jazzkeller 69 e.V.

Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Freitag   25. August '17 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Seba Kaapstad

Seba KaapstadZoe Modiga – vocals
Ndumiso Manana – vocals
Gee Hye Lee – piano
Sebastian Schuster – bass
Thomas Wörle – drums

Wir befinden uns heute 33° Süd 56’ 20.94’’ – 18° Ost 28’ 10.271’’. Genau genommen sitzen wir am Straßenrand des ‚Tagore’s Club’ im sonnigen und sehr milden Kapstadt.
Am Tisch sitzt eine Gruppe junger Musiker aus Deutschland und Afrika. In diesem Moment wird ein Bandprojekt geboren, wie man es wohl aus einer Kombination von schwäbischer Gründlichkeit und Süd-Afrikanischer Gelassenheit nicht erwartet hätte: Seba Kaapstad.
Im Zentrum des Ensembles stehen die beiden südafrikanischen Sänger Zoe Modiga und Ndumiso Manana, die der Bandleader und Bassist Sebastian Schuster während seines Jazz Studiums in Kapstadt kennengelernt hat.
Komplementiert wird die Band durch die Sängerin Franziska Schuster und Gee Hye Lee am Piano sowie Thomas Wörle am Schlagzeug.
Ihr musikalischer Stil ist geprägt durch die vielfältigen Kulturen und Stilistiken der Bandmitglieder.
Es ist ein urbaner Mix aus Rhythm ’n’ Blues, Hip-Hop, Soul und Jazz. Gleichzeitig wird allerdings auch für Improvisation viel Raum gelassen.
Bei Seba Kaapstad wirken Musiker gemeinsam, die auf den ersten Blick vielleicht unterschiedlich scheinen, aber die genau gleichen Vorstellungen von Musik und deren Einfluss haben.
Dadurch ist ein so besonderes, facettenreiches und wirklich spannendes Projekt entstanden. Es spiegelt die Energie Südafrikas und zeigt, dass Grenzen, jeglicher Art, mit Hilfe von Musik immer überwunden werden können.
Ein absoluter Musiktipp, auch für Nicht-Jazzer!

kaapstad-music.com

 

 




Sonntag   27. August '17    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Duo Kaufmann / Dimitriadis

achim kaufmannAchim Kaufmann – piano
Yorgos Dimitriadis – drums

Offiziell hört man nicht viel Gutes zwischen Deutsch- und Griechenland. Die Begegnung von Musikern aber verläuft auf anderer Ebene: wenn man Kreativität freigiebig miteinander teilt und austauscht, kommt Überfluss heraus.

Yorgos Dimitriadis stammt aus Thessaloniki, leistet aber, nachdem er zuvor 12 Jahre in der Pariser NowJazz-Szene mitgetrommel hatte, seit 2006 seinen Beitrag zur Leitkultur von Berlin aus, mit dem Fabric Trio, dem Trio SYC, im Berlin Improvisers Orchestra, live @ Sowieso oder @ miss Hecker“ schreibt Rigobert Dittmann von BadAlchemy.de.

Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene.
Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetztzeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind“ sagte Julia Neupert vom SWR, als Kaufmann 2015 den Albert-Mangelsdorff-Preis bekam.
Im vergangen Jahr trafen sich Kaufmann und Dimitriadis in verschiedenen Konstellationen – jetzt sind sie als Duo zu erleben.

Podiumsgespräch – Kultur im Kiez und internationalen Maßstab:

Gregor Gysi – Bundestagsabgeordneter Wahlkreis Treptow-Köpenick

Tobias Richtsteig – Musikjournalist

 

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 

 




Dienstag   29. August '17 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


A Love Electric feat. Milad Khawam

Todd ClouserTodd Clouser – vocals, guitar
Hernan Hecht – drums
Aaron Cruz – bass
Milad Khawam – trumpet/duduk

Das explosive Jazz-Rock Trio A LOVE ELECTRIC aus Mexico City bringt das musikalische Erbe des „psychedelic rock“, New York City´s „downtown scene“ und des „introspektiven Songs“ in neue Territorien.
Seitens Mexico City`s wichtigster Zeitung La Jornada werden sie als die Zukunft des “Creative Rock” bezeichnet und Kritiker einschließlich des Rolling Stone Magazine vergleichen das vielseitige und hochtalentierte Trio mit Berühmtheiten wie Cream, Grateful Dead, Eric Clapton und Tom Waits – mit einer klaren, eigenen Stimme.

A LOVE ELECTRIC besteht aus dem mexikanischen Bassisten Aaron Cruz, dem argentinischen Schlagzeuger und Latin Grammy-Gewinner Hernan Hecht und dem US-amerikanischen Frontmann, Gitarristen und Sänger Todd Clouser, dessen Stimme sich an vorderster Stelle einer heranwachsenden und Genre-neu-definierenden Generation von Künstlern etabliert hat.

A LOVE ELECTRIC, deren Musiker auch mit Größen wie John Medeski, Cyro Baptista (Dire Straits), Flea (Red Hot Chili Peppers), Steven Bernstein, Anton Fier, Billy Martin, Keb Mo, Tim Berne und Ely Guerra auftreten, haben ihre Evolution zur „Creative-Rock-Supergroup“ auf inzwischen fünf Alben dokumentiert.

Milad Khawam moved to Berlin from Syria by the end of 2015.
In the Beginning of 2016 he joined concerts around Germany; Don Giovanni by W.A. Mozart with an International Orchestra, Die kleine Barock band and Refugees Welcome Jam feat. Ibrahim Keivo in XJAZZ Festival 2016 , Morgenland Festival Osnabrück 2016 as soloist with the Syrian soprano Dima Orsho and the Morgenland chamber orchestra.
He toured with the Syrian Expat Philharmonic Orchestra around Europe with which he also played to open the 2016 open air season of the Berlin Philharmonic Orchestra.

aloveelectric.com
miladkhawam.de

 

 

 




Freitag   1. September '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


The Streetfighters and more

bruno leicht © Thomas SoddemannBruno Leicht – trumpet
Axel Dörner – trumpet
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

invited for a trumpet summit:
Lina Allemano, Diderik Invaldsen, Nikolaus Neuser

Das Trompetenduo „The Streetfighters“ begann seinen Kampf Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts in den Straßen und Fußgängerzonen von Essen und Köln.
Dörner & Leicht waren losgezogen, um den damaligen, die „Folklore Imaginaire“ favorisierenden WDR-Jazzredakteuren das Fürchten zu lehren.
In der Zwischenzeit haben die beiden Blechbläser sowohl im Quartett als auch im Doppelquartett etliche Mitspieler erfolgreich nieder geschwungen, darunter lebende Legenden wie Dieter Manderscheid, Matthias Bauer, Claudio Puntin, Matthias Schubert, Jochen Rückert, Joscha Oetz, Wayne Dockery und John Betsch, bevor sie am Anfang des Jahrtausends mit Griener & Roder die dienstälteste (seit 1993) Berliner Rhythmusgruppe anheuerten.

In der Tradition legendärer „Trumpet Battles“ treffen sie beim Saison-Auftaktkonzert auf drei Vertreter der aktuellen Berliner Szene; und dann wird geblasen, bis die Lippen bluten, die Saiten reißen und die Trommelfelle bersten.

 

 




Dienstag   5. September '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guests:

Sylvia Bruckner – piano
Frank Gratkowski
– reeds
Antonio Borghini
– bass

Backline: PA, upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 




Freitag   8. September '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Z-Country Paradise

z-country-paradiseJelena Kuljic – voice
Frank Gratkowski – alto sax, bass clarinet
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – electric bass
Christian Marien – drums

Sie gehören zur Creme des zeitgenössischen Jazz, haben auch Erfahrungen in anderen Bereichen gesammelt – und klingen so wuchtig, verrückt, erfrischend, provokativ wie Captain Beefheart, wie Broken Heart Collector, Zoogz Rift oder die Flying Luttenbachers.
Klar – die Instrumentierung von Frank Gratkowskis »Z-Country Paradise« weicht von denen der genannten Bands durchaus ab, aber der Freigeist, die raffinierte Rhythmik, die Expressivität, die Offerten des Unerwarteten, auch manche musikalische Skurrilität sprechen eine eindeutige Sprache:
Mit Z-Country Paradise ist eine Band geboren, die die Hochglanz-All-Inklusive-Ressort-Musik à la Tom Gaebel, Torsten Goods oder Viktoria Tolstoy mit Stürmen sauerstoffreicher Frischluftwirbel hinwegfegen kann.
~ Mathias Bäumen, Jazzzeitung.de, April 2016

z-country-paradise

 

 




Sonntag   10. September '17    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Sassoon / Kellers

Kellers Sassoon DuoJulie Sasson – piano
Willi Kellers –  drums

Dieses Duo ist eine transzendente Einheit fast meditativer Improvisationen. Lyrische Melodien und perkussive Ausbrüche, die sich mit Schlagzeugrhythmen aus Bartoks oder Strawinskys Welt überlagern, Jazz, Afrika, Wildheit wechseln mit sehr leisen, fast unhörbaren atmosphärischen Sequenzen ab.

Julie Sassoon kommt aus der Klassik, hat eine Ausbildung als Konzertpianistin und ist über den Jazz zur improvisierten Musik gekommen.

Willi Kellers hat, neben unzähligen Größen des Jazz, mit Keith Tippett und Marylin Crispell gespielt, und Julie steht diesen beiden mit ihrer ungeheuren Emotionalität in nichts nach.

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 

 




Freitag   15. September '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Thomas Borgmann Trio ~ One for Cisco

one for cisco: thomas borgmann trioThomas Borgmann – reeds
Max Johnson – bass
Willi Kellers – drums

Als Thomas Borgmann und Willi Kellers im Januar 2015 zum Tenor-Festival ins New Yorker IBeam eingeladen wurden und ihnen Max Johnson als Bassist vom Veranstalter an die Seite gestellt wurde, war dies ein Glücksfall.
Vom ersten Ton an war dies „one of the magical sets that you don’t forget“, wie es Bruce Lee Galanther von der Downtown Music Gallery N.Y. beschreibt, und für JazzRightNow, New York war es the Best Live Concert 2015.
Kurze Zeit später wurde das Konzert bei NoBusiness-Records als One for Cisco veröffentlicht und von der Kritik gefeiert.

Max Johnson ist ein Bassist, Komponist und Bandleader mit Sitz in New York City. Bekannt für seinen großen Klang, eklektischen (im guten Sinne) Stil und freudige Umtriebigkeit, hat sich Johnson sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Improvisierte Musik einen Namen gemacht und spielte u.a. mit Legenden wie Anthony Braxton, John Zorn und Muhal Richard Abrams.
Zusätzlich ist er „first call“ Bluegrass Bassist und spielt mit Sam Bush, David Grisman und Traveling McCourys & Tony Trischka.
Mit 6 Alben als Leader und über 1500 Konzerten unter seinem Gürtel hat sich Johnson als wahre Kraft am Bass und eine einzigartige, aufregende Stimme als Komponist erwiesen.

„It will take much more than a ‘Washington read’ of Thomas Borgmann’s résumé to experience the breadth and scope of his dedication to modern music, his grasp of tonal colour, the vivid timbre of his saxophones and his gift for both the vigour and gentleness of the rounded note.
However, it only takes a few bars of ‘One for Cisco’ for a listener – not just the trained ear – to marvel at all these qualities as the notes in question emerge from the bell of his saxophone, rise as if they are lighter than air, pirouette like an ensemble of dancers executing a complex, balletic choreography of his own making.
(…) The result is a masterful workout of modern music both composed and improvised by three marvellous musicians.“
~ Raul da Gama, 9’2016, jazzdagama.com

„Borgmann carves out his insistent motivic and timbral variations with a broad breathy vibrato. However far out he goes, with falsetto asides and false-fingered bleating, there remains a melodic core to his work.
One of the masters of European free jazz drumming, Kellers rarely settles into a regular rhythm, but there’s always a pulse. His repeated phrases mesh well with the hornman, while the steady contrapuntal stream from Johnson’s big-toned bass means he fits right in.
On tenor Borgmann plays as if he has some old spiritual at the back of his mind, never explicitly stated, but always informing his choices.“
~ John Sharpe @ allboutjazz.com

 

 

 




Samstag   16. September '17  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Paul Schwingenschlögls Counterblast ~ Finissage ELYSIUM-Projekt

Paul Schwingenschlögl & Baba DangoArmando Carillo, Paul Schwingenschlögl – trumpet, flügelhorn
Jan von Klewitz – alto sax
Helmut Forsthoff – tenorsax
Rainer Bachmann – guitar
Antonis Anissegos – wurlitzer
„Kubi“ Kubach – bass
Zam Johnson – drums
Arsène Cimbar – percussion
Baba Dango – vocals

Die „Insel der Seligen“ wurde schon vor 38 Jahren abgerissen. Damals musste das Kino „Elysium“ gleich neben der Hasselwerder Villa (heute die Heimat des internationalen Zentrums für Kunst NoVilla) Platz machen für die Lagerung von Industriemüll.
Doch als Idee ist das „Elysium“ unzerstörbar: in der griechischen Mythologie heißt so das Ziel … an das Helden entrückt werden, die Außerordentliches geleistet haben.
Ein Paradies und Jenseits – und eine Zukunftsvision zugleich.

In diesem Sommer: von Juni bis September ist das „Elysium“ wieder zurück in Oberschöneweide: in und rund um die No-Villa wird in einem hoffnungslos optimistischen Kunstprojekt an der Zukunft gearbeitet.
Klar ist dabei nur: ein künftiges, am Gemeinwohl orientiertes Elysium kann nicht auf der Ausbeutung von Flora, Fauna und anderen Menschengruppen aufbauen. Es arbeitet mit bereits vorhandenen Materialien, Gezeiten, Elementen, ist beweglich, steuerbar und anpassungsfähig – eher ein Segelboot mit Mannschaft als eine statische „Insel der Seligen“.

Zur Finissage des ELYSIUM-Projekts steigt im NoVilla JazzCafé ein besonders Konzert mit dem Ensemble COUNTERBLAST, das der Wiener/Berliner Komponist Paul Schwingenschlögl schon Anfang des Jahrtausends erstmals zusammenstellte.
Die Richtung dieses „Gegenschlags“ ist klar: gegen die Verengung der Blickwinkel, gegen Grenzen im Denken und gegen die Grenzen, die schon real geworden sind.
Für die Vielfalt der Dimensionen, für Improvisationslust und Engagement und kunstvoll arrangierte Präsizion.
Für das Zusammenleben in Europa und Afrika, Amerika, Asien und Australien.
Für das Elysium in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 

 




Sonntag   17. September '17     21:00     Konzerthinweis
b-flat   [Dircksenstr. 40]


Thomas Borgmann – Willi Kellers Quartett

thomas borgmann & willi kellersThomas Borgmann – reeds
Max Johnson – bass
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums

Als Thomas Borgmann und Willi Kellers im Januar 2015 zum Tenor-Festival ins New Yorker IBeam eingeladen wurden und ihnen Max Johnson als Bassist vom Veranstalter an die Seite gestellt wurde, war dies ein Glücksfall.
Vom ersten Ton an war dies „one of the magical sets that you don’t forget“, wie es Bruce Lee Galanther von der Downtown Music Gallery N.Y. beschreibt, und für JazzRightNow, New York war es „the Best Live Concert 2015“.
Kurze Zeit später wurde das Konzert bei NoBusiness-Records als One for Cisco veröffentlicht und von der Kritik gefeiert.

Max Johnson ist ein Bassist, Komponist und Bandleader mit Sitz in New York City. Bekannt für seinen großen Klang, eklektischen (im guten Sinne) Stil und freudige Umtriebigkeit, hat sich Johnson sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Improvisierte Musik einen Namen gemacht und spielte u.a. mit Legenden wie Anthony Braxton, John Zorn und Muhal Richard Abrams. Zusätzlich ist er „first call“ Bluegrass Bassist und spielt mit Sam Bush, David Grisman und Traveling McCourys & Tony Trischka. Mit 6 Alben als Leader und über 1500 Konzerten unter seinem Gürtel hat sich Johnson als wahre Kraft am Bass und eine einzigartige, aufregende Stimme als Komponist erwiesen.

Für das Konzert im B-Flat wurde dieses Trio um den Bassisten Christoph Winckel erweitert. Er gilt als der eigensinnigste und kräftigste Bassist in Gesamtdeutschland, ein freier Spieler, aber mit ungeheurem Swing.
In der früheren DDR gehörte er zu den meistbeschäftigsten Musikern, in den 90-igern dann viel Theaterarbeit (Hamburg, Bochum), und Touren im Charles Gayle Trio, Phil Minton, Brötzmann Trio….

