Archiv 2015

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Freitag 30. Oktober '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Trumpet Summit

 

Amir ElSaffarAmir ElSaffar Trio

Amir ElSaffar – trumpet, santur, voice
Yorgos Dimitriades – drums, perkussion
Paul Schwingenschlögl – trumpet, fluegelhorn

Der amerikanische Trompeter Amir ElSaffar ist ein Virtuose auf seinem Instrument.
Geschickt verbindet er arabische Musik, besonders die Skalen der sogenannten Maquam-Musik, mit modernem Jazz.
Bei großen Festivals wie dem Newport Jazzfestival beeindruckte er die Kritiker und das Publikum durch seine verblüffende Vierteltontechnik auf der Trompete.
Er beherrscht auch die Santur, eine Art persisches Hackbrett, und ist ein begnadeter Sänger.

Gemeinsam mit dem österreichischen Trompeter Paul Schwingenschlögl trat er im April 2014 in New York beim Ultima Festival auf.
Schwingenschlögl spielte in seiner Karriere mit vielen bedeutenden Jazzmusikern wie Gil Evans, Lew Soloff, Johannes Bauer, Uli Gumpert, Joachim Kühn, Zam Johnson und Jean-Jacques Avenel, aber auch mit Rockmusikern wie Blixa Bargeld, Ronnie Rocket und Mitch Ryder.
Außerdem gab er Konzerte mit indischen und afrikanischen Musikern. Konzerttourneen führten ihn bis nach Usbekistan, Indien und die USA.
Die beiden Musiker werden von Yorgos Dimitriades an Schlagzeug und Percussion begleitet.

amirelsaffar.com

 

Themroc Themroc 3

Richard Koch – trumpet
Benjamin Weidekamp – reeds
Michael Griener – drums

Drei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen.
Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.
Einzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen.
Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.
THEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.

michaelgriener.de/themroc3

 


Sonntag 25. Oktober '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Autumn Dreams       (Premiere)

Brina VogelnikBrina Vogelnik – vocals
Luka Ropret – guitar
Antonis Anissegos – piano
Steve Heather – drums

(Mit Unterstützung der Slowenischen Botschaft in Berlin.)

Brina Vogelnik ist Sängerin, Musikerin, Puppenspielerin und Videokünstlerin, die vor allem durch ihre neuen Interpretationen slowenischer Volkslieder bekannt wurde.
Ihre Stimme ist klar und sauber, teilweise nostalgisch und sanft, dann wieder freudig und flatterhaft.

„Frühlingstraum“ heißt das Projekt mit eigenen Songs, das sie gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten Janez Dovc in Slowenien erarbeitete und 2014 auf CD veröffentlichte (janezdovc.com).
Im Oktober sind Brina Vogelnik und Luka Ropret „Artist in Residence“ in Berlin des Slowenischen Kulturministeriums und entwickeln das Projekt „Frühlingstraum“ weiter zu „Herbstträume„.
Es geht um die Auseinandersetzung mit experimentellem Jazz, der innerhalb der musikalischen Strukturen der Songs seinen Platz findet.
Einige Songs werden ins Deutsche bzw. Englische übertragen und in Zusammenarbeit mit den in Berlin lebenden Musikern arrangiert und neue Kompositionen aus der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen musikalischen Genres entstehen.
www.brina-slovenia.net

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 

 


Freitag 23. Oktober '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


DK – GER Jazz Excange

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Musik för hemlösaMusik för Hemløsa

Signe Emmeluth – saxes
Michala Østergaard-Nielsen- drums
Björn Petersson – bass

Das Trio überzeugen das Publikum mit einer charakteristischen Mischung aus fröhlichen Melodien und explosiver Ausdrucksstärke – mit schier unendlicher und vor allem ansteckender Energie geht die Musik der dänisch-schwedischen Combo nicht nur in die Ohren sondern auch in die Beine.
Die Kompositionen sind einfach und schnörkellos, was wiederum Raum für freie Improvisation gibt.
Mit dieser dynamischen Mischung hat das Trio bereits den Nachwuchswettbewerb Ung Jazz 2014 gewonnen.
jazzhouse.dk/jazzklub/musik-för Hemløsa

 

GABRIEL COBURGERGabriel Coburgers Pocket Band 

Gabriel Coburger – sopran + tenor sax, flute
John Schröder – piano
Andy Lang – bass
Christian Lillinger – drums

Die Pocket Band spielt experimentierfreudigen, modernen Jazz mit Anleihen aus der Weltmusik.
Melodiös getragene, nahezu lyrische Passagen wechseln sich mit dynamischen, avantgardistischen Elementen aus dem Free Jazz ab, langweilig wird es garantiert nicht.
Der Hamburger Gabriel Coburger gehört zu den tonangebenden Musikern der Hansestadt, auch als Produzent und Musikunternehmer hat er sich einen Namen gemacht.
Der 48-jährige Saxofonist hat u.a. mit John Abercrombie, Joe Chambers und Maria Schneider zusammengearbeitet und ist fester Bestandteil der NDR-Bigband.
Ebenfalls Teil der Gabriel Coburger Band ist John Schröder.
Nicht weniger als vier Instrumente – Gitarre, Bass, Schlagzeug und Klavier – beherrscht das explosive Multitalent. In der Vergangenheit hat er mit Musikern wie Randy Brecker und Joe Lovano zusammen gespielt.
www.gabrielcoburger.de

jazzdanmark.dk
www.goethe.de/14595190v.htm

 


Montag 19. Oktober '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Generation Trio feat. Oliver Lake

oliver lakeOliver Lake – saxophone, flute
Joe Fonda – bass
Emil Gross – drums
Michael J. Stevens – piano

Oliver Lake, eine Saxofon-Legende (u.a. Gründungsmitglied des World Saxophone Quartet), ein stilistischer Tausendsassa und seit den späten 60ern umtriebig in verschiedensten Projekten unterwegs!
Sein Spiel erinnert an eine intensive und virtuose Mischung aus Eric Dolphy und Maceo Parker, er kann aber auch auf R&B- und Reggea-orientierte Produktionen zurückblicken.

Mit dabei ist das Generations Trio: Zwei äußerst ausgefuchste US-Cracks treffen auf einen quirligen Jungspund.
Bassist Joe Fonda (Anthony Braxton, Billy Bang, Roy Campbell) und Pianist Michael J. Stevens gehören auch nach fast 30 Jahren Zusammenspiels zum Besten, was der zeitgenössische Jazz zu bieten hat.
Die Liste der Jazzgrößen mit denen sie auf der Bühne standen würde hier den Platz sprengen.
Zusammen mit dem Österreicher Emil Gross, der geboren wurde als Fonda / Stevens schon ein paar Jahre zusammen jazzten, ergibt sich ein Stilmix zwischen Jazz, Avantgarde, Funk, Reggea und Rock – changierend zwischen freien und komponierten Strukturen.

trio-generations.html

Karten im Vorverkauf: nur bei unseren Veranstaltungen erhältlich!
12 €, ermäßigt 9 €, Restkarten Abendkasse 15 €.

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Freitag 16. Oktober '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Chimaira

ChimairaPhilipp Gropper – saxes
John Schröder – piano
Oliver Potratz – bass
Alex Huber – drums

Die Musiker dieses Ensembles lassen den Zuhörer an einer Klangwelt von intimer Fragilität bis zu virtuoser Ekstase teilhaben.
Eine lebendige Kommunikation, eine ausgesprochene Sensibilität für Klang und ein unglaubliches Gespür für das Momentum zeichnet diese Band aus.
Die Stücke lassen den Musikern viel Freiraum und bilden die Grundlage für kollektive Improvisationen.
Eine Musik für Bauch und Kopf zugleich.

„Das Schweiz-Deutsche Ensemble zeugt von derselben Beweglichkeit wie die das Keith Jarrett Quartett.
Huber selbst ist ein kreativer Drummer mit Gefühl für Melodie und Klang. Ein starkes Debüt!“
~ Hermann te Loo, Jazzflits

„Die aus der gemeinsamen musikalischen Kommunikation der Band entstehende Klangwelt wirkt sensibel in jedem Augenblick.
Wer frei genug ist sich dieser Musik anzunehmen wird neue Welten erobern.“
~ Jannek Roland Meyer, Jazzpodium

„Bestehend aus exzellenten Musikern, das Quartett Chimaira ist in jeder Hinsicht ein Kollektiv, welches die individuellen Qualitäten in den Dienst einer gemeinsamen Vision legt und überzeugt, durch die geschickte Leitung des Schweizer Schlagzeugers.“
~ Vincenzo Roggero, AllaboutJazz

alex-huber.com/Chimaira.pdf

 

 


Donnerstag 15. Oktober '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Markus Mudrich – alto sax, Niko Zeidler, Patrick Hamacher – tenor sax / Jakob Sawal – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Johannes Deckenbach, Frederik Schröder – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

Christof Griese – conducting

saxart.de

 

 


Sonntag 11. Oktober '15    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

 

Inside Colours

julie sassoonJulie Sassoon – piano
Lothar Ohlmeier – bass clarinet

„Die Beiden spielen seit 20 Jahren in einer ganzen Reihe von Projekten zusammen.
Doch im Duo erreicht ihr Spiel eine besondere Intensität.
Die dicht verschlungenen Linien von Klavier und Sopran-Sax oder Bassklarinette verstehen sie mit einer Dringlichkeit entfaltenden Kraft zum Pulsieren zu bringen, oft in rhythmisch vertrackten Steigerungen.
Dennoch entstehen daraus Tonlandschaften, die entspannt kontemplative Stimmungen heraufbeschwören.
Ihre Musik ist sehr lyrisch, aber auf eine sehr eigene Weise: Viel zu sinnlich, lebendig, kraftvoll und freitonal, um als ‚geschmackvoll-lyrische‘ Audiotapete zu taugen, oder gar als Sedativum, wie heute nur allzu viele Jazzveröffentlichungen mit dem Willen zum lyrischen Tonfall.

Im kraftvollen Spiel Sassoons werden auch Elemente aus ihren musikalischen Anfängen als klassische Pianistin hörbar, ebenso aus klassisch-moderner und Neuer Musik.
Seit die Britin in Berlin lebt, tritt zudem in ihrer Musik auch die jüdische Facette ihrer Identität ausgeprägter hervor.
Ihr Sinn für intelligente Dynamik teilt ihr Partner mit seinem moderat an Evan Parker angelehntem, technisch exzellentem Spiel.“
~ Matthias Oberg

www.juliesassoon.com

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Samstag 10. Oktober '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

Die Gloreichen Sieben
Die Gloreichen Sieben

Kalle Kalima – guitar
Flo Götte – bass
Christian Lillinger – drums
Alfred Vogel – drums

Jetzt reiten sie wieder, die vier Glorreichen Sieben, die auf dem Album „Vogelperspektive, Vol. 2“ bereits wild galoppierend davon preschten – von Vorarlberg durch die urbanen Landschaften Berlins bis in die einsamen Weiten des Wilden Westens.
In den Satteltaschen hatten sie damals die Titelmelodien von „Bonanza“, „Winnetou“, „Once Upon a Time In The West“ oder „Für Eine Handvoll Dollars“ verstaut – Material, das sie ohne Lagerfeuerromantik aufbereiteten.
Jeder Song war wie ein Schluck des schwarzen Gebräus, das Cowboys sich aus zerbeulten Kannen einflössen, nachdem sie ihren Rössern die verdiente Pause gönnen.
Ein echter Koffein-Schock, ein Aufwecker, ein Muntermacher, herb, bitter, stark.
Mit seinem Western-Programm wurde das Quartett Die Glorreichen Sieben gar zum renommierten „BMW Welt Jazz Award 2013“ eingeladen.
Danach brachen die Musiker zu neuen Ufern auf, mit dem Werk Keep On Rockin` In The Free World.
Band-Initiator und Schlagzeuger Alfred Vogel fragte sich, wo die Reise für die vier Reiter nun wohl hinführen könnte.
Kalle Kalima, der in Berlin lebende finnische Gitarrist des improvisierenden Kollektivs, schlug vor, sich auf das Terrain des Neil Young vorzuwagen.
Eine Idee, die den anderen Mitstreitern der Band sofort einleuchtete.

„Schon allein diese Gitarre vermittelt mir das Gefühl von Weite“, sagt Alfred Vogel. „Und die empfinde ich auch im Sound der Glorreichen Sieben.
Weite entsteht schon allein dadurch, dass man ein Schlagzeug nach links (Alfred Vogel) und eines nach rechts (Christian Lillinger) setzt. Da lässt sich so ein Wahnsinns-Teppich kreieren, das schafft Tiefe, Weite und eine enorm breite Fläche. Da haben wir wieder die Prärie, diese Offenheit, diesen Blick nach außen.“

Zwischen den beiden Schlagzeugen von Alfred Vogel und Christian Lillinger bewegen sich Bassist Flo Götte, auch so ein Neil Young-Maniac und Gitarrist Kalle Kalima mit rauer, unverstellter Selbstverständlichkeit, deuten Themen und Melodien an oder spielen sie aus, „Cinnamon Girl“, „Heart Of Gold“, „Ready For The Country“, „After The Goldrush“, „Like A Hurricane“ – doch sie nutzen sie mit den beiden Drummern nur als Impuls für Improvisationen, die aufs Ganze und volles Risiko gehen.
Ausgang offen.
„Eigentlich ist das Free Jazz“, lacht Alfred Vogel, den es sehr interessiert, wie der Urheber des Materials wohl reagieren würde auf diese ad hoc-Exkurse.
Und so wie Young seine Lieder gewissermaßen aus der Luft fischt, spüren die Musiker ganz genau, was da an improvisatorischen Möglichkeiten in der Sphäre um sie herum schwirrt.
Auf ihrem Ritt durch die einsamen Weiten des Wilden Westens trafen die Glorreichen Sieben inzwischen auf Pink Floyd…

www.traps.at/bands/die-glorreichen-sieben

 

