jazzkeller 69 e.V.

Archiv 2017

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Donnerstag 30. November '17 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
House of Life   [Blücherstraße 26 B]


Holz-Aktion – Bühnen-Stück für 9 Berliner Kontrabassisten

Ichristoph winckel & jan roderdee: Christoph Winckel

Antonio Borghini / Johannes Fink / Maike Hilbig / Meinrad Kneer / Klaus Kürvers / Ben Lehmann / Daniela Petry / Jan Roder /Christoph Winckel

Die Spieler treten nicht ausschließlich als Musikerzeuger in Erscheinung, sondern ihre Körper sind auch plastische Figuren, die ihre Raumstellen wechseln und dabei Geräusche erzeugen, bis hin zu Sprache und Gesang.
Das Bespielen der Bässe ist dann sozusagen die Begegnung zwischen selbstbewegten und klangbewegenden Akteuren, hin zum Ereignis des gesamten Inventars.
Bei dieser Art von Aufführung sollte die „Story“ gewissermaßen mit dem Publikum gemeinsam entstehen.
Die musikalische Struktur ist aus aleatorischen u. improvisatorischen, einstudierten und freien Elementen zusammengesetzt, was den Spielern entgegenkommt, die vorzugsweise aus dem Improvisations-u. Jazzbereich stammen.
Für Klangereignisse aus der Neuen Musik ist dabei aber ebenso Raum wie für Populäres.
Geprobtes und Spontanes wechseln sich ab.

 


Freitag 24. November '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Improvisers Orchestra

berlin improvisers orchester

Nikolai Meinhold, Tommaso Vespo – piano / Hannes Buder – guitar / Alison Blunt, Wolfgang Georgsdorf, Gerhard Uebele – violine / Dietrich Petzold – viola, clistierophon / Hui-Chun Lin, Hannah Marschall – cello / Noel Taylor, Ricardo Tejero, Salvo Barbagallo – clarinet / Manuel Miethe – sopran sax/ Anna Kaluza – alto sax / Henrik Walsdorff – tenor sax / Robert Würz – bariton sax / Abigail Sanders – waldhorn / Matthias Müller – trombone / Nikolaus Neuser – trumpet / Ulf Mengersen, Horst Nonnenmacher, Klaus Kürvers, Stephan Bleier, Jan Roder, Ben Lehmann – bass / Willi Kellers, Kay Lübke – drums

Das Ber.I.O. orientiert sich an der vom „London Improvisers Orchestra“ praktizierten Arbeitsweise der „Conductions“.
Hier hat jeder Mitspieler mit Hilfe von Handzeichen die Möglichkeit die Leitung zu übernehmen und musikalische Strukturen aus dem Moment heraus zu gestalten.

Das Berliner Orchester initiierte die Berliner Saxophonistin Anna Kaluza nach der Rückkehr 2010 von einem einjährigen Auffenthalt in London.
Dabei ist das Berliner Modell keineswegs eine bloße Kopie.
Etwa halb so groß wie das L.I.O. hat es seinen Schwerpunkt weniger auf einheitlich orchestralem Klangkörper sondern auf individueller Entfaltung der Musiker.
So haben die einzelnen Mitglieder viel mehr Einfluß auf die Entfaltung des Klanges und der formalen Entwicklung, und dennoch besteht bei der durchschnittlichen Besetzung von etwa 20 Musikern die Möglichkeit eines orchestralen Klanges.

berlinimprovisersorchestra

 


Montag 20. November '17     21:00     Konzerthinweis
A-Trane   [Bleibtreustraße 1 / Ecke Pestalozzistraße]


Frank Gratkowski / Ruf der Heimat ~ JAB 105 im A Trane

frank gratkowskiWir (Uli Kempendorff und Gebhard Ullmann) möchten Sie/Euch zur November Ausgabe der Jazz aus Berlin Reihe im A Trane einladen.
Ausnahmsweise an einem Montag.
Wir hoffen, dass Ernst Ludwig Petrowsky soweit genesen ist, dass er anwesend sein kann.
Für ihn spielt an diesem Abend Christof Thewes.
Im ersten Set freuen wir uns auf einen der ganz Grossen des Solo-Spiels: Frank Gratkowski.
Durch den Abend wird dieses Mal Peter Ehwald führen.

 

1st set:

Frank Gratkowski (sax/fl/cl)

 

ruf der heimat2nd set:

Ruf der Heimat
Thomas Borgmann (sax)

Christof Thewes (tb)
Christoph Winckel (b)
Willi Kellers (dr)


1st set:

Frank Gratkowski gibt seit 1990 Solo-Konzerte. Mit seinem Soloprogramm war er 1991 Preisträger des Wettbewerbes «Musik Kreativ» und im gleichen Jahr erschien eine CD mit dem Titel «Artikulationen». Seitdem entwickelt er seine Soloarbeit kontinuierlich.

2nd set:

Das Quartett gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.
Nach über 20 Jahren und mit 84 Jahren kann „Luten“ Petrowsky nicht mehr bei jedem Konzert dabei sein.
Mit Christof Thewes an der Posaune wurde eine neue, wunderbare Stimme  in das Ensemble integriert.
«Kaum jemand dekliniert die freie Improvisation so konsequent, so geschichtsbewußt und, tja, trotzdem so unbekümmert durch wie diese vier Herren. Und schwupp! Hier versagt dann auch schale Journalistenprosa.» – Spex

 


Sonntag 19. November '17    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Nu Band

Nu BandThomas Heberer – trumpet
Mark Whitecage – alto sax, clarinet
Joe Fonda – bass
Lou Grassi – drums

The Nu Band ist eine klassische New Yorker Working-Band, bei der hochkarätige Musiker, allesamt selbst namhafte Bandleader, am Werke waren und sind.
Tief verwurzelt in der Jazz-Tradition überträgt The Nu Band alte Idiome in das Hier und Jetzt. Klassischer Bebop, Gospel, Soul, Free und viel improvisatorische Freiheit: Manche nennen es „Free Bop“. Diese Melange auf derartiger Qualitätsstufe sucht Ihresgleichen und überzeugt auch die Fachpresse:

One of the best bop bands of the moment is without a doubt The Nu Band“. (Stef Gijssels)

Jedes Bandmitglied steuert zu gleichen Teilen Kompositionen bei und wie hier in traumwandlerischer Sicherheit gemeinsam musiziert wird, ist wohl auch das Fundament für diesen runden, tiefen, einstimmigen und dadurch spirituellen Bandsound.

The Nu Band makes music that sounds more like conversation than performance.“ (James Hale Coda)

Die Band wurde 1999 von Lou Grassi und Roy Campbell gegründet. In 14 Jahre gab es sechs vielbeachtete CDs, sechs Europa-Tourneen, und ein ganze Reihe von US-Touren in konstanter Besetzung.

Nachdem Roy Campbell jr. 2014 verstorben ist, hat der deutsche Ausnahmetrompeter Thomas Heberer seinen Platz eingenommen.

Ein Abend voller Spielfreude, Inspiration und Soul, mit Material von I’hrer jüngsten CD-Produktion: The Cosmological Constant, die dem Andenken an Roy Campbell gewidmet ist.

the-nu-band

 

 

Podiumsgespräch: Kultur im Kiez und internationalen Maßstab
Reinhard Müller – Konzertservice

Mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 


Freitag 17. November '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


umland label night:

umland-logoKnu!, BRUIT, AAaA meets Michael Griener

Jan Klare – alto + bass sax
Julius Gabriel – tenor + bariton sax
Korhan Erel – elektronic
Florian Walter – bariton sax, electronic
Simon Camatta – drums
Michael Griener – drums

Kein UMLAND ohne DORF und umgekehrt. Seit einer Dekade existiert mit THE DORF eine Band, die es nach den Maßstäben der aktuellen Kulturlandschaft eigentlich nie hätte schaffen dürfen: über die meiste Zeit ohne nennenswerte Finanzierung und Publicity-Maschinerie, zu der Repräsentationsfläche für die zeitgenössische Jazz-and-beyond-Szene des Ruhrgebiets zu wachsen.

Um den vielen Splittergruppen, die auf personeller, musikalischer und intentionaler Ebene an THE DORF andocken, eine angemessene Plattform zu bieten, schaffen wir mit UMLAND RECORDS eine “Plattenfirma“, die weiterführt, was mit THE DORF begonnen wurde: Die Etablierung eines Raumes, in dem Musik nicht die am leichtesten bekömmliche Antwort auf die Frage gibt, warum diese Welt so unglaublich kompliziert geworden ist – sondern den Versuch einer ernsthaften Sinnforschung trotz materialistischem Hintergrundrauschen darstellt.

umlandrecords.de

 


Donnerstag 16. November '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax / Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 

 

 


Freitag 10. November '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Die Achse des Guten

Gille_Sebastian©GerhardRichterSebastian Gille – reeds
Robert Landfermann – bass
Achim Kaufmann – piano
Oli Steidle –drums

Zwischen den Musikern aus Berlin und Köln gibt es schon immer einen regen Beziehungen.
Auch in dieser Band treffen zwei „Berliner“ auf zwei „Kölner“. Da bei derartigen Begegnungen meistens etwas Grandioses entsteht, kann man diese Verbindung Berlin-Köln als „Achse des Guten“ bezeichnen.
Alle vier Musiker sind international anerkannte Solisten und die Preisen und Auszeichnungen, die sie im Laufe ihres bisherigen Schaffens erhalten haben, füllen Regale.
Jeder einzelne von ihnen ist gefragter Sideman und Mastermind eigener Bands oder Projekte.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei dieser Formation, Stücke von allen Beteiligten gespielt werden. Wobei: Stücke oder Improvisation ? Das ist manchmal nicht ganz leicht auszumachen.
Stücke, Themen und Improvisationen geben sich derartig die Klinke in die Hand, dass man den Eindruck hat: Alles fließt, ineinander, übereinander, durcheinander.
Dabei ist die Souveränität, mit der die Musik geformt wird, von eindrücklicher Meisterschaft und Intension geprägt.

sebastiangille.com
robertlandfermann.com
achimkaufmann.com
oliversteidle.com

 


Dienstag 7. November '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

openig guests:
Henrik Walsdorff – tenor sax
Jan Roder – bass

Verlauf
1. Kumlehn / Petzold / Virtaranta
2. Bruckner / Roder / Springer
3. Bluhm / Datta / Wahnschaffe / Walsdorff
4. Ingvaldsen / Kellers / Virtaranta
5. Roder / Wentz / von Wrochem
6. Bahr / Bluhm / Paczkowski / Weins
7. Okuda / Wahnschaffe
8. Bruckner / Morita
9. Bahr / Bruckner / Drees / Ingvaldsen / Kellers / Okuda / Roder / Springer / von Wrochem / Weins

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 


Samstag 4. November '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Isotop / Klub Massapequah   [Pohlstrasse 64]


Ensemble Neuköllner Modelle

Ensemble Neuköllner ModelleBertrand Denzler – saxophon
Joel Grip – bass
Sven-Åke Johansson – drums

Was sind eigentlich diese Modelle? Eine Provokation? Die Neuköllner Modelle sind ein Stück MusikMusik, ein akustisches Instrumentarium ohne den Zusatz von elekrtonischen Geschmacksverstärkern.
Allein die Kommunikation unter den Klängen, den Musikern zählt.
Ist es die Idee einer wirklichen Kommunikation? ~B.Z.

Pairing Denzler, a musician with an astute aproach to minimalist saxophone, with Grip, collocating musician who ties many disparate European improvisatinal forms together, and Johansson, the Swiss army knife (although he is Swedish) of drummers, is a genius amalgam of musicians. ~ M.C.

www.umlautrecords.com
Mit Unterstützung des Jazkeller 69 e. V.

 


Freitag 3. November '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Isotop / Klub Massapequah   [Pohlstrasse 64]


Ensemble Neuköllner Modelle

Ensemble Neuköllner ModelleBertrand Denzler – saxophon
Joel Grip – bass
Sven-Åke Johansson – drums

Was sind eigentlich diese Modelle? Eine Provokation? Die Neuköllner Modelle sind ein Stück MusikMusik, ein akustisches Instrumentarium ohne den Zusatz von elekrtonischen Geschmacksverstärkern.
Allein die Kommunikation unter den Klängen, den Musikern zählt.
Ist es die Idee einer wirklichen Kommunikation? ~B.Z.

Pairing Denzler, a musician with an astute aproach to minimalist saxophone, with Grip, collocating musician who ties many disparate European improvisatinal forms together, and Johansson, the Swiss army knife (although he is Swedish) of drummers, is a genius amalgam of musicians. ~ M.C.

www.umlautrecords.com

 


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