Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Freitag   6. März 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Stefan Schultzes Large Ensemble

Schultze Large EnsembleWOOD
Florian Trübsbach, Wanja Slavin, Benjamin Kraef, Peter Ehwald,
Nik Leistle

BRASS
Benjamin Brown, Florian Menzel, Nikolas Neuser, Ritsche Koch
– trumpets

Johannes Lauer; Samuel Blaser, Janning Trumann, Robert Hedemann
– trombones

RHYTHM
Martin Schule – guitar
Jürgen Friedrich – piano
Oliver Potratz – bass / Daniel Schröteler – drums

Stefan Schultze – compositions, conducting

Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss. Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen.

Das Large Ensemble, wie immer prominent besetzt, tut das seine, um die skurril- fragilen, handfest- derben Stücke von Schultze zum Leben zu erwecken.
Der betritt damit wahrlich neue Wege im Big Band Jazz: raus aus dem Korsett von Tutti und Halbvermindertem, rein in aufregend globalisierte Sounds, lustvolle Klangkonglomerate, fein gesponnene Melodeyn und brodelnde Rhythmen.

www.stefanschultze.com

 

 




Sonntag   8. März 2015  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Card Castle

anisegos-by dietmar listeAntonis Anissegos – piano
Mike Majkowski – bass
Christian Marien – drums

Der Name ist ein Anagramm von Kurt Vonnegut’s Roman “Cat’s Cradle” von 1963, das das Ende unserer Zivilisation mit Hilfe der Waffe “ice-nine” beschreibt.

Das mit herausragenden Persönlichkkeiten der Berliner Szene besetzte Trio hatte im Januar 2013 Premiere beim Jazzkeller 69.

„Dieses Trio spielt als wäre es schon eine Ewigkeit zusammen und gerade von einer Welttournee zurückgekehrt … neue Musik, die Jazz vergessen lässt.“
~ Dietmar Liste

www.enstase.com

 

 




Freitag   13. März 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


OH!-KESTER OSLOER 3

matthias broedeKalle Kalima – guitar
Matthias Bröde – amplified harmonica, piano
John Schröder – drums

Die teilweise recht komplexen Kompositionen stammen aus der Feder der Beteiligten.
Die Musik beinhaltet “time”-bezogenes Spiel und freie Impulsrhythmik, “Grooves” und meditative Stimmungen.
Stücke mit ausdrucksstarke Themen – einige davon im “Zwölftonalen” Raum angesiedelt, andere mit eher traditionellen harmonischen Beziehungen, kontrastieren mit non-thematischen, auf freien Klangimprovisationen basierenden Ideen.
Aktuelle urbane Musik mit einer sehr vielfältigen und farbigen Soundpalette, wie sie nur in Berlin produziert werden kann.

 

 




Samstag   14. März 2015  -   Einlass: 19:00  Beginn: 19:30   -   jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


A Love Electric – Performance & Improvisation

Todd ClouserTodd Clouser – guitar, vocals
Aaron Cruz – bass
Hernan Hecht – drums

A LOVE ELECTRIC präsentieren Jazzrock mit Clousers einfühlsamen Texten und seiner außergewöhnlichen Stimme, die sich als die Speerspitze einer heranwachsenden und Genre-neu-definierenden Generation von Künstlern etabliert hat.

Todd Clouser, der seit vielen Jahren in Mexiko City lebt, ist dort als Jazz- und Rockgitarrist sowie als Singer/Songwriter fest in der musikalischen Landschaft verankert.
Die Musiker arbeiteten mit vielen bekannten Musikern und Bands, darunter Steven Bernstein (Sex Mob), John Medeski und Billy Martin, Cyro Baptista (Dire Straits), Flea (Red Hot Chili Peppers) sowie Tim Berne zusammen.

A LOVE ELECTRIC transportieren den Ursprung dieser Musik aus New York City´s „Downtown-Szene“ in neue Territorien und Gefilde des Jazz.
www.toddclouser.com

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

A C H T U N G: 21:00
Firlstraße 16  Christuskirche  – Love Electronic – Das  Konzert in unmittelbarer Nähe

 

 




Donnerstag   19. März 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

“Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.”
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als “First Class First Prize Winner“ und 2013 als “Top Class First Prize Winner” beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Patrick Hamacher, Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Laurenz Welten – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 




Freitag   20. März 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Frank Paul 50 = GRID MESH plus special guests

grid meshJohannes Bauer – trombone
Andreas Willers – electric guitar and various low string instruments
Frank Paul Schubert – saxophone
Willi Kellers – drums
plus special guests

 Die Berliner Band GRID MESH mit dem SWR-Jazzpreisträger von 1987 Andreas Willers spielt spannende, mehrdimensionale Improvisations­musik mit einer faszinierenden Mischung aus akustischen und elektrischen Sounds. Hier geht es energetisch zur Sache, flankiert von subtilen  Einschüben.

Die Entwicklung der Ideen und das Zusammenspiel dieser meisterlichen Improvisatoren ist genau so beeindruckend,  wie die Beherrschung einer modernen, bissigen Jazzsprache.
Deren Effekte stehen in einem effektvollen Kontrast zu eher abstrakten, behutsameren Klanggebilden und  wuchtigen, archaischen Klangwogen, die auch ins Ironische abkippen können.

So entsteht ein Bandsound, der wahrlich als 21st century improv music bezeichnet werden kann.

 

 




Sonntag   22. März 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Samuel Blaser Trio

Samuel Blaser – trombone
Marc Ducret – guitar
Peter Bruun – drums

Samuel Blaser ist ein Shooting-Star unter den Posaunisten.
Der in der Schweiz geborene und jetzt zwischen New York und Berlin pendelnde Musiker hat alles verinnerlicht, was die Jazzgeschichte hervorgebracht hat, und er überzeugt durch eine Musikalität zwischen klassischer Tongebung und Improvisation.

Seine geschmeidig fließenden Linien kontrastieren manchmal scharf mit den eher harschen Statements des Gitarristen. So erscheint seine Musik in ihrer Vielseitigkeit als Panoptikum aktueller Improvisationstechniken, und mit immer neuen Ansätzen baut er neue Spannung auf.
samuelblaser.com

“Blaser, Ducret, Bruun. Ich habe die drei nun seit Juni dreimal mitgemacht und spielen sehen: in Berlin, in Umeå und nun in London.
Posaune und Gitarre, eine wunderbare Kombination mit Möglichkeiten zuhauf.
Und wenn dann noch die Richtigen spielen … wie diese zwei, dann funkt’s.
Die Musik spielt sich nach den Monaten des Tourens aufblitzend auf Messers Schneide ab – siedend heiss, gleissglitzernd, getragen vom tausendfach raschen Nadelschlag, den Peter Brunn entfacht.
Sie lässt sich nicht so einfach fassen, die vorwärts schnellende Form, die dabei entsteht. Grossartig, wie sie sich verdichtet, verschärft, umschlägt, tobt, gleitet, singt und springt.
Verrückt die Komprimierung bei Ducret und die Art wie er dem battente auf den Saiten eine neue Dimensionen abgewinnt. Auch das kann Schlaggitarre sein.
Formverschiebung, Formverdichtung, Aufgehen, Verschwinden – es ist ein fortwährend auf hohem Niveau erschliessendes Spielen.
Das Vierzig-Sekunden-Thema von StrawinskysFanfare for A New Theatre erscheint diesmal gleich zu Anfang und expandiert dann.

Blaser, Bruun und Ducret liefern über die Abwechselung der Reihenfolge ein faszinierendes Spiel mit der Mitte, um die Mitte und mit der (Un-)Bestimmtheit der Form.
Wild, ohne dass jemand den wilden Mann raushängen oder auf Power machen müsste. Diese drei gehen konsequent ihren Weg. Auf Messers Schneide.
Und das Ende der Fahnenstange, es ist noch lange nicht in Sicht! Es ist ein fortlaufendes Auskristallisieren und Austarieren scharfer Formen und glühender Texturen.”
~ Ab Baars

 

 




Dienstag   24. März 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


New German Art Orchestra

lars seniukLars Seniuk – composition, conducting

WOOD:
Philipp Gerschlauer, Eldar Tsalikov, Frank Delle, Finn Wiesner, Florian Leuschner

BRASS:
Felix Meyer, Nicolas Boysen, Torsten Maaß, Stephan Meinberg – trumpet / Torben Seniuk, Tim Hepburn, Sebastian Hoffmann, Robert Hedemann – trombone

RHYTHMUS:
Boris Netsvetaev – piano / Sebastian Böhlen – guitar / Matthias Eichhorn – bass / Silvan Strauß – drums

Das mehrfach preisgekrönte Orchester, dessen Mitglieder aus ganz Deutschland zusammenkommen, zählt zu den besten Bigbands der Republik. Bandleader und Komponist Lars Seniuk, von Presse und Kritikern als Überflieger und Ausnahmetalent der deutschen Jazzszene gelobt, kostet den Farbenreichtum und die Vielseitigkeit dieser außergewöhnlichen Band voll aus und liebt die Kontraste.
Er lässt die Trompeten schreien, die tiefen Bläser röhren und die Rhythmusgruppe mit gewaltiger Energie in freitonalen Bereichen wirbeln.
Und dann wieder springt er zu absoluter, beinahe minimalistischer Ruhe, taucht ein in grazile und melancholische Klangwelten.

Ein fesselnder Hörgenuss, der gekonnt modernen Bigband-Jazz mit Einflüssen aus Neuer Musik und Jazz-Tradition verbindet.
www.newgermanartorchestra.de

 

 




Freitag   27. März 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Blume

Wanja Slavin und Magnus Schriefl Wanja Slavin – alt sax
Magnus Schriefl – trumpet, fluegelhorn
Bernhard Meyer – bass guitar
Peter Gall – drums

Das Quartett „Blume“ ist aus dem Wunsch nach einer kontinuierlichen musikalischen Zusammenarbeit zwischen Wanja Slavin und Magnus Schriefl entstanden.

Wo findet man schon eine Band mit zwei Bläsern, Schlagzeug und E-Bass?
Das Quartett „Blume“ wurde 2013 gegründet, die vier Musiker haben zum Teil schon in anderen Konstellationen zusammengespielt. „Blume“ verbindet in ihrer Musik die harmonische und melodische Vielfalt des Modern Jazz mit Elementen aus Pop und Rock.
Das zeigt sich vor allem in der starken Betonung von Groove und in den markanten Basslinien.
Die Besetzung ohne Akkordspieler gibt allen großen Freiraum, schafft aber gleichzeitig durch die Transparenz eine klangliche Intimität, in der jeder Ton Bedeutung erhält.

 

 




Freitag   3. April 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Monk’s Casino – Das Gesamtwerk des Thelonious Monk 1/3

alex schlippenbach• Thelonious • Locomotive • Trinkle-Tinkle • Stuffy Turkey • Coming On The Hudson • Bemsha Swing • 52nd Street Theme • Pannonica • Evidence • Misterioso • Sixteen • Skippy • Monk’s Point • Green Chimneys • Little Rootie Tootie •San Francisco Holiday • Off Minor •Gallop’s Gallop • Crepuscule With Nellie • Hackensack • Consecutive Second’s

Alexander von Schlippenbach – piano
Axel Dörner – trumpet
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass
Oliver Steidle – drums

Keine Kartenbestellung zur Zeit möglich !!

Im Jazzkeller Treptow fand im Oktober 1996 die Premiere dieses Mammutprojektes statt.
“MONKS CASINO” ist kein enzyklopädisches Vorhaben, sondern eine Bearbeitung des Gesamtwerkes von Thelonious Monk für eine Live Darbietung Für die 2004 bei Intakt erschienener CD-Box wurde Monks Œuvre auf zwei Stunden 35 Minuten eingedampft.
Weil die Kompositionen hier das Wichtigste sind, wurde bei manchen Stücken ganz auf Improvisationen verzichtet.
Bei den Arrangements wurden sich einige Freiheiten erlaubt.
Jetzt möchten die Musiker, den Improvisationen wieder mehr Platz zu geben.

Baukastenarbeit und Collage, Methoden, die bei Monk bereits angelegt sind, werden genutzt, um aufgeteilt auf drei Abende, abwechslungsreiche und spannende Konzerte zu gestalten.
Zur Strategie der Gesamtdramaturgie gehören die Überraschung und die Irritation.
Doch der Zu-Fall folgt der Logik des spielerischen Umgangs mit dem Material. Die Ent-Täuschung erweist sich als eine unkonventionelle Sicht auf Monk, ein „Konzept“ ohne Methodenzwang.
Schließlich hat Monk selbst seine Kompositionen in unterschiedlichen Versionen gespielt, einige von ihnen abgeändert bzw. reharmonisiert.
www.avschlippenbach.com
www.intaktrec.ch

 

 




Samstag   4. April 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Monk’s Casino – Das Gesamtwerk des Thelonious Monk – 2/3

Schlippenbach-Casino

• Brilliant Corners • Eronel • Monk’s Dream • Shuffle Boil • Hornin’ In • Criss Cross • Introspection • Ruby, My Dear • In Walked Bud • Let’s Cool One • Let’s Call This • Jackie-ing • Humph • Functional • Work • I Mean You • Monk’s Mood • Four In One • Round About Midnight • Played Twice • Friday The 13th • Ugly Beauty • Bye-Ya / Oska T.

Alexander von Schlippenbach – piano
Axel Dörner – trumpet
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass
Oliver Steidle – drums

Keine Kartenbestellung zur Zeit möglich !!

Im Jazzkeller Treptow fand im Oktober 1996 die Premiere dieses Mammutprojektes statt.
“MONKS CASINO” ist kein enzyklopädisches Vorhaben, sondern eine Bearbeitung des Gesamtwerkes von Thelonious Monk für eine Live Darbietung Für die 2004 bei Intakt erschienener CD-Box wurde Monks Œuvre auf zwei Stunden 35 Minuten eingedampft.
Weil die Kompositionen hier das Wichtigste sind, wurde bei manchen Stücken ganz auf Improvisationen verzichtet.
Bei den Arrangements wurden sich einige Freiheiten erlaubt.
Jetzt möchten die Musiker, den Improvisationen wieder mehr Platz zu geben.

Baukastenarbeit und Collage, Methoden, die bei Monk bereits angelegt sind, werden genutzt, um aufgeteilt auf drei Abende, abwechslungsreiche und spannende Konzerte zu gestalten.
Zur Strategie der Gesamtdramaturgie gehören die Überraschung und die Irritation.
Doch der Zu-Fall folgt der Logik des spielerischen Umgangs mit dem Material. Die Ent-Täuschung erweist sich als eine unkonventionelle Sicht auf Monk, ein „Konzept“ ohne Methodenzwang.
Schließlich hat Monk selbst seine Kompositionen in unterschiedlichen Versionen gespielt, einige von ihnen abgeändert bzw. reharmonisiert.
www.avschlippenbach.com
www.intaktrec.ch

 

 




Sonntag   5. April 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Monk’s Casino – Das Gesamtwerk des Thelonious Monk – 3/3

monks casino

• Bolivar Blues • Well You Needn’t • Brake’s Sake • Nutty • Who Knows • Boo Boo’s Birthday • Ask Me Now • Think Of One • Raise Four • Japanese Folk Song • Blue Monk • Bright Mississippi • Reflections • Five Spot Blues • Children’s Song • Blue Hawk • We See • Blue Sphere • Light Blue • Teo • North Of The Sunset • Rhythm-a-Ning • Straight No Chaser • Epistrophy

Alexander von Schlippenbach – piano
Axel Dörner – trumpet
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass
Oliver Steidle – drums

Keine Kartenbestellung zur Zeit möglich !!

Im Jazzkeller Treptow fand im Oktober 1996 die Premiere dieses Mammutprojektes statt.
“MONKS CASINO” ist kein enzyklopädisches Vorhaben, sondern eine Bearbeitung des Gesamtwerkes von Thelonious Monk für eine Live Darbietung Für die 2004 bei Intakt erschienener CD-Box wurde Monks Œuvre auf zwei Stunden 35 Minuten eingedampft.
Weil die Kompositionen hier das Wichtigste sind, wurde bei manchen Stücken ganz auf Improvisationen verzichtet.
Bei den Arrangements wurden sich einige Freiheiten erlaubt.
Jetzt möchten die Musiker, den Improvisationen wieder mehr Platz zu geben.

Baukastenarbeit und Collage, Methoden, die bei Monk bereits angelegt sind, werden genutzt, um aufgeteilt auf drei Abende, abwechslungsreiche und spannende Konzerte zu gestalten.
Zur Strategie der Gesamtdramaturgie gehören die Überraschung und die Irritation.
Doch der Zu-Fall folgt der Logik des spielerischen Umgangs mit dem Material. Die Ent-Täuschung erweist sich als eine unkonventionelle Sicht auf Monk, ein „Konzept“ ohne Methodenzwang.
Schließlich hat Monk selbst seine Kompositionen in unterschiedlichen Versionen gespielt, einige von ihnen abgeändert bzw. reharmonisiert.
www.avschlippenbach.com
www.intaktrec.ch

 

 




Dienstag   7. April 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam opening by Club Jazz Debakel

debakelHenrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, Percussion

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont. Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
clubjazzdebakel.de

Hardbop /Jazzfunk / No Standards
Backline: e-piano, upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, 2 mics
Ende ca. 23:30 Uhr

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   10. April 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Doppelkonzert

 

 




Sonntag   12. April 2015  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Music of Herbie Nichols

fay victor
Fay Victor – vocals

Achim Kaufmann – piano
Tobias Delius – tenor sax, clarinet

Fay Victor, deren Eltern aus Trinidad und Tobago stammen, wuchs in Wheatley Heights auf Long Island auf.
In den 1980er Jahren, während ihres Politik-Studiums an der Syracuse University, begann sie unter dem Eindruck des Verlustes ihrer Mutter mit dem Gesang; sie besuchte darauf das Brooklyn Conservatory of Music, wo sie Musiktheorie und Piano studierte.
Ihre Karriere als Profimusikerin begann sie in Clubs im Raum New York und einem dreimonatigen Japanaufenthalt 1991, was die Hinwendung zum Jazzgesang beeinflusste.
Nach ihrer Rückkehr trat sie in Clubs wie dem Birdland, The Village Gate, Sign of the Dove und im B. Smith’s auf; ferner arbeitete sie u. a. mit Bernard Purdie, Walter Booker und Don Braden.
Zwischen 1996 und 2003 lebte sie in Amsterdam.
1999 legte sie ihre Debütalbum auf Timeless Records, In My Own Room vor.
Victor zählt Betty Carter, Sarah Vaughan und Carmen McRae zu ihren Haupteinflüssen.
2010 veröffentlichte sie mit dem Gitarristen Anders Nilsson als The Exposed Blues Duo das Duoalbum Bare, auf dem sie Eigenkompositionen und Jazzstandards wie Mood Indigo, Blue Monk und Rockin’ Chair interpretierte.
Es folgte mit der Formation Other Dimensions in Music das Album Kaiso Stories. Im Bereich des Jazz wirkte Victor zwischen 1997 und 2010 bei 5 Aufnahmesessions mit.
Mit dem ICP Orchestra trat sie während der Musiktriennale 2010 in der Kölner Philharmonie auf. Seit 2005 ist sie mit ihrem Fay Victor Ensemble unterwegs.

www.fayvictor.com

 

 




Donnerstag   16. April 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

“Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.”
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als “First Class First Prize Winner“ und 2013 als “Top Class First Prize Winner” beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Patrick Hamacher, Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Laurenz Welten – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 

 




Freitag   17. April 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Record Release
Z-Country-Paradise

Z-CountryJelena Kuljic – voice
Frank Gratkowski – alto sax, bass clarinet
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – electric bass
Christian Marien drums

Grove, Spontanität, ungestüme Spielfreude und ein wenig Wahnsinn zeichnet die Musik der Band aus.
Den Texten liegen u. a. Gedichte von Arthur Rimbaud, Charles Simic und Gabriele Günther zugrunde. Z-Country Paradise war im März 2014 im Studio und die erste CD dieser “paradiesischen” Band wird im Januar 2015 auf dem Label Z-Paradise Records (NRW-Vertrieb) erscheinen.
gratkowski.com/de/z-country-paradise

 

 




Sonntag   26. April 2015  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Hermann Keller Quartett + Willi Kellers

Hermann KellerHermann Keller – piano, vocal
Antje Messerschmidt – violine
Jürgen Kupke – clarinet
Uli Weber – trumpet
Willi Kellers – drums

Die Mitglieder der Gruppe musizieren schon lange zusammen, aber erst seit kurzem in genau dieser Besetzung.
Vom Berliner Improvisations-Quartett, 1975 gemeinsam mit Manfred Schulze gegründet und vor allem in der DDR bekannt, ist nur noch Hermann Keller selbst dabei.
Uli Weber spielte aber im späteren Improvisations-Trio, Jürgen Kupke im Hermann-Keller-Quartett, das 1987-1990 schon einmal bestand.
Antje Messerschmidts Zusammenarbeit mit Hermann Keller reicht von der Schumann- und Brahms-interpretation bis hin zur improvisierten Musik.
Ebenso wie Jürgen Kupke führte sie auch viele Kompositionen
von Hermann Keller auf.
Durch ein gemeinsames Konzert Ende 2005 ermutigt, gründeten die MusikerInnen das neue Quartett und hatten ihren ersten größeren Auftritt bei der Kölner Musik-Trienale (Mai 2007).
2008 spielten sie ihre erste CD “Nicht ohne Wasser” ein, die in Kürze beim Label Jazzwerkstatt Berlin vorliegen wird.

www.hermann-keller-quartett

 

 




Freitag   1. Mai 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gorilla Mask “Fifth Anniversary”

gorilla_maskPeter van Huffel – sax
Roland Fidezius – bass
Rudi Fischerlehner – drums
& guest

Das Trio Gorilla Mask aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Avantgarde-Jazzszene seit langem entwachsen sind.
Saxophonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillanter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum.
Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.
www.petervanhuffel.com

 

 




Samstag   2. Mai 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gorilla Mask “Fifth Anniversary”

gorilla_maskPeter van Huffel – sax
Roland Fidezius – bass
Rudi Fischerlehner – drums
& guest

Das Trio Gorilla Mask aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Avantgarde-Jazzszene seit langem entwachsen sind.
Saxophonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillanter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum.
Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.
www.petervanhuffel.com

 

 




Dienstag   5. Mai 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam opening by Club Jazz Debakel

debakelHenrik Walsdorff – alto sax
Wanja Slavin – tenor & soprano sax
John Schröder – guitar
Peer Neumann – e-piano
Marpa Shold – bass
Aldtie Mann – drums, Percussion

Exzellent besetzt mit international ausstrahlenden Persönlichkeiten der Berliner Szene, gehen CLUB JAZZ DEBAKEL auf so manche Grenze ím rechten Winkel zu und sehen – den Horizont. Immer wieder den Horizont. Mal ist er sichtbar, schimmert herüber aus den frühen Siebzigern, dann wieder ganz eigen verhüllt: Rein intuitive Passagen, das Unvollkommene in seiner seltsamen Schönheit belassend, und jene Happenings, die auf klaren Skizzen & Absprachen beruhen: Strategische Pläne. Angriffstaktiken. Geformte Energie.
clubjazzdebakel.de

Hardbop /Jazzfunk / No Standards
Backline: e-piano, upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, 2 mics
Ende ca. 23:30 Uhr

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Donnerstag   7. Mai 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


HANAM feat. Phil Minton

Niko Meinhold – piano
Horst Nonnenmacher – bass
Manuel Miethe – sax
Anna Kaluza – sax

Alison Blunt – violin
Phil Minton – vocal

Mit Basis in Berlin und London baut das Hanam Quintet eine Brücke zwischen zwei Metropolen der improvisierten Musik.
Mit großer Intensität schaut die Gruppe in offene Klangräume zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik ein transidiomatisches Konglomerat in einer lebendigen und hochkommunikativen Kultur der Improvisation zu schaffen.

Phil Minton stammt aus Torquay. (UK). Er spielte Trompete und sang mit der Mike Westbrook Band in den frühen 60igern, dann in Tanz- und Rockbands in Europa im späteren Teil dieses Jahrzehnts.
Er kehrte 1971 nach England zurück, traf wieder Westbrook und war in vielen seiner Projekte bis zur Mitte der 80er Jahre beteiligt.
In den letzten vierzig Jahren hat Minton als improvisierender Sänger in vielen Gruppen und Orchestern wie Situationen und Plätzen gearbeitet.
Zahlreiche Komponisten haben Musik vor allem für seine erweiterten Stimmtechniken geschrieben.

instant-music.net/hanam.html
www.philminton.co.uk

 

 




 

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