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Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Donnerstag   24. Oktober '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   25. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Peuker 8

CD release „Radiance“ WhyPlayJazz

Paul Peuker – guitar
Mark Weschenfelder – saxes
Heloise Lefebvre – violine
Filip Sommer – viola
Veit Steinmann – cello
Eugen Rolnik – bass
Marius Moritz – piano
Florian Lauer – drums
special guest:
Konstantin Ingenpaß – vocals

„Seit ein paar Jahren bestimmt die Rückkehr der Gitarre den aktuellen Jazz. Immer neue Konstellationen bilden sich, vorzugsweise in kleineren Gruppen.
Was einst Ende der 60er-Jahre begann, ist nach 1990 immer variantenreicher und individueller geworden. Nie war die Gitarre so wertvoll wie heute.
Der Wahlberliner Paul Peuker gehört in diesen Kontext. Der studierte Komponist und Gitarrist hat auch im Trio aufgenommen, doch reicht sein Ansatz weit darüber hinaus. 2011 gründete er sein Oktett Peuker8, um einen Zugriff von größerer Breite zu realisieren.
Neben seiner Gitarre besetzt mit Piano, Schlagzeug, Altsaxofon, Kontrabass und einem Streichtrio mit Violine, Bratsche und Cello, legte er 2014 sein erstaunliches erstes Album „Resound“ vor.
Die faszinierende Fusion aus Jazz und europäischer Klassik, die Peukers außergewöhnliche Kompositionsweise charakterisiert, wurde hoch gelobt und erwies sich auch live als tragfähig.

Nun ist Paul Peuker mit seiner zum Glück konstant gebliebenen Großformation weitergegangen auf seinem dritten Weg.
Das aus vielen gemeinsamen Spielerfahrungen erwachsene zweite Album „Influx“ ist der konsequente nächste Schritt.
Noch schlüssiger und bei gesteigerter Intensität erfüllt er sein Konzept mit Leben.
Peuker hat der Musik eine Balance von Formbewusstheit und improvisatorischen Freiheiten eingeschrieben, als ginge das gar nicht anders. Das nimmt diesem Großaufgebot das Starre und macht es zu einem äußerst beweglichen Organismus.
Und Paul Peuker ist ein wirklich bemerkenswerter Gitarrist. Er kann Balladen beseelen, es aber auch zupackend rockig losgehen lassen, ohne dabei die Gruppendienlichkeit aus dem Blick zu verlieren.
Dies gilt für ausnahmslos alle der Mitspieler, denn ihr Sound ist ein gemeinsamer. Die rhythmische Intensität hat so zugenommen, dass man manchmal tanzen möchte, Solos sind klug eingebunden in den Gesamtkosmos, denn jeder ist als Individuum Teil der gemeinsamen Sache.
Jeder bringt in dieses filigrane Kompaktprogramm Spielerfahrungen aus anderen Bandkontexten ein. So werden Peuker8 zu einem großen gemeinsamen Nenner der sehr lebendigen Szenen in Berlin, Leipzig, Köln und Dresden.
„Auf einmal ist er wieder da, der Jazz – in den großen Städten, in improvisierten Clubs. Und auf manchen Konzerten sind die Hörer schon wieder so jung wie die Musiker. Wie kann das sein?“, fragte Ulrich Stock unlängst in einer Titelgeschichte des ZEIT Magazins.
Peuker8 geben darauf eine der plausibelsten Antworten.“
~ Ulrich Steinmetzger

whyplayjazz.de/peuker8

 

 




Sonntag   27. Oktober '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Celebrating Birthdays XL + LXX

tristan honsingerTristan Honsinger – cello
Stefan Schultze – piano
Antonio Borghini – bass
Joel Grip – bass
Tobias Delius – sax
Peter Ehwald – sax
and other guests

Mehr als eine Generation trennen Tristan Honsinger und Stefan Schultze.
Beide leben und arbeiten seit vielen Jahren in Berlin und haben die Jazzszene wesentlich beeinflusst, der eine als Improvisationsmusiker und Performer, der andere als Komponist und Pianist an den Schnittstellen von Neuer Musik, Improvisation, Avantgarde und Jazz.

Tristan Honsinger gastierte für den Jazzkeller69 seit 2009 mit dem Berlin Improvisers Orchestra und in verschiedenen Bestzungen mit Tobias Delius, Antonio Borghini und Alexander von Schlippenbach.

Stefan SchultzeStefan Schultze stellte seit 2008 im Jazzkeller 69 diverse Duo-Projekte, aber vor allem größere Formationen vor. Mit dabei meist Peter Ehwald und Uli Kempendorff, aber auch Daniel Schröteler, Richard Koch und Tobias Delius.

Beide Jubilare repräsentativen das generationenübergreifende Engagement und die stilistische Breite unserer Arbeit.

Tristan_Honsinger
stefanschultze.com

 

 




Dienstag   5. November '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers
opening guests:
Hillary Jeffery – trombone

Christoph Winckel – bass

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   8. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Schnell

Pschnellierre Borel – alto sax
Antonio Borghini – bass
Christian Lillinger – drums

Die Bebop-Tradition als Ausgangspunkt, um Geschwindigkeit, Stillstand, Trance, Intuition und Grenzen zu untersuchen.
Die Musik einiger Größen der Jazz- und Bebop-Musik wie zum Beispiel Parker, Monk, McLean, Powell und Ellington ist für das Trio ein „Erinnerungskorb“, ein Archetyp, mit dem sie ihre eigene musikalische Sprache konfrontieren können.

Geschwindigkeit ist der Schlüsselpunkt der Band, sie funktioniert aber nicht auf mechanische Weise, sondern sie wandelt die Sprache um, indem sie die Spieler an ihre Grenzen bringt und sie zwingt, neue Strategien zu entwickeln, sowohl am eigenen Instrument als auch gemeinsam.

Bebop wurde vor langer Zeit zu Repertoiremusik und der Improvisationsprozess wurde nach und nach vernachlässigt.
Für „Schnell“ ist Improvisation immer noch der Kern dieser Musik. Die Gruppe improvisiert mit hoher Geschwindigkeit, wo das Gedächtnis, die Intuition und das Unbewusste wesentlich sind.

 

 




Freitag   15. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bass-Band trifft Brass-Band

 

 

BX3

gebhard ullmannGebhard Ullmann – woodwinds & soundscapes 
Liz Kosack – keyboards
Chris Dahlgren – bass

Es ist schon eine Weile her, dass Gebhard Ullmann nach New York ging, weil es in den Achtziger Jahren in West-Berlin „einfach nicht mehr weiterging“ für den Jazzmusiker. Längst ist er wieder zurück und genießt die Zusammenarbeit mit der dynamischen Jazzszene, die sich nach dem Mauerfall entfaltet hat, nicht zuletzt auf den Bühnen des Jazzkellers 69.
Dort stand und steht, seit sie 2013 nach Berlin kam, auch die MultiMedia-Musikerin Liz Kosack immer wieder, die 2019 mit dem SWR Jazzpreis geehrt wird. Nicht nur mit ihren Masken und als Gründungsmitglied des KIM Kollektiv zählt sie zu den gefragtesten Musikerinnen der Szene.
Gebhard Ullmann experimentierte schon in den 80er Jahren mit elektronischen Klängen, legte das dann zugunsten seiner akustischen Bands zur Seite und stellt sich seit ein paar Jahren wieder die Frage: „wie kann ich mit elektronischen Tongebern improvisieren?“

 

 

 

Insomnia Brass Band

Insomnia Brass BandAnke Lucks – trombone
Almut Schlichting – bariton sax
Christian Marien – drums

In dieser ungewöhnlichen Instrumentierung spielen drei Berliner MusikerInnen mit der Idee einer Miniatur-Brass-Band.
Durch die tiefen Instrumente entsteht ein voluminöser Klang, durch die kleine Besetzung Klarheit und Offenheit.
Im Frühjahr 2017 erhielt die Band ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. In der intensiven Probenarbeit haben die MusikerInnen einen gemeinsamen Sound und neue Arrangements für das von Lucks und Schlichting komponierte Repertoire entwickelt.
Die Stücke der Insomnia Brass Band sind formal einfach und benutzen collagenhafte Versatzstücken verschiedener jazzverwandter Genres. Improvisatorische Überraschungen und Risikofreudigkeit sind dabei für das Spielkonzept der Band essentiell.
Die Inspiration zu den Kompositionen für die Insomnia Brass Band gewinnt Almut Schlichting aus Basslinien und Grooves von Bands wie The Meters und Red Hot Chili Peppers.
Anke Lucks formt ihre Stücke parallel zu Texten in der literarischen Tradition des „stream of consciousness“, die durch ihren Rhythmus den Melodieverlauf beeinflussen.
Die beiden Musikerinnen kombinieren dabei die Erfahrungen, die sie in den groovenden Bläsersections von Bands wie Le Sorelle Blu, Rotfront und ?Shmaltz! gesammelt haben, mit der offenen Spielhaltung ihres Jazz-Backgrounds.
Während der Stipendiumszeit fügte der schwedische Schlagzeuger Hampus Melin diesen Kompositionen mit seinem durchsichtigen und unkonventionellen Schlagzeugspiel eine neue Dimension hinzu, bevor er sich im Herbst 2018 nach Übersee verliebte.
Seit Oktober 2018 spielt Christian Marien bei der Insomnia Brass Band Schlagzeug. Sonst von Berlin aus in der internationalen Szene der frei improvisierten Musik zuhause, läßt er bei der Insomnia Brass Band seine Wurzeln im Punk und Rock durchscheinen.
insomniabrassband.de

 

 




Donnerstag   21. November '19 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
studioboerne45   [Börnestr. 45]


Big Meeting

 

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
+
Stefan Schultze Large Ensemble

 

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 

 

Stefan Schultze Large Ensemble

Schultze_Large EnsembleLeonhard Huhn – alto, clarinet
Peter Ehwald – tenor, soprano, clarinet
Magnus Schriefl – trumpet
Elena Kakaliagou – horn
Peter Meyer – guitar
Felix Henkelhausen – bass
Roland Neffe -vibraphone, marimba, percussion
Evi Filippou – vibraphone, marimba, percussion
Christian Heck – loudspeaker
Stefan Schultze – piano, composition

Es braucht Querdenker wie Stefan Schultze, um dieses vielleicht spektakulärste Format des Jazz, das Band-Abenteuer Big Band, am Leben zu halten.
Big Bands sind Institutionen des Jazzganzen und Lehrinstitute für den Einzelnen. Big Bands haben einen leichten Hang zum Größenwahn und einen schweren zu Disziplin und Konzept. Big Bands sind schwer zusammenzuhalten, doch in den besten Fällen kein bisschen aus der Zeit.

Stefan Schultzes Large Ensemble ist so ein bester Fall. Sozialisiert ist der Mittdreißiger mit diversen Musikformen: Jazz, Rock, Pop, Neue Musik, Klassik, ethnische Klänge, Minimal, Noise usw.
Er gehört zur Generation der Klickkultur, doch genau gegen die tritt er an. Denn seine ausgefuchsten, mit immer neuen Finten verblüffenden Kompositionen, schöpfen zwar aus dem großen Fundus, setzen aber eine detaillierte Auseinandersetzung voraus, wie sie über YouTube nicht zu haben ist.

Mit all ihren Volten und überraschenden Wendungen, behält Stefan Schultzes Musik etwas Springlebendiges, Agiles von hoher Eingängigkeit und Durchschlagskraft, ohne sich je im Simplen zu verlieren.
Aus dieser genau gebauten Wendigkeit resultieren Kraft und ansteckende Vitalität dieser Breitwandklänge.
Das ist ganz und gar Musik von heute, die jedoch um ihre Ahnen weiß.

 

 




Freitag   22. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gorilla Mask       „10 Jahre ~ CD Release“

Pgorilla_masketer Van Huffel – alto sax
Roland Fidezius – electric bass, effects
Rudi Fischerlehner – drums, percussion

Unbarmherzig und furchterregend streifen Gorilla Mask durch die Berliner Kieze und ihre Musik birst dabei vor archaisch wilder Energie.
Der kanadische Ausnahme-Saxophonist und Wahlberliner Peter van Huffel, Schlagzeuger Rudi Fischerlehner und Bassist Roland Fidezius haben alle Free Jazz, Punk und Metal in ihrer DNA, aber im Verlauf der Evolution haben diese Silberrücken die Grenzen ihrer genetischen Codierung weit hinter sich gelassen .
Ihre Musik ist schnell – sie ist wie Ebbe und Flut eines hellwachen Trios, das ganz genau weiß, was es will.
Ständige Ausweichmanöver sind ihr Metier! In dem Moment, indem sie Deine Füße unter Strom setzen, ziehen sie Dir darunter den Boden weg.
Aber – dieser Wahnsinn hat Methode, er folgt einem geheimen Plan, ja ist das Ergebnis einer unablässigen tätigen, äußerst intelligenten Kollektiv-Intelligenz von drei Virtuosen.

Van Huffel bläst ein machtvolles Alt-Saxophon: Man stelle sich den höhlentiefen Ton von Arthur Blythe überschrieben von dem innovativen, ausgefransten Experimental-Stil von David S. Ware – und dann hat man wenigstens den Schimmer einer Idee von van Huffels Stil.
Er surft auf der megahohen Schaumkrone einer aus frenetischem fuzz-wah-Bass und pickelhartem, punktgenauen Schlagzeug-Beat aufgerichteten hohen Welle, der höchsten, die man sich vorstellen kann.
Auf diese Weise kreieren Gorilla Mask komplexe vier oder fünf-dimensionale Sound-Spiralen – und sie kneifen Dich in die Rippen, während sie Achterbahn in Deinem und mit Deinem Gehirn fahren.
In dem Moment , wo die lustvolle Intensität von Gorilla Mask in Schmerz umzuschlagen droht, in eben dem Moment, wo man gerade im Begriff ist, um Gnade zu schreiben, etwa so: „Es ist gut – nicht mehr davon!“, ja in diesem Moment ist die unglaubliche Energie bereits unterwegs in ein auf keiner Karte verzeichnetes Universum.
~ Dave Wayne, übertragen und ergänzt von Reinhold Horn

gorillamaskmusic.com

 

 

 

 




Sonntag   24. November '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Hannes Zerbe Jazz Orchester

Hannes Zerbe Jazz OrchesterREEDS
Jürgen Kupke – clarinet / Silke Eberhard – alto sax, clarinet / Nico Lohmann -alto sax, flute / Dirk Engelhardt – tenor sax / Gebhard Ullmann – bass clarinet, flute / Alexander Beierbach – bariton sax

BRASS

Damir Bacikin – trumpet / Nikolaus Neuser – trumpet, flügelhorn / Tobias Zerbe – trumpet / Jörg Huke – trombone / Baron Arnold – trombone / Stefan Most – horn / Matthew Booker – tuba

RHYTHM

Jörg Schippa – guitar / Horst Nonnenmacher – bass / Christian Marien – drums / Hannes Zerbe – piano

GUEST

Heide Bartholomäus – vocal / Taiko Saito – vibraphon

Die Faszination industrieller Prozesse und die dazu gehörigen Anlagen haben schon immer Künstler verschiedener Genres in ihrem Schaffen angeregt.
Das begann nicht zuletzt in der Zeit des Futurismus, verbunden mit seiner Technik- und Fortschrittsgläubigkeit und reicht bis in die Gegenwart.
Hierbei geht es auch um die Faszination und den technischen Charme der Industrialisierung. Die Industrialisierung hat Menschen und Landschaften beeinflusst und verändert.

Im Bereich der Musik haben sich Komponisten und Interpreten ebenfalls mit dieser Materie beschäftigt. Dabei hat auch die Entwicklung der Musikinstrumente und ihrer spieltechnischen Beherrschung große Perspektiven eröffnet.

Angeregt zur Beschäftigung mit dieser Materie wurde der in Berlin ansässige Komponist und Orchesterleiter Hannes Zerbe, schon vor Jahren durch das Werk des russischen Komponisten Alexander Mossolow „EISENGIEßEREI“, in dem Werksprozesse musikalisch umgesetzt werden.

