Archiv 2015

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Freitag 28. August '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Jost-Keller-Kubach-Johnson

Keller und JostHermann Keller – piano
Ekkehard Jost – bariton sax
Kubi Kubach – bass
Zam Johnson – drums, percussion
Gast:
Ludolf Kuchenbuch – tenor sax

Die Vier haben sich vor einiger Zeit zu gemeinsamen Konzerten zusammengefunden hat, um sich in einer musikalischen Sprache zu artikulieren, die sie selbst als „Grenzgängermusik“ bezeichnen.
Dabei geht es ihnen um nicht mehr und nicht weniger als um die Überwindung der Grenzen zwischen zwei im allgemeinen streng gegeneinander abgeschotteten musikalischen Terrains: der akademischen und gewöhnlich mit „E“ apostrophierten Neuen Musik einerseits, und dem zeitgenössischen Jazz andererseits.

Die Mitwirkenden der „Connection“ erscheinen für derartige Grenzgänge bestens gerüstet.
Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen des musikalischen Universums, sind jedoch jederzeit bereit und in der Lage, die eingefahrenen Gleise des in „Szenen“ sortierten Musiklebens zu verlassen.
Der in Zeitz geborene und in Berlin lebender Pianist und Komponist Hermann Keller, wird gewöhnlich dem „klassischen“ Lager zugerechnet, ist aber zugleich seit langem auf der Jazzszene präsent.
Den aus Breslau, Hamburg und Berlin stammenden Baritonsaxophonisten, Komponisten und Musikwissenschaftler Ekkehard Jost zählt man im allgemeinen zur Fraktion der „Jazzer“, was ihn jedoch nicht daran hindert, seinen musiksprachlichen Aktionsradius von Fall zu Fall weit über die Grenzen des Jazz hinaus auszudehnen.
Kontrabassist „Kubi“ Kubach, aufgewachsen am Prenzlauer Berg und am Anfang seiner Laufbahn vor allem dem Jazzrock zugeneigt, wurde später u. a. im Trio des Pianisten Uli Lenz international bekannt, arbeitet jedoch ebenso in verschiedenen ‚ethnisch‘ orientierten Gruppen.
Zam Johnson, aus Los Angeles stammender und in Berlin lebender Multi-Perkussion ist schwerpunktmäßig zwar auf den Jazz zentriert, zugleich jedoch ist er als Maler, Komponist avantgardistischer Filmmusiken und  Schöpfer bizarrer Plastiken aktiv.
Das Quartett spielt eine Musik jenseits stilistischer Schubladen, offen nach allen Seiten des musikalischen Universums – eigene Kompositionen, folkloristische Materialien und freie Improvisationen auf der Basis minimaler Absprachen.
Das wichtigste jedoch bei alledem: das Quartett spricht in einer eigenen und unverwechselbaren musikalischen Sprache.
Zu den wesentlichsten Gestaltungsprinzipien dieses Kollektivs von Individualisten gehört improvisatorische Spontaneität, ein waches und genaues Aufeinander-Reagieren, ein gehöriges Quantum an rhythmischer Energie und das Streben nach klanglicher Vielfalt und Originalität.
~ Ekkehard Jost, 26.6.2015

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Sonntag 23. August '15    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Håvard Wiik Trio

Håvard Wiik TrioHåvard Wiik – piano
Ole Morten Vågan – bass
Håkon Mjåset Johansen – drums

Auf den ersten Blick erscheint dieses Klaviertrio als typisch intimes Jazzsetting.
Unter der Führung von Wiik beweist das Rhythmusteam, dass es einerseits den sparsamen Ausdruck beherrscht und keine Angst vor der Stille hat, dann aber auch wiederum kräftig zupacken kann und musikalisch aufzurütteln versteht, als gelte es der nordeuropäischen Innenschau ein Ende zu bereiten.
Das Passagen-Werk Walter Benjamins, dient dabei als loser Leitfaden und Inspiration.
Modernistisch, zwischen Form und Freiheit kunstvoll pendelnd, wechseln einander hypnotische Ambiencen und unbegleitete solistische Exkursionen mit überhitzten Momenten ab.
www.allaboutjazz.com

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Freitag 14. August '15    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Jazz Dogs

JazzdogsNiko Zeidler – tenor sax
Kenneth Berkel – piano
Arne Imig- Bass
Joshua Reinfeld – drums

Die jungen Leute sind mit Bepop und Funk bestens vertraut. Sie kennen sich aus diversen musikalischen Projekten, u. a. der Bigband Jay Jay Be Ce.
Unter allen Teilnehmern des Berliner Jazztreff 2014 wurden der Bassist Sidney Werner, der Saxophonist Niko Zeidler der Trompeter Arvid Maier und der Schlagzeuger Joshua Reinfeld ausgewählt, unter Anleitung zweier Dozenten innerhalb eines Tages ein Programm ein zu studieren.
Als „The Unknown Quartet“ begeisterten sie dann das Publikum. Diese Combo gewann bei der Bundesbegebung „Jugend jazzt“ in Juni den Škoda Jazzpreises.
Niko Zeidler spielt in mindestens vier verschiedenen Bands, aber es ist nicht einfach diese während der Ferien zusammen zu halten. 
Die Jazzdogs können die Zuhörer auch veränderter Besetzung mitreißen, denn der Spaß beim Musizieren steht im Mittelpunkt.
taz.de

Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Sonntag 9. August '15    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Self-Portrait: Maria Baptist

Maria BaptistMaria Baptist – piano

„Sie ist eine fulminante Jazzpianistin. Ihre fest gebündelte Energie, ihr gewaltiger Einfallsreichtum, ihr überragendes spielerisches Können und ihre weite Kenntnis der zahllosen Stilrichtungen des Modern Jazz haben der Donaueschinger Hör-Baar einen zweiten musikalischen Glanzpunkt beschert.

„Self-Portrait“ ist der Titel ihrer im vergangenem Jahr erschienenen, in New York eingespielten CD.
Maria Baptist hat in diesem musikalischen Selbstporträt in zwölf Titeln Dinge kompositorisch umgesetzt, die ihr wichtig sind: persönliche Begegnungen, das Leben als Frau, die Atmosphäre in Großstädten, Naturstimmungen und Reiseeindrücke…“
~ Gunter Faigle, Südkurier

www.mariabaptist.com

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Samstag 1. August '15  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle


Die Hochstapler

die hochstaplerPierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Vier junge Musiker, zwei Franzosen, ein Deutscher und ein Italiener, die zwischen Paris und Berlin pendeln.
Ihr Name steht für ihren Umgang mit der Tradition: Komplexlose Ironie.
Vor allem Anthony Braxton und Ornette Coleman machen sie zum Ausgangspunkt für ihren eigenen, spannenden und humorvollen Diskurs, der die Vorgänger ehrt, indem er sie überwindet.
Sie sind emblematisch für eine junge Generation, die mit Grenzen nicht mehr viel am Hut hat, seien sie nun geografisch oder musikalisch.
die-hochstapler

 

 

stop thinkingStop Thinking

Wanja Slavin – saxes
Otis Sandsjö – saxes
Markus Pesonen – guitar
Marc Lohr – drums

Unter dem Motto „Stop Thinking – Listen to the music“ spielt dieses in Berlin ansässige Quartett eine originelle neue Musik mit dem Fokus auf kollektive Improvisation, freien Kontrapunkt mit entsprechenden harmonischen Turbulenzen und intuitiven polyrhythmischen Fluss.

Oder?  Hören Sie auf zu denken und hören Sie eine Mischung aus Modern Jazz, Experimental, Elektro und Improvisation.

Alle Mitglieder der Band sind äußerst versierte Instrumentalisten mit einer persönlichen Note und kreativem Kopf dahinter. Oder? Stop Thinking!
markuspesonen.com/stopthinking

 

 

ruf der heimat: foto by dietmar listeRuf der Heimat

“Luten” Petrowsky – reeds
Thomas Borgmann- reeds
Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums

thomasborgmann.de/heimat

Eine Legende lebt seit über 20 Jahren:
Es ist hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner Quartett spielt, nein: zelebriert.
Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat.
Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.”

~ Felix Klopotek

“Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem.
Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.”
~ Josef Engels in “die Welt”: Ruf der Heimat, Jazzfest Berlin 2013

 

 



 

 

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