jazzkeller 69 e.V.

Archiv 2016

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Freitag 19. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Shoot the Moon
CD pre-release „Saints & Fools“     Tiger Moon Records

shoot the moonAlmut Schlichting – alto sax
Winnie Brückner – voice
Tobias Dettbarn – bass clarinet
Sven Hinse – double bass
Philipp Bernhardt – drums

Ausgerüstet mit einem Kompositionsstipendium des Berliner Senats machte sich Almut Schlichting im Spätsommer 2014 auf eine Forschungsreise durch die weltliche Musik des Mittelalters, die rauer, vitaler und rhythmischer ist als die Musik der Kirchen und Klöster.
Sie entdeckte folkloristische Liedfragmente, karnevaleske Tanzmusik und skurrile Texte.
Verwoben mit zeitgenössischen Jazzelementen entstand daraus ein neues Konzertprogramm für ihre Band Shoot the Moon.
Unter dem Titel “Saints & Fools” entfaltet sich so eine eigene mittelalterlich-fantastische Welt, bevölkert von weitgereisten Spielleuten, munteren Köchen, französischen Wölfen, spanischen Kaninchen, Eseln mit Bischofsmützen, einer starrsinnigen englischen Königin und dem Heiligen der Kaffeehäuser.

www.shootthemoonberlin.de

 


Sonntag 14. Februar '16    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Clara Haberkamp Trio

clara haberkampClara Haberkamp – piano. vocal
Tilo Weber – drums, percussion
N. N. – bass

Clara Haberkamp spielt auf betörende Weise entrückt.
Manches wirkt verstockt, anderes zerbrechlich, als würde sie ihr Inneres nach außen kehrt.
Die Mitzwanzigerin und Wahlberlinerin last sich sowohl am Klavier als auch als Sängerin auf eine Intensität ein, die nur wenig mit der Orientierungssuche zu tun hat, die den künstlerischen Prozess rund um die akademische Aneignung von Jazzkompetenzen üblicherweise prägt.
Denn “You Sea” mit Bassgitarrist Dan Peter Sundland und Drummer Tilo Weber greift zwar irgendwie auch auf die Grundlagen des Triospiels zurück, geht aber zugleich weit darüber hinaus.
Was da an der Oberfläche wie kammerjazziger Postromantizismus mit einer Prise porösen Stilbröckelns wirkt, ist im Kern ein Bekenntnis zur Unabhängigkeit, dem auch egal ist, aus welcher Traditionslinie kommen mag, was da erklingt.
Haberkamp ist mit ihrer Musik bereits jetzt so weit draußen, wie andere nach Jahrzehnten nicht sein werden.
Das ist ein radikaler Anspruch an sie selbst, aber auch ein Glück für die Hörer.

Clara Haberkamp hat etwas, das nur bei ganz wenigen Musikern – zumal im Jazz – funktioniert, das bei ihr aber ein fast schon erschütterndes Wechselspiel von Kompression und Ausdehnung auslöst.
Aus der unentwegten Verkettung kreativer Impulse ergibt sich, wie von selbst, eine Meisterschaft der stringenten Unlogik.
Diese zielführende Unvorhersehbarkeit ist so intensiv wie das Leben, das ja auch nur höchst selten so verläuft, wie wir es gern hätten, dafür aber umso spannungsgeladener ist.
Wenn man Clara Haberkamp eines bescheinigen kann, dann Unerschrockenheit. Ihre Stücke offenbaren gleichermaßen Wucht und Verwundbarkeit.
Sie lösen im selben Moment Nähe und Distanz aus, doch kann man sich auf keinen der beiden Zustände verlassen, denn sie durchdringen einander schneller, als wir uns darauf separat einlassen könnten. Gemeinsam mit ihrem Langzeit-Schlagzeuger Tilo Weber, einem Stoiker auf den Trommeln mit dem gewissen Paul Motian-Gen, und dem norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland, dem Neuzugang ihres Trios, durchpflügt sie Welten, die zutiefst aufwühlend sind. Sie ergreifen eher, als umarmen zu wollen, und lassen nicht mehr los.
Dieser faszinierenden Dramatik kann man sich beim besten Willen nur schwer entziehen kann. Aber warum auch?
Entlastung von der Intensität der instrumentalen Monolithen gewährt das Trio dem Ohr in den gesungenen Songs.
Hier offenbart sich eine ganz andere künstlerische Persönlichkeit als in den Klavierstücken. Das Klavier ist im Kopf zentriert, die Stimme gleitet ihr durch die Finger.
Anstelle des emotionalen Überschwangs tritt plötzlich eine mondäne, unterkühlte Zartheit, ängstlich, schön, und doch zuweilen bedrohlich wie die Schneekönigin.
Erinnert das Klavier zuweilen an Felsen, so wirkt die Stimme wie ein kühler Hauch, der sich jedoch nicht am Stein bricht, sondern ihn umhüllt.
So krass sich diese beiden Wesenheiten auch zunächst widersprechen mögen, so sehr machen sie doch die Gesamtheit der künstlerischen Aussage dieses Labyrinths der Intentionen aus.
~ Wolf Kampmann 03/15

www.clarahaberkamp.com

 

In Zusammenarbeit mit moving poets Berlin GmbH.

 


Freitag 12. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Counterblast 2016

Paul Schwingenschlögl & Baba DangoArmando Carillo, Paul Schwingenschlögl – trumpet, flügelhorn
Jan von Klewitz – alto sax
Helmut Forsthoff – tenor sax
Rainer Bachmann – guitar
Antonis Anissegos – wurlitzer
„Kubi“ Kubach – bass
Zam Johnson – drums
Arsène Cimbar – percussion
Baba Dango – vocals

special guests:
Arvid Maier – trumpet
Niko Zeidler – tenor sax

Nach den großen Erfolgen von Counterblast Anfang des Jahrtausends (ein grandioser Auftritt beim Jazzfest Potsdam 2001, einer der Höhepunkte des internationalen „INNtoene“ Festivals 2002 in Österreich) war in den letzten Jahren wenig von der Band zu hören.
Durch die Unterstützung des „Jazzkeller 69 e.V.“ ergibt sich aber nun die Möglichkeit, Counterblast aus dem Tiefschlaf zu erwecken und erneut dem Publikum zu präsentieren.

Die ursprüngliche Idee zu diesem illustren Ensemble hatte der Wiener Komponist und Arrangeur Paul Schwingenschlögl, der von der Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Webern, Berg) und der Rockavantgarde, darunter Frank Zappa, Soft Machine und King Crimson, gleichermaßen beeinflusst wurde.
Gerade in einer internationalen Metropole wie Berlin ist es notwendig, Grenzen zu sprengen.
Counterblast gelingt dies vortrefflich, einerseits durch die originellen und unverwechselbaren Kompositionen von Paul Schwingenschlögl, andererseits durch die Kreativität, Einsatzfreude und technische Perfektion der beteiligten Musiker.
Intelligent angelegte Arrangements werden durchbrochen von offenen Improvisationsteilen, afrikanische Rhythmen werden kombiniert mit harten Beats und wuchtigen Bläserklängen.

 


Donnerstag 11. Februar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Le Rex
CD release tour „Wild Man“, cuneiformrecords

e_Rex_PHOTO_RALPH_KUEHNEBenedikt Reising – alto sax
Marc Stucki – tenor sax
Andreas Tschopp – trombone
Marc Unternährer – tuba
Rico Baumann – drums

Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind Le Rex. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago.

Le Rex lässt Bebop aufblitzen, erinnert an Hochzeit auf dem Balkan und Beerdigung in Griechenland, spielt Popgrooves so knusprig wie Corn Flakes ohne Milch, lässt Legenden des Rhythm’n’Blues Revue passieren, verbindet bittersüße Balladen mit Freejazzausbrüchen.

