Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!
Montag 21. September '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
Opener:
Anke Lucks – trombone
Elia Balonni – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Dienstag 22. September '26 - Konzerthinweis - 20 Uhr:
Galiläa-Kirche [Rigaer Str. 9/10 10247 Berlin]
Borgmann / Cajado / Kellers

Fotos: Cristina Marx, Uli Templin & Petra Cvelbar
Thomas Borgmann – reeds
Vinicius Cajado – bass
Willi Kellers – drums
Thomas Borgmann liebt es, seine Trios mit Willi Kellers immer wieder mit musikalisch eng verwandten Basskollegen zu variieren, manchmal auch zu erweitern.
Und immer wieder gerne auch mit dem jungen, inzwischen aus Wien nach Berlin gezogenen, brasilianischen Bassisten Vinicius Cajado dessen Solo Debut CD „Monu“ von “The New York City Jazz Record” als “Best of the year 2021” nominiert wurde. Bemerkenswert auch sein Duo mit Joëlle Léandre (Storm Dance). Beim Jazzfest Berlin 2023 wurde er zuletzt im Trio mit Zoh Amba gefeiert.
Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht.
In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Vinicius Cajado eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.
Das Ergebnis lässt ein „meisterhaft improvisiertes, komplexes Workout mit Schlüsseln und Schrauben, bei dem die Noten aus dem Trichter von Borgmanns berüchtigtem Saxophon steigen, als ob sie leichter wären als Luft“ (@ Kleine Zeitung, Austria) erwarten.
“Vinicius Cajado is a bass soloist in his own right…the richness and range of his sound and language demonstrates a personal voice, as well as mastery of multiple dialects of jazz, Brazilian, and European contemporary music vocabularies.”
~ Mark Dresser
„Telling a story in a song without words has been the natural domain of the saxophone, especially in the hands of an expert such as Borgmann.
To succeed he would need a sound to die for and an ability to instil in a song, some kind of authentic sentiment drawn from the possibility of the absent words.
The saxophonist is blessed with a combination of prodigious wind-playing attributes – dare one say brooding, Germanic – approach to phrasing, quite astonishingly outstanding intonation and a sound which is open and honest, even and focussed on all registers.“
~ Raul da Gama @ jazzdagama.com
„aber der schlecht gelaunte kellers (er lächelt von minute 2 an) federt das ding durch den raum, ein merkwürdig idiosynkratischer swing, trotzdem natürlich hinreichend informiert. ich kenne wenig bessere (deutsche) drummer. der ganze abend macht sehr viel spaß. „
~ Jan Künemund im Rolling-Stone-Forum
thomasborgmann.de
www.willikellers.de
www.vinicajado.com
Sonntag 27. September '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Duo Tobias Delius – Michiel Scheen
Tobias Delius – tenorsaxophone, clarinet
Michiel Scheen – piano
Michiel Scheen und Tobias Delius lernten sich 1984 in Amsterdam kennen und gründeten gleich ihr Duo.
In den vielen Jahren ist in ihrem Spiel ein einzigartiger Tiefgang voller Spannung aus Überraschendem und Vertrautem entstanden.
Ob sie nun frei improvisieren, eigene Kompositionen spielen oder Songs aus dem gemeinsamen Gedächtnis pellen, was erklingt ist immer komplett im Jetzt.
„Das Duett (bei den Nickelsdorfer Konfrontationen) zwischen Tobias Delius und Michiel Scheen war ein absoluter Höhepunkt.
Scheen errichtete burgartige Akkordgebilde, geschmückt mit wunderbaren, tänzerischen Motiven und Verzierungen – wie frische Blumen in jedem Fenster.
Sie spielten wahrhaft feinsinnige Improvisationen, die jene komplizierten Momente des Lebens begleiteten: etwa das Ringen um die richtige Art, sich zu entschuldigen – ein Vorgang, der das Thema zwangsläufig wieder auf den Tisch bringt, auch wenn die Kränkung nur geringfügig war, sich aber beide Seiten nach einer Klärung sehnen.
Delius traf hinreißende melodische Entscheidungen, die an eine tröstende Hand auf dem Rücken erinnerten – eine Hand, die vielleicht, vielleicht auch nicht, langsam in intimere Regionen hinabgleitet.
Scheens präzise abgestimmte Klavier-Cluster erzeugten eine Art „leichtes Grübeln“ – falls so etwas überhaupt möglich ist –, und eine tiefgründige Tenorsaxophon-Ballade glich einer Heißluftballonfahrt, bei der der Wind plötzlich die Richtung ändert: Plötzlich befindet man sich über Zaire, und die Menschen, die mit einem im Korb stehen, sind nicht mehr dieselben, die ursprünglich eingestiegen waren.
Als kurze, langsame Zugabe erklang ein Finale voller Sternenglanz, untermalt von einem tiefen Grollen des Klaviers – wie ein Regal voller Gläser, das bei den ersten Erschütterungen eines Erdbebens vibriert; doch Delius’ Ton war so freundlich und einladend, dass man sich sicher und geborgen fühlte. Er hat beim Spielen so viel Freude, dass sich diese beim Zuhören unweigerlich auf einen selbst überträgt.“
~ Andrew Choate „the Attic“
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 4. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
FOR THEIR EGOS
Keisuke Matsuno – e guitar
Daniel Sauer – tenor saxophone
Seth Sjöström – e bass
Mia Ohlmeier – drums
FOR THEIR EGOS ist ein dynamisches Trio aus Berlin, Deutschland. Von Beginn an arbeitet die Band, deren Kern aus Daniel Sauer am Tenorsaxophon, Seth Sjöström am E-Bass und Mia Ohlmeier am Schlagzeug besteht, kollaborativ und sucht nach neuen Wegen der Ko-Kreation und kreativen Arbeit.
Für dieses Konzert im Industriesalon Schöneweide wird Keisuke Matsuno als wiederkehrender Gast die Band an der E-Gitarre zum Quartett ergänzen.
Das Quartett verbindet Punk und avantgardistischen Free Jazz mit den einfachen und schönen Klängen traditioneller Folkmusik.
Dadurch hat die Band eine eigene Stimme gefunden, die kaum in ein bestimmtes Genre passt.
Mal laut und heftig, mal leise und verletzlich bringen sie den Zuhörer zuweilen einem gesunden Wahnsinn näher.
Ihre minimalistischen Kompositionen erlauben es spielerisch die unendlichen Möglichkeiten der Entscheidungsfindung in Echtzeit auszuloten.
FOR THEIR EGOS fordert aufgeschlossenen Ohren und führt seine Musik mit einem tiefen Sinn für die Gegenwart aus.
~ Keisuke Matsuno
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 11. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
VORTEX
Grgur Savic – alto saxophone
Brad Henkel – trumpet
Ivar Roban Križić – bass
Matheus Jardim – drums
Vortex ist ein Quartett unter der Leitung des Komponisten und Saxophonisten Grgur Savić, dass sich an der Schnittstelle von zeitgenössischem Jazz, komponierter Musik und freier Improvisation bewegt.
Das Ensemble verbindet festgelegte Strukturen mit offenen Formen und betrachtet Komposition und Improvisation als unterschiedliche Grade der Organisation innerhalb des musikalischen Prozesses. Savićs Kompositionen dienen als Ausgangspunkte, die es ermöglichen, dass Form, Klangfarbe, Textur und musikalische Richtung aus der Interaktion in Echtzeit heraus entstehen.
Inspiriert von Free Jazz, zeitgenössischer Komposition und der Berliner Tradition der „Echtzeitmusik“, entwickelt Vortex eine Musik, in der Struktur und Spontaneität in einem ständigen Dialog stehen.
grgursavic.com/projects/vortex
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Donnerstag 15. Oktober '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Sonntag 18. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Jan Klares KIND
Shannon Barnett – trombone
Emily Wittbrodt – cello
Shabnam Parvaresh – clarinet
David Helm – bass
Bruna Cabral – percussions
Jan Klare – saxophone, fagott
+ Els Vanderweyer – vibraphone
KIND ist eine multinationale, Multi-Generations – Band.
7 Spielerinnen verschiedenster musikalischer Herkunft arbeiten hier an einem Repertoire, das gleichzeitig hochambitioniert und gerade dadurch unterhaltend ist.
KIND spielt eine Art europäischer Third-Stream-Jazz, in dem Komposition eine wichtige Rolle spielt und benutzt den Begriff „Kontrolliert Entgleiste Kammermusik“
Es ist nicht idiomatische Musik, die eine Brücke zwischen Intellekt und Spiritualität schlägt.
Obwohl noch junger an Jahren hat KIND schon diverse Festivals und Clubs bespielt
KIND will spielen ist zuweilen prätentiös.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Montag 19. Oktober '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
Opener:
Ulrich Gumpert – piano
Chris Pitsiokos – alto sax
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Sonntag 25. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Kontrapunkt Berlin Colophony zum 75. Geburtstag von Jon Rose
Jon Rose – violin/ tenor violin
Conny Bauer – trombone
Frank Gratkowski – reeds
Meinrad Kneer – bass
Steve Heather – drums / percussion
Die Polyphonie hat eine reiche und facettenreiche Tradition… Palestrina, der Gesang der Baka-Pygmäen, New Orleans Jazz, balinesisches Gamelan… dazu kommen noch die herausragenden Fähigkeiten von Bach oder Schönberg.
Diese Konstellation internationaler Spitzenimprovisatoren vereint Holzbläser, Blechbläser, Streicher und Schlagzeug zu dem, was Jon Rose als „rogue counterpoint” bezeichnet – parallele Linien melodischer Kreativität und unabhängiger Klangfarben, die sich (oder auch nicht) der harmonischen Logik oder der anerkannten Praxis des Kontrapunkts unterwerfen.
Der Jazzkeller69 heißt Jon Rose (ehemaliger Bewohner Berlins) aus den Wüsten Zentralaustraliens wieder in unserer Stadt willkommen (die nach wie vor sein Lieblingsort in Europa ist).
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz





