Archiv 2020

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Samstag 11. Februar '17 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
Christuskirche   [Firlstr. 16, Berlin - Oberschöneweide]


„Der gelbe Klang“ und neue Improvisationen

conny bauerConny Bauer – trombone, electronic

Der gelbe Klang“ ist der Titel der Soloperformance, bei dessen Wahl sich Conny Bauer von der Experimentierfreude und Modernität Wassily Kandinskys und seinem gleichnamigen Bühnenstück inspirieren ließ.
Seine Musik ist kreativ und innovativ – er erzeugt bei seinem Posaunenspiel gegensätzliche Toncharaktere, die Töne wechseln zwischen klar und eindeutig, werden hell und leicht oder tief und geerdet. Tonlinien liegen übereinander wie transparente Farbschichten, die Musik wird harmonisch und manchmal sogar meditativ.
Posaunenklänge wirken auf den Raum – Bauer fängt den Ton wieder ein, vervielfältigt ihn mit elektronischen Loops, spielt mit ihnen. Der Klang fließt im Dialog mit seiner Umgebung.

In der Oberschöneweider Christuskirche mit ihrer außergewöhnlichen Akustik wird diese Musik einen besonderen Zauber entfalten.

In Kooperation von Jazzkeller 69, Ev. Kirchengemeinde Berlin Oberschöneweide und moving poets Berlin

Kartenvorbestellung und –verkauf:
Gemeindebüro – Firlstr.: Di. 15:00-18.00 Uhr / Do. 9:00-12:00 Uhr

PEAK – Die Buchhandlung – Wilhelminenhofstr. 88: Mo.-Fr. 10:00-12:30 + 14:30-19:00 Uhr / Sa. 10:00-15:00 Uhr

 


Freitag 10. Februar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Oh!-Kester Osloer 3
CD release „Where is Wedding” Unit Records

Matthias BrödeMatthias Bröde – amplified harmonica
Kalle Kalima – electric guitar
John Schröder – drums

Ein sensationelles neues Trio, hervorgegangen aus der Berliner Jazz- und Improv-Szene.
Noch nie wurde das Harmonika-Spiel in einer aktuellen Stilistik, so virtuos und mit derart außergewöhnlichen Soundvorstellungen zelebriert, wie von Matthias Bröde bei diesen Aufnahmen.
Mit Kalle Kalima und John Schröder sind zwei der interessantesten Musiker der europäischen Jazz-Szene mit dabei, die die Musik durch ihr kreatives Spiel entscheidend prägen.

Die Band hat im Oktober 2015 mit Hilfe des Studio-Preises Jazz, gestiftet vom Berliner Senat, speziell für diese Besetzung geschriebene Kompositionen von Bröde und Kalima für ein neues Album aufgenommen.
Das legendäre Studio P4, im ehemaligen Funkhaus der DDR gelegen, bot genau die richtige Atmosphäre und Qualität, um diese spannende urbane Musik festzuhalten.
Von Matthias Bröde gibt es unter anderem die fünfteilige Suite „Where is Wedding ?“ – nach dem bekannten Stadtteil im Berliner Norden.
Die einzelnen Teile wurden inspiriert von der Atmosphäre bestimmter Wege und Straßen und auch nach diesen benannt.
Kalle Kalima hatte schon immer ein Faible für von Filmen beeinflusste Musik, und so hat er seine Eindrücke von „Shining“ und „Belle du Jour“ auf sehr persönliche Art umgesetzt.
Zu hören gibt es time-bezogenes Spiel und freie Impulsrhythmik, Grooves und meditative Stimmungen, ausdrucksstarke Themen und nicht-thematische, auf freien Klangimprovisationen beruhende Stücke.

 


Dienstag 7. Februar '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

 opening guests: Shuichi Chino – piano / Akira Ando – bass

Verlauf:
•    Tyson Naylor – piano / Ulf Mengersen – bass / Klaus Kürvers – bass
•    Ludolf Kuchenbuch – tenor sax / Christian Paczhowski – guitar / Christoph Riggert – bass  / Peer Soering – drums
•    Shuichi Shino – piano / Willy Springer – tenor sax / Klaus Kürvers – bass / Willi Keller – drums
•    Heiko Kuhlenkampff – piano / Dietrich Petzold – violin
•    Izumi Ose – piano / Johannes von Wrochem – guitar / Akira Ando – bass / Peter Soehring – drums
•    Adi Gelbart – tenor sax / Sog Lenz – trumpet / Josef Loibner – piano / Tyson Naylor – piano / Christoph Riggert – bass / Willi Kellers – drums
•    Heiko Kulenkampff – piano / Ludolf Kuchenbuch – tenor sax / Ulf Mengersen – bass
•    Shuichi Shino – piano / Dietrich Petzold – viola / Willi Keller– drums
•    Sog Lenz – trumpet / Christian Paczhowski – guitar

 

 


Freitag 3. Februar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Kalima-Projekt: Duo-Trio

kalle kalimaKalle Kalima – guitar
David Moss – vocal
Tatu Rönkkö – drums

Drei herausragende Musiker, fest in der internationalen Jazzszene etabliert, musizieren sehr gern gemeinsam.
Obwohl ihre musikalischen Erfahrungen und Projekte unterschiedlich sind, werden sie sich nicht beim kleinsten gemeinsamen Nenner treffen, sondern mit ihrem Instrumentarium neue Geschichten erfinden.
Wir dürfen auf diesen Diskurs neugierig sein.

David Moss: Als mein Vater seine Arme um mich legte und mir Zehnjährigem, zeigte wie man Schlagzeug spielt, war ich von der Kraft, der Notwendigkeit und dem Geheimnis, das in der Musik verborgen liegt, berührt.
Das Schlagzeugspiel und der Gesang haben mein Leben seitdem geprägt.
david mossZu dem Zeitpunkt, als sich Perkussion in Gesang verwandelte, kam ich mit den Stimmen von kraftvollen Sängern wie Diamanda Galas, James Brown, Meredith Monk und Demetrio Stratos in Berührung.
Zu einem entscheidenden Zeitpunkt in meiner Entwicklung erhielt ich Anerkennung und Unterstützung durch ein Guggenheim-Stipendium und ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Als künstlerischer Leiter des “Institute for Living Voice“, Berlin und des MADE Festivals, Umeå ist es mir heute möglich, Zeit und Klang auf eine dramatische Weise zum Ausdruck zu bringen, indem ich Menschen und Ideen zusammenbringe.
Nach 40 Jahren auf der Bühne möchte ich einfach jedem neuen Augenblick eine Überraschende Notwendigkeit verleihen.

david moss
tatu-ronkko
kalle kalima

 


Freitag 27. Januar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Die Vier Franken

Rudi MahallRudi Mahall – bass clarinet
Florian Müller – guitar
Alex Beyer – bass
Oli Steidle – drums

Als die fränkischen Jazzer Mitte der 1990ger Jahre nach Berlin kamen, war dies eine große Bereicherung der Berliner Szene.
Sie ebneten den Weg für nachfolgende Kollegen.
Jüngster Protagonist ist der Pianist, Bassist und Gitarrist Florian Müller. Jeder bringt Stücke mit. Swing, Groove alles dabei und „free“ wird’s auch – in den Stücken und ohne die Stücke. Angst haben sie vor Nichts.
Lassen wir uns überraschen.

oliver steidle
alex bayer
florian müller

 


Freitag 20. Januar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Christof Thewes Quartet play the SurRealbook

thewes quartetChristof Thewes – trombone
Hartmut Oßwald – bariton+tenor sax
Ben Lehmann- bass
Martial Frenzel – drums

Der Posaunist Christof Thewes ist seit Jahren als Leiter und Komponist unzähliger eigener Ensembles – die alles zwischen Solo bis Big Band abdecken – und als Sideman so bekannter Gruppen wie z.B. dem Globe Unity Orchester und der Uli Gumpert Workshop Band musikalisch aktiv.
Er hat in mehr als 30 Jahren mit vielen namhaften und legendären Jazzern wie Alex Schlippenbach, Evan Parker, Rudi Mahall, Albert Mangelsdorff, Gerd Dudek, Paul Lovens u.v.a. in ganz Europa, Mittel und Nordamerika, Kanada konzertiert, mehr als 40 CDs eingespielt und dabei einen unverwechselbaren Sound entwickelt.

Vor allem als Solist in freien und experimentellen Kontexten bekannt geworden hat Thewes immer eine starke Verbindung zur Jazztradition durchklingen lassen, so auch in seinem neuesten Projekt, dem Christof Thewes Quartett.
Mit alten musikalische Weggefährten und bestens eingespielt – bezieht sich dieses neugegründete Ensemble auf die lange Tradition der Quartettformationen ohne Harmonieinstrumente ,wie sie Gerry Mulligan in den frühen 50-er Jahren mit Bob Brookmeyer und Chet Baker begründet und Ornette Coleman in den 60-er sowie Anthony Braxton in den 80-igern weitergeführt haben.

Bezugnehmend auf die Jazzstandardsammlung des allen Jazzern bekannten “AmericanSongbooks“ , auch unter dem Namen “Realbook“ geführt und wie eine Bibel des guten Geschmacks verehrt , haben die Musiker des C.TH. Quartett eine Stückesammlung in vielen Proben und Konzerten erarbeitet, das ausschließlich aus Thewes‘ Eigenkompositionen besteht und die – etwa 300 Stück an der Zahl – in den letzen 35 Jahren entstanden sind, das SurRealbook.

Für jedes Konzert wird eine extra Setliste aus diesem Stückefundus, oft auch spontan auf der Bühne, festgelegt, was jedes Konzert zu einem originären, spannenden, spontanen und improvisierten Erlebnis werden lässt.

Die Band agiert akustisch, benutzt dabei musikalisch aber alles was die (populäre) Musik so hergibt, da steht Swing neben Rock, New Orleans neben Freejazz, Kollektiv neben Solo, Anstrengendes neben Leichtem, musikalische Anarchie neben Formstrenge…….aber vor allem bedient die Band eine entscheidende Musiktradition, die des Humors.

 


Donnerstag 19. Januar '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 


Freitag 13. Januar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Der Lange Schatten
CD pre-release

Der Lange SchattenHåvard Wiik – piano
Michael Thieke – clarinet, alto sax
Antonio Borghini – bass

Dunkel, bedrohlich und außerordentlich hartnäckig: Wer von den „Schatten der Vergangenheit“ spricht, erzählt danach meistens keinen Witz.
Deswegen irritiert es schon, wenn der Klarinettist Michael Thieke, der Pianist Havard Wiik und der Kontrabassist Antonio Borghini ihr Trio „Der Lange Schatten“ nennen, zumal ihrer Musik eine gewisse Heiterkeit durchaus nicht fremd ist.
Aus den langen Schatten der Vergangenheit abstrahieren sie konkrete Klänge von heute, spielen weite stilistische Bögen und kultivieren eine Klangästhetik von eigenwilliger Raffinesse.
~ Julia Neupert, SWR

derlangeschatten.bandcamp.com

 

 


Freitag 6. Januar '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Intensivstation – Bitches Brew 2012
oder ein Trio, das nach Quintett klingt?

intensivstationJohn Schröder – fender rhodes, piano, guitar, drums
Wolfgang Zwiauer – el-bass & low end fx
Alfred Vogel – drums & samples

Drei Spezialisten verschiedener Fachrichtungen sind hier am Werk, und operieren nach den neusten Erkenntnissen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Improvisation.
„Bei unserer ersten Begegnung stellte sich heraus, dass wir alle drei aus unterschiedlichen Gründen schon mal auf Intensivstation waren … das findet sich auch in unserer Spielhaltung: es geht um Leben und Tod“, reüssiert die Band mit einem Augenzwinkern.

www.traps.at
www.youtube.com

 


Dienstag 3. Januar '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

guest:
Anna Kaluza – saxes
Horst Nonnenmacher – bass

Verlauf
1) Johannes von Wrochem – guitar / Uli Christenn – trombone /
Ben Lehmann – bass / Adi Gelbart – tenor sax / Johannes Gottschling – drums
2) Horst Nonnenmacher – bass / Martin Jackson – drums / Josef Leibner – piano / Nils Gerold – flute

Hoppe-Ingvaldsen-Riggert-Schubert-Kaluza-Kellers

3) Michael Hoppe – piano / Diderik Ingvaldsen – cornet / Christoph Riggert – bass / Frank Paul Schubert – sopran sax / Anna – Kaluza – alto sax / Willi Kellers – drums (siehe Foto v.l.n.r.)
4) Julian Schenk – bass / Heiko Kulenkampff – piano
5) Johannes von Wrochem – guitar / Dietrich Petzold – viola
6) Diderik Ingvaldsen – cornet / Tal Yadid – guitar / Ben Lehmann – bass / Martial Frenzel – drums
7) Oliver Köpke – drums / Julian Schenk – bass / Heiko Kulenkampff – piano
8) Willi Kellers – drums / Diderik Invaldsen – cornet / Dietrich Petzold – viola

Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA!

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session