Fünf Musiker haben ihre gemeinsame Stimme gefunden, und die ist unverkennbar! Streetjazz für den Theatersaal, Avantgarde im Einkaufszentrum – Le Rex hat nie Berührungsängste.
Und egal ob Straßenköter oder Jazzaficionado, Kleinkind oder greiser Literat, die Hörer sind begeistert.
Selbst die Carabinieri auf dem Domplatz Milano kauften erst eine CD bevor sie die Handschellen zückten.

lerexmusic.ch

 


Freitag 5. Februar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hearts and Minds

 hearts and mindsJason Stein – bass clarinet
Paul Giallorenzo – synth, e pianet
Frank Rosaly – drums, electronics

Der Chicagoer Bassklarinettist Jason Stein gastierte zum ersten Mal mit dem Trio Locksmith Isidore 2008 beim Jazzkeller 69 und es gab ein Zusammentreffen mit Rudi Mahall.
Jetzt ist er mit dem Trio Hearts And Minds wieder da.
Die Gruppe webt verschiedene Einflüsse aus Jazz, Rock und Noise zu einem intensiven und einzigartigen Teppich zeitgenössischer Komposition und Improvisation zusammen.

Hearts and Minds features three integral musicians from the Chicago music universe; Jason Stein on bass clarinet, Paul Giallorenzo on synthesizer and electric piano, and Frank Rosaly on drums and electronics.
The trio is on tour in Europe celebrating their eponymous debut release on the exceptional new label from Austin Texas, Astral Spirits.
The band has been called a „bastard organ trio“, weaving together various influences from jazz, rock, and noise into an intense, singular expression of contemporary composition and improvisation.
John Corbett writes in the liner notes „unusual forces are at play, unique combinatorics, suggesting a confluence of ideas, newly directed teleologies, a turbulent eddy in the natural flow of creative music’s waterway.“

rosalygroups2.blogspot.de

 

 


Dienstag 2. Februar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

opening guest:
Hilary Jeffery – trombone
Christoph Winckel – bass

Backline: upright piano, PJB bass amp, fender guitar amp, sonor drum set – no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

Ablauf:
(1) Edith Steyer – reeds / Florian Kolb – bass / Klaus Kürvers – bass / Sunk Pöschl – drums
(2) Pablo Garreton – piano / Nils Gerold – flute / Christoph Winckel – bass
Hoppe-Jeffry-Engelmann-Müller-Lehmann-Bages-Christenn©jazzassi(3) Ganesh Anandan – prepared guitar
(4) Paul Engelmann – altosax / Matthias Müller – trombone / Uli Christenn – trombone / Hilary Jeffery – trombone / Ben Lehmann – bass / Michael Hoppe – piano / Genis Bages – drums
(5) Antonio Bravo – guitar / Merran Laginestea – piano / Klaus Kürvers – bass
(6) Willi Kellers – drums / Christoph Winckel – bass / Matthias Müller – trombone

Nachfragen zum Mitschnitt ggf. bei Klaus Kürvers: k.kuervers@gmx.de

 

 


Freitag 29. Januar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


DRA

DRAChristopher Dell – vibraphon
Christian Ramond – bass
Felix Astor – drums

D.R.A. ist ein Power-Trio des wohl weltbesten Vibraphonisten Christopher Dell aus Berlin und seinen Kollegen Christian Ramond (bass) und Felix Astor (drums).

Das Ensemble DRA arbeitet an einer spezifischen Form zeitgenössischer Musik mit hohen Improvisationsanteilen.
Ihr Werkkomplex eröffnet einen eigenständigen Weg zwischen Serialismus und Unbestimmtheit.
Benannt ist damit vor allem eine Forschungsarbeit am Musikalischen, die strukturelle Motivarbeit ebenso beinhaltet wie die Verkörperlichung sinnlicher Gegebenheitsweisen im musikalischen Machen selbst.
Mit ihrem aktuellen Programm und der gleichnamigen CD “Typology” führen DRA ihre Forschungen auf eine neue Ebene.
Polymetrische Modulationen sowie Überlagerungen verdichten, verzahnen sich in ständig neuen Perspektiven, denen ein unreduzierbares Netzwerk klanglicher Multiplizität entspringt.

