Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Dienstag   3. September '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Christof Thewes – trombone
Meinrad Kneer –  bass

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   6. September '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Booklet

Joe Williamson – bass
Tobias Delius – reeds
Steve Haether – drums

Dies ist die aktuelle Working-Band von Tobias Delius: „In unserem Büchlein stehen lauter Songs, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben.
Aus eigener Hand, von Jazzgrößen wie Duke Ellington oder Herbie Nichols, von Freunden und Kollegen, aber auch vom Radio oder dem Kino.
In unseren Improvisationen tauchen diese Songs immer wieder auf, wobei wir nie wissen welche wann dran kommen, das ergibt sich immer im Moment.“

Die „Zeit“ wiederum fand für Booklet 2006 folgende schwärmenden Worte: „Das nächste große Ding, gibt es das im Jazz überhaupt? Ja …: das Trio Tobias Delius Booklet. … Drei Individualisten betreten die Bühne, rein äußerlich könnten sie unterschiedlicher kaum sein … Jeder für sich mag ein guter Musiker sein, doch was Delius, Heather und Williamson gemeinsam erschaffen, ist weit mehr als gut: Es ist magisch.“

Da spielt die Zukunft

 

 




Sonntag   8. September '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


HÜBSCH | MINTON plus

HÜBSCH | MINTON plusPhil Minton – vocal
Carl Ludwig Hübsch – tuba, vocal
Almut Kühne – vocal

Mittels Improvisation schaffen Musiker einen Kontext, der außerhalb des gewohnten Koordinatensystems der Musik liegt. Improvisation ist immer auch Resultat gelebter musikalischer, sozialer, kultureller und politischer Erfahrung – umso mehr, wenn sich drei gestandene ImprovisatorInnen zusammentun, um diese Erfahrungen abzugleichen und zu erweitern, um sie schließlich auf einer neuen, höheren Stufe wieder zusammenzufügen und zu potenzieren. Dieser Prozess hat eine zutiefst menschliche Dimension, die umso spannender und offener wird, wenn die Beteiligten über ein ausgeprägtes eigenes Profil verfügen.

Hübsch und Minton spielen des Öfteren im Duo, Almut Kühne kennt Hübsch von Trio-Besetzungen mit dem Gitarristen Sascha Henkel und dem Tänzer Ingo Reulecke.
Im ersten Teil dieses besonderen Konzertes wird Hübsch mit Minton auf der Bühne stehen, im zweiten Teil mit Almut Kühne. Aber bei drei so vielseitigen ImprovisatorInnen könnte auch noch ein Trio dazukommen.
Lassen Sie sich überraschen – von diesen drei Stimmen, und von einer Musik, die mit Sicherheit einige Grenzen sprengen und Ihre Hörgewohnheiten auf eine unvergessliche Probe stellen wird. Rainer Bratfisch

huebsch-minton

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   13. September '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Posaunen vs. Entrainment

 

Jeb Bishop/Matthias Muche/Matthias MüllerPosaunen-Trio (BONE-CRUSHER Tour 2019) 

Jeb Bishop / Matthias Muche / Matthias Müller

Das Posaunen-Trio spielt Musik zwischen klangbildhauerischen Noise-Drones, Jericho einstürzenden Blechbläserkaskaden und zarten Klanggeflechten aus Luft und Ton, resonierenden Obertönen mit vielschichtigen Artikulationen in denen die Posaune mit ihren physikalisch akustischen Eigenschaften und der Körperlichkeit der Spieler an ihre Grenzen und darüber hinaus beflügelt werden soll; immer weiter angetrieben wird der archaische Klangapparat durch die Knochenmühle gedreht…pulverisiert, sublimiert und wieder neu Atem eingehaucht.
Ganz im Sinne von Vinko Globokar, dass ein Musikinstrument kein „sakrosanktes Objekt“ ist, sondern lediglich die Verlängerung des Körpers.

Der US-Amerikaner Jeb Bishop, Matthias Müller – Absolvent der Folkwang Hochschule in Essen und jetzt in Berlin lebend -, und der Kölner Musiker, Kurator und Medienkünstler Matthias Muche sind umtriebige Vertreter der Improvisationsszene.

