Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Montag   24. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


grünen

grünenAchim Kaufmann – piano
Robert Landfermann – double bass
Christian Lillinger – drums

Grünen ist eine Art Kammerjazz-Gipfeltreffen, alle drei Beteiligten sind auf Augenhöhe im höchst anspruchsvollen „Gespräch“ miteinander.
Man kann diese Art des Aufeinander-Hörens akademisch finden, was allerdings vorwiegend nominell zutrifft: Zwei der drei Musiker sind Professor an einer Musikhochschule, Kaufmann seit 2018, Landfermann seit 2019.

„Akademisch“ heißt ganz sicher nicht blutarm, sondern blitzschnelles Reagieren, feines Ausspinnen von Einfällen – und ein Zusammenspiel, bei dem gar nicht immer klar ist, was frei und was nach Noten zustande gekommen ist.
Energisch ist im Zweifel beides. Wobei die Unvorhersehbarkeit nichts mit Regellosigkeit zu tun hat.

Für Grünen sind Regeln keine Handlungsanweisungen, die die eigene Bewegungsfreiheit beschränken, sondern umgekehrt die zugrundeliegenden abstrakten Prinzipien, die ihre spontane, strukturierte Freiheit in alle denkbaren Richtungen ermöglichen. Rhythmisch, harmonisch, melodisch und klanglich.
Und dass nicht alles harmonisch klingt, kommt im Jazz halt hin und wieder vor. „Zusammen“ bedeutet schließlich weder zwangsläufig „unisono“ noch „konsonant“.
~ Tim Caspar Boehme, TAZ

www.achimkaufmann.com/gruenen.html

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.

Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




Sonntag   30. Januar '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


KHYAL

KHYALSophie Tassignon – vocal
Peter Meyer – guitar
Peter Van Huffel – bariton sax
Roland Fidezius – bass
Mathias Ruppnig – drums

Die Sängerin und Komponistin Sophie Tassignon ist bekannt für ihr einzigartiges Timbre und ihre wunderbar komplexen Kompositionen und Arrangements, wie sie sowohl in ihrem Soloprojekt als auch im Kammerquartett „Azolia“ zu hören waren.

Neben ihrer allumfassenden musikalischen Existenz hat Tassignon ein tiefes Interesse an Kulturen aus aller Welt und spricht eine Vielzahl von Sprachen fließend, was sie auf ihrer bevorstehenden Solo-Veröffentlichung bei RareNoise Records deutlich macht.
Im Jahr 2017 beschloss Sophie Tassignon aufgrund ihrer Arbeit mit syrischen Flüchtlingen in Berlin, mit dem Erlernen der arabischen Sprache zu beginnen und ein tieferes Verständnis der arabischen Kultur zu suchen.
Diese Arbeit hat wiederum zur Entwicklung ihres neuesten Projekts „KHYAL“ geführt.

In „Khyal“ vermischen sich poetische arabische Texte mit Jazztraditionen aus Europa und Nordamerika.
Jedes Lied, das von der Gruppe von sechs internationalen Musikern aus Berlin vorgetragen wird, dreht sich um die Worte von Mohammad Mallak, einem syrischen Drehbuchautor und Dramatiker, der zwischen Frankreich und Deutschland lebt und als Chefredakteur der Zeitschrift Saiedet Souria fungiert.
„Khyal“ stammt vom arabischen Wort für „Vorstellungskraft“ ab und kann als „Erinnerung an und Sehnsucht nach etwas längst Vergangenem“ übersetzt werden.

Sophie Tassassignons „Khyal“ ist eine musikalische Begegnung der Kulturen. Diese Musik steht für die Toleranz und Akzeptanz von Völkern aus aller Welt, unabhängig von Herkunft oder Glaubenssystem, und bietet einen Einblick in die Schönheit und Kunstfertigkeit, die durch kulturübergreifende Zusammenarbeit entstehen können.

soundcloud

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

Der Besuch des Konzertes lässt sich mit einem Ausstellungssbesuch in den Reinbeckhallen verbinden.

 

 




Montag   31. Januar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

Didrik IngvaldsenDidrik Ingvaldsen – tumpet
Narvesen – drums
Mike Majkowski – bass
Rieko Okuda – piano

Mit drei Jahrzehnten Berufserfahrung ist der in Berlin lebende Didrik Ingvaldsen ein alter Hase.
Gehört haben kann man den weitgereisten Trompeter aus dem norwegischen Stavanger in zahllosen Bands wie dem Kitchen Orchestra, Circulasione Totale Orchestra, UMO Big Band oder zuletzt seinem eigenen Projekt Pocket Corner / Extended Corner.
Seine mit tschechischen Musikern entwickelte Quartettmusik, stellt er mit renomierten jungen Berliner Musikern beim Jazzkeller 69 vor.
Der Reiz besteht in der versierten Kombination aus klar komponierten und frei improvisierten Stücken, in denen Echos der Großen des 20. Jahrhunderts nachhallen.

didrikingvaldsen.no

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.

Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




Montag   7. Februar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Gratkowski Köln Quartett

FGratkowski Köln Quartettrank Gratkowski – reeds
Philip Zoubek – piano
Robert Landfermann – bass
Dominik Mahnig – drums

Frank Gratkowski hat sich drei der innovativsten Musiker der jüngeren Generation aus Köln in diese Band geholt.
Vier Musiker, die zu festen Größen in der Jazz- und Improvisationsszene gehören. Dass Quartett spielte sein Debut in 2016.
Nach diversen Konzerten haben sie im Frühjahr 2020 endlich eine Live-CD im Kölner Loft eingespielt, die auf Impakt  unter dem Titel „Torbid Daylight“ veröffentlicht wurde.
Die Band zeichnet sich durch ungestüme Freude und eine wunderbare Leichtigkeit beim Spiel aus und wird erstmalig in Berlin zu hören sein.

„Unterhalb der Ebene der subatomaren Teilchen gibt es Fasern, die in unterschiedlichen Intensitäten schwingen. Unterschiedliche Frequenzen. Wie Geigensaiten. Die Physiker sagen, dass die Teilchen, die wir sehen können, die Töne der Saiten sind, die unter ihnen schwingen.
Wenn die Saitentheorie richtig ist, dann ist Musik nicht nur die Funktionsweise unseres Gehirns, wie die Neurowissenschaftler gezeigt haben, sondern auch das, woraus wir bestehen, woraus alles besteht. Das sind die Einsätze, um die die Musiker spielen“
~T-Bone Burnett

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




Sonntag   13. Februar '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


SoKo Steidle feat. Alexander von Schlipenbach
recording session

SchlippenbachRudi Mahall – bass clarinet
Henrik Walsdorff – alto sax
Jan Roder – bass
Oliver Steidle – drums
Alexander von Schlippenbach – piano

Ein gänzlich eigenwilliger und zeitloser Sound zeichnet die SoKo Steidle aus. Diese Viererbande hat sich komplett der freien Improvisation zugewandt, dieser aus musikhistorischer Notwendigkeit entstandenen Spielweise, die heute mehr denn je auf der ganzen Welt zelebriert wird.
Der Namensgeber des Quartetts, Oliver Steidle, zählt schon seit geraumer Zeit zu den angesagtesten, versiertesten und zukunftsweisendsten Musikern der jungen europäischen Avantgarde.
Er hat sich durch zahlreiche, prominente Engagements und seine eigenen Bands „Oli Steidle & the killing Popes, Oliwood und SoKo Steidle einen Platz im internationalen Konzertbetrieb gesichert.
Er ist seit Jahren Mitglied bei „PHILM“, „Der Rote Bereich“, „Klima Kalima“ , spielte mit Peter Brötzmann, Andrea Parkins, Alexander von Schlippenbach, Aki Takase, Louis Sclavis, Tristan Honsinger, Trevor Dunn, u.v.a., jettet unaufhörlich durch die Welt, schreibt Musik, ist undogmatisch, hat zahlreiche Preise gewonnen und auf allen wichtigen, nennenswerten Festivals gespielt.
Gleiches gilt für Rudi Mahall, Henrik Walsdorff und Jan Roder, die, wie Steidle, zur absoluten Speerspitze der internationalen Avantgarde zählen.

Hier, im Kollektiv ausgezeichneter Musiker, entstehen enorm vielseitige und stimmungsvolle Klangkreationen, die von rivalisierender Konkurrenz bis hin zu harmonischem Zusammenspiel reichen. Spontaneität und Freiheit im Spiel und die benötigte Verantwortung, ohne Vorgaben zu gestalten, sind die wichtigen Grundlagen für diese Musik.
Desweiteren bedarf es neben der Hingabe zur Sache, der Fähigkeit sich zusammen zu finden, d.h. eine optimale personelle Kombination im Ensemble zu finden.

So überrascht es nicht, dass Alexander von Schlippenbach, der einst über SoKo Steidle schrieb: „Sie spielen zusammen wie die Teufel und swingen wie Motherfucker“, heute Nachmittag für eine Aufnahme mit dabei ist.

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

Der Besuch des Konzertes lässt sich mit einem
Ausstellungssbesuch in den Reinbeckhallen verbinden.

 

 

 




Montag   14. Februar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


GRAVELSHARD

Olaf Rupp — John HughesOlaf Rupp – guitar
John Hughes – bass
Luis Vicente – trumpet
Vasco-Trilla – drums, percussion

Im Februar werden sich die beiden Duos Vicente + Trilla und Rupp + Hughes treffen, um ihren klangbildlichen Mikro- und Makrokosmos zu kombinieren und nebeneinander zu stellen, um neue Schalluniversen auszuloten.
Der unkonventionelle Umgang mit Spannung, den die beiden Duos zeigen, hebt eine klangliche Poesie hervor, ohne ein festes Narrativ einzubinden.

Alle vier Musiker haben die Rahmen der Spielbarkeit ihrer Instrumente erkundet, um höchstpersönliche musikalische Identitäten zu erschaffen. Jeder der Instrumentalisten verfügt über ein umfangreiches Klangvokabular und Ausdrucksformen, die gruppenenergetische Kollisionen und Neuorientierungen geradezu herausfordern.
So gelingt es den Vieren immer wieder ganz leicht, unseren Verständnisrahmen zu erweitern und unseren Hörgewohnheiten zu sprengen.

luis-vicente.pt
vascotrilla.com
a-brighter-side-of-darkness

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel (plus/plus): negativer Test oder Geboostert und Maske für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




Donnerstag   17. Februar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCeJay Jay Be Ce

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldmann – alto, sopran / Felix Broman – alto / Niko Zeidler, Gabriela Solovyova – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BLECH
Donat Kubrinski, Lisa-Marleen Buchholz – trumpet / Laszlo Griese, Johann Giesecke, Jan Uwe Zabel, – trombone
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden.

 

 

 




Montag   21. Februar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Dalgoo
CD release „Liberté, Égalité, Fraternité“, Jazzwerkstatt

DalgooTobias Klein – alto sax, bass clarinet, contrabass clarinet
Lothar Ohlmeier – tenor sax, bass clarinet
Meinrad Kneer – bass
Christian Marien – drums

Nach seiner ersten Schaffensphase, verankert im Amsterdam der Jahrtausendwende meldet sich „Dalgoo“ mit Berliner Schwerpunkt und neuem Schlagwerker zurück: „Liberté, Égalité, Fraternité“ ist Titel und Programm der neuen CD.
Nach drei Jahren Arbeit erscheint nun ein vor allem ausgereiftes und durchdachtes Werk, welches durch komplexe Songstrukturen direkt überzeugen kann.

Die Kompositionen werden improvisatorisch erzählt, getragen von gegenseitigem Vertrauen, im Gleichgewicht von individuellen Stimmen und kollektivem Bewußtsein.
Hier gibt es keine Hierarchien, hier zählt das Kollektiv. Im besten Sinne Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
In dieser besonderen Zeit kann die Welt etwas mehr davon sicher gebrauchen.

www.tobiasklein.nl
youtube

 

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 

 




Sonntag   27. Februar '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


New Generation of Sister & Brotherhood

Baby SommerLina Allemano – trumpet / Antonio Borghini – bass / Silke Eberhard – alto sax / Frank Gratkowski – alto sax, flute / Gerhard Gschlößl – trombone / Martin Klingeberg – trumpet, vocal / Raymond MacDonald – soprano + alto sax, composition / Nikolaus Neuser – trumpet / Anna Kaluza – alto sax / Achim Kaufmann – piano / Anke Lucks – trombone / Matthias Schubert – tenor sax / Günter Baby Sommer – drums, composition / Sebi Tramontana – trombone / Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet

Dieses große Ensemble kann man angesichts seiner hochkarätigen Mitglieder als eine Art Gipfeltreffen bezeichnen.
Den Beteiligten geht es aber vor allem darum, einer Legende Referenz zu erweisen: der Brotherhood of Breath.
Diese Band gilt heute als Keimzelle des Ethno-Jazz, gleichwohl ist sie mittlerweile weithin vergessen und gilt allenfalls unter Fachleuten als unbedingter Geheimtipp.
1969 wurde die „Bruderschaft“ von dem aus Südafrika stammenden Pianisten Chris McGregor in London gegründet, dazu gehörten u.a. Dudu Pukwana, Louis Moholo, Mongezi Feza, Evan Parker, Alan Skidmore, John Surman.
Das Debütalbum etablierte 1971 ihren Ruf als aufstrebende Innovatoren, die afrikanische Melodik, treibenden Puls und ekstatische freie Improvisationen vereinte. Eine weitere Studioproduktion sowie eine Liveplatte folgten, Mitte der 70er löste sich die Urformation auf.

Die New Generation of Sister & Brotherhood versammelt nun herausragende Musikerinnen und Musiker mehrerer Generationen und erweckt den grenzlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben.
Um die akribische Erforschung des überlieferten Materials der Brotherhood of Breath kümmern sich seit Jahren der schottische Musikwissenschaftler/Saxophonist Raymond MacDonald und der legendäre deutsche Drummer Günter Baby Sommer.
Das ambitionierte und spektakuläre Projekt soll auch andernorts auftreten, darüber hinaus sind Kooperationen mit weiteren Musizierenden und Ergänzungen des Repertoires um neue Stücke ins Auge gefasst, die Baby Sommer im politisch engagierten Geist der Brotherhood schreibt.

Trailer New Generation of Sister & Brotherhood
chrismcgregor.html
babysommer.com

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




Montag   28. Februar '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


mglb

mglbGaia Mattiuzzi – voice
Philipp Gropper – saxophone
Grischa Lichtenberger – electronics
Moritz Baumgärtner – drums

Gaia Mattiuzzis Stimme – leicht und schwer, warm aber gar nicht süß, transluzent aber nicht ätherisch – spielt nicht die Hauptrolle in diesem organischen Projekt, entwickelt von Philipp Gropper  und Grischa Lichtenberger.
Während Groppers Saxophon hier den Erzähler spielt, einer der durch Bilder führt, Gedanken vorschlägt oder unterstreicht, Ideen verknüpft, weiterspinnt, bei jedem Ton Aufmerksamkeit verlangt, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen, fängt Mattiuzzi als Gegenpart den Sound immer wieder ein und erdet ihn, verlangsamt auch mal seinen Pulsschlag, wenn die Energie mit ihm durchgeht.

Grischa Lichtenbergers Electronics agieren als Wurmloch, sie transformieren den Klang, verzerren, verdoppeln und beamen ihn auch immer wieder in eine andere Zeit, eine andere Landschaft – in einen Wald voll knarzender Bäume, in eine Fabrikhalle erfüllt vom Klang der Hämmer, auf das dröhnende Deck eines Fährschiffes, von kreischenden Möwen umringt.
Lichtenberger driftet nie ab in den leeren Noise, es bleibt immer Klang, der Assoziationen weckt.
Moritz Baumgärtner definiert den Raum, er setzt auf seinen Drums Grenzen und sorgt dafür, dass die Musik nicht zerfließt, die Schichten stabil und die Strömung gleichmäßig bleiben.

youtube
philippgropper.com
gaia-mattiuzzi-im-gespraech-mit-klaus-muempfer

 

Es gilt die erweiterte 2G-Regel: zusätzlicher negativer Test für alle Anwesenden.
Kartenvorverkauf über Eventbrite

 

 




 

~

 uuuuu 

» news abonnieren

» anfahrt & orte

 

archiv

 

» mitglied werden

» jazz on 3 (BBC)

» manfred schulze

 

 

 


gefördert durch die
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten