Jazz an der Lohmühle XIII
Kultursommer im Treptower Norden

6. Juni - 1. August  2015
jeweils 19 - 22 Uhr       draußen & gratis

Die Nichtregierungsorganisation SODI informiert auch in diesem Jahr an einem Infostand über seine entwicklungspolitische Arbeit und sammelt Spenden für eines seiner Projekte in Mosambik.
Durch die Erlöse wird die Frauenkooperative SHINE für selbstbestimmte und gesunde Zukunft unterstüzt.
(www.sodi.de)

Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal)
( S-Bhf. Treptower Park / U-Bhf. Görlitzer Bhf. / Bus 194, 171, 147, 265 )
Kulturbanausen e.V. in Zusammenarbeit mit Jazzkeller 69 e.V. und Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick

Jazz an der Lohmühle ist auch in diesem Sommer ein lohnenswertes Pilgerziel für musikinteressierte Berliner und ihre Gäste.
Draußen und gratis werden in der romantischen Umgebung des Wagendorfes Lohmühle am Landwehrkanal in Berlin-Treptow wieder international anerkannte Berliner Solisten und Ensembles Musik zwischen moderner Folklore und zeitgenössischem Jazz vorstellen.

Der Jazzkeller 69 e.V. als Veranstalter kann in diesem Jahr auf 44 Jahre Jazz in Treptow zurückblicken. Unterstützt werden die Konzerte vom Kulturamts des Bezirksamts Treptow-Köpenick und dem Kulturbanausen e.V.

"Ich bin sicher, das Programm 2015 wird wieder eindrucksvoll vom Potenzial der Berliner Musikerinnen und Musiker sowie ihrer Gäste zeugen."
~ aus dem Grußwort von Tim Renner (Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten)

 

Samstag   4. Juli 2015  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


Zur Schönen Aussicht

Zur Schönen Aussicht Paul Berberich – sax
Joachim Wespel – guitar
Florian Lauer – drums

Mit traumwandlerischer Sicherheit manövrieren die drei Herren gewagt und verspielt auf der musikalischen Landkarte.

Dabei geht es – vergleichbar mit einem Fahrradkurier in der Rush Hour – mit rasant wechselnden Tempi und überraschender Dynamik über Schleichwege, Panorama-Promenaden und Parcours.
Als Zuhörer staunt man und wird mitgerissen in eine Klangwelt voller Kuriositäten.

Zur Entspannung nach alpinem Auf und Ab kreiert das Trio immer wieder meditative Oasen der Besinnung und Erdung.
zurschoenenaussicht.blogspot

 

 

killing popesKilling Popes

Petter Eldh – bass guitar
Oli Steidle – drums
feat. Florian Müller – guitar

Die „Killing Popes“ wurde 2012 von Oliver Steidle und Petter Eldh gegründet, aus deren Federn alle Kompositionen stammen.

Die beiden bringen hier ihre musikalischen Roots wie Hip Hop, Grind Core, Rockmusik und Jazz in die Kompositionen ein und verbinden diese mit kompositions-gebundenen Improvisationen.
Ziel der beiden ist es, ihre musikalischen Wurzeln in eine neue, abstrahierte Form zu bringen.
Da die beiden so zu sagen Rhythmusgruppen-Musiker sind, bewegen sich die Kompositionen vor allem auf der Basis von Grooves und rhythmischen Geflechten.
Die Parts der Mitmusiker sind so konzeptioniert, dass verschiedene rhythmische Ebenen gleichzeitig passieren.
Die Melodien sind meist in das rhythmische Geflecht eingearbeitet.
oliversteidle.com/killing-popes

 

 

Omniversal Earkestra!

Johannes Jeebee Böhmer – trumpet, lightning
Fabian Dewey Engwicht – trumpet, such sweet thunder
Florian Mutant Menzel – high-sour-country-trumpet, mutations
Robbin Hut – trombone, longbow, merry men
Andrej Ugoljew – last up-right-democrazy-trombone from the empire of the moon
B. B. König – king of the bees’n’blues tuba
Sam comingonthe Hudson – altosax, invocation, mush-a-ring dum a do dum a da
Eldar Tsalikov – altosax, clarinet, birds, bears, beards and beers
Paul Berberich – piccolosax, altoflute, paulophon, sundance
Johannes Mono Schleiermacher – tenorsax, omegasax’n’afrotronics
Franz >2%C Stahl – baritonsax, tongues, visions, navigation
Fabiana Baronesse de Striffler – water, pannonican violin, illumination
Baron Atlas von Enkelmann – norwegian wooden bass, gravitation
Philipp Kofi Bernardt – drums, roots, rhythms, spirits
Mood !ngodo ngoma lugundu – forensics, ghosts, possessions, brushes

Das Omniversal Earkestra landet auf seiner vierjährigen Reise durch die unweitlichen Enden normalerweise immer montags in Berlin.
Die regelmäßig stattfindenden Anrufungen des vierzehnköpfigen Jazzorchesters bewegen sich spielerisch improvisierend zwischen Duke Ellingtons Soundexzessen, Charles Mingus wütenden Gedichten, Thelonious Monks Träumen und dem außerirdischen Swingverständnis eines Sun Ra.
Auch die Eigenkompositionen der mitreisenden Profimusikerinnen dürfen Asyl im Klangkosmos ihrer Idole beantragen.
So mancher Jazzgott wird am Himmel über Berlin, von seiner Wolke lächeln.
Ein Phänomen der planetaren Jazzszene, das schon Abertausende im Berliner Underground begeisterte und den musikalischen Horizont der Stadt erweitert.

~ Wolf Kampmann in Jazzthing 11.2014:
(…)  Der Begriff Bigband würde bei der zwischen zehn und 16 Musikern variierenden Formation wahrscheinlich auf ein falsche Fährte locken, denn bei den Omniversalisten ist alles erlaubt, was bei herkömmlichen Bigbands verboten ist.
(…) Das Omniversal Earkestra ist ein Pool, aus dessen Urknetmasse der Berliner Jazz von morgen hervorgehen wird.
Wer die Band jetzt erlebt, kann später sagen, er war von Anfang an dabei.

~ und die taz redet von bigband-anbetung

 

 




Donnerstag   9. Juli 2015  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Im Rahmen vom Kunst Am Spreeknie 2015 Art Festival
~ bei schönem Wetter draußen ~

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ ~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“ und dieses Jahr wieder  „Top Class First Prize Winnersaxart.de

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ:
Elli Sooß – alto + sopran sax / Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums
Christof Griese – conducting

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 

 




Freitag   10. Juli 2015- Konzerthinweis - 21:00:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Hermann Keller Quartett + Willi Kellers

Im Rahmen vom Kunst Am Spreeknie 2015 Art Festival
~ bei schönem Wetter draußen ~
Hermann Keller

 

Hermann Keller – piano, vocal
Antje Messerschmidt – violine
Jürgen Kupke – clarinet
Uli Weber – trumpet
Willi Kellers – drums

www.hermann-keller-quartett

Die Mitglieder der Gruppe musizieren schon lange zusammen, aber erst seit kurzem in genau dieser Besetzung.
Vom Berliner Improvisations-Quartett, 1975 gemeinsam mit Manfred Schulze gegründet und vor allem in der DDR bekannt, ist nur noch Hermann Keller selbst dabei.
Uli Weber spielte aber im späteren Improvisations-Trio, Jürgen Kupke im Hermann-Keller-Quartett, das 1987-1990 schon einmal bestand.
Antje Messerschmidts Zusammenarbeit mit Hermann Keller reicht von der Schumann- und Brahms-interpretation bis hin zur improvisierten Musik. Ebenso wie Jürgen Kupke führte sie auch viele Kompositionen  von Hermann Keller auf.
Durch ein gemeinsames Konzert Ende 2005 ermutigt, gründeten die MusikerInnen das neue Quartett und hatten ihren ersten größeren Auftritt bei der Kölner Musik-Trienale (Mai 2007).
2008 spielten sie ihre erste CD „Nicht ohne Wasser“ ein, die beim Label Jazzwerkstatt Berlin erschienen ist.

