Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Dienstag   31. Januar '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Gratkowski Köln Quartett

Gratkowski Köln QuartettFrank Gratkowski – reeds
Philip Zoubek – piano
Robert Landfermann – bass
Dominik Mahnig – drums

Frank Gratkowski hat sich drei der innovativsten Musiker der jüngeren Generation aus Köln in diese Band geholt.
Vier Musiker, die zu festen Größen in der Jazz- und Improvisationsszene gehören. Dass Quartett spielte sein Debut in 2016.
Nach diversen Konzerten haben sie im Frühjahr 2020 endlich eine Live-CD im Kölner Loft eingespielt, die auf Impakt unter dem Titel „Torbid Daylight“ veröffentlicht wurde.
Die Band zeichnet sich durch ungestüme Freude und eine wunderbare Leichtigkeit beim Spiel aus und wird erstmalig in Berlin zu hören sein.
gratkowski.com

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Sonntag   5. Februar '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Ludwig Hornung Trio

LLudwig Hornung Trioudwig Hornung – piano
Matthias Pichler – bass
Bernd Oezsevim- drums

Vielleicht unterscheiden sich amerikanische und europäische Jazz-Pianisten am auffallendsten dadurch, dass jene aus der „alten Welt“ größtenteils mit Klassik aufwachsen, ehe sie sich der improvisierten Musik zuwenden.
Es ist natürlich kein Zufall, dass sich Einflüsse von (Spät-)Romantik bis zur klassischen Moderne nun auch – markanter denn je im Spiel von Ludwig Hornung ausmachen lassen.
Sie verleihen seinen Kompositionen und dynamischen Improvisationen einen entschieden eigenen Charakter. Zudem offenbaren sie eine geradezu frappierende Entwicklung des Musikers und seiner Band, deren Debüt Spieler 2017 bei Double Moon Records erschienen ist.

Der eindrucksvolle Reichtum an Klangfarben, der allein schon durch nuancierten Anschlag auf dem Flügel möglich wird, ist essentiell für alle Stücke auf Strukturen.
Ebenso wie der Verzicht auf traditionelle Formen, etwa dem typischen Ablauf ‚Thema-Solo-Thema‚.
„Es war mir wichtig, starre Parameter zu vermeiden“, konstatiert Ludwig Hornung, „und schon während des Komponierens hat mich die subtile Tonbildung der Klassik sehr inspiriert.“
Nicht zuletzt begeistert er sich für die „damals revolutionäre Art, wie Skrjabin oder Messiaen mit Akkorden und Harmonien umgegangen sind„.
Bei der Beschäftigung mit Musik des frühen 20. Jahrhunderts stieß Hornung auf einen russischen Komponisten, dessen Werke ihn direkt und nachhaltig beeinfluss(t)en: Nikolai Roslavets.
„Seine Stücke bewegen sich am Rand der Atonalität, ich empfinde ihn wie einen Link zwischen Skrjabin und Schönberg. An Roslavets fasziniert mich, wie er die typisch russische Kraft, Düsternis und emotionale Schwere mit versöhnlichen Stimmungen und feinen Ziselierungen des französischen Impressionismus vereint.“

Das Album-Titelstück Strukturen weckt Assoziationen zu weiteren Klassikern, seine glitzernden Arpeggien lassen etwa an Chopin und Liszt denken. Andererseits macht Hornungs packende Improvisation deutlich, dass er vor allem ein leidenschaftlicher Jazzer ist.
Als solcher verehrt er besonders Paul Bley, den 2016 verstorbenen „leisen Genius des Free Jazz“ (Melody Maker). Darüber hinaus pflegt Hornung seit seiner Jugend ein Faible für – Achtung, scharfer Schnitt – Hiphop.
„Ich finde besonders diese ‚wackeligen‘ Beats interessant, die ich als erstes bei J Dilla gehört habe, mit denen aber auch beispielsweise Flying Lotus oft arbeitet“, erläutert Hornung. „Also wenn die Snare etwas zu spät oder die Kickdrum einen Hauch zu früh einsetzt. Dadurch erscheinen selbst simple Rhythmen irgendwie ungewohnt, sie bekommen etwas Schleppendes oder Asymmetrisches.“