Die drei Posaunisten von Konzert für Hannes haben in unterschiedlichen Konstellationen miteinander und mit Johannes Bauer konzertiert. Der Auftritt als Trio demonstriert, dass hier drei Brüder im Geiste der Improvisationsmusik agieren, bei dem der vierte Abwesende spürbar anwesend ist.
Die drei Posaunisten entwickeln köstliche Trialoge, die in weiten Teilen aus einem Soundgeflecht aus Geplapper, Geschnatter, Geschwätz, aus Pumpen, Palavern, Prusten bestehen.
Eingebettet in diese Klanggewebe werden polyphon vertrackte Bläsersätze. Die instrumententypischen Modulationsmöglichkeiten kommen variantenreich zum Einsatz: Glissandi, Spiel mit Dynamik, resonanzfreie Zungentechniken und Atemgeräusche, gepaart mit Shouts und Schrei-Lauten.
All dies folgt kaum einer rhythmischen Struktur, das Trio orientiert sich nicht vornehmlich am Groove, Im Vordergrund stehen vielmehr Soundeffekte, steht eine durchaus humorvolle Interaktion voller klanglicher und spielerischer Überraschungen – ein offenes Spiel, ganz im Geist von Johannes Bauer.
Konzert_fuer_Hannes_Bishop_Mueller_Muche


Gefördert von:

                                       musikfonds        

 

 

 

 

frank gratkowskiFrank Gratkowski’s Entrainment

Frank Gratkowski – alt sax, bass clarinet, flute
Kazu Uchihashi – guitar
Dan Peter Sundland – bass-guitar
Steve Heather – drums

Ein neues Projekt von Frank Gratkowski in dem es keine stilistischen Einschränkungen oder Vorgaben gibt. Jazz, Rock, Experimentelles – alles ist möglich.
Die Musiker der Band touren weltweit in verschiedensten Formationen und gehören zur „Creme de la Creme“ der zeitgenössischen Musik.
„Alle drei Mitspieler gehören zu meinen absoluten Lieblingsmusikern und sie schaffen es immer wieder mich zu überraschen, was die Musik spannend und frisch hält. Man weiß nie wo die Reise hin führt – eine Einladung zum Zuhören und dabei sein“
~ Frank Gratkowski

 

 




Samstag   14. September '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hütte and guest play Robert Wyatt

Hütte and guest play Robert WyattJohannes Schleiermacher – saxes
Tobias Hoffmann – guitar
Andreas Lang – bass
Max Andrzejewski – drums

guest:
Cansu Tanrikulu – vocal

Jörg Hochapfel – organ

Der Schlagzeuger und vielseitig aktive Komponist Max Andrzejewski fühlt sich seit je her Robert Wyatts abgrundtief ehrlichen, feinen, humorvollen musikalischen Welt sehr verbunden.
Seine Band HÜTTE, erweitert durch die junge Ausnahme-Sängerin Cansu Tanrikulu und den Keyboarder und Multiinstrumentalisten Jörg Hochapfel, präsentiert nun eine ekstatische und zugleich feine, brüchige Interpretation von Songs verschiedener Schaffensperioden Robert Wyatts.
Das Programm ist eine dramaturgisch durchdache Feier für diesen großen Mann.
Hier Robert Wyatts Kommentar zu diesem Projekt: „This project is great for my sense of still being alive , knowing that these brilliant young musicians look my way for a moment. Please thank them from me. They have my profound gratitude.“
Sich mit britischem Jazz zu beschäftigen bedeutet immer auch sich mit britischem Pop auseinanderzusetzen. Aber was heißt das? Das tausendste »Beatles in Jazz«-Projekt starten oder, noch schlimmer, aufwärmen? Nein, nicht bei uns.
Auch das hundertste »Bowie in Jazz«-Projekt wollten wir nicht. Stattdessen schauen wir auf ein großes Vorbild David Bowies und jene Ära der Musikgeschichte, in der sich Rock und Jazz so nah waren wie nie, insbesondere in Großbritannien und den USA.
Musiker wie Frank Zappa, Jimi Hendrix und Miles Davis, aber auch Bands wie Weather Report und Soft Machine prägten die Fusion-Ära der 60er- und 70er-Jahre.

 

 

 




Donnerstag   19. September '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   20. September '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Gleichwiederda

GleichwiederdaAnke Lucks – trombone
Steffen Faul – trumpet
Alexander Beierbach – saxes
Berit Jung – bass
Fee Stracke – piano
Hampus Melin – drums

GLEICHWIEDERDA ! Oder erst gar nicht weg?
Auf einem Kurztrip in die Umgebung oder doch gleich nach Afrika? Kurz mal den Balkan streifen, aber eigentlich ist doch alles Jazz, oder?
In traditioneller 6tett Besetzung spielen die drei Musiker und drei Musikerinnen mit- und auch mal gegeneinander, frei fließend bis hart groovend ihre eigenen Kompositionen und Arrangements. Harmonie passt hier genauso ins Konzept wie Reibung.

gleichwiederda

Gefördert von Musikfonds e. V.

musikfonds

 

 




Mittwoch   25. September '19  -   Einlass: 19:00  Beginn: 19:30   -   jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


New Jungle Orchestra

NEW JUNGLE ORCHESTRAPierre Dørge – guitar, conductor
Gunnar Halle – trumpet
Jakob Mygind – saxes
Anders Banke – bass clarinet, saxes
Kenneth Agerholm – trombone
Irene Becker – piano, synthesizer
Thommy Andersson – bass
Ayi Solomon – percussion
Martin Andersen – drums

Das New Jungle Orchestra (NJO) wurde 1980 gegründet und nach dem legendären Jungle-Sound des frühen Duke Ellington Orchestra benannt, dessen Kompositionen zum Teil von NJO angemessen abgedeckt wurden.

Weitere wichtige Jazz-Einflüsse sind die Experimente von Charles Mingus, bei denen Improvisation und großformatige Formen mit der Mobilität einer Gruppe kombiniert werden, die zwischen einer traditionellen Combo und einer Big Band angesiedelt ist und der Gil Evans-Fluss zwischen kraftvoller Anarchie und sorgfältig geschichteten, komplexen Strukturen sowie der ironische Cabaret-Touch von Carla Bley.
Die bloße Erwähnung solcher Namen zeigt, wie innovativ das NJO seit 35 Jahren ist und sich als eine der originellsten, intensivsten und amüsantesten Gruppen in der heutigen globalen Musikszene profiliert hat.

Nach dem heutigen Stand der Dinge sind es jedoch nicht die Jazz-Giganten, die zum Sound des New Jungle Orchestra beigetragen haben.
Mit einer Mischung aus Jazz, asiatischer, afrikanischer und europäischer Musik – und allgemeinem Wahnsinn – erschaffen sie ein eigenes dadaistisches Universum, das dem Publikum ein einzigartiges und außergewöhnliches Erlebnis bietet.
Was wir hier haben, ist „Weltmusik“  im wahrsten Sinne des Wortes.

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   27. September '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Low Yello meets Takase – Mahall

 

 

Low YelloLow Yello

John Butcher – tenor + sopran sax
Wilbert de Joode – bass
Martin Blume – drums, percussions

Low Yellow ist ein Album mit einem fein abgestimmten Trialog von Ausnahmemusikern der improvisierten Musik, mit klanglich und technisch perfekt aufeinander bezogenen Miniaturen. Statt ‚minimal music‘ entwickeln John Butcher, Wilbert de Joode und Martin Blume eine Vielzahl von musikalischen Einfällen frei von verfestigten Strukturen oder Pattern.
Kaleidoskopartig entspringt aus einer Idee die nächste, ihr musikalisches Perpetuum mobile zeugt von einem kunstvoll organischen Verknüpfen von Fragmentarischem, einem filigranen Weben an musikalischen Miniaturen frei von jeglicher Wiederholung oder Attitüde berserkerhafter Dekonstruktion.
Ihr Zusammenspiel lässt sich als impressionistisch, als wunderbar ‚low‘ im Sinne einer dezenten musikalischen Farbgebung bezeichnen.“

~ Heinrich Brinkmöller-Becker,  CD Low Yellow, JW 184

 

 

Takase MahallDuo Takase / Mahall

Aki Takase – piano
Rudi Mahall – bass clarinet, clarinet

Beide verbindet eine Wahlverwandtschaft der besonderen Art oder wie der Musikkritiker Ulrich Olshausen in den Liner Notes schreibt:
«Die Kenntnis der gesamten Jazzgeschichte und das handwerkliche Ethos sind dabei die selbstverständlichen und eher nebensächlichen Werte; die Hauptsache ist diese umwerfend unterhaltsame Verbindung von gezügeltem Freiheitsdrang und einem ganz spezifischen Humor.
Der demonstriert, wie man das Leben ernst aber so leicht wie möglich nehmen kann.

…Vitale Kammermusik von endloser Fülle und Phantasie und dem komplexen Klangwunder der besten Bassklarinette der Welt.»

 

 

 




Dienstag   1. Oktober '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests: tba

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   4. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


FUSK

fuskRudi Mahall – bassclarinet
Tomasz Dabrowski – trumpet
Andreas Lang – bass
Kasper Tom – drums

Kasper Tom Christiansen, der dänische Schlagzeuger und Bandleader von FUSK, ist ein wunderbar origineller Vertreter auf seinem Instrument.
Weit entfernt davon, ein Purist zu sein, vermischt er kurzweilig die Genres, ist in den Techniken zeitgenössischer neuer Musik ebenso fit wie in den Improvisationen des freien Jazz.

Freudvoller Swing macht sich in diesem akustischen Format augenzwinkernd auf zu quicklebendigen und griffigen Aktionen. Erfrischende Musik entsteht so, die lustvoll mit unseren Hörgewohnheiten spielt, indem sie sie bedient und gleichzeitig durchpustet.
Kasper Tom und Andreas Lang definieren geradezu, wie eine Rhythmussektion heute zu klingen hat. Davor zelebrieren Rudi Mahall und Tomasz Dabrowski ihre Diskurse als Brüder im Geiste.
„FUSK macht glücklich!“, fasste ein Kritiker zusammen. Für einen anderen setzt das „eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen.“
Eben! Diese erdenschwere und federleichte Musik überzeugt als das Einfache, das schwer zu machen ist.
Oder besser: als das Schwierige, rückübersetzt in eine abgezockte Schwerelosigkeit. Die Akademie tanzt unter Verzicht auf Denkaufgaben. Die Ohren reiben und staunen!
Oder, wie es der Poet Karl Mickel einmal auf den Punkt brachte: „Wenn’s keinen Spaß macht, macht’s keinen Spaß.“
whyplayjazz.de/fusk

 

 

 




Samstag   5. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


MENGEL- und andere BERGE

MENGEL- und andere BERGEMatthias Schubert – tenor sax
Wolter Wierbos – trombone
Carl Ludwig Hübsch – tuba

Das Trio heißt eigentlich „Die LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DES UNIVERSUMS“, und führt den Amsterdamer/holländischen Ansatz von Improvisation (Wolter Wierbos) mit der Kölner/deutschen „Schule“ in Person von Matthias Schubert und Carl Ludwig Hübsch zusammen.
Im aktuellen Programm widmen sie sich neben Eigenkompositionen vor allem Stücken der Amsterdamer Jazz-Ikone Mischa Mengelberg, sowie ein paar Ecksteinen des amerikanischen Jazz wie z.B. dem Haitian Fight Song von Charles Mingus.

Die schönen, swingenden Originale werden mit deutscher Gründlichkeit geliebt und mit holländischer Spielwut zerlegt.
Die drei improvisieren abstrakt und konkret, wild und konsequent in einer vollkommen stil- genre- und geschmacksübergreifenden Performance, die in der Improvisation geboren ist.

www.huebsch.me

 

 




Freitag   11. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Andromeda Mega Express Orchestra

 

 




Sonntag   13. Oktober '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Golden Escort

golden escortRichard Koch – trumpet
Benjamin Weidekamp – alto sax, clarinet
Valentin Butt – accordion
Derek Shirley – bass
Max Andrzejewski – drums

Genießen Sie Ihren Abend in einem unvergesslichen musikalischen Ambiente mit Golden Escort: Ihrer charmanten Begleitung, mit der Sie sich verabredet haben oder die wie zufällig neben Ihnen und Ihren Freunden sitzt.

Golden Escort bietet Ihnen eine erlesene und äußerst vielfältige Auswahl an bezaubernden Klezmer- und Balkan-Melodien sowie aufgeschlossenen Improvisationen und modernen Grooves, die Ihren Ansprüchen mehr als gerecht werden und das ein oder andere Tanzbein in Versuchung führen dürften.
whyplayjazz.de/goldenescort

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   18. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Manfred Schulze Bläserquintett

Manfred SchulzeManfred Hering – alto sax
Heiner Reinhardt – tenor sax, bass clarinet
Roland Komitow – bariton sax
Paul Schwingenschlögl – trumpet
Jörg Huke – trombone

Klänge, gebündelt zu kollektiver Kraft, und individuelle Bläserlinien, die ausscheren, um dann schließlich doch wieder zu den anderen in Korrespondenz zu treten. Prozesse der Verdichtung und Entflechtung bis an die Grenzen zur Stille.
Klare Töne und alle nur denkbaren Übergänge hin zum Ausbruch in das Geräuschhafte, einfache Grundmodelle, die komplexe Überlagerungen von Komposition und Improvisation ermöglichen.

Das erste Bläserquintett stellte Manfred Schulze bereits 1969 zusammen. Mit seiner Musik geriet er zwischen die Lager.
In seinem Willen zur Improvisation und in seinem expressiven Gestus war er viel zu stark vom Jazz geprägt, um sich der Neuen Musik anzuschließen.
Zugleich entfernte er sich von der Nachahmung amerikanischer Vorbilder, ging er unbeirrt von Modeströmungen einen eigenen Weg.

Auch in den Zeiten des aufbrechenden Free Jazz wurde er missverstanden, denn sein Konzept war viel zu stark kompositorisch geprägt, um sich vorbehaltlos mit der gänzlich freien Improvisation assoziieren zu lassen.
Dass andere seine Musik als kompromisslos wahrnahmen, ließ Manfred Schulze unberührt. Er war nie der Bilderstürmer, für den ihn manche hielten oder zu dem sie ihn stilisieren wollten.

Manfred Schulze hat einfach anders gehört, musikalisch anders gedacht und anders empfunden. Und er hat nicht abgelassen von dem, was ihm seine innere Stimme sagte.
Manfred Schulze empfand eine starke Bindung an die mitteleuropäische Kulturtradition. Hindemith, Schönberg oder Webern, aber auch Bach und die deutsche Choral-Tradition, haben ihn ebenso geprägt wie Aufnahmen von Coleman Hawkins oder Sonny Rollins.
Die Ausformung all dieser Einflüsse zu einer eigenen musikalischen Sprache hat ihn harte Arbeit gekostet, schien ihm aber auch so plausibel, dass ihm das Unverständnis von Zeitgenossen, auch das von Musikern und insbesondere das von Veranstaltern, innere Qualen bereitete.
Anders als Musiker wie Ornette Coleman, denen späte Anerkennung zuteil wurde, hat man Manfred Schulze nie in dem Maße gehört und gewürdigt, wie er es verdient hätte.

Die Mitglieder des ROVA Saxophone Quartet feierten ihn, völlig zu Recht und für ihn überraschend, als das, was er war: ein Wegbereiter. Bei aller Unterschiedlichkeit der Stücke frappiert die Prägnanz, die Klarheit und die Direktheit der musikalischen Gedanken.
Mit innovativem Anspruch gesetzt und frisch im Gestus, lässt die Musik zugleich Traditionslinien aufscheinen, die bis zur Renaissance und ins Mittelalter zurückreichen.

Manfred Schulze sträubte sich stets gegen Kategorisierungen und entfernte sich schließlich vom Jazz ebenso weit wie von den Zirkeln der Neuen Musik.
Dennoch gelang es ihm wie nur wenigen, die Tugenden des Jazz, vor allem die der Improvisation, mit denen der europäischen Musiktradition in ein spannungsreiches Verhältnis zu setzen. Manfred Schulze leitete das Bläserquintett bis Anfang der neunziger Jahre.
Nach einer schweren Erkrankung lebte er von 1991 in einer Berliner Pflegeinrichtung, wo er 2010 verstarb.

Bereits 1993 formierten frühere Mitstreiter des Baritonsaxophonisten ein neues Bläserquintett, das mehrfach umbesetzt wurde und die Tradition weiterführt.
Nach wie vor dabei ist der Saxophonist Manfred Hering, der 1969 zu den Gründungsmitgliedern zählte. Auch Heiner Reinhardt spielte noch ab 1978 mit Manfred Schulze zusammen.
Anliegen der aktuellen Besetzung ist es, die originalen Kompositionen und Arrangements mit kreativer Kraft aufleuchten zu lassen.
Dabei offenbaren die Stücke ihren Manifest-Charakter: gleichzeitig kompliziert und wunderbar einfach, herausfordernd und erfüllt von einer unüberhörbaren Spielfreude, mit klar strukturierendem Verstand gesetzt und mit Hingabe zum Klingen gebracht.
~ Bert Noglik

 

 




Donnerstag   24. Oktober '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   25. Oktober '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Peuker 8

Paul Peuker – guitar Peuker 8
Mark Weschenfelder – saxes
Alina Gropper – violine
Filip Sommer – viola
Veit Steinmann – cello
Eugen Rolnik – bass
Marius Moritz – piano
Florian Lauer – drums
special guest:
Konstantin Ingenpaß – vocals

„Seit ein paar Jahren bestimmt die Rückkehr der Gitarre den aktuellen Jazz. Immer neue Konstellationen bilden sich, vorzugsweise in kleineren Gruppen.
Was einst Ende der 60er-Jahre begann, ist nach 1990 immer variantenreicher und individueller geworden. Nie war die Gitarre so wertvoll wie heute.
Der Wahlberliner Paul Peuker gehört in diesen Kontext. Der studierte Komponist und Gitarrist hat auch im Trio aufgenommen, doch reicht sein Ansatz weit darüber hinaus. 2011 gründete er sein Oktett Peuker8, um einen Zugriff von größerer Breite zu realisieren.
Neben seiner Gitarre besetzt mit Piano, Schlagzeug, Altsaxofon, Kontrabass und einem Streichtrio mit Violine, Bratsche und Cello, legte er 2014 sein erstaunliches erstes Album „Resound“ vor.
Die faszinierende Fusion aus Jazz und europäischer Klassik, die Peukers außergewöhnliche Kompositionsweise charakterisiert, wurde hoch gelobt und erwies sich auch live als tragfähig.

Nun ist Paul Peuker mit seiner zum Glück konstant gebliebenen Großformation weitergegangen auf seinem dritten Weg.
Das aus vielen gemeinsamen Spielerfahrungen erwachsene zweite Album „Influx“ ist der konsequente nächste Schritt.
Noch schlüssiger und bei gesteigerter Intensität erfüllt er sein Konzept mit Leben.
Peuker hat der Musik eine Balance von Formbewusstheit und improvisatorischen Freiheiten eingeschrieben, als ginge das gar nicht anders. Das nimmt diesem Großaufgebot das Starre und macht es zu einem äußerst beweglichen Organismus.
Und Paul Peuker ist ein wirklich bemerkenswerter Gitarrist. Er kann Balladen beseelen, es aber auch zupackend rockig losgehen lassen, ohne dabei die Gruppendienlichkeit aus dem Blick zu verlieren.
Dies gilt für ausnahmslos alle der Mitspieler, denn ihr Sound ist ein gemeinsamer. Die rhythmische Intensität hat so zugenommen, dass man manchmal tanzen möchte, Solos sind klug eingebunden in den Gesamtkosmos, denn jeder ist als Individuum Teil der gemeinsamen Sache.
Jeder bringt in dieses filigrane Kompaktprogramm Spielerfahrungen aus anderen Bandkontexten ein. So werden Peuker8 zu einem großen gemeinsamen Nenner der sehr lebendigen Szenen in Berlin, Leipzig, Köln und Dresden.
„Auf einmal ist er wieder da, der Jazz – in den großen Städten, in improvisierten Clubs. Und auf manchen Konzerten sind die Hörer schon wieder so jung wie die Musiker. Wie kann das sein?“, fragte Ulrich Stock unlängst in einer Titelgeschichte des ZEIT Magazins.
Peuker8 geben darauf eine der plausibelsten Antworten.“
~ Ulrich Steinmetzger

whyplayjazz.de/peuker8

 

 




Dienstag   5. November '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests: tba

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   8. November '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Schnell

Pschnellierre Borel – alto sax
Antonio Borghini – bass
Christian Lillinger – drums

Die Bebop-Tradition als Ausgangspunkt, um Geschwindigkeit, Stillstand, Trance, Intuition und Grenzen zu untersuchen.
Die Musik einiger Größen der Jazz- und Bebop-Musik wie zum Beispiel Parker, Monk, McLean, Powell und Ellington ist für das Trio ein „Erinnerungskorb“, ein Archetyp, mit dem sie ihre eigene musikalische Sprache konfrontieren können.

Geschwindigkeit ist der Schlüsselpunkt der Band, sie funktioniert aber nicht auf mechanische Weise, sondern sie wandelt die Sprache um, indem sie die Spieler an ihre Grenzen bringt und sie zwingt, neue Strategien zu entwickeln, sowohl am eigenen Instrument als auch gemeinsam.

Bebop wurde vor langer Zeit zu Repertoiremusik und der Improvisationsprozess wurde nach und nach vernachlässigt.
Für „Schnell“ ist Improvisation immer noch der Kern dieser Musik. Die Gruppe improvisiert mit hoher Geschwindigkeit, wo das Gedächtnis, die Intuition und das Unbewusste wesentlich sind.

 

 




 

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