Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Donnerstag   21. Februar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums 

saxart.de

 

 




Freitag   22. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


SOUNZ OF

Sabir MateenFabiana Striffler – violin, vocal
Sabir Mateen – saxophon, clarinet, flute, vocal
Gerhard Gschlößl – Posaune, Susaphon
Peter Jacquemyn – bass
Klaus Kugel – drums, perkussion, sound objects

Mit seiner außergewöhnlichen Instrumentierung erschafft das Ensemble weiträumige Kompositionen, imaginäre kammermusikalische Atmosphären und großflächige Klangstrukturen.
Durch ein hohes Maß an dramaturgischem Gespür entsteht viel Raum für die individuelle Entfaltung der Mitglieder und verspricht Klangreichtum und Dynamik.

Die Idee: die Kreation einer neuartig-zeitgenössischen Musik mit transzendentaler Schönheit. Die Trennung zwischen Rhythmus- und Melodieinstrumenten soll im angestrebten Konzept des Quintetts weitgehend aufgehoben werden; die Art, wie sich die Musiker verständigen, innehalten, um dem gemeinsamen Entwicklungsprozess zu lauschen, dann wieder einfällt und zu einer hohen Verdichtung in harmonischer Solidarität kommt.

Der Anspruch: alle fünf Mitglieder sind Meister ihres Instrumentes, was man frei nach Don Cherrys Konzept „Organic Music“ nennt – Musik also, die sich frei von jedwelchen stilistischen Beschränkungen immer neu und überraschend entwickelt; ein bruchloser Fluss von Ideen, Themen, Klangfarben und Rhythmen.
Ihr Spiel gemahnt an Andrew Hill, der über ein Thema von Schostakovitsch improvisiert, an Wayne Shorters Sopransaxophon in seiner Hoch-Zeit, an Rashied Ali im Zusammenspiel mit John Coltrane.
Sound und musikalische Entwicklung bleiben stets transparent, griffig – und frei von Längen oder Müdigkeit.
Vergleichbar nur mit den Meistern der Zunft – so Don Cherry, Arvo Pärt und Cecil Taylor, dynamisch, spannungsgeladen und elektrisierend, ist SOUNDZ OF ein Quintett das an der Zukunft der Musik arbeitet.

„Die Violine gilt allgemein als eines der Vorzeige-Instrumente für klassische Musik. In den wichtigsten Kompositionen der letzten vier Jahrhunderte ist die Violine kaum wegzudenken. Im Jazz wiederum ist sie für viele noch weitgehend unbekannt, sei es dem Publikum oder Musikern und Komponisten selbst.
Durch diese Tatsache habe ich das Glück, als studierte Jazz-Geigerin ein bisher wenig erforschtes Feld zu beschreiten.
Es geht also neben der persönlichen Arbeit am Instrument in erster Linie auch darum, der Violine einen anerkannten und wichtigen Platz in der improvisierten Musik / im Jazz zu geben.
SOUNZ OF bietet die großartige Chance, auch für folgende Generationen einen Beitrag zu leisten, Streichinstrumente in der improvisierten Musik / im Jazz zu etablieren.“
SOUNZ OF

 

Gefördert von Musikfonds e. V.

musikfonds

 

 

 




Sonntag   24. Februar '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Duo Scheen / Delius

Duo Scheen / DeliusTobias Delius – tenor sax, clarinet
Michiel Scheen – piano

Michiel Scheen war einer der ersten Musiker die ich kennenlernte als ich 1984 nach Amsterdam kam.
Wir hatten damals ein Duo. Seit dem haben unsere Wege einander oft gekreuzt. So war Michiel in den letzten Jahren etliche Male in meinem Quartett zu Gast.
Der Jazzkeller 69 fragte mich nach einem Duoprojekt und da dachte ich gleich an Michiel.
Wir werden vor allem improvisieren. Eigene Stücke, oder die von Freunden werden auch hie und da auftauchen. Vielleicht auch der ein oder andere Song.“
~ Tobias Delius…der uns netter Weise auch ein 35 Jahre altes Foto mitgegeben hat.

michielscheen.blogspot.com

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:
Jazzjournalist und Soziologe Tobias Richtsteig im Gespräch mit Benjamin Weidekamp und Michael Haves

Mit der „Brigade Futur III“ gaben sie unlängst folgende Parole aus: „Alles wird gut gegangen sein“.
Das klang hoffnungsvoll. Der Haken dabei: diese goldene Zukunft setzt voraus, dass wir in der Gegenwart die Voraussetzungen dafür schaffen.
Michael Haves und Benjamin Weidekamp rütteln gerne an den weichen Sesseln, in denen sich bequem gemacht wird.
Als im Sommer 2015 die so genannte „Flüchtlings-Krise“ erkennbar wurde, präsentierten sie als „Filter Bubble“ die Jazz/MultiMedia-Collage „Geschichten von Interesse“, kurz darauf spielte Weidekamp mit seinem mikrotonalen „Kampflieder-Quartett“.
Zwei Menschen also, die ihre Position als Musiker dazu nutzen, politisches Nachdenken anzuregen, bei ihren HörerInnen und Fans.

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour:  Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   1. März '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gulf Of Berlin feat. Michael Haves

GulfGerhard Gschlössl – trombone, sousaphon
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet
Johannes Fink – cello, bass
Jan Leipnitz – drums
Michael Haves – analog electronics

In dieser Stadt fließt so manches zusammen. Gulf Of Berlin geben dem besonderen Mix einen Namen – sie schöpfen aus den afroamerikanischen Quellen der modernen Jazztradition, lassen freies Spiel, Energie, Trash, Humor und ein Quäntchen Undefinierbares einfließen.
Ihr striktes Konzept ist zu hundert Prozent improvisiert, die facettenreiche Besetzung hält alles in der Schwebe, nur am Boden setzen sich hart erspielte Kompositionen ab.
Das ist große Kunst – mit leichter Hand zusammengerührt.

In Michael Haves wurde nun jemand gefunden, der mit dem Gespür eines Produzenten den GULFstrom lebendig und in Echtzeit veredelt.
Ohne den kompositorischen und spielerischen Fluss zu verändern fügt er eine elektronische Aura hinzu und wird so zum fünften Element des Prozesses.

 

 




Dienstag   5. März '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guests:

Rieko Okura – piano
Felix Wahnschaffe – alto sax

 

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   8. März '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Julie Sassoon Quartet

Julie Sassoon QuartetJulie Sassoon – piano
Lothar Ohlmeier – bass clarinet
Meinrad Kneer – bass
Rudi Fischerlehner – drums

Ihr Spiel wird gerne mit Keith Jarretts legendärem Köln Concert verglichen wird, oszilliert zwischen Komposition und Improvisation: aus fein gewirkten, facettenreichen Klangclustern von hohem assoziativ imaginativem Ausdruck, gebunden und offen zugleich, entsteht eine flirrend schwebende Musik, die sowohl meditative Ruhe als auch nervöse Unruhe zu vermitteln vermag. Fragile Zartheit kontrastiert mit kraftvollem Ausdruck.