Für ihre Recherchen an der Grenze zwischen Neuer Musik und zeitgenössischem Jazz erhielten DRA 2001 den „JazzArt Award- Musik des 21. Jahrhunderts”, den Musikpreis der Stadt Darmstadt und wurden 2012 als Finalisten des Neuen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet.
Für das Goethe-Institut gab DRA Gastspiele u.a.in Mexiko, Brasilien, Uruguay, Estland und den U.S.A.

New CD: „3rd critique“ enw 2015

 


Mittwoch 27. Januar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Nu Band

The Cosmological Constant
Dedicated to the memory of Roy Campbell

nu bandThomas Heberer – trumpet
Mark Whitecage – alto sax, clarinet
Joe Fonda – bass
Lou Grassi – drums

The Nu Band – das war bis Anfang Januar 2014, zirka zehn Jahre lang, der Name für ein Jazzquartett, das vier allseits geschätzte Instrumentalisten aus den Improvisationsszenen New Yorks vereinte: Über den Saxophonisten und Klarinettisten Mark Whitecage, geboren 1937, heißt es, dass er schon als Teenager in Harlem an der Bühne hing, um Charlie Parker zu lauschen.
Er sei schlicht »a monster trumpeter«, schrieb ein verzückter Rezensent über den 1952 geborenen Roy Campbell.
Zu Joe Fonda, dem 1954 geborenen Bassisten der Band, meinte Altmeister Anthony Braxton einmal, dass über dessen enormen Output sich zukünftige Musikhistoriker noch in Grund und Boden wundern würden.
Schließlich Lou Grassi, geboren 1947: Er gehöre, so die einhellige Meinung, zu jenen Schlagzeugern, die von Dixieland- über Straight-Ahead-Jazz bis zu freier Perkussion absolut alles beherrschen.

Immer wieder ist es diesem mit allen Jazzwassern gewaschenen Quartett gelungen, sein Publikum, die Kritikerzunft und sich selbst mit ambitionierter Jazzmusik in Euphorie zu versetzen.
Die Klangkunst der Band war dabei durchdrungen von großem Respekt vor der Tradition.
Was die Nu Band von Beginn an ausmachte, war ihre einmalige Art, Stilistiken des Genres, ob Bebop, Hardbop, Mainstream oder Free Jazz, als Sprungbrett für eigene Kompositionen und improvisatorische Abenteuer zu nehmen und sie wie runderneuert klingen zu lassen – eben »nu« statt nostalgisch.
Sie sei »eine der besten Free Bop Bands der Gegenwart«, schwärmte ein Kritiker.

Insgesamt sechs Alben hat die Band in der Besetzung Whitecage – Campbell – Fonda – Grassi eingespielt.
Auffällig daran ist: Fünf davon sind Konzertmitschnitte, und selbst bei den Aufnahmen zum einzigen Studiowerk (»Lower East Side Blues« aus dem Jahr 2009) ist es ihr gelungen, ihre unwiderstehlichen Live-Qualitäten einzufangen.

Im Januar 2014 dann die traurige Nachricht: Im Alter von 61 Jahren ist Roy Campbell, der wunderbare Trompeter der Band, plötzlich verstorben.
Der deutsche Ausnahmetrompeter Thomas Heberer hat nun seinen Platz eingenommen.

the-nu-band

 


Sonntag 24. Januar '16    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hollywood Liederbuch (Premiere)

michael schiefel

Wood & Steel Trio feat. Michael Schiefel:

Michael Schiefel – vocal
Christian Kögel – dobro
Roland Neffe – vibraphon, marimba
Marc Muellbauer – bass

Musikalische Tagebucheinträge im buchstäblichen Sinn sind diese Miniaturen, die Hanns Eisler im Exil in Hollywood geschrieben hat – nach Texten von Brecht, Hölderlin Pascal und – Eisler.
Es sind kurze, eindringliche Lieder von einer intimen Direktheit, die vom Leben auf der Flucht und in der Emigration handeln („Hotelzimmer 1942“, „Der Frühling“, „Die Flucht)“.
Ein Leben, das Eisler bis vor das House on Un-American Activities Committee zerrte und letzten Endes wieder nach Europa trieb („Nightmare“ – im Autograph heißt es noch „The Hearing – a Nightmare“).

Diese Lieder haben nichts von Ihrer Brisanz und Aktualität eingebüßt – im Gegenteil.

Das Wood & Steel Trio und Michael Schiefel vereinen einen respektvollen Umgang mit dieser großartigen Musik mit frei-assoziativen Improvisationen.
Durch die Umsetzung der Klaviervorlage mit Marimba-, Vibraphon, Dobro (Akustische Resonator-Gitarre) und Kontrabass, treten die Farben in Eislers Musik wie in einem Holzschnitt plastisch hervor und bieten dem einzigartigen Michael Schiefel eine provokante Spielwiese für seine Textdeutung.

„Ich schrieb damals – ich habe den Titel übrigens fallenlassen – wirklich ein ‚Hollywooder Liederbuch‘. Das heißt, ich schreib fast jeden Tag zumindest ein Lied – manchmal auch mehr- entweder nach einem Text von Brecht oder nach Hölderlin(…) oder andere Sachen, zum Beispiel nach Pascal.
Und auf die große Mappe schrieb ich drauf ‚Hollywooder Liederbuch‘ oder vielleicht auch ‚Hollywooder Tagebuch‘ (daran erinnere ich mich nicht) – Und sagte: „Das ist so mein Zeitvertreib; das ist, was ich neben der Arbeit mache“

~ Hanns Eisler zehn Jahre nach seiner Rückkehr aus dem amerikanischen Exil.

wiki/Hollywooder_Liederbuch

 


Samstag 23. Januar '16    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Johnny LaMarama “Best of 15 Years“

Johnny LaMarama©kerschekKalle Kalima – guitar, vocals
Chris Dahlgren – bass, vocals
Eric Schaefer – drums, vocals

Johnny La Marama ist ein Abenteuer, eine Geschichte, ein bittersüßer Traum, eine unerfüllbare Sehnsucht, ein genussvolles Bekenntnis zur Maßlosigkeit, die ideale Schnittmenge aus Übertreibung und Understatement, eine stilvolle Geschmacklosigkeit, ein Schaumbad in der Fiktion, ein zeitloses Irgendwo im Nirgendwo und doch auch der Soundtrack zum ganz alltäglichen Einerlei von Aufbruch und Rückkehr.

Der finnische Gitarrist, der New Yorker Bassist und der deutsche Schlagzeuger tragen aus drei Himmelsrichtungen Dutzende von musikalischen Vorlieben und Erfahrungen zusammen.
Was sie verbindet ist ihre zügellose Liebe zur Musik.
Eric Schaefer wurde schon durch seinen Vater an Blues, Rock’n’Roll und Funk herangeführt.
Kalle Kalima
wuchs mit Jimi Hendrix, Pink Floyd und Led Zeppelin auf und genießt den Ruf eines der waghalsigsten Nonkonformisten auf der europäischen Gitarre.
Chris Dahlgren, ein wenig älter als die beiden Europäer, bringt seine Erinnerung an Konzerte von Weather Report und seine intensive Zusammenarbeit mit Antony Braxton und der New Yorker Jazz-Avantgarde ein.

Alle drei entwickeln sich auch außerhalb der Band weiter.
Doch wenn Johnny La Marama ruft, haben sie keine Chance, als diesem Ruf zu folgen.
Johnny funktioniert wie ein Magnet, der alles aus allen Ecken zusammenzieht.

www.traumton.de
johnny-la-marama-plays-michael-wertmüller

 



 

 

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