Archiv 2019

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Sonntag 26. Mai '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Duo Tanja Feichtmair & Dieter Glawischnig

Tanja Feichtmair – saxes
Dieter Glawischnig – piano

Dieter Glawischnig: Pianist, Musikwissenschaftler, Bigbandleiter, Meister des österreichischen Schmäh.
Bald feiert er seinen 81. Geburtstag, aber was heißt schon so eine Zahl? Einerseits: dass er zu den Mitentwicklern des freien Jazz gehört, den er „motivisch und formal gebunden“ interpretiert.
Und dass alle Größen aus den Jazzlexika nicht nur zu seinen Zeitgenossen zählen, sondern er mit fast allen auch gemeinsam gespielt hat, nur Miles Davis ist ihm entgangen, sagt er.
Anderseits ist er nun schon ein paar Jahr im Ruhestand von seinen Jobs an Universitäten und in Rundfunkanstalten und nutzt seine Zeit für neue, gut ausgewählte Projekte: etwa sein Duo mit der Altsaxophonistin Tanja Feichtmair, die zwar ein paar Jahre später in den Jazz einstieg, aber genauso zu den wichtigen freien ImprovisatorInnen aus Österreich zählt.
Ein Dialog von Freiheit und Form, Klangfarbe und -Fülle, Tradition und Avantgarde.

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:
Jazzjournalist und Soziologe Tobias Richtsteig im Diskurs mit Dr. Hartwig Gernandt, Antarktisexperte

Das Gespräch muss leider auf einen anderen Termin verschoben werden.
Da der Gesprächspartner ein guter Bekannter von mir ist, bin ich in der Pflicht es ordentlich vorzubereiten. Dazu bin ich gegenwärtig nicht in der Lage, da ich mir eine Lungenentzündung eingefangen habe.
Außerdem hat die Deutsche Post Unterlagen nicht ordnungsgemäß zugestellt…
Freut Euch auf zwei Sets des Duos!
Vielleicht erscheine ich zum Konzert.  Assi

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 


Freitag 24. Mai '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Brass-Band trifft Songwriter

 

 

Duo Kühne / Dahlgren

Almut KühneAlmut Kühne – vocals, piano
Chris Dahlgren – bass, viola da gamba

Die beiden außergewöhnlichen Musiker verbindet so einiges. Im Jazz und in der freien Improvisation verwurzelt, öffnen sie neugierig Türen zur Renaissance-Musik, zu ihren eigenen Wort- und Songwelten.

Almut Kühne ist eine Vokalistin, die alle Genregrenzen hinter sich lässt und ohne Rücksicht auf Verluste auch an ihre ganz persönlichen Grenzen geht: beeindruckend!“
~ Peter Füssl, Kulturzeitschrift Dornbirn 2014
www.almutkuehne.de

„…Chris Dahlgren ist kein typischer Bassist. Er ist ein Entdecker, für den jede Möglichkeit eine neue Option ist, die zu Tage gefördert und untersucht werden will, denn er sucht nach neuen Sounds und neuen Ansätzen für seine Musik und sein Instrument.“
~ Ken Frankling, The Jazz Condition- UPI Arts & Entertainment
www.chrisdahlgren.com

 

 

 

Insomnia Brass Band

Wegen Erkrankung von Anke Lucks muss der Auftritt leider verschoben werden.
Wir wünschen Ihr erfolgreiche Genesung!

Dafür:

Uli Kempendorff Trio

Uli Kempendorff – saxes, clarinet
Felix Henkelhausen – bass
Oliver Steidle – drums

 


Freitag 17. Mai '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Lina Allemanos Ohrenschmaus

Lina Allemano Lina Allemano – trumpet
Dan Peter Sundland – bass guitar
Michael Griener – drums

Der Berliner OHRENSCHMAUS ist ein abenteuerliches, international besetztes Improvisationstrio mit der kanadischen Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin Lina Allemano als Frontfrau.
Flankiert wird sie von dem norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland und dem deutschen Schlagzeuger Michael Griener.
OHRENSCHMAUS spielt Allemanos markante und originelle Kompositionen, gezielt für diese Band komponiert, wobei die Interaktion der Gruppe, die Improvisation und das Erforschen von Klängen im Vordergrund steht.
„Allemanos Stärke ist es, Gedanken und Klänge in Melodien zu verwandeln. Ihre fein strukturierten Improvisationen sind immer absichtsvoll doch beiläufig, als würde sie Noten und Phrasen pflücken, die schon immer da waren, darauf wartend, dass sie hörbar gemacht werden.“ ~The Globe and Mail

Allemano ist international bekannt, durch innovative Auftritte und Aufnahmen zeitgenössischer Musik hauptsächlich im Bereich der Improvisation, experimenteller Musik, der Avantgarde und des Free-Jazz.
In den letzten Jahren pendelt sie zwischen Berlin und Toronto, mit eigenen Bands in beiden Städten und einer immer länger werdenden Liste von Improvisator*innen aus der ganzen Welt, mit denen sie parallel dazu noch gearbeitet hat.
Point of Departure hat Lina Allemano „eine der aufregendsten neuen Stimme der letzten Jahre“ genannt, für das DownBeat Magazine ist sie als eine der vielversprechendsten und innovativsten Trompeterinnen.
Durch ihr Spiel, ihre Kompositionen und ihren künstlerischen Anspruch wird sie international als abenteuerlich, expressiv, fesselnd und einfallsreich anerkannt.
Neben ihrer langjährigen akustischen Free-Jazz Band LINA ALLEMANO FOUR ist sie Frontfrau des elektronischen Improvisations-Quartetts TITANIUM RIOT und dem neuen Trio OHRENSCHMAUS.
Seit vielen Jahren veröffentlicht und tourt sie in Europa, den USA und Kanada.

www.linaallemano.com

 


Donnerstag 16. Mai '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 


Dienstag 14. Mai '19     21:00     Konzerthinweis
b-flat   [Dircksenstr. 40]


Keys & Screws Double Bass

keys_screws_double_bass

Thomas Borgmann – reeds
Christoph Winckel – double bass
Jan Roder – double bass
Willi Kellers – drums

Keys & Screws, Schlüssel & Schrauben, ist die Verzahnung der Trios von Thomas Borgmann & Willi Kellers mit den Bassisten Jan Roder als auch Christoph Winckel.
Die enge Zusammenarbeit von Borgmann & Kellers dauert schon knapp drei Dekaden, sei es in der Gruppe Ruf der Heimat mit Ernst-Ludwig Petrowsky oder im Trio Boom Box.
Naheliegend die Idee von Borgmann & Kellers sich mit zwei Bassisten in ein Quartett zu begeben, mit denen beide schon immer gerne im Trio gespielt haben.
Das Quartett begeisterte zuletzt beim Festival Peitz.

In den Biografien der vier Herren, tauchen die Namen Peter Brötzmann, Steve Lacy, John Coltrane, Pharoah Sanders, Ernst-Ludwig Petrowsky, Heinz Sauer, Albert Mangelsdorff, Willem Breuker, Fred Frith, Cecil Taylor, Borah Bergman, Alexander von Schlippenbach und die beiden wilden Kerle Frank Wright und Charles Gayle auf, als Spielgefährten, verehrte Idole oder Musiker, mit denen sie verglichen wurden – oder als all das zusammen.

Die musikalische Welt steten Aufbruchs, steten Abwägens alter und sich neu entwickelnder handwerklicher, formaler und klanglicher Traditionen, in der Thomas Borgmann, Jan Roder, Christoph Winckel und Willi Kellers erwachsen geworden sind, ist damit einigermaßen umrissen, was daraus bei diesem Quartett erwächst, aber keineswegs.
Denn hier entsteht aus den verschiedensten Anregungen eine Musik voller überraschender Wandlungen und enormer, absolut origineller Vielfalt.

„…auf dem Sopransax bewegte sich Borgmann in ausladenden Improvisationen und mit vollem, warmen Ton, auf von John Coltrane vorgezeichneten Spuren.
In ekstatischen Momenten lüpft er eine Ecke des Vorhangs zu einer anderen Welt.“
~ Michael Scheiner, Passauer Nachrichten

Willi Kellers: „…one of the players of our music in Europe!“
~ Cecil Taylor

thomasborgmann.de    winckel-bass.de    jan roder    willi kellers

 

 


Sonntag 12. Mai '19    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Johannes Bauer fehlt – Memorial Werkstatt Orchester

Johannes BauerHeiner Reinhardt – tenor sax, bass clarinet
Frank Paul Schubert – sopran sax
Frank Gratkowski – alto sax
Gebhard Ullmann – flute
Christof Thewes – trombone
Lina Allemano – trumpet
Simon Jakob Drees – violin
Matthias Bauer – bass
Andreas Willers – guitar
Julie Sassoon – piano
Willi Kellers – drums

Am 6. Mai 2019 jährt sich der Todestag von Johannes Bauer zum dritten Mal.
Er war einer wichtigsten europäischen Posaunisten und Komponisten des Freien Jazz und der Improvisierten Musik.
Sein Posaunenspiel setzte in vielen Ensembles Maßstäbe.
Für den Jazzkeller Treptow bzw. Jazzkeller 69 e. V. war er war einer der relevanten Protagonisten. Von 1976 bis zu seinem Tod gab er 95 Konzerte, darunter mit international bekannten Kollegen, wie Jon Rose (1988), Clayton Thomas (2004), denen er erste Auftrittsmöglichkeiten in (Ost-)Berlin ermöglichte.
Sein eruptives Spiel, seine kraftvoll gestanzten Töne, die kompromisslos lautenden Ausbrüche machten ihn früh schon unvergleichlich.
Er wagte sich aber auch an gegenteilige Exzesse heran, indem er die Posaune wie zum Aushauchen brachte, mit Atemgeräusch spielte und dabei immer so betont ernsthaft blieb. Ihm ging es nicht darum als Solist alleine in der vordersten Reihe zu stehen.
Er wollte, dass alle Mitglieder einer musikalischen Formation als ein gelungenes Team zusammen Musik entwickeln.
Sein Ziel war es, dass jeder musikalische Moment zu einer spannungsgeladenen Dichte zusammenwächst. Er fügte in seinem Posaunenspiel immer das hinzu, was gerade in der Musik fehlte.
Auch wenn Johannes Bauers Posaunenstimme nicht zu ersetzen ist, hat sich der Jazzkeller 69 e. V. zur Aufgabe gemacht seine Ideen zu bewahren und zu pflegen.
Das elfköpfige Werkstattorchester setzt sich aus international bekannten Musiker zusammen, die eng mit Johannes Bauer zusammen gearbeitet haben, u. a. auch in Konzerten des Jazzkeller 69 e. V., und die mit seinen Improvisationstechniken und Kompositionsmodellen vertraut sind.

Johannes Bauers kompositorisches Schaffen umfasst ironisiert-verfremdete idiomatische Stücke in Hanns-Eisler’scher Tradition (Walzer, Märsche, „Jazz“), des Weiteren mehr oder weniger durchkomponierte Werke mit aleatorischen Aspekten, die sich eher der Neuen Musik zuordnen lassen, und graphische Notationen, die zwar theoretisch von nahezu jedem versierten Ensemble aufgeführt werden könnten, aber erst so recht zum Blühen kommen, wenn die beteiligten Musiker erfahrene Improvisatoren sind, da die durch die Notation gesetzten Freiräume nur dann entsprechend kreativ und inspiriert ausgestaltet werden können.
In dem neuenddeckten Stück Nr. 10 werden Elemente herkömmlicher Notation als graphische Zeichen verwendet. Über einen Timecode werden die einzelnen Aktionen gesteuert und so zu einer Art „gestischem Unisono“ geführt.

Jorgo Schäfer

Während des Konzertes:
live-actionpainting von Jorgo Schäfer

 

Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

Und in unmittelbarer Nachbarschaft die Ausstellung:
Roger Melis I Die Ostdeutschen
Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR

 

Gefördert von Musikfonds e. V.

musikfonds

 


Freitag 10. Mai '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


SCHWARM 13

Max Stehle – alto sax, direction/ Ruedi Debrunner – clarinet, bass clarinet, direction / Jens Albrecht – sopran + bariton sax / Lothar Ohlmeier – bass clarinet, sopran sax / Heiko Löchel – bassoon / Tatjana Bielke – musical saw, voice / Gudrun Doberenz – voice / Conny Voss – voice / Matthias Lutz – voice / Hartmut Arweiler – guitar / Rosmarie Jäger – piano / Jana Göpper – violine, viola / Gerhard Übele – violine / Dietrich Petzold – violine, viola / Dale Rickert – cello / Klaus Kürvers – bass / Frank Fiedler – drums

SCHWARM 13 wurde 2014 vom Schweizer Klarinettisten und Komponisten Ruedi Debrunner und dem Berlin Saxophonisten Max Stehle gegründet und besteht aus 13-18 Musikern unterschiedlicher Couleur.
Durch intensive Proben mit offen strukturierten Stücken um die Begriffe Skulptur-Schwarm-Konversation hat das Ensemble eine eigene Ästhetik und ein klares Gefühl für die Formen und Bewegungen der eigenen Improvisationen gefunden.
Es überzeugt sein Publikum mit Klarheit, Vielseitigkeit, Spielfreude und Humor.

 

 


Dienstag 7. Mai '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests:

Jürgen Kupke – clarinet
Rieko Okuda – piano


Backline:
Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 


Freitag 3. Mai '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Kwestia & Traveling light

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Kwestia

kwestiaLaura Schuler – violin
Ronny Graupe – guitar
Alfred Vogel – drums

Die Stücke stammen hauptsächlich aus der Feder von Ronny Graupe und erschließen sich dem guten Zuhörer im Feld von klar strukturierter Komposition und freier Improvisation. Kammermusikalische Aspekte verschmelzen mit dichter und immer griffiger Improvisation, bei der sich das Trio ständig in Balance hält.
Kaum tritt ein Solist hervor – das Kollektiv ist hier wichtiger als wie der Einzelne. Und so schaffen die Drei eine phantasievolle, gleichermassen komplexe wie filigrane Musik.

KWESTIA ( = polnisch für “Frage”) verstehen sich als „band in progress“.
Ronny Graupe, der durch seine Arbeit mit Rolf Kühn, Lucia Cadotschs Yellow Bird oder etwa Gropper/Graupe/Lillinger (ehemalige Hyperactive Kid) bekannt ist, überzeugt hier mit seinem virtuos-einfühlsamen Spiel als auch erstklassiger und unkonventioneller Kompositionsarbeit.
Seine ehemalige Schülerin der Jazzschule Bern, Laura Schuler ist mit ihrem eigenen Quartett, u. a. mit Philipp Gropper, als auch Solistin mit einer beachtenswerten künstlerischen Haltung bekannt.
Diesem basslosen Trio gibt Alfred Vogel den percussiven Zusammenhalt und Boden. Seine Rhythmus-Teppiche sind bunt und vielschichtig, abstrakt und groovend zugleich.
kwestia

 

 

Traveling light

Ronny GraupeDaniel Glatzel – saxes, clarinet
Ronny Graupe – guitar
Oli Potraz – bass

Dieses Trio begann die Zusammenarbeit zunächst mit dem Ziel, die Musik von Jimmy Guiffres Trios zu erforschen.
Der Komponist und Multiinstrumentalist Jimmy Giuffre vereinigte in seiner Musik der 50er Jahre einen wunderschön melodiösen Westcoast Swing mit Blues und erstaunlich leichtfüßiger Abstraktion.
Dabei sind seine Arrangements für verschiedene Triobesetzungen aus dieser Zeit formvollendete Meisterwerke, die es erlauben klarste Strukturen mit tiefgründigen Improvisationen zu verbinden.
Inspiriert davon flossen Eigenkompositionen ins Repertoire mit ein. Formen, freies Spiel, Soli, Duos, Trios stehen je nach momentaner Auseinandersetzung im Fokus des musikalischen Prozesses.
Dabei kann Daniel Glatzel seinen Hintergrund als Komponist und Arrangeur des Andromeda Megaexpress Orchesters in dieser Kleinstbesetzung als Kammermusiker neu ausformulieren.
Ronny Graupe verbindet hier seinen zeitgemäßen Bebopansatz mit großer Spontaneität, Ernsthaftigkeit und Respekt der Musik gegenüber und Oliver Potratz bringt die Ergebnisse seiner aus der Praxis mit diversen Bands kommenden, tiefgehenden und vielseitigen musikalischen Grundlagenforschung hier kraftvoll und impulsiv ein.

 



 

 

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