurf voneinander entfernt.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 25. Januar '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Nordsnø Ensemble
Lotta Leitz – vocals
Vincent Dombrowski – saxofone,flute
Ken Dombrowski – trombone
Sandro Saez – piano
Lucy Liebe – guitar
Vincent Niessen – bass
Lukas Schwegmann – percussion
Johannes Metzger – drums
Das Nordsnø Ensemble widmet sich der Verbindung skandinavischer Folklore mit Elementen des modernen Jazz und des progressiven Rock.
Mystische Stimmungen in skandinavischen Volksliedern treffen auf sphärische Klangwelten, durchdringende Rhythmen und lyrischen Gesang.
Der Fokus der Band liegt auf traditionellen Liedern und ihren Texten, die durch üppige und reichhaltige Arrangements sowie melodiöse Improvisationen neu interpretiert werden.
Der Hörer taucht ein in die unberührte Weite der Fjorde, wandert durch die Wälder und spürt die Mystik der Berge Skandinaviens, so dass er für eine Weile seinem turbulenten Alltag entfliehen kann.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Montag 19. Januar '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

Foto: OhWeh (Wiki)
directed by Tobias Delius + Assi
Opener:
Tobias Delius – tenor sax, clarinet
Christoph Riggert – bass
Yorgos Dimitriadis – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Die Sessionliste mit allen Teilnehmern (PDF)