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Sonntag   12. Juli 2015 
KUNST AM SPREEKNIE  –  Schöneweide Art Festival 2015



Jazzgalerie ab 15 Uhr:

Mit den Offenen Ateliers sowie vielen Ausstellungen und Events laden die Künstlerinnen und Künstler und Kreativschaffenden in Schöneweide die Besucher zum Einblick in ihre Arbeit, zu Gesprächen, Lesungen, Workshops, zum Kunstmarkt und anderen Aktionen ein.

kunst_am_spreeknie_logoDie Musiker von Peter Ehwald’s Septour de Grand Matin machen zur Jazzgalerie an sieben Orten den Galeriebesuch mit Duo- und Triobesetzungen zum zusätzlichen Hörerlebnis, bevor sie sich zum Abschlusskonzert bei NOVILLA treffen.
Die Musiker sind Teil der jungen Berliner Jazzszene, international erfolgreich, preisgekrönte Instrumentalisten und Individualisten und selbst Bandleader.
Peter Ehwald hat für dieses Septett eine auskomponierte, träumerisch-verklärte, sehr rhythmische Kammermusik geschrieben, die im Februar 2014 beim Jazzkeller 69 zur Uraufführung kam.
In dieser Musik finden sich neben der Improvisation und dem Jazz auch Anklänge an Spätexpressionismus und Elektronischer Musik.
In Zusammenarbeit mit www.kunst-am-spreeknie.de

 

15:00 Uhr – Espressobar Lalü, Wilhelminenhofstr. 53
Ausstellung Alexander Schippel – Fotografie
Miles Perkin – bass / Rodrigo Bauza – violin

15:30 Uhr – Schalterraum, Wilhelminenhofstr 82 a
Samuel RohherProjekt Parachutes Landing
Samuel Rohrer – drums / Peter Ehwald – saxes / Stefan Schultze – keyboard

16:00 Uhr – Laden, Wilhelminenhofstr. 29
Ausstellung DINGUNDINGUNDDINGDONG (DUDD)
Kathrin Pechlof – harp / Miles Perkin – bass / Rodrigo Bauza – violin

16:30 Uhr – XTRO Ateliers, Wilhelminenhofstr. 83-85, Gebäude 83
Nikolaus NeuserOffene Ateliers
Stefan Schultze – keyboard / Peter Ehwald – saxes / Nikolaus Neuser – trumpet

17:00 Uhr – Kraftwerk, Wilhelminenhofstr. 83-85, Gebäude 70
Ausstellung Landscape-Metropolis
Kathrin Pechlof – harp / Miles Perkin – bass / Samuel Rohrer – drums

17:30 Uhr – Spreegebäude ZENTRALSTATION, Wilhelminenhofstr. 83-85, Gebäude 59
Rodrigo Bauza – violin / Stefan Schultze – toypiano, littel instruments

18:00 Uhr – Rathenau Hallen, Wilhelminenhofstr. 83-85, Gebäude 34.1
Ausstellung Am Rand des Wahnsinns flirrt die Kunst
Peter Ehwald – saxes / Nicolas Neuser – trumpet

peter ehwald19:00 Uhr – NOVILLA, Hasselwerderstr. 22 – Abschlusskonzert
Projekt ALL THAT s JAZZ
Peter Ehwald’s Septour de Grand Matin:
Peter Ehwald – saxes
Rodrigo Bauza – violin
Nikolaus Neuser – trumpet 
Stefan Schultze – piano, toypiano, keyboard, littel instruments
Kathrin Pechlof – harp
Miles Perkin – bass
Samuel Rohrer – drums, percussion
www.peter-ehwald.net

