jazzkeller 69 e.V.

Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Freitag   26. Oktober '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Improvisers Orchestra

Berlin Improvisers OrchestraTommaso Vespo – piano / Hannes Buder – guitar
Yorgos Dimitriadis, Willi Kellers – drums
Ben Lehmann, Horst Nonnenmacher, Stephan Bleier, Klaus Kürvers,
Ulf Mengersen – double bass, Abigail Sanders – french horn
Lina Allemano – trumpet, Heinz Erich Goedecke – trombone
Noel Taylor – bass clarinet / Robert Würz – saxophon, flute
Ricardo Tejero, Manuel Miethe, Henrik Walsdorff,
Warnfried Altmann – saxophon
Dietrich Petzold – viola / Alison Blunt – violin / Hui-Chun Lin – cello

Das seit 2010 existierende Berlin Improvisers Orchestra arbeitet auf der Basis freier Improvisation sowie mit Anleitung durch Handzeichen, wobei jedes Orchestermitglied als DirigentIn fungieren kann.
Jede(r) einzelne bringt sich hier durch eine starke Persönlichkeit, eine individuelle Spielweise und interessante Ideen ein.
Auch einige nicht in Berlin lebende MusikerInnen (aus Spanien, England und Italien) kommen regelmäßig zu den Konzerten.
So hat sich ein fester internationaler Kern aus Musikern etabliert, der durch gegenseitige Kenntnis und langjährige Erfahrung und Übung ein Zusammenspiel auf höchstem Niveau generiert.
Auch beim diesjährigen Konzert werden, wie so oft, Gastmusiker das Geschehen bereichern.

berlinimprovisersorchestra

 

 




Sonntag   28. Oktober '18    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Joe 70

Joe SachseHelmut „Joe“ Sachse – guitar, percussion
John Marshall – drums

Helmut „Joe“ Sachse (*1948 in Mittweida), entstammt musikalisch der
ostdeutschen Jazzszene, mit deren Vertretern er fast ausnahmslos zusammenspielte.
Darüberhinaus trat er mit anderen internationalen Musikern auf:
Carmell Jones, Leo Wright, Mighty Flea Conners, Charlie Mariano, John Tchicai, John Marshall, David Moss, Peter Brötzmann, Tony Oxley, Jack Bruce, Han Bennink und Albert Mangelsdorff.
Ab den 90er Jahren begann er Standards auch aus der Rockmusik zu übernehmen.
Seine charakteristische Spielweise brachte ihm Etikettierungen wie „Jimi Hendrix der Jazzgitarre“, „Hohepriester“ oder „Hexenmeister“ der Elektrogitarre ein.
Die Frankfurter Rundschau schließlich kührte ihn zum „Größten unbekannten Gitarristen Deutschlands“.
1990 wurde seine zweite Soloplatte mit der „Goldenen Amiga“ ausgezeichnet.
„Der fröhliche Anarchist“ Alex Schmitz

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:

Er ist ein „Menschen-Fotograf“ sagt Georg Krause von sich. Das dokumentenechte Portraitbild ist seine Sache nicht, seine Bilder sehen tiefer. Etwa, wenn er seine Kamera in den Einkaufswagen packt und Menschen beim alltäglichen Konsum beobachtet, und dann seine Ergebnisse aus Berlin (Ost 1986) mit einer neuen Reihe aus 2018 gegenüberstellt. Oder wenn er das geflügelte Wort „Ich bin ein Berliner“ ernst nimmt und Menschen aus der ganzen Welt portraitiert, die in Berlin ihre Heimat gefunden haben. Im Rahmen des Europäischen Monats der Photographie zeigt er gerade in der „Galerie Schöne Weide“ Bilder unter dem Titel „Unvermeidbare Zeiten“.
Über seinen Weg vom Bergmann zum Fotografen, über die Zusammenhänge von Bild, Gedanke, Gefühl und Haltung wird ihn Tobias Richtsteig befragen.

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 




Dienstag   6. November '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

 

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   9. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Rupp/Rogers/Schubert meets Bonehenge

olaf ruppOlaf Rupp – electric guitar
Paul Rogers – 7-string double bass
Frank Paul Schubert – saxophone

CD release:
„Three Stories about Rain, Sunlight & The Hidden Soil“ Relative Pitch Records

Schon wieder ein Trio ohne Schlagzeug. Olaf Rupp hat ja schon einiges mit Schlagzeugern aller unterschiedlichster Provenienz angestellt, von Burkhard Beins bis Michael Wertmüller.
Aber genauso, wie bei seinem Duo mit der Cellistin Ulrike Brand, wie auch dem Trio mit Jan Roder und Rudi Mahall, so fällt auch hier auf, dass gerade die rauhen, verzerrten Klänge der E Gitarre sich ganz anders in den Gesamtklang integrieren, wenn da eben kein Trommler dahinter ist, der das ganze allzu schnell in bekannte assoziative Bahnen treibt.

Paul Rogers kennen viele wohl am besten von seiner Zeit beim Keith Tippets Quartett MUJICIAN.
Sein speziell entwickelter Kontrabass mit 7 Saiten ermöglicht ihm gerade in diesem Trio sich extrem frei zwischen einer weiten Spanne von Registern von den tiefen Growls der E-Gitarre bis hin zum hohen Glänzen des Sopransaxofons zu bewegen.
Frank Paul Schubert hat mit seinen Ensembles schon einige Erfahrung mit E-Gitarren (Andreas Willers bei GRID MESH) und auch mit dem Siebensaiter von Paul Rogers (bei ROPE).
Er versteht es hervorragend, sich sehr vital in dem Spannungsfeld zwischen klanglicher Verfremdung und tonbezogenen Linien zu bewegen.
Die Musik dieses Trios lebt von dem Vertrauen und dem Vergnügen, sich immer wieder neu in das Kommen und Gehen musikalischer Kleinszenarien einzulassen.

CD-Review von Bruce Lee Gallanter ~ Downtown Music gallery, New York:
It has been a while since we’ve heard anything from UK contrabassist Paul Rogers (2+ years), who lives in South France and has worked at length with Paul Dunmall and Keith Tippett in Mujician. Berlin-based guitarist Olaf Rupp has been around for a couple of decades and has more than a dozen discs of solos, duos and trios on labels: FMP, Grob and JazzWerkStatt. German saxist, Frank Paul Schubert, has also remained below the radar but has worked with Alex Von Schlippenbach, Paul Dunmall and Willi Kellers.

This disc was recorded in a studio in Berlin in July of 2017. The sound on this disc is extremely warm, clean and well produced. Paul Rogers, who has a custom-made 7-string bass & bow, has an extraordinary, completely distinctive sound.
Although Mr. Rogers and Mr. Rupp have never recorded together (as far as I know), they work extremely well together, coaxing similar sounds on their respective stringed instruments. When the tempo becomes a flurry, it is difficult to tell them apart.
Mr. Schubert also seems like a perfect partner, his soprano weaving in and out, while the strings dazzle us with their frenzied interaction. There is quite a bit of quiet, restrained improv which sounds wonderful since it so carefully well executed, tight, thoughtful, organic.
There are also some intense, explosive moments, when the sh*t hits the fan, but these are interspersed within a strong connected body of work which flows just right.
At nearly 70 minutes long, this is quite a bit to digest but I must admit that I was consistently mesmerized throughout its entire length.
Considering how much great music has already been released on the Relative Pitch label, this disc remains near the top of the heap so dig in now!

 

 

Bonehenge

Iven Hausmann – trombone
Stefan Lottermann – trombone
Jan von Klewitz – tenor sax
Pepe Berns – bass
John Schröder – drums

Schon allein die Verschiedenartigkeit der Posaunisten ist hörenswert, da Lottermann unverwechselbar aus Mangelsdorff´s Klangwerkstatt stammt, während Hausmann eher durch klassische und zeitgenössische Klangvorstellungen geprägt wurde.
Der Saxophonist Jan von Klewitz ist dazu ein eher traditioneller Gegenspieler. Die Rhythmusgruppe ist eine seit langem eingespielte Einheit, die sich hervorragend zwischen traditioneller und improvisierter Musik entfaltet.

Überraschend ist der Klang dieser Produktion – zwei Posaunen und ein Saxophon, dazu die filigran pulsierende Rhythmusgruppe.
Choralartige Passagen wechseln sich mit Big-Band Klängen ab, dazwischen immer wieder die Improvisationen der unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten, von lyrischen Melodieführungen über cool-distanziert, am Klang interessierten Ausflügen bis zu ekstatischen Äußerungen wird die ganze Palette der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten aufgeführt.
Jazz für offene Ohren und die ganze Phantasie.  ~ Jazz in NRW 10/96

Starkes Gebläse:
Unschwer läßt der Titel auf ein umfangreiches Opus schließen. Eine Reise durch akustische Ausnahmesituationen. Dabei ist es vor allem die Besetzung mit Saxophon und zwei Posaunen, die für Ungewöhnliches sorgt.
…Mit unglaublicher Rasanz bricht hernach eine Improvisation los, bei deren spannungsreicher Dichte man den Eindruck hat, die Musiker seien mit ihren Instrumenten geradezu verwachsen. Eine Kommunikation entsteht, die über sämtliche menschlichen Affekte zu führen scheint.
… Selten wird so konzentriert aufeinander gehört, selten wird aber auch so „sauber“ improvisiert. Technisch geht das alles auf höchstem Niveau vonstatten. Daß die Posaunisten die Zirkularatmung beherrschen, ist selbstverständlich.
Da auf elektronischen Schnickschnack verzichtet wird, ist das Ergebnis von bester Natürlichkeit.
~ RheinArt Main 5/96

 

 




Donnerstag   15. November '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 

 




Freitag   16. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Dalgoo

DalgooTobias Klein – bassclarinet, altsax
Lothar Ohlmeier – bassclarinet, tenorsax
Meinrad Kneer – bass
Christian Marien – drums

Dalgoo erzählt Geschichten durch seine Musik. Die Gruppe verwendet verschiedene Erzähltechniken aus Literatur, Kino, Theater und Tanz, um ihre Kompositionen und Improvisationen zu strukturieren.
Rückblenden, Schnitte, morphende Bilder, Gespräche und innere Monologe werden in Klänge, Rhythmen und Melodien übersetzt. Dalgoo nimmt die Herausforderung an, sich in diesen Strukturen frei zu bewegen.
In der Performance kann eine Geschichte einen neuen Kurs durchlaufen, ein Witz kann eine andere Pointe bekommen, und die Moral der Geschichte wird sowohl die Musiker als auch das Publikum immer wieder überraschen.

Dalgoo spielt eigene Kompositionen. Mit zusätzlicher Perkussion, ungewöhnlichen Instrumentaltechniken und einem Instrumentarium aus Reedinstrumenten einschließlich (Bass-) Klarinetten hat die Band einen Reichtum an Klangfarben und Texturen entwickelt, der für ein Quartett sehr ungewöhnlich ist.

 

 

 




Freitag   23. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Afro Peruvian New Trends Orchestra

Corina Barta

Corina Bartra – artistic director/composition/vocal
Jan von Klewitz, Michael Scheunemann – alto sax / Jörg Miegel – tenor sax
Achim Rothe, Tobias Zerbe – trumpet / Baron Arnold – trombone
Josch Kaosske – piano / Hugo Reydet – bass / Felix Astor – drums/ Libio Baldoceda – percussion

Die peruanische Sängerin Corina Bartra verknüpft in ihren fesselnden und facettenreichen Kompositionen afroperuanische und kreolische Musik mit Jazz. Sowohl in ihrem Heimatland, als auch in ihrer Wahlheimat New York City umgibt Sie sich mit talentierten und gestandenen Musikern und Musikerinnen um Ihre Musik zu interpretieren.
Die von den zehn Musikern des Afro-Peruvian New Trends Orchestra Berlin gespielten Kompositionen von Corina Bartra sind fast ausschließlich instrumental und bieten den Instrumentalisten ausreichend Möglichkeiten sich sololistisch auszudrücken.
Die abwechslungsreichen Rhythmen afroperuanischer und and panamerikanischer Musik bescheren den Zuhörern ein mitreißendes musikalisches Ereignis.
Corina Bartra

„Part of the reason why this music is so compelling is certainly due to the splendid accord with which this ensemble reads these arrangements, all of which are the brainchild of Corina Bartra who – more than anything else – has a prodigious gift for expressing herself in the Afro-Peruvian idiom.
Miss Bartra sweeps through the musical topography of Peru in twelve noteworthy compositions.
The angular 6/8 momentum of the Zamacueca; the rhythmic drive of the Landó with its Afro-Peruvian compound 3/4-12/8 dance pulse appear in the fine mixture of new work by Miss Bartra.“

 

 




 

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