Jazz an der Lohmühle XIV
Kultursommer im Treptower Norden

18. Juni - 13. August  2016
jeweils 19 - 22 Uhr       draußen & gratis

Die Nichtregierungsorganisation SODI informiert auch in diesem Jahr an einem Infostand über seine entwicklungspolitische Arbeit und sammelt Spenden für eines seiner Projekte in Mosambik.
Durch die Erlöse wird die Frauenkooperative SHINE für selbstbestimmte und gesunde Zukunft unterstüzt.
(www.sodi.de)

Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal)
( S-Bhf. Treptower Park / U-Bhf. Görlitzer Bhf. / Bus 194, 171, 147, 265 )
Kulturbanausen e.V. in Zusammenarbeit mit Jazzkeller 69 e.V. und Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick

 

Freitag   29. April '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Fusk

rudi mahallRudi Mahall – bass clarinet
Tomasz Licak – tenor sax
Andreas Lang – bass
Kasper Tom – drums

FUSK ist ein modernes Jazzquartett, gegründet von dem dänischen Schlagzeuger Kasper Tom.
Das Quartett spielt überraschende und humorvolle Kompositionen, gemischt mit freien Improvisationen.
Energetische Grooves wechseln sich ab und werden geworben mit melodischen Passagen und jazzigen Klängen.
Die 4 Musiker von FUSK haben Spass und machen Spass!
FUSK glänzen mit Spielwitz und Ideenreichtum. Das Quartett spannt einen Bogen von einprägsamen Melodien, über komplexe Strukturen, hin zur expressiven Auflösung der Muster.
Hier regieren Ernstes und Kurioses gemeinsam, der Umgang mit den Themen- und Tonmaterial ist stets spielerisch und damit sehr erfrischend. Ein wahrer Ohrenschmaus!
fusk-jazz

 

 




Sonntag   1. Mai '16  - jazzkeller 69 stellt vor - 18 Uhr:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


CBA

conny bauerAudrey Chen – cello
Conny Bauer – trombone
Antonis Anissegos – piano

Drei Musiker, die es immer wieder lieben Solokonzerte zu geben, haben sich in der Berliner Free Jazz- und Improvisationslandschaft gefunden.
Die Musik, die dann zu dritt entsteht öffnet klar definierte Räume, in denen sich immer neue Gestalten bilden, die sich zu wechselnden Rollenspielen einladen.
Es wird gemeinsam ins Detail hineingezoomt, in ruhig vibrierende Klangwelten, um schnell wieder zurück die großen Säulen der Architektur anzugreifen, um sich aus der großen Form zu befreien.
Die Musik schwebt zwischen hypnotischen Melodien, schimmernden Geräuschen, gläsernen Harmonien und pulsierenden Ausbrüchen.

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Dienstag   3. Mai '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

guest:
Tom Arthurs – trumpet
Henrik Walsdorff – alto sax
Jan Roder – bass

Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   6. Mai '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gratkowski/Gumpert/Borghini

frank gratkowskiFrank Gratkowski – reeds
Ulrich Gumpert – piano
Antonio Borghini – bass

Noch ein Klaviertrio?
Frank Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des 51-jährigen Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinette.
Seit 1991 arbeitet er mit dem Pianisten Georg Graewe zusammen. Seit 2001 konzertiert er im Trio mit Achim Kaufmann, Piano und Wilbert DeJoode, Bass.
Er leitet u. a. auch die Bands Fo[u]r Alto und Z-Country Paradise.

Wichtigster Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen. 2005 wurde Ulrich Gumpert mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

Mit dem italienischen Bassisten Antonio Borghini treffen sie sich am Freitag nach Himmelfahrt zu einem neuen Pianotrio.
Ja, mehr solcher Klaviertrios!

gratkowski.com
wikipedia.org/wiki/Ulrich_Gumpert
wikipedia.org/wiki/Antonio_Borghini
derstandard.at

 

 




Samstag   7. Mai '16   -   Konzerthinweis  -  19:30 Uhr:
House of Life   [Blücherstraße 26 B]


Thomas Borgmann Trio

Pat ThomasThomas Borgmann – reeds
Joel Grip – bass
Willi Kellers – drums

 

 

Pat Thomas  ~  solo

Pat Thomas – piano

 

 

RUF DER HEIMAT

Ernst-Ludwig Petrowsky – reeds
Thomas Borgmann – reeds
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums
+
Joel Grip – bass
Pat Thomas – piano

Ein langer Abend, über einige Grenzen hinweg mit sechs Musiker aus Deutschland, Schweden & Großbritannien. Andererseits auch ein Fest unter Freunden.

In Originalbesetzung dabei ist das Berliner Quartett „Ruf der Heimat“ mit den Bläsern Ernst-Ludwig Petrowsky & Thomas Borgmann sowie Christoph Winckel am Bass und Willi Kellers am Schlagzeug.
Seit 1992 dauert der Ruf schon, ist legendär, und es gibt wohl kaum eine Bühne in Europa, die nicht zu ihrer Heimat wurde.

Das Popkulturmagazin Spex schrieb: „Kaum jemand dekliniert die freie Improvisation so konsequent, so geschichtsbewußt und, tja, trotzdem so unbekümmert durch wie diese vier Herren. Und schwupp! Hier versagt dann auch schale Journalistenprosa.
Und das Kölner Stadtmagazin: „Es ist hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner Quartett Ruf der Heimat spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.

Nicht so häufig zu erleben am Solo-Piano ist Pat Thomas , sowohl in Oxford als auch auf Antigua in der Karibik lebend. Grade wurde er im Duo mit Orphy Robinson (Black Top) nominiert für den britischen Jazz-FM Award 2016 in der Kategorie „Live Innovation of the Year“, der am 26. April im London’s Bloomsbury Ballroom gefeiert wird.

Wenn Pat Thomas schreibt:
I think it’s a love of good music, and also I was very lucky like I said growing up in a house where you could hear Charlie Pride, Handel, Beethoven, Lee Perry and Little Richard all at the same time.
You go into one part of the room and you can hear all of this…Caribbean culture is more eclectic.
When I’m in Antigua I can hear Art Tatum, Sonny Rollins, along with Soca; it’s much more varied than so-called British radio, which is very static.
dann ahnen wir, dass er einen völlig einzigartigen Stil entwickelt hat.
Pat Thomas sitzt in der ersten Reihe der britischen Improvisatoren. In den frühen 1990er Jahren war er Teil von Derek Baileys Company Week, auch wenn er vielleicht eher bekannt ist für seine Arbeit mit Tony Oxley, Lol Coxhill und Steve Beresford oder seinem Quartett Scatter mit Phil Minton, Roger Turner und Dave Tucker.

Pat Thomas hat auch ein Trio zusammen mit dem schwedischen Bassisten Joel Grip, und damit sind wir am Anfang dieses Abends angelangt:
Ein klassisches Saxofontrio mit Thomas Borgmann, Willi Kellers & Joel Grip.
Vor einem Jahr war Borgmann im Trio mit Willi Kellers in diesem Haus schon einmal begeisternd zu erleben.
Er liebt es, das Trio mit musikalisch eng verwandten Basskollegen zu variieren, manchmal auch zu erweitern.
Klaus Hübner schrieb in der WestZeit: „Das Trio versteht es, die Avantgarde mit dem Althergebrachten zu ver-, nun ja, zu versöhnen.
Es sind zarte, animierende, belastbare, erinnerungsfähige Klänge, die den „Jazz“ im Sinne der Band vom Naturell eventueller Künstlichkeit befreien.
Jan Künemund schrieb:
…wie schön diese band swingt. immer. und dieser swing ist durch drei teilbar. allein kellers beckenarbeit – welch leichte, komplexe bewegung.
das ist nicht nur fliegen – das ist das spreizen von federn, kontrahieren von muskeln, drehen der richtung, auswählen der schneisen.
und dazu wird gesungen. auf dem tenor und dem sopran im wechsel, im battle. der hymnische ton und der analytische ton. das stöhnen und das sagen. ein motiv finden, das in sich schön ist, von allein steht, ein angebot ist – um es dann anzuspannen, überzustreichen, zu zerreißen oder weiterzuentwickeln.

Grade erschienen ist die Platte „One for Cisco“ bei Nobusiness-Records, dort allerdings mit dem NewYorker  Max Johnson am Bass.

Am Ende des Abends werden sich dann Pat Thomas & Joel Grip noch in den „Ruf der Heimat“ begeben und das Fest wird komplett sein.

Heimlicher Gast des Abends wird Dackel Theo sein, über den Josef Engels nach dem Konzert von „Ruf der Heimat“ beim Jazzfest 2013 in der „Welt“ schrieb:
Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.

 

Der Verein mog 61 e.V. beteiligt sich in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen zum Thema Inklusion im Rahmen des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (Tag der Inklusion).
Unter dem Motto „Begegnung in Kreuzberg“ werden vielfältige Aktionen und Diskussionen mit Bühnenprogramm im House of Life durchgeführt.

Eintritt: frei

 

 




Donnerstag   12. Mai '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Shelter

SSHELTERteve Heather – drums
Jasper Stadhouders – guitar, bass
Ken Vandermark – clarinet, saxes
Nate Wooley – trumpet

SHELTER ist eine neue Improvisationsmusik-Gruppe, Steve Heather (Drums), Jasper Stadhouders (E-Gitarre & Bass), Ken Vandermark (Klarinet / Saxophones) und Nate Wooley (Trompete), die alle ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Musik Community sind.
Sie widmen sich der Erkundung einzelnen Kompositionstechniken und Ästhetiken und entwickeln sie als Quartett.
Jeder Künstler komponiert Musik für die Band, die als kreative Kooperative arbeitet.

Im September 2015 ist das Ensemble zum ersten Mal zusammenkommen, wobei die Mitglieder von SHELTER bereits in unterschiedlichen Formationen eine gemeinsame Geschichte haben: Nate Wooley und Ken Vandermark haben seit 2013 als Duo gearbeitet und haben das Album, „North By Northwest“ veröffentlicht; Jasper Stadhouders spielt seit dem Frühjahr 2014 in Vandermarks Band, „Made To Break„; und alle von ihnen haben in ad-hoc-Kombinationen bereits zusammen gespielt.
Die Motivation für dieses neue Projekt zusammenzukommen liegt in dem Respekt für und die Neugier auf die gegenseitige Arbeit.
Das Potenzial dafür, wo die Musik von SHELTER hingehen kann, ist außergewöhnlich und unbegrenzt.
shelter

 

 




Freitag   13. Mai '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Cactus
~ The Joni Mitchell Projekt ~

CactusEdith Steyer – alto sax, clarinet
Jörg Schippa – guitar
Berit Jung – bass
Kay Lübke – drums

Die zeitlose Schönheit der Lieder von Joni Mitchell hat Edith Steyer angeregt, sich mit deren Songs und Texten zu beschäftigen.
Dabei fiel auf, dass den klanglich eher fröhlichen Liedern oft eine schwere und melancholische Stimmung zugrunde liegt.
Diesem Zwiespalt in ihrem künstlerischen Schaffen nachzuspüren und ihn musikalisch auszudeuten, haben die Vier sich zur Aufgabe gemacht.
Die jazzig-instrumentale Interpretation von gesungenen Liedern gibt ihnen eine Offenheit an die Hand, die zur freien Interaktion einlädt.
Alles kann geschehen: Liedformen werden gesprengt, die Textbezogenheit wird in Töne und Klänge verwandelt.
Es entsteht eine Collage aus eingängigen Melodien, freien Passagen, Grooves und sphärischen Klängen.
Gleichzeitig wollen sie aber nicht nur eine Hommage an eine anerkannte Künstlerin zollen, sondern ebenso unsere eigene Musik vorstellen und zu den Songs in Beziehung setzen: als Reflexion, Spiegel oder Widerspruch.
edith-steyer.de

 

 




Montag   16. Mai '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Ulrich Gumpert Quartett

Ulrich Gumpert QuartettJürg Wickihalder – saxes
Ulrich Gumpert – piano
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

Kostbarkeiten und skurrilen Erfindungen.
Diese Welt wird vorangetrieben vom rhythmischen Drive, gelegentlich unterbrochen durch kurzes Innehalten, nur kurz aufgelöst ins Klangliche oder Geräuschhafte, dann wieder rollend, auf dass es immer so weiterginge …

Seit 2005 spielt er mit der Band, nach dem Saxophonisten Ben Abarbanel-Wolff stieß vorübergehend Ken Vandermark dazu.
Nun hat Gumpert zur kongenialen Rhythmusgruppe mit Jan Roder und Michael Griener den passenden Bläser gefunden: den Zürcher Musiker Jürg Wickihalder. A New One.

Der Jazzkritiker Bert Noglik schreibt in den Liner notes zu Gumperts Quartett: „Die schwebende Eleganz von Steve Lacy, die genial vertrackte Logik von Monk, das Erdige und die Tiefe von Mingus, die Freiheiten von Ornette, das Erhabene und das Hymnische von Coltrane – all das spielt hier hinein.“ www.intaktrec.ch

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Donnerstag   19. Mai '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hans Anselm Quintett* Goes Big Band

Hans Anselm Quintett* Goes Big Band WOOD:
Anna Tsombanis* – tenor sax, flute, clarinet, composition / Tobias Krüger – alto + sopran sax, flute, clarinet / Albrecht Ernst – alto + sopran sax, flute / Fabian Adams – tenor sax, flute, clarinet, bass clarinet / Jonas Brinckmann – bariton sax, bass clarinet, flute

BRASS:
Gabriel Rosenbach, Berthold Brauer, Shogo Seifert, Frieda Beck – trumpet / Simon Harrer, Rob Bauer, Gregor Littke, Marleen Dahms – trombone

RHYTHM:
Benedikt Schnitzler* – guitar, composition / Anna Wohlfarth* – piano, composition / Arne Imig* – bass guitar / Joao Raineri* – drums

Die Kompositionen der Musiker erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks, bewegen sich zwischen Lyrik und Energie, Offenheit und Groove und wollen vor allem eines: Geschichten erzählen.
Dabei bedient sich die Musik klanglicher Einflüsse aus Jazz, Rock, Weltmusik, Dubstep und Drum ’n’ Bass.

 

 




Freitag   20. Mai '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


John Bonson

John Bonson

Rudi Mahall – bass clarinet
John Schröder – guitar
Christian Weber – bass
Oli Steidle – drums

…allerdings hatte er sich auf der Erde einen heimtückischen Virus zugezogen: seine Ohren wandelten Jazzmusik in die banalste denkbare Musik um – jedes Mal wenn er nun Coltrane oder Oskar Peterson hörte bekam er Brechreiz und Schüttelfrost!
Der Virus war unheilbar und brachte ihm den Tod.

Diese Band gedenkt einem großen Mann, der mit seinem edlen Vorhaben die Erde befrieden wollte und jäh dafür bestraft wurde.

 

 




Freitag   27. Mai '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bottom Orchestra „Songs Of Work“

Bottom OrchestraAlmut Kühne – voice
Uli Kempendorff – tenor sax, clarinet
Benjamin Weidekamp – alto sax, clarinet, bass clarinet
Marco von Orelli – trumpet
Lukas Briggen – trombone
Manuel Troller – guitar
Michael Wilhelmi – piano, synthesizer
Kaspar von Grünigen – bass, conception, composition 
Gregor Hilbe – drums
Miguel Ángel García Martín – perkussion
(Franziska Müller, Tobias Lambrecht – lyrics)

Worksong, Arbeiterlied, Industrial – die Arbeit und ihre Transformation durch Technologie hat als Thema und Klang breite Spuren in der (Musik)Geschichte hinterlassen.
Ausgehend von Rhythmus und Sprache unseres postindustrialisierten Arbeitsalltags spürt das Bottom Orchestra in den „Songs Of Work“ den Beziehungen von Mensch, Arbeit und Klang nach – und schaut dabei dem Kapitalismus genau ins neoliberale Maul.
Dabei wechselt das Ensemble lustvoll die Gänge zwischen solistischer Berufung und passgenauem Ensemblespiel, zwischen Feinmechanik und Grobmotorik, zwischen Harmonie und Dissonanz, zwischen Geräusch und Ton.

Das Bottom Orchestra wurde von Kaspar von Grünigen 2015 gegründet und ist neben einer sehr persönlichen Angelegenheit auch ein kollektiver Organismus: Es versammelt zehn MusikerInnen aus der Schweiz und Deutschland (Schwerpunkt Basel/Berlin), die neben- und miteinander weit verzweigte Aktivitäten pflegen.
Sie sind im Jazz, in der freien Improvisation oder in der zeitgenössischen Musik zuhause – oder überall zugleich.
Ohne Scheuklappen sucht sich das Bottom Orchestra einen Weg abseits ausgetrampelter Pfade – stets gemeinsam auf der Suche nach musikalisch fruchtbarem Boden.

kasparvongruenigen.com/bottom-orchestra

 

 




Samstag   28. Mai '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Colophony

John RoseJon Rose – violin
Meinrad Kneer – bass
Richard Scott – analogue modular synthesizer

Die spontanen Verflechtungen der Streicher mit der Elektronik und die Empfindsamkeit für Timbre und Form aller drei Künstler, erweckt eine Musik zum Leben, die einerseits akribisch das mikroskopische Leben einer Textur erkunden, oder spontan zwischen feinen Klangnuancen und rauen Kollisionen hin- und her springen kann.

 

 




Sonntag   29. Mai '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Letzte Vorbereitung auf die International Big Band Competition des Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer, NL.
http://www.meerjazz.nl

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 

 




Donnerstag   2. Juni '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Max Andrzejewski´s HÜTTE
and the Homegrown Organic Gospel Choir *Premiere*

Max Andrzejewski´s HÜTTE and the Homegrown Organic Gospel Choirspecial guest: Dorrey Lin Lyles – vocal

HÜTTE:
Johannes Schleiermacher – saxes
Tobias Hoffmann –guitar
Andreas Lang – bass
Max Andrzejewski – drums, composition

CHOIR:
Winnie Brückner, Tobias Christl, Marie Daniels, Lea W. Frey, Marcus Gartschok, Erik Leuthäuser, Zola Mennenöh, Friederike Merz, Stephen Moult, Dora Osterloh, Lena Sundermayer, Laura Winkler

Endlich. Nach “HÜTTE und CHOR“ der neue Streich von Max Andrzejewski.
Der Teig geht auf. Jetzt sind es schon 12 Stimmen.
Die obere Knopfreihe explodiert. Dick geworden. Gospel?? Ja.
Gospel mit Freejazz und Buttersauce.
Es wird groß und herzzerreißend.

 

 




Samstag   18. Juni '16  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


Themroc 3

ThemrocRichard Koch – trumpet
Benjamin Weidekamp – reeds
Michael Griener – drums

Drei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen.
Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.
Einzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen.
Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.
THEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.

michaelgriener.de

 

 

Lina AllemanoLina Allemano Europe Quartet

Lina Allemano – trumpet
Uli Kempendorff – reeds
Christian Weber – bass
Michael Griener – drums

Die kanadische Trompeterin Lina Allemano präsentiert ihr Europe-Quartet mit dem Berliner Saxofonisten Uli Kempendorf, dem Züricher Kontrabassisten Christian Weber und Michael Griener am Schlagzeug.
Die Vier erkunden unverbrauchtes akustisches Gelände, dem eine höchst vielschichtige Klangpalette zugrundeliegt.
Nicht Kompositionen und Konzepte stehen im Mittelpunkt, sondern eine spontane und kollektive Herangehensweise die auf den ausgereiften musikalischen Persönlichkeiten und mannigfaltigen handwerklichen Möglichkeiten der Bandmitglieder aufbaut.

Lina Allemano, Toronto, wurde in Europa vor allem mit ihrem Freejazz-Quartett ‚Lina Allemano Four‚ bekannt – eine Band die in der Presse gern auch mal mit Ornette Colemans legendäremQuartett mit Don Cherry verglichen wird.
Und das Online-Magazin ‚Point of Departure‚ nennt Allemano ‚one of the most exciting new voices of the last few years‚.

linaallemano.com

 

 

Joe Sachse Foto: Gerd Adloff

Old Masters

Helmut „Joe“ Sachse – guitar, percussion
Günter „Baby“ Sommer – drums, percussion

babysommer.com
helmut-joe-sachse.de

 

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