Freitag 15. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bass-Band trifft Brass-Band


 

 

BX3

gebhard ullmannGebhard Ullmann – woodwinds & soundscapes 
Liz Kosack – keyboards
Chris Dahlgren – bass

Es ist schon eine Weile her, dass Gebhard Ullmann nach New York ging, weil es in den Achtziger Jahren in West-Berlin „einfach nicht mehr weiterging“ für den Jazzmusiker. Längst ist er wieder zurück und genießt die Zusammenarbeit mit der dynamischen Jazzszene, die sich nach dem Mauerfall entfaltet hat, nicht zuletzt auf den Bühnen des Jazzkellers 69.
Dort stand und steht, seit sie 2013 nach Berlin kam, auch die MultiMedia-Musikerin Liz Kosack immer wieder, die 2019 mit dem SWR Jazzpreis geehrt wird. Nicht nur mit ihren Masken und als Gründungsmitglied des KIM Kollektiv zählt sie zu den gefragtesten Musikerinnen der Szene.
Gebhard Ullmann experimentierte schon in den 80er Jahren mit elektronischen Klängen, legte das dann zugunsten seiner akustischen Bands zur Seite und stellt sich seit ein paar Jahren wieder die Frage: „wie kann ich mit elektronischen Tongebern improvisieren?“

 

 

 

Insomnia Brass Band

Insomnia Brass BandAnke Lucks – trombone
Almut Schlichting – bariton sax
Christian Marien – drums

In dieser ungewöhnlichen Instrumentierung spielen drei Berliner MusikerInnen mit der Idee einer Miniatur-Brass-Band.
Durch die tiefen Instrumente entsteht ein voluminöser Klang, durch die kleine Besetzung Klarheit und Offenheit.
Im Frühjahr 2017 erhielt die Band ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. In der intensiven Probenarbeit haben die MusikerInnen einen gemeinsamen Sound und neue Arrangements für das von Lucks und Schlichting komponierte Repertoire entwickelt.
Die Stücke der Insomnia Brass Band sind formal einfach und benutzen collagenhafte Versatzstücken verschiedener jazzverwandter Genres. Improvisatorische Überraschungen und Risikofreudigkeit sind dabei für das Spielkonzept der Band essentiell.
Die Inspiration zu den Kompositionen für die Insomnia Brass Band gewinnt Almut Schlichting aus Basslinien und Grooves von Bands wie The Meters und Red Hot Chili Peppers.
Anke Lucks formt ihre Stücke parallel zu Texten in der literarischen Tradition des „stream of consciousness“, die durch ihren Rhythmus den Melodieverlauf beeinflussen.
Die beiden Musikerinnen kombinieren dabei die Erfahrungen, die sie in den groovenden Bläsersections von Bands wie Le Sorelle Blu, Rotfront und ?Shmaltz! gesammelt haben, mit der offenen Spielhaltung ihres Jazz-Backgrounds.
Während der Stipendiumszeit fügte der schwedische Schlagzeuger Hampus Melin diesen Kompositionen mit seinem durchsichtigen und unkonventionellen Schlagzeugspiel eine neue Dimension hinzu, bevor er sich im Herbst 2018 nach Übersee verliebte.
Seit Oktober 2018 spielt Christian Marien bei der Insomnia Brass Band Schlagzeug. Sonst von Berlin aus in der internationalen Szene der frei improvisierten Musik zuhause, läßt er bei der Insomnia Brass Band seine Wurzeln im Punk und Rock durchscheinen.
insomniabrassband.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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