jazzkeller 69 e.V.

Samstag 28. August 2010


Tristan Honsingers gestohlenes Cello

Reges Interesse am Fun-Raising-Konzert

Über 100 interessierte Zuhörer, Jazzfreunde und Musiker, kamen am Freitag, den 27. August in den Aufsturz-Klub und spendeten insgesamt 955 €.

Das Geld erhielt Tristan Honsinger für ein neues Cello, sein Instrument war ihm gestohlen worden.

Beim Konzert standen 15 Musiker in verschiedenen Besetzungen  auf der Bühne:

1. Set: Alexander von Schlippenbach – piano / Tristan Honsinger – cello / Axel Dörner – trumpet / Sven-Ake Johansson – drums

2. Set: Anthel Caddy – cello / Claire Cooper – guzheng / Clayton Thomas – bass

3. Set: Antonio Bourghini – bass / Harri Sjöström – saxophon / Steve Heather – drums / Jan Roder – bass

4. Set: Tristan Honsinger – cello / Olaf Rupp – acc guitar / Jan Roder – bass / Sven-Ake Johansson

Pause

5. Set: Tristan Honsinger – cello / Antonio Bourghini – bass / Axel Dörner – trumpet / Tobias Delius – saxophon

6. Set: Achim Kaufmann – piano / Harri Sjöström – saxophon / Steve Heather – drums / Clayton Thomas – bass / Jeff Herdeson – saxophon

7. Set: Tobias Delius – saxophon / Steve Heather – drums / Jan Roder – bass / Axel Dörner – trumpet

 

 

Donnerstag 12. August 2010


Beisetzung von Manfred „Catcher“ Schulze

Die Beisetzung findet am Sonnabend, den 21. August um 11:30 Uhr im FriedWald Fürstenwalde ( www.friedwald.de ) statt.

Da es eine Naturbestattung ist, können keine Blumen oder Gebinde abgelegt werden!
Zur Beisetzung kann, muss aber nicht,  jeder, mit Worten oder Musik oder anders seine Gedanken und Gefühle ausdrücken. 
Im Anschluss findet in der Gaststätte „Zum Hangelwirt“ am Bahnhof Hangelsberg eine kleine Trauerfeier statt.

Eine Bestattung ist nicht nur ein trauriges, sondern auch ein teures Ereignis. Sicherlich hat sich Manfreds Tochter Antje darauf vorbereitet, aber letztendlich möchte jeder für seine Hinterbliebenen das Beste und verausgabt mehr als das Budget eigentlich zulässt.
Deshalb spende wer kann für den teuren Genossen! Der Jazzkeller 69 e.V ist gemeinnützig und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. (http://www.jazzkeller69.de/wp/impressum).
Wer anonym bleiben möchte, gebe die Spende bitte bar an Uli Weber.

Bei der Spendensammlung für die Beisetzung von Catcher, bei dem letzten Konzert von Jazz an der Lohmühle, sind ingesamt € 271.50 zusammen gekommen.

Anreise mit dem Auto:
GPS-Navigationspunkt: Bahnhofstraße 7, 15537 Hangelsberg
Anreise mit dem Regionalexpress:
RE1 Richtung Frankfurt/Oder – ab  9:92 Potsdam Hbf / 10:12 Zoo / 10:18 Berlin Hbf / 10.21 Friedrichstraße / 10:25 Alexanderplatz / 10:29 Ostbf (Einzelfahrausweis, Regeltarif 3,80 EUR / Tageskarte, Regeltarif 7,60 EUR )
11:00 an Bf. Hangelsberg, 2 km Fußweg zum Friedwald!
Autofahrer bitte Abholdienst selbstständig absprechen.

 

 

Montag 26. Juli 2010


Manfred „Catcher“ Schulze    1934 – 2010     R.I.P.

Der Jazzmusiker und Komponist Manfred Schulze alias „Catcher“ ist tot. 
Der  75-Jährige erlag am Sonntag (25. Juli 2010) einer langen schweren Krankheit.
Schulze prägte wie kein anderer die Jazzszene in der DDR.
Vom Jazz kommend strebte er bereits Ende der 60er Jahre eine Synthese von zeitgenössischer klassischer Musik und zeitgenössischem Jazz an.
Er komponierte Jazzmusik mit europäischer Intension, weg von der Nachahmung des amerikanischen Jazz.
Die fehlende Reisefreiheit verhinderte seine internationale Anerkennung.

