Archiv 2019

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Freitag 15. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Didrik Ingvaldsen Ensemble

Didrik IngvaldsenRadim Hanousek, Tobias Delius – saxes
Didrik Ingvaldsen, Nikolaus Neuser – trumpets
Johannes Lauer – trombone
Rieko Okuda – piano
Marian Friedl – double bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Der norwegische Trompeter und Jazzkomponist Didrik Ingvaldsen und seine tschechisch-norwegisches Ensemble ignorieren nicht nur geografische, sondern auch stilistische Grenzen.
Die Stücke pendeln irgendwo zwischen Bläser-reicher Bigband und kompaktem Trio Jazz, ohne in vorhersehbarer Weise zwischen diesen Modi zu wechseln.
Das Didrik Ingvaldsen Ensemble ist eine Entdeckung wert … nicht nur oder vielleicht sogar zuallerletzt für E-Musik-Liebhaber.
Kein Witz, das Ding bereitet bei aller gefühlten Intellektualität gehörigen Spaß. Tatsächlich scheint alles möglich – Experimente und Free Jazz treffen auf Broadway, hohe Kunst und Jazzclub.

Didrik-Ingvaldsen-Orchestra

 


Freitag 8. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Enemy

Kid DownesKit Downes – piano
Petter Eldh – bass
James Maddren – drums

Enemy sind drei Jazzmusiker der neueren Generation, die sich alle bereits vor der Gründung dieses Trios mit unterschiedlichen Projekten einen Namen gemacht haben.

Die beiden Briten Kit Downes und James Maddren arbeiteten unter anderem mit so bekannten Interpreten wie Joe Locke, Dennis Rollins, John Warren, Jim Hart und Kenny Wheeler und waren auf zahlreichen Jazzfestivals in ganz Europa zu hören.
Frans Petter Eldh wurde in Schweden geboren und war in den vergangenen Jahren als Bassist für Django Bates und Tom Lord tätig.

Enemy zeichnen sich besonders durch ihr Zusammenspiel aus. Obwohl das Klavier eine führende Position in der Band einnimmt, ist die Rhythmusgruppe mit Bass und Schlagzeug mehr als nur eine Begleitband.
Jeder der drei Musiker steuert gleichberechtigt seine Ideen zum Gesamtsound der Band bei. So entsteht eine ganz eigene und eigenwillige Interpretation von modernem Jazz, die gleichermaßen melodisch, mitreißend und interessant ist.
Im Oktober 2016 spielte das Trio das erste Mal für den Jazzkeller 69. Bei ihrem zweiten Auftritt, stellen sie ihr im Mai 2018 erschienenes Debüalbum vor.

www.kitdownes.com/Projects/Enemy

 


Dienstag 5. Februar '19    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guests:

Shuichi Chino – piano
Antonio Borghini – bass
Christof Thewes – trombone

 

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 


Sonntag 3. Februar '19


Wir trauern um Reiner Kobe       (13.11.1949 – 18.1.2019)

Reiner KobeDer Jazzkritiker Reiner Kobe ist vor wenigen Tagen überraschend verstorben.

Viele kannten Reiner Kobe nur als Jazzkritiker im JazzPodium und der Badischen Zeitung…und seit seinem Umzug Anfang der 90iger Jahre nach Freiburg sah man ihn nur noch selten in Berlin und im Jazzkeller.
Verbunden mit dem Jazz in Berlin blieb er immer, hatte er sich doch hier vor seinem Wegzug wegen seiner Heirat, sehr für die hiesige Szene eingesetzt.
Anfang der 80iger für ein paar Jahre mit den Konzerten im Jazzraum (Geld und Ruhm, Agentur für Wirklichkeit) in der Kreuzberger Köpeniker Strasse, wo manchmal auch der frühe Blixa Bargeld die Karten abriss und Luten Petrowsky Konzerte gab mit Blick über die Spree in den Osten.
Dann jahrelang, bis zu seinem Wegzug, war er die maßgebliche Kraft als Organisator der Reihe „Jazz im Tiergarten“.

Wir werden deine ruhige Stimme vermissen.

Die Badische Zeitung schreibt in einem Nachruf:
der-bz-autor-reiner-kobe-ist-gestorben

 


Freitag 1. Februar '19    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Thomas Borgmann Trio ~ One for Cisco

one for cisco: thomas borgmann trioThomas Borgmann – reeds
Max Johnson – bass
Willi Kellers – drums

Als Thomas Borgmann und Willi Kellers im Januar 2015 zum Tenor-Festival ins New Yorker IBeam eingeladen wurden und ihnen Max Johnson als Bassist vom Veranstalter an die Seite gestellt wurde, war dies ein Glücksfall.
Vom ersten Ton an war dies „one of the magical sets that you don’t forget“, wie es Bruce Lee Galanther von der Downtown Music Gallery N.Y. beschreibt, und für JazzRightNow, New York war es the Best Live Concert 2015.
Kurze Zeit später wurde das Konzert bei NoBusiness-Records als One for Cisco veröffentlicht und von der Kritik gefeiert.

Max Johnson ist ein Bassist, Komponist und Bandleader mit Sitz in New York City. Bekannt für seinen großen Klang, eklektischen (im guten Sinne) Stil und freudige Umtriebigkeit, hat sich Johnson sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Improvisierte Musik einen Namen gemacht und spielte u.a. mit Legenden wie Anthony Braxton, John Zorn und Muhal Richard Abrams.
Zusätzlich ist er „first call“ Bluegrass Bassist und spielt mit Sam Bush, David Grisman und Traveling McCourys & Tony Trischka.
Mit 6 Alben als Leader und über 1500 Konzerten unter seinem Gürtel hat sich Johnson als wahre Kraft am Bass und eine einzigartige, aufregende Stimme als Komponist erwiesen.

„It will take much more than a ‘Washington read’ of Thomas Borgmann’s résumé to experience the breadth and scope of his dedication to modern music, his grasp of tonal colour, the vivid timbre of his saxophones and his gift for both the vigour and gentleness of the rounded note.
However, it only takes a few bars of ‘One for Cisco’ for a listener – not just the trained ear – to marvel at all these qualities as the notes in question emerge from the bell of his saxophone, rise as if they are lighter than air, pirouette like an ensemble of dancers executing a complex, balletic choreography of his own making.
(…) The result is a masterful workout of modern music both composed and improvised by three marvellous musicians.“
~ Raul da Gama, 9’2016, jazzdagama.com

„Borgmann carves out his insistent motivic and timbral variations with a broad breathy vibrato. However far out he goes, with falsetto asides and false-fingered bleating, there remains a melodic core to his work.
One of the masters of European free jazz drumming, Kellers rarely settles into a regular rhythm, but there’s always a pulse. His repeated phrases mesh well with the hornman, while the steady contrapuntal stream from Johnson’s big-toned bass means he fits right in.
On tenor Borgmann plays as if he has some old spiritual at the back of his mind, never explicitly stated, but always informing his choices.“
~ John Sharpe @ allboutjazz.com

 

 



 

 

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