Archiv 2022

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Montag 31. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

Didrik IngvaldsenDidrik Ingvaldsen – tumpet
Narvesen – drums
Mike Majkowski – bass
Rieko Okuda – piano

Mit drei Jahrzehnten Berufserfahrung ist der in Berlin lebende Didrik Ingvaldsen ein alter Hase.
Gehört haben kann man den weitgereisten Trompeter aus dem norwegischen Stavanger in zahllosen Bands wie dem Kitchen Orchestra, Circulasione Totale Orchestra, UMO Big Band oder zuletzt seinem eigenen Projekt Pocket Corner / Extended Corner.
Seine mit tschechischen Musikern entwickelte Quartettmusik, stellt er mit renomierten jungen Berliner Musikern beim Jazzkeller 69 vor.
Der Reiz besteht in der versierten Kombination aus klar komponierten und frei improvisierten Stücken, in denen Echos der Großen des 20. Jahrhunderts nachhallen.

didrikingvaldsen.no

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske!

Kartenvorverkauf über Eventbrite

 


Sonntag 30. Januar '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


KHYAL

KHYALSophie Tassignon – vocal
Peter Meyer – guitar
Peter Van Huffel – bariton sax
Roland Fidezius – bass
Mathias Ruppnig – drums

Die Sängerin und Komponistin Sophie Tassignon ist bekannt für ihr einzigartiges Timbre und ihre wunderbar komplexen Kompositionen und Arrangements, wie sie sowohl in ihrem Soloprojekt als auch im Kammerquartett „Azolia“ zu hören waren.

Neben ihrer allumfassenden musikalischen Existenz hat Tassignon ein tiefes Interesse an Kulturen aus aller Welt und spricht eine Vielzahl von Sprachen fließend, was sie auf ihrer bevorstehenden Solo-Veröffentlichung bei RareNoise Records deutlich macht.
Im Jahr 2017 beschloss Sophie Tassignon aufgrund ihrer Arbeit mit syrischen Flüchtlingen in Berlin, mit dem Erlernen der arabischen Sprache zu beginnen und ein tieferes Verständnis der arabischen Kultur zu suchen.
Diese Arbeit hat wiederum zur Entwicklung ihres neuesten Projekts „KHYAL“ geführt.

In „Khyal“ vermischen sich poetische arabische Texte mit Jazztraditionen aus Europa und Nordamerika.
Jedes Lied, das von der Gruppe von sechs internationalen Musikern aus Berlin vorgetragen wird, dreht sich um die Worte von Mohammad Mallak, einem syrischen Drehbuchautor und Dramatiker, der zwischen Frankreich und Deutschland lebt und als Chefredakteur der Zeitschrift Saiedet Souria fungiert.
„Khyal“ stammt vom arabischen Wort für „Vorstellungskraft“ ab und kann als „Erinnerung an und Sehnsucht nach etwas längst Vergangenem“ übersetzt werden.

Sophie Tassassignons „Khyal“ ist eine musikalische Begegnung der Kulturen. Diese Musik steht für die Toleranz und Akzeptanz von Völkern aus aller Welt, unabhängig von Herkunft oder Glaubenssystem, und bietet einen Einblick in die Schönheit und Kunstfertigkeit, die durch kulturübergreifende Zusammenarbeit entstehen können.

soundcloud

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske!
Kartenvorverkauf über Eventbrite

Der Besuch des Konzertes lässt sich mit einem Ausstellungssbesuch in den Reinbeckhallen verbinden.

 


Montag 24. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


grünen

grünenAchim Kaufmann – piano
Robert Landfermann – double bass
Christian Lillinger – drums

Grünen ist eine Art Kammerjazz-Gipfeltreffen, alle drei Beteiligten sind auf Augenhöhe im höchst anspruchsvollen „Gespräch“ miteinander.
Man kann diese Art des Aufeinander-Hörens akademisch finden, was allerdings vorwiegend nominell zutrifft: Zwei der drei Musiker sind Professor an einer Musikhochschule, Kaufmann seit 2018, Landfermann seit 2019.

