Kultursommer am Kaisersteg 2022 - draußen & gratis

Jazz am Kaisersteg - 20 Jahre Berliner Szene Jazz - Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V.
► Sonderkonzerte         ► Sommerfest
► Frühlingsfest mit Vernissage Fotoausstellung „Menschen in Berlin“
► Vernissagen Fotoausstellung „Menschen in Berlin“

Bühne am Kaisersteg, Hasselwerderstr. 22a, Berlin-Schöneweide

S-Schöneweide: RB 24, S8, S9, S41, S45, S46, S47, S85, Bus 65, N65, N67
Brückenstr.: Tram 21, M17 I Firlstraße (über Kaisersteg): Tram 27, 60

KulturSommer am Kaisersteg – ist ein Projekt des Jazzkeller 69 e.V.
Mit freundlicher Unterstützung: vieler ehrenamtlich engagierten Bürger*innen,
dem Jugendschiff „ReMiLi˝, und der in der „Alten Kita“ tätigen Projekte „ReMiLi KIDS“, „Laib und Seele“ der Christuskirche Berlin-Oberschöneweide, Werkstatt für MosaikKunst „Mosaizistas“ sowie des e-printshops, dem Bezirksamt Treptow-Köpenick – Fachbereich Facility Management, der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Schöneweide.
Gefördert: von Musikfonds e.V., draußenstadt – call for action, Bezirksamt Treptow-Köpenick – Fachbereich Kultur und Museum, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, Bürgerstiftung Treptow-Köpenick.

Das 20. Jubiläum darf gefeiert werden!
Seit 2003 präsentiert der Verein Jazzkeller 69 jeden Sommer eine Serie von Konzerten mit aktuellen Bands, die sich auf individuelle Art unterschiedlichen Spielweisen des Jazz widmen.
Von jeher versteht sich die Reihe als Schaufenster für und in die Berliner Szene. In den zurückliegenden Jahren gab sie manche Impulse zu neuen Formationen, andere Bands hat sie über längere Zeiträume begleitet.
Ursprünglich an der Lohmühle zuhause, zogen die Konzerte 2017 auf die großzügige, von alten Bäumen umstandene und angenehm beschattete Wiese im Hasselwerder Park um.
Die Pandemie gab den Anstoß für die zeitliche Verlegung in den familienfreundlichen Nachmittag, die sich in vieler Hinsicht als Gewinn erwiesen hat.
Zwischen 16 und 19 Uhr können noch mehr Menschen erreicht werden, darunter auch solche, die sich kaum zu den eingeschworenen Jazzfans zählen würden.
Auch sie können sich davon überraschen lassen, dass Jazz nicht nur leckeres Futter für den Kopf ist, sondern zudem Spaß machen kann.

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Sonntag   25. September '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Alte Kita am Kaisersteg   [Hasselwerderstraße 22A]


Eichenberger – Studer & Tiziana Bertoncini – Magda Mayas

Eichenberger – StuderMarkus Eichenberger – clarinets
Daniel Studer – bass
Tiziana Bertoncini – violin
Magda Mayas – piano

Die Zusammenarbeit von Markus Eichenberger und Daniel Studer begann 1998 im Domino Septet von Eichenberger, das 2001 seine Fortsetzung im Domino Orchestra fand. Nachzuhören auf der CD „Concept for Orchestra“, erschienen auf dem Label EMANEM.

Ab 2010 fungierte das Duo als «Working Band» und wurde in einzelnen Projekten zum Trio und aktuell mit Tiziana Bertoncini und Magda Mayas, mit ihren faszinierenden Klangwelten, zum Quartett erweitert.
In diesem Quartett werden Strukturen, Texturen und Klanggebilde von den verschiedenen Saiten (Streicher und Klavier), wie der Klarinette ausgelotet.
Steff Rohrbach zur CD „suspended“ des Duos Eichenberger-Studer, hatOLOGY, 2018: Hier geht es nicht um ein Fließen der Musik, sondern um Momente, die einander im zurückhaltenden, feinen Dialog, in einer fast zärtlichen Sprache gegenübergestellt werden. Immer wieder gibt es in den Stücken Augenblicke der absoluten Stille.
Die beiden Musiker finden sich wie in einem gemeinsamen Atem, wie in einer Expressivität größter Disziplin.
Hier entsteht ein magischer Raum, dem sich der Bass und die Klarinette hingeben und den sie sich gegenseitig lassen. Nicht das Laute steht im Mittelpunkt, sondern, jedenfalls zumeist, das Zarte, Ungewohnte.

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €

 

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung & Aargauer Kuratorium

Aargauer Kuratorium    prohelvetia

 

 




Donnerstag   29. September '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

CD Recording – aus Anlass des 35 jährigen Bestehens

DIRECTION Christof Griese
REEDS
Felix Broman – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Iara Sosalla Serodio – tenor / Nils Feldmann – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BRASS
Donat Kubrinski / Elina Dalewski / Juri Bell / Arne Schueler – trumpet // Sören Fischer / Johann Giesecke / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

 

Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

Eintritt frei –  Spenden erbeten

 

 

 




Freitag   30. September '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

CD Recording – aus Anlass des 35 jährigen Bestehens

DIRECTION Christof Griese
REEDS
Felix Broman – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Iara Sosalla Serodio – tenor / Nils Feldmann – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BRASS
Donat Kubrinski / Elina Dalewski / Juri Bell / Arne Schueler – trumpet // Sören Fischer / Johann Giesecke / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

 

Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

Eintritt frei –  Spenden erbeten

 

 

 




Samstag   1. Oktober '22 - Jazzkeller 69 päsentiert - 16 Uhr:
Bühne im Garten   [Hasselwerderstraße 22A]
Jazz am Kaisersteg - draußen & gratis


Jazzorchester PROKOPÄTZ

Jazzorchester Prokopätz

unter der Leitung von Hannes Zerbe

REEDS
Daniel Franke, Max Mille, Rainer Mehlhorn, Jörn Scheele, Sigi Drexler – saxes / Friedericke Janssen-Faller – bass clarinet
BRASS
Frank Lange, Tobias Zerbe, Steve Fish, Johannes Moes – trumpet / Julius Hopf, Joachim Suckert, Manfred Eckes –trombone
RHYTHM
Hannes Zerbe – e-piano, composition / Dirk Töpper – guitar / Frank Müller – bass / Nils Werner – drums

Das Jazzorchester ist eine Big Band mit unkonventionellem Repertoire, das seit mehr als 30 Jahren fester Bestandteil der Berliner Jazzszene ist.
Durch das ständig wachsenden Repertoire setzt das Orchester auf musikalische Brüche: Rock, Swing und Funk sind darin genauso enthalten, wie komplizierte Rhythmik, gesungener und gesprochener Text und freie Improvisationen.
Die von Hannes Zerbe arrangierten Kompositionen stammen von Weill und Eisler bis zu Breuker und natürlich von Zerbe selbst. Alle Stücke sind versehen mit einem deutlichen Quäntchen Humor.

Hannes Zerbe wurde im vergangenen Jahr mit dem Jazzpreis Berlin ausgezeichnet. Er gehörte schon zu DDR-Zeiten zu den kreativsten Musikern und Komponisten dieses Genres; seine HANNES ZERBE – BLECH BAND war legendär und trat u.a. auf Festivals wie MOERS und JAZZ OST-WEST NÜRNBERG auf.
Das Hannes Zerbe Jazz Orchester war 2021 zu „Jazz am Kaisersteg“ zu erleben.
Elemente aus dem Liedgut, Marsch und Walzer in humorvoller Weise verarbeitet.

www.prokopaetz.de

 

 




Sonntag   2. Oktober '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


macdonald & friends

Raymond MacDonald Raymond MacDonald – alto sax
Winnie Brückner – vocal
Julia Kadel – piano
Jan Roder – bass

Mit freien Improvisationen und Originalmaterial bringt diese Gruppe den schottischen Saxophonisten mit einigen der hellsten Köpfe der deutschen zeitgenössischen Musikszene zusammen.
Luftige Melodien und freie Improvisationen verschmelzen und ziehen das Publikum in ein aufregendes und betörendes Abenteuer, in dem sich alte Freunde wiederfinden, während sie in neuen und glorreichen Klängen baden.

„Führender zeitgenössischer Jazz“ ~ The Guardian
„Musik, die sich so klar ausdrückt, ist in jedem Musikstil selten“ ~ Jazz Wise
„Ganz erstaunlich brillant“ ~ Jazz Wise

www.raymondmacdonald.co.uk
www.juliakadel.com
www.winniebrueckner.de
janroder.de

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 

 




Montag   3. Oktober '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
SBZ "Motorenprüfstand",   [Newtonstr. 16, 12489   Berlin - Adlershof]


Thomas Borgmann Trio feat. Vinicius Cajado

Thomas Borgmann Trio feat. Vinicius CajadoThomas Borgmann – reeds, flute
Vinicius Ciccone Cajado – bass
Willi Kellers – drums

Thomas Borgmann liebt es, seine Trios mit Willi Kellers immer wieder mit musikalisch eng verwandten Basskollegen zu variieren, manchmal auch zu erweitern.

Diesmal mit dem jungen, in Wien lebenden, brasilianischen Bassisten Vinicius Ciconne Cajado dessen Solo Debut CD „Monu“ im letzten Jahr von “The New York City Jazz Record” als “Best of the year 2021” nominiert wurde.

Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht.
In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Vinicius Cajado eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.
Das Ergebnis lässt ein „meisterhaft improvisiertes, komplexes Workout mit Schlüsseln und Schrauben, bei dem die Noten aus dem Trichter von Borgmanns berüchtigtem Saxophon steigen, als ob sie leichter wären als Luft“ (@ Kleine Zeitung, Austria) erwarten.

„Telling a story in a song without words has been the natural domain of the saxophone, especially in the hands of an expert such as Borgmann.
To succeed he would need a sound to die for and an ability to instil in a song, some kind of authentic sentiment drawn from the possibility of the absent words.
The saxophonist is blessed with a combination of prodigious wind-playing attributes – dare one say brooding, Germanic – approach to phrasing, quite astonishingly outstanding intonation and a sound which is open and honest, even and focussed on all registers.“
~ Raul da Gama @ jazzdagama.com

„aber der schlecht gelaunte kellers (er lächelt von minute 2 an) federt das ding durch den raum, ein merkwürdig idiosynkratischer swing, trotzdem natürlich hinreichend informiert. ich kenne wenig bessere (deutsche) drummer. der ganze abend macht sehr viel spaß. „
~ Jan Künemund im Rolling-Stone-Forum

thomasborgmann.de
www.willikellers.de
www.viniciuscajado.com

Eintritt frei – Spenden erbeten
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

SBZ MotorenprüfstandDer Ort für das Konzert ist schon mal einzigartig:
Eine Röhre im ehemaligen Prüfstand für Flugzeugmotoren, woraus nun eine einzigartige und charmante Räumlichkeit für Veranstaltungen entstand.

Das Gelände mit seinem Trudelturm, der auch in manchen Sience Fiction-Filmen seine Dienste tat, ist alleine schon ein Erlebnis und einen Besuch wert.

 

 




Sonntag   9. Oktober '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Borghini/Gratkowski/Kaufmann

Achim Kaufmann Antonio Borghini – bass
Frank Gratkowski – reeds
Achim Kaufmann – piano

Die intensive Zusammenarbeit von Achim Kaufmann und Frank Gratkowski feiert ihr 20 Jähriges Jubiläum.
Beide sind abenteuerlustige Forschergeister der Improvisationsmusikszene. Antonio Borghini zog 2009 nach Berlin und wurde schnell Teil der sogenannten „Echtzeitmusik“-Szene und spielte auch mit den beiden Kollegen zusammen.

Bei diesem Konzert treffen die zum ersten Mal als Trio aufeinander. Es wird spannend, wohin die musikalische Reise diesmal geht.

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Montag   10. Oktober '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


TWEED

Roger Turner Michael Doneda – sopran, sopranino sax
Roger Turner – drums, percussion
Alexander Frangenheim – bass

Weite Pfade finden in diesem Trio zu einer gemeinsamen Reise.
Seit 25 und mehr Jahren kennen sich diese drei Musiker, verbunden durch viele kreativ schöpfende Momente. In dieser neuen und erstmals unmittelbaren Zusammenarbeit im Trio öffnen sich für Michel Doneda, Alexander Frangenheim und Roger Turner Bekanntes und musikalische Vertrautheiten: neue Visionen und Energien, neue Sprachen und Ideen drängen herein.