Nach dem Studium (Harmonielehre, Klavier, Klarinette) und Tätigkeiten in verschiedenen Orchestern leitete Schulze in den 1960er Jahren gemeinsam mit dem Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky das Manfred-Ludwig-Sextett.
In den folgenden Jahren spielte er in der Gerhard-Stein-Combo und in Bands von Klaus Lenz.
1969 gründete er das Manfred-Schulze-Bläserquintett, das in verschiedenen Bestzungen seine Kompositionen schöpferisch umsetzte.
Er leitete es bis zu seiner Erkrankung 1991.
Viele Jazz-Musiker der DDR gingen durch seine anspruchsvolle, kritische Schule.

Mehrere Platten mit Werken von Manfred Schulze sind bei FMP erschienen.

www.manfred-schulze.de

 

 

 

Montag 28. Juni 2010


Škoda Jazz Preis 2010 für JayJayBeCe

SMS an Jazzkeller 69, 27.6. –  15.08: Wir haben den Sonderpreis für die Interpretation zeitgenössischer Werke in Verbindung mit einem zweitätigen von Škoda gesponserten Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl gewonnen. Dieser Preis wurde spontan gestiftet, da die Jury Probleme hatte uns angemessen zu prämieren. LG Christof Griese

Bericht von Jugend jazzt für Jazzorchester mit dem Skoda Jazzpreis 2010

Einen vierten Skoda-Preis mit einem Workshop stiftete Sponsor Skoda dem Berlin Jazz Composers Orchestra „Jay Jay Be Ce“, das die Juroren mit modernen Eigenkompositionen bestach und mit diesem Konzept zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk errang.

Letztlich errang „The Yellow Tone Orchestra“ aus Rheinland-Pfalz den von Skoda ausgelobten Peter-Herbolzheimer-Preis.
Till Brönner wird die jungen Musiker in einem Workshop mit Abschlusskonzert coachen. Ebenfalls unter seine Fittiche nimmt Brönner die Bigband aus dem niedersächsischen Berenbostel, die die Jury mit dem Till-Brönner-Preis bedachte, während sich die „Swing Kids“ des Kant-Gymnasiums aus Hessen auf eine Betreuung durch den Sänger und Bigband-Leiter Tom Gaebel freuen dürfen.

Den ganzen Bericht gibts hier zum lesen!

 

 

Samstag 20. März 2010




Jazz an der Lohmühle VIII
Kultursommer im Treptower Norden

Mai – August 2010
jeweils 19 – 22 Uhr draußen & gratis

Wir sammeln Spenden für den Lehmhausbau in Otjiwarongo, Namibia (www.sodi.de)

Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal)
( S-Bhf. Treptower Park / U-Bhf. Görlitzer Bhf. / Bus 194, 171, 147, 265 )
Kulturbanausen e.V. in Zusammenarbeit mit Jazzkeller 69 e.V. und Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick

Jazz an der Lohmühle ist auch in diesem Sommer ein lohnenswertes Pilgerziel für musikinteressierte Berliner und ihre Gäste.
Draußen und gratis werden in der romantischen Umgebung des Wagendorfes Lohmühle am Landwehrkanal in Berlin-Treptow wieder international anerkannte Berliner Solisten und Ensembles Musik zwischen moderner Folklore und zeitgenössischem Jazz vorstellen.

Der Jazzkeller 69 e.V. als Veranstalter kann in diesem Jahr auf 41 Jahre Jazz in Treptow zurückblicken. Unterstützt werden die Konzerte vom Kulturamts des Bezirksamts Treptow-Köpenick und dem Kulturbanausen e.V.

[vimeo 11037831]

 

 

Dienstag 9. März 2010


Jazz oder nicht?

In Sigüenza erobert ein Konzertgänger polizeilich sein Recht.

Das Jazzfestival im kastilischen Sigüenza liegt schon einige Wochen zurück,  in Vergessenheit geraten ist es freilich nicht.
Im Gegenteil. Zur Erinnerung: Wegen eines mutmaßlichen Falles von Etikettenschwindel hatte ein Festival-Besucher die Guardia Civil gerufen, Spaniens paramilitärische Polizei, ansonsten eher auf Verkehr und Terrorabwehr spezialisiert.
Die Musik, die „Larry Ochs Sax & Drumming Core“ darboten, sei gar kein Jazz, argumentierte der Mann. Sondern „zeitgenössische Musik“, die ihm „psychologisch kontraindiziert“ sei.
Er wolle sein Geld zurück.
Ein Zivilgardist hörte ein paar Takte zu – und kam zu dem Schluss, dass Ochs‘ Musik tatsächlich kein Jazz sei, sondern zeitgenössischkreativ, ein Richter solle sich um den Fall kümmern.
weiterlesen …

 

 

« Vorherige Einträge     Nächste Einträge »

 

 uuuuu 

» news abonnieren

» anfahrt & orte

 

archiv

 

» mitglied werden

» jazz on 3 (BBC)

» manfred schulze

 

 

 


gefördert durch die
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten