jazzkeller 69 e.V.

Archiv 2017

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Montag 19. Juni '17     21:00     Konzerthinweis
b-flat   [Dircksenstr. 40]


Keys & Screws Double Bass

keys & screws double bass

Thomas Borgmann – reeds
Joel Grip – double bass
Jan Roder – double bass
Willi Kellers – drums

Keys & Screws, Schlüssel & Schrauben, ist die Verzahnung der Trios von Thomas Borgmann & Willi Kellers mit den Bassisten Jan Roder als auch Joel Grip.
Die enge Zusammenarbeit von Borgmann & Kellers dauert schon knapp drei Dekaden, sei es in der Gruppe Ruf der Heimat mit Ernst-Ludwig Petrowsky oder im Trio Boom Box.
Naheliegend die Idee von Borgmann & Kellers sich mit zwei Bassisten in ein Quartett zu begeben, mit denen beide schon immer gerne im Trio gespielt haben.
Grade noch begeisterte das Quartett beim diesjährigen Festival Peitz.

In den Biografien der vier Herren, tauchen die Namen Peter Brötzmann, Steve Lacy, John Coltrane, Pharoah Sanders, Ernst-Ludwig Petrowsky, Heinz Sauer, Albert Mangelsdorff, Willem Breuker, Fred Frith, Cecil Taylor, Borah Bergman, Alexander von Schlippenbach und die beiden wilden Kerle Frank Wright und Charles Gayle auf, als Spielgefährten, verehrte Idole oder Musiker, mit denen sie verglichen wurden – oder als all das zusammen.

Die musikalische Welt steten Aufbruchs, steten Abwägens alter und sich neu entwickelnder handwerklicher, formaler und klanglicher Traditionen, in der Thomas Borgmann, Jan Roder, Joel Grip und Willi Kellers erwachsen geworden sind, ist damit einigermaßen umrissen, was daraus bei diesem Quartett erwächst, aber keineswegs.
Denn hier entsteht aus den verschiedensten Anregungen eine Musik voller überraschender Wandlungen und enormer, absolut origineller Vielfalt.

„…auf dem Sopransax bewegte sich Borgmann in ausladenden Improvisationen und mit vollem, warmen Ton, auf von John Coltrane vorgezeichneten Spuren.
In ekstatischen Momenten lüpft er eine Ecke des Vorhangs zu einer anderen Welt.“
~ Michael Scheiner, Passauer Nachrichten

Willi Kellers: „…one of the players of our music in Europe!“
~ Cecil Taylor

thomasborgmann.de
joelgrip.com
jan roder
willi kellers

 


Samstag 17. Juni '17  - jazzkeller 69 präsentiert - 19 Uhr:
Open Air Bühne im Garten von Novilla
Jazz am Kaisersteg


Kampfliederquartett

Kempendorff & WeidekampBenjamin Weidekamp – reeds
Uli Kempendorff – reeds
James Banner – bass
Michael Griener – drums

So mancher muss mit sich kämpfen, wenn er mal ein Lied singen soll. Aber darum geht es hier gar nicht.
Noch vor hundert Jahren waren Lieder als wichtige Kommunikations-Mittel bekannt.
Für die Jüngeren: so war das wirklich vor Facebook &Hashtags. Damals waren die sozialen Netzwerke auch real auf der Straße – und ihre besten Posts kennt man noch heute: die Kampflieder.
Kein Wunder: einige davon haben Leute wie Hanns Eisler oder Bert Brecht geschrieben.

Auch Benjamin Weidenkamp glaubt nicht an „l´artpourl´art“ – und hat deshalb ein Quartett einberufen, mit dem er Kampflieder aller Epochen auf den neuesten Stand bringt.
Heute brauchen wir diese Songs mehr als je zuvor. Und Alternativen zum bestehenden Wahnsinn.

