jazzkeller 69 e.V.

Archiv 2018

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Freitag 20. April '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Klima Kalima (Weltraumprogramm)

klima kalimaKalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums

Die Drei trafen sich in Berlin aufeinander und wurden Gefährten auf einer musikalische Reise, die bisher fünfzehn Jahre andauert.
Sie haben ihren eigenen Sound definiert und fordern solide die Grenzen der musikalischen Möglichkeiten der Trio-Formation heraus.
Bei der Kombination von Finnland und Berlin erreicht man ursprüngliche, wilde, kreative Jazz-Musik.
Klima Kalima verwendet Elemente aus Rock, Blues und Folk, um ihrem modernen Jazz-Sound ein skurrilen Akzent zu geben.
Die letzte CD Finn Noir kam im 2013 heraus bei Enja Records. Ihre früheren CDs „Loru„, Chasing Yellow und Helsinki on my mind ernteten international sehr gute Kritiken.
Sie gewannen den Neuen Deutschen Jazzpreis 2008. Das neue Programm handelt von astronomischen Reisen.
kallekalima.com

 


Donnerstag 19. April '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 


Sonntag 15. April '18    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Trevor Watts + 3

Trevor WattsTrevor Watts – reeds
Tristan Honsinger – cello
Antonio Borghini – bass
Noel McGhie – drums 

Trevor Watts gehört zu den herausragendsten britischen Saxophonisten seiner Generation. Sein charakteristischer kraftvoll-lyrischer Tonfall an Alt und Sopran war über alle musikalisch weit gefächerten Projekte in seiner langen kreativen Karriere immer sofort wiedererkennbar. 1965 gründete er mit John Stevens das Spontaneous Music Ensemble und wurde so zum Pionier und wichtigen Protagonisten der britischen Free-Jazz-Avantgarde. Parallel verband er aber mit seiner Band Amalgam seit 1967 auch Free Jazz und Rock und suchte in vielen weiteren Formationen nach Formen eines progressiveren Jazz-Rock. Zudem wurde mit seinen Moiré-Projekten afrikanische Musik für ihn immer wichtiger.
Mit Pianist Veryan Weston entwickelte er in den letzten Jahren hingegen eine eher Neue-Musik-nahe Ästhetik, die jüngst durch die Erweiterung ihres Duos zum Quartett mit Streichern mit Alison Blunt und Hannah Marshall noch betont wurde.
Der jamaikanische Schlagzeuger Noel McGhie stieß 1970 zur damals glühenden Pariser Free- Jazz-Szene, spielte in den 70ern dort besonders mit den vielen dort hängen gebliebenen US-Musikern wie Steve Lacy, Mal Waldron, Bobby Few, Noah Howard, Alan Silva und Frank Whright und wurde selbst in Frankreich heimisch. Er integrierte auch Karibisches und Funk in sein Free-Bob-geprägtes Free-Drumming.

Berliner Unterstützung bekommen sie durch Tristan Honsinger, dessen erfinderisch-fantasievolles Cello-Spiel seit 1974 aus dem europäischen Free Jazz nicht wegzudenken ist, und durch Antonio Borghini, dessen virtuoses Spiel durch seine musikalische Vielseitigkeit besonders gut geeignet ist, herausragende Musiker-Persönlichkeiten zu einem Gruppenzusammenspiel zu bringen.  ~ Matthias Oberg

 

 


Samstag 14. April '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Kent Carter and German friends

kent carterKent Carter – bass
Ulrich Gumpert – piano
Friedhelm Schönfeld – reeds
„Baby“ Sommer – drums

Die Reihe „Jazz in der Kammer“ begann mit einem Paukenschlag: Am 1. November 1965 debütierte hier das Joachim Kühn Trio.
Zur Nr. 100 (19.-21.11.1977) kamen unter anderem Albert Mangelsdorff, Willem Breuker und Aladár Pege in die Kammerspiele – und natürlich Musiker aus der damals noch existenten DDR.
Der amerikanische Bassist Kent Carter spielte mit seinen „German Friends“, als da waren und noch immer sind: Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky, Ulrich „Uli“ Gumpert und Günter „Baby“ Sommer.
Natürlich brannte die Luft, das Konzert war nicht nur für das begeisterte Publikum unvergesslich, sondern auch für die vier Musiker.
Leider erinnert nur die LP „Ernst-Ludwig Petrowsky“ (Amiga 8 55 621) mit einem Ausschnitt aus Lutens Komposition „Hundert Maaßgelinzerte“ an diese denkwürdige Besetzung.

Kent Carter, damals 38, war im April 1977 als Solist und mit dem Steve Lacy Quintet beim Workshop Freie Musik in der Akademie der Künste und danach noch einige Jahre mit Steve Lacy unterwegs, um dann sein Kent Carter String Trio sowie größere Bands wie das Kent Carter Project zu formieren und für Film, Fernsehen und Theater zu schreiben.
Kent Carter, nach wie vor einer der Großen des Jazz, lebt seit den 1980er-Jahren in Juillaguet im Südwesten Frankreichs.
In die USA zieht ihn zurzeit nichts zurück. Gern erinnert er sich an das „kontinentale Continuum“, in dem er damals in Europa lebte: „Es war ergreifend, jeder kannte jeden, es war gewissermaßen wie eine große Familie, eine Szene.“

Jetzt trifft er sich wieder mit seinen „German Friends“. Welcome back in the family? Vier Jahrzehnte sind schließlich, optimistisch gesehen, ein halbes Leben.
Sein Heimatland hat sich verändert, das von ihm so geliebte kontinentaleuropäische Kontinuum driftet gerade etwas auseinander, und auch der Jazz hat sich weiterentwickelt.
Wie wird dieses Quartett heute, vierzig Jahre später, klingen? Luten kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr dabei sein, Friedhelm „Buddy“ Schönfeld ist neu in der Formation.

Alles ist offen, alles ist möglich, nur eines steht fest: Es wird wieder ein großer Abend werden.
~ Rainer Bratfisch

 

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Freitag 13. April '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Johnny Was

Julia ReidyJulia Reidy – guitar
Michael Thieke – clarinet
Antonio Borghini – bass
Katharina Ernst – drums

Johnny, mein Gigolo. Baby’s Bruder. Eine Vergangenheit als Rockabilly, die niemand kennt. Geboren in Mississippi, oder vielleicht in East London. Genau, in Südafrika. Gestorben in Nashville.
Spielte Klarinette in Hot Five Orchestre Super Volta Red Hot Peppers. Bambara Mystic Soul. Später im Folsom Gefängnis.
Er behauptete, dass er Blue Suede Shoes geschrieben hat. Elvis wusch ihm den Kopf als er in die Armee eintrat. Skit-Dat-De-Dat.

Johnny, der Bäumeausreißer. Suchte sein Glück in einer dunklen, trostlosen Mine und wusste nicht, dass dies in seine Seele einsickern würde. Er ging schlafen, indem er auf sein Gesicht fiel.
Er kannte die Hölle. Er verliebte sich in Frankie, sie waren so süß, oh mein Gott, was waren sie verliebt.
Er wurde mit einem Mädchen namens Nellie Bligh gesehen. Frankie zog eine kleine 44er. Rutty too too, und schoss genau durch diese Hartholztür. Er war ihr Mann und er hatte ihr Unrecht getan.
Oder war es eine verirrte Kugel? Woo-ooh! Die Frau hielt ihren Kopf und weinte, als ihr Sohn auf der Straße niedergeschossen wurde und starb.
Nur wegen des Systems. Johnny war ein guter Mann. Machte nie eine Sache falsch.

Johnny Was spielt freie Formen im freien Fluss, mit Musik von Johnny Dyani, Johnny Dodds, Johnny Cash. Und Songs über Johnny, von Television, Amadou Ballaké, Sun City Girls, Louis Armstrong, Billy Strayhorn, Big Bill Broonzy, Suicide und George Russell.

 


Freitag 6. April '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Baars/ Kneer/ Elgart

ABaars__Kneer__Elgartb Baars – tenor sax, clarinet, shakuhachi
Meinrad Kneer – bass
Bill Elgart – drums

Eine intime musikalische Auseinandersetzung auf ausgefuchster Improvisationsebene. Zusammen mäandern sie zwischen Form und Abstraktion, Konsens und Dissens, Dissonanz und Echo, aber die wahre Kraft liegt in den schier endlosen Klangfarbenvariationen, in denen ihre Dialoge stattfinden. Wunderschöne Poesie!

„Baars, Kneer und Elgart zogen die vollbesetzte Kirche mit dem vielleicht intensivsten Konzert dieser vier Tage in ihren Bann. Ungeheuer schön!“
~ Guy Peters, Konfrontationen Nickelsdorf 2012

„Hier wird nicht auf sicher gespielt, keine Konzessionen gemacht, weder gegenüber dem Zuhörer, noch gegenüber der Musik.“
~ Mischa Andriessen, Jazzmozaïk 4/2013

„Transparenz, architektonischer Aufbau, raffinierte Klangfarben, dies sind die Elemente, die die drei Musiker zu einer glasklaren Plädoyer für die freie Improvisation zusammenbringen. “
~ Herman te Loo, Jazzflits Nr 206

 

 


Dienstag 3. April '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

openig guests:
Thomas Borgmann – tenor, soprano – sax
Antonio Borghini – bass

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

weitere Teilnehmer (nach dem Alphabet):
1. Manfred Bluhm, drums
2. Sylvia Bruckner, piano
3. Josed Chriulli, piano
4. Federico Dammacco, alto sax
5. Julian Datta, guitar
6. Leon Griese, drums
7. Roman Hamwood, flute
8. Bodo Kotsch, bass
9. Thomas Kumlehn, flute
10. Ulf Mengersen, bass
11. Christian Paczkowski, guitar
12. Dietrich Petzold, viola
13. David Piersanti, trumpet
14. Thomas Rehnert, drums
15. Marcel Siegal, bass
16. Willy Springer, alto sax
17. Max Stehle alto sax
18. Joesefine Trautmann, sax
19. Albrecht Walter, sax
20. Christoph Winckel, bass
21. Sebastian Wolfgruber, drums
22. Johannes von Wrochem, guitar

Formationen:
1. Stehle / Griese / Bruckner / Mengersen
2. Kellers / Siegal / Kumlehn / Petzold
3. Borgmann / Kotsch / Winckel / Bluhm
4. Borghini / Dammacco / Piersanti / Wolfgruber
5. Walter / Springer
6. Chriulli / von Wrochem
7. Rehnert / Springer / Datta
8. Borghini / Stehle / Hamwood
9. Kellers / Borgmann / Chrinulli / Bruckner
10. Dammacco / Walter / Griese / Piersanti / Datta / Trautmann

 



 

 

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