Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Donnerstag   11. Februar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Le Rex
CD release tour „Wild Man“, cuneiformrecords

e_Rex_PHOTO_RALPH_KUEHNEBenedikt Reising – alto sax
Marc Stucki – tenor sax
Andreas Tschopp – trombone
Marc Unternährer – tuba
Rico Baumann – drums

Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind Le Rex. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago.

Le Rex lässt Bebop aufblitzen, erinnert an Hochzeit auf dem Balkan und Beerdigung in Griechenland, spielt Popgrooves so knusprig wie Corn Flakes ohne Milch, lässt Legenden des Rhythm’n’Blues Revue passieren, verbindet bittersüße Balladen mit Freejazzausbrüchen.

Fünf Musiker haben ihre gemeinsame Stimme gefunden, und die ist unverkennbar! Streetjazz für den Theatersaal, Avantgarde im Einkaufszentrum – Le Rex hat nie Berührungsängste.
Und egal ob Straßenköter oder Jazzaficionado, Kleinkind oder greiser Literat, die Hörer sind begeistert.
Selbst die Carabinieri auf dem Domplatz Milano kauften erst eine CD bevor sie die Handschellen zückten.

lerexmusic.ch

 

 




Freitag   12. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Counterblast 2016

Paul Schwingenschlögl & Baba DangoArmando Carillo, Paul Schwingenschlögl – trumpet, flügelhorn
Jan von Klewitz – alto sax
Helmut Forsthoff – tenor sax
Rainer Bachmann – guitar
Antonis Anissegos – wurlitzer
„Kubi“ Kubach – bass
Zam Johnson – drums
Arsène Cimbar – percussion
Baba Dango – vocals

special guests:
Arvid Maier – trumpet
Niko Zeidler – tenor sax

Nach den großen Erfolgen von Counterblast Anfang des Jahrtausends (ein grandioser Auftritt beim Jazzfest Potsdam 2001, einer der Höhepunkte des internationalen „INNtoene“ Festivals 2002 in Österreich) war in den letzten Jahren wenig von der Band zu hören.
Durch die Unterstützung des „Jazzkeller 69 e.V.“ ergibt sich aber nun die Möglichkeit, Counterblast aus dem Tiefschlaf zu erwecken und erneut dem Publikum zu präsentieren.

Die ursprüngliche Idee zu diesem illustren Ensemble hatte der Wiener Komponist und Arrangeur Paul Schwingenschlögl, der von der Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Webern, Berg) und der Rockavantgarde, darunter Frank Zappa, Soft Machine und King Crimson, gleichermaßen beeinflusst wurde.
Gerade in einer internationalen Metropole wie Berlin ist es notwendig, Grenzen zu sprengen.
Counterblast gelingt dies vortrefflich, einerseits durch die originellen und unverwechselbaren Kompositionen von Paul Schwingenschlögl, andererseits durch die Kreativität, Einsatzfreude und technische Perfektion der beteiligten Musiker.
Intelligent angelegte Arrangements werden durchbrochen von offenen Improvisationsteilen, afrikanische Rhythmen werden kombiniert mit harten Beats und wuchtigen Bläserklängen.

 

 




Sonntag   14. Februar '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Clara Haberkamp Trio

clara haberkampClara Haberkamp – piano. vocal
Tilo Weber – drums, percussion
N. N. – bass

Clara Haberkamp spielt auf betörende Weise entrückt.
Manches wirkt verstockt, anderes zerbrechlich, als würde sie ihr Inneres nach außen kehrt.
Die Mitzwanzigerin und Wahlberlinerin last sich sowohl am Klavier als auch als Sängerin auf eine Intensität ein, die nur wenig mit der Orientierungssuche zu tun hat, die den künstlerischen Prozess rund um die akademische Aneignung von Jazzkompetenzen üblicherweise prägt.
Denn “You Sea” mit Bassgitarrist Dan Peter Sundland und Drummer Tilo Weber greift zwar irgendwie auch auf die Grundlagen des Triospiels zurück, geht aber zugleich weit darüber hinaus.
Was da an der Oberfläche wie kammerjazziger Postromantizismus mit einer Prise porösen Stilbröckelns wirkt, ist im Kern ein Bekenntnis zur Unabhängigkeit, dem auch egal ist, aus welcher Traditionslinie kommen mag, was da erklingt.
Haberkamp ist mit ihrer Musik bereits jetzt so weit draußen, wie andere nach Jahrzehnten nicht sein werden.
Das ist ein radikaler Anspruch an sie selbst, aber auch ein Glück für die Hörer.

