Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Freitag   24. Oktober 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD release: „Silver White Archives“
Kühne / Ullmann + Petit Standard

Almut KuehneAlmut Kühne – vocals
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet, electronic
+
Vesna Pisarovic – vocal
Chris Dahlgren – bass

Während eines Arbeitsstipendiums 2010 in Willisau (CH) entstanden, wurde das Duo Kühne / Ullmann spontan zum Festival nach Kopenhagen eingeladen und gab einige Konzerte in Berlin.
Gebhard Ullmann spielt hier zum ersten Mal neben Tenorsaxofon und Bassklarinette diverse Looper und Sampler mit denen er sich selbst vervielfacht.
Alles Live und ohne Overdubs. Almut Kühne singt. Die begnadete Vokalistin ist auf den verschiedensten musikalischen Bühnen tätig: Sie improvisiert, singt zeitgenössische und alte Musik, Jazz, deutsche Chansons und ist Mitwirkende in verschiedenen Musiktheaterproduktionen.

Die CD ist als knapp 50-minütige zusammenhängende Suite angelegt und wurde live in einem kleinen Tonstudio in Berlin-Friedrichshain eingespielt und vom bekannten Toningenieur Walter Quintus gemischt.
Der langjährige künstlerische Leiter des Festivals in Willisau und bekannte Grafiker Niklaus Troxler gestaltete das Cover.

Petit Standard” würdigt das traditionelle Standard-Repertoire des Great American Songbook mit einem grundlegend experimentellen und dekonstruktivistischen Ansatz, der jede Klischeefalle vermeidet und die Jazz-Klassiker einer höchst originellen Interpretation unterzieht.

 

 




Dienstag   4. November 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Session opening by Club Jazz Debakel

debakelHenrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, percussion

Man kann ja einiges sagen, aber melancholisch sind sie nicht.
Penetrant frohsinnig zum Glück auch nicht. Eher freundlich – kultiviert mit jenem gewissen Charme, der nicht allwissend ist, der nicht harmlos ist.

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont.
Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
Hier werden keine Luxusappartements entstehen. Eher Höhlen, Behausungen zum Erkunden. Kannst Du tanzen drin. Mach Feuer an.

“…an electric jazzrock explosion…” ~ Rolling Stone

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   7. November 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bluff-7

stefan schultze: bluffHelen Bledsoe – bass flute, alto flute, flute, piccolo
Frank Gratkowski  – alto sax, bass clarinet, clarinet, flute
Holger Werner – contrabass clarinet, clarinet
Stefan Schultze – prepared piano
Robert Landfermann – bass
John Schröder – drums
guest soloist: N. N. – trumpet

Im Line-up des exquisiten Ensembles aus Improvisatoren und Individualistens setzt Schultze auf spannende Gegensätze, die mit zeitgenössischer Kammermusik, Jazz und improvisierter Musik spielen.

Da trifft beispielsweise Ausnahmedrummer John Schröder auf die preisgekrönte amerikanische Flötistin Helen Bledsoe, die sich seit Jahren intensiv mit neuer Musik auseinandersetzt.
Mit Saxophonist Frank Gratkowski, Holger Werner an der Klarinette, Stefan Schultze am präparierten Klavier und Bassist Robert Landfermann inspirieren vier weitere fulminante „Wild Cards“ das Ensemble.
Gemeinsam bluffen, kontern, setzen und taktieren die sieben Musiker, was das Zeug hält. Überraschung pur!
www.stefanschultze.com

 

 




Sonntag   9. November 2014  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Schultze Ehwald Duo

Stefan Schultze – piano
Peter Ehwald – tenor + sopran sax

Schultze – Preisträger des WDR-Jazzpreises – und Ehwald sind zwei herausragende junge Künstler, die schon auf beiden Seiten des Atlantiks mit großem Erfolg musiziert haben.
Sie studierten an renommierten Hochschulen in Deutschland und New York und haben mit ihrer gemeinsamen Band schultzing und Oktoposse mehrere nationale und internationale Preise gewonnen.
Für Stefan Schultze und Peter Ehwald gehört die Berührung von Jazz und Moderne zum Alltag ihres Musizierens.
Sie verstehen es, aus den sonst getrennten Welten der Jazz- und klassischen bzw. zeitgenössischen Musik ein Duo im besten Sinne des Wortes zu kreieren.
www.whyplayjazz.de/schultze-ehwald-duo

