Archiv 2015

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Dienstag 31. März '15


Sie wollen Konzerte?

„Zur lieben Gewohnheit ist es mir mittlerweile geworden, begeistert darauf hinzuweisen, wenn Alexander von Schlippenbach mit der Enttäuschung ihr ganz wunderbares Monumentalprogramm „Monk’s Casino“ aufführen. So auch diesmal.
Schlippenbach ist bekanntlich der große Pianist des europäischen Free Jazz; hinter der genialen Enttäuschung stecken Rudi Mahall an der Bassklarinette, Axel Dörner an der Trompete mit Saugstopfer, Jan Roder am Bass, sowie Oli Steidle an Drums und vermutlich Gymnastikball; Monk ist Monk und das Casino steht für sein Gesamtwerk aus 66 Stücken, verteilt auf drei Abende von Karfreitag bis Ostersonntag im Aufsturz.“
~ www.berliner-zeitung.de

 


Freitag 27. März '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Blume

Wanja Slavin und Magnus Schriefl Wanja Slavin – alt sax
Magnus Schriefl – trumpet, fluegelhorn
Bernhard Meyer – bass guitar
Peter Gall – drums

Das Quartett „Blume“ ist aus dem Wunsch nach einer kontinuierlichen musikalischen Zusammenarbeit zwischen Wanja Slavin und Magnus Schriefl entstanden.

Wo findet man schon eine Band mit zwei Bläsern, Schlagzeug und E-Bass?
Das Quartett „Blume“ wurde 2013 gegründet, die vier Musiker haben zum Teil schon in anderen Konstellationen zusammengespielt. „Blume“ verbindet in ihrer Musik die harmonische und melodische Vielfalt des Modern Jazz mit Elementen aus Pop und Rock.
Das zeigt sich vor allem in der starken Betonung von Groove und in den markanten Basslinien.
Die Besetzung ohne Akkordspieler gibt allen großen Freiraum, schafft aber gleichzeitig durch die Transparenz eine klangliche Intimität, in der jeder Ton Bedeutung erhält.

 


Dienstag 24. März '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


New German Art Orchestra

lars seniukLars Seniuk – composition, conducting

WOOD:
Philipp Gerschlauer, Eldar Tsalikov, Frank Delle, Finn Wiesner, Florian Leuschner

BRASS:
Felix Meyer, Nicolas Boysen, Torsten Maaß, Stephan Meinberg – trumpet / Torben Seniuk, Tim Hepburn, Sebastian Hoffmann, Robert Hedemann – trombone

RHYTHMUS:
Boris Netsvetaev – piano / Sebastian Böhlen – guitar / Matthias Eichhorn – bass / Silvan Strauß – drums

Das mehrfach preisgekrönte Orchester, dessen Mitglieder aus ganz Deutschland zusammenkommen, zählt zu den besten Bigbands der Republik. Bandleader und Komponist Lars Seniuk, von Presse und Kritikern als Überflieger und Ausnahmetalent der deutschen Jazzszene gelobt, kostet den Farbenreichtum und die Vielseitigkeit dieser außergewöhnlichen Band voll aus und liebt die Kontraste.
Er lässt die Trompeten schreien, die tiefen Bläser röhren und die Rhythmusgruppe mit gewaltiger Energie in freitonalen Bereichen wirbeln.
Und dann wieder springt er zu absoluter, beinahe minimalistischer Ruhe, taucht ein in grazile und melancholische Klangwelten.

Ein fesselnder Hörgenuss, der gekonnt modernen Bigband-Jazz mit Einflüssen aus Neuer Musik und Jazz-Tradition verbindet.
www.newgermanartorchestra.de

 


Sonntag 22. März '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Samuel Blaser Trio

Samuel Blaser – trombone
Marc Ducret – guitar
Peter Bruun – drums

Samuel Blaser ist ein Shooting-Star unter den Posaunisten.
Der in der Schweiz geborene und jetzt zwischen New York und Berlin pendelnde Musiker hat alles verinnerlicht, was die Jazzgeschichte hervorgebracht hat, und er überzeugt durch eine Musikalität zwischen klassischer Tongebung und Improvisation.

Seine geschmeidig fließenden Linien kontrastieren manchmal scharf mit den eher harschen Statements des Gitarristen. So erscheint seine Musik in ihrer Vielseitigkeit als Panoptikum aktueller Improvisationstechniken, und mit immer neuen Ansätzen baut er neue Spannung auf.
samuelblaser.com

„Blaser, Ducret, Bruun. Ich habe die drei nun seit Juni dreimal mitgemacht und spielen sehen: in Berlin, in Umeå und nun in London.
Posaune und Gitarre, eine wunderbare Kombination mit Möglichkeiten zuhauf.
Und wenn dann noch die Richtigen spielen … wie diese zwei, dann funkt’s.
Die Musik spielt sich nach den Monaten des Tourens aufblitzend auf Messers Schneide ab – siedend heiss, gleissglitzernd, getragen vom tausendfach raschen Nadelschlag, den Peter Brunn entfacht.
Sie lässt sich nicht so einfach fassen, die vorwärts schnellende Form, die dabei entsteht. Grossartig, wie sie sich verdichtet, verschärft, umschlägt, tobt, gleitet, singt und springt.
Verrückt die Komprimierung bei Ducret und die Art wie er dem battente auf den Saiten eine neue Dimensionen abgewinnt. Auch das kann Schlaggitarre sein.
Formverschiebung, Formverdichtung, Aufgehen, Verschwinden – es ist ein fortwährend auf hohem Niveau erschliessendes Spielen.
Das Vierzig-Sekunden-Thema von StrawinskysFanfare for A New Theatre erscheint diesmal gleich zu Anfang und expandiert dann.

Blaser, Bruun und Ducret liefern über die Abwechselung der Reihenfolge ein faszinierendes Spiel mit der Mitte, um die Mitte und mit der (Un-)Bestimmtheit der Form.
Wild, ohne dass jemand den wilden Mann raushängen oder auf Power machen müsste. Diese drei gehen konsequent ihren Weg. Auf Messers Schneide.
Und das Ende der Fahnenstange, es ist noch lange nicht in Sicht! Es ist ein fortlaufendes Auskristallisieren und Austarieren scharfer Formen und glühender Texturen.“
~ Ab Baars

 


Freitag 20. März '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Frank Paul 50 = GRID MESH plus special guests

Johannes Bauer – trombone
Andreas Willers – electric guitar, bass guitar, various low string instruments
Frank Paul Schubert – saxophone
Willi Kellers – drums
plus Matthias Müller – trombone

B-Quartett
Peter van Huffel – alto sax
Frank Paul Schubert – alto sax
Meinrad Kneer – bass
Christian Marien – drums

 Die Berliner Band GRID MESH mit dem SWR-Jazzpreisträger von 1987 Andreas Willers spielt spannende, mehrdimensionale Improvisations­musik mit einer faszinierenden Mischung aus akustischen und elektrischen Sounds. Hier geht es energetisch zur Sache, flankiert von subtilen  Einschüben.

Die Entwicklung der Ideen und das Zusammenspiel dieser meisterlichen Improvisatoren ist genau so beeindruckend,  wie die Beherrschung einer modernen, bissigen Jazzsprache.
Deren Effekte stehen in einem effektvollen Kontrast zu eher abstrakten, behutsameren Klanggebilden und  wuchtigen, archaischen Klangwogen, die auch ins Ironische abkippen können.

So entsteht ein Bandsound, der wahrlich als 21st century improv music bezeichnet werden kann.