In industriellem bzw, musealem Ambiente sollen musikalische Aktionen stattfinden, die Bezug zu industriellen Prozessen haben. Auch das Schaffen von Schriftstellern und Dichtern, die sich mit dieser Thematik beschäftigt haben, soll einbezogen werden, wobei die Technikbegeisterung der Futuristen vom Anfang des 20.Jahrhunderts eine Rolle spielen soll, z.B. das Futuristische Manifest des Italieners Filippo Tommaso Marinetti.
hannes_zerbe_jazz_orchester

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   29. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ullmann/Swell’s Chicago Plan

Ullmann/Swell's The Chicago PlanGebhard Ullmann – reeds
Steve Swell – trombone
Fred Lonberg-Holm – cello, electronics
Michael Zerang – drums, percussion

Und sie hatten einen Plan. Nach zehnjähriger Partnerschaft zwischen dem virtuosen Posaunisten Steve Swell und dem Saxophonisten Gebhard Ullmann im erfolgreichen Ullmann–Swell Quartett schien die Zeit reif für ein neues Quartett mit zwei weiteren einschlägig prominenten Musikern aus Chicago.
Der Plan ist freilich, die Leiter in den Dienst bahnbrechender Bereiche der Improvisation zu stellen, die swingende Metren und Polyrhythmik, komplexe Texturen, experimentelle Elemente und glühende Kadenzen beinhalten.
Allein, hier herrschen – fast immer – klare Strukturen vor. Für das gleichnamige Album, aufgenommen in Chicago (wo sonst?), waren die Musiker scheinbar in die innovativen Jazzkräfte der Windy City eingetaucht, die wie ein Leitmotiv über dem Studio schwebten.
Ein sehr kontrastreicher, innovativer Plan, dieser Chicago Plan!

the-chicago-plan

 

 




Dienstag   3. Dezember '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Ulrich Gumpert – piano
Niko Zeidler – tenor sax
Jan Roder – bass

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   6. Dezember '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Rudi Mahall feat. Bubu + FOSSILE 3

 

 

Bubu

BubuPaul Engelmann – alto sax
Ben Lehmann – bass
Martial Frenzel – drums

Bubu sieht sich in der Tradition des akustischen Jazz der 50er und 60er Jahre. Grenzen sind dabei freilich keine gesetzt, weder in Kompositionen noch in freien Improvisationen.
Es werden Stücke aus eigener Feder präsentiert, mal beschwingt fröhlich, mal nachdenklich melancholisch bis schwer.
Vieles wird nicht sonderlich ernst genommen, anderes hingegen zu sehr. Kurzum, es dürften alle Freunde der kommunikativen Musik auf ihre Kosten kommen.
bubu

 

 

FOSSILE 3

Fossile 3Rudi Mahall – clarinet, bass clarinet
Etienne Nillesen – drums, prep. snare
Sebastian Gramss – bass

CD release „16 Tracks To Kill Time“ Jazzwerkstatt

„Erdige Musik mit griffigen Melodien von der europäischen Jazzanvantgarde“  ~Der Spiegel

Was uns hier erwartet, ist in keiner Weise fossil oder antiquiert. Im Gegenteil: Die Drei stehen für gelebte Jazztradition und doch katapultieren sie den Swing und Drive des Jazz ins Hier und Jetzt.
Kurze Stücke – das Wesentliche auf den Punkt gebracht: Kompakte Melodien und Themen – spontane Variationen und komprimierte Solos…
Mahall und Gramss, seit langem fester Bestandteil der modernen deutschen Jazzszene, spielen seit ca. 20 Jahren zusammen.
Mit dem holländischen Schlagzeuger Etienne Nillesen starteten sie in 2009 das Trio FOSSILE 3.
Seitdem haben Sie weltweit auf Festivals und Clubs gespielt – zuletzt mit Lotte Anker und dem Ensemble Modern in Frankfurt und mit dem Goethe Institut u.a. in Europa, Asien und Lateinamerika.
fossile3

 

 




Donnerstag   12. Dezember '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   13. Dezember '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


EWG

EEWGllery Eskelin – tenor sax
Christian Weber – bass
Michael Griener – drums

Das Trio verschmilzt die Spielweisen nicht, sondern wechselt ab und stellt gegenüber. Auf die wunderschönen Standards «Shreveport Stomp», «China Boy», «Moten Swing» und «Ain’t Misbehavin’» folgen freie Improvisationen.

Ellery Eskelin schreibt: „Indem man diese Stücke eher trennt statt sie zu verbinden, kann man erkennen, wie dieselben «Klänge» unterschiedliche «Empfindungen» auslösen können. Und je nach der eigenen subjektiven Sicht können sehr wohl – trotz aller offensichtlichen Unterschiede – unerwartete Gemeinsamkeiten zu finden sein.“
Eine wunderbare Musik, die sich jeder Kategorie entzieht.
www.intaktrec.ch

 

 

 




Freitag   3. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


just 65: Thomas Borgmann
stay tuned for the rest of the story…

thomas borgmannThomas Borgmann – reeds
Christof  Thewes – trombone
Bernard Santacruz – bass
Joel Grip – bass
Jan Roder – bass
Tony Buck – drums
Willi Kellers – drums

organic the first set: a trio & a drum duo & another trio
free the second set: a quartet & a bass trio & the end

Von der Stimme in der Stimme, die das Ohr im Ohr trifft, sprach der von Jackie McLean besungene Prophet Khalil Gibran.
Es gibt einen Moment im letzten Konzert von Denis Charles, 1998 in Weiden, als dieser hörbar seine Sticks weglegt, seine Mallets nimmt, einen einzigen Schlag auf das Becken setzt, der Bassist Wilber Morris eine kleine Abwärtslinie andeutet, die noch nicht so richtig weiß, wo sie hin will, als so eine Stimme ertönt.
Sopransaxofon, Luft, feuchtes Rohrblatt. Ein Ton. Drei Töne, die das Bassmotiv aufgreifen.

Da steht plötzlich ein Sound im Raum, der etwas anderes weiterschwingen lässt und gleichzeitig entschieden alleine da ist.
Wem sich da nichts aufrichtet, hat kein Haar mehr auf der Haut.
Und kein Ohr im Ohr. Ein kurzes Thema nur, gefunden oder verabredet, ein paar letzte Schläge aufs Becken.
Dieser Moment, vom BMC Trio, live, enthält den ganzen Thomas Borgmann.
Wie er sich einfügt, und wie er einfach da ist. Sein Ton, sein in vielen Jahren erarbeiteter Zauber, steht im Raum.

Seine Themen, Motive, Linien, Geschichten sind sich immer ein bisschen selbst genug und entstehen doch gleichzeitig aus den Erfindungen und Bauten der anderen.
Eine Stimme, die noch singen mag, in und über dem lässigen (Charles & Morris), dem treibenden (Reggie Nicholson & Wilber Morris), dem irren (Tony Buck & Joe Williamson) und dem eleganten (Willi Kellers & Akira Ando) Geflecht der anderen, die den kauzigen Einlagen von Petrowksy geantwortet hat und dem existentiellen Geschrei Brötzmanns gegenüber ein anderes, sanfteres Lied anstimmte.
Sing your song, black bird.

~ Jan Künemund

 

It is the voice inside the voice encountering the ear inside the ear, as reminisced by Khalil Gibran, the prophet, in Jackie McLean’s song.
There was a moment in Denis Charles last concert in Weiden, in 1998, when everybody could hear how he puts his drumsticks down, takes his mallets, hits the cymbal with one single beat, when bassist Wilber Morris suggests a subtle downward line, still undecided where to go, as such a voice rises.
Soprano saxophone, air, moist reeds. One sound. Three tones, reiterating the bass motif.

All of a sudden, a sound fills the room – echoing something but still determined to stand alone. Whoever doesn’t have at least one hair stand on end doesn’t have a single one left.
And no ear inside the ear. A short motif only, found and agreed, a couple of last beats on the cymbals. This moment – played by BMC Trio, live – embodies all of Thomas Borgmann.
The way he fits in, the way he sticks out. His tone, elaborate magic, developed over many years, fills the room.

His themes, motifs, lines and stories are solid enough to stand alone and yet arise from inventions and constructions of others.
A voice, still eager to sing, in and above the laissez-faire (Charles & Morris), the impulsive (Reggie Nicholson & Wilber Morris), the crazy (Tony Buck & Joe Williamson) and the elegant (Willi Kellers & Akira Ando) nexus of the others; a voice responding to Petrowsky’s weird interludes and striking a different, gentler song; a voice countering Brötzmann’s existential shrieking.
Sing your song, black bird.

~ Jan Künemund (translation by Ingrid Müller)

organic the first set: a trio & a drum duo & another trio
free the second set: a quartet & a bass trio & the end

 

 




 

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