Sonntag 22. November '26    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


entangled fields

entangled_fieldsConstanza Pellicci – vocals/performance
Simone Weißenfels – piano
Antti Virtaranta – bass
Guido Kohn – violine/pedals

Vier Künstler mit sehr eigener Handschrift und diversem Hintergrund verweben ihre Klangvorstellungen mit den ihnen eigenen jeweiligen Ausdrucks-Mitteln.

Es entsteht Neues, Unerhörtes und die Zuhörer werden auf eine faszinierende Reise durch die Sphären moderner improvisierter Musik eingeladen – ein unvergleichliches Hörerlebnis, das von instant composing, lebendiger Improvisation und virtuoser Technik geprägt ist.

Simone Weißenfels zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten ostdeutschen Künstlerinnen im Bereich der zeitgenössischen Musik sowie auf den Gebieten der freien Improvisation in all ihren Facetten.
Sie arbeitet oft genreübergreifend und bewegt sich in den Bereichen Free-Jazz, Improvisation und instant composing.
“Umtriebig ist S. W. auf Konzerttourneen durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika, bei Auftritten zu renommierten Festivals und in legendären Spielstätten wie New Yorks Knitting Factory, The Stone und in aller Welt zu Hause.
Nicht mit Allerweltsvorhaben, sondern auf beste Weise eigensinnig: getragen von eigenen Überzeugungen, ohne Scheu vor vermeintlich Sperrigem, mit ungebremster Entdeckungslust, konsequent und selbstbewusst.“  ~S. Pohle

Constanza Pellicci ist eine in Zürich ansässige Stimmkünstlerin, die ursprünglich aus Córdoba (Argentinien) stammt.
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht die Erforschung der menschlichen Stimme durch Experiment und Improvisation, wobei sie sich fließend zwischen freier Improvisation, Tanz und Performance bewegt.

Guido Kohn ist ein Streicher, Improvisator und Noise-Künstler, 1988 in Buenos Aires geboren und heute in Berlin ansässig.
Ausgehend von einer klassischen Ausbildung im Violoncello bewegt er sich heute zwischen nicht-akademischer und populärer Musik, spielt in Punk-Projekten sowie in Sounds, die näher am Tanz und der Nacht angesiedelt sind, und ist zugleich fest in der Improvisations-, Experimental- und Noise-Szene verankert, sowie als Cellist im Gorki Theater, Berlin.
Heute arbeitet er an den klanglichen Möglichkeiten, die aus dem Dialog zwischen Instrument, Präparationen, Digitalität und analogen Effekten entstehen.

Antti Virtaranta ist ein finnischer Bassist und Komponist. Er wurde in Stockholm (Schweden) geboren und hat im Laufe seines Lebens an verschiedenen Orten gelebt.
Als Teenager begann er während seines Aufenthalts in North Carolina (USA), in Math-Rock-Bands Bass zu spielen. Im Jahr 2006 ging er an die University of the Arts in Philadelphia, um Jazz zu studieren.
Dort kam er mit Free Jazz und improvisierter Musik in Berührung, was ihn 2011 dazu bewog, nach Berlin zu ziehen.
Seither ist er ein fester Bestandteil der vielfältigen Berliner Szene für Free Jazz, improvisierte und experimentelle Musik.
Seit seinem Umzug nach Europa ist Antti in zahlreichen unterschiedlichen Formationen in ganz Europa und Japan aufgetreten.


Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz