jazzkeller 69 e.V.

Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Sonntag   16. Dezember '18    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Where’s Africa

 Where's AfricaOmri Ziegele – sax, uzbek flute, voice
Yves Theiler – piano, reed organ, melodica, voice
Dario Sisera – drums, percussion

Dieses Trio ist die Fortsetzung der ehrwürdigen ersten Ausgabe, die Omri Ziegele zusammen mit Irène Schweizer und Makaya Ntshoko 2007 gegründet hatte.
Das Trio hat sich allem Südlichen verschrieben; dem Rhythmischen, Schweisstreibenden, Jubelnden, Ekstatischen.
Das Repertoire umfasst von fröhlicher südafrikanischer Kwelamusik bis zu eigenen liedhaften Stücken vieles, was im Geiste der menschlichen Ursprungssprache geschrieben wird; und alle drei Musiker sind furiose Improvisatoren, die die Vorlagen weit über den Rand dessen hinauskatapultieren, was man landläufig unter braven Leuten kennt – eine flammende Ansprache an Herz & Nieren — Und hüpfende Beine!
omriziegele.ch/Video

 

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:

Ist Africa ein Ort? Mitten in Zürich lag in den 60er Jahren Afrika. Genauer: das Café Africana, das in der ordentlichen deutschschweizer Stadt ein Anlaufpunkt für Migranten aus dem Süden war.
Zum Beispiel für die aus Südafrika exilierten Abdullah Ibrahim, Makaya Ntshoko und Johnny Gertzke, die dort als „Dollar Brand Trio“ auftraten und eine wichtige Inspirationsquelle für die Befreiung des Jazz in Europa wurden. Die Pianistin Irene Schweizer etwa war dort ebenso Stammgast.
Omri Ziegele gehört zur zweiten Generation der Schweizer Jazzmusiker, hat lange im Irene Schweizer Trio gespielt, und geht mit dem eigenen Trio „Where is Africa?“ der Frage nach, was Afrika ausmacht: die GPS-Koordinaten? Eine Hautfarbe? Eine (Ton-)Sprache?

Vor dem Konzert erzählt er im Gespräch mit „Assi“ Glöde von den Ergebnissen seiner Forschung.

 

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 




Dienstag   18. Dezember '18


Wir trauern um Jochen Gleichmann
Sein Begräbnis findet heute um 11 Uhr in Rahnsdorf statt

 

Jochen Gleichmann...hier an der MundharmonikaDer Trompeter Jochen Gleichmann verstarb am 28.11. 2018 nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin.

Er wurde 1941 in Stützerbach (Thüringen) geboren.
Jochen Gleichmann begann seine musikalische Karriere Mitte der Sechziger Jahre, zuerst in der Rockmusik (Modern Soul Band, SOK), danach in den Siebziger Jahren in der Jazzszene (Klaus Lenz Big Band, Uschi Brüning) und später in verschiedenen Workshop-Bands (Uli Gumpert Workshop Band, Nationales Jazzorchester der DDR, I, II, III).

Seit ihrer Gründung war er Mitglied der Hannes Zerbe Blechband, mit der er bei internationalen Festivals auftrat.
1996 engagierte ihn der Trompeter und Komponist Paul Schwingenschlögl für sein neu gegründetes Ensemble „African Chase Experience“, das bei vielen renommierten Jazz- Festivals auftrat.
In dieser Band spielte Gleichmann nicht nur im dreistimmigen Trompeten-Bläsersatz, sondern konnte auch sein solistisches Können auf der Trompete, dem Flügelhorn und der Mundharmonika zeigen.

 

 

 




Montag   24. Dezember '18



xmasquartet

Allen Freunden des Jazzkeller 69 e.V. ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins jazzige Jahr 2019.

Durch Mitgliedschaft in unserem Verein erhöhen sich unsere Eigenmittel und sichern die kontinuierliche Fortsetzung unserer Veranstaltungen.

Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

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Freitag   28. Dezember '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mosaik – Silke Eberhard and friends

silke eberhardSilke Eberhard – alto sax, clarinet, bass clarinet
Jan Roder – bass
featuring:
Almut Schlichting – alto + bariton sax
Nikolaus Neuser – trumpet
Ulrich Gumpert – piano
Yorgos Dimitriadis – drums

Bert Noglik schreibt zum aktuellen Album des Silke Eberhard Trios: “Es gleicht einer Einladung in das imaginäre Gasthaus, einen Ort, an dem die moderne Jazztradition im Raum schwebt und im gemeinschaftlichen Spiel neu ausgeformt wird. Dabei sind die Fenster weit geöffnet, so dass sich bei allen Reminiszenzen an die Geschichte dieser Musik ein beglückendes Gefühl von Freiheit einstellt.“

Wir haben Silke gebeten, zwischen den Feiertagen Gäste dazu zuladen. Mosaikartig werden die Besetzungen wechseln und spannende Beziehungsgeflechte weben und miteinander, wie auch solistisch, vielfältige sehr eigen und zugleich vertraut anmutet Klänge flechten.

 

 




Freitag   4. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Dag Magnus Narvesen Kvintett

Dag Magnus Narvesen kvintettAxel Dörner – trumpet
Tobias Delius – tenor sax, clarinet
Håvard Wiik – piano
Antonio Borghini – bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Der norwegische Schlagzeuger Dag Magnus Narvesen hat neben seinen Auftritten mit improvisierter Musik u. a. mit Conny Bauer oder Alexander von Schlippenbach auch eine längere Geschichte als Komponist, die in seinem norwegisches Oktett DAMANA entdeckt werden kann.

Sein Quintett vereinigt einige der interessantesten und innovativsten Jazzmusiker der Berliner Szene, um ein neues Reich der frei improvisierten Jazzmusik zu schaffen.
Die Gruppe arbeitet mit Kompositionsrichtlinien, die diese unglaublich talentierten Musiker inspirieren und leiten.

dagmagnus.com

 

 




Freitag   11. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Alexander von Schlippenbach Berlin Trio

alex von schlippenbachAlexander von Schlippenbach – piano
Antonio Borghini – bass
Heinrich Köbberling – drums

„Ich habe von Anfang an Gruppen aufgebaut, mit denen ich bestimmte Ideen über lange Zeiträume entwickeln und verbessern kann.
Orthodoxen Ideologien zufolge ist Improvisation nur dann legitim, wenn die Musiker sich nie zuvor gesehen haben, weil sie nur dann rein und frei wäre.
Für professionelle Musiker ist dieser theoretische Ansatz völlig irrelevant, denn wir wollen nicht nur experimentieren, sondern unsere Sachen vorführen und Geld dafür haben. Das Experiment gehört ins Labor, nicht auf die Bühne.“
~ Alex v. Schlippenbach ( tip-berlin.de/das-schlippenbach-walsdorff-quartett )

 

 




Samstag   12. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hütte and guest play Robert Wyatt

Max AndrzejewskiJohannes Schleiermacher – saxes
Tobias Neumann – guitar
Andreas Lang – bass
Max Andrzejewski – drums

guest:
Cansu Tanrikulu – vocal

Jörg Hochapfel – orgeln

Der Schlagzeuger und vielseitig aktive Komponist Max Andrzejewski fühlt sich seit je her Robert Wyatts abgrundtief ehrlichen, feinen, humorvollen musikalischen Welt sehr verbunden. Seine Band HÜTTE, erweitert durch die junge Ausnahme-Sängerin Cansu Tanrikulu und den Keyboarder und Multiinstrumentalisten Jörg Hochapfel, präsentiert nun eine ekstatische und zugleich feine, brüchige Interpretation von Songs verschiedener Schaffensperioden Robert Wyatts. Das Programm ist eine dramaturgisch durchdache Feier für diesen großen Mann.
Hier Robert Wyatts Kommentar zu diesem Projekt: „This project is great for my sense of still being alive , knowing that these brilliant young musicians look my way for a moment. Please thank them from me. They have my profound gratitude.“
Sich mit britischem Jazz zu beschäftigen bedeutet immer auch sich mit britischem Pop auseinanderzusetzen. Aber was heißt das? Das tausendste »Beatles in Jazz«-Projekt starten oder, noch schlimmer, aufwärmen? Nein, nicht bei uns.
Auch das hundertste »Bowie in Jazz«-Projekt wollten wir nicht. Stattdessen schauen wir auf ein großes Vorbild David Bowies und jene Ära der Musikgeschichte, in der sich Rock und Jazz so nah waren wie nie, insbesondere in Großbritannien und den USA. Musiker wie Frank Zappa, Jimi Hendrix und Miles Davis, aber auch Bands wie Weather Report und Soft Machine prägten die Fusion-Ära der 60er- und 70er-Jahre.

 

 

 




Donnerstag   17. Januar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 

 




Freitag   18. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hanns Hassler & Berlin friends

hans hasslerHans Hassler – acccordeon
Gebhard Ullmann – bass clarinet
Nikolaus Neuser – trumpet u. a.

Hans Hassler ist der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon.
Der 1945 in Graubünden geborene Musiker überrascht seit über 30 Jahren mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Schweizer Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation oder klassische Interpretationen.
Stilistisch nicht fassbar und doch kantig seinem Weg verpflichtet, begeistert Hans Hassler mit grandios verspielter Musikalität, abgründigem Humor und überraschenden Grenzgängen.
Seine Erscheinung, sein Schalk, seine Virtuosität und sein unerhörtes Spektrum von Ländler bis Jazz machen seine Performances zum Erlebnis.

ich-lasse-mich-lieber-holen

 

 




Sonntag   20. Januar '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


HASSLER

hans hasslerHans Hassler – acccordeon
Gebhard Ullmann – bass clarinet
Jürgen Kupke – clarinet

Der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon. Der 1945 in Graubünden geborene Musiker brilliert mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation und klassische Interpretationen.
2008 setzte er mit seinem Debüt-Soloalbum «Sehr Schnee, sehr Wald, sehr» einen deutlichen Akzent in die Schweizer Musiklandschaft.

Nun folgt der zweite Streich: Seit mehreren Jahren arbeitet Hassler an einer Hommage an einige der Urmusiker des Schweizer Ländlers: an Paul Kollegger, der weder Noten lesen noch seine Melodien aufschreiben konnte, der aber jede Session zum Kochen brachte, an Hans Fischer, den Schwyzerörgeler, genannt Grossmufti der Bündner Ländlermusik, an Luzi Brüesch und Kasi Geiser.
Hans Hassler ehrt seine Vorfahren, indem er ihre Musik neu interpretiert und auf eigene Weise weiterführt.
In unterschiedlichen Kombinationen. die sich alle um das Akkordeon von Hans Hassler gruppieren, beteiligen sich Hasslers altbekannte Weggefährten.

 

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:

„No Blah-Blah!“ hieß das Kulturhauptstadtprogramm mit über 60 Konzerten in 20 Städten Europas, das Nadin Deventer einst für die Ruhr.2010 zusammenstellte.
Inzwischen ist die „Netzwerkerin einer neuen Generation“ (Der Westen 22.2.2013) die erste Leiterin des alt-ehrwürdigen Jazzfests Berlin und stellt mit ihrer ersten Ausgabe gleich eine wesentliche Frage: „When did your heart break?“

Genau die Richtige, um ihr einmal wichtige Fragen zu stellen:
Wie arbeitet man als Festivalmacherin?
Wie frei ist eigentlich der Jazz heute? Also offen, divers und integrativ?
Wie ist es dir ergangen mit der Berufung, wurdest du mit offenen Armen empfangen oder überwiegen Schranken und das altbewährte Platzhirschtum und Blah-Blah?
Sicher nicht in diesem Gespräch mit Tobias Richtsteig.

 

 

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 




Freitag   25. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Montok

edith steyer foto: dietmar listeEdith Steyer – clarinet
Theo Nabicht – bass clarinet
Theo Jörgensmann – clarinet
James Banner – bass
Michael Griener – drums

Das Quintett verbindet Kompositionen der klassischen Moderne mit Jazz, Free Jazz und Improvisierter Musik.
Dabei sind Bearbeitungen von Béla Bartók, Paul Hindemith und Thelonious Monk, aber auch Eigenkompositionen zu hören.
Die Gegenüberstellung der Musik dieser Ikonen des 20. Jahrhunderts lässt sowohl die Unterschiede als auch die Parallelen ihrer Klangsprache deutlich werden.
Die Bearbeitung der Stücke sowie die Öffnung für die freie Improvisation verleiht ihnen ein neues Gewand und transportiert sie ins Hier und Jetzt.

 

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Freitag   1. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Thomas Borgmann Trio ~ One for Cisco

one for cisco: thomas borgmann trioThomas Borgmann – reeds
Max Johnson – bass
Willi Kellers – drums

Als Thomas Borgmann und Willi Kellers im Januar 2015 zum Tenor-Festival ins New Yorker IBeam eingeladen wurden und ihnen Max Johnson als Bassist vom Veranstalter an die Seite gestellt wurde, war dies ein Glücksfall.
Vom ersten Ton an war dies „one of the magical sets that you don’t forget“, wie es Bruce Lee Galanther von der Downtown Music Gallery N.Y. beschreibt, und für JazzRightNow, New York war es the Best Live Concert 2015.
Kurze Zeit später wurde das Konzert bei NoBusiness-Records als One for Cisco veröffentlicht und von der Kritik gefeiert.

Max Johnson ist ein Bassist, Komponist und Bandleader mit Sitz in New York City. Bekannt für seinen großen Klang, eklektischen (im guten Sinne) Stil und freudige Umtriebigkeit, hat sich Johnson sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Improvisierte Musik einen Namen gemacht und spielte u.a. mit Legenden wie Anthony Braxton, John Zorn und Muhal Richard Abrams.
Zusätzlich ist er „first call“ Bluegrass Bassist und spielt mit Sam Bush, David Grisman und Traveling McCourys & Tony Trischka.
Mit 6 Alben als Leader und über 1500 Konzerten unter seinem Gürtel hat sich Johnson als wahre Kraft am Bass und eine einzigartige, aufregende Stimme als Komponist erwiesen.

„It will take much more than a ‘Washington read’ of Thomas Borgmann’s résumé to experience the breadth and scope of his dedication to modern music, his grasp of tonal colour, the vivid timbre of his saxophones and his gift for both the vigour and gentleness of the rounded note.
However, it only takes a few bars of ‘One for Cisco’ for a listener – not just the trained ear – to marvel at all these qualities as the notes in question emerge from the bell of his saxophone, rise as if they are lighter than air, pirouette like an ensemble of dancers executing a complex, balletic choreography of his own making.
(…) The result is a masterful workout of modern music both composed and improvised by three marvellous musicians.“
~ Raul da Gama, 9’2016, jazzdagama.com

„Borgmann carves out his insistent motivic and timbral variations with a broad breathy vibrato. However far out he goes, with falsetto asides and false-fingered bleating, there remains a melodic core to his work.
One of the masters of European free jazz drumming, Kellers rarely settles into a regular rhythm, but there’s always a pulse. His repeated phrases mesh well with the hornman, while the steady contrapuntal stream from Johnson’s big-toned bass means he fits right in.
On tenor Borgmann plays as if he has some old spiritual at the back of his mind, never explicitly stated, but always informing his choices.“
~ John Sharpe @ allboutjazz.com

 

 

 




Dienstag   5. Februar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   8. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Enemy

Kid DownesKit Downes – piano
Petter Eldh – bass
James Maddren – drums

Enemy sind drei Jazzmusiker der neueren Generation, die sich alle bereits vor der Gründung dieses Trios mit unterschiedlichen Projekten einen Namen gemacht haben.

Die beiden Briten Kit Downes und James Maddren arbeiteten unter anderem mit so bekannten Interpreten wie Joe Locke, Dennis Rollins, John Warren, Jim Hart und Kenny Wheeler und waren auf zahlreichen Jazzfestivals in ganz Europa zu hören.
Frans Petter Eldh wurde in Schweden geboren und war in den vergangenen Jahren als Bassist für Django Bates und Tom Lord tätig.

