Vorankündigung: Oliver Lake & Generation Trio, Montag 19. Oktober 20:00 Novilla

 

Freitag   4. September 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Marc Schmolling Septett

marc schmollingTom Arthurs – trumpet
Felix Wahnschaffe – alto sax
Gerhard Gschlößl – trombone
Marc Schmolling – fender rohdes, piano
Christian Kögel – guitar
Matthias Pichler – bass
Andreas Pichler – drums

Dieses Septett wurde ursprünglich als das „Jazz Units Orchestra“ 2014 von Marc Schmolling ins Leben gerufen.
Die Stücke und kompositorischen Vorgaben des Pianisten strahlen bisweilen eine eigenwillige, verschrobene Melancholie aus und lassen viel Raum für energiegeladene Improvisationen und musikalische Ecken und Kanten, aber auch für anmutige Stille und pure Schönheit.
Schmolling erschafft hier mit seinem Ensemble von erlesen Musikern des zeitgenössischen Jazz und der improvisierten Musik eine ganz eigene Welt, die ihre ganze Pracht und Intensität in der Freiheit des Augenblicks entfaltet.

„Der Gedanke, dass ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluss den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich.
Wenn schon, dann möchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter einer Spielbank sein als Physiker.“ (Albert Einstein)

marc-schmolling.de

 

 




Freitag   11. September 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Trio اسم

???Pat Thomas – piano
Joel Grip – bass
Antonin Gerbal – percussion

اسم ist ein Name, geschrieben in Tusche, wie ein Strich durch Europas kreative Musik. Ein Round-Trip, Berlin – Oxford, via Paris.

اسم  ist Pat, Joel und Antonin – ein Trio in gefleckter Stille ohne Name. Ihre Musik kreiert abstrakte und zeitgenössische Formen und erinnert an ursprüngliche Jazztrios.
Der Groove der Musik ist dicht und intensiv, aber immer Stille. Ein stetiger Fluss Hochspannungsentladungen.

اسم steht im Arabischen für Vorstellungskraft und die Möglichkeit zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln.

Pat Thomas, a pillar stone in the creative music scene of Great Britain, keeps a hold breath on the European contemporary improvised music scene.
With a touch beyond the northern hemisphere by hands reaching out from a very own mix of history of musics (jazz, classical and the West Indian).
Pat has at least participated on 70 recordings and been involved in creating non-heard music with legendary musicians such as Derek Bailey, Tony Oxley, Evan Parker, Phil  Minton.

Joel Grip continues to schlepp his double bass around the globe as if it was the ax that chops down the branch he is sitting on.
A constant down-fall of music establishing a moist ground for a coming backlash of woodpeckers making those guts vibrate the way you want it.
Umlaut, Umlicht and Umdicht are his ambiguous mobile homes under constant construction. Active in the groups Peeping Tom, Mirror Mind Rose, Ahmed, Borel Grip duo, Je Suis! and наказание

Antonin Gerbal, probably the most swinging guy in Paris, never let go of the stick attached to an idea. Simultaneously making people dance, he questions his audiences in deconstructing every possibility of an obvious thought.
This is the dance, the music; the in-between polarities. The balance act of keeping it or loosing it is a good reason to swing.
In any case, his activities, grown from the famous Umlaut head quarters at Rue Polonceau in Paris, leaves nothing unattended. You can hear this in Zoor, Peeping Tom, R.Mutt, and наказание

www.umlautrecords.com

 

 




Sonntag   13. September 2015  - Konzerthinweis - 16:00
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Pat Thomas

Pat Thomas – piano

Er begann mit acht Jahren Klavier zu spielen, zunächst klassische Musik und Reggae, bevor er unter dem Eindruck eines Oscar Peterson-Konzerts mit 16 Jahren zum Jazz wechselte.
Seitdem hat er einen völlig einzigartigen Stil entwickelt – umfassend Improvisation, Jazz und Neue Musik.

Pat Thomas sitzt in der ersten Reihe der britischen Improvisatoren. In den frühen 1990er Jahren war er Teil von Derek Baileys Company Week, auch wenn er vielleicht besser bekannt ist für seine Arbeit mit Tony Oxley, Lol Coxhill und Steve Beresford oder seinem Quartett Scatter mit Phil Minton, Roger Turner und Dave Tucker. “
~ James Linbloom Schande

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Donnerstag   17. September 2015- Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Elli Sooß – alto + sopran sax / Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

Christof Griese – conducting

saxart.de

 

 

 




Freitag   18. September 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Kathrin Lemke Quartett
CD pre-release „My Personal Heimat“

kathrin lemke Foto: Thoralf WinklerKathrin Lemke – alto sax
Niko Meinhold – piano, keyboards
Adam Pultz Melbye – bass
Michael Griener – drums

Was genau ist Heimat mit Eltern aus Leipzig und Berlin, mit einer Kindheit in Heidelberg, mit Liedern vom deutschen Wald und aus dem Spanischen Bürgerkrieg, mit Hitparaden-Sozialisation durch Loriot und Vader Abraham?
Gibt es überhaupt einen klaren Heimat-Begriff? Und wie stark sind die ersten musikalischen Eindrücke, die einen als Kind prägen?

Die Saxophonistin und Komponistin Kathrin Lemke hat sich auf die Suche gemacht und ist auf eine Menge Lieder gestoßen, die für sie bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.
Sie hat festgestellt, dass man den Begriff „Heimat“ so nicht ins Englische übersetzen kann.
Und sie hat mit ihrem neuen Quartett einen gemeinsamen Bandsound gefunden, der jedes einzelne Stück mit einer eigenen Farbe versieht.

www.kathrinlemke.de

 

 




Donnerstag   24. September 2015- Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 - jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Spielvereinigung Sued
feat. Anna Webber (New York)

Spielvereinigung SuedAnna Webber – composition, conductor

HOLZ
Simon Bodensiek – alto sax + flute, clarinet / Evgeny Ring – alto sax, clarinet / Johannes Moritz – tenor sax, clarinet, flute / Artem Sargsyan – tenor sax, flute / Jonas Brinkmann – bariton sax, bass clarinet

BLECH
Konrad Schreiter, Sebastian Haas, Vincent Hahn, Patrick Schanze – trumpet / Ludwig Kociok
Antonia Hausmann, Julian Schließmeyer, Matthias Hochmuth – trombone

RHTYMUS
Florian Kästner – piano / Philipp Rohmer – bass / Philipp Scholz – drums

Die Big Band Spielvereinigung Sued ist ein Kollektiv aus jungen Profimusikern der Leipziger und Berliner Jazzszene.
In den letzten sechs Jahren hat es die Band geschafft, sich ein eigenständiges, immer wieder frisches Profil zu schaffen, das durch die Zusammenarbeit mit der europäischen Big Band Komponisten und Arrangeurs-Szene geprägt ist (u. a. Nils Wogram, Ed Partyka, Rainer Tempel, Thomas Zoller, Niels Klein, Nicolai Thärichen, Kalle Kalima u. v. a m.).

Die kanadische, in New York lebende, Saxophonistin und Komponistin Anna Webber ist fester Bestandteil der jungen Avantgarde Jazz Szene von Brooklyn, New York.
Nach Kompositions- und Saxophon Studium in New York (Manhattan School of Music) und am Jazzinstitut Berlin arbeitet sie als umtriebige Bandleaderin, Improvisatorin & Komponistin beharrlich daran, das musikalisch zu erwartende zu vermeiden und neue Klang- und Rhythmikspektren zu kreieren.
Mit Ihrem Septett Percussive Mechanics gastierte Anna Webber auch beim Jazzkeller 69, um ihre Kompositionen, die auf zwei Album-Veröffentlichungen beim renommierten Münchner Jazz Label Pirouet erschienen sind, aufzuführen.

In New York wird derzeit Anna Webbers Saxophon Trio (mit Matt Mitchell und John Hollenbeck) in den höchsten Tönen gelobt. Mit der Spielvereinigung Sued wird Anna Webber erstmals ihre Kompositionen für Big Band in Europa aufführen.
Zudem hat sie für die Zusammenarbeit mit der Spielvereinigung Sued neue Werke geschrieben, die uraufgeführt werden!

www.annakristinwebber.com
www.spielvereinigungsued.de

 

 




Freitag   25. September 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Absolutly Sweet Marie
„Another Side Of Blonde on Blonde“ (Premiere)

Absolutly Sweet Marie Steffen Faul – trumpet
Matthias Müller – trombone
Alexander Beierbach – saxes
Max Andrzejewski – drums

Die Band wurde 2012 von Alexander Beierbach gegründet. Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Dylans. In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammer-musikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.
In diesem Konzert präsentiert das Quartett sein neues Programm und nimmt dafür insbesondere das Album „Blonde On Blonde“ unter die Lupe. Im Anschluss an diese Premiere werden die vier Musiker das neue Repertoire im Studio einspielen. Nach „Roads, Doves And Other Stuff“ ist „Another Side Of Blonde On Blonde“ dann die zweite CD-Veröffentlichung des Quartetts auf dem Berliner Label TIGER MOON RECORDS.

www.alexanderbeierbach.de/asm

 

 




Freitag   2. Oktober 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


HORNBeeF 4

fotos Hornbeef 4-001 (Kopie)Jerome Bugnon – trombone
Richard Koch – trumpet
DJ Illvibe – turntable, faderboard
Kay Lübke – drums

Die Musiker dieser Band spielen seit über zehn Jahren in verschiedenen Kombinationen in unterschiedlichen Projekten sowohl im Jazz als auch im Popbereich zusammen.
Darunter OLAF TON, Die Gelben Ritter, Miss Platnum, Seeed, Peter Fox.
Beim Jazzkeller 69 e.V. gab es 2011 ein erstes Treffen mit einer Menge Spaß an der Improvisation.
Daraus gründet sich jetzt HORNBEEF 4.
Aus dieser Vierer-Konstellation mit unterschiedlichen Charakteren entsteht improvisierte und komponierte Musik, die ihre Wurzeln in den verschiedenen Backgrounds der Musiker hat.
Das Ergebnis hört sich nach Blasmusik, Freejazz, Filmmusik, Soundkollagen oder Hip-Hop an.

 

 




Dienstag   6. Oktober 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellersopening by

Willi Kellers – drums

wikipedia.org/wiki/Willi_Kellers

Backline: e-piano, upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, 2 mics
Ende ca. 23:00 Uhr

Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Freitag   9. Oktober 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

Mario Roms Interzone + Max Andrzejewskis Hütte

Interzone
Mario Rom – trumpet, vocals
Lukas Kranzelbinder – bass, vocals
Mathias Koch – drums, vocals

Hütte
Johannes Schleiermacher – saxophon
Tobias Hoffmann – guitar
Andreas Lang – bass
Max Andrzejewski – drums

Geht einfach raus und spielt: Was mancher Fußballtrainer seiner Mannschaft auf den Weg gibt, funktioniert auch als musikalische Handlungsanweisung.
Macht, was ihr wollt, aber macht es gut und immer wieder anders.
Interzone zum Beispiel, das Trio des 22 Jahre jungen österreichischen Trompeters Mario Rom, geht einfach raus. Und spielt.
Knurrig, knorrig, selbstbewusst und beweglich. Gutes Rezept.
Im Spiel von Bass, Schlagzeug und Trompete treten immer wieder neue Schichten hervor: treibende Grooves und getriebene Melodielinien, Anklänge an den Jazz der Sechziger, die Rhythmen der Karibik oder Afrikas, Erinnerungen an pharmazeutisch angefeuerte Ausschweifungen, an Irrungen und Verwirrungen, an Reisen in musikalische Welten, die längst zerstört und vergessen waren, als die drei Musiker ihre Instrumente zum ersten Mal in die Hand nahmen.

interzone[…] Interzone, benannt nach dem ekstatischen Prosakonvolut, das William S. Burroughs während seiner Zeit in Tanger anfertigte und das in seiner sprudelnden Sinnlichkeit offenbar Modell stand für dieses Trio.
Wo Burroughs die Verstörung der entwurzelten Tanger-Boheme der fünfziger Jahre umkreist, nutzen Mario Rom, der entschlossen daher-schreitende Kontrabassist Lukas Kranzelbinder und der Schlagzeuger Mathias Koch die Chance, die in ihrer Jugend und der großen Entfernung zum Epizentrum des Jazz steckt: Nothing is True, wortwörtlich, in dieser Zwischenwelt, aber alles scheint erlaubt zu sein.
So unbekümmert wie ungestüm fräsen sie ihre Bahn, räumen alle stilistischen Wegweiser zur Seite, swingen, grooven, nehmen abrupt Tempo aus der Bewegung, kurz: spielen, wie es ihnen die Energie gerade einflüstert.
Selbst Ornette Colemans zartbittere Ballade Lonely Woman muss zu guter Letzt dran glauben: Mario Rom und seine Kumpane treten aufs Gas und fügen der Melodie Schrunden und Wunden zu – und ringen ihrer Schönheit mit solch ruppiger Behandlung eine ungeahnte Kraft ab.“
~ DIE ZEIT, Stefan Hentz, März 2013
www.laubrecords.com/interzone

 

Max AndrzejewskiDie Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln.
Der Schlagzeuger und Solistenpreisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises 2013 Max Andrzejewski, gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker.
Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken.
Andrzejewski ´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr.
Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.

maxandrzejewski.de

 

 




Samstag   10. Oktober 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

Die Gloreichen Sieben
Die Gloreichen Sieben

Kalle Kalima – guitar
Flo Götte – bass
Christian Lillinger – drums
Alfred Vogel – drums

Jetzt reiten sie wieder, die vier Glorreichen Sieben, die auf dem Album „Vogelperspektive, Vol. 2“ bereits wild galoppierend davon preschten – von Vorarlberg durch die urbanen Landschaften Berlins bis in die einsamen Weiten des Wilden Westens.
In den Satteltaschen hatten sie damals die Titelmelodien von „Bonanza“, „Winnetou“, „Once Upon a Time In The West“ oder „Für Eine Handvoll Dollars“ verstaut – Material, das sie ohne Lagerfeuerromantik aufbereiteten.
Jeder Song war wie ein Schluck des schwarzen Gebräus, das Cowboys sich aus zerbeulten Kannen einflössen, nachdem sie ihren Rössern die verdiente Pause gönnen.
Ein echter Koffein-Schock, ein Aufwecker, ein Muntermacher, herb, bitter, stark.
Mit seinem Western-Programm wurde das Quartett Die Glorreichen Sieben gar zum renommierten „BMW Welt Jazz Award 2013“ eingeladen.
Danach brachen die Musiker zu neuen Ufern auf, mit dem Werk Keep On Rockin` In The Free World.
Band-Initiator und Schlagzeuger Alfred Vogel fragte sich, wo die Reise für die vier Reiter nun wohl hinführen könnte.
Kalle Kalima, der in Berlin lebende finnische Gitarrist des improvisierenden Kollektivs, schlug vor, sich auf das Terrain des Neil Young vorzuwagen.
Eine Idee, die den anderen Mitstreitern der Band sofort einleuchtete.

„Schon allein diese Gitarre vermittelt mir das Gefühl von Weite“, sagt Alfred Vogel. „Und die empfinde ich auch im Sound der Glorreichen Sieben.
Weite entsteht schon allein dadurch, dass man ein Schlagzeug nach links (Alfred Vogel) und eines nach rechts (Christian Lillinger) setzt. Da lässt sich so ein Wahnsinns-Teppich kreieren, das schafft Tiefe, Weite und eine enorm breite Fläche. Da haben wir wieder die Prärie, diese Offenheit, diesen Blick nach außen.“

Zwischen den beiden Schlagzeugen von Alfred Vogel und Christian Lillinger bewegen sich Bassist Flo Götte, auch so ein Neil Young-Maniac und Gitarrist Kalle Kalima mit rauer, unverstellter Selbstverständlichkeit, deuten Themen und Melodien an oder spielen sie aus, „Cinnamon Girl“, „Heart Of Gold“, „Ready For The Country“, „After The Goldrush“, „Like A Hurricane“ – doch sie nutzen sie mit den beiden Drummern nur als Impuls für Improvisationen, die aufs Ganze und volles Risiko gehen.
Ausgang offen.
„Eigentlich ist das Free Jazz“, lacht Alfred Vogel, den es sehr interessiert, wie der Urheber des Materials wohl reagieren würde auf diese ad hoc-Exkurse.
Und so wie Young seine Lieder gewissermaßen aus der Luft fischt, spüren die Musiker ganz genau, was da an improvisatorischen Möglichkeiten in der Sphäre um sie herum schwirrt.
Auf ihrem Ritt durch die einsamen Weiten des Wilden Westens trafen die Glorreichen Sieben inzwischen auf Pink Floyd…

www.traps.at/bands/die-glorreichen-sieben

 

 

 




Sonntag   11. Oktober 2015 - jazzkeller 69 stellt vor - 16 Uhr:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

Inside Colours

julie sassoonJulie Sassoon – piano
Lothar Ohlmeier – bass clarinet

In ihrer Musik ist die jüdische Facette ihrer Identität heute viel ausgeprägter, als in ihrer Zeit in England.
Das Spiel der britischen Pianistin und Komponistin Julie Sassoon erinnert an den kraftvollen Stil der großen russischen Komponisten wie Scrabin und Rachmaninow und hat dabei dennoch einen bemerkenswerten Sinn für zeitgenössische rhythmische Impulse.

www.juliesassoon.com

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Donnerstag   15. Oktober 2015  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Elli Sooß – alto + sopran sax / Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

Christof Griese – conducting

saxart.de

 

 

 




Freitag   16. Oktober 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Chimaira

ChimairaPhilipp Gropper – saxes
John Schröder – piano
Oliver Potratz – bass
Alex Huber – drums

Die Musiker dieses Ensembles lassen den Zuhörer an einer Klangwelt von intimer Fragilität bis zu virtuoser Ekstase teilhaben.
Eine lebendige Kommunikation, eine ausgesprochene Sensibilität für Klang und ein unglaubliches Gespür für das Momentum zeichnet diese Band aus.
Die Stücke lassen den Musikern viel Freiraum und bilden die Grundlage für kollektive Improvisationen.
Eine Musik für Bauch und Kopf zugleich.

„Das Schweiz-Deutsche Ensemble zeugt von derselben Beweglichkeit wie die das Keith Jarrett Quartett.
Huber selbst ist ein kreativer Drummer mit Gefühl für Melodie und Klang. Ein starkes Debüt!“
~ Hermann te Loo, Jazzflits

„Die aus der gemeinsamen musikalischen Kommunikation der Band entstehende Klangwelt wirkt sensibel in jedem Augenblick.
Wer frei genug ist sich dieser Musik anzunehmen wird neue Welten erobern.“
~ Jannek Roland Meyer, Jazzpodium

„Bestehend aus exzellenten Musikern, das Quartett Chimaira ist in jeder Hinsicht ein Kollektiv, welches die individuellen Qualitäten in den Dienst einer gemeinsamen Vision legt und überzeugt, durch die geschickte Leitung des Schweizer Schlagzeugers.“
~ Vincenzo Roggero, AllaboutJazz

alex-huber.com/Chimaira.pdf

 

 




Montag   19. Oktober 2015 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Generation Trio feat. Oliver Lake

oliver lakeOliver Lake – saxophone, flute
Joe Fonda – bass
Emil Gross – drums
Michael J. Stevens – piano

Oliver Lake, eine Saxofon-Legende (u.a. Gründungsmitglied des World Saxophone Quartet), ein stilistischer Tausendsassa und seit den späten 60ern umtriebig in verschiedensten Projekten unterwegs!
Sein Spiel erinnert an eine intensive und virtuose Mischung aus Eric Dolphy und Maceo Parker, er kann aber auch auf R&B- und Reggea-orientierte Produktionen zurückblicken.

Mit dabei ist das Generations Trio: Zwei äußerst ausgefuchste US-Cracks treffen auf einen quirligen Jungspund.
Bassist Joe Fonda (Anthony Braxton, Billy Bang, Roy Campbell) und Pianist Michael J. Stevens gehören auch nach fast 30 Jahren Zusammenspiels zum Besten, was der zeitgenössische Jazz zu bieten hat.
Die Liste der Jazzgrößen mit denen sie auf der Bühne standen würde hier den Platz sprengen.
Zusammen mit dem Österreicher Emil Gross, der geboren wurde als Fonda / Stevens schon ein paar Jahre zusammen jazzten, ergibt sich ein Stilmix zwischen Jazz, Avantgarde, Funk, Reggea und Rock – changierend zwischen freien und komponierten Strukturen.

trio-generations.html

Karten im Vorverkauf: nur bei unseren Veranstaltungen erhältlich!
12 €, ermäßigt 9 €, Restkarten Abendkasse 15 €.

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 




Freitag   23. Oktober 2015  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


DK – GER Jazz Excange

supported by:

 

 

Musik för Hemløsa

Signe Emmeluth – saxes
Amadeus Wedberg – drums
Björn Petersson – bass
jazzhouse.dk/jazzklub/musik-för Hemløsa

Gabriel Coburger Quartett

Gabriel Coburger – sopran + tenor sax, flute
John Schröder – piano
Andy Lang – bass
Moritz Baumgärtner – drums
www.gabrielcoburger.de

 

 




 

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