Archiv 2020

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Sonntag 23. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


KUBUS 5

Ludolf KuchenbuchLudolf Kuchenbuch – sax
Christoph Hillmann – percussion
Oli Potratz – bass

Ein Trio von Jazzmusikern der Berliner Szene mit internationalem Wirkungskreis, verschiedener musikalischer Herkunft und Generation, was die Zusammenarbeit besonders spannend macht!
Unsere Musik ist polyrhythmisch – beschreibend, motivisch – offen und geht mit forschendem drive auch gern in thematisch feste Gefüge.

Wir spielen Eigenkompositionen und Motive (Schwerpunkt: Berlin), die wir emotional prägnant, in instrumentaler Klangvarianz und rhythmisch wechselnden Suchgängen ausloten.
Dabei kann es ebenso zart wie robust, schlicht melodiös wie atonal abstrakt, lyrisch verdichtet wie dramatisch zugespitzt zugehen – und zwar stets im gleichberechtigten Zusammenwirken in der reichen Tradition von Trioformationen mit gleicher Besetzung – Rollins, Giuffre, Tchicai, Rivers u. a.

kubus-jazz.de

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 21. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


A Cat on a Hot Fiddle
– A Tribute To 100 Years Stuff Smith –

Fabiana StrifflerFabiana Striffler – violin
Johannes von Ballestrem – piano
Greg Cohen – bass
Jordan Dinsdale – drums

Die Band widmet diesen Abend Stuff Smith, einem der bedeutendsten Vertreter der Swing-Ära.
„Stuff Smith (* 1909, Portsmouth / † 1967, München) favorisierte einen rauen, bluesbetonten Ansatz –mit kurzen, abrupten Figuren, die im Aufregenden Gegensatz zu den langen fließenden Linien Grappellis standen…
Er phrasierte mit einem starken Vibrato und rasch auf- und absteigendden Gleittönen (scoops und falls) – eher wie ein Bläser oder Sänger… Er hat davon gesprochen, dass ein Jazzgeiger den Bogen so einsetzen müsse,  ‚wie ein Hornspieler seinen Atemapparat’…
Jedem ‚wohlerzogenen‘ Konzertgeiger standen zwar die Haare zu Berge angesichts der Art, in der er sein Instrument traktierte, aber er erzielte jazzmäßig, hornartigere Wirkung als irgendein anderer Violinist vor der ‚Geigenwelle‘ der siebziger Jahre.“

~ Joachim-Ernst Berendt

„Ich habe in meinem Leben keinen Geiger gehört, der mehr geschwungen hat wie Stuff Smith.“
~Fabiana Striffler
„‘And now Something Completely Different‘, wie Monty Python sagen würde. Es ist eine Mischung aus Witz, Kunstfertigkeit und immer neuen Methoden sich weiter zu entwickeln.“ HIFI Critics
„Fabiana ist eine der aufregendsten Geigerinnen im Jazz seit Jahren! Ihr Spiel ist eine perfekte Kombination aus Beseeltheit, Überraschung, einem wunderschönen Klang und toller Technik.“
~ Ken Peplows

 


Donnerstag 20. Februar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch – alto + sopran sax / Gabriela Solovyova – alto sax / Aaron Klenke, Nils Feldman – tenor sax / Yannic Rösch – bariton saxs
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Kelly O´Donohue, Juri Bell – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTMUS
Ron Fabian – piano / Ettore Marangon – guitar / Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 


Sonntag 16. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Été Large

ÉTÈ LARGE

Hanna Schörken, Laurin Oppermann – voice
Luise Volkmann – alto sax, flute, composition
Vincent Bababoutilabo – flute
Gariel Boyault – tenor sax
Jedrzej Lagozinski – bariton sax
Janning Trumann – trombone 
Johannes Böhmer – trumpet
Johanna Stein – cello
Paul Jarret – guitar
Yannick Lestra – piano
Athina Kontou – bass
Max Santner – drums

Luise Volkmann ist eine passionierte Geschichtenerzählerin oder – wenn man so will – eine feinsinnige Porträtmalerin, was sich ja im besten Fall gegenseitig bedingt.
Im Mittelpunkt jedes ihrer Stücke steht immer die Story, die sie erzählen will. Dazu macht sie sich Gedanken um die Form und Struktur, aber auch um die Dynamik und Dramaturgie mit der die jeweilige Geschichte erzählt werden soll, und findet die Musiker, die sie für ihre Erzählung braucht.

Für ihren Zyklus ‘Eudaimonia‘ hat sie ein Kollektiv von zwölf Mitverschworenen zusammengerufen.
Diese stehen nicht nur für unterschiedliche Szenen, sondern auch für teilweise divergierende Musikauffassungen, die sich in ihrer Formation Été Large jedoch auf nahezu perfekte Weise ergänzen.

„Auf ‘Eudaimonia‘ sind das Porträts von Menschen, die für ihr eigenes Leben Lösungen gefunden und Luise Volkmann auf diese Weise inspiriert haben. Ich habe ganz intuitiv versucht, aus der Beziehung zu einer Person eine Form abzuleiten, die in den meisten Fällen nach hinten offen ist, weil die Personen ja noch leben.
Teilweise haben sich diese Beziehungen während des Schreibens verändert. Dem musste ich in der Komposition Rechnung tragen.
Ich habe versucht, mich an manchen Stellen von rein emotionalen Parametern zu entfernen und auch nach interessanten, rein musikalischen Momenten recherchiert.“

Am Ende dieses alles andere als geradlinigen Prozesses steht eine nicht alltägliche Musik, die unprätentiös den Alltag einfängt. Oder um es mit den Worten der Saxofonistin zu sagen, „eine menschliche Musik“.

Été Large

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 14. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


– Tiger Moon Records Night –
Tru Cargo Service meets Absolutly Sweet Marie

 

 

Absolutly Sweet Marie

Absolutly Sweet MarieSteffen Faul – trumpet
Matthias Müller – trombone
Alexander Beierbach – tenor sax
Max Andrzejewski – drums

Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Dylans.
In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammer-musikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.

Einige der ausgewählten Dylan-Songs werden von ABSOLUTELY SWEET MARIE in ihrem Ganzen für die Besetzung arrangiert, wobei die stark textbezogenen Stücke in eine rein instrumentale Form übertragen werden.
Oft werden aber auch nur Bruchstücke einer bestimmten Dylan-Aufnahme oder der Interpretation eines anderen Künstlers übernommen und dienen, in einen neuen musikalischen Kontext gestellt, als Ausgangsmaterial für eigenständige Kompositionen.

 

 

Tru Cargo Service

t r u c a r g o s e r v i c eTorsten Papenheim – guitar
Alexander Beierbach – tenor sax

Berit Jung – double bass
Christian Marien – drums

CD release: “Dear Passengers”

Der 33. US-Präsident und eine Prozession in Isfahan. Nicht näher definierte Zwischenräume und Füchse, die Alexander Mitscherlich lesen. Fahrradfahren und türkische Märchen…
All das kann man in Torsten Papenheims Kompositionen für Tru Cargo Service hören. Oder auch etwas anderes. Ganz ohne Worte – aber mit Berit Jung, Christian Marien, Alexander Beierbach und Torsten Papenheim.

Seit 2017 spielt das Berliner Quartett in der aktuellen Besetzung zusammen und hat eine ganz eigene Ensemblesprache entwickelt, durch die es Papenheims Kompositionen zum Klingen bringt.
Bei einem Teil des Repertoires liegen die Ursprünge bereits einige Jahre zurück – so waren manche Stücke in anderer Form auf Torsten Papenheims hochgelobten Album “Some of the things we could be” (schraum, 2009) zu hören – und wurden für die Besetzung Tenorsaxophon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug neu arrangiert.
Weitere Kompositionen entstanden gezielt für Tru Cargo Service, unter anderem während einer Iran-Reise Papenheims 2016.
So wuchs ein besonderes Quartett zusammen, das mit “Dear Passengers” (Tiger Moon Records, 2020) sein Debütalbum vorlegt.
Der Klang von Tru Cargo Service ist verspielt, roh und dicht. Und trotzdem voller Mut zur musikalischen Lücke. Neuer Jazz zwischen Kammermusik und Krach, Komposition und kollektiver Improvisation.

 


Sonntag 9. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Hans Anselm Big Band

Hans Anselm Big BandREEDS
Albrecht Ernst – alto + sopran, flute / Olga Amelchenko – alto, flute / Nils Feldmann – tenor, clarinet / Musina Ebobissé – tenor + sopran sax / Yannick Glettenberg – bariton, bass clarinet

BRASS

Malte Mittrowann, Gabriel Rosenbach, János Löber  Laurin Köller – trumpet, fluegelhorn / Sonja Beeh, Laurits Qwist Bilén, Gregor Littke – trombone / Felix Konradt – bass trombone

RHYTHM

Benedikt Schnitzler – conduction, effects, composition / Anna Wohlfarth – piano, composition  / Sebastian Cyliax – guitar / Arne Imig – bass guitar / Leon Griese – drums

Die Stücke der beiden Komponisten Anna Wohlfarth und Benedikt Schnitzler erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks.
Mal ist es laut und intensiv, mal leise, zart und fast zerbrechlich. Die Band will ehrlich sein, ob melancholisch und dunkel, oder euphorisch und energetisch.

Den Klangapparat einer Big Band in all seiner Vielfalt nutzen, um einen Sound zu erzeugen, der eigen und neu ist, sich von den traditionellen Hörgewohnheiten löst, um für sich selbst zu stehen. Zarte Sphären, verschrobene Grooves, Bläser in all ihren Farben, elektronische Effekte und Elemente vermischen sich zu einer Musik, die in eine andere Welt entführen möchte.

Das neue Programm macht deutlich, dass die Big Band ihren Sound gefunden hat, in dem von Anklängen aus der Minimal-Musik, über freie Improvisation bis hin zu ausladenden Sätzen und Melodien alles enthalten ist.
Die Musiker versuchen Emotionen in all ihrer Komplexität musikalisch abzubilden und sich dabei auch vom Bedürfnis nach individueller Virtuosität zu lösen.
Viel mehr geht es darum, als Kollektiv eine Geschichte zu erzählen und dabei festgelegte und spontane Elemente zu einem Klang verschmelzen zu lassen, um einen authentischen Augenblick zu erzeugen.

Anna Wohlfarth gewann für ihre Kompositionen 2017 den JIB Jazz-Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft für Komposition. Die Band ist Preisträger bei der International Big Band Competition 2018 in Hoofddorp, NL.

annawohlfarth.de/hans-anselm-big-band
Video

 

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
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Freitag 7. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Günter Adler

Günter AdlerRudi Mahall – bass clarinet
Daniel Erdmann – tenor sax
Johannes Fink – bass
Heinrich Köbberling – drums

Wenn blühende Fantasien auf den harten Berliner Asphalt treffen, dann ahnt man schon: Hier ist Günter Adler im Spiel! Denn die Band basiert auf der innovationsfreudigen Kooperation von vier individuell-kreativen Jazz-Musikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktivem Jazz führt.

Dieses Spiel, verstärkt durch den melodischen Erkennungswert der Eigenkompositionen, kann den Zuhörer nicht unberührt lassen. Stücke wie das auf der Asientournee entstandene “Schwester Ingrid diagnostiziert am Tage“, oder das flüssig gespielte “Wasser, Wasser’“ zeigen: “Günter Adler at his best !” ”…diese Adler-Schützlinge aktualisieren mit jubilierender Frische den Ansatz des klassischen Ornette Coleman-Quartetts, dabei wirkt das ganze restlos authentisch, denn die Musik ist eindeutig die Berlins.” ~ Jazzpodium

Wer verbirgt sich hinter dem Bandnamen Günter Adler?
Rudi Mahall bleibt die Antwort nicht schuldig: „Günter ist neulich bei uns gewesen und hat den Gasherd repariert. Dabei hat er zwanzig Stücke geschrieben.“
Entspannt und gut gelaunt legt die Band los, ihre Notenblätter haben die Musiker auf Barhockern abgelegt. Verstärker und Mischpulte sind überflüssig: das Quartett weiß sich selber auszusteuern.
Die beiden Holzbläser wetteifern mit ihren Klappen, dass es eine Lust ist, dabei holen sie die größtmögliche Dynamik aus ihren Instrumenten heraus.
Erdmann gibt wunderschöne Melodien auf dem Bariton zum Besten, Mahall antwortet darauf meist in den hohen Registern eines Tenorsaxophons. Da gibt es Versatzstücke inbrünstiger, rauchiger Balladen, zu denen der Kontrabass knarzt und stöhnt, dann wieder fortschreitende Action im Ausreizen der Töne, die der Drummer flink, präzise und nuanciert unterlegt.

Günter Adler ist ein Projekt zwischen ausgelassener Dramaturgie und ausgefeilter Zuwendung gegenüber minimalen Klangereignissen. Was das Pseudonym Günter Adler bedeutet, weiß auch zum Schluss niemand. Dafür wollen alle wissen, wann das Quartett wieder auftritt. Aber wer weiß das schon?
~ Tagesspiegel, Roman Rhode, 2001

tagesspiegel.de/kultur

 


Dienstag 4. Februar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by:  Silke Eberhard + Jazzassi

opening guests:

Julie Sassoon – piano
Silke Eberhard – reeds
Ben Lehmann – bass
Samuel Hall – drums

Verlauf:
1. Christian Ferlaino – alto sax / Carmelo Leotta – bass / Thomas Rehnert – drums
2. Han Earl Park –  guitar / Het Ghatto – drums
3. Céline Voccia – piano / Dietrich Petzold – violin / Ben Lehmann – bass
4. Johannes Bathelmes – tenor sax / Gebhard Ullmann – tenor sax / Davide Incorvaia – piano / Sunk Pöschl – drums / (Carmelo Leotta – bass)
5. Steffen Ziemer – sax / Max Stehle – tenor sax / Ben Lehmann – bass / Manfred Bluhm – drums
6. Nikolaus Neuser – trumpet / Sascha Bauß – trumpet / Volker Rinza – euphonium / Bodo Kotsch – bass / Samuel Hall – drums
7. Julie Sassoon – piano / Alvin Shipp – guitar
8. Silke Eberhard – alto sax / Nikolaus Neuser – trumpet / Thibault Falk – piano
9. Christian Ferlaino – alto sax / Vedran Tauber – trumpet / Ben Lehmann – bass / Thomas Rehnert – drums
10. Silke Eberhard – alto sax / Han Earl Park –  guitar
11. Céline Voccia + Julie Sassoon – piano / Samuel Hall – drums

Teilnehmer
Julie Sassoon – piano
Sascha Bauß – trumpet
Bodo Kotsch – bass
Manfred Bluhm – drums
Silke Eberhard – alto sax
Dietrich Petzold – violin
Ben Lehmann – bass
Thibault Falk – piano
Samuel Hall – drums
Max Stehle – tenor sax
Nikolaus Neuser – trumpet
Thomas Rehnert – drums
Gebhard Ullmann – tenor sax
Sunk Pöschl – drums
Volker Rinza – euphonium
Céline Voccia – piano
Carmelo Leotta – bass
Johannes Bathelmes – tenor sax
Davide Incorvaia – piano
Het Ghatto – drums
Han Earl Park – guitar
Alvin Shipp
Steffen Ziemer
Vedran Tauber – trumpet

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 


Samstag 1. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ruf der Heimat
– recording session –

Ruf der HeimatThomas Borgmann – reeds
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Sie kamen in den Turbulenzen des Free Jazz zu neuen Ein- und Aussichten. Kaputtspiel und Ganzheitserlebnis. Vertrauen in die vorbehaltlose Selbstäußerung.
In die Kraft, den Augenblick zu gestalten. In die Fähigkeit, den Ruf zu beantworten.
Nicht als Echo, sondern mit eigenen Stimmen und eigenen Liedern auf den Lippen. Auch die Bläser machen in diesem Quartett den Rhythmus, auch der Bass und das Schlagzeug singen und schreien.
Im Spektrum der Blaskombinationen kommt die Ballade ebenso ins Assoziationsfeld wie die Materialerforschung. Der Erzählgestus ebenso wie die Sound-Collage.
Heimatlinien führen zurück zu den hitzigen Jahren des schwarzen Aufbruchs und zu den Befreiungsprozessen des europäischen Jazz.
Eine Emanzipation mit Folgen. Free Jazz nicht als Schimpfwort und ohne die Vorsilbe „post-„. Rück- und Vorausgriff. Aktuelle Musik, die weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung bedarf. Musik deren heißer Atem auf der Haut brennt.
~ Bert Noglik

„Ruf der Heimat“ gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.

Das Quartett stellt sich an diesen beiden Tagen nun auch in Berlin für Konzert & Aufnahme in neuer Besetzung vor.
Nachdem „Luten“ Petrowsky schon seit ein paar Jahren keine Konzerte mehr geben kann…hat nun auch Christoph Winckel das Quartett verlassen, weil es im Alter etwas anstrengend wurde mit dem Bass zu reisen.
Mit Christof Thewes an der Posaune und nun Jan Roder am Bass wurden zwei wunderbare Stimmen in das Ensemble integriert.
Und…“Das Ganze ist (und bleibt) hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner 4-tet „Ruf der Heimat“ spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet, aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.
~ Stadt Revue, Köln

„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“ ~ Josef Engels, 2013

„Thewes ist nicht einfach ein Ersatz für das Free-Jazz-Urgestein, sondern verleiht der Band mit seiner Posaune eine völlig neue Dynamik.“ ~ Wolf Kampmann, Jazzthing 2018

thomasborgmann.de/heimat

 

 

 

 



 

 

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