„Akademisch“ heißt ganz sicher nicht blutarm, sondern blitzschnelles Reagieren, feines Ausspinnen von Einfällen – und ein Zusammenspiel, bei dem gar nicht immer klar ist, was frei und was nach Noten zustande gekommen ist.
Energisch ist im Zweifel beides. Wobei die Unvorhersehbarkeit nichts mit Regellosigkeit zu tun hat.

Für Grünen sind Regeln keine Handlungsanweisungen, die die eigene Bewegungsfreiheit beschränken, sondern umgekehrt die zugrundeliegenden abstrakten Prinzipien, die ihre spontane, strukturierte Freiheit in alle denkbaren Richtungen ermöglichen. Rhythmisch, harmonisch, melodisch und klanglich.
Und dass nicht alles harmonisch klingt, kommt im Jazz halt hin und wieder vor. „Zusammen“ bedeutet schließlich weder zwangsläufig „unisono“ noch „konsonant“.
~ Tim Caspar Boehme, TAZ

www.achimkaufmann.com/gruenen.html

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.

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Donnerstag 20. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldmann – alto, sopran / Felix Broman – alto / Matthias Meyer, Gabriela Solovyova – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BLECH
Donat Kubrinski, Lisa Buchholz – trumpet / Shi-Che Lee, Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

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Montag 17. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Willi Keller’s – the Circle

willi kellersHans Peter Hiby – alto + tenor sax
Rieko Okuda – piano
Meinrad Kneer – bass
Willi Kellers – drums
Wegen Erkrankung von Antonio Borghini (kein Corona) gab es kurzfristig eine Besetzungsänderung.

Angelehnt an die Free Music Session des Jazzkeller 69, die Willi Kellers von April 2015 bis zum Ausbruch der Pandemie 2020 geleitet hat, möchte er mit seinen Gästen sensible Harmonik, lyrische Passagen, repetitive rhythmischen Strukturen eines improvisierten Jazz in verschiedenen Konstellationen praktizieren.
Jede Improvisation, die swingt, ist Jazz, sagt Willi mit seiner 50-jährigen Erfahrung in diesem Musikgenre.

Spezieller Gast ist der Wuppertaler Saxophonist Hans Peter Hiby, der die Traditionen dieses Ortes des internationalen Free Jazz weiterführt, wie es z. B. in Peitz bei der Big Band „Deindustriell“ zu hören und zu sehen war.
Er positioniert diese Erbe in der aktuellen Jazzszene, so wie es immer gedacht und gewirkt hat, als Erneuerer und Anregung für alle die sich mit Jazz beschäftigen.

 

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Sonntag 16. Januar '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


The John Carter Project

John Carter Edith Steyer – clarinet, alto sax
Uli Kempendorff – tenor saxophone, bass clarinet, flute
Gerhard Gschlössl – trombone
Rieko Okuda – piano
Joe Hertenstein – drums

Die Band spielt für Quintett arrangierte Kompositionen des afro-amerikanischen Klarinettisten und Komponisten John Carter, sowie eigene Kompositionen, die seine Musik reflektieren.
Zwischen Free Jazz, komponierter und improvisierter Musik angesiedelt, erweitert das Quintett mit seiner Neuinterpretation die klangliche Welt Carters ohne die ursprüngliche Ästhetik und Intensität aus den Augen zu verlieren.

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden.
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Mittwoch 12. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
SPREEHALLE BERLIN   [Reinbeckstr. 16, 12459  Berlin-Schöneweide]


E I N S   Z W E I   D R E I
Ein Abend mit Solos, Duos und Trios

Meinrad Kneer

Oguz Büyükberber – clarinet, bass clarinet
Meinrad Kneer – bass
Marc Sinan – guitar
Yorgos Dimitriadis – drums, percussion, elektronics

 

Sinan/ Kneer (Premiere)

Für diese neue Duo schrieb Sinan im Sommer 21 einige Nocturnes, die die beiden Musiker für den SWR aufnahmen.
Die Stücke basieren auf Videopartituren, die der freien Spielweise der beiden Musiker geheimnisvollen Halt schenken.
Aus der Erfahrung der notierten Stücke entstehen weitere Miniaturen freier Improvisation, die alle eins verbindet: es handelt sich um strahlend dunkle Nachtstücke.

 

Sinan/ Büyükberber

Marc Sinans dritte ECM-Veröffentlichung ist ein stimmungsvolles Duo-Album mit Oguz Büyükberber, das auf subtile Weise viele Bereiche abdeckt.
Der Gitarrist und der Klarinettist haben in vielen Kontexten zusammengearbeitet, seit sie sich vor einem Jahrzehnt in Istanbul kennengelernt haben.

Die individuellen musikalischen Richtungen der beiden Musiker haben sich von entgegengesetzten Polen her angenähert: Marc wurde als klassischer Gitarrist in der westeuropäischen Tradition ausgebildet, fühlte sich aber zunehmend zur Improvisation und zu türkischem Material hingezogen, während Oguz zunächst mit türkischer Musik und Jazz begann, bevor er die freie Improvisation und zeitgenössische Komposition erforschte.

 

Oguz Büyükberber Trio

Oğuz BÜYÜKBERBERDas Trio Meinrad Kneer, Oguz Büyükberber und Yorgos Dimitriadis kam zum ersten Mal beim Berliner „Soundance Festival“ 2018 zusammen und hat sich dann sehr schnell als eigenständige Gruppe etabliert.
Drei herausragende Musiker erforschen die unvorhersehbaren Kombinationen ihrer persönlichen (musikalischen) Einflüsse und die unausgesprochenen Vereinbarungen, die entstehen, wenn sich diese Referenzen überschneiden.
Xenakis, Buddy de Franco, Ali Akbar Khan, Monk, Morton Subotnick…
Sie spielen mit der Spannung, die entsteht, wenn man mit und gegen dieses gemeinsame Vokabular angeht und kreieren sich entwickelnde kontrastvolle Klanglandschaften.

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden
und das
Hygienekonzept der SPREEHALLE BERLIN

Kartenvorverkauf über pretix.eu/Spreehalle.

 

 


Montag 10. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Christian Marien Quartett

TChristian Marien Quartettobias Delius – tenor sax, clarinet
Jasper Stadhouders – guitar
Antonio Borghini – bass
Christian Marien – drums

Musik hat die Kraft, im Kleinen zu finden, wonach wir auch im Großen suchen: frei zu sein, den Moment so zu nehmen wie er ist und zu wissen, nur gemeinsam kommen wir an diesen ersehnten anderen Ort. Frei nach Ornette Coleman: Beauty is a rare thing.

Wenn heute Abend das Christian Marien Quartett seine Premiere feiert, stehen mit Tobias Delius, Jasper Stadhouders und Antonio Borghini beseelte Meister ihres Faches auf der Bühne, die genau in diesem Geiste spielen.
Es ist das erste Ensemble, das der Berliner Schlagzeuger unter eigenem Namen an den Start bringt. Nach den vielen Jahren als Mitspieler in diversen Ensembles, des Musik Hörens und Nachdenkens über Musik kann man gespannt sein, wie sich diese Erfahrungen widerspiegeln.

Es wird natürlich improvisiert, und auch Christian Mariens Kompositionen sind vor allem dazu da, immer wieder neu erfunden zu werden.

www.christianmarien.de

 

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Montag 3. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
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I am three – Mingus Mingus Mingus

I am three(Programmänderung)
Silke Eberhard – alto sax
Nikolaus Neuser – trumpet
Christian Marien – drums

Nach fünfjähriger Beschäftigung mit dem Werk Charles Mingus‘ haben die Drei nun ein Programm mit eigenen Kompositionen erarbeitet.
Das Trio hat sich einen unverwechselbaren, eigenständigen Sound und einen freigeistigen Umgang mit komponiertem Material erspielt. Das gewachsene Band-Idiom nun in eigenen Kompositionen zum Ausdruck zu bringen, war so eine natürliche Folge, ganz im Sinne von Charles Mingus. Der hätte 2022 seinen 100sten Geburtstag gefeiert und ist in der Musik von I AM THREE stets präsent. Und selbstverständlich wird auch an diesem  Abend die eine oder andere Melodie aus der Feder ihres Idols erklingen.

I am three

Gefördert vom Musikfonds e. V.
mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

musikfonds     

 

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