jazzkeller 69 e.V.

Jazz an der Lohmühle XII
Kultursommer im Treptower Norden

21. Juni - 16. August  2014
jeweils 19 - 22 Uhr       draußen & gratis

Die Nichtregierungsorganisation SODI informiert auch in diesem Jahr an einem Infostand über seine entwicklungspolitische Arbeit und sammelt Spenden für eines seiner Projekte in Vietnam.
Durch die Erlöse erhalten arbeitslose Frauen mit und ohne Behinderung eine berufliche Ausbildung.
(www.sodi.de)

Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal)
( S-Bhf. Treptower Park / U-Bhf. Görlitzer Bhf. / Bus 194, 171, 147, 265 )
Kulturbanausen e.V. in Zusammenarbeit mit Jazzkeller 69 e.V. und Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick

Jazz an der Lohmühle ist auch in diesem Sommer ein lohnenswertes Pilgerziel für musikinteressierte Berliner und ihre Gäste.
Draußen und gratis werden in der romantischen Umgebung des Wagendorfes Lohmühle am Landwehrkanal in Berlin-Treptow wieder international anerkannte Berliner Solisten und Ensembles Musik zwischen moderner Folklore und zeitgenössischem Jazz vorstellen.

Der Jazzkeller 69 e.V. als Veranstalter kann in diesem Jahr auf 44 Jahre Jazz in Treptow zurückblicken. Unterstützt werden die Konzerte vom Kulturamts des Bezirksamts Treptow-Köpenick und dem Kulturbanausen e.V.

Jazz an der Lohmühle 2014 – Jazz verbessert ernsthaft Ihre Laune!

Man mag darüber diskutieren, wie weit sich die Grenzen von Jazz Musik ausloten lassen: Was ist Jazz oder schon nicht mehr?
Oder ihn gleich ganz totsagen. Fakt ist jedoch, dass der Jazz lebendiger ist denn je, das beweisen neue Jazz Festivals und Clubs, die andernorts, aber gerade auch in Berlin in der letzten Zeit entstanden sind und immer mehr Zuhörer finden.
Das verwundert kaum, denn eine junge Generation von Musikern und Publikum definiert den Jazz für sich neu, ganz ohne Scheuklappen und Stilfragen.
Und Berlin gilt vielen als DIE Jazz-Hochburg in Deutschland, mit einer äußerst umtriebigen und lebendigen Szene, die Musiker aus aller Welt anzieht.

Das, was mich selbst immer wieder an Berlin fasziniert, ist seine vielfältige Kiezkultur.
Auch nach zwanzig Jahren in der Hauptstadt staune ich, wie sehr diese Stadt sich immer wieder verändert und neu erfindet.
Jeder Bezirk hat seinen eigenen Klang, seine eigenen Farben, Düfte und Sprachen. Es lohnt sich – auch als Berliner - auf Entdeckungstour in der eigenen Stadt zu gehen. Verlässt man die gewohnten Pfade, sind Überraschungen garantiert – gleich um die Ecke.
Darin liegt der große Reiz unserer Stadt.

Eine Entdeckung ist auch die Konzertreihe „Jazz an der Lohmühle“, die für mich ein ganz typisches Beispiel für Berliner Kiezleben und Geschichte ist.
Alljährlich im Sommer verwandelt sich das Wagendorf an der Lohmühle, zwischen Treptow und Kreuzberg auf dem ehemaligen Mauerstreifen gelegen, in einen grandiosen Open-Air Jazzclub.
Wagenburg und Jazz geht das zusammen? Und ob!

Als der Jazzkeller69 im Jahr 2002 nach wechselvoller Geschichte aus seinem alten Domizil, dem ehemaligen Kreiskulturhaus Treptow, ausziehen musste, klang es eher wie eine Schnapsidee, als das Bezirksamt Treptow-Köpenick vorschlug, an die Lohmühle zu ziehen.
Auch das ist typisch Berlin: kreativ querdenken, manchmal (leider nicht oft genug) geht es ganz unbürokratisch und unkompliziert.
Mittlerweile findet die Konzertreihe seit zwölf Jahren an der Lohmühle statt und erfreut sich großer Beliebtheit bei Musikern und Publikum, was sowohl am exzellenten Programm, aber auch an der entspannten Atmosphäre des Ortes liegt.

Für die fünf Konzertabende hat das Team vom Jazzkeller 69 wieder ein höchst spannendes Programm zusammengestellt, mit einem hervorragenden Line-up aus lokalen und internationalen Musikern, die auf persönliche Weise mit Berlin verbunden sind.
Einige Musiker sind gleich in mehreren Formationen zu hören. Eine wunderbare Möglichkeit, die musikalische Vielfalt eines Künstlers kennen zu lernen.
Andere stellen ihre neuen Projekte vor. Und wieder andere geben ihr Debüt. Schubladen werden hier keine aufgemacht.
Hier wird leidenschaftlich und neugierig Musik gemacht.
In Abwandlung eines bekannten Aufklebers auf den Zigarettenschachteln las ich neulich einen interessante Variante: Jazz verbessert ernsthaft Ihre Laune!
In diesem Sinne: Hören Sie ganz viel Jazz, an der Lohmühle und anderswo!
~ Anne Katrin Hülsmann

 

 

Samstag 21. Juni 2014  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle



Die Orgonauten

die orgonautenFelix Wahnschaffe – alto + tenor sax
Wolfgang Roggenkamp – hammond-B3 orgel
Ray Kazcinski – drums

Diese Band entstand 2003 in Berlin. Damals fanden sich die drei ehedem noch recht jungen Musiker zusammen, um die weite Welt des Blues und Soul zu entdecken.
Vorbilder waren: Larry Young, Curtis Mayfield, aber auch moderne, stilistisch offene Hip Hopper wie: ‚The Roots’ oder ‚A Tribe called Quest’. Prägend war auch der Hard Bop der 60 er Jahre.
Aus dieser Zeit spielen wir das Stück »Black Jack« von Trompeter Donald Byrd.
Entstanden ist jedoch kein Cover-Repertoire, sondern eine vielfältige Mischung aus verschiedenen Eigenkompositionen, die sich an die jeweiligen Vorbilder anlehnen.

www.felix-wahnschaffe.de

 

 

Dirk Berger Garagenjazz

Garagenjazz_Dirk_Berger_pic1_webKay Lübke – drums
Edward Maclean – fender bass
Niko Meinhold – keyboard
Dirk Berger – guitar

Nicht nur, dass Berger eine von vier treibenden Kräften bei der Post-Turntablism-Live-Combo Lychee Lassi war.
Der Saiten-Spezi mit Schulbuch-Bildungsweg widmete seine akademische Abschlussarbeit dem Linkshänder-Wunder Jimi Hendrix, spielt und komponiert regelmäßig mit den Kollegen von ‚Seeed’ und ‚Peter Fox’, ist ein Teil der Marteria-Produzenten ‚The Krauts’ und bringt mit »Garagen-Jazz« nun schon das zweite Album mit diesem Titel auf den Markt.
Wer sich wegen Caspar Brötzmann und Marc Ribot vor Gitarren-Jazz fürchtet, sich aber für Charlie Byrd und Wes Montgomery zu jung fühlt, ist mit Bergers Garagenjazz bestens beraten.

dirkberger.tumblr.com

 

 

Ulrich Gumpert B3 Special

uli gumpertUlrich Gumpert – hammond B3
Silke Eberhard – saxes
Andreas Henze – bass
Kay Lübke – drums

Aus seinem Musikzimmer blickt Ulrich Gumpert auf das Theater am Schiffbauerdamm.
In den Regalen stehen unzählige Tonträger, teilweise alphabetisch sortiert, teilweise nach Plattenfirmen.
Die Platten von Blue Note sind ihm wichtig, er hat sie chronologisch aufgestellt. Auch die alten Scheiben von Fontana und Impulse! findet er auf Anhieb.
Gumpert mag LPs, er hat noch einige 10-Zoll-Platten mit Dixieland aus den osteuropäischen Bruderländern, „damit fing alles an“, sagt er.
Kein Wunder, dass er sich vor gut zehn Jahren eine gute alte Hammond B3 zugelegt hat. Wieder ein neuer, also ein alter, aber wiederentdeckter und individuell angeeigneter Sound.
Was denn, schließlich doch wieder Ami-Jazz? Ja, ja, nein, nein. Erstens klingt das bei diesem Tastenkünstler immer nach Gumpert.
Und zweitens liegen zwischen ersten Gehversuchen mit Dixieland und dem ‚B3 Special’ locker vier Jahrzehnte.
Zum Dritten gehören die Mitspieler zu den interessantesten jüngeren Berliner Musikern.
~ Quelle: Broecking; Noglik

 

 

Samstag 5. Juli 2014  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle



HenKaWi

willi kellersKalle Kalima – guitar
Henrik Walsdorff – alto sax
Willi Kellers – drums

Musik ist universelle Kommunikation. Es gibt viele Sprachen und auch in der gleichen, können nicht alle gleichzeitig miteinander reden, nur in der Musik ist das möglich.
Jeder der Drei hat ein eigenes musikalisches Vokabular entwickelt und ist mit seinen Projekten gefragter Gesprächsgast auf internationalen Bühnen.

Auf Initiative des Jazzkeller 69 kam es 2012 zur Zusammenarbeit von Kalima und Kellers.
Nachdem beide in zahlreichen Konzerten gemeinsame Erfahrungen gesammelt haben und ihr Zusammenspiel perfektionierten, wurde an den Jazzkeller 69 der Wunsch herangetragen, die harmonische und rhythmische Grundlage für den großartigen Saxophonisten Henrik Walsdorff  zu bieten.
Free Jazz? Auf jeden Fall eine aktuelle und interessante Talkrunde.

 

 

 

Shoot The Moon

Ashoot the moonlmut Schlichting – saxes
Winnie Brückner – voice
Tobias Dettbarn – bass clarinet
Sven Hinse – bass
Philipp Bernhardt – drums

In ihrem aktuellen Programm »Big Black Dogs« verbindet ‚Shoot the Moon’ zeitgenössischen Jazz, Retro-Pop und Anti-Folk zu einem Soundtrack für Spätsommersonntage.
Sie surfen durch die urbane Flora und Fauna und schaffen – wie musikalische Guerilla-Gärtner – unerwartete Idyllen in der Stadtlandschaft.
Inspiriert von Alltagsgeschichten und Streifzügen durch die englischen Buchläden der Stadt bevölkern skurrile, märchenhafte, heitere und düstere Gestalten Almut Schlichtings Kompositionen: New Yorker High Society Ladies, gälische Hexen, manische Kaffeetrinker, Möchtegerncowboys, Kobolde, Königinnen im Ruhestand, Schnecken, zauberkräftige Fische – und nicht zuletzt große schwarze Hunde.
Lebendig werden die Songs durch die traumwandlerisch eingespielte Band; durch den virtuosen Charme der Gesangsparts, die warmen Sounds der Bassklarinette und des Altsaxofons, die durchlässig groovende Rhythmusgruppe und die fantasievollen Improvisationspassagen.

www.shootthemoonberlin.de

 

 

Z-Country-Paradise

Jfrank gratkowskielena Kuljic – voice
Frank Gratkowski – alto sax, clarinet, bass clarinet
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass 
Christian Marien – drums

„Meine neue Band, die deutlich stärker von Rockmusik beeinflusst ist als meine weiteren Projekte.
Mit Jelena, Kalle, Oliver und Christian habe ich endlich eine Idealformation dafür gefunden. Grove, Spontanität, ungestüme Spielfreude und ein wenig Wahnsinn kennzeichnet die Musik.
Den Texten liegen u. a. Gedichte von Arthur Rimbaud, Charles Simic und Gabriele Günther zugrunde.
‚Z-Country-Paradise’ war im März im Studio und man darf in Bälde mit der ersten Release dieser paradiesischen Band rechnen.“
~ Frank Gratkowski

 

 

 

Samstag 19. Juli 2014  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle



Bröde Vier

MATTHIAS BRÖDEMatthias Bröde – harmonica, fender
Uli Kempendorff – clarinets
Andreas Edelmann – bass
Kay Lübke – drums

Matthias Bröde ist Gewinner des WDR Jazzpreises 2013 in der Kategorie Improvisation.
Als herausragender Komponist & Improvisator sind seine Hauptinstrumente Mundharmonika und Piano.
Besonders auf der Mundharmonika unterscheidet ihn seine beständige Suche nach neuen Klängen und seine grosse Spannweite an Musikstilen stark von anderen Spielern.
Bröde-Vier bedeutet vor allem die Kreation eines eigenen Gruppenklanges, basierend auf der dichten Interaktion von musikalisch starken Charakteren, geprägt von den auf prägnanten Melodielinien beruhenden Kompositionen Matthias Brödes.
Das Miteinander ist wichtig, in den jazzrhythmisch strukturierten Parts ebenso wie in den freien Improvisationen, bei denen sich das Melodische in Sounds und Klangfarbenschattierungen weitet.
Beim Spiel im Spannungsfeld von ‚in and out’ ergänzen sich die vier Musiker auf feinsinnige, intelligente und instinktive Weise.“
~ Bert Noglik

www.matthiasbroede.com

 

 

7 of 8

7of8Andreas Willers – guitar
Frank Gratkowski – bass clarinet, clarinet
Henrik Walsdorff – tenor sax
Tom Arthurs – trumpet
Jörg Huke – trombone
Meinrad Kneer – bass
Christian Lillinger – drums

Die im Jahr 2000 erschienene CD ‚The Ground Music‘ des international besetzten Andreas Willers Octet wurde seinerzeit vom Fachblatt Jazzthetik als »eines der besten 20 Alben, die je auf dem Label Enja Records erschienen sind« eingeordnet.
Dreizehn Jahre später hat Andreas Willers ein Septett aus hochkarätigen Berliner Musikern zusammengestellt, die eine aktualisierte Version der damaligen Musik zu Gehör bringen.
Damals wie heute stehen den dicht und anspruchsvoll geschriebenen Themen expressive solistische und kollektive Improvisationen gegenüber, in denen es jenseits von Genre-Denken neben Wucht und Abstraktion um reine Musikalität geht.

www.andreaswillers.de

 

 

Stefan Schultze Quintett

Stefan Schultze – fender
Tom Arthurs – trumpet
Philipp Gropper – saxes
Petter Eldh – bass
Christian Lillinger – drums

Der Komponist und Pianist Stefan Schultze verbindet in seinem Stil Elemente der Neuen Musik, der Improvisation, der Avantgarde und des Jazz.
Seine Passion gilt sowohl dem kollektiven Klangbild großer Besetzungen, wofür er 2010 mit dem WDR-Jazzpreis für Komposition ausgezeichnet wurde, als auch der Verknüpfung von Improvisation und Komposition in kleineren Besetzungen.
Ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit ist darüber hinaus die Integrierung von Geräuschen und erweiterter Spieltechniken und Präparationen innerhalb seiner Kompositionen.
Für das Konzert in der Lohmühle hat er eine spezielle Besetzung aus hochkarätigen Musikern zusammengestellt, die sich in einen Strom zwischen atmosphärischen Soundkonglomeraten, fein gesponnene Melodien, brodelnden Rhythmen und elektrisierende Zuständen begeben.

www.stefanschultze.com

 

 

Samstag 2. August 2014  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle



The Outliers

The OutliersToby Delius – tenor sax, clarinet
Haavard Wiik – wurlitzer
Jonas Westergaard – bass
Oli Steidle – drums

Die Ausreißer’ sind eine Berliner Band von Musikern aus den Niederlanden, Australien, Norwegen und Bayern. Diese vier Jazzliebhaber spielen an den äußeren Grenzen des Jazz.
Die Musik ist das Zentrum ihres Lebens, ergänzt und verfeinert, vermischt und bekämpft, erklingt sie wie eine neue Sprache, aufgebaut auf den Resten der vorangegangenen: leicht und spielerisch, strukturell und schwer enthält sie Dialekte und Anklänge an eine gemeinsame Sprache, gekennzeichnet von Entfernung und Zeit, die jedoch nie die Politik und innersten Beweggründe außer Acht lässt, erkennbar selbst an den leisesten Stellen.

 

 

GRIX

Floris Floridis – reeds
Antonis Anissegos – wurlitzer
Yorgos Dimitriadis – drums

Das aus Thessaloniki stammende und in Berlin basierte Trio wurde in 2006 gegründet.
Floros Floridis ist sozusagen die ‚Vaterfigur’ der Impro-Szene in Griechenland, langjähriger Leiter des Jazzfestivals in Thessaloniki und Spieler mit Grössen, wie Cecil Taylor, Peter Kowald, William Parker, Evan Parker.
Für GRIX hat sich Floros Floridis mit zwei überaus talentierten jüngeren Musikern aus seiner Heimatstadt Thessaloniki zusammengetan:
Der Pianist Antonis Anissegos (* 1970) und der Schlagzeuger Yorgos Dimitriadis (* 1964) leben heute beide in Berlin, wo Floridis auch häufig zu Gast ist.
GRIX veröffentlichte 2008 ihre Debüt-CD »Sweet, Sour, Sharp & Soft«. Das Repertoire der neuen CD besteht aus eigene Kompositionen, in denen die Lust an Improvisation und die musikalische Traditionen Griechenlands zu spüren ist.
www.enstase.com

 

 

Field

FieldUli Kempendorff – reeds
Ronny Graupe – guitar
Jonas Westergard – bass
Oli Steidle – drums

„An dieser Musik kann man die Kraft der Berliner Jazzszene ermessen, wo sich kosmopolitische Einflüsse vermischen mit dem amerikanischen Traum, unbeschwerter Kreativität und der legendären deutschen Strenge.
Man kann all das in der Musik Uli Kempendorffs finden. Dieses Quartett erforscht bekannte aber wirksame Instrumentenkombinationen (Gitarre/Holzbläser) in Kompositionen, die jeder Monotonie aus dem Weg gehen und die Aufmerksamkeit des Zuhörers von Anfang an fesseln durch Solisten, die einen reichen Diskurs miteinander entwickeln.
Zum Entdecken.“ ~  www.culturejazz.net

„Bei Kempendorff hat man das Gefühl, das Saxophon spreche fünfzig verschiedene Sprachen und ebensoviele Dialekte. (…)
Dieses Quartett spann ein Netz, das den Zuhörer ohne Zweifel einfängt. Dies gelingt nicht zuletzt durch das Talent des Bandleiters und durch die Energie und Kraft der Kompositionen.“
~ Jean-Marc Gelin
www.field4.de

 

 

Samstag 16. August 2014  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße
Jazz an der Lohmühle



Reich durch Jazz

Johannes Fink – cello
Gerhard Gschlößl – trombone
Michael Griener – drums
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass

Der deutsche Jazz war schon immer sehr eigenwillig, aber auch sehr eigenständig, und er hat vor allem durch dieses neue Quintett viel an Attraktivität gewonnen.
Neu im Sinne von Chemie, Frische und Spontaneität. Denn die Zentralfiguren Mahall, Fink, Gschlößl, Griener und Roder sind seit geraumer Zeit in der europäischen Musikszene als Wegbereiter aktiv und ziehen speziell in dieser Kombination alle nur erdenkbaren Register.

 

 

Squakk

SQUAKKChristof Thewes – trombone
Michael Griener – drums
Rudi Mahall – bass clarinet
Jan Roder – bass

CD-Release “ Willisau & Berlin“ Intakt CD 231

Nach sieben Jahren Zusammenarbeit läuft die Berliner Band Squakk zur Höchstform auf.
Das Album „Willisau & Berlin“ ist ein Meilenstein des aktuellen, lebendigen Jazz.
Squakk spielen, wie der Chicagoer Journalist Peter Margasak schreibt, „eine wundervoll lässige, improvisationslastige Auslegung von Freebop, reichlich gespickt mit Verweisen in die Jazzgeschichte“.
Und er kommentiert: „Das Verblüffende und Überzeugende aber an diesem Album ist der mehr als bemerkenswerte Grad der Interaktion zwischen den Musikern.
Die Melodien sind tragfähig aber sparsam, sie dienen hauptsächlich dazu, die Improvisationen zu inspirieren.“
Die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt nach dem Willisauer Highlight begeistert: „Das Quartett Squakk verbreitete sofort eine tierische Lust und Lustigkeit.
Ausgekocht wirkten die Musiker: der Posaunist Christof Thewes, der Klarinettist Rudi Mahall, Jan Roder am Bass und Michael Griener am Schlagzeug. Die Musik hingegen klang so roh und dreckig wie frisches Biogemüse.“
www.michaelgriener.de

 

 

Heliocentric Counterblast

CHeliocentric Counterblasthristian Magnusson – trumpet
Kathrin Lemke – alto sax, bass clarinet
Dirk Steglich – flute, tenor sax
Andreas Dormann – bariton sax
Florian Juncker – trombone
Niko Meinhold – piano, space-keys
Mike Majkowski – bass
Philipp Bernhardt – drums

„Stücke aus dem kosmischen Universum von Sun Ra lassen sich schwerlich nachspielen.
Nur wem es gelingt, sie als Startrampen für eigene Erkundungen zu nutzen, wird ihren Erdumlaufbahnen folgen können.
Eben das ist der Ansatz, der Berliner Saxophonistin Kathrin Lemke, die sich mit ihrer Band gänzlich unakademisch, lustvoll und wild, aber nie unbesonnen auf Sun Ras wunderliche Mixtur aus Swingtradition und Freigeist einlässt. Der Meister lächelt vom Saturn.“ Bert Noglik

Da der Komponist, Pianist und Keyboarder, der als Bandleader mit seinem ‚Arkestra’ Geschichte geschrieben hat, in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, plant Heliocentric Counterblast nicht nur zahlreiche Geburtstagskonzerte, sondern auch Erscheinen der CD ‚Planetary Tunes’, deren Erwerb in Abhängigkeit von intergalaktischen Strömungen noch vor dem offiziellen Erscheinungsdatum wahrscheinlich ist.
www.kathrinlemke.de

 

 

   

 

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