 

 

 




Donnerstag   13. November 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor :  AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


John Schröder Quartett

JOHN SCHRÖDER · SIR LEMUEL'S DANCEChristian Weidner – alto sax
Oli Steidle – drums
Oli Potratz – bass
John Schröder – piano

Bei John Schröder ist die Virtuosität Mittel zum Zweck, um packende musikalische Substanz zu vermitteln.
Es ist eine Musik voller Überraschungsmomente und voll von hochkreativem Spieltrieb.
Hochkomplex ist der Tanz, den Schröder die Band mit Metren, Skalen und Harmonien ausführen lässt.
Schrödersche Tänze aus Tönen mit funkelndem Hintersinn und schwirrender Beweglichkeit.
Und Schröder’s Quartett ist eine Band von enormer Kommunikations-Intensität.
~ Pirouet Records, Sir Lemuel’s Dance, 2008

 

 




Freitag   14. November 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Perch Hen Brock & Rain

Perch Hen Brock & RainAb Baars – tenorsax, clarinet, shakuhachi
Ig Henneman – viola
Ingrid Laubrock – tenorsax
Tom Rainey – drums

Ingrid Laubrock und Tom Rainey sind mittlerweile feste Bestandteile der New Yorker Szene, während Ab Baars und Ig Henneman Schlüsselfiguren der idiosynkratischen holländischen Community der Improvisationsmusiker sind, denen es auch nicht an einem gewissen Humor gebricht.

Jedes der beiden Duos steht für sich schon für ein geradezu telepathisches Interplay.
Da kann man sich natürlich auch auf Myriaden von Erfahrungen und Backgrounds verlassen.
Je nun, Ruhe und Selbsteinschränkung evozieren in diesem Vierer einen nicht minder kraftvollen Prozess als Dichte und Dynamik.
~ Ottmar Klammer

Baars und Laubrock, Laubrock und Baars sind eine wahrlich goldene Kombination, in der beide nur noch besser werden.
Eine reine Freude, wie sie kürzeln und dann wieder schweifen, wie sie in einem Moment andeuten und im nächsten voll hineintauchen.
Und all das mit dem Ernst der Selbstverständlichkeit, der Leichtigkeit des Unwiederholbaren und der Schönheit des gerade noch Greifbaren.
Wenn Baars zur Klarinette griff, immer im ultimen Moment, stand das Erstaunen sich selbst gegenüber (und tanzte Tango).
~ Henning Bolte
stichtingwig.com
intaktrec.ch/Laubrock-a.htm
intaktrec.ch/Rainey-a.htm

 

 




Donnerstag   20. November 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor :  AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

“Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.”
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als “First Class First Prize Winner“ und 2013 als “Top Class First Prize Winner” beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Patrick Hamacher, Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Laurenz Welten – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 

 




Freitag   21. November 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Percussive Mechanics

Anna Webber – tenor sax, flute
James Wylie – alto sax, clarinet
Julius Heise – vibraphonem
Elias Stemeseder – piano
Igor Spallati – bass
Max Andrzejewski – drums
Martin Krümmling – drums

Die Saxofonistin Anna Webber bringt “intellektuelle Neugier und pure Emotion” zusammen, sagt Jason Moran, der sie am Piano begleitete.
Mit ihrem Septett hat die Kanadierin sich auch als Komponistin einen Namen gemacht.

Anna, Sie leben in New York. Ist das eine gute Stadt für Musiker?
Die Stadt ist teuer und es gibt kein Geld für Musiker. Zugleich gibt es von denen so viele … Eigentlich spricht alles gegen Dich.
Aber so stellen sich immer wieder Fragen wie: “Warum bist Du Musikerin, warum bist Du hier?” Und Du arbeitest ständig daran, gute Antworten darauf zu geben.

In New York haben Sie auch Mark Turner getroffen, den Sie zu ihren Vorbildern zählen.
Es gab eine Zeit, da wollte ich klingen wie er – und ich war damit auch erfolgreich.
Und gerade als ich entschieden hatte, meine eigene Stimme zu finden, bekam ich ein Stipendium, um bei ihm zu studieren.
Wir sprachen darüber, und Mark sagte: “Wenn Du etwas kopierst, dann, weil es tief in Dir etwas zum klingen bringt. Finde heraus, was das ist und übernimm es. Aber bleib dabei Dir selbst treu.”