 

 

 

 

Brigade Futur III feat. Spielvereinigung Sued

Brigade Futurwords, music & arrangement:
Benjamin Weidekamp, Jerome Bugnon, Michael Haves, Elia Rediger

Elia Rediger – voice / Michael Haves – everything imaginable

REEDS:
Benjamin Weidekamp, Frank Gratkowski, Uli Kempendorff, Damian del Torre, Hendrik Baumgarten – saxes, clarinets, flutes BRASS: Richard Koch, Patrick Schanze, Maximilian Fleischhack, Vincent Hahn – trumpets/ Jerome Bugnom, Ludwig Kociok, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner – trombones

RHYTHM:
Florian Kästner – piano, keyboard / Derek Shirley – e-bass, double bass / Philipp Scholz – drums

Eigentlich genügt ein sorgfältiger Blick in den HD-Fernseher: „Die verheerenden Auswirkungen des Raubtierkapitalismus auf die Welt werden immer deutlicher und es ist klar, dass es so nicht mehr weiter gehen kann“ stellt das Grammatik-Kollektiv „Brigade Futur 3“ fest.
Aber die neue Zukunfts-Form macht auch HSpielvereinigung Suedoffnung: „Es kristallisieren sich alternative Konzepte heraus, wie man dem Alltag in unserer auf Überfluss, Konsum und Übervorteilung ausgelegten Gesellschaft begegnen kann – sei es Ernährung, Kleidung, Haushaltsgeräte oder Banken“.
Oder eben Band-übergreifende Kollaborationen mit der Leipziger „SpVggSued“. In dieser Spielpaarung geht es nicht um den Klassenerhalt.
Im Gegenteil: „Es wird ein Ereignis in der Zukunft geschehen sein, für das die Voraussetzungen in der Zukunft geschaffen zu sein werden haben“ heißt es im korrekten Futur 3. Schon Schluckauf?

 


Samstag 17. Juni '17 
Open Air Bühne im Garten von Novilla


Poesiefestival 2017: Poets corner       15:00 – 17:00

Es lesen:
Monika Rinck, Lutz Steinbrück, Gerd Adloff, AnniKa von Trier, Birgit Kreipe, Asmus Trautsch

Moderation:
Aurélie Maurin

Musikalische Umrahmung:
Benjamin Weidekamp – alto sax, clarinet / Uli Kempendorff – tenor sax, clarinet

poesiefestival.org

 


Donnerstag 8. Juni '17  -   Einlass: 19:00  Beginn: 19:30   -   jazzkeller 69 stellt vor
Christuskirche   [Firlstr. 16, Berlin - Oberschöneweide]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

Eintritt: frei
Verkehrsverbindungen:
(S Schöneweide: S8, S9,S45, S46, S47; Bus M11, 160, 163, 166, 167; Tram M17, 21, 27, 37, 63, 67 – Beachte! Ersatzverkehr zw. Allee der Kosmonauten/Rhinstr.-Hegemeisterweg + Sperrung wg. Straßenbauarbeiten zw. Fierlstr.-Ostendestr.)

 


Freitag 19. Mai '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


MULLET+

Misha Mengelberg

Charly Birkenhauer – vibraphon
Hilary Jeffery – trombone
Tobias Delius – tenor sax, clarinet
Antonio Borghini – bass
Tony Buck – drums

Als es vor ein paar Jahren auf einer großen Weddinger Geburtstagsfeier zu einer ausgelassenen Begegnung des Trio MULLET (Birkenhauer, Jeffery, Delius) mit Antonio Borghini und Tony Buck kam, war man sich einig: das muss nochmal passieren…
Der Jazzkeller 69 macht’s mal wieder möglich. Neben festlichen Songs aus gemeinsamem löchrigem Gedächtnis wird Musik des großen Misha Mengelberg interpretiert, der uns am 3. März dieses Jahres verlassen hat.

www.icporchestra.com
wiki/Misha_Mengelberg

Saisonabschluss im Klub!

 

 

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Donnerstag 18. Mai '17    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elli Sooß, Adrien Liebermann – alto sax, Patrick Hamacher, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder – trumpets
Matthieu Pérot, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHTYMUS
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Alex Will – bass / Johann Gottschling – drums

saxart.de

 

 

 


Montag 15. Mai '17




Jazz am Kaisersteg
Kultursommer im Garten der Novilla

17. Juni – 12. August  2017
jeweils 19 – 22 Uhr       draußen & fast gratis

Spielvereinigung Süd, I am Three, Ruf der Heimat, Derek plays Eric, NPC, Baby Bonk, Schweizer Franken, Superimpose, BBG, Hornbeef, Gorilla Mask, Kampfliederprogramm, Brigade Future …

Garten der Novilla, Hasselwerderstr. 22, Berlin-Oberschöneweide
( S Schöneweide; S8, S9,S45, S46, S47    Tram M17, 21, 27, 37, 63, 67     Bus M11, 160, 163, 166, 167, N65, N67 )
Jazzkeller 69 e.V. in Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Schockverlag
Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur

 

Die Zukunft ist das Paradies

Es ist nicht schlecht, ab und zu den Standpunkt zu wechseln, neue Blickwinkel zu probieren.
In diesem Jahr heißt das buchstäblich:neue Wege finden, denn die Sommerkonzert-Reihe des Jazzkeller 69 e.V. ist 2017 „Jazz am Kaisersteg“ – an der Spree, im Garten der Hasselwerder Villa in Oberschöneweide.

Diese ehemalige Fabrikanten-Villa der Familie Lehman (1942 enteignet und ermordet) ist heute als NoVilla das Zuhause der moving poets berlin als internationales Zentrum für Kunst, Kreativität und Begegnung.
Von Juni bis September zum Beispiel im „hoffnungslos optimistischen Kunstprojekt“ ELYSIUM, wo Künstler* und Wissenschaftler*, Musiker* und Performer* zusammen leben und arbeiten und Ideen für eine bessere Welt ausprobieren. Genau das richtige Umfeld für unsere Jazz-Konzerte. Denn die Musik auf dieser Bühne widersetzt sich dem nervtötenden Zeitgeist des „immer weiter so“, der „alternativlosen“ Sachzwangs-Logik und genauso den Rufen nach Abschottung und Ausgrenzung.
Das ist mal offensichtlich: wie im „Kampflieder-Quartett“ zur Eröffnung. Und genauso präsent etwa in der Versuchs-Anordnung „Derek plays Eric“ oder dem 25jährigen Jubiläum von „Ruf der Heimat“. Und in jedem einzelnen Konzert.

Denn Jazz ist immer: international, lebt von der Zusammenarbeit statt vom Nebeneinander – und Improvisation ist: Klang gewordene Hoffnung auf eine gelingende Zukunft.
Deshalb unterstreichen wir unsere Verbundenheit mit dem ELYSIUM-Projekt auch ganz konkret – bei allen Konzerten können für eine Spende von 5 € Festival-Armbänder erworben werden, die den Besuch aller Veranstaltungen im ELYSIUM von Juni bis September ermöglichen – und deren Erlös auch dem ELYSIUM in der NoVilla zugutekommen.
Die Konzerte von „Jazz am Kaisersteg“ bleiben natürlich trotzdem draußen und von Eintritt frei – werden aber sicher nicht umsonst sein. Das ist hören, denken, fühlen, lieben und tanzen nie.

~ Tobias Richtsteig, freischaffender Musikjournalist in Presse und Funk, Mitglied im Jazz-Beirat der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten.