 


Freitag 9. Oktober '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


46 Jahre Jazz in Treptow – 23 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

 

Mario Roms Interzone + Max Andrzejewskis Hütte

Interzone
Mario Rom – trumpet, vocals
Lukas Kranzelbinder – bass, vocals
Mathias Koch – drums, vocals

Hütte
Johannes Schleiermacher – saxophon
Tobias Hoffmann – guitar
Andreas Lang – bass
Max Andrzejewski – drums

Geht einfach raus und spielt: Was mancher Fußballtrainer seiner Mannschaft auf den Weg gibt, funktioniert auch als musikalische Handlungsanweisung.
Macht, was ihr wollt, aber macht es gut und immer wieder anders.
Interzone zum Beispiel, das Trio des 22 Jahre jungen österreichischen Trompeters Mario Rom, geht einfach raus. Und spielt.
Knurrig, knorrig, selbstbewusst und beweglich. Gutes Rezept.
Im Spiel von Bass, Schlagzeug und Trompete treten immer wieder neue Schichten hervor: treibende Grooves und getriebene Melodielinien, Anklänge an den Jazz der Sechziger, die Rhythmen der Karibik oder Afrikas, Erinnerungen an pharmazeutisch angefeuerte Ausschweifungen, an Irrungen und Verwirrungen, an Reisen in musikalische Welten, die längst zerstört und vergessen waren, als die drei Musiker ihre Instrumente zum ersten Mal in die Hand nahmen.

interzone[…] Interzone, benannt nach dem ekstatischen Prosakonvolut, das William S. Burroughs während seiner Zeit in Tanger anfertigte und das in seiner sprudelnden Sinnlichkeit offenbar Modell stand für dieses Trio.
Wo Burroughs die Verstörung der entwurzelten Tanger-Boheme der fünfziger Jahre umkreist, nutzen Mario Rom, der entschlossen daher-schreitende Kontrabassist Lukas Kranzelbinder und der Schlagzeuger Mathias Koch die Chance, die in ihrer Jugend und der großen Entfernung zum Epizentrum des Jazz steckt: Nothing is True, wortwörtlich, in dieser Zwischenwelt, aber alles scheint erlaubt zu sein.
So unbekümmert wie ungestüm fräsen sie ihre Bahn, räumen alle stilistischen Wegweiser zur Seite, swingen, grooven, nehmen abrupt Tempo aus der Bewegung, kurz: spielen, wie es ihnen die Energie gerade einflüstert.
Selbst Ornette Colemans zartbittere Ballade Lonely Woman muss zu guter Letzt dran glauben: Mario Rom und seine Kumpane treten aufs Gas und fügen der Melodie Schrunden und Wunden zu – und ringen ihrer Schönheit mit solch ruppiger Behandlung eine ungeahnte Kraft ab.“
~ DIE ZEIT, Stefan Hentz, März 2013

www.laubrecords.com

 

Max AndrzejewskiDie Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln.
Der Schlagzeuger und Solistenpreisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises 2013 Max Andrzejewski, gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker.
Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken.
Andrzejewski ´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr.
Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.

maxandrzejewski.de

 


Dienstag 6. Oktober '15    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

Willers-Altmann-Kellers_kl©jazzassiopening by
Willi Kellers – drums
Andreas Willers – guitar
Warnfried Altmann – saxes

Backline:
upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set
No amplification

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

Bugnon-Schippa-Thieme-Gottschling-Neuser

Bugnon-Schippa-Thieme-Gottschling-Neuser

Set 1: Dieter Grühn – alto sax / Uli Christenn – trombone / Klaus Kürvers – bass / Wolfgang Seidel – drums

Set 2: Mat Bröde – piano / Frank Paul Schubert – alto sax / Bruno Angeloni – sopran sax / Klaus Kürvers – bass / Willi Kellers – drums

Set 3: Dietrich Petzold – violin / Andreas Willers – guitar

Set 4:Nikolas Neuser – trumpet / Jerome Bugnon – trombone / Jörg Schippa – guitar / Mic Thieme – bass guitar / Johann Gottschling – drums

Set 5: Warnfried Altmann – tenor sax

Set 6: Andi Gelbaut – tenor sax / Michael Korn – trombone / Niko Zeidler – tenor sax / Wolfgang Seidel – drums

 



 

 

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