Sonntag 5. April '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Jon Rose & guests


Jon RoseJon Rose – violin
Olaf Rupp – guitar
Richard Scott – modular synthesizer
Meinrad Kneer – bass
Steve Heather – drums

Der australische Komponist, Violinist und Performancekünstler Jon Rose hat 2004 den Karl-Sczuka-Preis für sein Hörstück „Skeleton in the Museum“ erhalten. Rose verarbeitet darin historische Tondokumente des Grainger-Museum in Melbourne.

In Australien wurde er zur Zentralfigur, was die Weiterentwicklung der „freien Improvisation“ betrifft; Seit 1976 trat er landauf, landab in nahezu jeder Kunstgalerie, jedem Jazz- und Rockclub auf – entweder als Solist oder mit einer international zusammengesetzten Gruppe improvisierender Musiker namens ´The Relative Band´.
1986 zog er nach Berlin, um dort sein (seit etwa 25 Jahren) laufendes Projekt zu verwirklichen: Die „Relative Violine“. Es handelt sich dabei um die Entwicklung einer „Totalen Kunstform“ auf der Basis dieses speziellen Instruments, das er immer wieder dekonstruierte und zu – teilweise sehr skurrilen – neuen Instrumenten zusammensetzte.
Dafür entwickelte er – neben zahlreichen Neuerungen im Instrumentenbau – neue Spielweisen, wobei er auch analoge und auch interaktive Elektronik einsetzt.

Jon Rose tritt als Solomusiker oder mit seiner Gruppe international jährlich in zahlreichen Konzerten und Festivals auf und hat mit vielen Exponenten der zeitgenössischen Musikszene wie Shelley Hirsch, Alvin Curran, Phil Minton, David Moss oder Lauren Newton zusammengearbeitet.
Für seine Performances nutzt neben seinen zahlreichen Live-Auftritten auch die Möglichkeiten des Radios und anderer Medien.
Seit 2002 lebt Rose wieder in Australien. Für den australischen Rundfunk ABC entwickelte er die Projekte „Australia Ad Lib“, das die alternative Musik in Australien dokumentiert, sowie – gemeinsam mit dem US-Geigerin Hollis Taylor„Great Fences of Australia“ – eine Art musikalischer Landkarte des Kontinents, entlang der großen Zäune, die das Land durchziehen.
2004 wurde Rose mit seinem Projekt „Temperament“ (für Violine und historische Tasteninstrumente) von den Berliner Festspielen und dem Fast Forward Festival in Wien eingeladen und unternahm Gastspielreisen durch vier europäische Länder.

jon-rose-the-rosenberg-museum-in-berlin

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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