» Jazz am Kaisersteg

 

 


Sonntag 14. Mai '17    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Novilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Ulrich Gumpert Quartett

ulrich gumpert quartetUlrich Gumpert – piano
Jürg Wickihalder – saxes
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

Kostbarkeiten und skurrilen Erfindungen. Diese Welt wird vorangetrieben vom rhythmischen Drive, gelegentlich unterbrochen durch kurzes Innehalten, nur kurz aufgelöst ins Klangliche oder Geräuschhafte, dann wieder rollend, auf dass es immer so weiterginge …

Gumpert präsentiert die zweite Platte seines eigenen Quartetts, seit 2005 spielt er mit der Band, nach dem Saxophonisten Ben Abarbanel-Wolff stiess vorübergehend Ken Vandermark dazu.
Nun hat Gumpert zur kongenialen Rhythmusgruppe mit Jan Roder und Michael Griener den passenden Bläser gefunden: den Zürcher Musiker Jürg Wickihalder. A New One.

Der Jazzkritiker Bert Noglik schreibt in den Liner notes zu Gumperts Quartett: „Die schwebende Eleganz von Steve Lacy, die genial vertrackte Logik von Monk, das Erdige und die Tiefe von Mingus, die Freiheiten von Ornette, das Erhabene und das Hymnische von Coltrane – all das spielt hier hinein.“ 

www.intaktrec.ch

Podiumsgespräche Musik in der Gesellschaft:
Conztanze Schliebs, Geschäftsführerin der Konzertagentur AsiaNetwork und Gründerin des Jazz Improvise Meeting Festival dem seit 2012 in der Volksrepublik China stattfindendes Festival für Jazz und neue Improvisationsmusik. http://www.asianetwork.de
Dirk Sarnoch, Inhaber Buchhandlung PEAK in den Spreehöfen. Hat im TRO gearbeitet. Engagiert, u. a. in der Betroffenenvertretung des Sanierungsgebietes Oberschöneweide und der Bürgerinitiative Schöneweider Ufer. Berliner Zeitung, 26.061999

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow.

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas.
Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.

 


Freitag 12. Mai '17    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hans Anselm Big Band

Hans Anselm Big Band / Foto: Johannes GottschickWOOD
Anna Tsombanis* – tenor sax, flute, clarinet / Tobias Krüger – alto + sopran sax, flute, clarinet / Albrecht Ernst – alto + sopran sax, flute / Fabian Adams – tenor sax, flute, clarinet, bass clarinet / Lars Zander – bariton sax, bass clarinet

BRASS
Malte Mittrowann, Gabriel Rosenbach, Arvid Maier, Lisa Buchholz – – trumpet, fluegelhorn / Sonja Beeh, Robin Langner, Marleen Dahms, Julian Bidner, Jan Landowski – trombone

RHYTHM
Benedikt Schnitzler* – guitar / Anna Wohlfarth* – piano / Arne Imig* – bass guitar / Fabian Rösch – drums

Im Sommer 2015 entstand der Wunsch des Hans Anselm Quintetts* ein Projekt zu starten, welches ihre Musik in neuem Licht erscheinen lässt.
Die fünf jungen Musiker faszinierte die Idee von einer eigens zusammengestellten Big Band, die ihre Arrangements mal etwas größer interpretiert.
Die eigenen Kompositionen der Band erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks, bewegen sich zwischen Lyrik und Energie, Offenheit und Groove und wollen vor allem eines: Geschichten erzählen und den Zuhörer in andere Welten entführen.

Dabei bedient sich die Musik vieler verschiedener klanglicher Einflüsse und lässt sich schwer auf ein Genre beschränken.
Mal ist es laut und intensiv, mal leise, zart und fast zerbrechlich. Und das was letztendlich zählt, ist die Energie, die im Raum und im Moment entsteht, um die Zuhörer mit auf ihre ganz eigene Reise zu nehmen.
Die Hans Anselm Big Band war erstmalig im Mai 2016 zu hören, mit Konzerten in Berlin, Leipzig und Dresden.
Im April 2017 erscheint die erste CD. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde mit neuer Musik und neuen, interessanten Arrangements.

youtube.com

 


Freitag 5. Mai '17   -   Konzerthinweis  -  19:30 Uhr:
House of Life   [Blücherstraße 26 B]


RUF DER HEIMAT EXTENDED
featuring Heinz Sauer & Jan Roder

Heinz SauerErnst-Ludwig Petrowsky – reeds
Thomas Borgmann – reeds

Christoph Winckel – bass
Willi Kellers – drums
+
Heinz Sauer – reeds
Jan Roder – bass

Ein langer Abend, über einige Grenzen hinweg, andererseits auch ein Fest unter Freunden.
Mit dabei: Heinz Sauer & Luten Petrowsky, Urgesteine des deutschen Nachkriegsjazz, der eine im Westen der andere im Osten.

In Originalbesetzung dabei ist das Berliner Quartett „Ruf der Heimat“ mit den Bläsern Ernst-Ludwig Petrowsky & Thomas Borgmann sowie Christoph Winckel am Bass und Willi Kellers am Schlagzeug.
Seit 1992 dauert der Ruf schon, ist legendär, und es gibt wohl kaum eine Bühne in Europa, die nicht zu ihrer Heimat wurde. Zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.

Das Popkulturmagazin Spex schrieb: „Kaum jemand dekliniert die freie Improvisation so konsequent, so geschichtsbewußt und, tja, trotzdem so unbekümmert durch wie diese vier Herren. Und schwupp! Hier versagt dann auch schale Journalistenprosa.“
Und das Kölner Stadtmagazin: „Es ist hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner Quartett Ruf der Heimat spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.“

Nach längerer Zeit nun wieder ein Konzert der Heimat in der erweiterten Form mit Heinz Sauer.
soundcloud.com/thomas-borgmann/ruf-der-heimat-heinz-sauer

Darüber hinaus gab es immer auch Konzerte mit Petrowsky, Borgmann und Heinz Sauer („Drei Saxofon-Tenöre im Sog der Harmonie“, Weser-Kurier) ebenso wie Heinz Sauer im Trio mit Borgmann und dem Bassisten Wilber Morris.

Daran anknüpfend wird der erste Teil des Abends im Trios und Duo gestaltet, wobei  der unvergleichliche Jan Roder das Bindeglied sein wird für eine Reise die im zweiten Teil des Abends in den Ruf der Heimat führt.

Heimlicher Gast des Abends wird Dackel Theo sein, über den Josef Engels nach dem Konzert von „Ruf der Heimat“ beim Jazzfest 2013 in der „Welt“ schrieb:
„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“

thomasborgmann.de/heimat.html

Heinz Sauer
Als „Gigant“ (FAZ) und „Altmeister des Saxophons“ (DIE ZEIT) gilt der 1932 geborene Heinz Sauer. Er gehört seit Jahrzehnten zu den Spitzenmusikern des Jazz in Deutschland. Seit seinen Anfängen an der Seite von Albert Mangelsdorff steht er im Zentrum der europäischen Jazzgeschichte und gilt als fundamentale Größe des deutschen Jazz. Als Mitwirkender im HR-Jazzensemble, in der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Pianisten Bob Degen und seit 1999 im Duo mit Michael Wollny hat Heinz Sauer von jeher die größtmögliche Ausdruckskraft auf seinem Instrument gesucht und in gegenseitiger Inspiration die Freiheit des modernen Jazz zelebriert.
Unter zahlreiche Aufzeichnungen und Preise erhält er 2013 den Binding-Kulturpreis einer der höchst dotierten Kulturpreise Deutschlands und 2014 den Echo Jazz unter Ensemble des Jahres national für „Don’t Explain“

 

 

Der Verein mog 61 e.V. beteiligt sich in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen zum Thema Inklusion im Rahmen des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (Tag der Inklusion).
Unter dem Motto „Begegnung in Kreuzberg“ werden vielfältige Aktionen und Diskussionen mit Bühnenprogramm im House of Life durchgeführt.

Eintritt: frei

 


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