Archiv 2019
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Freitag 13. Februar '15 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Es Geht!
Christof Griese – reeds
Christian Kappe – trumpet
Stefan Gocht – bass trombone
Burkhard Jasper – piano
Horst Nonnenmacher – bass
Niko Schäuble – drums
Im Juli 2009 wurden in einer außergewöhnlichen Besetzung im rbb unter der Leitung von Niko Schäuble komplex arrangierte Kompositionen eingespielt und aufgenommen.
Nicht umsonst heißt der Titel der CD “ES GEHT!“.
Beim CD release Konzert im Aufsturz präsentierten die Musiker ihre Kompositionen im phantastischem Zusammenspiel.
Schäuble gehörte Mitte der 1980er-Jahre zu den Protagonisten der zeitgenössischen Jazz Szene West-Berlins.
Mit Gebhard Ullmann, Andreas Willers gründete er das Quartet „Out to Lunch“ war er Mitglied der „Elefanten„, leitete seine Band Tibetan Dixie und schrieb Kompositionen für das Berlin Jazz Composers Orchestra JJBC.
Seit 1989 lebt er in Australien und wurde 1992 mit dem Australian Jazz Award als bester Schlagzeuger ausgezeichnet.
Schäubles Besuch in Deutschland ist Anlass zum Versuch, das legendäre Konzert zu wiederholen.
www.bit-musikverlag.de
Sonntag 8. Februar '15 Einlass: 16:00 Beginn:16:30 Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
KOKOTOB
Taiko Saito – marimba, vibraphone
Niko Meinhold – piano
Tobias Schirmer – bass clarinet
Sich verschiebende, auftürmende, dichte Klangplatten, abrupte, messerscharfe Wechsel zu weiten Landschaften meditativer Ruhe.
Sich verzahnende Virtuosität, nie als Selbstzweck sondern immer der kompositorischen Idee dienend.
Die Ideen aus einem grossen Reservoir von Einflüssen ziehend um daraus eine Musik zu formen die trotz aller Kontraste und Widersprüche erkennbar eigen- und einzigartig ist.
„Virtuosität mit Inspiration, Emotionalität und Kommunikationsfähigkeit gepaart, es entstehen wirklich spannende Konzertmomente: Die Drei zeigen in ihren verschlungenen Kompositionen und Improvisationen zwischen Klassik, Jazz, japanischer Musik und Neuer Musik eine hervorragende Balance verschiedener Parameter.
Im Duo mit Piano und Marimba beziehungsweise Vibrafon oder im Trio mit zusätzlicher Klarinette entstehen musikalische Geschichten, werden immer wieder vermeintlich harmonische Passagen durchbrochen.
Die drei von Kokotob erstaunen in ihrer Fingerfertigkeit und lassen die Zuhörer tief in plastisch, vielfarbige Klangwelten einhören.“
~ Deutschlandfunk 2010
http://taikosaito.net
Freitag 6. Februar '15 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
TAU
Philipp Gropper – saxes
Philipp Zoubek – synthesizer
Petter Eldh – bass, electronics
Danny Schröteler – drums
TAU ist ein international besetztes Quartett, das im Bereich neuer, elektronisch erweiterter Musik nach eigenständigen Wegen sucht. Komplexe Rhythmik, die Verbindung von elektronischen und akkustischer Klangfarben und die Brachialität, ähnlich einer Rockband arbeitet Tau in einem kollektiven Prozess von Komposition, Improvisation und Arrangement.
tauquartet.bandcamp.com
Dienstag 3. Februar '15 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Aufsturz-Jam opening by Club Jazz Debakel
Henrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, Percussion
Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont. Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
clubjazzdebakel.de
Hardbop /Jazzfunk / No Standards
Backline: e-piano, upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, 2 mics
Ende ca. 23:30 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session
Sonntag 1. Februar '15 Einlass: 16:00 Beginn:16:30 Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
spezial: SONIC Duo
Schick / Kürvers Duo:
Ignaz Schick – turntable
Klaus Kürvers – double bass
Ingraham / Schultze Duo:
Stefan Schultze – prepared piano
Cole Ingraham – self designed ipad instrument and live coding
Ignaz Schick und Klaus Kürvers bewegt sich im Grenzbereich zwischen Geräusch und Musik. Sie offenbaren ihre Erfahrungen mit Jazz, Improvisationsmusik und radiophoner Klangkunst sowie bildender Kunst und Architektur. Ihre Sound ist unberechenbar und überraschend, reich an Klangfarben, Kontrasten und Assoziationen und verspricht ein lustvolles Hörerlebnis.
Komplexe Klangwelten, in deren Mittelpunkt Kalkül auf Spontaneität trifft, sind das Forschungsprojekt der Komponisten und Improvisatoren Stefan Schultze und Cole Ingraham. Dabei bündeln sie ihre kreative Intuition zu sogenannten „komponierten Lebensräumen“ und lassen klanglich Neues und Fantastisches entstehen. Aus der Kombination von Elektronik, präpariertem Klavier und selbstprogrammierten Controllern entsteht eine Mischung aus Vertrautem und Einzigartigem.
www.stefanschultze.com
Freitag 30. Januar '15 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Ulrich Gumpert 70
Ulrich Gunpert – piano
Silke Eberhard – alto sax, clarinet
Uli Kempendorff – reeds
Johannes Fink – bass
Christian Marien – drums
Uli Gumpert gehört zu den wichtigsten Jazzmusikern aus der DDR.
Dem Jazzkeller 69 ist Gumpert von Beginn an verbunden.
2005 wurde er mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Zum Jubiläum gibt es eine „Conference at Aufsturz“ mit alten und neuen Weggefährten.
www.jazzzeitung.de
Donnerstag 22. Januar '15 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
JÜ (Budapest)
Ádám Mészáros – guitar
Erno Hock – bass
Andras Halmos – drums
special guest: Peter van Huffel – alto sax
JÜ baut eine Brücke zwischen Free Jazz und verzerrtem, gitarrenlastigem Hardcore Rock.
Zielsetzung der Band ist es, zu demonstrieren, dass verschiedene Genres nicht so weit auseinanderliegen, wie man heute meint.
Bis in die 80er hinein haben Musiker von verschiedensten Stilrichtungen kommend, kollaboriert und sich gegenseitig inspiriert.
Sie denken dabei gerne an Zeiten als Velvet Underground Sun Ra Konzerte besuchte und diese Inspiration mit zu den eigenen Auftritten genommen haben. Oder an die fast unwirkliche Zusammenarbeit zwischen Miles Davis und Jimi Hendrix.
Ihr aktuelles Album „JÜ Meets Møster“, erschienen im Dezember 2014, haben sie mit der norwegische Saxofon Ikone Kjetil Møster eingespielt, produziert von Bill Laswell.
www.rarenoiserecords.com
Andras Halmos hat im Alter von 17 Jahren relativ spät angefangen mit der Musik. Bald darauf fand er sich in einer Band wieder, die komplexe Kompositionen auf skurile Weise spielte.
“Über die letzten 20 Jahre habe ich in vielen Bands mit diversen Stilen gespielt aber ich bin als Musiker letztlich immer in Underground-Kreisen geblieben,” erklärt er.
“In den letzten elf Jahren habe ich mir meinen Lebensunterhalt als Konzertpromoter für grössere Venues und Festivals verdient und Acts vorgestellt, die noch nie in Ungarn gespielt haben.
Dabei habe ich viel Zeit mit meinen persönlichen Helden verbringen können, wie den Schlagzeugern Joey Baron, Kenny Wollesen, Billy Martin.
Ich habe viel von ihnen gelernt. Ausserdem hatte ich die Chance als Teil einer Workshop Big Band beim Mediawave Festival mit Schlagzeuger Hamid Drake und Bassist William Parker zu spielen und zu studieren. Die beiden haben mich der Gnawa Musik näher gebracht und mich ermutigt sie zu erlernen.
Interessanterweise beruhten die ersten Stücke, die wir in JÜ zusammen gespielt haben auf diesem tranceartigen Gnawan Muster.”
Gitarrist Ádám Mészáros wurde sehr von den Black Sabbath und Led Zeppelin Aufnahmen seines Vaters beeinflusst.
“Ab meinem 10. Lebensjahr hatten wir immer eine Gitarre zuhause,” erinnert er sich. “Ich übte, nahm es aber bis zur High School nie so ernst, dann jedoch zwang ich mich Jazz zu hören und zu lernen.
Ich war der Meinung, ich musste dies tun, um ein Diplom in Musik zu bekommen und ein exzellenter Musiker zu werden. Und klar, dass mich Leute wie John Scofield, John McLaughlin und Bill Frisell enorm imponierten.”
In 2005 wurde Meszaròs der formelleren Musik überdrüssig und begann in Rock Bands zu spielen, durch Europa zu reisen und damit auch Geld zu verdienen.
In 2007 fing er dann mit experimenteller und improvisierter Musik an, welches zu der Begegenung mit Hock and Halmos führte.
Bassist Erno Hock macht Musik seit er 15 Jahre alt ist. “Meine Haupteinflüsse zu der Zeit waren Hardcore und Metal, was sich sofort veränderte als ich im Alter von 21 Jahren anfing den akustischen Bass zu spielen,” erinnert er sich.
“Zunächst brachte mich das zur ungarischen Volksmusik, später dann zum Jazz.
Es folgten klassische Musik, Hip-Hop, Elektronik, Musik aus Marokko und anderen Teilen Afrikas, dann Avantgarde und zu guterletzt freie Musik.”
Freitag 16. Januar '15 Einlass: 21:00 Beginn: 21:30 - jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Schweizerische Duokunst im Doppelpack
Morgenthaler-Röllin:
Robert Morgenthaler – trombone, efx, loops
Urs Röllin – guitar, efx, loops
Ziegele-Theiler:
Omri Ziegele – alto sax, vocals
Yves Theiler – piano
Beide Duos zeigen auf höchstem Niveau, was der Schweizer Jazz im intimen Rahmen zu bieten hat und in der Gegenüberstellung der verschiedenen Arbeitsweise liegt ein besonderer Reiz.
Die Ohren werde zu weiten Reisen eingeladen in diverse Länder der aktuellen Frequenzen; die einen sind näher bei Rock, Blues und Noise, die anderen näher bei Poesie, zeitgenössischen Klängen und Improvisation in bekömmlichen Schattierungen.
Beide arbeiten mit thematischem Material, gehen aber ganz unterschiedlich damit um.
In kongenialer Weise führen Morgenthaler und Röllin ihre Instrumente an die musikalischen und physischen Grenzen. Kompositionen werden als Ausgangsvehikel oder auch mal als Schlusspunkt angepeilt. Mal taucht ein formal traditionell gedachtes Lied auf oder es wird ganz improvisiert. Es fasziniert die Leichtigkeit, mit welcher die beiden den Prozess des “ im Moment komponieren“ heranführen und ihn hörbar machen. Das Überraschungsmoment ist hoch. Eine fordernde und herzliche Musik, die mit viel Charme die Seele berührt, groovig unter die Haut geht, mit Witz, Eleganz und Leidenschaft Hörerinnen und Hörer in den Bann zieht.
www.ursroellin.ch
Ziegele-Theiler – zwei starke Stimmen aus zwei Generationen, die zusammengefunden haben unter dem Dach der überbordenden Sprache.
Ihre ähnliche Haltung zur Musik, ihr paralleles expressives und zügelloses Temperament hat sie schon vor ein paar Jahren zusammengeführt.
Im Duo spielen sie praktisch nur eigenes, meist neues Material.
Die Songs werden in aller Abstraktheit immer vom Herz her gelesen und es ist diese Spannung aus differenzierter musikalischer Sprache und Direktheit des Gefühls, das die Essenz dieser Musik ausmacht.
Man findet Reminiszenzen an Afrikanisches, aber auch Antönungen zeitgenössischer Musik.
Mit dem Material wird frech umgegangen, unbekümmert und ohne falsche Hemmungen. Ihre improvisatorischen Ausflüge können melodieverliebt, rasant oder nachdenklich sein – dramaturgisch sind sie immer auf den Siedepunkt angesetzt; Umarmungen von entlaufenen Tönen und schwindelerregende Pirouetten – so als gäbe es noch mehr als nur eine Handvoll zu sagen in dieser Welt!
www.omriziegele.ch
Donnerstag 15. Januar '15 Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.
Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.
HOLZ:
Elli Sooß – alto + sopran sax / Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax
BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums
Christof Griese – conducting
Sonntag 11. Januar '15 Einlass: 16:00 Beginn:16:30 Jazzkeller 69 zu Gast in
NoVilla [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]
Trio Masque
Achim Kaufmann – piano
Antonio Borghini – bass
Christian Lillinger – drums
Achim Kaufmann ist einer der Vielseitigsten und innovativsten deutschen Jazzmusiker und schon immer ein unorthodoxer Pianist gewesen, der zwar in der klassischen Form des Trios spielt, aber ganz neue Klangvorstellungen hervorzaubert.
Abstrakte Gedanken lösen sich ab mit nachdrücklichen und rhythmisch geballten Passagen Das klingt, als würden sich Anton Webern und Thelonious Monk die Hände reichen.
Endlich mal ein Klaviertrio, das nicht hip-hopt, sich in der Lounge rumtreibt, mit Techno oder Bass’n’Drums flirtet oder sich sonstwie um Popnähe bemüht.
Achim Kaufmann arbeitet im klassisch besetzten Trio Grünen mit Robert Landfermann und Christian Lillinger und hat die CD „Kyrill“ mit Valdi Kolli, Bass und Jim Black, Drums aufgenommen.
www.pirouet.com
www.achimkaufmann.com/grueneninfoDE.pdf
www.cleanfeed-records.com