 

 

 

 




Samstag   18. Juli 2015  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


~ Barefoot Records Label Night ~

barefood-records

Ein Abend mit dem aufregendsten neuen Label des dänischen Jazz

 

 

Kasper Tom 5Kasper Tom 5

Rudi Mahall – bassclarinet
Tomasz Dabrowski – trumpet
Petter Hängsel – trombone
Jens Mikkel Madsen – bass
Kasper Tom – drums

Schlagzeuger und Komponist Kasper Tom hat eine Gruppe von bedeutenden, internationalen Musikern aus der europäischen Jazzszene versammelt.

Die Band ist ein Versuch einen neuen Sound durch Eigenkompositionen zu finden, die die Individualität und künstlerische Identität jeder Musiker erfordern und herauszufordern.

Die Band deckt ein breites Spektrum ab, von eingängigen Melodien, komplexe Strukturen und expressive Konstruktion und Dekonstruktion des Materials.
Ehrlichkeit und Kuriosität regiert zusammen, die Musik strahlt Innovation und Kreativität und schiebt die Grenzen ohne die Tradition zu vergessen.
kaspertom.com

 

 

matthias müllerDEUS NO DK

Matthias Müller – trombone
Chris Heenan – bass clarinet, alto sax
Dag Magnus Narvesen – drums
Adam Pultz Melbye – bass

Dänemark? Berlin? Egal!
Alle vier Musiker sind massiv in der Berliner Jazz & Impro-Szene tätig.
Alle mit starker invidueller Stimmme die im kollektiven Sound zusammenfinden.

Matthias Müller und Chris Heenan arbeiten oft zusammen in Bands wie Trigger und Splitter Orchestra und haben eine originäre Idee von Textur und Klang entwickelt.

Auch die skandinavische Rhythmusgruppe Narvesen und Melbye haben in den letzten Jahren in verschiedensten Gruppen zusammengearbeitet.
Mit ihrer dynamischen und lebendigen Kommunikation schaffen die Zwei faszinierende, überraschende Texturen und bereiten damit den Boden für die vielschichtige und treibende Musik dieses Quartetts.
www.matthiasmueller.net

 

 

maria faustMaria Faust Jazz Catastrophy

Maria Faust – saxes, clarinet
Sture Ericson – saxes, clarinet
Tomasz Dabrowski – trumpet
Matthias Müller – trombone
Adam Pultz Melbye – bass
Morten Pedersen – piano
Håkon Berre – drums

Maria Faust Jazz Catastrophe (MFJC) ist eine Bigband mit Musiker aus Skandinavien und den baltischen Ländern.
Die in Copenhagen lebende estnische Saxofonistin und Komponistin Maria Faust  leitet die Catastrophe und schreibt die Musik dafür.

Die Musik ist eine Entwicklung von Maria Faust’s Arbeit mit neuen Spieltechniken, minimalistischer Harmonie und starken rhythmische Figuren.
Sie verbindet komponierte Teile mit offenen Improvisationen und liebt es die Grenzen zwischen Genres & Stilen aufzuheben.
Jazz Catastrophy ist eine Reise durch jazz, folk, rock, third stream und andere musikalische Welten.
Hervorragende Rezensionen und die Teilnahme an einigen internationalen Festivals bislang zeigen: die Welt ist für eine Catastrophe bereit.

Ihr Album Maria Faust Jazz Catastrophe wurde 2013 in der Kategorie Komponist des Jahres der Danish Music Awards nominiert.