Die Balance, man könnte auch sagen der nahtlose Wechsel zwischen notierten und improvisierten Passagen sowie das Potential für energiegeladene, soghafte Steigerungen gehört ebenfalls zu den prägnanten Gestaltungsmitteln des agilen, 2016 gegründeten Trios.
Lediglich im Titelstück hat Hornung auch den Groove klar notiert, darüber hinaus lässt er Bernd Oezsevim weitgehend freie Hand, wie der intuitive Drummer mit eigenständigen, teils komplexen Einsätzen die Stücke ausgestaltet.
Hornungs Kooperation mit dem wendigen Bassisten Phil Donkin reicht zurück bis ins Jahr 2011.
„Ich schätze beide sehr für ihre Energie und Fähigkeit, auch mal zurückhaltend zu begleiten“, stellt der Bandleader fest. „Phil kann hervorragend Ideen weiterdenken und Grundpfeiler bilden; er ist rhythmisch extrem versiert und ein starker Impulsgeber. Außerdem funktionieren er und Bernd perfekt zusammen – selbst wenn mal längere Pausen entstehen, weil alle Beteiligen immer wieder auch bei anderen Engagements gefragt sind.“
~ Norbert Krampf (FAZ) über die im Herbst 2022 veröffentlichte CD des Hornung Trios
ludwighornung.de

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Sonntag   5. Februar '23   -   Konzerthinweis  -  19:30 Uhr:
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Willi Kellers: The Circle

The CircleThomas Borgmann – reeds, flute
Johannes Schleiermacher – reeds, flute

Vinicius Ciccone Cajado – bass
Willi Kellers – drums

Willi Kellers bringt dieses  Quartett erstmalig in dieser Besetzung an den Start, zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Thomas Borgmann, mit dem er u.a. im Trio Keys & Screws und dem Ruf der Heimat zusammenarbeitet.

Diesmal mit dem jungen, in Wien lebenden, brasilianischen Bassisten Vinicius Ciconne Cajado dessen Solo Debut CD „Monu“ im letzten Jahr von “The New York City Jazz Record” als “Best of the year 2021” nominiert wurde. Bemerkenswert auch sein Duo mit Joëlle Léandre.

Dazu als zweiter Bläser Johannes Schleiermacher am Tenor. Ein wunderbar kreativer Musiker, seit langen Jahren mit Gunter Hampel unterwegs und derzeit aktiv im  Andromeda Mega Express, bei Shake Stew und eng mit Max Andrzejewski in der Hütte und beim Training zu erleben.

Saxophone treffen Drums treffen Bass – und das mit aller Wucht.
In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Schleiermacher,Willi Kellers und Vinicius Cajado eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.

„In Deutschland gehört Johannes Schleiermacher zu den stärksten Stimmen auf dem Tenorsaxofon. Der hat von der Big Band über langjährige Tourneen mit dem Improvisations-Titan Gunter Hampel, ausgiebige Reisen durch Afrika und sogar einen Auftritt mit Tony Allen in seiner Biografie so ziemlich alle Facetten der Jazzgeschichte verinnerlicht.“
~ Andrian Kreye @ Süddeutsche Zeitung

„Telling a story in a song without words has been the natural domain of the saxophone, especially in the hands of an expert such as Borgmann.
To succeed he would need a sound to die for and an ability to instil in a song, some kind of authentic sentiment drawn from the possibility of the absent words.
The saxophonist is blessed with a combination of prodigious wind-playing attributes – dare one say brooding, Germanic – approach to phrasing, quite astonishingly outstanding intonation and a sound which is open and honest, even and focussed on all registers.“
~ Raul da Gama @ jazzdagama.com

„aber der schlecht gelaunte kellers (er lächelt von minute 2 an) federt das ding durch den raum, ein merkwürdig idiosynkratischer swing, trotzdem natürlich hinreichend informiert. ich kenne wenig bessere (deutsche) drummer. der ganze abend macht sehr viel spaß. „
~ Jan Künemund im Rolling-Stone-Forum

thomasborgmann.de
www.willikellers.de
www.viniciuscajado.com

 

 




Sonntag   12. Februar '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Reinventing Kabul

Rameen SaqizadaRameen Saqizada – rubab
Fridoon Miazada – tabla
Silke Lange – accordeon
Anna Viechtl – harp
Johannes Schleiermacher – tenor sax, flute
Oliver Potratz – bass

In dem Projekt „Reinventing Kabul“ verbinden sich Musizierende aus Kabul und Berlin miteinander und bringen ihre gelebten Musikkulturen zusammen.
Zeitgenössische Ansätze aus Berlin treffen auf traditionell verwurzelte Musik aus Kabul. Kabul war seit Jahrhunderten ein kultureller Schmelztiegel an der Seidenstraße.
In der Musik trafen hier unter anderem persische Lyrik und Musikkultur, Sufismus, lokale zentralasiatische Einflüsse und klassische indische Musik in einzigartiger Weise aufeinander.
In den 60er und 70er Jahren war Afghanistan ein wichtiges touristisches Ziel des Westens und auch das hat für kulturellen Austausch gesorgt, so dass in afghanischen Ensembles nach und nach westliche Instrumente zu finden waren.
Seit der Einnahme von Kabul im August 2021 und der erneuten Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban ist Musik dort wieder gebannt und das musikalische Leben im Prinzip vollständig erloschen.
Fast 280 Musikerinnen bzw. Musker wurden durch internationale Hilfe nach Europa evakuiert.
Viele leben nun in Portugal und Deutschland. Die afghanischen Musiker pflegen ihr kulturelles Erbe im Exil.
Afghanistan Music Research Centre

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Donnerstag   16. Februar '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

DIRECTION Christof Griese
REEDS
Felix Broman – alto, sopran / Elli Sooß – alto / Iara Sosalla Serodio, Aaron Klenke – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BRASS
Donat Kubrinski, Elina Dalewski, Ruben Gianotti, Arne Schüler – trumpet
Sören Fischer, Carlotta Armbruster, Jan Uwe Zabel, – trombone
RHYTHM
Linda Hunger – guitar / Leander Neidig – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

» Eintritt 5 €, nur Abendkasse

 

 

 




Sonntag   19. Februar '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Ernte

die ernteBenjamin Weidekamp – alto sax, clarinet
Uli Kempendorff – tenor sax, clarinet
Kaspar von Grünigen – bass
David Meier – drums
feat. Evi Filippou – vibraphone

Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen.
Vier Jazzmusiker widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder und Kampflieder gegen den Faschismus.
Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird – nicht zuletzt in der Agrar- und Nahrungsmittelpolitik.
Deshalb spielt Ernte getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest.
Ohne Liedtexte, dafür mit großer Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.
Ernte
Video

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




Montag   20. Februar '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

Opener:
Chino –  piano
Antonio Borghini – basss
Willi Kellers – drums

 

 

Backline: Schiedemayer Flügel; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65

» Ende ca. 23:00 Uhr
» Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 




Sonntag   26. Februar '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Stefan Schultze Large Ensemble

Schultze_Large EnsembleLeonhard Huhn – alto, clarinet / Peter Ehwald – tenor, soprano, clarinet / Magnus Schriefl – trumpet/  / Till Künkler – trombone / Almut Kühne – vocals / Peter Meyer – guitar / Igor Spallati – bass / Roland Neffe – vibraphone, percussion / Els Vanderweyer – vibraphone, percussion /Moritz Baumgärtner – drums / Stefan Schultze – fender rhodes, composition

Schon anhand der Besetzung seines Tentetts mit gleich zwei Vibraphonen respektive Marimbas lässt sich erahnen, dass der Pianist und Komponist Stefan Schultze sehr klangorientiert denkt.
Seinen Gestaltungswillen zeigt er aber auch als Pianist, etwa auf seinem herausragenden Solo-Album System Tribe. Durch erweiterte Spieltechniken, Manipulationen im Inneren des Flügels etc. und einer stilistischen Offenheit, die von Minimalismus über Pop und Noise-Rock bis zur Neuen Musik reicht, entwirft Schultze ausgeklügelte Klangwelten, die ganz selbstverständlich zwischen melodischen und abstrakten Momenten oszillieren.

Seine Großformation ist auch eine Art Gipfeltreffen der Berliner um-die-40-Szene, mit den zuweilen mikrotonalen Saxophon-Eskapaden Leonhard Huhns, atmosphärisch-schillernden Gitarrenphantasien Peter Meyers (Melt Trio) und markanten Trompeteneinlagen Magnus Schriefls.
Musik von heute, die um ihre Ahnen weiß und schon viel Medien-Lob erhalten hat. Das Magazin Concerto freute sich an „abrupten Wendungen und anarchischem Witz“, Jazz Thing lobte: „Die enorme Vielschichtigkeit seiner Partituren und die Virtuosität im Umgang mit dem Klangkörper Bigband machen Ted The Bellhop zu einer kleinen Sensation.“
stefan-schultze-large-ensemble

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

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Sonntag   5. März '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Class Work

James Banner »class work« by Lukas DillerMarietheres Schneider – voice, electronics
Rylan Gleave – voice
Angelika Niescier – alto sax
Megan Jowett – viola
Nick Dunston – bass, sampler, radio
James Banner – bass, electronics, samples

Im Rahmen des diesjährigen Open Calls begibt sich Kontrabassist und Komponist James Banner mit seiner Uraufführung »class-work« auf die Suche nach der Bedeutung und Relevanz gesellschaftlicher Schichten.
Das Mehrgenerationen-Ensemble, das er eigens dafür zusammenstellt, widmet sich den persönlichen Erfahrungen seiner Mitglieder im Kontext ihres musikalischen Schaffens.

Class Work” ist auch nicht rein musikalisch, wir sehen auch Theater. Vortragsweisen einzelner, ob im Gesang oder Instrument, die alsbald zustimmend unterstützt werden.
Es wird sich gegenseitig ins Wort gefallen und dann sprechen doch alle gemeinsam. Mono- und Dialog werden immer wieder zum Chor einer geteilten Lebenssituation.
Am Ende folgt noch ein erfrischend pointierter Kommentar zur Rolle des Jazz’ in dem ganzen Potpourri. Alle Beteiligten verfallend säuselnd in eine Art avantgardistischem Jazz-Bossa, ein Subgenre, das, vereinnahmt durch zahllose Easy Listening-Sampler und -Playlists, als Chiffre fürs Ungefährliche, Angepasste herhalten kann.
Der Soundtrack der letzten 60 Jahre quasi, in denen „westliche“ Revolutionen entweder sexuell oder friedlich bestritten wurden.
Sloterdijks Satz „Alle Wege von 68 führen letzten Endes in den Supermarkt” stimmt. Nur für mache öfter und ergiebiger als für andere.
~ Tim Mettke, Leipziger Jazztage 2022

www.jazzclub-leipzig.de
marietheresschneider.com
www.rylangleave.com

 

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Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 

 




Sonntag   12. März '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Nathan Ott Quartett

CNathan Ott Quartetthristof Lauer – sopran+tenor sax
Sebastian Gille – sopran+tenor sax
Jonas Westergaard – bass
Nathan Ott – drums

Im Verlauf einer sechsjährigen intensiven Zusammenarbeit demonstrierte das Nathan Ott Quartett auf zwei Tonträgern und vier Konzerttourneen eindrucksvoll, wie fruchtbar eine solch generations-überschreitend interkontinentale Jazz-Begegnung sein kann.
Zentrum der Aufmerksamkeit war dabei immer wieder die Tatsache, dass der Miles Davis-Veteran Dave Liebman gemeinsam mit drei europäischen Jazzmusikern aus zwei jüngeren Generationen ein derartig offenes Format für improvisatorischen Dialog auf Augenhöhe entwickelte.
Als Liebman dann Ende 2019 aus gesundheitlichen Gründen eine Konzerttournee absagen musste und sich seitdem vom Tourleben zurückgezogen hat, kam mit Christof Lauer eine der prägendsten Stimmen des europäischen Jazz hinzu und verwandelte den Klang und das Innenleben des Ensembles.
Zusammen mit dem eindringlichen Ton des frisch gebackenen SWR-Jazzpreisträgers Sebastian Gille verschmilzt Lauers Spiel zu einer unverwechselbaren Textur und wird durch die elegante Elastizität des dänischen Bassisten Jonas Westergaard, einer der gefragtesten Tieftöner des Landes vervollständigt.

