Archiv 2025
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Mittwoch 31. Dezember '25

Allen Freunden des Jazzkeller 69 e.V. ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins jazzige Jahr 2026.
Durch Mitgliedschaft in unserem Verein erhöhen sich unsere Eigenmittel und sichern die kontinuierliche Fortsetzung unserer Veranstaltungen.
Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!
Sonntag 21. Dezember '25 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Feichtmair/ Gumpert/ Roder/ Griener
Am Piano wird Uli Gumpert für den leider erkrankten Dieter Glawischnig einspringen

Foto: Uli Templin
Tanja Feichtmair – alto sax
Dieter Glawischnig – piano
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums
Dieses Quartett vereint vier eigenständige Stimmen der europäischen Improvisationsmusik.
Der Grazer Pianist Dieter Glawischnig bringt seine jahrzehntelange Erfahrung als Mitgestalter des freien Jazz ein und trifft auf die Berliner Rhythmusgruppe Jan Roder und Michael Griener, die für elastisches, fein vernetztes Zusammenspiel stehen.
Mit der Altsaxophonistin Tanja Feichtmair erweitert das Quartett seine klangliche Palette um eine unverwechselbare, kompromisslos poetische Stimme.
Gemeinsam entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Freiheit und Form, Tradition und Avantgarde, der Jazzgeschichte, „Wiener“ Schmäh und Berliner Schlagkraft aufeinandertreffen lässt.
Mal Lied, mal Klanglabyrinth, immer überraschend – und garantiert nie langweilig.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Donnerstag 18. Dezember '25 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Musikschule City West [Platanenallee 16, 14050 Berlin-Chrlottenburg]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Achtung!! Nur Heute am anderen Ort!!

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Montag 15. Dezember '25 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Frank Gratkowski + Assi
Opener:
Olga Reznichenko – piano
Frank Gratkowski – woodwinds
Felix Henkelhausen – bass
Backline: Bechstein Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Die Sessionliste mit allen Teilnehmern (PDF)
Sonntag 14. Dezember '25 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Delius / Westergaard / Osgood
Foto: Kriill Polonsky
Tobias Delius – saxofone, clarinet
Jonas Westergaard – bass
Kresten Osgood – drums
Kresten Osgood, Jonas Westergaard und Tobias Delius, alle drei international renommierte und sehr umtriebige Musiker, kennen sich seit vielen Jahren.
Sie treffen sich immer wieder in den unterschiedlichsten Formationen. Schon lange gab es den Wunsch als Trio zu spielen. Anfang diesen Jahres ging dieser Wunsch in Kopenhagen in Erfüllung und jetzt zum Glück auch in Berlin.
In ihren Improvisationen lassen sie sich voneinander überraschen. Niemand weiß, wo die Reise hingeht, bei der auch immer wieder Songs aus ihrem gemeinsamen Gedächtnis auftauchen.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 7. Dezember '25 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Oswald / Gratkowski / Weber / Griener
Foto: Maruna Maria
Margaux Oswald – piano
Frank Gratkowski – saxofone, clarinet
Christian Weber – bass
Michael Griener – drums
Das Quartett um die in Kopenhagen lebende Pianistin Margaux Oswald vereint vier eigenständige Stimmen der europäischen Improvisationsszene.
Ihre Musik bewegt sich zwischen freiem Jazz und improvisierter Musik – energetisch, präzise und hochkommunikativ.
Gemeinsam erschaffen Oswald, Gratkowski, Weber und Griener Musik von großer Dynamik und formaler Freiheit – zwischen struktureller Präzision, eruptiver Energie und poetischer Klangforschung.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Freitag 5. Dezember '25
Wir trauern um Manfred Hering
Zum Tode von Manfred Hering (* 3. Juni 1939 in Burgstädt; † 29. November 2025 in Wurzen)
Wir trauern um Manfred Hering, einem wunderbaren Musiker, der seit den Anfängen mit dem Jazzkeller Treptow bzw. dem Jazzkeller 69 e.V. eng verbunden und in zahlreichen Konzerten bei uns zu bewundern war. Er gehörte zu den Urgesteinen des „Jazz in der DDR“.
Im kommenden Januar war grade noch ein Konzert mit ihm im Manfred Schulze Bläserquintett in Vorbereitung.
Joe Sachse hat einen kleinen Nachruf geschrieben:
Manfred Hering war einer der besten musikalischen Freunde, die ich hatte. Ohne ihn wäre ich vielleicht kein Berufsmusiker geworden.
Er erschien eines Abends und spielte in der Günter Dietze Combo mit uns Amateuren und empfahl mich seinen Kollegen von der Gerhard-Stein-Band – später Praxis 2.
Manfred spielte gut vom Blatt , hatte einen scharfen analytischen Verstand und konnte gut und originell improvisieren.
Ich lernte sehr viel von Ihm. Wir verstanden uns ausgezeichnet und spielten im Duo, im Quintett (bis zum Tod von Wolfram Dix), im Quartett (bis zum Ableben von Helmut Forsthoff), und zuletzt im Trio mit Heiner Reinhardt.
Manfred hatte einen wunderbaren Humor. Manche Witze, die er zum Besten gab, waren mit ihm als Hauptdarsteller gut denkbar.
Der Schriftsteller Rainer Klis setzte ihm in „wer redet stirbt“ ein literarisches Denkmal.
Lieber Manfred, lieber Freund: mach’s gut.
~ Joe Sachse