Multlple Danish Music Award winner in 2014: „Jazz Composer of the Year“ and „Crossover Jazz Release of the Year“ for her CD „Maria Faust Sacrum Facere“ (Barefoot Records)
www.mariafaust.com
www.allaboutjazz.com/maria-faust-jazz-catastrophe

 

 




Sonntag   19. Juli 2015  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Yves Theiler Trio feat. Uli Kempendorff

Yves Theiler – piano
Luca Sisera – bass
Lukas Mantel – drums
Uli Kempendorff – reeds

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Samstag   1. August 2015  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


Die Hochstapler

die hochstaplerPierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Vier junge Musiker, zwei Franzosen, ein Deutscher und ein Italiener, die zwischen Paris und Berlin pendeln.
Ihr Name steht für ihren Umgang mit der Tradition: Komplexlose Ironie.
Vor allem Anthony Braxton und Ornette Coleman machen sie zum Ausgangspunkt für ihren eigenen, spannenden und humorvollen Diskurs, der die Vorgänger ehrt, indem er sie überwindet.
Sie sind emblematisch für eine junge Generation, die mit Grenzen nicht mehr viel am Hut hat, seien sie nun geografisch oder musikalisch.
die-hochstapler

 

 

stop thinkingStop Thinking

Wanja Slavin – saxes
Otis Sandsjö – saxes
Markus Pesonen – guitar
Marc Lohr – drums

Unter dem Motto „Stop Thinking – Listen to the music“ spielt dieses in Berlin ansässige Quartett eine originelle neue Musik mit dem Fokus auf kollektive Improvisation, freien Kontrapunkt mit entsprechenden harmonischen Turbulenzen und intuitiven polyrhythmischen Fluss.

Oder?  Hören Sie auf zu denken und hören Sie eine Mischung aus Modern Jazz, Experimental, Elektro und Improvisation.

Alle Mitglieder der Band sind äußerst versierte Instrumentalisten mit einer persönlichen Note und kreativem Kopf dahinter. Oder? Stop Thinking!
markuspesonen.com/stopthinking

 

 

ruf der heimat: foto by dietmar listeRuf der Heimat

“Luten” Petrowsky – reeds
Thomas Borgmann- reeds
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums

thomasborgmann.de/heimat

Eine Legende lebt seit über 20 Jahren:
Es ist hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner Quartett spielt, nein: zelebriert.
Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat.
Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.”

~ Felix Klopotek

“Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem.
Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.”
~ Josef Engels in “die Welt”: Ruf der Heimat, Jazzfest Berlin 2013

 

 

 




Sonntag   9. August 2015  - Konzerthinweis - 16:00
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Self-Portrait: Maria Baptist

Maria BaptistMaria Baptist – piano

„Sie ist eine fulminante Jazzpianistin. Ihre fest gebündelte Energie, ihr gewaltiger Einfallsreichtum, ihr überragendes spielerisches Können und ihre weite Kenntnis der zahllosen Stilrichtungen des Modern Jazz haben der Donaueschinger Hör-Baar einen zweiten musikalischen Glanzpunkt beschert.

„Self-Portrait“ ist der Titel ihrer im vergangenem Jahr erschienenen, in New York eingespielten CD.
Maria Baptist hat in diesem musikalischen Selbstporträt in zwölf Titeln Dinge kompositorisch umgesetzt, die ihr wichtig sind: persönliche Begegnungen, das Leben als Frau, die Atmosphäre in Großstädten, Naturstimmungen und Reiseeindrücke…“
~ Gunter Faigle, Südkurier

www.mariabaptist.com

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Freitag   14. August 2015  - Konzerthinweis - 21:00:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Jazz Dogs

JazzdogsNiko Zeidler – tenor sax
Kenneth Berkel – piano
Arne Imig- Bass
Joshua Reinfeld – drums

Die jungen Leute sind mit Bepop und Funk bestens vertraut. Sie kennen sich aus diversen musikalischen Projekten, u. a. der Bigband Jay Jay Be Ce.
Unter allen Teilnehmern des Berliner Jazztreff 2014 wurden der Bassist Sidney Werner, der Saxophonist Niko Zeidler der Trompeter Arvid Maier und der Schlagzeuger Joshua Reinfeld ausgewählt, unter Anleitung zweier Dozenten innerhalb eines Tages ein Programm ein zu studieren.
Als „The Unknown Quartet“ begeisterten sie dann das Publikum. Diese Combo gewann bei der Bundesbegebung „Jugend jazzt“ in Juni den Škoda Jazzpreises.
Niko Zeidler spielt in mindestens vier verschiedenen Bands, aber es ist nicht einfach diese während der Ferien zusammen zu halten.

Die Jazzdogs können die Zuhörer auch veränderter Besetzung mitreißen, denn der Spaß beim Musizieren steht im Mittelpunkt.
taz.de

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Sonntag   23. August 2015  -  Einlass: 16:00    Beginn:16:30  Jazzkeller69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Håvard Wiik Trio

Håvard Wiik – piano
Ole Morten Vågan – bass
Håkon Mjåset Johansen – drums

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Freitag   28. August 2015  - Konzerthinweis - 21:00:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Jost-Keller-Kubach-Johnson

Keller und JostHermann Keller – piano
Ekkehard Jost – bariton sax
Kubi Kubach – bass
Zam Johnson – drums, percussion

Die Vier haben sich vor einiger Zeit zu gemeinsamen Konzerten zusammengefunden hat, um sich in einer musikalischen Sprache zu artikulieren, die sie selbst als „Grenzgängermusik“ bezeichnen.
Dabei geht es ihnen um nicht mehr und nicht weniger als um die Überwindung der Grenzen zwischen zwei im allgemeinen streng gegeneinander abgeschotteten musikalischen Terrains: der akademischen und gewöhnlich mit „E“ apostrophierten Neuen Musik einerseits, und dem zeitgenössischen Jazz andererseits.

Die Mitwirkenden der „Connection“ erscheinen für derartige Grenzgänge bestens gerüstet.
Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen des musikalischen Universums, sind jedoch jederzeit bereit und in der Lage, die eingefahrenen Gleise des in „Szenen“ sortierten Musiklebens zu verlassen.
Der in Zeitz geborene und in Berlin lebender Pianist und Komponist Hermann Keller, wird gewöhnlich dem „klassischen“ Lager zugerechnet, ist aber zugleich seit langem auf der Jazzszene präsent.
Den aus Breslau, Hamburg und Berlin stammenden Baritonsaxophonisten, Komponisten und Musikwissenschaftler Ekkehard Jost zählt man im allgemeinen zur Fraktion der „Jazzer“, was ihn jedoch nicht daran hindert, seinen musiksprachlichen Aktionsradius von Fall zu Fall weit über die Grenzen des Jazz hinaus auszudehnen.
Kontrabassist „Kubi“ Kubach, aufgewachsen am Prenzlauer Berg und am Anfang seiner Laufbahn vor allem dem Jazzrock zugeneigt, wurde später u. a. im Trio des Pianisten Uli Lenz international bekannt, arbeitet jedoch ebenso in verschiedenen ‚ethnisch‘ orientierten Gruppen.
Zam Johnson, aus Los Angeles stammender und in Berlin lebender Multi-Perkussion ist schwerpunktmäßig zwar auf den Jazz zentriert, zugleich jedoch ist er als Maler, Komponist avantgardistischer Filmmusiken und  Schöpfer bizarrer Plastiken aktiv.
Das Quartett spielt eine Musik jenseits stilistischer Schubladen, offen nach allen Seiten des musikalischen Universums – eigene Kompositionen, folkloristische Materialien und freie Improvisationen auf der Basis minimaler Absprachen.
Das wichtigste jedoch bei alledem: das Quartett spricht in einer eigenen und unverwechselbaren musikalischen Sprache.
Zu den wesentlichsten Gestaltungsprinzipien dieses Kollektivs von Individualisten gehört improvisatorische Spontaneität, ein waches und genaues Aufeinander-Reagieren, ein gehöriges Quantum an rhythmischer Energie und das Streben nach klanglicher Vielfalt und Originalität.
~ Ekkehard Jost, 26.6.2015

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




 

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