Archiv 2023

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Samstag 9. September '23  - Konzerthinweis - 16:00
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Tag des offenen Denkmals / Ausstellung & Konzert

 

Edith Steyer / photo©IanStenhouse

Foto: Ian Stenhouse

„IN LINEARTRÄUMEN“

Musik: Das Chewbaka Debakel

Edith Steyer – alto sax
Declan Forde – piano
Maike Hilbig – bass
Martial Frenzel – drums

Inspiriert von John Carpenters fantasmagorischer Manie seine Filme mit Synthesizer Sounds der außerirdischen achtziger Jahre zu untermalen agiert das Ensemble mit Witz und Fingerspitzengefühl und bezieht sich auf Themen wie moderne Industrialisierung und die Dystopie der heutigen Zeit.
So wie Ijon Tichy schreiten die Musikanten durch ferne Galaxien und zeichnen auf ihrer Odysse im Weltraum Klanglandschaften die Stanislaw Lems Sterntagebüchern in nichts nachstehen.
Eine kleine düstere Note Phase 4, etwas Krieg der Welten und eine finstere Kadenz für ein Roboter Märchen und schon ist das musikalische Science Fiction Buffet angerichtet; man vermeide bitte zu viel Star Wars zu nehmen , das könnte bei Überdosierung im Kitsch ausarten und im sensiblen Ohr das 2076 entdeckte Tele Tubbie Syndrom auslösen. Komponierte und Improvisierte Musik der dritten Art.

Kommen Sie mit ins Jahr 1961 und starten Sie mit uns einen Flug zum Mond. Seit über sechs Jahrzehnten begeistern und faszinieren die Science-Fiction-Abenteuer von Perry Rhodan Generationen von Lesern.
Legendär wurden damit auch die ausgefeilten Risszeichnungen, die detailgenau Raumschiffe und andere technische Innovationen abbilden.
Die Risszeichnungen sind angelehnt an technische Zeichnungen der Gegenwart ohne auf physikalische, wissenschaftliche Erkenntnisse Rücksicht zu nehmen.

Die Ausstellung wird am 9. September 2023 eröffnet und ist bis zum 28. Oktober bei freiem Eintritt zu sehen.

Der Industriesalon zeigt in seiner Dauerausstellung die Technik einer noch greifbaren Vergangenheit.
Die Röhrentechnologie ist abgelöst durch Mikrochips. Im Kontrast zu den Risszeichnungen, zur Technologie einer ferne Zukunft, entsteht ein Spannungsfeld, dass Fragen nach den Möglichkeiten und Gefahren technischer Entwicklung aufwirft. Die Risszeichnungen werden im Original gezeigt.

www.industriesalon.de/das-perry-rhodan-system

Alle weiteren Infos zum Denkmaltag 2023

 


Samstag 26. August '23 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Philipp Rumsch Ensemble

Philipp Rumsch Ensemble © Jennifer Ressel

Foto: Jennifer Ressel

Vincent Hahn – trumpet, flugelhorn | Asger Nissen – alto sax | Johannes Moritz – clarinet, bass clarinet | Georg Demel – trombone | Franziska Ludwig – cello | Volker Heuken – vibraphone | Markus Rom – guitar | Christian Dähne – bass guitar | Tobias Fröhlich – bass | Maximilian Stadtfeld – drums | Philipp Rumsch – synthesizer, electronics, direction | Nico Teichmann – audio engineering