Die Neubesetzung knüpft an die Kontinuität des Formats in der Begegnung verschiedener Musikergenerationen an und schöpft als improvisierendes Ensemble höchster Agilität aus einem orchestralen Klangspektrum surrealistischer Transparenz und poetischer Eleganz, ohne jemals an Bodenhaftung zu verlieren – ein hochintensives Live-Erlebnis!
nathanott.com

 

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Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 

 




Montag   13. März '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Felizibilidad

Julian Bidner – tuba / Per-Moritz Buschmann – bass / Nils Feldmann – tenor sax / Leonie Freudenberger – bariton sax / Johann Giesecke -trombone/ Tobias Heise – drums / Micha Hornauer – trumpet/ Charlotte Joerges – alto sax / Leander Neidig – piano / Tito López-Moser – trombone / Yannic Rösch-Pasitka – bass trombone, saxes / Arne Schüler – trumpet

 

 




Donnerstag   16. März '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

DIRECTION Christof Griese
REEDS
Felix Broman – alto, sopran / Elli Sooß – alto / Iara Sosalla Serodio, Aaron Klenke – tenor / Yannic Rösch – bariton, bass clarinet
BRASS
Donat Kubrinski, Elina Dalewski, Ruben Gianotti, Arne Schüler – trumpet
Sören Fischer, Carlotta Armbruster, Jan Uwe Zabel, – trombone
RHYTHM
Linda Hunger – guitar / Leander Neidig – piano / Roland Jurisch – bass / Tobias Heise – drums

Der auf den ersten Blick etwas merkwürdige Name JayJayBeCe steht für „Jugend Jazz Band Charlottenburg“.
jayjaybece1987 wurde das Berlin Jazz Composers Orchestra von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg (Mittlerweile heißt sie Musikschule City West.) gegründet.
Das Konzept der Bigband sieht vor, dass junge Musikerinnen und Musiker ausschließlich Kompositionen von Berliner Komponistinnen bzw. Komponisten spielen. Das ist ziemlich einzigartig.
Alsbald folgten Einladungen zu Festivals und Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Mexiko und vielen anderen Städten.
Bei „Jugend jazzt“ 2010 gewann JayJayBeCe als einzige Big Band gleich doppelt: den Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker (heute Deutsche Jazzunion) für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Beim „Meer Jazz Festival“ in Hoofddorp Harlemermeer (Niederlande) wurde JayJayBeCe drei Jahre hintereinander ausgezeichnet, in Stuttgart erhielt die Band 2014 den Förderpreis des Landes Baden-Württemberg

. „Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“ (Der Tagesspiegel)

saxart.de

» Eintritt 5 €, nur Abendkasse

 

 

 




Sonntag   19. März '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Oaùt (Once upon a time)

Oaùt (Once upon a time)Simon Sieger – piano
Joel Grip – bass
Michael Griener – drums

Mit einem Sound, der an die akustischen Klaviertrios der 50er und 60er Jahre erinnert, will Oùat die Idee eines Jazz-Standard-Song-Formats von heute erkunden.
Im Berliner Au Topsi Pohl haben sie sich regelmäßig mit der Musik von Ellington, Hasaan Ibn Ali, Elmo Hope, Per Henrik Wallin und Sun Ra auseinandergesetzt und dabei ihren eigenen Sound und ihre Ideen entwickelt.
Ihr Debütalbum Elastic Bricks (LP | Umlaut | 2022) ist ausschließlich ihrem eigenen Material gewidmet, das an einen erträumten Urlaub von Hindemith in Alger erinnern könnte; Klänge und Tempi in einer seltsamen Mischung aus erkennbarer Unordnung und unerkennbarer Ordnung.
Für ihre jüngste Veröffentlichung, The Strange Adventures of Jesper Klint (2LP |Umlaut | 2023), greifen Oùat auf die Triomusik des schwedischen Pianisten Per Henrik Wallin zurück, um ein ausuferndes und wunderschönes Abenteuer von Grenzen und Infragestellungen zu erleben.

