Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Freitag   28. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ulrich Gumpert Quartett

GumpertUlrich Gumpert – piano
Frank Gratkowski – saxes
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

Wichtiger Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen, seine Einspielungen der Klavierwerke von Eric Satie gelten als aufsehenerregend und als Filmkomponist schuf er die Musik u.a. für die Berliner Tatort Staffel.

Aktuell übernimmt Frank Gratkowski den Saxophonpart im Uli Gumpert Quartett.
Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinetten.
Mit Gumpert spielte er schon im Trio mit Antonio Borghini. Beide treffen auf eine eingespielte Rhythmusgruppe. Jan Roder und Michael Griener verbindet eine nunmehr zwanzigjährige Geschichte, Uli Gumpert begleiten sie mittlerweile auch schon über zehn Jahre in verschiedenen Konstellationen.
Sie gelten schlechthin als „Rhythmusgruppen-Traumpaar“, verstehen sich blindlings und sind aus der aktuellen europäischen Jazzszene nicht wegzudenken. Gespielt wird Gumperts Musik und die Band tönt frisch, überraschend, verspielt-humorvoll und unberechenbar.

 

 




Sonntag   1. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Achim Kaufmann Duos with Michael Moore + Yorgos Dimitriadis

Achim KaufmannAchim Kaufmann – piano
Michael Moore – clarinet, alto sax
Yorgods Dimitriadis – drums, electronics

Moore und Kaufmann verbindet neben einem offenen, pluralistischen Musikverständnis eine ausgeprägte Klangsensibilität und ein im Laufe der Jahre entwickeltes hochgradig intuitives Zusammenspiel – scheinbar unauffällige Details werden zu Katalysatoren für spontane Richtungsänderungen, angedeutete Harmoniewechsel werden instinktiv verstanden und fortgesponnen, Kontraste werden ausgelebt.

Ende 2013 erschienen drei CDs im Duo mit unterschiedlichen Repertoires, aufgenommen bei zwei Sitzungen in Berlin: Auf nothing something ist (beinahe) alles improvisiert, something nothing enthält Kompositionen von Kaufmann und Moore, und furthermore ist ein Tribut an den früh verstorbenen Pianisten und Komponisten Herbie Nichols.
Diese Vielfalt ist charakteristisch für die musikalischen Interessen der beiden Musiker, die in teils sehr unterschiedlichen Kontexten zu hören sind.

Dimitriadis und Kaufmann sind in den Nullerjahren aus Paris bzw. Amsterdam nach Berlin gezogen. Seit 2007, nach mehreren Kollaborationen in verschiedenen Gruppen, haben sie sich auf das Duoformat konzentriert, um die Klangpalette zwischen Klavier und Perkussion zu erweitern.
Ihr Fokus liegt darauf, eine eigene Legierung von Texturen, Resonanzen und elektronischen Klangfarben zu erschaffen, das Duo als ein Instrument zu betrachten und manchmal die Rollen der Instrumente zu vertauschen.
Die erste Platte „Nowhere One Goes“ ist 2019 erschienen.
Ken Waxman: „Ein markantes Statement von zwei kultivierten und reifen Musikern“
„Nowhere One Goes“ enthüllt meisterhaft die unendliche Klangpalette die mit Klavier und Perkussion möglich ist“

„Achim Kaufmann ist seit vielen Jahren eine der inspirierendsten und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von großer harmonischer Subtilität und struktureller Tiefe. Als brillanter Pianist und Komponist hat ihn seine reflektierte Erforschung der Tradition zu einer nuancierten, zeitgenössischen Klangsprache geführt, die Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen umfasst.“
~ Julia Neupert, SWR Radio

Yorgos Dimitriadis ist ein in Berlin ansässiger Schlagzeuger, Improvisator, der auf den Gebieten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz tätig ist.
In seiner ursprünglichen Soloarbeit verwendet er Schlagzeug, Becken und Mikrofone, um Klanglandschaften in Echtzeit zu komponieren.

Michael Moore, der amerikanische Reed-Player ist streng genommen eine Art „Spätausläufer“ der Fools-Bewegung aus den Siebzigern. Available Jelly, gegründet als Begleitband für die Great Salt Lake Mime Troup hatte schon früh Europa fest im Blick: Amsterdam, was sonst?!
In der Folge und mit anständiger Arbeitserlaubnis versehen in Gruppen mit Han Bennink, Ernst Reijseger, Georg Gräwe oder im Umfeld des ICP Orkest hatte Moore nicht unwesentlichen Anteil an der Herausbildung eines authentisch europäischen Gegenentwurfs zum Jazz-Prototyp seines Heimatlandes.

Bei aller Affinität zur freien Improvisation machte er aus seinem Hang zu folkloristischer Verspieltheit und beinahe dandyhafter Eleganz nie einen Hehl. Die Weichheit seines Tons stand oft in auffälligem Kontrast zur schrillen Exzentrik seiner unmittelbaren spielerischen Umgebung.
Er gehörte nie zu den fanatischen Vertretern einer bestimmten Stilistik und hielt sich stets von den konsequenten Verweigerern fern. Moore ist ein beharrlicher Vermittler zwischen Spielauffassungen, Traditionen und Kontinenten.  ~ Jazzfest Berlin 2007

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Dienstag   3. März '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Georg Graewe – piano
Frank Gratkowski – reeds
Meinrad Kneer – bass

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   6. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Evans-Gropper-Kosack-Sand-Steidle

Evans-Gropper-Kosack-Sand-SteidlePeter Evans – trumpet
Phil Gropper – tenor sax
Liz Kosack – keyboards
Jordan Sand – bass
Oli Steidle – drums

Fünf individuelle Stimmen/Charaktere treffen aufeinander und führen konsequent weiter, was sie vor einem Jahr, beim ersten musikalischen Treffen, begonnen haben.
Alle teilen eine musikalische Leidenschaft für das abwegige, unbeschrittene Terrain – für Bizarres, Rhythmen die sich überlagern und Kommunikation, die in hoher Geschwindigkeit von statten geht. Überraschende Wendungen und Strukturen entstehen.
Die Stücke und Improvisationen bewegen sich am Abgrund der uns bekannten Weltscheibe. Es gibt kaum eine bessere Art, Körper und Seele zu reinigen, als mit einer guten Dosis Ihrer Musik.

Entdecken sie diese Band, tauchen sie ein in diese sinnliche Wellness-Oase und geben sie sich die Möglichkeit dem grauen Alltag zu entfliehen, auch wenn es nur für die kurze Zeit eines Konzertes ist.
Alle Musiker sind international anerkannte, unverwechselbare Stimmen, durch Preise und Stipendien ausgezeichnet.
Gerüchten zufolge ist die Band an guten Abenden sogar zum Verkauf mitgebrachter Tonträger bereit – allerdings nicht von diesem Projekt – hier wurde noch nicht aufgenommen.

Peter Evans ist einer der angesagtesten Trompeter der Gegenwart. Mit seinen Ensembles Peter Evans Quintett und Pulverize the Sound transferiert er die Tradition des Jazz und der Neuen Musik in die Zukunft und zeigt neue Wege in der Gruppen-Improvisation sowie Konzepten für zeitgenössische Komposition auf.

Philipp Gropper ist eine der aufregendsten Stimmen der jungen Berliner Avantgarde und hat international, vor allem durch seine Bands PHILM, Tau oder Hyperactive Kid seine Spuren hinterlassen.
Er wurde in etlichen Pols/Magazinen für sein Schaffen ausgezeichnet, sowohl für sein Spiel als auch für Veröffentlichungen eigener CDs und gilt als eine der großen Hoffnungen an seinem Instrument.

Liz Kosack ist eine der vielversprechendsten neuen Stimmen am Keyboard. Durch ihre Klangmalerei und absolut eigenständige Art ihr Instrument zu nutzen ist sie eine der gefragtesten Keyboarderinnen der aktuellen zeitgenössischen Improvisations Szene.
Sie wurde 2019 mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet.
Jordan Sand besticht durch ihre Bandbreite an musikalischer Expression. So spielt sie sowohl in der Klezmer Szene, der zeitgenössischen Improv Szene oder überraschte durch ihr Singer/Songwriter Projekt, in dem sie Bass spielte und sang.

Oli Steidle wurde mehrfach für sein Schaffen ausgezeichnet, war und ist international mit seinen eigenen Projekten wie Oliwood oder den Killing Popes unterwegs, stets abseits des Mainstream, immer am Puls der Zeit und einer völlig eigenständigen Art sein Instrument zu nutzen.

 

 




Freitag   13. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Meinrad Kneer’s Phosphoros Ensemble

Phosphoros EnsembleAlmut Kühne – soprano
Uli Pleßmann – reciting voice, actor
Frank Gratkowski – clarinet & bass clarinet
Kathrin Pechlof – harp
Meinrad Kneer – double bass

Der Berliner Kontrabassist Meinrad Kneer hat sich mit dem Werk Christian Morgensterns (1871-1914) auseinander gesetzt und anlässlich dessen 100. Todesjahrs ein Programm konzipiert.
Text und Musik, Komposition, Improvisation und Rezitation greifen ineinander und verweben sich zu einem neuen Ganzen.
Das Ensemble ist mit herausragenden Berliner Musikern besetzt. Alle sind klassisch ausgebildet, renommiert im Bereich der zeitgenössischen Musik und zudem innovative Improvisationskünstler.
Dazu passt perfekt die außergewöhnliche Musikalität des Schauspielers Uli Plessmann.
Seine Rezitationen der Gedichte sind sehr musikalisch gedacht, die Worte werden Teil der Musik und umgekehrt.
Die ungewöhnliche instrumentale Besetzung mit Kontrabass, Bassklarinette, Harfe und Sopran erzeugt dazu eine poetisches anmutendes Klangbild, changierend in den unterschiedlichsten Farben.
ensemblephosphoros

 

 




Sonntag   15. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


If 69 was 96

Joe SachsePinguin Moschner – tuba
Helmut „Joe“ Sachse – guitar

„Das Duo greift die Kompositionen und Songs des Gitarrengenies auf, allerdings nicht, um sie in neuer Besetzung wiederzukäuen oder gar in gitarristischer Hinsicht zu imitieren.
Vielmehr fühlen Pinguin Moschner und Joe Sachse der Musik von Jimi Hendrix bis auf den Grund nach und erreichen dabei fast schlafwandlerisch jene Balance zwischen Respekt und Unbekümmertheit, die Bedingung aller gelungenen Neuinterpretationen ist.
Sie zerlegen die Stücke in ihre kleinsten Bestandteile und lassen ihrer Improvisationslust freien Lauf. Obwohl die Melodien dabei manchmal fast bis zur Unkenntlichkeit verändert werden, reihen sich die Themen wie ein roter Faden durchs ganze Programm.

Höchstwahrscheinlich wäre Jimi Hendrix von den freien, musikalisch exzellenten, äußerst fantasie- und humorvollen Versionen seiner Songs begeistert.
Denn zu Lebzeiten wurden seine eigentlichen Fähigkeiten allzu lange verkannt. Dort galt er als kommerzieller Entertainer, und viele seiner Fans liebten vor allem seine spektakulären und provokativen Bühnenshows.
Dass Hendrix aber auch ein hervorragender Komponist und Techniker war, der gleichzeitig sehr spontan improvisieren konnte, erkannten damals vor allem andere Musiker.
Natürlich war er auch Vorbild für Joe Sachse, der damals Hendrix-Nummern zum Tanz spielte, und Pinguin Moschner, der zu der Zeit noch nicht einmal wusste, wie eine Tuba aussieht.“
Quelle ~ jazzclub-nordhausen.de

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Donnerstag   19. März '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Paul Engelmann – alto, sopran / Aaron Klenke, Andres Reifgerst – tenor / Yannic Rösch – bariton
BLECH
Tobias Knebel , Elina Dalewski, Juri Bell – trumpet / Simeon Prause, Philipp Domke, Jan Uwe Zabel – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Ron Fabian – piano/ Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

 




Freitag   20. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mokete Mokete

Mokete MoketeJohannes Schleiermacher – sax + synth
Daniel Schröteler – drums
Jerome Bugnon – trombone
Dirk Berger – guitar
Beat Halberschmidt – bass

 

 

Funky & hypnotisch! Ein Berliner All-Star-Ensemble.
Lass uns an einen rauhen und eigenständigen Mix denken, aus Mingus, Jaga Jazzist, Medeski/Martin/Wood & Weather Report, den elektronischen Davis mit noch einer Priese Madlip und Afro – all das dem Geiste der Improvisation verpflichtet: Jeder Gig und jede Note sind einzigartig in dem Moment und darüber hinaus.

Fünf außergewöhnliche Instrumentalisten die sich mit dem Betreten der Bühne neu erfinden und in dieser Band das tun, was das konsequente Konzept dahinter ist: ihren musikalischen Instinkten folgen. Musik als offenes, kollektives und äußerst energetisches Erlebnis.

„Densely layered (jazz?!) music. Cool, vibrant, funky, hypnotic. ‎Think Jim Jarmusch Soundtrack – but it’s live. Mokete Mokete will blow you away“ Kevin Lenear

 

 

 




Freitag   27. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Philipp Rumsch Ensemble

Philipp Rumsch EnsembleErik Leuthäuser – vocal, fx
Vincent Hahn – trumpet, fluegelhorn
Antonia Hausmann – trombone
Matti Oehl – alt sax
Johannes Moritz – bass clarinet, clarinet
Franziska Ludwig – cello
The Road Up North – vibraphon, electronic
Markus Rom – guitar
Paul Brauner – bass
Christian Dähne – bass guitar
Maximilian Stadtfeld – drums, piano
Philipp Rumsch – piano

Ausgehend von der Idee, die Klangsprache von Ambient, Minimal Music und Pop auf ein orchestrales Format zu übersetzen, gründete der Leipziger Pianist und Komponist Philipp Rumsch 2015 ein Ensemble unter eigenem Namen.
Diesen ästhetischen Ansatz erweiterte Philipp Rumsch zudem um das Prinzip der Improvisation sowie verschiedenen kompositorischen Ansätzen der zeitgenössischen klassischen Musik.
In der dabei entstehenden Musik erforscht er sowohl die Reduktion auf Klang und repetitive Elemente als auch die Integration dieser Bausteine in den popmusikalischen Kontext.
Das Verfließen von stilistischen Grenzen sowie von Komposition und Improvisation erzeugt eine Musik, in der dichte Atmosphäre und hohe Suggestiekraft gleichberechtigt neben subtiler Intimität und der Konzentration auf Struktur steht.
Die zwölf Musiker aus den Klassik- sowie Jazzszenen Leipzigs, Berlin, Dresden und Weimar formen eine ungewöhnliche Besetzung und eröffnen dadurch neue Klangwelten, die scheinbar widersprüchliche Assoziationen miteinander verbinden.

www.philipprumsch.com

 

 




Donnerstag   2. April '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Paul Engelmann – alto, sopran / Aaron Klenke, Andres Reifgerst – tenor / Yannic Rösch – bariton
BLECH
Tobias Knebel , Elina Dalewski, Juri Bell – trumpet / Simeon Prause, Philipp Domke, Jan Uwe Zabel – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Ron Fabian – piano/ Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

 




Freitag   3. April '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Colophony

ColophonyJon Rose – violin
Meinrad Kneer – bass
Richard Barrett – electronics

Die spontanen Verflechtungen der Streicher mit der Elektronik und die Empfindsamkeit für Timbre und Form aller drei Künstler, erweckt eine Musik zum Leben, die einerseits akribisch das mikroskopische Leben einer Textur erkunden, oder spontan zwischen feinen Klangnuancen und rauen Kollisionen hin- und her springen kann.

 

 




Sonntag   5. April '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Jon Rose & guests

Jon RoseJon Rose – violin
Olaf Rupp – guitar
Richard Scott – modular synthesizer
Meinrad Kneer – bass
Steve Heather – drums

Der australische Komponist, Violinist und Performancekünstler Jon Rose hat 2004 den Karl-Sczuka-Preis für sein Hörstück „Skeleton in the Museum“ erhalten. Rose verarbeitet darin historische Tondokumente des Grainger-Museum in Melbourne.

In Australien wurde er zur Zentralfigur, was die Weiterentwicklung der „freien Improvisation“ betrifft; Seit 1976 trat er landauf, landab in nahezu jeder Kunstgalerie, jedem Jazz- und Rockclub auf – entweder als Solist oder mit einer international zusammengesetzten Gruppe improvisierender Musiker namens ´The Relative Band´.
1986 zog er nach Berlin, um dort sein (seit etwa 25 Jahren) laufendes Projekt zu verwirklichen: Die „Relative Violine“. Es handelt sich dabei um die Entwicklung einer „Totalen Kunstform“ auf der Basis dieses speziellen Instruments, das er immer wieder dekonstruierte und zu – teilweise sehr skurrilen – neuen Instrumenten zusammensetzte.
Dafür entwickelte er – neben zahlreichen Neuerungen im Instrumentenbau – neue Spielweisen, wobei er auch analoge und auch interaktive Elektronik einsetzt.

Jon Rose tritt als Solomusiker oder mit seiner Gruppe international jährlich in zahlreichen Konzerten und Festivals auf und hat mit vielen Exponenten der zeitgenössischen Musikszene wie Shelley Hirsch, Alvin Curran, Phil Minton, David Moss oder Lauren Newton zusammengearbeitet.
Für seine Performances nutzt neben seinen zahlreichen Live-Auftritten auch die Möglichkeiten des Radios und anderer Medien.
Seit 2002 lebt Rose wieder in Australien. Für den australischen Rundfunk ABC entwickelte er die Projekte „Australia Ad Lib“, das die alternative Musik in Australien dokumentiert, sowie – gemeinsam mit dem US-Geigerin Hollis Taylor„Great Fences of Australia“ – eine Art musikalischer Landkarte des Kontinents, entlang der großen Zäune, die das Land durchziehen.
2004 wurde Rose mit seinem Projekt „Temperament“ (für Violine und historische Tasteninstrumente) von den Berliner Festspielen und dem Fast Forward Festival in Wien eingeladen und unternahm Gastspielreisen durch vier europäische Länder.

jon-rose-the-rosenberg-museum-in-berlin

 

 




Dienstag   7. April '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests: n. n.

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   10. April '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mullet

CD Cover: MULLETCharly Birkenhauer – vibrafon
Hilary Jeffery – trombone
Tobias Delius – tenor sax, clarinet

Das Trio entstand 2009 auf Initiative von Tobias Delius. Hilary Jeffery war gerade nach Berlin gekommen.
Die beiden kannten sich aus Amsterdam, wo sie gemeinsam mit Bassist Wilbert de Joode und Perkussionist Serigne Gueye im Quartett APA INI gespielt hatten.
Tobias Delius strebte schon einige Zeit eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Vibrafonistin Charly Birkenhauer an, die er auf verschiedenen Sessions in Berlin kennengelernt hatte.
Die Ankunft Hilary Jefferys war die Gelegenheit dieses improvisierende Trio zu gründen.
Der Name ist eher von einem gemeinsamen Fischmahl (Mullet = Meerbarbe) als vom gleichnamigen 80er Haarschnitt inspiriert.

In MULLET-Konzerten entsteht ein vielschichtiges Gebilde das aus den reichhaltigen und sehr diversen Erfahrungen der drei MusikerInnen schöpft.
Der besondere Klang dieses Trios ergibt sich nicht nur aus der ungewöhnlichen Instrumentierung, sondern vor allem auch aus den drei so verschiedenen individuellen Charakteren. Eine äußerst originelle Musik die schwer zu definieren ist, voller Humor, Farbe, Drama und Kontrast.

David Cohen (Jazzenzo) über ein Konzert im Jazzkeller 69: „The band plays a curious mixture of harsh dissonance, beautiful harmonies and fragile beauty.“

MULLET hat seit der Gründung September 2009 regelmäßig informelle Konzerte auf der Berliner Echtzeitmusik-Szene gegeben. Es gab auch Einladungen zu Festivals wie die „Kollektiv Nights“ (Berlin) und die „ZomerJazzFietstour“ (Groningen, NL). Hin und wieder wird das Trio mit Gästen erweitert und nennt sich dann MULLET+.

In den ersten Jahren wurde ausschließlich frei improvisiert. In jüngerer Zeit integriert das Trio gerne auch Kompositionen von Hilary Jeffery und Tobias Delius sowie Bearbeitungen von Werk von Misha Mengelberg und Sean Bergin, beides Komponisten mit denen Tobias Delius intensiv zusammengearbeitet hat.

 

 




Freitag   17. April '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Georg Graewe & Sonic Fiction Orchestra

GEORG GRAEWE & SONIC FICTION ORCHESTRA Frank Gratkowski – clarinets
Maria Gstättner – bassoon
Sara Kowal – harp
Martin Siewert – guitars
Joanna Lewis – violin
Laura Strobl – viola
Melissa Coleman – cello
Peter Herbert – bass
Wolfgang Reisinger – drums
Georg Graewe – piano

Mit Georg Graewe wird in diesem Jahr ein Musiker gewürdigt, dem der Jazz in Deutschland richtungsweisende Impulse verdankt.
Insbesondere durch die Ausformung einer ebenso freien wie konzisen Klang- und Formsprache, die von der amerikanischen Jazzklavier-Tradition genauso beeinflusst ist wie von der europäischen Kunstmusik, hat Graewe Maßstäbe gesetzt.
Sowohl als Solist als auch als Leiter verschiedener Ensembles wie dem GrubenKlangOrchester oder dem Georg-Graewe-Quartett konnte er sich internationales Renommee erspielen.
Besonders hervorzuheben ist sein langjähriges frei improvisierendes Trio mit dem Cellisten Ernst Reijseger und dem Schlagzeuger Gerry Hemingway.
Darüber hinaus hat Graewe mit vielen führenden Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart kooperiert – darunter Anthony Braxton, Evan Parker, Roscoe Mitchell, Dave Douglas, Phil Minton, Barry Guy, Barre Phillips, John Butcher, Mats Gustafsson und Paul Lovens.
Neben seiner Arbeit als Pianist und Bandleader ist Graewe auch als Komponist aktiv. Sein Werkkatalog umfasst sowohl Opern, Kammermusik, Orchesterstücke als auch Arbeiten für Film und Fernsehen sowie Musik zu Theateraufführungen, Hörspielproduktionen und Videoinstallationen. Jurybegründung SWR-Jazzpreis 2015

Mit Finesse für Dramaturgie und Überraschungsmomente schichtet Georg Graewe für jede Stageband-Präsentation die Basispartitur aufs Neue um.
Kein unfreiwilliger Bruch, keine Verirrung in der Kommunikation, keine vordergründige Klanggebärde besetzen je Graewes Konzeption, noch die Umsetzung/Freiverwaltung des Ensembles.
Von Selbstverständnis dabei: der kreativitätskitzelnde Synergismus, erwirkt aus den Tugenden der neuzeitlichen, europäischen Musiktradition und dem modernistischen Jazzkanon.
Ein Elementarfokus im Schaffen des Pianisten, der mit bejahender Tatkraft an der Ausdifferenzierung seines individuell speziellen, musikentwicklungsgewichtigen Personalstiles feilt. Als Instrumentalist wie Komponist.

Oftmals leitet Graewe einen Ereignisablauf mit einem unbegleiteten Piano-Solo ein, taucht es in abstrakt gedachten, unprätentiösen Lyrismus, durchflutet von harmonischen Kühnheiten. Nachfolgende Spannungserhöhungen beschickt Graewe mit aus dem Ensemblekontext herausgelösten Kleingruppen.

Inmitten eingepflanzt sind texturelle Auflösungen oder Komprimierungen im Großformat. Auf Basis dieser Wechselwirkungen formt Graewe ein an Geschlossenheit ständig wachsendes Kollektiv. Er kann die Musik zusammenballen oder auseinanderfließen lassen, ohne sie der Intensität zu berauben. Warum sollte es nicht plötzlich ebenso in ellingtonscher Eleganz swingen? Das tut es, hinreißend.

Graewe ist zu einem musikalischen Modell gelangt, bei dem sich die Nachfrage betreffend komponierten und improvisierten Abschnitten nicht stellt. Wie merkte Pierre Boulez einmal an? „Zwischen Spontanem und Gelehrtem besteht von Natur aus kein Unterschied … der Impuls kann die Reflexion ebenso anstacheln wie das Kalkül die Geste beleben kann.“ Und Graewe erfindet in dieser Modalität.

Bleibt noch festzuhalten, dass er mit seinem Sonic Fiction Orchestra das derzeit inhaltlich relevanteste großformatige Konzept entworfen hat und zum engsten Kreis wegweisender, zeitgenössischer Jazzkomponisten zu zählen ist. Besser kann man sich nicht empfehlen.
~Brisantes Schall-Essay. Hannes Schweiger

randomacoustics.net

 

 




Freitag   24. April '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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SAMUEL BLASER & MARC DUCRET DUO

SSAMUEL BLASER & MARC DUCRET DUOamuel Blaser – trombone
Marc Ducret – guitar

Marc Ducret ist die faszinierende Erscheinung der Gitarrenkunst im Jazz und der aktuellen musikalischen Ausdrucksform
Auch wenn er inzwischen nach Kopenhagen gezogen ist, bleibt er einer der ganz großen Exponenten des französischen Jazz.
Wie sehr der Jazz eine eigenständige Kunst in Europa geworden ist, deren Stars noch sehr jung sein können, zeigt der Posaunist Samuel Blaser aus der französischen Schweiz.
Viele Preise hat er schon gewonnen, lebte in New York oder Berlin, produzierte Projekte von einer einmaligen Spontaneität, ohne den Respekt vor den Großen seines Fachs, z.B. Albert Mangelsdorff, zu verleugnen.
Er hat alles verinnerlicht, was die Jazzgeschichte hervorgebracht hat, und er überzeugt durch eine Musikalität zwischen klassischer Tongebung und Improvisation.
Seine geschmeidig fließenden Linien kontrastieren manchmal scharf mit den eher harschen Statements des Gitarristen.
So erscheint seine Musik in ihrer Vielseitigkeit als Panoptikum aktueller Improvisationstechniken, und mit immer neuen Ansätzen baut er neue Spannung auf.

 

 




Sonntag   26. April '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Andreas Willers 7 of 8 & 5 of 6

 

 

7 of 8

7 of 8– ‚The Goldman Variations‘ von Andreas Willers:

Matthias Schubert – tenor sax
Florian Bergmann – alto sax, clarinet, bass clarinet
Nikolaus Neuser – trumpet
Andreas Willers – electric guitar
Meinrad Kneer – bass
Christian Marien – drums

 

 

5 of 6

andreas willers– Werke von Sidney Corbett, Helmut Oehring, Florian Bergmann, Meinrad Kneer, Matthias Schubert, Andreas Willers unter Mitwirkung von Musikern von 7 of 8:

Antje Thierbach – oboe
Biliana Voutchkova – violin
Nikolaus Schlierf – viola
Cosima Gerhardt – cello
Matthias Bauer – bass

In diesem ungewöhnlichen Projekt geht es Andreas Willers um Begegnung und Verschränkung von zeitgenössischem Jazz, nicht-idiomatischer Improvisation und Neuer Musik.
Das exzellent besetzte Sextett 7 of 8 stellt Musik von der aktuellen CD ‚The Goldman Variations‘ vor.
Darüber hinaus wird ein Kammermusik-Ensemble sechs eigens für diesen Anlass entstandene Kompositionen aufführen, bei denen jeweils einer der 7 of 8-Akteure als Improvisator mitwirkt.
Hierfür konnten hochkarätige Interpretinnen und Musikautoren gewonnen werden, gemeinsam an der Überwindung musikalischer Grenzen zu arbeiten.

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   1. Mai '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Bottom Orchestra Berlin – Songs Of Work

Bottom OrchestraKaspar von Grünigen:  keyboard
Almut Kühne:  vocal
Benjamin Weidekamp:  reeds
Uli Kempendorff:  reeds
Silvan Schmid:  trumpet
Lukas Briggen:  trombone
Manuel Troller:  guitar
Philip Zoubek:  piano, synth
Gregor Hilbe:  drums
Miguel Ángel García Martín:  percussion

Das BOTTOM ORCHESTRA wurde von Kaspar von Grünigen 2015 gegründet und ist neben einer sehr persönlichen Angelegenheit auch ein kollektiver Organismus: Es versammelt 10 MusikerInnen aus der Schweiz und Deutschland (Schwerpunkt Basel/Berlin), die neben- und miteinander weit verzweigte Aktivitäten pflegen.
Sie sind im Jazz, in der freien Improvisation oder in der zeitgenössischen Musik zuhause – oder überall zugleich.
Ohne Scheuklappen sucht sich das bottom orchestra einen Weg abseits ausgetrampelter Pfade – stets gemeinsam auf der Suche nach musikalisch fruchtbarem Boden.

bottom-orchestra
kasparvongruenigen.com

 

 




Dienstag   5. Mai '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests: n. n.

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   8. Mai '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Petit Standard

Vesna PisarovicVesna Pisarovic – vocal
Joe Fonda – bass
John Betsch – drums
guest:
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet

Im April 2014 fand beim Jazzkeller 69 die Premiere des Projekt Petit Standard von Vesna Pisarovic statt.
Seitdem feilt Sie am Programm, an der Auswahl der Songs und an der Besetzung. Denn es ist eine große künstlerische Herausforderung, insbesondere für den Gesangspart, ohne Melodieinstrument auszukommen.
Vesna hat sich dieser Herausforderung gestellt, mit Bravour. Stabil und souverän treten ihre Musikerkollegen auf, Joe Fonda am Bass und, von Anfang an dabei, John Betsch am Drumset.
In Brüssel wurde 2018 für jazzwerkstatt ein Album aufgenommen, das der großen Billie Holiday gewidmet ist.
Gebhard Ullmann, der in der Stadt weilte, wurde als Gast eingeladen. Sein Spiel auf Tenorsaxophon und Bassklarinette war so inspirierend, dass er beim Berliner Konzert das Trio bei den meisten Songs mitwirkt.

 

 




Sonntag   10. Mai '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Berlin Improvisers Orchestra

BERLIN IMPROVISERS ORCHESTRAu. a. Robert Würz, Anna Kaluza, Ricardo Tejero, Manuel Miethe, Henrik Walsdorff – wood winds / Abigail Sanders – french horn / Dietrich Petzold, Ernesto Rodrigues – strings / Tommaso Vespo – piano / Ben Lehmann, Horst Nonnenmacher, Stephan Bleier, Klaus Kürvers, Ulf Mengersen – double bass / Yorgos Dimitriadis, Willi Kellers – drums, Martial Frenzel – percussion

Das seit 2010 existierende Berlin Improvisers Orchestra arbeitet auf der Basis freier Improvisation sowie mit Anleitung durch Handzeichen, wobei jedes Orchestermitglied als DirigentIn fungieren kann.
Jede(r) einzelne bringt sich hier durch eine starke Persönlichkeit, eine individuelle Spielweise und interessante Ideen ein.
Auch einige nicht in Berlin lebende MusikerInnen (aus Spanien, England und Italien) kommen regelmäßig zu den Konzerten.
So hat sich ein fester internationaler Kern aus Musikern etabliert, der durch gegenseitige Kenntnis und langjährige Erfahrung und Übung ein Zusammenspiel auf höchstem Niveau generiert.
Auch beim diesjährigen Konzert werden, wie so oft, Gastmusiker das Geschehen bereichern.

berlinimprovisersorchestra

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Donnerstag   14. Mai '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Paul Engelmann – alto, sopran / Aaron Klenke, Andres Reifgerst – tenor / Yannic Rösch – bariton
BLECH
Tobias Knebel , Elina Dalewski, Juri Bell – trumpet / Simeon Prause, Philipp Domke, Jan Uwe Zabel – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Ron Fabian – piano/ Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

 




 

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