 


Donnerstag 19. März '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Elli Sooß – alto + sopran sax /  Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

Christof Griese – conducting

saxart.de

 

 


Samstag 14. März '15  -   Einlass: 19:00  Beginn: 19:30   -   jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


A Love Electric – Performance & Improvisation

Todd ClouserTodd Clouser – guitar, vocals
Aaron Cruz – bass
Hernan Hecht – drums

A LOVE ELECTRIC präsentieren Jazzrock mit Clousers einfühlsamen Texten und seiner außergewöhnlichen Stimme, die sich als die Speerspitze einer heranwachsenden und Genre-neu-definierenden Generation von Künstlern etabliert hat.

Todd Clouser, der seit vielen Jahren in Mexiko City lebt, ist dort als Jazz- und Rockgitarrist sowie als Singer/Songwriter fest in der musikalischen Landschaft verankert.
Die Musiker arbeiteten mit vielen bekannten Musikern und Bands, darunter Steven Bernstein (Sex Mob), John Medeski und Billy Martin, Cyro Baptista (Dire Straits), Flea (Red Hot Chili Peppers) sowie Tim Berne zusammen.

A LOVE ELECTRIC transportieren den Ursprung dieser Musik aus New York City´s „Downtown-Szene“ in neue Territorien und Gefilde des Jazz.
www.toddclouser.com

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

A C H T U N G: 21:00
Firlstraße 16  Christuskirche  – Love Electronic – Das  Konzert in unmittelbarer Nähe

 


Freitag 13. März '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


OH!-KESTER OSLOER 3

matthias broedeKalle Kalima – guitar
Matthias Bröde – amplified harmonica, piano
John Schröder – drums

Die teilweise recht komplexen Kompositionen stammen aus der Feder der Beteiligten.
Die Musik beinhaltet “time”-bezogenes Spiel und freie Impulsrhythmik, “Grooves” und meditative Stimmungen.
Stücke mit ausdrucksstarke Themen – einige davon im “Zwölftonalen” Raum angesiedelt, andere mit eher traditionellen harmonischen Beziehungen, kontrastieren mit non-thematischen, auf freien Klangimprovisationen basierenden Ideen.
Aktuelle urbane Musik mit einer sehr vielfältigen und farbigen Soundpalette, wie sie nur in Berlin produziert werden kann.

 


Sonntag 8. März '15    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Card Castle

anisegos-by dietmar listeAntonis Anissegos – piano
Mike Majkowski – bass
Christian Marien – drums

Der Name ist ein Anagramm von Kurt Vonnegut’s Roman “Cat’s Cradle” von 1963, das das Ende unserer Zivilisation mit Hilfe der Waffe “ice-nine” beschreibt.

Das mit herausragenden Persönlichkkeiten der Berliner Szene besetzte Trio hatte im Januar 2013 Premiere beim Jazzkeller 69.

„Dieses Trio spielt als wäre es schon eine Ewigkeit zusammen und gerade von einer Welttournee zurückgekehrt … neue Musik, die Jazz vergessen lässt.“
~ Dietmar Liste

www.enstase.com

 


Freitag 6. März '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Stefan Schultzes Large Ensemble

Schultze Large EnsembleWOOD
Florian Trübsbach, Wanja Slavin, Benjamin Kraef, Peter Ehwald,
Nik Leistle

BRASS
Benjamin Brown, Florian Menzel, Nikolas Neuser, Ritsche Koch
– trumpets

Johannes Lauer; Samuel Blaser, Janning Trumann, Robert Hedemann
– trombones

RHYTHM
Martin Schule – guitar
Jürgen Friedrich – piano
Oliver Potratz – bass / Daniel Schröteler – drums

Stefan Schultze – compositions, conducting

Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss. Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen.

Das Large Ensemble, wie immer prominent besetzt, tut das seine, um die skurril- fragilen, handfest- derben Stücke von Schultze zum Leben zu erwecken.
Der betritt damit wahrlich neue Wege im Big Band Jazz: raus aus dem Korsett von Tutti und Halbvermindertem, rein in aufregend globalisierte Sounds, lustvolle Klangkonglomerate, fein gesponnene Melodeyn und brodelnde Rhythmen.

www.stefanschultze.com

 



 

 

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