Oùat preisen weiterhin den Klang und die Dynamik einer kollektiven, fokussierten Kreativität, die aus einer Idee, einem gemeinsamen Ort und einer gemeinsamen Zeit so viel wie möglich herausholt.
Oùat (Once upon a time) kann als Geschichtenerzählen gehört werden, eine schwatzhafte Trilogie, die sofort die klanglichen Bedeutungen von was, wo und wann findet. Wie das möglich ist, ist eine andere Frage.

Hören Sie einfach zu – es ist ein guter Anfang und ein gutes Ende! – Auf Oùat und seine Mitglieder, die in den kreativen Musikszenen Europas, von Marseille bis Dala-Floda über Berlin, eine wichtige Rolle spielen.
Ihre individuelle Arbeit ist in Gruppen wie Monks Casino, [ahmed] und The Art Ensemble of Chicago zu hören.

 

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 

 




Montag   20. März '23    Einlass: 19:30    Beginn: 20:00  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club   [Lehderstrasse 74-79, 13086  Berlin-Weissensee]


Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

Opener:
n.n.
n.n.
Willi Kellers – drums

 

 

Backline: Schiedemayer Flügel; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65

» Ende ca. 23:00 Uhr
» Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 




Sonntag   26. März '23    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Gong Mountain Galaxy

David Moss & Tilo WeberDavid Moss – voice, effects
Tilo Weber – drums, percussion

Tilo Weber komponiert und trommelt und erhielt 2022 den Deutschen Jazzpreis für das Arrangement des Jahres. 2017 gründete er mit David Friedman das Independent Label MALLETMUSE RECORDS.
Die Alben “Four Fauns” und “Faun Renaissance” des “Tilo Weber Quartet” erschienen dort ebenso wie die Alben des David Friedman Generations Trio/Quartet “Thursday”, “Flight” und “A Christmas Gathering”.

Das musikalische Leben von David Moss haben Trommeln und Singen geprägt.
Erst das Schlagzeug seines Vaters, dann Bertoia-Klangskulpturen und Duette mit dem Tänzer Steve Paxton, später Gesang mit den Berliner Philharmonikern, im Lincoln Center, der Carnegie Hall und den Salzburger Festspielen. 2018 erhielt er den Deutschen Musikautorenpreis für experimentellen Gesang und trat unter anderem in Olga Neuwirths Oper Lost Highway und Frank Zappas Yellow Shark auf der Biennale von Venedig auf.
2019 wird er als Baritonsolist in Xenakis’ ÄIS in der Elbphilharmonie Hamburg uraufgeführt. Als Gesangssolist in Heiner Goebbels’ Orchesterwerk Surrogate Cities war er bei mehr als 50 Aufführungen in aller Welt zu hören.
Er arbeitet mit dem Klangkünstler Boris Hegenbart zusammen. Moss erhielt das Guggenheim– und das DAAD Artist-in-Berlin Stipendium und leitet das Institute for Living Voice.
Er hat Werke von Johann und Richard Strauss, Bach, Coltrane und Gershwin sowie von Luciano Berio, Carla Bley, Uri Caine und Helmut Oehring aufgeführt.
Derzeit singt er mit dem Groove-Trio Denseland und tritt mit dem Soloprogramm Vox Paradiso auf.
David Moss lebt seit 1991 in Berlin.

David Moss & Tilo Weber – live @ Scoringstage Babelsberg:

Kartenvorverkauf über Eventbrite (10 €, ermäßigt 7 € +VVK), Tageskasse 15 €, ermäßigt 9 €

Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektförderung „Jazz“

 

 




 

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Herbst der Bauwerke

Eine Ausstellung
mit Fotografien von
Charlen Christoph
&
Klavierkompositionen
von Florian Finis

vom
21.01. - 22.02.2023


Weitere Infos:Herbst der Bauwerke

gefördert durch: