Jazz an der Lohmühle VIII
Kultursommer im Treptower Norden

Mai - August 2010
jeweils 19 - 22 Uhr       draußen & gratis

Wir sammeln Spenden für den Lehmhausbau in Otjiwarongo, Namibia (www.sodi.de)

Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal)
( S-Bhf. Treptower Park / U-Bhf. Görlitzer Bhf. / Bus 194, 171, 147, 265 )
Kulturbanausen e.V. in Zusammenarbeit mit Jazzkeller 69 e.V. und Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick

Samstag   7. August 2010  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


Schulbus

Hannes Buder – guitar
Hannes Lingens – drums 
Robert Menzel – tenor sax

Die Musik von Schulbus wirkt mit starken Kontrasten zwischen Komplexität und substantieller Einfachheit, zwischen verstörend und schön, Dissonanz und Konsonanz.
Der Sound des Trios widersetzt sich der Logik konventioneller Rock- oder Jazz-Songs.
Die von Downtown Jazz, Post Pop, Avantgarde und klassischer Musik inspirierten Kompositionen dienen als Grundlage für die experimentelle und improvisatorische Arbeitsweise der Band.
Das Resultat dieser Einflüsse und der gemeinsamen Arbeit der Band ist eine reiche Klangwelt emotional-assoziativer Musik.

www.myspace.com/schulbus

 

 

Sun Ra Arkestra, NYC 2009©JeffSchlanger

Heliocentric Counterblast – A Tribute To Sun Ra

Nikolaus Neuser – trumpet
Kathrin Lemke – alto sax
Dirk Steglich – tenor sax, flute
Andreas Dormann – baritone sax
Gerhard Gschlössl – trombone 
Uri Gincel – spacekeys 
David Hagen – bass
Philipp Bernhardt – drums

Die Band befasst sich mit dem Werk des einzigartigen Herman “Sonny” Blount, vielen besser bekannt als Sun Ra.
Der schon zu Lebzeiten sehr umstrittene Musiker wird von den einen als Mythos gefeiert, die anderen sehen in ihm einen Scharlatan.
Zweifelsohne hat er großartige Kompositionen geschrieben.
Berühmtheit erlangte er durch seine bizarren astrologischen Predigten und Philosophien genauso wie durch seine phänomenalen musikalischen Kompositionen und Darbietungen.
Sun Ra “Wir müssen eine Musik machen, die schädlichen Schwingungen von anderen Planeten widersteht.”

www.jazzzeitung.de/jazz/2004/05/portrait-sunra.shtml
www.kathrinlemke.de/media/dheliocentric.html

 

 




Freitag   27. August 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


TRISTAN’S FUN RAZOR
Benefizkonzert für Tristan Honsingers gestohlenes Cello

In verschiedenen Kombinationen treten unter anderem auf:
Alex von Schlippenbach
Antonio Borghini
Axel Dörner
Clare Cooper
Clayton Thomas
Sven-Åke Johansson
Tobias Delius

http://de.wikipedia.org/wiki/Tristan_Honsinger

 

 




Freitag   3. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Maria Raducanu Quartett

Maria Raducanu – vocal
Krister Jonsson – guitar 
Chris Dahlgren -  bass
Michael Griener – drums

Aus dem rumänischen Iasi kommt eine der bedeutendsten Weltmusik- und Jazzsängerinnen.
Gerade zurück aus New York, wo sie mit Marc Ribot eine CD für John Zorn’s Label Tzadik aufgenommen hat, spielt sie zum ersten Mal mit ihrer eigenen Band in Berlin.
Zusammen mit schwedischen Gitarristen Krister Jonsson, dem Ex-New Yorker Bassisten Chris Dahlgren und dem Jazzkeller-”Hausschlagzeuger” Michael Griener verbindet Maria Raducanu in ihren Liedern Folklore und Avantgarde-Jazz zu einem sensiblen und emotionalen Programm.

“Maria Raducanu is possessed by a ridiculously clear, beautiful voice. A combination of fado and experimentalism. Prepare to be bewitched!”
~ TimeOut, New York

www.myspace.com/mariaraducanu

 

 




Freitag   10. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Premiere:
Doktor Hauptmann Trio

Benjamin Weidekamp – clarinet, alto sax, bassclarinet
Derek Shirley – bass 
John Schroeder – drums

“Im Menschen verklärt sich die Individualität zur Freiheit.”
Der Hauptmann in “Woyzeck” von Georg Büchner. 
Drei der üblichen Verdächtigen der Berliner Musikszene, die sich am Deutschen Theater bei der Produktion “WOYZECK” in der Musik von Tom Waits gesucht und gefunden haben, geben sich dem Jazz und all seinen mannigfaltigen Facetten vorbehaltlos und voller Leidenschaft hin.
Ihre Ideen schöpfen sich aus dem Fundus der Tradition, sowie aus der Unmittelbarkeit der Zeitgenossen und Ereignissen (musikalischer oder anderer Natur) die sie umgeben.

 

 




Samstag   11. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Fossile3

Rudi Mahall – bassclarinet
Sebastian Gramss – bass
Etienne Nillesen – drums

Klimakatastrophe – Die Welt steht vor dem aus! Die fossilen Energien gehen zuende…
Von wegen! Auf der Reise in abgründigen Tiefen werden neofossile Brennstoffe zu Tage gefördert und direkt verheizt.
Nicht lang fackeln: Heizen! 
Kurz und Knapp: “Oben wird es langsam brenzlig, die Sache steuert dem Ende entgegen.
Seit Wochen sind drei Experten auf Expedition unter Tage.
Der Kontakt zur Basis ist lange schon abgebrochen…. 
Ein Blick auf das Chronometer: Jetzt wird der Sauerstoff knapp…. Was tun?
” ZOMPP!! ” sagt der Captain Zebass zu seinen zwei Adjutanten Lieutenant Nillo und Marshall Ahall, als die Drei unten angekommen sind…:
„Es gibt keine Alternative. Wir müsssen durch das Nichts rasen…”
Es macht ZOMPP……und die Drei fliegen los….

www.myspace.com/fossile3

 

 




Montag   13. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 16 Uhr:
Oberschöneweide - „Tag des offenen Denkmals“ (Eintritt frei)


BRUNO

Dirk Berger – guitar 
Christian von der Goltz – organ
Kay Lübke – drums

The heat is on.
These guys know how to throw a party.
Die beste Butterstulle von ganz Berlin, truly organic.

Jazzkeller 69 e.V. in Coop mit Kiezbüro Schöneweide und SPREElacART 
Reinbeckhallen
Reinbeckstr. 9 – 10    12459 Berlin    (Tram 27, 63, 67)   map  

www.dirk-berger.de 
www.christianvondergoltz.com
www.myspace.com/kayluebke

 

 




Donnerstag   16. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
jayjaybeceDas einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk.

www.skoda-kultur.de

Leitung: Christof Griese

Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst – saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser – trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse – trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel – guitar
Jakob Heyer – bass
Leon Griese – drums

 

 




Freitag   17. September 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD release: Coordinates (FMR Records)
Grid Mesh feat. Johannes Bauer

Andreas Willers – guitars, devices 
Frank Paul Schubert – alto & soprano sax
Willi Kellers – drums, percussion
Johannes Bauer – trombone

“Berlin ist nicht Brooklyn. Wobei musikalisch gesehen das eher ein Temperaments- als ein Qualitätsunterschied ist.
Die Qualität nämlich ist durchaus so, dass sie in einer weniger verkehrten und schnöden Welt vom deutschen Exportschwung ebenso wie von einer substantiellen Binnennachfrage wie auf Händen getragen würde.

Das Trio des Gitarristen Andreas Willers mit dem Alto- und Sopranosaxophonisten Frank Paul Schubert und dem Drummer Rudi Fischerlehner, in Bad Alchemy bekannt auch mit Pinx und nicht zuletzt
Erste Stufe Haifisch, steht exemplarisch für Musik, deren Frische und Finesse im umgekehrt proportionalen Verhältnis steht zu ihrem Widerhall.
Saxophon UND Gitarre.
Willers lässt die Finger von herkömmlichen Jazzgitarrenklischees, geht mit seinen Innovationen aber einen dritten Weg auch abseits von Punk- oder Free-Jazz-Power.
Die electric-chamber-jazzigen Kollektivimprovisationen entfalten vielmehr das weite, klangfarbenreiche Feld einer sanften nowjazzigen Totalität.
Weit jenseits irgendwelcher Fusionen oder bloßer Bricolagen herrscht hier eine selbstverständliche Completeness.

Schubert, bewährter Partner von Baby Sommer in Hic Sunt Leones und zur Zeit an einem neuen Projekt mit Olaf Rupp und Clayton Thomas, spielt ein wunderbar vogeliges Soprano, selbst wenn Gitarre und Drums ihn so vehement umstürmen wie zuletzt beim großartigen ‚Cubes’.
Stellenweise lässt Grid Mesh einen an Studers, Dorans & Leimgrubers OM-Sound denken.

Fischerlehner fächert ein Spektrum auf von der flickernden, muschelig kruspelnden Perkussivität des Auftakts über spritziges Pollocking und holzig getockte Triller bis zu furiosen Schussfahrten.
Willers entfaltet dazwischen eine hintergründige, fast hinterhältige Präsenz, auch mit effektvollen Devices, die einen jeweils gezielt anspringt mit markanten Arpeggios, aber auch mit Sägezahnslashes, Reißzahnbissen, kakophonen Bocksprüngen und ausgehaltenen Drones.
Das Finale von ‚The Newt’, das als Kollektivglissando ein Loch in die kulturelle Käseglocke bohrt, ist nur eines von vielen Highlights, wobei der Sirenenton von ‚Wooden Space’ ganz besonders eindringlich durchs Brett vorm Kopf heult, vor allem weil das gedämpfte Intro nichts Dergleichen erwarten lässt.
Ein Stück ‚51° 17′ N, 30° 13′ E’ zu nennen (statt Tschernobyl) oder, mit lurchigem Grinsen, ‚The Batrachian’, zeugt freilich von einer Sophistication, die die heutige akademische Fischzucht gelassen ignoriert.”
~ Rigo Dittmann, BA#66  (noch mehr Infos unter BA #55)

www.badalchemy.de 
www.plavcak.com/farai/gridmesh.htm

 

 




 

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