jazzkeller 69 e.V.

Samstag 12. Mai 2018




Jazz am Kaisersteg
Kultursommer im Garten

16. + 30. Juni, 14.+ 28. Juli, 11. August 2018
jeweils 19 – 22 Uhr draußen & fast gratis

Umfundisi, Schultze/Ehwald/Schröder, JR3, Triebwerk Hornung, The Jerico Projekt, Frank Gratkowski Trio, Silke Eberhard Trio, Fake Noise, Melanoia, Das Kondensat, Generations-Trio, Plejaden Suite, Autochrom, SEES …

Open Air Bühne am Kaisersteg, Hasselwerderstr. 22 , Berlin-Oberschöneweide
( S Schöneweide; S8, S9,S45, S46, S47 Tram M17, 21, 27, 37, 63, 67 Bus M11, 160, 163, 166, 167, N65, N67 )
Jazzkeller 69 e.V. in Zusammenarbeit mit Schockverlag & freundlicher Unterstützung
der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur

 

Der Jazz ist im Keller?

Es schwingt immer auch eine Portion Stolz mit, wenn Jazzmusiker (und die Jazzmusikerinnen auch) von ihren Arbeitsbedingungen erzählen.
„Es war schlimmer als Bergbau, schlimmer als Untertage-Arbeit”, berichtete etwa der vor einem Jahr verstorbene Michael Naura, wie er als Jazzpianist ohne Sonnenlicht und in bedenklich verrauchten Kellern durch die Nächte spielte, bis er buchstäblich ins Sanatorium kam. Doch das ist lange her.

Heute gibt es Jazz auch an der frischen Luft – zum Beispiel auf der Open-Air-Bühne des Jazzkellers am Kaisersteg – auch wenn dahinter immer noch ganz klassisch der „Jazzkeller 69 e.V.“ steht.
Seit bald 50 Jahren bringt dieser Verein Jazz in Berlin auf die Bühne: im ‚Aufsturz‘ in Mitte, aber eben auch in Schöneweide. Was früher der sprichwörtliche „Jazzkeller“ war, ist heute eine Reihe von Bühnen – in der ganzen Stadt verteilt. Ein zentrales „House of Jazz“, wie es derzeit diskutiert wird, kann diese lebendige Szene bestenfalls ergänzen.

Ein Querschnitt der Berliner Jazz-Szene ist auch diesen Sommer wieder am Kaisersteg zu sehen und hören: zum Beispiel Gebhard Ullmann, der 2017 den ersten Berliner Jazzpreis erhielt. Sein Trio heißt »Das Kondensat« – eine erstaunliche Essenz.
Im August teilen sich die SaxophonistInnen Frank Gratkowski, Silke Eberhardt, Jonathan Lindhorst und Peter van Huffel die Bühne.
Und Mitte Juli erinnern Tobias Delius und Matthias Schubert an den 2012 verstorbenen Sean Bergin, der einst aus Südafrika nach Amsterdam gekommen war, und den europäischen Jazz vom Kopf auf seine tanzenden Füße stellte.
Lebendig ist Musik immer, wenn verschiedene „Töne“ aufeinander treffen, wie im »Generations Trio« von David Friedman und Tilo Weber, oder im »Jerico Project«, wo sich das »Matsch& Schnee«-Duo von Maike Hilbig und Silke Eberhard mit drei Posaunisten vereint.
Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Und darum geht es doch, immer wieder neu.

~ Tobias Richtsteig, freischaffender Musikjournalist in Presse und Funk, war bis 2018 Mitglied im Jazz-Beirat der Berliner Senatskanzlei f. kulturelle Angelegenheiten.

» Jazz am Kaisersteg

 

 

 

Sonntag 6. Mai 2018


Johannes Bauer 22.7.1954 – 6.5.2016

Johannes Bauer

Liebe Freunde,

am 6. Mai jährt sich der Todestag von Johannes Bauer zum zweiten Mal.
Seit einigen Monaten erinnert ein Grabstein an ihn.
Dank des Benefizkonzertes vom 2. September 2016 im „Aufsturz“ und der Unterstützung zahlreicher Freunde, vor allem aus der Jazz-Szene, konnten wir den Stein in dieser besonderen Form gestalten und setzen lassen.
Der Gedenkstein, ein Rheinhardtdorfer Sandstein, hat eine beschichtete Messingtafel, auf der seine Komposition Nr. 10 von 1991 eingraviert ist, ist behauen und nicht geschliffen.
Typisch für diesen Sandstein sind die kleinen Toneinschlüsse.
Johannes Grab befindet sich auf dem Parkfriedhof Marzahn, Wiesenburgerweg 10,
12681 Berlin. Es hat die Grabnummer 127/128.
Der Gedenkstein würdigt ihn in eindrucksvoller Art und Weise als Musiker und Komponist.
Johannes Todestag ist für mich und meine Familie Anlass, allen MuskerInnen, dem Jazzkeller e.V., Freunden und Bekannten für die großzügige Hilfe zu danken.

Eure
Marion Bauer-Stille

 

 

Freitag 30. März 2018


Wir trauern um Hermann Keller

Hermann KellerDer Pianist und Komponist Hermann Keller ist im Alter von 72 Jahren am 26. März in Berlin gestorben. Er vereinte in seinen Werken Klassik, Jazz und und Neue Musik.
Hermann Keller war dem Jazzkeller Treptow bzw. dem Jazzkeller 69 e. V. eng verbunden. Nicht wenige Uraufführungen seiner Kompositionen für Improvisationsensembles wurden durch den Jazzkeller 69 ermöglicht.

1945 in Zeitz geboren, studierte Keller in den sechziger Jahren an der Musikhochschule Weimar klassisches Piano und Komposition.
Mit seinem Berliner Improvisationsquartett erlangte er bereits zu DDR-Zeiten internationale Bekanntheit.
Von 1974 bis 1985 lehrte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Seine Komposition wurden auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals aufgeführt.
Das Sinfonieorchester Jena, die Hallesche Philharmonie und das Kammerensemble Neue Musik Berlin gehören zu den Interpreten seiner Musik.
2014 erschien seine „Neue Musiklehre, Grundlage für Komposition und Improvisation“.

hermann-keller.blogspot.de
wiki/Hermann_Keller

 

 

Donnerstag 11. Januar 2018


Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten

In diesem Jahr war unser Vorsitzende, Wolf-P. „Assi“ Glöde, einer der 70 Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet, die, neben den Repräsentanten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, vom Bundespräsidenten und seiner Frau zum traditionellen Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen wurde.
Das ist eine Anerkennung für sein jahrelanges Engagement für die Berliner Jazzszene., u. a. in der IG Jazz, der Jazzinitiative Berlin und natürlich beim Jazzkeller 69 e. V.

Im Anschluss an das Defilé gaben der Bundespräsident und seine Frau im Großen Saal des Schlosses ein Mittagessen für die zum Neujahrsempfang eingeladenen Bürgerinnen und Bürger.

         

 

 

 

 

Mittwoch 25. Oktober 2017


APPLAUS 2017
Wir haben in der Kategorie III gewonnen und bekommen 7.500 €.

Auszeichnungen für herausragende Livemusikprogramme

Berlin / Dresden, 23. Oktober 2017

Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters Clubbetreiber* und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme.
In den drei Hauptkategorien werden 86 Auszeichnungen vergeben. Die Preisträger erhalten von der Initiative Musik Fördergelder in einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro.
Damit ist APPLAUS erneut der höchstdotierte Bundesmusikpreis.
Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

Die feierliche Preisverleihung findet am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, im Alten Schlachthof in Dresden statt.
Mit ihren Konzerten prägen und bereichern die Musikclubs unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Neben der konkreten finanziellen Unterstützung schafft der Programmpreis mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Programmmacher und ihre Konzertangebote.

Pressemitteilung zur APPLAUS-Preisverleihung

 

 

Montag 15. Mai 2017




Jazz am Kaisersteg
Kultursommer im Garten der Novilla

17. Juni – 12. August  2017
jeweils 19 – 22 Uhr       draußen & fast gratis

Spielvereinigung Süd, I am Three, Ruf der Heimat, Derek plays Eric, NPC, Baby Bonk, Schweizer Franken, Superimpose, BBG, Hornbeef, Gorilla Mask, Kampfliederprogramm, Brigade Future …

Garten der Novilla, Hasselwerderstr. 22, Berlin-Oberschöneweide
( S Schöneweide; S8, S9,S45, S46, S47    Tram M17, 21, 27, 37, 63, 67     Bus M11, 160, 163, 166, 167, N65, N67 )
Jazzkeller 69 e.V. in Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Schockverlag
Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur

 

Die Zukunft ist das Paradies

Es ist nicht schlecht, ab und zu den Standpunkt zu wechseln, neue Blickwinkel zu probieren.
In diesem Jahr heißt das buchstäblich:neue Wege finden, denn die Sommerkonzert-Reihe des Jazzkeller 69 e.V. ist 2017 „Jazz am Kaisersteg“ – an der Spree, im Garten der Hasselwerder Villa in Oberschöneweide.

Diese ehemalige Fabrikanten-Villa der Familie Lehman (1942 enteignet und ermordet) ist heute als NoVilla das Zuhause der moving poets berlin als internationales Zentrum für Kunst, Kreativität und Begegnung.
Von Juni bis September zum Beispiel im „hoffnungslos optimistischen Kunstprojekt“ ELYSIUM, wo Künstler* und Wissenschaftler*, Musiker* und Performer* zusammen leben und arbeiten und Ideen für eine bessere Welt ausprobieren. Genau das richtige Umfeld für unsere Jazz-Konzerte. Denn die Musik auf dieser Bühne widersetzt sich dem nervtötenden Zeitgeist des „immer weiter so“, der „alternativlosen“ Sachzwangs-Logik und genauso den Rufen nach Abschottung und Ausgrenzung.
Das ist mal offensichtlich: wie im „Kampflieder-Quartett“ zur Eröffnung. Und genauso präsent etwa in der Versuchs-Anordnung „Derek plays Eric“ oder dem 25jährigen Jubiläum von „Ruf der Heimat“. Und in jedem einzelnen Konzert.

Denn Jazz ist immer: international, lebt von der Zusammenarbeit statt vom Nebeneinander – und Improvisation ist: Klang gewordene Hoffnung auf eine gelingende Zukunft.
Deshalb unterstreichen wir unsere Verbundenheit mit dem ELYSIUM-Projekt auch ganz konkret – bei allen Konzerten können für eine Spende von 5 € Festival-Armbänder erworben werden, die den Besuch aller Veranstaltungen im ELYSIUM von Juni bis September ermöglichen – und deren Erlös auch dem ELYSIUM in der NoVilla zugutekommen.
Die Konzerte von „Jazz am Kaisersteg“ bleiben natürlich trotzdem draußen und von Eintritt frei – werden aber sicher nicht umsonst sein. Das ist hören, denken, fühlen, lieben und tanzen nie.

~ Tobias Richtsteig, freischaffender Musikjournalist in Presse und Funk, Mitglied im Jazz-Beirat der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten.

» Jazz am Kaisersteg

 

 

 

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