Archiv 2019

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Freitag 1. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Thomas Borgmann Trio ~ One for Cisco

one for cisco: thomas borgmann trioThomas Borgmann – reeds
Max Johnson – bass
Willi Kellers – drums

Als Thomas Borgmann und Willi Kellers im Januar 2015 zum Tenor-Festival ins New Yorker IBeam eingeladen wurden und ihnen Max Johnson als Bassist vom Veranstalter an die Seite gestellt wurde, war dies ein Glücksfall.
Vom ersten Ton an war dies „one of the magical sets that you don’t forget“, wie es Bruce Lee Galanther von der Downtown Music Gallery N.Y. beschreibt, und für JazzRightNow, New York war es the Best Live Concert 2015.
Kurze Zeit später wurde das Konzert bei NoBusiness-Records als One for Cisco veröffentlicht und von der Kritik gefeiert.

Max Johnson ist ein Bassist, Komponist und Bandleader mit Sitz in New York City. Bekannt für seinen großen Klang, eklektischen (im guten Sinne) Stil und freudige Umtriebigkeit, hat sich Johnson sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Improvisierte Musik einen Namen gemacht und spielte u.a. mit Legenden wie Anthony Braxton, John Zorn und Muhal Richard Abrams.
Zusätzlich ist er „first call“ Bluegrass Bassist und spielt mit Sam Bush, David Grisman und Traveling McCourys & Tony Trischka.
Mit 6 Alben als Leader und über 1500 Konzerten unter seinem Gürtel hat sich Johnson als wahre Kraft am Bass und eine einzigartige, aufregende Stimme als Komponist erwiesen.

„It will take much more than a ‘Washington read’ of Thomas Borgmann’s résumé to experience the breadth and scope of his dedication to modern music, his grasp of tonal colour, the vivid timbre of his saxophones and his gift for both the vigour and gentleness of the rounded note.
However, it only takes a few bars of ‘One for Cisco’ for a listener – not just the trained ear – to marvel at all these qualities as the notes in question emerge from the bell of his saxophone, rise as if they are lighter than air, pirouette like an ensemble of dancers executing a complex, balletic choreography of his own making.
(…) The result is a masterful workout of modern music both composed and improvised by three marvellous musicians.“
~ Raul da Gama, 9’2016, jazzdagama.com

„Borgmann carves out his insistent motivic and timbral variations with a broad breathy vibrato. However far out he goes, with falsetto asides and false-fingered bleating, there remains a melodic core to his work.
One of the masters of European free jazz drumming, Kellers rarely settles into a regular rhythm, but there’s always a pulse. His repeated phrases mesh well with the hornman, while the steady contrapuntal stream from Johnson’s big-toned bass means he fits right in.
On tenor Borgmann plays as if he has some old spiritual at the back of his mind, never explicitly stated, but always informing his choices.“
~ John Sharpe @ allboutjazz.com

 

 


Freitag 25. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Montok

edith steyer foto: dietmar listeEdith Steyer – clarinet
Theo Nabicht – bass clarinet
Theo Jörgensmann – clarinet
James Banner – bass
Michael Griener – drums

Das Quintett verbindet Kompositionen der klassischen Moderne mit Jazz, Free Jazz und Improvisierter Musik.
Dabei sind Bearbeitungen von Béla Bartók, Paul Hindemith und Thelonious Monk, aber auch Eigenkompositionen zu hören.
Die Gegenüberstellung der Musik dieser Ikonen des 20. Jahrhunderts lässt sowohl die Unterschiede als auch die Parallelen ihrer Klangsprache deutlich werden.
Die Bearbeitung der Stücke sowie die Öffnung für die freie Improvisation verleiht ihnen ein neues Gewand und transportiert sie ins Hier und Jetzt.

 

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Sonntag 20. Januar '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


HASSLER

hans hasslerHans Hassler – acccordeon
Gebhard Ullmann – bass clarinet
Jürgen Kupke – clarinet

Der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon. Der 1945 in Graubünden geborene Musiker brilliert mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation und klassische Interpretationen.
2008 setzte er mit seinem Debüt-Soloalbum «Sehr Schnee, sehr Wald, sehr» einen deutlichen Akzent in die Schweizer Musiklandschaft.

Nun folgt der zweite Streich: Seit mehreren Jahren arbeitet Hassler an einer Hommage an einige der Urmusiker des Schweizer Ländlers: an Paul Kollegger, der weder Noten lesen noch seine Melodien aufschreiben konnte, der aber jede Session zum Kochen brachte, an Hans Fischer, den Schwyzerörgeler, genannt Grossmufti der Bündner Ländlermusik, an Luzi Brüesch und Kasi Geiser.
Hans Hassler ehrt seine Vorfahren, indem er ihre Musik neu interpretiert und auf eigene Weise weiterführt.
In unterschiedlichen Kombinationen. die sich alle um das Akkordeon von Hans Hassler gruppieren, beteiligen sich Hasslers altbekannte Weggefährten.

 

„No Blah-Blah!“ hieß das Kulturhauptstadtprogramm mit über 60 Konzerten in 20 Städten Europas, das Nadin Deventer einst für die Ruhr.2010 zusammenstellte.
Inzwischen ist die „Netzwerkerin einer neuen Generation“ (Der Westen 22.2.2013) die erste Leiterin des alt-ehrwürdigen Jazzfests Berlin und stellt mit ihrer ersten Ausgabe gleich eine wesentliche Frage: „When did your heart break?“
Genau die Richtige, um ihr einmal wichtige Fragen zu stellen:
Wie arbeitet man als Festivalmacherin?
Wie frei ist eigentlich der Jazz heute? Also offen, divers und integrativ?
Wie ist es dir ergangen mit der Berufung, wurdest du mit offenen Armen empfangen oder überwiegen Schranken und das altbe währte Platzhirschtum und Blah-Blah?
Sicher nicht in diesem Gespräch mit Tobias Richtsteig.

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour“ Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 18. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hans Hassler & Berlin friends

hans hasslerHans Hassler – accordion
Silke Eberhardt – alto sax, clarinet, bass clarinet
Ute Wassermann – vocal
Nikolaus Neuser – trumpet
Steve Heather – drums

Hans Hassler ist der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon.
Der 1945 in Graubünden geborene Musiker überrascht seit über 30 Jahren mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Schweizer Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation oder klassische Interpretationen.
Stilistisch nicht fassbar und doch kantig seinem Weg verpflichtet, begeistert Hans Hassler mit grandios verspielter Musikalität, abgründigem Humor und überraschenden Grenzgängen.
Seine Erscheinung, sein Schalk, seine Virtuosität und sein unerhörtes Spektrum von Ländler bis Jazz machen seine Performances zum Erlebnis.

ich-lasse-mich-lieber-holen

 


Donnerstag 17. Januar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldmann – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets / Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone; Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Maragon – guitar / Peer Moritz Buschman – e-bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 


Freitag 11. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Alexander von Schlippenbach Berlin Trio

alex von schlippenbachAlexander von Schlippenbach – piano
Antonio Borghini – bass
Heinrich Köbberling – drums

„Ich habe von Anfang an Gruppen aufgebaut, mit denen ich bestimmte Ideen über lange Zeiträume entwickeln und verbessern kann.
Orthodoxen Ideologien zufolge ist Improvisation nur dann legitim, wenn die Musiker sich nie zuvor gesehen haben, weil sie nur dann rein und frei wäre.
Für professionelle Musiker ist dieser theoretische Ansatz völlig irrelevant, denn wir wollen nicht nur experimentieren, sondern unsere Sachen vorführen und Geld dafür haben. Das Experiment gehört ins Labor, nicht auf die Bühne.“
~ Alex v. Schlippenbach ( tip-berlin.de/das-schlippenbach-walsdorff-quartett )

 


Freitag 4. Januar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Dag Magnus Narvesen Kvintett

Dag Magnus Narvesen kvintettAxel Dörner – trumpet
Tobias Delius – tenor sax, clarinet
Håvard Wiik – piano
Antonio Borghini – bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Der norwegische Schlagzeuger Dag Magnus Narvesen hat neben seinen Auftritten mit improvisierter Musik u. a. mit Conny Bauer oder Alexander von Schlippenbach auch eine längere Geschichte als Komponist, die in seinem norwegisches Oktett DAMANA entdeckt werden kann.

Sein Quintett vereinigt einige der interessantesten und innovativsten Jazzmusiker der Berliner Szene, um ein neues Reich der frei improvisierten Jazzmusik zu schaffen.
Die Gruppe arbeitet mit Kompositionsrichtlinien, die diese unglaublich talentierten Musiker inspirieren und leiten.

dagmagnus.com

 



 

 

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