In ihrem Quartett, das stilistische Grenzen etwa von Jazz und Minimal souverän überwindet, hat Julie Sassoon drei Mitmusiker gefunden, die diese Qualitäten und ihre Impulse sensibel aufnehmen, weiterführen, erweitern und kontrastieren.
Das auf Kompositionen beruhende musikalische Konzept eröffnet zudem neue Räume für Dialoge und Soli, in denen die einzelnen Musiker, alle versiert durch vielfältige Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Genres, Raum für Eigenes erhalten.
Lothar Ohlmeier fügt der Musik neben einer kongenialen Begleitung in seinen Soli kräftige Impulse hinzu, deren entschiedene Entschlossenheit den zuweilen schwebenden Sound mit festen Pfeilern stützt.
Meinrad Kneer am Kontrabass verleiht den Kompositionen eine dunkle, warme Grundierung, zupft, streicht und schlägt und steuert sowohl ein zurückhaltend solides rhythmisches Korsett als auch ganz eigenständige klanglich-melodische Eskapaden bei.
Rudi Fischerlehner gehört zu den Schlagwerkern, die das traditionelle Drum-Konzept von Takt und Rhythmus um ein nervös anmutendes Sound Erzeugen zu erweitern vermögen, was gut mit Sassoons Pianospiel korrespondiert.

Im Konzert entwickelt sich ein intensives, sensibles Zusammenspiel, das sich als Fixpunkte an den Kompositionen von Julie Sassoon orientiert, diese ausfüllt, weiterführt sowie mit verschiedenen individuellen Einflüssen zu neuen musikalischen Texturen verwebt.
Diese Musik versteht den Zuhörer auf eine innere Reise mitzunehmen, bei der die musikalischen Eindrücke reichhaltige Empfindungen und Bilder hervorzurufen imstande sind.
~ Wolf-Peter Stifte

julie-sassoon-quartet

 

 




Freitag   15. März '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Trio Aurora feat. Jonas Westergard

Lucas LeidingerLucas Leidinger – piano
Sebastian Gille – tenor sax
Fabian Arends – drums
Jonas Westergard – bass

Das frisch zusammengefundene Trio sucht nach neuen Wegen und Freiheiten innerhalb selbst erschaffener Strukturen. „Aurora“ – die poetische Bezeichnung für „Morgenröte“, steht dabei metaphorisch für das „ewig Neue“ – ein ständiges Entstehen und wieder Vergehen – und das Zelebrieren des Lebens aus der Inspiration des Augenblicks.
In dieser spannenden Formation treffen drei starke Musikerpersönlichkeiten aufeinander und verschmelzen zu einer Einheit.
Saxophonist Sebastian Gille ist 2017 von Hamburg nach Köln gezogen und wird von der Fachpresse als „einer der ausdruckstärksten Saxophonisten unserer Zeit“ bezeichnet.
Pianist und Komponist Lucas Leidinger ist Preisträger den Horst und Gretl Will Stipendiums für Jazz und improvisierte Musik der Stadt Köln 2016 und ist genau wie der sehr umtriebige Schlagzeuger Fabian Arends schon seit Jahren fester Bestanteil der jüngeren deutschen Jazzszene.
Verstärkt wird das Trio heute Abend durch den in Berlin lebenden, dänischen Bassisten Jonas Westergaard, der sich durch seine Zusammenarbeit mit zahlreichen Größen der aktuellen europäischen Jazzszene (u.a. Django Bates, Christian Lillinger, Jakob Bro…) einen Namen gemacht hat und auch mit eigenen Projekten als Songwriter und Improvisator erfolgreich unterwegs ist.

 

 




Sonntag   17. März '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Intrinsic Invest
– Musik mit Tiefgang und Wagnis. Rhein-Spree Connection.

Intrinsic InvestGeorg Boeßner – piano
Henrik Walsdorff – alto sax, percussion
Stephan Bleier – bass
Kay Lübke – drums

Intrinsic Invest erinnert daran, dass es in Zeiten von zweifelhaften Darstellungen und übertriebenem Materialismus wieder mehr um den eigentlichen Wert gehen sollte.
Das es hier wie eine Firmierung klingt, ist gewollt irritierend. Denn nach vielen Jahren der Spielpraxis gilt hier auch musikalisch das Motto: mehr Sein als Schein.

Georg Boeßner, Stephan Bleier und Kay Lübke kennen sich bereits seit 1995 aus der Frankfurter Szene.
Obwohl Kay und Stephan 1998 nach Berlin gingen, kreuzten sich die Wege der Freunde regelmäßig. Kein Jahr ohne musikalisches Treffen.
Mehrere Aufnahmen dokumentieren diese lange, gewachsene Beziehung. 2009 kam es zur ersten Ergänzung durch Henrik Walsdorff, der immer wieder mal aus dem Berliner Umfeld mit von der Partie war. 2017 entstand dann der Wunsch, aus den vielen Projekten und Produktionen der vergangenen Jahre ein konkretes und längerfristiges Live-Format umzusetzen; die Fusion in eine aktuelle Formation, um musikalische Gemeinsamkeiten im Hier und Jetzt weiter praktisch zu vertiefen.

Intrinsic Invest klingt erdig, impulsiv, ehrlich, tiefschürfend, intensiv, auch mal schmutzig oder schnoddrig. Nach Freiem Spiel und Freiem Fall, nach Blues, manch einer sagt auch „nach Klängen von 1960 bis 2030“.
Der gemeinsame Nenner musikalischer Quellen wird als Keimzelle für überwiegend eigenes Material genutzt. Im ungezwungenen und telepathischen Zusammenspiel der Band finden sich gelegentliche Anklänge aus den Atmosphären von Monk, Ellington oder Mingus.

 

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:
Jazzjournalist und Soziologe Tobias Richtsteig im Diskurs mit Susanne Reumschüssel

Der Industriesalon Schöneweide erzählt seit zehn Jahren anschaulich von der einstigen Bedeutung des Stadtteils im Osten Berlins.
„Elektropolis“ wurde die Gegend einst genannt, als hier die führenden Technologien der Welt entwickelt wurden, ein frühes „Silicon Valley“.
Die Gründerin des Industriesalons ist Susanne Reumschüssel, die sich vielfältig für Schöneweide engagiert, etwa für die kürzlich preisgewürdigte Aktion „Boxenstop Wilhelminenhofstraße“.
Wie geht es weiter mit Oberschöneweide? Hochschulstandort, Lebens-und Arbeitsraum für Künstler oder Stadtentwicklungs-Eldorado für Investoren?

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Donnerstag   21. März '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   22. März '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


oneblockwest

borgmann - santacruz - buckThomas Borgmann – reeds
Bernard Santacruz – bass
Tony Buck – drums

 

 

 

Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht.

In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Thomas Borgmann, Tony Buck und Bernard Santacruz eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.
»Free Bop« nennt Borgmann dieses beseelte Zusammenspiel selbst. Die »taz« spricht von »Intensitätsmusik«, um gleich erklärend hinzufügen: »Darf man auch Jazz zu sagen, wenn einem kein anderes Wort dafür einfällt.«

„Das Spiel von Thomas Borgmann oszilliert über unterschiedliche Evolutionszustände, zwischen hymnischer Intensität, die streckenweise unwillkürlich an den Gestus eines John Coltrane oder Pharoah Sanders erinnert, und figurative Spiritualität, wie sie viele Naturvölker auf ihren Blasinstrumenten zum Ausdruck bringen.“ (intro-musicmagazin).
Der wilde „Melancholiker“ genießt schon seit längerem höchste Reputation in der New Yorker Szene.

Mit dem umtriebigen australischen Schlagzeuger Tony Buck (The Necks, SPILL…) trifft sich Borgmann seit über 20 Jahren immer wieder in seinen Saxophon Trios.
Neu in diesem Trio ist der französische Bassist Bernard Santacruz, der hierzulande nur wenigen bekannt sein dürfte, dabei ist er in Frankreich einer der meistbeschäftigten Bassisten. Nicole Mitchell holt ihn gerne in ihre Projekte nach Chicago und seit einigen Jahren findet man Santacruz immer wieder im Bassduo mit Joëlle Léandre.
In den 90iger Jahren war Santacruz viel mit Charles Tyler, Frank Lowe und Denis Charles unterwegs und hat mit ihnen wunderbare CD’s vorgelegt (‚A Scream for Charles Tyler‘, ‚After the Demon’s Leaving‘). Insbesondere seine Duo-Einspielung „Short Tales“ mit Frank Lowe: https://youtu.be/qjTY39uVkuU

In dieser Zeit haben sich Santacruz und Borgmann kennen & schätzen gelernt, als dieser im Trio mit Denis Charles & Wilber Morris viel unterwegs war und Charles anschließend öfter noch ein paar Konzerte mit Santacruz in Frankreich hatte.

Dieses Trio mit Tony Buck zusammen stand schon lange im Gespräch…und der Jazzkeller 69 e.V. freut sich darauf.

Bernard_Santacruz     tony-buck.com     thomasborgmann.de

 

 

 




Freitag   29. März '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Weird Weapons

Olaf Rupp – guitar
Joe Williamson – bass
Tony Buck – drumsWeird Weapons

Improvisierte Musik wie ein fein gewobenes Spinnennetz. Wie ein sensibles Gewusel aus tausend kleinen Klangameisen, die sich auch ohne Königin auf seltsamen Wegen immer wieder zu einem Faszinierenden Klangkaleidoskop zusammenfinden und so, wenn alles so richtig schön rasselnd und prasselnd ineinandergreift jedem mitfliegenden Zuhörer schnell klar machen, was denn eigentlich die verrückten Waffen sind, derer die drei aus dem Saarland, Sidney und aus Stockholm kommenden Insantcomposer sich hier auf so wunderbar brillante Weise bedienen.
Alles, was man darüber sagt, ist immer falsch. Und unnötig, sobald man die Musiker spielen hört.

„They make a quiet, subtly shifting free music that draws heavily on Rupp’s highly individual technique and Buck’s ability to invest free metre with a sense of overarching order.”
~ THE WIRE

„The trio sound like they’re undergoing a furious catering crisis, a kitchen re-organisation at five times normal speed.
~ BBC

 

 




Sonntag   31. März '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Nu Band (NYC)

Nu BandThomas Heberer – trumpet
Mark Whitecage – alto sax, clarinet
Joe Fonda – bass
Lou Grassi – drums

The Nu Band ist eine klassische New Yorker Working-Band, bei der hochkarätige Musiker, allesamt selbst namhafte Bandleader, am Werke waren und sind.
Tief verwurzelt in der Jazz-Tradition überträgt The Nu Band alte Idiome in das Hier und Jetzt. Klassischer Bebop, Gospel, Soul, Free und viel improvisatorische Freiheit: Manche nennen es „Free Bop“. Diese Melange auf derartiger Qualitätsstufe sucht Ihresgleichen und überzeugt auch die Fachpresse:

One of the best bop bands of the moment is without a doubt The Nu Band“. (Stef Gijssels)

Jedes Bandmitglied steuert zu gleichen Teilen Kompositionen bei und wie hier in traumwandlerischer Sicherheit gemeinsam musiziert wird, ist wohl auch das Fundament für diesen runden, tiefen, einstimmigen und dadurch spirituellen Bandsound.

The Nu Band makes music that sounds more like conversation than performance.“ (James Hale Coda)

Die Band wurde 1999 von Lou Grassi und Roy Campbell gegründet. In 14 Jahre gab es sechs vielbeachtete CDs, sechs Europa-Tourneen, und ein ganze Reihe von US-Touren in konstanter Besetzung.

Nachdem Roy Campbell jr. 2014 verstorben ist, hat der deutsche Ausnahmetrompeter Thomas Heberer seinen Platz eingenommen.

Ein Abend voller Spielfreude, Inspiration und Soul, mit Material von I’hrer jüngsten CD-Produktion: The Cosmological Constant, die dem Andenken an Roy Campbell gewidmet ist.

the-nu-band

 

 

Podiumsgespräch:
Jazzjournalist und Soziologe Tobias Richtsteig im Diskurs mit Prof. Pelin Celik, HTW

Mobilität gehört zu den Schlüsselthemen unserer Zeit. Die einst als „autogerecht“ geplanten Städte platzen aus den Nähten, das „eigene Auto“ steht längst nicht mehr auf der Wunschliste junger Menschen.
Aber wie genau kann die Zukunft aussehen, wenn immer weniger Menschen einen Führerschein besitzen (wollen) und gleichzeitig die digitale Vernetzung unsere Horizonte erweitert.
Wie können „Mobilitätslücken“ für ältere Menschen geschlossen werden?
Wie können Belastungen reduziert oder vermieden werden, die der Individual-Verkehr für Klima und Gesellschaft erzeugt? Und das sind nur zwei Fragen, die sich aufdrängen.

In Schöneweide, wo Anfang des 20. Jahrhunderts Autos erfunden und gebaut wurden, arbeitete Frau Professor Pelin Celik an der Hochschule für Technik und Wissenschaft mit dem Projekt „Smart. Mobile. District. – mobility needs beyond the car (SmaMoDi)“ im Sommersemester 2018 an diesen Fragen.
Wir laden Sie ein, über die Ergebnisse und Erfahrungen und mögliche Folgen zu sprechen.

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Dienstag   2. April '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guests:

Achim  Kaufmann – piano
Jürgen Kupke – alto sax

 

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   5. April '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Uncanny Valley

Uncanny ValleyTom Challenger – tenor sax
Phil Donkin – bass
Oli Steidle – drums

Das Trio „Uncanny Valley” wurde 2017 gegründet. Der Name der Gruppe ist übernommen, von einem ebenso benannten Phänomen, dass im Bewegungsverhalten von Robotern menschliche Züge gesehen werden.
Das schafft einen besonderen Erwartungshorizont. Sie spielen weitgehend akustisch und setzen ihren Schwerpunkt auf Intervalle und räumliche Rhythmen.
Ihre Improvisationen bedienen sich beider Grundmuster, stellen gängige Spielmuster in Frage und lassen die üblichen Erwartungen an improvisierter Musik hinter sich. Denn das Wort „uncanny“ bedeutet eben auch verblüffend oder gar unheimlich.
Phil Donkin, Vertreter des Modern Creative Jazz, und Oliver Steidle, Repräsentant der neuen Improvisationsmusik, leben in Berlin. Tom Challenger lebt in London und arbeite im Duo mit Kit Downes an der Kirchenorgel.

uncanny-valley

 

 




Sonntag   7. April '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Das Rosa Rauschen

felix wahnschaffeAchim Kaufmann – piano
Felix Wahnschaffe – alto sax
Moritz Baumgärtner – drums

Die Band „Rosa Rauschen“ ist das Hauptwerk des Berliner Saxophonisten Felix Wahnschaffe und seit Jahren eine feste Größe des deutschen zeitgenössischen Jazz.
Die in jüngster Zeit entstandenen kurzen Kompositionen – Wahnschaffe nennt sie Miniaturen – dienen als Sprungbrett für kollektivtransparente Improvisationen.
Sie sind der Versuch, sich von den sehr komplexen Kompositionen und Abläufen früherer Kompositionen zu befreien und einen kleinen Schritt in Richtung Free zu gehen.

Felix Wahnschaffe: „Die Musik ist frei und luftig geworden, in einem Zyklus aus 10 Miniaturen geschrieben, von denen wir 8 aufgenommen haben, zum Teil live.
Wir können jetzt frei spielen, uns ganz auf den Sound unserer Instrumente konzentrieren, und müssen nicht einer komponierten Vorlage folgen.
Außerdem sind wir dadurch flexibler, was das Erfinden neuer Momente angeht.

 

 

Podiumsgespräch:
Jazzjournalist und Soziologe Tobias Richtsteig im Diskurs mit Cymin Samawatie (Musikerin)

Mit ihrer Band Cyminology verbindet sie persische Lyrik und Jazz, vor vier Jahren eröffnete sie das Jazzfest Berlin mit ihrem „Divan der Kontinente“ (einem Großensemble aus ImprovisatorInnen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen) – Cymin Samawatie ist eine Welt-Musikerin.
Ihre transkulturelle Musik erzählt als konkretes Beispiel vom Gelingen gemeinsamer Anstrengung.
Wenn sie beispielsweise für ein Orchester aus Berliner Jazz- und Avantgarde- und Folklore-MusikerInnen aus dem Iran komponiert, probt und aufführt.
Von ihren Erfahrungen, auch auf Tournee im Nahen Osten und mit dem Berliner Publikum berichtet Cymin Samawatie im Gespräch mit Tobias Richtsteig.

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour:  Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Donnerstag   11. April '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   12. April '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Neuser

Silke Eberhard – reeds
Nikolaus Neuner – trumpet
Hilliard Green – bass
Michael Griener – drums

Nikolaus Neuser und der New Yorker Hilliard Greene, der u.a. mit Charles Gayle, Jimmy Scott und Cecil Taylor arbeitete, haben sich 2018 während einer Künstlerresidenz in den USA kennengelernt und mehrere Wochen in unterschiedlichen Kontexten wie auch intensiv im Duo gemeinsam musiziert. Im Quartett treffen sie nun mit Silke Eberhard und Michael Griener im Geiste bester Freejazztradition der 60er Jahren und der aktuellen europäischen Berliner Moderne wieder aufeinander.
Hilliard Greene        Nikolaus Neuser

 

 




Sonntag   14. April '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


POTSA LOTSA plus XL

Potsa Lotsa ´XL´Silke Eberhard – alto sax, composition
Taiko Saito – vibraphon
Johannes Fink – cello
Antonis Anissegos – piano
Kay Lübke – drums
Igor Spallati – bass
Gerhard Gschlößl –trombone
Nikolaus Neuser – trumpet
Jürgen Kupke – clarinet
Patrick Braun – tenor sax, clarinet

Die Berliner Saxofonistin Silke Eberhard gründete 2009 das Bläserensemble Potsa Lotsa um alle bis dato bekannten Kompositionen des afroamerikanischen Multiinstrumentalist­en Eric Dolphy einzuspielen.
In der XL-Version sind erstmals auch Cello, Vibraphon, Bass und Schlagzeug mit von der Partie. Mit dieser Konstellation präsentiert Silke Eberhard Werke aus eigener Feder.
Ihre Stücke sind inspiriert durch den Blue Note Sound der 60er Jahre, Westcoast, Third Stream, Free Jazz und verwandte Genres, die Arrangements speziell für diese Gruppe geschrieben.
silkeeberhard.com/potsa-lotsa

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   19. April '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


MonKTage – Das Gesamtwerk des Thelonious Monk – The Next Generation

thelonius monkPaul Engelmann – alto sax
Ben Lehmann – bass
Mo Schärfke – drums

Thelonious Monk prägt den Jazz seit seinen Lebzeiten. Er war maßgeblich an der Entstehung des BeBop beteidigt und öffnete sowohl harmonische als auch formelle Strukturen des bis in die 40er Jahre vorherrschenden Swing.Monk’s Geburtstag jährt sich im Jahr 2017 zum einhundersten Mal und noch bis heute ist seine Stimme einzigartig und inspirierend für unzählige Musiker.

Seit mehr als einem Jahr treffen sich die Musiker von „Monktage“ wöchentlich, um sich in aller Gewissenhaftigkeit seinem musikalischen Werk zu widmen.
Eigene Arrangements lassen bekannte, wie auch weniger bekannte Stücke in neuem Licht erstrahlen, ohne jedoch den gewissen „Monk-Moment“, der jeder seiner Kompositionen innewohnt, vermissen zu lassen.
So erarbeiten sich die drei in Berlin lebenden Musiker die rund 70 Stücke und präsentieren sie mit viel Witz, einer Menge Einfühlungsvermögen und einer großen musikalischen Bandbreite.
Die Musik ist stets spannend und beweglich und wir sind gespannt, in welche (musikalischen) Gewässer die Monk Kompositionen uns noch führen.

benlehmann.de/monktage

 

 

 




Sonntag   21. April '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


MonKTage – Das Gesamtwerk des Thelonious Monk – The Next Generation

thelonius monkPaul Engelmann – alto sax
Ben Lehmann – bass
Mo Schärfke – drums

Thelonious Monk prägt den Jazz seit seinen Lebzeiten. Er war maßgeblich an der Entstehung des BeBop beteidigt und öffnete sowohl harmonische als auch formelle Strukturen des bis in die 40er Jahre vorherrschenden Swing.Monk’s Geburtstag jährt sich im Jahr 2017 zum einhundersten Mal und noch bis heute ist seine Stimme einzigartig und inspirierend für unzählige Musiker.

Seit mehr als einem Jahr treffen sich die Musiker von „Monktage“ wöchentlich, um sich in aller Gewissenhaftigkeit seinem musikalischen Werk zu widmen.
Eigene Arrangements lassen bekannte, wie auch weniger bekannte Stücke in neuem Licht erstrahlen, ohne jedoch den gewissen „Monk-Moment“, der jeder seiner Kompositionen innewohnt, vermissen zu lassen.
So erarbeiten sich die drei in Berlin lebenden Musiker die rund 70 Stücke und präsentieren sie mit viel Witz, einer Menge Einfühlungsvermögen und einer großen musikalischen Bandbreite.
Die Musik ist stets spannend und beweglich und wir sind gespannt, in welche (musikalischen) Gewässer die Monk Kompositionen uns noch führen.

benlehmann.de/monktage

 

 

 




Freitag   26. April '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


L_D_P_L

Urs Leimgruber – sopran + tenor sax
Jacques Demierre – piano
Trio LDPBarre Phillips – bass
special guest:
Thomas Lehn – analogue synthesizer

CD release auf Jazzwerkstatt:
„LEIMGRUBER_DEMIERRE_PHILLIPS_LEHN WILLISAU“

Seit Jahren arbeiten Urs Leimgruber, Jacques Demierre, Barre Phillips im drummerlosen Trio.
Und gehen damit – Evan Parker sagt es in den kurzen „liner notes“ – den langen Weg bis zum legendären Jimmy Guiffre Trio zurück.
Damals ging es um eine nie gehörte Leichtigkeit, den Impressionismus im Jazz, getupften Klang. Leimgruber, Demierre, Phillips finden ihre Schönheit am andern Ende des Raumes.
In der radikalsten Variante der Improvisation, die keine Rücksicht auf konventionellen Aufbau und Fortschreiten eines Themas legt, in der es gleich um den entkernten Inhalt geht.
Um das Evozieren und Festhalten des flüchtigen Ereignisses. Und das gelingt zauberhaft.

Im Anschluss an die Welttournee 2015/16 lanciert das Trio LDP verschiedene Residenzen mit internationalen Gastmusiker, u.a. spielt das Trio zusammen mit Thomas Lehn am Jazzfestival Willisau 2017.

Mit Thomas Lehn kommt ein herausragender Musiker dazu, der sich auf die Anwendung analoger Synthesizersysteme konzentriert, die einen direkten Zugriff auf die einzelnen Elemente der elektronischen Klangsynthese und damit ein unmittelbares Agieren und Reagieren im Struktur- und Gestaltprozess live aufgeführter Musik gestatten.

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

prohelvetia

 

 




 

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