Das Trio zeigt, dass es eben viel aufregender und von höchster Intensität ist, Dinge zu riskieren, wenn man weiß, dass man etwas zu verlieren hat.
Ihre Musik hat unvorhersehbare und herausfordernde Wege, den Zuhörer in ihr Momentum hineinzuziehen. Sie ist musikalisch intim und ausdrucksstark, mit einer Dynamik immer neuer Wendungen und neuen Erlebens.

Der französische Sopran-Saxophonist Michel Doneda, arbeitet mit der Aura des Klangs, setzt den Ton wie einen Fels, die Richtung des imaginären Bildes gebend.
Alexander Frangenheim, Berlin, macht den Kontrabass zu einem percussiven Ort, führt ihn zu kraftvollem Sound, zu Atem und zur Melodie des Bogens.
Und schließlich der Londoner Roger Turner, als herausragender europäischer Musiker hat er in den letzten 50 Jahren einen Mikrokosmos der Gesten und klangrhythmischen Details geschaffen, jenseits dessen, was man Schlagzeug nannte.
Michel Doneda
frangenheim.de
www.turners-site.com

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Sonntag   16. Oktober '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Peuker 8

Peuker8Paul Peuker – guitar
Mark Weschenfelder – alto sax, clarinet
Alina Gropper – violin
Filip Sommer – viola
Elisabeth Coudoux – cello
Eugen Rolnik – bass
Marius Moritz – piano
Florian Lauer – drums

Seit er vor fünf Jahren mit „Resound“ sein erstes Peuker8-Album vorgelegt hat, wird der Wahlberliner Paul Peuker als eine der originellsten Stimmen eines neuen deutschen Jazz wahrgenommen.
Der junge Gitarrist und Komponist denkt in ebenso außergewöhnlichen wie einfallsreichen Konzepten und hat mit seiner konstant gebliebenen Großformation in den Grenzbereichen von Jazz, Klassik und Progressive Rock eine markante eigene Stimme gefestigt.
Hier bricht einer auf – raus aus der Eindimensionalität der Genres. Dabei hat seine Kunst wenig zu tun mit Gunther Schullers Third Stream, der einst akademischsten und improvisationsfernsten Spielart des Jazz.

Peukers Musik ist eingängig, vital, facettenreich und alles andere als eine starre Kopfgeburt.
Ihm geht es um agile Leichtigkeit, mit der er ein Jazzquintett mit Gitarre, Piano, Altsaxofon, Bass und Schlagzeug mit Viola, Cello und Violine in einer Weise verzahnt, in der das vermeintlich klassische Streichertrio nicht als bloßer Geschmacksverstärker addiert ist, sondern vollkommen gleichberechtigt in die kompositorischen und improvisatorischen Vorgänge eintritt.
Sein Großaufgebot agiert und reagiert als verblüffend beweglicher Organismus.
whyplayjazz.de/peuker8
www.paulpeuker.de

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Montag   17. Oktober '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Edith Steyer – alto sax, clarinet
Chino – piano
Willi Kellers – drums

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 




Mittwoch   19. Oktober '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Mingus 101 = Joe Fonda Berlin Trio + I Am Three + 2

Eberhard NeuserJoe Fonda Berlin Trio (Premiere)
Silke Eberhard – alto sax
Joe Fonda – bass
Emil Gross – drums

I Am Three
Silke Eberhard – alto sax
Nikolaus Neuser – trumpet
Christian Marien – drums

Duo (Premiere)
Nikolaus Neuser – trumpet
Theo Jörgensmann – clarinet

Im April 2022 wäre Charles Mingus 100 Jahre alt geworden. Anlass genug, sich abermals einen Abend durch ihn und seine Musik inspirieren zu lassen.
Der gesamte Abend steht in der Musiziertradition Charles Mingus und seinem Verständnis von Blues, Ensemblespiel und Liebe.
Das Trio „I Am Three“ beschäftigt sich seit Jahren mit seiner Musik, auch wenn sie eigene Stücke spielen, ist er für sie stets gegenwärtig.

Theo Jörgensmann und Nikolaus Neuser setzen heute ihre immer wieder mal angedachte Idee um, im Duo zu spielen.

Ebenfalls eine Premiere ist das Trio mit Silke Eberhard, dem amerikanischen Bassisten Joe Fonda und dem jungen Österreicher Emil Gross.

Das Programm wird von einem weiteren Jubiläum durchzogen, der 2022 nun ebenfalls 100 Jahre währenden Gesamtexistenz Eberhard Neusers, einer obskuren Berliner Jazzgestalt – gleichzeitig Frau und Mann, Blech und Holz, laut und leise, hoch und tief, lieb und böse – und das noch nicht mal immer am selben Ort!
Joe Fonda     I Am Three

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Donnerstag   20. Oktober '22    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

DIRECTION Christof Griese
REEDS
Felix Broman – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Iara Sosalla Serodio – tenor / Nils Feldmann – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BRASS
Donat Kubrinski / Elina Dalewski / Juri Bell / Arne Schueler – trumpet // Sören Fischer / Johann Giesecke / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Ettore Marangon – guitar / Adrian Mücke – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

 

 

 




Sonntag   23. Oktober '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Planet MicroJam (Boston) meets Clarinet Trio (Berlin)

 

Planet MicroJam

David FiuczynskiDavid Fiuczynski – microtonal guitar
Giorgi Mikadze – microtonal keyboard, piano
Anderson Mirafzali – bass
Jonathon Birch – drums

guests:
Philipp Gerschlauer – alto sax
Gebhard Ullmann – tenor sax

Wo innovative Beats, Mikrotonalität, fernöstlich anmutende Melodien und moderne Improvisationskonzepte aufeinandertreffen tut sich ein Horizont neuer musikalischer Ideen auf.
Planet MicroJam transformieren die akustischen Eindrücke der Globalisierung zu Klangskulpturen, die wie in Frequenzen zerfließende Bilder von Malern wie Pan Yuliang oder Yorozu Tetsugoro erscheinen.
Ein purer, kraftvoller und farbenreicher Mix aus Ost und West.
about-planet-microjam

 

Clarinet Trio

Philipp Gerschlauer – alto sax
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet
Jürgen Kupke – clarinet

Ein Trio im klassischen Sinn, ohne Zugeständnisse an Entertainment-Schnickschnack. Also auch keine Elektronik. Und ebenso keine billigen Appelle an Zeitgeist, oder was sonst Stimmung macht.
Die drei Musiker erschaffen Musik von starker atmosphärischer Dichte. Wie aus dem Nichts dringen einzelne lang anhaltende Töne.
Im Spiel mit der Lautstärke lässt sich Dramatik erahnen. Stille. Dann erneut Klänge, die sich die Stille ertasten, ihr aber auch Raum zur eigenen Entfaltung bieten.
Die Musik kommt ideenreich komponiert und sensibel improvisiert daher. … Sie braucht keine special effects. Sie besticht durch Ideenreichtum und meisterliche Spieltechnik.

Das Clarinet Trio konzertierte mit grossem Erfolg im Mutterland der Klarinette, in Frankreich und wurde zu Festivals wie Bath, Vancouver, Montreal, Nevers, Montreal, MexicoCity, Grenoble, Nimes, Groningen, Rudolstadt, Vancouver, Seattle, San Francisco, Brugge eingeladen.

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 

 




Sonntag   30. Oktober '22    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


CP Unit Berlin

CChris Pitsiokoshris Pitsiokos – alto sax
Jasper Stadhouders – guitar
Dan Peter Sundland – bass guitar
Luca Marini – drums

Die kollektive Vorstellungskraft war schon immer die treibende Kraft hinter der Musik von CP Unit.
Unter der Leitung des Saxophonisten und Komponisten Chris Pitsiokos werden Struktur und Inhalt in Echtzeit erzeugt, wobei die Prinzipien des Individuums und des Ganzen kühn und gleichzeitig zur Geltung kommen.
Ihr Ergebnis erinnert an Aspekte von Noise Rock, Musique Concrete, Psychedelic Rock und Ornette Colemans Harmolodic Funk.
chrispitsiokos.com

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 € +VVK), Tageskasse 12 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




 

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