Das Leipziger Philipp Rumsch Ensemble ist eine agile Großgruppe, die die klanglich strukturierten Ideen des namensgebenden Komponisten und Keyboarders Philipp Rumsch zum Leben erweckt.
Die zwölfköpfige Gruppe mit einem spannenden Querschnitt aufstrebender Musikerinnen und Musiker aus Berlin, Leipzig, Dresden und Weimar hat eine unheimliche Fähigkeit, elektronische Musik in fein komponierte Sätze zu integrieren, die sowohl herb als auch ausgeschmückt sein können.
Ihr 2020 erschienenes Album „µ: of fear x discernment“ ist ein fesselndes Statement, das Musik enthält, die von Looping-Minimalismus über Kammerjazz-Stücke mit sich sanft entfaltenden Melodien bis hin zu Elektro-Pop und sogar etwas Avantgarde-Klassik reicht.
Texte, gesungen und gesprochen, die von Sängern mit elektronischen Effekten und Samples eingebracht werden, berühren Themen wie Sorge, Angst und Unsicherheit.
Eine Folge-EP aus dem Jahr 2022 „µ: of transfiguration x response“ schlägt oft einen minimalistischen, höchst elektronischen Ton an und besteht aus neu interpretierten Werken aktueller Berliner und Leipziger Komponistinnen und Komponisten aus der elektroakustischen Musikwelt. Bei Jazz am Kaisersteg wird die Gruppe ein neues Musikprogramm präsentieren.
www.philipprumsch.com

 

 

GULFH of Berlin

GULFH OF BERLIN + M.Antje Messerschmidt – violin, viola
Gerhard Gschlößl – trombone, sousaphon
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet
Johannes Fink – cello, cello bass
Jan Leipnitz – drums
Michael Haves – analog live electronics

Die Gruppe wurde Anfang der 2010er Jahre als Quartett von dem Holzbläser Gebhard Ullmann zusammen mit den Berlinern Johannes Fink, Jan Leipnitz und Gerhard Gschlößl gegründet.
Jeder Musiker brachte seine eigene, einzigartige improvisatorische Herangehensweise sowie den Anfangsbuchstaben des Nachnamens für den Namen der Band ein, daher GULF of Berlin.
Die Gruppe wächst jedoch weiter. 2021 wurde das H hinzugefügt, als Michael Haves hinzukam, was der Musik ein neues elektronisches Zufallselement gibt.
Bei einem Release-Konzert für das 2021er ESP-Disc Album der Band trat dann die Geigerin Antje Messerschmidt der Gruppe auf der Bühne bei und verstärkte die akustische Seite des heutigen Sextetts.

Antje MesserschmidtWerden sie GLUMFH von Berlin? Nun, auch wenn der Name noch etwas Arbeit benötigt, hofft man doch darauf, denn die Kombination aus akustischen Instrumenten und elektronischer Bearbeitung, weiter ausgebaut durch den Einsatz von Einzeleffekten (zum Beispiel wird das Cello zeitweise zu einem völlig neuen Instrument), drängt diese Gruppe in aufregende neue Richtungen.
Man weiß nie, wohin sie geht, ein Groove zum Mitnicken kann sich in ein Durcheinander elektronischer Rückkopplungen verwandeln und während die Grenzen des melodischen Zusammenspiels getestet werden, gibt es nie einen langweiligen Moment.
gulfh-of-berlin.html

 


Samstag 12. August '23 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Kellen Mills TRYON

Kellen Mills Ensemble / Foto: Cristina Marx

Foto: Cristina Marx

Erik Leuthäuser – voice
Jonathon Lindhorst – tenor sax
Peter Van Huffel – baritone sax
Jonathon Haffner – alto sax
Ruben Bernges – guitar
Olga Reznichenko – piano
Kellen Mills – bass
Quentin Cholet – drums

Kellen Mills, der früher in Seattle lebte, war Songwriter und Bassist der genreverwischenden Progressive-Rock-Band „Alex‘s Hand“.
Jetzt, in Berlin ansässig, veröffentlichte er kürzlich „Läutering“, das Werk eines großen Ensembles namens TRYON, das auf seinen früheren musikalischen Projekten aufbaut.
Die Aufnahme mit 16 Musikerinnen bzw. Musikern, darunter drei Sängerinnen, kann als progressiv, avantgardistisch, rockig und sogar ein bisschen Pop bezeichnet werden. Inspiriert einerseits von der ikonoklastischen Arbeit von Frank Zappa, die man in den Akimbo-Melodien, sozialbewussten Texten und der reichen Vielfalt an Musikstilen hören kann, bezieht Mills auch Einflüsse von modernen Komponisten wie Strawinsky, Ligeti, Bartok und Schönberg ein.

Für die Open-Air-Bühne hat Mills die Band auf einen Kern aus überwiegend in Berlin ansässigen Musikerinnen und Musikern mit einem Sänger halbiert, aber bei einer so dynamischen Gruppe von Musikern hat dies seine reiche musikalische Vision sicherlich nicht eingeengt.
Bringen Sie offene Ohren mit zum Kaisersteg und lassen Sie Ihre Erwartungen zu Hause.
https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=20477

 

 

Duo Wogram | Sachse

Joe Sachse Nils Wogram Foto: by Corinne Haechler

Foto: Corinne Haechler

Nils Wogram – trombone
Joe Sachse – guitar

Obwohl Nils Wogram und Joe Sachse etwa ein Vierteljahrhundert auseinander und in verschiedenen Ländern geboren wurden, überbrückt ihre musikalische Verbindung mühelos alle Gräben.
Ihre Musikstile sind sehr unterschiedlich und doch sind sie hervorragend kompatibel: Wogram ist weltgewandt und geschliffen, während Sachse eine raue Grobkantigkeit mitbringt.
Beide sind charismatische Spieler und zusammen sind sie geradezu magnetisch anziehend.
Ihre jüngste Aufnahme „Freies Geröll“ ist ein Nachfolger ihres Live-Albums „Free and Tremendous“ von 2013, ein Studioalbum mit einer reichen Auswahl an Musikstilen (Flamenco-Rhythmen, freies Spiel, Jazz, Blues und mehr), sorgfältig konstruierten Duetten und eigenwilligen rhythmischen Techniken von Sachse, die ihn auch als Rhythmusgruppe agieren lassen.
joe-sachse-nils-wogram-duo/freies-geröll

 


Samstag 29. Juli '23 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


MULLET+

Mullet+Charly Birkenhauer – vibraphone
Hilary Jeffery – trombone
Tobias Delius – tenor sax, clarinet
Antonio Borghini – bass
Tony Buck – drums

Auf Englisch ist „mullet“ der klassische VoKuHiLa-Haarschnitt und es ist auch ein Fisch, der in den Gewässern Europas verbreitet ist (Meeräsche, für die Wissbegierigen).
Als musikalisches Trio ist „Mullet“, sowohl einzigartig stilvoll wie der Haarschnitt, als auch frei beweglich wie der Fisch im offenen Meer.
Das Schimmern des Vibraphons, das Treiben der Posaune und die Unberechenbarkeit des Holzbläsers folgen keiner Definition. Wenn das Trio durch eine Rhythmusgruppe zur Plus-Version wächst, erweitert sich sowohl die Klangpalette als auch die musikalische Bandbreite.

Im Sommer 2020 interpretierte die erweiterte Gruppe am Kaisersteg die weitreichenden Kompositionen des niederländischen Pianistin Misha Mengelberg und in diesem Jahr kehrt die gleiche Besetzung auf die Bühne zurück, um einige der Mengelberg-Werke neu zu interpretieren und neue musikalische Gewässer zu erkunden, darunter Werke des frühen Avantgarde-Pianisten Herbie Nichols und des südafrikanischen Avantgarde-Flötisten und Saxophonisten Sean Bergin.
Mullet+ on Vimeo

 

 

Egg Shaped Orbit

Egg Shaped OrbitEls Vandeweyer – vibraphone
Keisuke Matsuno – guitar
Almut Schlichting – bariton sax

Eine neue Band, eine neue Erfahrung. Mit der ungewöhnlichen Besetzung von Vibraphon, Gitarre und Saxophon sind die Möglichkeiten für musikalische Neuentdeckungen enorm.
Almut Schlichting ist dafür bekannt, dem Trio der Insomnia Brass Band mit ihrem resonanten Baritonsaxophon einen tiefen Groove zu verleihen, während Keisuke Matsumos effektgeladenes Gitarrenspiel Klangtexturen mit rockigen Improvisationsfähigkeiten mischt und Els Vandeweyers über „normale“ Spieltechniken hinausgehende Spielweise ihrem ausdrucksstarken Vibraphonsound eine ungewöhnliche perkussive Note verleihen.

Gemeinsam lässt sich das Trio von der „eiförmigen Umlaufbahn“ inspirieren, einer Form, die in allen Wissenschaften auftaucht, darunter Astronomie, Mathematik und Musiktheorie.
Aus einem wirbelnden Chaos heraus suchen sie stabile, pulsierende Strukturen aus ungewöhnlichen Rhythmen und Melodien.
almutschlichting.de/egg-shaped-orbit

 


Dienstag 18. Juli '23 - Konzerthinweis - 20 Uhr:
Jugend[Widerstands]Museum   [Rigaer Str. 9/10    10247 Berlin]


Kultur am Dorfplatz
boom box

Thomas Borgmann – reeds, flute
Akira Ando – bassboom box
Willi Kellers – drums

Wegen Terminproblemen wurde das geplante Konzert mit „oneblockwest“ in den Herbst verlegt.

Nach langer Zeit nun wieder im Trio zu erleben: Boom Box

Boom Box, das heißt: Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht. In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Akira Ando eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.

“…boom box spielen jazz. und jazz handelt vom fliegen und vom singen.”
~ jan künemund

„Zartfühlend. Boom Box und ein anderer Free Jazz.
…“Jazz“ ist komplett improvisiert, und dass man es dem Trio nicht immer anhört, spricht für sich…
„Jazz“ ist manchmal von betörendem Liebreiz und feinsinniger Subtilität, kaputtspielen will hier niemand mehr irgendwas.
Das 17-minütige »Hey Little Bird« strotzt geradezu vor melodischen Einfällen, und Willi Kellers weiß mit Stöcken, Schlegeln und Besen gleichermaßen raffiniert umzugehen. »Wir spielen einfach gerne«, meint der Schlagzeuger lapidar. »Aber es hat auch was Metaphysisches…
So sei auch dem Mainstream-Hörer geraten, dieser Produktion einmal sein Ohr zu leihen; die Ahnung, dass Jazz einmal mehr gewesen ist, als »irgendwie swingend« zu spielen, fliegt einen da an.
Oder, um einen Wahlkampfspruch von Bill Clinton zu paraphrasieren: It’s the spirit, stupid!“
~ rolf thomas  @ jazzthetik

CD (jazzwerkstatt jw106): boom box ~ jazz

„…The playful nature of the music may sometimes be misleading, as this is a very serious journey, indeed.
It is a reminder that ears are a pathway to the mind, which is a pathway to the soul. That is the real answer to the question-in-song, „And To Where?“
So it is back to Dolphy and his prophecies about the vanishing nature of music’s beauty. The same fleeting beauty of magical birdsongs is in „Albert & Frank“ as in „Only for Dörte“—and then it’s gone..“
~ raul d’gama rose @ allaboutjazz

 

 

 


Samstag 15. Juli '23 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Stefan Schultze Large Ensemble

SchultzeLargeEnsemble_Foto_Dovile SermokasLeonhard Huhn – alto sax, clarinet | Peter Ehwald – tenor + soprano sax, clarinet | Magnus Schriefl – trumpet | Elena Kakaliagou – horn | Almut Kühne – vocals | Peter Meyer – guitar | Sofia Eftuchidou – bass | Roland Neffe – vibraphone, percussion | Els Vandeweyer – vibraphone, percussion | Moritz Baumgärtner – drums | Stefan Schultze – fender rhodes

Der Pianist, Komponist und Hochschullehrer Stefan Schultze leitet ein großes Ensemble, das sowohl für Komposition als auch für Improvisation ein kraftvolles Vehikel ist.
Die wandelbare Gruppe beeindruckt das Publikum seit über einem Jahrzehnt mit einer Mischung aus Jazz, Rock, Pop, neuer Musik, klassischer Musik, ethnischen Klängen und mehr.
Stephan Schultze veröffentlichte letztes Jahr das spritzige „The Levels“ auf dem Label Jazzwerkstatt. Ursprünglich während eines Aufenthalts in Japan im Jahr 2017 konzipiert, lässt sich die Musik von dem technologisch geprägten Leben in Tokio zu traditionellen buddhistischen Gesängen und Meditationsmusik inspirieren.
Ein weiteres aktuelles Projekt, „Buchla Suite“, untersucht die elektronische Musik, die in den späten 60er Jahren mit dem damals neuen Buchla-100-Synthesizer geschaffen wurde.
Mit einer so großen Bandbreite an Musikstilen und einer vielfältigen Besetzung von Musikern und Instrumenten gibt es kaum musikalisches Terrain, das nicht erkundet wird, wenn das große Ensemble Stephan Schultzes an seine letztjährige Aufführung mit einem sicherlich spannenden musikalischen Programm anknüpfen wird.
www.buchlasuite.com

 

 

‘Nick & Niko’ -The Nick Haywood-Niko Schauble Quintet
A re-union concert forging new connections

Nick & Niko QuintetNick Haywood – bass
Niko Schauble – drums
Burkhard Jasper – piano
Christof Griese – woodwinds
Adrian Sherriff – bass trombone

Eine Art Wiedersehen: Nick Haywood und Niko Schäuble leben beide in Australien und haben eine 30-jährige musikalische Beziehung.
Schäuble hat auch eine starke Verbindung zu Berlin, wo er in den 1980ern Musik studierte und auch zum Berlin Jazz Composers Orchestra (JayJayBeCe) der Bigband der Musikschule City West, die seit fast 25 Jahren mit dem Jazzkeller69 zusammenarbeitet.
Die Big Band, die seit Beginn von ihrem Gründer Christof Griese geleitet wird, spielt u.a. nach von Schäuble geschriebenen und arrangierten Partituren.
Hier ist Griese an den Holzbläsern eine Hälfte der Bläsersektion. Die andere Hälfte ist Adrian Sherrif, ein weiterer australischer Mitspieler von Schäuble.

Das Konzert ist eine Premiere für dieses Quintett aus alten und neuen Freunden. Die Diskographie dieser Musiker deutet auf einen expansiven melodischen modernen Jazz hin, der sich jedem einfachen Versuch einer Kategorisierung widersetzt.

wiki/Nick_Haywood                    www.nikoschauble.com

logo australien

 


Donnerstag 13. Juli '23  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
KulturSommer Alte Kita - Roots & Moods - draußen & gratis


Saxophontrio Les Connaisseurs

ASaxophon-Triochim Kleiner, Rainer Hanke, Gert Anklam – woodwinds

Musik für Kenner und Genießer…
Mit drei Saxophonen geht es musikalisch nach Amerika, Afrika, Europa und in den Orient.
Im Programm des Trios erklingen mitreißende Tangos, groovige Eigenkompositionen und swingige Klassiker der Saxophonliteratur.
Saxophon pur – lebendig, unterhaltsam & virtuos.

www.saxophontrio.de
‚Roots & Moods‘ ist eine Konzertreihe von Beate Gatscha & Gert Anklam

 


Dienstag 11. Juli '23




Wir trauern um Ernst-Ludwig (Luten) Petrowsky
* 10. Dezember 1933 in Güstrow; † 10. Juli 2023 in Berlin

Luten Petrowsky…einem wunderbaren Musiker, der seit den Anfängen mit dem Jazzkeller Treptow bzw. dem Jazzkeller 69 e.V. eng verbunden und in unzähligen Konzerten bei uns zu bewundern war.

Er war einer der Initiatoren des Jazzkeller Treptow, der die Keimzelle des Jazzkeller 69 e.V. darstellt und war in den Anfangsjahren mit Synopsis (mit Conny Bauer, Baby Sommer & Uli Gumpert) in vielen Konzerten Stammgast.
1984 wurde daraus dann das Zentralquartett

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Samstag 8. Juli '23   ab  12:00  bis  21:00
Platz am Kaisersteg   [Lauffener Straße 5, 12459  Berlin-Schöneweide]


Schöneweider Brückenfest

270 JAHRE SCHÖNEWEIDE

BrückenfestWir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch ein unvergessliches Fest auf beiden Seiten der Spree zu erleben, das unter dem Motto „270 Jahre Schöneweide” steht – denn nicht nur Niederschöneweide feiert sein 145jähriges Jubiläum, auch Oberschöneweide gibt es nun schon seit 125 Jahren.

Also in Schöneweide ist heute wirklich was los!
Ab 12 Uhr beginnt das Schöneweider Brückenfest auf dem Platz am Kaisersteg, und auf der anderen Seite der Spree gibt es ab 14 Uhr unser alljährliches „SommerFest“ im Rahmen des „KultuSommer Alte Kita 2023“.

Wozu sind Brücken da?
Besuchen Sie die Ober- bzw. Niederschöneweider Seite und umgekehrt.
Lassen Sie uns „Gemeinsam Brücken bauen und halten“.

Für unsere jüngsten Gäste gibt es
ab 15 Uhr ein Puppentheater:
Der Fischer und seine Frau auf dem ReMiLi Jugendchiff
Der Fischer wünscht sich nur seine Ruhe und ab und zu einen Fisch, um Fischsuppe für Freunde zu kochen. Ein Fisch kommt selten alleine und ein Wunsch ebenso. Ilsebill wünscht sich viel Platz, um nicht mehr in einem Pisspott leben zu müssen. Als der Fischer eines Tages einen sprechenden Fisch fängt, bekommt Ilsebill viel Platz, aber der Fischer keine Fischsuppe.
Ob das alles mit rechten Dingen zugeht zeigt Henrik Rosenquist Andersen in alter ANDERSENs KOFFER THEATER Tradition für Kinder ab 4 Jahren.
Danach findet im großen Saal des Schiffes eine KinderDisco statt.

Rund um unsere Bühne werden Akteure Zeitfahren mit Roller | Glücksrad-Tattoos / Schminken | Bastelangebote … | große Seifenblasen selber machen, anbieten.

Die Mosaizistas – Werkstatt für MosaikKunst – freut sich schon darauf, gemeinsam mit Euch weitere Vasenrüssler, Tassentrolle, Kannenkerle, Tellerschnecken und co. zu gestalten.

Und wenn wir gemeinsam mit euren Eltern es noch schaffen, die kleinen Papierbote fertig zu basteln und anzumalen, können wir sie gegen 18 Uhr in die Spree entlassen und hoffen, dass sie das andere Ufer von Oberschöneweide erreichen und einen Gruß aus Niederschöneweide überbringen.

Bühnenprogram:

Beginnt mit zwei Bands
der Musikschule Klangkunst – Potsdam, Berlin-Mitte, Kreuzberg und Schöneweide.

Divided (Hard Rock/Blues Rock):
Franz Zobel – Gitarre, Keyboard, Gesang | Arwin Allert – Gitarre | Carl Zobel – Bass | Emile Rabehl – Schlagzeug

Klangkunst Jazz Ensemble:
Anna Altmann – E-bass, Gesang | Franz Zobel – E-Guitar | Gleb Karew – Klavier | Catrin Johnson – Alto Saxophone | Ofer Wetzler – Schlagzeug, Ensembleleiter
Das Jazz Ensemble trifft sich seit 2020 unter der Leitung von Ofer Wetzler. Sie spielen Lieder aus dem Jazz Repertoire, und befassen Sie sich auch mit Genre wie Latin und Funk als Instrumentalmusik oder mit Gesang.

Beer Drinking Daddies
Die Beer Drinking Daddies stehen für den Rockabilly-Sound der 50iger Jahre, als eine der Wurzeln des Rock’n‘Roll. In der Besetzung Leadgitarre, Rythmusgitarre, Bass und Schlagzeug spielen die Beer Drinking Daddies in der klassischen Rock-Formation. Aufgelockert werden die Konzerte mit Ausflügen in den Rhythm & Blues, Hillibilly-Country und Glam-Rock.