„Mystisch geriet das Nachtkonzert in der Festungsscheune. Urgewaltig schrie Thomas Borgmanns Saxophon zum Vollmond empor. Borgmanns Dackel Theo sprang aufs Podest und fiel stimmlich ein. Was ist Free Jazz? Ein Dreiklang: Weltall, Erde, Mensch.“
~ Kai Dieckmann über das Festival Peitz in DIE ZEIT, 14.06.2017

thomas borgmann.de
willi kellers.de
max johnson music.com
christoph winckel-bass.de

 

 




Donnerstag   21. September '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 

 




Freitag   22. September '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ingvaldsen-Trio trifft Schapitzki

Felix Wahnschaffe

 

Schapitzki

Felix Wahnschaffe – alto sax
Marc Schmolling – piano
Andi Lang – bass
Moritz Baumgärtner – drums

Die vier Improvisationserprobten Kreaturen haben sich im Laufe der Zeit gefunden, um „Schapitzki“ zu werden.
Das Wesen des „Schapitzki“ war lange Zeit, vor allem bei unseren Nachbarn, ein wenig reflektiertes Thema.
Erst in jüngerer Zeit mit dem Aufblühen der Wissenschaften und der Aufklärung traute man sich über ihn zu reden. Wahnschaffe – Schmolling –Baumgärtner –Lang sind gewissermaßen die vier Extremitäten des „Schapitzki“.
Mit ihnen handelt und denkt er, und trägt seine absurden Gedanken zusammen, die er uns, mit umständlich ungehobelter Höflichkeit vor die Füße wirft.
Nun kommt „Schapitzki“ nach Nischny Nowgorod, einer kleinen Stadt in Russland, er ist natürlich skeptisch und verunsichert, kennt er doch sein Lebtag nur Berlin, immer nur Berlin…
Seine Reaktion ? Man weiß nie..

 

Ingvaldsen-Trio

Didrik Ingvaldsen – trumpet
Jan Roder – bass
Dag Magnus Narvesen – drums

In dieses Trio kommen zwei Norweger mit einem beliebten Berlin-Bassisten zusammen, um ihre Kompositionen zu zelebrieren.
Die Freude der Musik und des Moments ist sehr präsent und sogar ansteckend.
Die Musik ist energisch, vielfältig und bewegt sich zwischen strengen Rahmen und spontaner Freiheit.

 

 




Sonntag   24. September '17    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Frank Gratkowski Duos

Frank Gratkowski – alto sax, Steve Dalachinsky& Yuko Otomoclarinet, bass clarinet
Sebi Tramontana – trombone
Simon Nabatov – piano

Lesung: Steve Dalachinsky + Yuko Otomo
Moderation: Christian Broecking

Steve Dalachinsky
an-interview-with-yuko-otomo

 

 

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 

 




Freitag   29. September '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Brigade Futur III feat. Spielvereinigung Sued

Brigade Futurwords, music & arrangement:
Benjamin Weidekamp, Jerome Bugnon, Michael Haves, Elia Rediger

Elia Rediger – voice / Michael Haves – everything imaginable

REEDS:
Benjamin Weidekamp, Frank Gratkowski, Uli Kempendorff, Damian del Torre, Hendrik Baumgarten – saxes, clarinets, flutes BRASS: Richard Koch, Patrick Schanze, Maximilian Fleischhack, Vincent Hahn – trumpets/ Jerome Bugnom, Ludwig Kociok, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner – trombones

RHYTHM:
Florian Kästner – piano, keyboard / Derek Shirley – e-bass, double bass / Philipp Scholz – drums

Eigentlich genügt ein sorgfältiger Blick in den HD-Fernseher: „Die verheerenden Auswirkungen des Raubtierkapitalismus auf die Welt werden immer deutlicher und es ist klar, dass es so nicht mehr weiter gehen kann“ stellt das Grammatik-Kollektiv „Brigade Futur 3“ fest.
Aber die neue Zukunfts-Form macht auch HSpielvereinigung Suedoffnung: „Es kristallisieren sich alternative Konzepte heraus, wie man dem Alltag in unserer auf Überfluss, Konsum und Übervorteilung ausgelegten Gesellschaft begegnen kann – sei es Ernährung, Kleidung, Haushaltsgeräte oder Banken“.
Oder eben Band-übergreifende Kollaborationen mit der Leipziger „SpVggSued“. In dieser Spielpaarung geht es nicht um den Klassenerhalt.
Im Gegenteil: „Es wird ein Ereignis in der Zukunft geschehen sein, für das die Voraussetzungen in der Zukunft geschaffen zu sein werden haben“ heißt es im korrekten Futur 3. Schon Schluckauf?

 

 




Dienstag   3. Oktober '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

 

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 




Freitag   6. Oktober '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


kokotob
CD-release „Flying Heart“ – Clean Feed Records

kokotobTaiko Saito – marimba, vibraphone
Niko Meinhold – piano
Tobias Schirmer – bass clarinet

guest: Fumi Udo – vocal + Heinrich Köbberling – drums

Sich verschiebende, auftürmende, dichte Klangplatten, abrupte, messerscharfe Wechsel zu weiten Landschaften meditativer Ruhe.
Sich verzahnende Virtuosität, nie als Selbstzweck sondern immer der kompositorischen Idee dienend.
Die Ideen aus einem grossen Reservoir von Einflüssen ziehend um daraus eine Musik zu formen die trotz aller Kontraste und Widersprüche erkennbar eigen- und einzigartig ist.

Die Verschmelzung dreier Individuen zu einem gemeinsam atmenden, pulsierenden Klang-Organismus ist das Ziel, wozu höchste Intensität im Aufeinander-Hören, fein-klanglichen Reagieren und Sensibilität gegenüber den zartesten Schwingungen der Atmosphäre erforderlich ist.

„Virtuosität mit Inspiration, Emotionalität und Kommunikationsfähigkeit gepaart, es entstehen wirklich spannende Konzertmomente:
Die japanische Vibrafonistin und Marimbaspielerin Taiko Saito, der deutsche Pianist Niko Meinhold und sein Landsmann Tobias Schirmer an Klarinette und Bassklarinette zeigen in ihren verschlungenen Kompositionen und Improvisationen zwischen Klassik, Jazz, japanischer Musik und Neuer Musik eine hervorragende Balance verschiedener Parameter.
Im Duo mit Piano und Marimba beziehungsweise Vibrafon oder im Trio mit zusätzlicher Klarinette entstehen musikalische Geschichten, werden immer wieder vermeintlich harmonische Passagen durchbrochen.
Die drei von Kokotob erstaunen in ihrer Fingerfertigkeit und lassen die Zuhörer tief in plastischvielfarbige Klangwelten einhören.“
~ Deutschlandfunk

kokotob

 

 




Freitag   13. Oktober '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ulrich Gumpert Berlin Quartett

GumpertUlrich Gumpert – piano
Henrik Walsdorff – tenor sax
Jonas Westergaard – bass

John Schröder – drums

Wichtigster Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen.
2005 wurde Ulrich Gumpert mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

 

 




Donnerstag   19. Oktober '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


48 Jahre Jazz in Treptow – 25 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

 

30 Jahre: Berlin Jazz Composers Orchestra Jay Jay Be Ce

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 

 




Freitag   20. Oktober '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


48 Jahre Jazz in Treptow – 25 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

 

Clarinet Trio (Premiere)

Gebhard Ullmann – bass clarinet
Michael Thieke – alto clarinet, clarinet
Jürgen Kupke – clarinet

Im aktuellen Programm gibt es Kompositionen der 1950er und 60er Jahre u. a. von Albert Mangelsdorff, Joki Freund/Jutta Hipp, Manfred Schoof, Karl Berger, Joachim Kühn, Helmut Brandt, Emil Mangelsdorff zu erleben.

Das wohl Augenfälligste an der Musik des Gebhard Ullmann Trios ist die Besetzung: Drei Klarinetten pur. Kein Streicher, kein Piano, kein Schlagzeug.
Ein Trio im klassischen Sinn, ohne Zugeständnisse an Entertainment-Schnickschnack.
Also auch keine Elektronik. Und ebenso keine billigen Appelle an Zeit’Geist‘, oder was sonst Stimmung macht.

Die Musik kommt ideenreich arrangiert und sensibel improvisiert daher. Sie kann auch growlen, laut malen und melodisch swingen.
Sie braucht keine ‚special effects‘. Sie besticht durch Ideenreichtum und meisterliche Spieltechnik.

gebhard-ullmann.com

 

 




Samstag   21. Oktober '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


48 Jahre Jazz in Treptow – 25 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

 

Hang em high

Radek „Bond“ Bednarz  – 2string slide bass
Lucien Dubuis – bass- & contrabass-clarinet
Alfred Vogel – drums

 

 

 




 

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