Enemy zeichnen sich besonders durch ihr Zusammenspiel aus. Obwohl das Klavier eine führende Position in der Band einnimmt, ist die Rhythmusgruppe mit Bass und Schlagzeug mehr als nur eine Begleitband.
Jeder der drei Musiker steuert gleichberechtigt seine Ideen zum Gesamtsound der Band bei. So entsteht eine ganz eigene und eigenwillige Interpretation von modernem Jazz, die gleichermaßen melodisch, mitreißend und interessant ist.
Im Oktober 2016 spielte das Trio das erste Mal für den Jazzkeller 69. Bei ihrem zweiten Auftritt, stellen sie ihr im Mai 2018 erschienenes Debüalbum vor.

www.kitdownes.com/Projects/Enemy

 

 




Freitag   15. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Didrik Ingvaldsen Ensemble

Didrik IngvaldsenRadim Hanousek, Tobias Delius – saxes
Didrik Ingvaldsen, Nikolaus Neuser – trumpets
Johannes Lauer – trombone
Rieko Okuda – piano
Marian Friedl – double bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Der norwegische Trompeter und Jazzkomponist Didrik Ingvaldsen und seine tschechisch-norwegisches Ensemble ignorieren nicht nur geografische, sondern auch stilistische Grenzen.
Die Stücke pendeln irgendwo zwischen Bläser-reicher Bigband und kompaktem Trio Jazz, ohne in vorhersehbarer Weise zwischen diesen Modi zu wechseln.

Das DIDRIK INGVALDSEN ORCHESTRA ist eine Entdeckung wert … nicht nur oder vielleicht sogar zuallerletzt für E-Musik-Liebhaber. Kein Witz, das Ding bereitet bei aller gefühlten Intellektualität gehörigen Spaß.
Tatsächlich scheint alles möglich – Experimente und Free Jazz treffen auf Broadway, hohe Kunst und Jazzclub.

Didrik-Ingvaldsen-Orchestra

 

 




Sonntag   17. Februar '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Zinc & Copper play Keith Tippett

Keith TippettPaul Schwingenschlögl – trumpet, flugelhorn
Elena Kakaliagou – frenc horn
Hilary Jeffery – trombone
Robin Hayward – tuba
Rozemarie Heggen – bass
Yorgos Dimitriadis – drums

Trio
Julie Tippetts – vocals
Keith Tippett – piano
Willi Kellers drums

Die neue, von Tippett komponierte Suite ist das zweite große Projekt im Bereich Jazz, des Ensembles Zinc & Copper.
Das Erste fand zum Jazzfest Berlin 2017 mit dem Trompeter und Komponisten Amir ElSaffar statt.
Keith Tippett ist einer der bedeutendsten Pianisten und Komponisten der britischen Jazz-Szene.
Hilary Jeffery hat ihn zum ersten Mal Anfang der ’90er getroffen, als er seine berühmte Jazzwerkstatt bei der Dartington Sommerschule besuchte.
Zum Konzert im Exploratorium Berlin von Tippett und Moholo im September 2017 gab es ein Wiedersehen bei dem Jeffery die Idee eines Kompositionsauftrages vorschlug, die von Tippet begeistert aufgenommen wurde.

Zinc & Copper („Zink und Kupfer“) wurde 2005 von Robin Hayward gegründet. Die Formation von Horn, Posaune und Tuba bildet die Basis für ein variables Ensemble von Blechbläsern, das sich durch innovative Forschung und Pionierleistungen auszeichnet.
lm Übergang von der Renaissance hin zum Barock, lange bevor moderne „Ventilinstrumente“ erfunden wurden, hatte das Blechbläserensemble dieselbe Bedeutung wie andere Kammermusikbesetzungen.
Zinc & Copper hat sich zum längerfristigen Ziel gesetzt, das Profil des Blechblasensembles im 21. Jahrhundert neu zu definieren und diese Art der Kammermusik zu einem wieder stärker beachteten Stand zu verhelfen.

www.zincandcopper.org

Gefördert von Musikfonds e. V.

 

 




Donnerstag   21. Februar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 

 




 

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