Clara Haberkamp hat etwas, das nur bei ganz wenigen Musikern – zumal im Jazz – funktioniert, das bei ihr aber ein fast schon erschütterndes Wechselspiel von Kompression und Ausdehnung auslöst.
Aus der unentwegten Verkettung kreativer Impulse ergibt sich, wie von selbst, eine Meisterschaft der stringenten Unlogik.
Diese zielführende Unvorhersehbarkeit ist so intensiv wie das Leben, das ja auch nur höchst selten so verläuft, wie wir es gern hätten, dafür aber umso spannungsgeladener ist.
Wenn man Clara Haberkamp eines bescheinigen kann, dann Unerschrockenheit. Ihre Stücke offenbaren gleichermaßen Wucht und Verwundbarkeit.
Sie lösen im selben Moment Nähe und Distanz aus, doch kann man sich auf keinen der beiden Zustände verlassen, denn sie durchdringen einander schneller, als wir uns darauf separat einlassen könnten. Gemeinsam mit ihrem Langzeit-Schlagzeuger Tilo Weber, einem Stoiker auf den Trommeln mit dem gewissen Paul Motian-Gen, und dem norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland, dem Neuzugang ihres Trios, durchpflügt sie Welten, die zutiefst aufwühlend sind. Sie ergreifen eher, als umarmen zu wollen, und lassen nicht mehr los.
Dieser faszinierenden Dramatik kann man sich beim besten Willen nur schwer entziehen kann. Aber warum auch?
Entlastung von der Intensität der instrumentalen Monolithen gewährt das Trio dem Ohr in den gesungenen Songs.
Hier offenbart sich eine ganz andere künstlerische Persönlichkeit als in den Klavierstücken. Das Klavier ist im Kopf zentriert, die Stimme gleitet ihr durch die Finger.
Anstelle des emotionalen Überschwangs tritt plötzlich eine mondäne, unterkühlte Zartheit, ängstlich, schön, und doch zuweilen bedrohlich wie die Schneekönigin.
Erinnert das Klavier zuweilen an Felsen, so wirkt die Stimme wie ein kühler Hauch, der sich jedoch nicht am Stein bricht, sondern ihn umhüllt.
So krass sich diese beiden Wesenheiten auch zunächst widersprechen mögen, so sehr machen sie doch die Gesamtheit der künstlerischen Aussage dieses Labyrinths der Intentionen aus.
~ Wolf Kampmann 03/15

www.clarahaberkamp.com

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Freitag   19. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Shoot the Moon
CD pre-release „Saints & Fools“     Tiger Moon Records

shoot the moonAlmut Schlichting – alto sax
Winnie Brückner – voice
Tobias Dettbarn – bass clarinet
Sven Hinse – double bass
Philipp Bernhardt – drums

Ausgerüstet mit einem Kompositionsstipendium des Berliner Senats machte sich Almut Schlichting im Spätsommer 2014 auf eine Forschungsreise durch die weltliche Musik des Mittelalters, die rauer, vitaler und rhythmischer ist als die Musik der Kirchen und Klöster.
Sie entdeckte folkloristische Liedfragmente, karnevaleske Tanzmusik und skurrile Texte.
Verwoben mit zeitgenössischen Jazzelementen entstand daraus ein neues Konzertprogramm für ihre Band Shoot the Moon.
Unter dem Titel “Saints & Fools” entfaltet sich so eine eigene mittelalterlich-fantastische Welt, bevölkert von weitgereisten Spielleuten, munteren Köchen, französischen Wölfen, spanischen Kaninchen, Eseln mit Bischofsmützen, einer starrsinnigen englischen Königin und dem Heiligen der Kaffeehäuser.

www.shootthemoonberlin.de

 

 




Donnerstag   25. Februar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 

 




Freitag   26. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Blech & Trommel

Lohmühle08_Hübsch-SchubertLu Hübsch – tuba
Christof Thewes – trombone
Michael Griener – drums

Zum ersten Mal spielten sie als Teil des Simon Rummel Ensembles auf dem Moers Festival 2009 zusammen und seitdem wollten sie unbedingt als Trio zusammenarbeiten.
Die räumliche Distanz und zahlreiche eigene Projekte (u.a. Squakk, the multiple joy[ce] orchestra, Undertone Project) hat bisher die Durchführung dieses Planes verhindert.
Da trifft es sich gut, dass Lu Hübsch zufälligerweise in Berlin weilt und Christof Thewes am Vortag mit dem Globe Unity Orchester, sozusagen um die Ecke, in Kopenhagen spielt.
So wird beim Jazzkeller 69 ein erstes Zusammentreffen möglich.

Wer nicht kommt, wird nicht wissen, wie’s geklungen hat. Sicher ist, dass es unterhaltsam wird, denn die Spielfreude der Drei ist legendär.

 

 




Dienstag   1. März '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

 


Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set – no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Donnerstag   3. März '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gaststätte zum heißen Hirten

HeißeHirtenLeitung:
David Heiß –  trumpet, composition

HOLZ
Otto Hirte – ss, as, cl, fl, comp
Adrian Hanack – ts, cl, fl
Marc Doffey – ts, bcl
Ole Sinell – bars, fl

BLECH
Raphael Klemm – tb
Julian Schließmeier – tb
Laurits Quist Bilén – tb
Max Seibert – tp
Fritz Moshammer – tp
Jan Kaiser – tp

RHYTHMUS
Thomas Kolarczyk – b
Leon Griese – dr

Mal solistisch, mal symphonisch. Bilder von siamesischen Zwillingstornados neben einer Frau an der Bar.
Mal Jazz, mal Hiphop. Klänge einer Smallband, die von einer Bigband begleitet wird.
Aufbrausend und bittersüß gleichzeitig. Die Gaststätte zum heißen Hirten lässt sich nicht in ein Stilraster pressen.
Wer Tradition a la Count Basie erwartet, wird genauso überrascht sein, wie Fans von völlig freien Feuerwerken, denn diese Band ist anders.
Eine Bigband ohne Klavier und Gitarre? Unmöglich. Auf keinen Fall.
Kann nicht funktionieren.
„Quatsch!“, sagen die Musiker der Gaststätte zum heißen Hirten.
Sie brauchen kein Harmonieinstrument. Sie haben ja sich: 13 ausgewählte Individualisten, die in ihrer musikalischen
Sprache herausstechen.Eine bunte Blaswerkmischung, zusammengehalten von Bass und Schlagzeug.

Der Wunsch nach dieser Besetzung kam den beiden Gründern Otto Hirte und David Heiß während Ihrer gemeinsamen Zeit im Landesjugendjazzorchester Brandenburg. Sie wollten Ihre eigene Musik mit einer Bigband spielen, die sich klangtechnisch und stilistisch absetzt.
Im Frühjahr 2015 trafen sie sich das erste Mal gemeinsam in Berlin, machten Aufnahmen im Studio des Jazz Institutes Berlin und spielten erste Konzerte.
Die originale Musik, die die Beiden den Mitmusikern auf den Leib geschnitten haben, umfasst über 12-Ton-Kompositionen und Hip-Hop-Beats auch den ein oder anderen Jazzklassiker.

Während die Musiker grooven und swingen, baden sie hier und da in ihrer Vorliebe fürs Groteske.
Vor allem aber machen die 13 Männer eines: Großartige Musik.

 

 




Freitag   4. März '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Die Hochstapler ~ plays the music of Alvin P. Buckley

Die Hochstapler - copyright Pierre ChinellatoPierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Die Hochstapler sind zurück. Während das französisch­italienisch­deutsche Quartett sich zu Anfang noch mit den Kompositionen und Konzepten Anthony Braxtons und Ornette Colemans befasste (dokumentiert auf der Doppel­CD „The Braxtornette Project„, Umlaut Records 2013),  gilt die Aufmerksamkeit nun der Arbeit des Musikers und Pioniers der Wahrscheinlichkeitsforschung Alvin P. Buckley.

Basierend auf Buckleys bahnbrechenden Ideen, bilden Kartenspiele, Alphabete und mathematische Thesen die grammatikalischen Grundlagen für den hochstaplerischen Diskurs.
Unter Verzicht auf jegliche Notation in freiem Austausch angewandt, werden kompositorische Vorlagen nach Belieben eingestreut, aufgegriffen, interpretiert oder ignoriert.
Die Musiker ­ vier unabhängige Akteure ­ bewegen sich mit dem Kompass der Kreativität im Dickicht des Regelwerks, gemeinsam oder allein, souverän, frei und immer in Bewegung.

www.hanneslingens.de/die-hochstapler

 

 




Sonntag   6. März '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Pulsepusher und Sound Habitats

stefan schulzeStefan Schultze – prepared piano
Ludger Hennig – laptop

Beide präsentieren Kompositionen aus den Programmen Pulsepusher und Sound Habitats.
In den Arbeiten für Klavier und Live-Elektronik wird das Verhältnis zwischen Instrument, Mensch und Computer verschiedentlich reflektiert und Interaktionsschnittstellen werden ausgelotet.
Konzipiert für ein 4-Kanal-Lautsprechersystem werden die Kompositionen in Zusammenspiel mit den Flügelklängen im Raum projiziert und verortet.

Klangkünstler Ludger Hennig lebt in Weimar und arbeitet an experimentellen Klangerzeugungen mit unterschiedlichen Objekten und Materialien, live elektronik und installativen Werken.
Von 2009 – 2016 kuratierte er die Konzertreihe für improvisierte Musik (klangkunstprojekte) in Leipzig und lehrt Computermusik am Studio für elektroakustische Musik (SeaM) an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.
Er wirkte zusammen in diversen Projekten mit u.a. Simon Berz, Cyril Bondi, d`incise, Willi Hanne, Hans-Joachim Hespos, Christof Knoche, Kirk Knuffke, Markus Markowski, Rafal Mazur, Robin Minard, Ursula Scherrer, Sciss, Stefan Schultze…
www.klangkunstprojekte.org

Der Komponist und Pianist Stefan Schultze verbindet in seinem Stil Elemente der Neuen Musik, der Improvisation und des Jazz.
Seine Passion gilt sowohl dem kollektiven Klangbild großer Besetzungen, wofür er 2010 mit dem WDR-Jazzpreis für Komposition ausgezeichnet wurde, als auch der Verknüpfung von Improvisation und Komposition in kleineren Besetzungen.
Ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit ist darüber hinaus die Integrierung von Geräuschen, erweiterter Spieltechniken und Präparationen innerhalb seiner Kompositionen.

Stefan Schultze studierte Jazz-Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik, Köln und Komposition an der Manhattan School of Music in New York und gewann zahlreiche Preise , wie z.B. zwei Mal in Folge den Best international Jazz Band-Preis im spanischen Granada, den 1. Preis beim internationalen ArtEZ Composition Contest in Enschede, den Niedersächsischen Jazzpreis 2008 der LAG Jazz, den New Generation-Preis bei Jazz an der Donau sowie den internationalen Biberacher Jazzpreis.
Stefan Schultze gastierte bereits auf vielen nationalen und internationalen Festivals und arbeitete unter anderem mit Nils Wogram, Wu Wei, Herb Robertson, Frank Gratkowski, Matthias Schubert, Paulo Álvares, Martin Lubenov, John Schröder…
www.stefanschultze.com

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Freitag   11. März '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Guitar Summit

Elliott Sharp – guitars
„Joe“ Sachse – guitars
& guests

 

 




Sonntag   13. März '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Peanuts and Vanities

uli gumpertSilke Eberhard – saxes
Ulrich Gumpert – piano

Die Peanuts, diese liebenswerten Kleinigkeiten, von denen manche nicht genug bekommen können.
Oder auch das, was für die einen Kleckersummen, für die anderen unerreichbarer Reichtum bedeutet – durch einen deutschen Banker ist der Begriff zum Unwort eines Jahres geworden.

Die Peanuts und die Vanities, die Kleinig- und die Nichtigkeiten, weil es im Deutschen ja die Kleinstigkeiten nicht gibt.
Bei einem solchen Titel ist Ironie im Spiel, auch Selbstironie, zumindest so etwas wie Augenzwinkern.
Dizzy Gillespies skurriles Stück „Salt Peanuts“, einer der raren Vokaltitel des Bebop, gerät zu Fixpunkten im Fluss des freien Musizierens.
Doch die „Peanuts“ sind in der Tat nicht das Essentielle dieses Duos, das sich ansonsten der Verankerung im Thematischen entzieht und dem Zitieren entsagt.

Was die beiden – Silke Eberhard und Ulrich Gumpert – hier tun, ist Musik erfinden, indem sie einander zuhören und aufeinander reagieren.
Instant composing hat man das einmal genannt, und der Begriff ist gar nicht so schlecht.
~ Ulrich Steinmetzger

www.wagnerverein-jena.de
www.rondomagazin.de

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Donnerstag   17. März '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 

 




 

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