Samstag 23. August - 12. Oktober 2014: NoVilla

Ausstellung Manfred Schulze - Malerei / Grafik

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 14 - 18 Uhr
während der Konzerte und nach Absprache.

Als Musiker und Komponist war Manfred Schulze (17.08.1934 - 25.07.2010) Autodidakt und galt immer als Außenseiter. Mit seinen Konzepten für Bläserquintett erregte er seit Ende der 60er Jahre Aufsehen.
Als Maler und Plastiker blieb Manfred Schulze weitgehend unbekannt, obwohl sein bildnerisches Werk in seinem Leben einen großen Raum einnimmt. Es werden Arbeiten gezeigt die in den 70iger und 80iger entstanden. Ab 1991 war Manfred Schulze gezwungen, aufgrund einer schweren Erkrankung, seine künstlerische Laufbahn zu beenden. Ab 1994 wurde er in einem Berliner Heim gepflegt.

 

 

Mittwoch   27. August 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


WTTF

roger turnerPhillipp Wachsmann – violin, electronics
Roger Turner – percussion
Pat Thomas – electronics
Alexander Frangenheim – bass

„Alles geschieht im Fluss und gleichzeitig bezieht jeder der Beteiligten systematisch Stille in sein Spiel ein, als Mitdenken des Raumes für die Aktionen der Mitmusiker.
Eine subtile Koordination, zuweilen eher Interjektionen als überbordende oder dauernde Interaktion ist für dieses Quartett typisches Merkmal.
So entsteht eine komplexe Orchestrierung aus einerseits krassen Klängen und Geräuschen von Elektronik und Perkussion, aus Zersplitterung durch erweiterte Instrumentaltechniken und aus höchster Verdichtung aller vier Beteiligten.
Andererseits gibt es das Lyrische der beiden Streicher.
Ungewohnt weit schwebende Kantilenen, die sich in freie Räume setzen, diese weit ausformen und einen Kontrapunkt der Zeit bilden.
Dabei laufen sie nie Gefahr abzustürzen – zu präzise ist das Umfeld an Respektlosigkeit, Humor und zuweilen unerbittlichem Kontrast.
Verspieltheit auf der Rasierklinge.
Dynamik, extreme Klangvielfalt, höchste gegenseitige Aufmerksamkeit, Kollektivsinn, Imagination, Fantasie.“
~ Jean-Michel Van Schouwbourg

 

 




Freitag   29. August 2014   -   Einlass: 17:00    Beginn: 17:30     jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


20 Years Of Democracy In South Africa
Celebrating the 75th birthday of Hugh Masekela

Hugh MasekelaHelmut Forsthoff – tenor sax
Paul Schwingenschlögl – trumpet
Ibrahim Baba Dango – percussion, vocals
Arsène Cimbar – djembe
Gerhard “Kubi” Kubach – bass
Denis Stilke – drums
Paul Schwingenschlögl – trumpet, fluegelhorn

anschließend Session mit den anwesenden Musikern + South African Dance Music von CD

Wie nach ’45 der Bebop, dann der Cool Jazz, verbreitete sich ab der zweiten Hälfte der 50er von New York aus auch der rauere, dem Blues wieder nähere Hardbop schnell in den jazzinfizierten Teilen der Welt.

In Südafrika eignete sich der Hard Bop gut, ihn mit Melodien und Rhythmen der schwarzen Südafrikaner, besonders der der Kap Region, zu verbinden. Die beiden herausragenden Bands dieser eigenständigsten Jazzform der Zeit, die in der Kap Region entstanden war, wirkten bald auch nach Europa und in die USA zurück: Die Blue Notes um Chris McGregor blieben 1964 im europäischen Exil.

Schon ’61 waren die etwas älteren Jazz Epistels um Hugh Masekela und Dollar Brand hier im Exil geblieben.
Während die Blue Notes-Musiker bald den ersten europäischen Free Jazzern beibrachten, dass auch im Free Jazz packende Rhythmen und Melodien nicht unbedingt verboten sein müssen, wurde Hugh Masekela bald in den USA erfolgreich und trieb dort die Verbindung von Kwela-Musik und Township-Jazz mit Soul Jazz voran, die durch seine Aufenthalte in Westafrika auch mit dem Afrobeat der Musiker um Fela Kuti angereichert wurde.

In der DDR fand der avanciertere Hardbop und bald auch Free Bop etwa 1962 mit dem Manfred-Ludwig-Sextett u.a. mit Manfred Schulze und “Luten” Petrowsky überzeugende Vertreter.
Mit beiden spielte später z.B. in der Klaus Lenz Bigband und in Hanno Rempels Werkstatt Ensemble auch Helmut Forsthoff.

Seit 1987 gibt es das weiterhin in dieser Tradition bopende Helmut Forsthoff Trio, das des Öfteren mit dem Trompeter Paul Schwingenschlögel zum Quartett erweitert wird. Schwingenschlögel organsiert aber auch immer wieder gerne weltmusikalische Projekte jenseits von nur leicht exotisierendem ‘Gewürz-Pop’.
So lag es nahe, dass anlässlich des 75. Gebutstages von Hugh Masekela Schwingenschlögel ein Ensemble aus erfahrenen Bop-Jazzern und afrikanischen Percussionisten zusammengestellt hat. Matthias Oberg

Coop mit www.movingpoets.org

 

 




Freitag   5. September 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD Pre-Release “Roads, Doves and other Stuff”
Absolutely Sweet Marie – Labeltaufe: Tiger Moon Records

ABSOLUTELY SWEET MARIESteffen Faul – trumpet
Matthias Müller – trombone
Alexander Beierbach – saxes
Max Andrzejewski – drums

Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Bob Dylans.
In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammermusikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.

Einige der ausgewählten Dylan-Songs werden von ABSOLUTELY SWEET MARIE in ihrem Ganzen für die Besetzung arrangiert, andere werden in ihrer bestehenden Form in einen neuen musikalischen Kontext gestellt; oft werden aber auch nur Bruchstücke übernommen, welche als Ausgangsmaterial für eigenständige Kompositionen dienen.

www.alexanderbeierbach.de
http://tigermoonrecords.com

 

 




Mittwoch   10. September 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

gebhard ullmann
Basement Research
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet

Steve Swell – trombone
Julian Arguelles – bariton + sopran sax
Pascal Niggenkemper – bass
Gerald Cleaver – drums

Basement Research präsentierte vier der interessantesten Individualisten der neuen Jazz Generation mit ihrer ganz persönlichen Sicht der Dinge.

Gestartet 1995 in New York, war es gleichzeitig der Beginn der Achse Berlin/New York in deren Folge Gebhard Ullmann nach New York zog und bis heute dort aber auch in Berlin eine ganze Reihe von hochgelobten transatlantischen Projekten initiiert hat.
Von „Basement Research“ liegen in verschiedenen Besetzungen fünf CDs vor, die allesamt auf beiden Seiten des Atlantiks hervorragend aufgenommen wurden.

„Ullmann an Bassklarinette und Saxophon ist ein exzellenter Musiker, ein Jazzmusiker, der wider den Ernst der Musik die humorvolle Freiheit propagiert.
~  Bündner Tagblatt, Chur

www.gebhard-ullmann.com

 

 




Donnerstag   11. September 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor   AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

LINA ALLEMANO
GWAM!

Lina Allemano – trumpet
Michael Griener – drums
Christian Weber – bass
Rudi Mahall – clarinets

Die in Deutschland kaum bekannte Trompeterin und Komponistin gehört zur agilen Szene in Toronto.
Mit ihrem Quartett hat Lina Allemano seit 2003 fünf Alben eingespielt. Beim Jazzkeller 69 ist sie mit bekannten Berliner Kollegen zu erleben.

Universell geschult in den Spielweisen des Jazz, schreibt Lina Allemano spannende Stücke zwischen Tradition und Avantgarde, Struktur und Freiheit. Ihre Kompositionen sind derart individuell, dass viele Rezensenten, die sich die Alben ihres Quartetts angehört haben, entweder gar nicht erst nach Referenzen suchen oder sich mit der Frage nach musikalischen Vergleichen schwer tun.

www.linaallemano.com

 

 




Freitag   12. September 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

christoph thewes
Thewes Trio + Die Hochstaple
r

Thewes Trio
Christof Thewes – trombone
Tomas Ulrich – cello
Martin  „Schmiddi“ Schmidt – mandoline

Die Hochstapler
Pierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Mandoline und Mondschein“ ist ein Evergreen-Schlager aus den 1950er Jahren.
Die Mandoline ist im Jazz eher exotisch, jedoch „Schmiddi“ beschäftigt sich seit Langem mit New-Jazz, Neuer Musik und Improvisation in allen ihren Facetten.
Er arbeite mit zahlreichen Projekten und Musikern aus den Bereichen Jazz, Neue Musik, Rock sowie mit Symphonie-Orchestern, Theater, Rundfunk-, Fernseh- und Plattenproduktionen.
Auch der Cellist, New York lebend, chargiert zwischen modern Jazz und zeitgenössischer Musik.
Mondschein ist trotzdem nicht hörbar. Die Drei spielen seit 2003 zusammen und kreieren dabei eine akustische Musik auf höchstem Niveau zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Neuer Musik und Jazz in einer einzigartigen Besetzung.
www.christofthewes.de

Die Hochstapler - copyright Pierre Chinellato5 (1) (Small)Die Hochstapler sind zurück. Während das französisch-italienisch-deutsche Quartett sich zu Anfang noch mit den Kompositionen und Konzepten Anthony Braxtons und Ornette Colemans befasste (dokumentiert auf der Doppel-CD “The Braxtornette Project”), wird nun eigenes Material verarbeitet. Im Rahmen einer Residenz des Festival Météo (Mulhouse) konnten die vier Hochstapler neue Strategien, Kompositionen und Spielkonzepte entwickeln, wobei hier Spielen durchaus im Sinne von Spiel verstanden werden kann: Dieses neue Repertoire ist das Regelwerk und die Landkarte für das Territorium, in dem sich die vier Musiker mit dem Kompass der Kreativität bewegen, gemeinsam oder allein, frei und immer in Bewegung.

Stimmen zu “The Braxtornette Project” (2CD, UMLAUT Records, 2013):
“sensationell gut gelungen” skug, Österreich
“brillante Darbietung, durch und durch braxtornettesk, schneidig, quick, quirlig überschießend” Bad Alchemy, Deutschland
“ein Schallwerk von intensivster Farbigkeit, Suspense, hitziger Verve und weitgefasster Ästhetik” Platte des Monats, freiStil, Österreich
“Excellent projet, vivement conseillé.” Improv-Sphere, Frankreich
“Anyone with more than a passing interest in either composer, or simply interested in the current European jazz scene, should snatch this baby up.” Brian Olewneck, Just Outside
“Allt sprudlar som glad kolsyra.” Lira, Schweden

www.umlautrecords.com

 

 




Sonntag   14. September 2014  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Plays Monk

Alexander von SchlippenbachAlexander von Schlippenbach – piano solo

„Es überrascht nicht, dass Deutschlands wichtigster Free-Jazz-Pianist in die Welt des Thelonious Monk eintaucht.
Der Amerikaner mit dem kantigen, unverwechselbaren Spiel schlechthin muss als einer der wichtigsten Anreger des Berliners gelten.
Es geht also um das Wie dieser Annäherung. Und das ist sehr bemerkenswert, denn Schlippenbach blendet in den Reigen der Jazzklassiker von „Epistrophy“ bis „Pannonica“ immer wieder eigene Stücke ein, die den Altmeister nahtlos weiterdenken.“
~ Ulrich Steinmetzger, LVZ

www.intaktrec.ch

 

 




Donnerstag   18. September 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor   AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
“First Class” Prize Winner 2012 “International Big Band Concours”des Meerjazz Festival in Hoofddorp (bei Amsterdam).
Im Mai 2013 gewann JayJayBeCe bei diesem Festival in der nächst höheren Kategorie, das Finale gegen das JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen und damit den 1. Preis in der Top-Klasse (Semiprofis)!

HOLZ: Patrick Hamacher, Markus Mudrich, Laurenz Welten, Niko Zeidler, Andres Reifgerst
BLECH: Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets; Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone
RHTYMUS: Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 

 




Samstag   20. September 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Elektroakustischer Kongress

Elektroakustischer KongressStefan Poetzsch – violin, viola, live elektronik
Eyal Maoz – guitar, liv eelektronik
Njamy Sitson – african instruments, vocals
Frank Gratkowski – saxes, clarinet
Hermann Stengel – digital drums, drums
Peter Ajtay – drums

„Mit Frank Gratkowski, Eyal Maoz und mir sind an diesem Kongress Musiker beteiligt, die auch als Komponisten und Interpreten von zeitgenössischer Musik und Klangperformances beteiligt sind.

Wir drei sehen uns in einer neuen Generation von Komponisten, die die Improvisation und spontane Komposition genauso pflegen und somit keinen qualitativen Unterschied zwischen Beidem beschwören.
Die Schlagzeuger Hermann Stengel und Peter Ajtay sind Meister der starken Grooves, welche wiederum im Pop und Jazz maßgeblich sind, aber bei uns durchaus mit barock anmutenden Geigenpassagen zusammenfallen können.

All diese Herangehensweisen schließen sich in keiner Weise aus, Unterschiede werden dabei nicht nivelliert, sondern als spannende Herausforderung kreativ umgesetzt.
Immer stehen dabei der Gesamtklang und die gemeinsame Schwingung aller Beteiligten im Focus.
Die Elektronik sowie die Manipulation von Klängen eröffnet bei diesem Projekt ein weiteres Feld. Klänge, die auf akustische Weise nicht erzeugt werden können, fließen in diese Musik ein und bilden oft ein Bindeglied oder auch die Basis für ausschweifende Improvisationen.“
~ Stefan Poe tzsch

elektroakustischer-kongress.html

 

 




Freitag   26. September 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ta Lam 11

TaLam kulturzeitschriftGebard Ullmann – bass clarinet, sopran sax, flute
Hinrich Beermann – bariton sax
Daniel Erdmann – tenor sax
Vladimir Karparov – tenor sax
Jürgen Kupke – clarinet
Joachim Litty – bass clarinet
Heiner Reinhardt – bass clarinet
Volker Schlott – alto sax, sopran sax, flute
Michael Thieke – alto clarinet
Benjamin Weidekamp – clarinet, alto sax
Hans Hassler – accordeon

Wer die Besetzungsliste liest, wird sich die Augen reiben; zehn Holzblasinstrumente und ein Akkordeon – und sonst nichts.

Das kann nur viel Luft bedeuten und wenig Substanz.
Wer sich jedoch einlässt auf das Abenteuer Tá Lam 11, der wird Hörerlebnisse haben, die nirgends auf der Welt möglich sind.
Denn es gelingt Ullmann, aus der Kombination der diversen Saxophone und Klarinetten einen Klang zu gestalten, der einem klassischen Orchester nahe ist, mit einem ähnlichen Klangvolumen und einer ähnlichen Klangpalette.

Gleichzeitig swingt das Ensemble in bester Jazztradition und wenn zwei oder mehr Baritonsaxophone oder Bassklarinetten rhythmische Riffs spielen, die wie Felsen in der Brandung stehen, dann bleibt manch einem Zuhörer das Herz stehen.
In bester „Four-Brothers“-Manier verschmelzen die Holzblasinstrumente zu einem einzigen und immer wieder werden Soli aus dem Musikmonument herausgemeißelt und schmücken mit schimmernden Verzierungen.
Nicht zuletzt Hans Hasslers Akkordeon bietet hier vielfältige Möglichkeiten.

 

 




Samstag   27. September 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hans Hassler & friends (Sonderkonzert)

Hassler SW02 (Small)Hans Hassler – accordeon
Silke Eberhard – alto sax, clarinet 
Volker Schlott – sopran + alto sax
Steve Heather – drums

Hans Hassler ist der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon.
Der 1945 in Graubünden geborene Musiker überrascht seit über 30 Jahren mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Schweizer Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation oder klassische Interpretationen.

Stilistisch nicht fassbar und doch kantig seinem Weg verpflichtet, begeistert Hans Hassler mit grandios verspielter Musikalität, abgründigem Humor und überraschenden Grenzgängen.
Seine Erscheinung, sein Schalk, seine Virtuosität und sein unerhörtes Spektrum von Ländler bis Jazz machen seine Performances zum Erlebnis.

ich-lasse-mich-lieber-holen

 

 




Freitag   3. Oktober 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Clarinet Madness

Joergensmann-01-ndr10-quad-300x300Michael Marcus – clarinet
Theo Joergensmann – clarinet
Jonathan Robinson – bass

Wenn erstmalig Michael Marcus (New York) und Theo Jörgensmann (Brüel) zusammentreffen, verspricht dies ein Highlight für Klarinettenfreunde zu werden. Theo Jörgensmann hat seit den 70′ern, Michael Marcus seit den 80′ern wesentlich mit zur Renaissance der Klarinette im Jazz beigetragen. Beide sind herausragende Inside-Outside-Improvisatoren, Meister des Wechsels zwischen konzeptionell gebundenen und frei improvisierten Passagen. Beide treffen sich darin auf dem Feld des Free-Bop. Doch darüber hinaus dürften die starken Bezüge zur europäischen Neuen Musik in Jörgensmanns Spiel zusätzlich auch für kontrastreiche Spannung sorgen. Für ihre Berliner Begegnung haben sie sich mit dem seit einigen Jahren die Berliner Szene bereichernden Jonathan Robinson aus New Orleans einen sehr vielseitigen Kontrabassisten ausgesucht, mit dem sich die weiten Felder ihrer musikalischen Erfahrungen beiderseits des Atlantiks umfassend ausloten lassen dürften. Matthias Oberg

http://www.michaelmarcusmusic.com

 

 




Dienstag   7. Oktober 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Session opening by Club Jazz Debakel

Henrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, percussion

Man kann ja einiges sagen, aber melancholisch sind sie nicht.
Penetrant frohsinnig zum Glück auch nicht. Eher freundlich – kultiviert mit jenem gewissen Charme, der nicht allwissend ist, der nicht harmlos ist.

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont.
Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
Hier werden keine Luxusappartements entstehen. Eher Höhlen, Behausungen zum Erkunden. Kannst Du tanzen drin. Mach Feuer an.

“…an electric jazzrock explosion…”  ~ Rolling Stone

Eintritt 3 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   10. Oktober 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Sequester

sequester 2 (Small)

Uli Kempendorff – saxes
Henning Sieverts – cello
Robert Lucaciu – bass
Reini Schmölzer – drums

Red Balloon, orchest.ra.conteur, Reihe 2 heißen die Bands von denen der Berliner Kempendorff, der Leipziger Lucaciu und der Wiener Schmölzer sich kennen. Zum aktuellen Projekt haben sie Henning Sieverts aus München eingeladen, der in diesem Quartett ausschließlich Cello spielt. Mit Kontrabass, Cello, Tenorsaxophon / Bassklarinette und Schlagzeug werden die Vier mit ordentlich Dampf in der mittleren tiefen Lage den (Ton-)raum nach unten und oben ausloten. Sequester ist eine absolute “sowohl als auch” Band: Die Musiker fühlen sich einerseits als Komponisten, vertrackter Werke und / oder schöner Melodien, andererseits als Erfüller freier Konzepte und Ideen und als Kommunikatoren nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Publikum. Denn wenn man Jazz spielt, muss es Spaß machen.

 

 

 

 




Sonntag   12. Oktober 2014 - jazzkeller 69 stellt vor - 16 Uhr:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Finissage Manfred Schulze – Malerei / Grafik

 

Foto: Gerd Adloff

Foto: Gerd Adloff

“If 69 was 96″ Tribute to Jimi Hendrix
Helmut „Joe“ Sachse – guitar

Heiner Reinhardt – bass clarinet

Es liegt natürlich auf der Hand, dass ein Gitarrist, der seinen Zweitnamen dem Elektro-Gitarristen-Idol Hendrix verdankt, eine Herausforderung in der kreativen Umsetzung von dessen Musik sieht.

„Joe“ Sachse – auch „Hexenmeister der Gitarre“ genannt – hat für dieses Projekt einen kongenialen Partner an der Bassklarinette gefunden.
Beide kennen sich aus der Jahre langen Zusammenarbeit in der Manfred Schulze Formation.
Die expressiven Gitarrensounds korrespondieren mit energiegeladenen Improvisationen des Bläsers, der gelegentlich auch die Bassfunktion übernimmt.
Die Flexibilität des Klarinettentones, sowie eine einmalige Fingertapping- und Perkussionstechniken auf der Gitarre scheinen geradezu ein ideales Mittel zu sein, um den Geist der Gitarrenlegende einzufangen.
Bei aller Spontanität drückt sich der Respekt des Duos vor der Musik eines Jimi Hendrix, in wohl durchdachten Arrangements aus.

 

 




Donnerstag   16. Oktober 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor   AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
“First Class” Prize Winner 2012 “International Big Band Concours”des Meerjazz Festival in Hoofddorp (bei Amsterdam).
Im Mai 2013 gewann JayJayBeCe bei diesem Festival in der nächst höheren Kategorie, das Finale gegen das JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen und damit den 1. Preis in der Top-Klasse (Semiprofis)!

HOLZ: Patrick Hamacher, Markus Mudrich, Laurenz Welten, Niko Zeidler, Andres Reifgerst
BLECH: Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets; Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone
RHTYMUS: Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 

 




Freitag   17. Oktober 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor   AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Anker / Bauer / Edwards / Lovens

Lotte Anker – saxes
Johannes Bauer – trombone
John Edwards – bass
Paul Lovens – drums

Coop mit www.jazzwerkstatt.eu

 

 




Samstag   18. Oktober 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor   AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Tchicai Tribut Trio

Foto Mario Behnke

Kathrin Lemke – sax
Vitold Rek – bass
Mihyun Mischka Seo – percussion

Mit den Kompositionen von John Tchicai erinnert das Trio an den großartigen Musiker und Komponisten. Der afro-dänische Saxophonist John Tchicai gestaltete den Free-Jazz in New York ab Mitte der 60er Jahre an der Seite von Musikern wie Archie Shepp, Don Cherry, Milford Graves und Roswell Rudd maßgeblich mit. Einer seiner langjährigen Weggefährten nach seiner Rückkehr aus den USA war der polnische Bassist Vitold Rek. Er spielte mit Tchicai mehr als 20 Jahre zahlreiche Konzerte in den USA und Europa. So auch das letzte Konzert Tchicais im Juni 2012, bevor dieser im September desselben Jahres den Folgen einer Hirnblutung erlag. Vitold Rek und Kathrin Lemke lernten sich vor einigen Jahren auf dem Uncool Festival in Poschiavo (CH) kennen und dachten schon lange daran, ein gemeinsames musikalisches Projekt zu realisieren. Bei der Beschäftigung mit der Musik John Tchicais empfand Kathrin eine starke Seelenverwandtschaft sowohl in der Art zu improvisieren als auch in der Vorstellung von Sound. Die Schlagzeugerin Mihyun “Mischka” Seo lernte Vitold während ihres Studiums in Deutschland kennen. Im Sommer 2014 spielten die beiden viele Konzerte in ihrem Heimatland Südkorea. Sie und Kathrin werden sich im Herbst zum ersten Mal begegnen.

http://www.lr-online.de/kultur/Klangexperimente-in-der-Jazzwerkstatt;art1073,3820232

 

 




Dienstag   4. November 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Session opening by Club Jazz Debakel

Henrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, percussion

Man kann ja einiges sagen, aber melancholisch sind sie nicht.
Penetrant frohsinnig zum Glück auch nicht. Eher freundlich – kultiviert mit jenem gewissen Charme, der nicht allwissend ist, der nicht harmlos ist.

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont.
Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
Hier werden keine Luxusappartements entstehen. Eher Höhlen, Behausungen zum Erkunden. Kannst Du tanzen drin. Mach Feuer an.

“…an electric jazzrock explosion…” ~ Rolling Stone

Eintritt 3 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   7. November 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bluff-7

Helen Bledsoe – bass flute, alto flute, flute, piccolo
Frank Gratkowski  – alto sax, bass clarinet, clarinet, flute
Holger Werner – contrabass clarinet, clarinet
Stefan Schultze – prepared piano
Robert Landfermann – bass
John Schröder – drums
guest soloist: N. N. – trumpet

 

 




 

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