Ihre aktuelle Band “Percussive Mechanics” haben Sie aber in Berlin gegründet?
Mein Jahr in Berlin war wichtig in dem Prozess, meine eigene Stimme zu finden.
Ich spielte viel mit allen möglichen Leuten, studierte Komposition bei John Hollenbeck; und ich nahm mir viel Zeit, einfach nachzudenken und Musik zu schreiben.

Sie sind hier Bandleaderin und Komponistin, aber Sie spielen in Brooklyn auch frei improvisierend im Trio. Was mögen Sie lieber?
Das kann man nicht miteinander vergleichen. Ich sehe mich als Komponistin und Musikerin, nicht entweder/oder. Ich wäre unglücklich, wenn ich auf eins von beidem verzichten müsste.
Freie Improvisation ist mir sehr wichtig: wirklich Spielen ohne Grenzen! Andererseits gebe ich als Komponistin meinen Solisten genaue Anweisungen: hier ist der Höhepunkt, hier sind ein paar Motive oder Noten, mit denen Du anfangen kannst…
Es geht um die Balance zwischen meinem Kontrollbedürfnis und der inneren Notwendigkeit, ganz ohne Regeln auszukommen.
~ Interview: Tobias Richtsteig/NDR

 

 




Freitag   28. November 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Berlin Improvisers Orchestra

BERLIN IMPROVISERS ORCHESTRASTRINGS:
Wolfgang Georgsdorf – violine; Marina Moore – viola; Hui-Chun Lin – cello; Tristan Honsinger – cello; Stephan Bleier, Horst Nonnenmacher, Ulf Mengersen – double bass; Hannes Buder – guitar
BRASS:
Nikolaus Neuser – trumpet; Abigail Sanders – french horn; Rafael Hohlfeld – Euphonium

REEDS:
Manuel Miethe – sopran sax; Ricardo Tejero – tenor sax, clarinet; Henrik Walsdorff – tenor sax; Anna Kaluza – alto sax; Noel Taylor – clarinet, bass clarinet

RHYTHM:
Tommaso Vespo – piano, Lucia Martínez; Yorgos Dimitriadis – Schlagzeug
OTHER:
Ute Wassermann – voice, Thomas Zunk – theremin; Eugene Martynec – electronics

Das Ber.I.O. orientiert sich an der vom “London Improvisers Orchestra” praktizierten Arbeitsweise der “Conductions”.
Hier hat jeder Mitspieler mit Hilfe von Handzeichen die Möglichkeit die Leitung zu übernehmen und musikalische Strukturen aus dem Moment heraus zu gestalten.

Das Berliner Orchester initiette die Berliner Saxophonistin Anna Kaluza nach der Rückkehr 2010 von einem einjährigen Auffenthalt in London.
Dabei ist das Berliner Modell keineswegs eine bloße Kopie.
Etwa halb so groß wie das L.I.O. hat es seinen Schwerpunkt weniger auf einheitlich orchestralem Klangkörper sondern auf individueller Entfaltung der Musiker.
So haben die einzelnen Mitglieder viel mehr Einfluß auf die Entfaltung des Klanges und der formalen Entwicklung, und dennoch besteht bei der durchschnittlichen Besetzung von etwa 20 Musikern die Möglichkeit eines orchestralen Klanges.

berlinimprovisersorchestra

 

 




Dienstag   2. Dezember 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Session opening by Club Jazz Debakel

debakelHenrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, percussion

Man kann ja einiges sagen, aber melancholisch sind sie nicht.
Penetrant frohsinnig zum Glück auch nicht. Eher freundlich – kultiviert mit jenem gewissen Charme, der nicht allwissend ist, der nicht harmlos ist.

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont.
Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
Hier werden keine Luxusappartements entstehen. Eher Höhlen, Behausungen zum Erkunden. Kannst Du tanzen drin. Mach Feuer an.

“…an electric jazzrock explosion…” ~ Rolling Stone

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   5. Dezember 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Johnny La Marama

johnny_laMaramaKalle Kalima – guitar, vocals
Chris Dahlgren – bass, vocals
Eric Schaefer – drums, vocals

Um Johnny La Marama zu verstehen, muss man ein wenig über die Geschichte des Gesamt- kunstwerkes wissen.
Ersonnen einst in der Romantik, ad absurdum geführt in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, spukt es als Konzept noch immer durch die Walhalla der europäischen Kulturgeschichte.
Trifft es auf Querköpfe wie den Gitarristen Kalle Kalima, den Bassisten Chris Dahlgren und Schlagwerker Eric Schaefer, passiert etwas Sonderbares.
Dann kann aus dem Geiste global-urbaner Ironie eine Fantasie-Figur wie Johnny La Marama entspringen, die als Folie für haarsträubende, zuweilen urkomische Musik dient.
Denn dieser fiktionale Halbwelt-Loser ist der Nabel, um den sich die Klanganarchie desTrios dreht.

kallekalima.com

 

 




Mittwoch   10. Dezember 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Matthias Tschopp Quartett plays Miró

Matthias Tschopp – barition sax
Yves Theiler – piano
Luca Sisera – bass
Stan Neufeld – drums

Eine schwarze Melodie zu gelben Akkorden, rote Klänge zu den Rhythmen von Pinselstrichen.
Der Baritonsaxophonist Matthias Tschopp vertont mit seinem neusten Projekt Bilder des katalanischen Malers Joan Miró (1893-1983).
Moderne Kunst gespielt als Jazz: kreativ, originell, farbig.

Mirós Werke werden während dem Konzert gezeigt und deren musikalische Umsetzung erklärt.
Dem Publikum erschließt sich so ein neuer Zugang zu zeitgenössischer Jazzmusik – durch Mirós Bilder können sie in eine Welt eintauchen, wo Farben, Figuren, Klänge und Imagination zusammenfinden.
Gewinner des Jazzpreis der Zürcher Kantonalbank 2014!
www.matthiastschopp.com

 

 




Donnerstag   11. Dezember 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor :  AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

“Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.”
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als “First Class First Prize Winner“ und 2013 als “Top Class First Prize Winner” beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Patrick Hamacher, Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Laurenz Welten – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 

 




Sonntag   14. Dezember 2014  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Record Release Tour
Stills and Stories

Georg Gräwe – piano

Der Pianist / Komponist aus Bochum hat sich Ende der 1970er Jahre mit seinem Quintett, sowie mit seinem GrubenKlangOrchester in den 1980er Jahren einen Namen gemacht.
Heute ist er eine feste Größe auf der internationalen Improvisationsszene, außerdem komponiert er Kammer-/Orchestermusik und Opern.
Georg Gräwe, der sowohl als Komponist als auch als Iimprovisator zu den besten Europas zählt, hat schon lange seine unverwechselbare Sprache und Identität gefunden.
Wie kaum ein anderer europäischer Musiker hat er sich mit der afro-amerikanischen Tradition des Klavierspiels im Jazz auseinandergesetzt.

Schlag-nach-bei-Schoenberg-und-Coltrane

 

 




Mittwoch   17. Dezember 2014  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


I am three

Sisilke eberhardlke Eberhard – alto sax
Nikolaus Neuser – trumpet
Christian Marien – drums

“Mit anderen Worten: ich bin drei.”
Mit diesen Worten beginnt Charles Mingus seine Autobiographie.
Das Trio der Berliner Musiker Silke Eberhard, Christian Marien und Nikolaus Neuser widmet sich der Musik Charles Mingus` und kann durch die reduzierte Besetzung, die bewusst auf den Bass verzichtet, die Essenz und Kraft der Kompositionen herausarbeiten.
Mingus Oh Yeah!
silkeeberhard.com

 

 




Freitag   26. Dezember 2014  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Das Kondensat

gebhard ullmannGebhard Ullmann – soprano, tenor sax, sampler, looper
Oli Potratz – bass, analog effects
Eric Schäfer – drums, electronics

 

 




Freitag   9. Januar 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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just 60: Thomas Borgmann
stay tuned for the rest of the story…

thomas borgmannThomas Borgmann – reeds
Luten Petrowsky – reeds
Akira Ando – bass
Jan Roder – bass
Christoph Winckel – bass
Tony Buck – drums
Willi Kellers – drums

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