Gegen 19 Uhr: „Das T.S.O.“ – unser ultimatives Rock-Konzert im „KulturSommer Alte Kita 2023“
Sie jagen ihre Gitarren durch altmodische Röhrenverstärker, verschärfen das mit zwei Schlagzeugen,,beschimpfen das Publikum und glauben an die Wiedergeburt des Rock‘n‘Roll.
Lärm wird wieder zur Schönheit und sie sind trotzdem keine langweilige Oldie-Band.
Dazu missbrauchen Sie u.a. Werke von den Rolling Stones | Beatles | Status Quo | Spencer Davis Group | Manfred Man | Roy Orbison | CCR | Lynyrd Skynyrd | Lords | America | Kinks | Tom Petty | Free | Midnight Oil | Matchbox 20 | The Band | Billy Idol | Eagles | Offspring | Bryan Adams | Eagle Eye Cherry | Uncle Kracker

Weitere Programmpunkte sind noch in Vorbereitung, um diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis für alle Schöneweider und Ihre Gäste zu machen.

 


Samstag 1. Juli '23 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Alte Kita   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Brigade Futur III + SpVgg Süd

Brigade Futur IIIElia Rediger – vocal | Judith Kellner, Volker Holy Schlott, Benjamin Weidekamp, Uli Kempendorff, Johannes Moritz – woodwinds | Jannicke Hagen, Lina Allemano, Konrad Schreiter, Mattia Belz – trumpet | Alma-Marie Trunk, Stephan Krause, Jerome Bugnon, Matthias Büttner – trombone | Florian Kästner – piano, keyboards | Michael Haves – guitar, electronics | Philipp Rohmer – bass, bass guitar | Philipp Scholz – drums | Nico Teichmann – audio engineering

Brigade Futur III mit Jérôme Bugnon, Michael Haves, Elia Rediger und Benjamin Weidekamp ist ein dynamisches, rockorientiertes Quartett mit prägnant-kritischen und impressionistischen Texten und elektronischen Grooves.
Diesen Sommer nutzen sie die Freiluftbühne in Oberschöneweide besonders intensiv, wenn sie sich mit der Spielvereinigung Süd (SpVgg Süd) aus Leipzig zusammenschließen und zu einer umwerfenden Big Band werden, die in Sekundenschnelle von kunstvoll orchestriertem Schlager zu treibendem Modern Jazz wechseln kann.
Noch treffender ist der Vergleich mit dem Werk von Kurt Weill und Bertolt Brecht, in dem „provokative, zweideutige, unsinnig, absurd, existenzialistische“ Texte (so die Band) gekonnt in das zauberhafte musikalische Kabarett der Großbesetzung integriert werden.

Ob Freude und Schrecken der Schokolade, ungezügelter Konsum und Ausbeutung der Natur oder die einlullende Wärme der Nostalgie, die Botschaft und Musik von Brigade Futur III + SpVgg Süd ist ein ohrenöffnendes Erlebnis.
www.brigadefutur3.org

 

 

Conny 80

Conny BauerConny Bauer – trombone
Matthias Bauer – bass
Baby Sommer – drums

Die Wurzeln des Jazzkeller69 sind tief mit dem Posaunisten Conny Bauer, einem der Initiatoren, verflochten.
Bauer ist seit Beginn seiner Karriere in Ostdeutschland eine unerschütterliche Kraft im Free Jazz und stand im Mittelpunkt zahlreicher gefeierter Musikgruppen wie FEZ, Synopsis (Zentralquartett), Doppelmoppel und vielen mehr.

Am Kaisersteg feiert Bauer in diesem Sommer seinen 80. Geburtstag mit seinem Bruder Matthias Bauer, einem für seine kompositorischen Arbeiten in der Neuen Musik bekannten Bassisten, und seinem langjährigen musikalischen Partner Günter „Baby“ Sommer.
Im Jahr 2018 wurde ein von Jazzkeller69 organisiertes Konzert zum 75. Geburtstag in der Christuskirche auf der anderen Flussseite in Oberschöneweide als LP vom litauischen Plattenlabel NoBusiness als „The Gift“ veröffentlicht und bietet die aufregende, explorative und nuancierte Improvisationsmusik eines Trios mit der gleichen Instrumentierung (allerdings mit Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug).
In diesem Sommer, mit noch ein paar Jahren mehr Erfahrung, teilt Conny Bauer seine Gabe (englisch: „gift“) wieder mit hörbegierigen Zuhörern.

 

 



 

 

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