jazzkeller 69 e.V.

Archiv 2018

   Alles vor November 2008 unter » der alten Seite « !!!




Freitag 7. Dezember '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mars Williams „An Ayler Xmas“

Mars WilliamsMars Williams – saxes
Jaimie Branch – trumpet
Klaus Kugel – drums
Mark Tokar – bass
Knox Chandler – guitar, electronics

Eintrittskarten können ab sofort bei unseren Veranstaltungen erworben werden.

Mit seinem ausdrucksstarken Saxophonspiel entfesselte Ayler in den 1960er-Jahren die Free-Jazz-Bewegung. Seine vom Evangelium beeinflussten Themen passen perfekt zu weihnachtlichen Klassikern, so Mars Williams. Seit 2013 präsentiert er bekannte Weihnachtslieder im Geiste von Albert Ayler (1936-1970) in Chicago. Im vergangenen Jahr führte eine Tour das Projekt erstmalig durch ausgewählte europäische Städte. Idee der Tour ist es, vor Ort jeweils mit lokalen Musikern aufzutreten.
Klaus Kugel lebt zwar in Mecklenburg, aber bei den weitgereisten Kollegen ist das „lokal“ und dass Knox Chandler in Berlin lebt war für uns überraschend.
Auf einem Teil der Tour begleiten Williams, der nicht nur zum JAZZFEST BERLIN gefeierte Trompeterin Jaimie Branch und der ukrainische Bassit Mark Tokar. Er ist in seinem Land der profilierteste Musiker im Spannungsfeld Neue Musik, Improvisation und Jazz und spielt weltweit mit profilierten Vertretern der Szene.

Fränkische Nachrichten, Samstag, 01.12.2018

„An Ayler Xmas“
ESP.Disk

 


Donnerstag 6. Dezember '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Sebastian Lange – alto sax Aaron Klenke, Anton Kowalski – tenor sax / Yannic Rösch –  bariton sax, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Lina-Marie Batteux, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 


Dienstag 4. Dezember '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guests:
Theo Jörgensmann – clarinet
Marion Ruault – bass

weitere Anwesende (nach dem Alphabet):
Akira Ando, bass
Manfred Bluhm, drums
Sascha Bauss, trumpet
Julian Datta, banjo
Martial Frenzel, drums
Johann Gottschling, drums
Valentin Hartel, drums
Julian Hennel, trumpet
Bodo Kotsch, bass
Shingo Masuda, kanun
Matthias Meichsner, piano
Ed Montgomery, tenor sax
Lothar Ohlmeier, clarinet
Izumi Ose, vocal
Christian Paczkowski, guitar
Anaïs Poulet, dance
Julie Sassoon, piano
Gina Schulte am Hülse, vocal
Willy Springer, alto sax
Jerry-O. Trog, bass guitar
Rainer Wentz, clarinet

Verlauf:
1. Sacha Bauss / Johann Gottschling / Julian Datta
2. Christian Paczkowski / Martial Frenzel / Akira Ando
3. Marion Ruault / Willy Springer / Julian Hennel / Ed Montgomery / Willi Kellers
4. Theo Jörgensmann / Rainer Wentz / Lothar Ohlmeier / Julie Sassoon
5. Marion Ruault / Gina Schulte am Hülse / Gina Schulte am Hülse / Izumi Ose
geplant, aber aus zeitlichen Gründen entfallen
6. Bodo Kotsch / Johann Gottschling / Jerry-O. Trog / Shingo Masuda
7. Matthias Meichsner / Valentin Martel
8. Manfred Bluhm / Julian Datta / Ed Montgomery

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 


Samstag 1. Dezember '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Digital Primitives

Assif Tsahar – tenor sax, m’bira
Cooper-Moore – diddly-bo, mouth bow, fretless banjo (hand crafted instruments)
Chad Taylor – drums, m’bira

Wer eines ihrer Alben kennt oder sie in einem Internet-Video entdeckt hat, mag nach stilistischen Schubladen gesucht haben: Ist das noch Jazz?

Gelegentlich muss man solche Konzerte hören, um sich daran zu erinnern, was einen am Jazz im Kern interessiert: geerdete Musik – mit afrikanisch geprägtem Puls, mit aus dem Blues gesaugtem „Spirit“ und mit Kommunikation im Kollektiv gespielter Leidenschaft.
„Primitiv“ sind die Digital Primitives nur im besten Sinne. Bei Cooper Moores Instrumentarium ist es sichtbar: ein Bassbrett mit nur einer Saite, das selbst gebaute Banjo hat immerhin drei, was er daraus hervorlockt ist alles andere als primitiv.

Oder vielleicht doch: die Musik des Trios *ist* primitiv – im Sinne von „elementar“ – nicht der Zucker aus der Tüte, sondern das Zuckerohr.
Assif Tsahar, ein Israeli mit hörbar schwarzer Seele spielt sein Tenorsax ekstatisch und lässt sich von und mit Chad Taylor am Schlagzeug an- und mittreiben und der Flow dieser Beiden wird von Cooper Moore auf seinem Einfachst-Bass mit so viel Funk gewürzt, dass man sich fragt, warum es Bässe mit mehr Saiten überhaupt geben muss.
Die ruhige Seite des Trios ist zu hören, wenn Chad Tayor zur Kalimba greift oder Cooper Moore und Tsahar eine bewegende Ballade zu Ehren des Bassisten Peter Kowald mit Flöte und Saxophon spielen.

Aufs Essentielle reduziert sind auch die Botschaften, die Cooper Moore singt: von den Wurzeln des Jazz, von der Liebe (zwischen Mann und Mann, Frau und Frau und Frau und Mann) und zum Schluss die simple aber nicht falsche Erkenntnis „Happy to be alive“.
Konnte man sein, bei diesem denkwürdigen Abend in Keller des Jazzinstituts in Darmstadt.
~ Frank Schindelbeck

digital-primitives-lipsomuch-soul-searching

 


Samstag 1. Dezember '18


Wir trauern um Jochen Gleichmann

 

Jochen Gleichmann...hier an der MundharmonikaDer Trompeter Jochen Gleichmann verstarb am 28.11. 2018 nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin.

Er wurde 1941 in Stützerbach (Thüringen) geboren.
Jochen Gleichmann begann seine musikalische Karriere Mitte der Sechziger Jahre, zuerst in der Rockmusik (Modern Soul Band, SOK), danach in den Siebziger Jahren in der Jazzszene (Klaus Lenz Big Band, Uschi Brüning) und später in verschiedenen Workshop-Bands (Uli Gumpert Workshop Band, Nationales Jazzorchester der DDR, I, II, III).

Seit ihrer Gründung war er Mitglied der Hannes Zerbe Blechband, mit der er bei internationalen Festivals auftrat.
1996 engagierte ihn der Trompeter und Komponist Paul Schwingenschlögl für sein neu gegründetes Ensemble „African Chase Experience“, das bei vielen renommierten Jazz- Festivals auftrat.
In dieser Band spielte Gleichmann nicht nur im dreistimmigen Trompeten-Bläsersatz, sondern konnte auch sein solistisches Können auf der Trompete, dem Flügelhorn und der Mundharmonika zeigen.

Sein Begräbnis findet am 18.12. um 11 Uhr in Rahnsdorf statt.

 



 

 

 uuuuu 

» news abonnieren

» anfahrt & orte

 

archiv

 

» mitglied werden

» jazz on 3 (BBC)

» manfred schulze

 

 

 


gefördert durch die
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten