Archiv 2014

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Samstag 27. September '14    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Hans Hassler & friends

 

Hans HasslerHans Hassler – accordeon
Nikolaus Neuser – trumpet, fluegehorn
Volker Schlott – sopran + alto sax
Steve Heather – drums
wegen Air France Streik erst zur Zugabe:
Silke Eberhard – alto sax,

Hans Hassler ist der wahre Schweizer König auf dem Akkordeon.
Der 1945 in Graubünden geborene Musiker überrascht seit über 30 Jahren mit seinem Gang durch die verschiedensten Szenen: Schweizer Volksmusik, Jazz, Filmmusik, freie Improvisation oder klassische Interpretationen.

Stilistisch nicht fassbar und doch kantig seinem Weg verpflichtet, begeistert Hans Hassler mit grandios verspielter Musikalität, abgründigem Humor und überraschenden Grenzgängen.
Seine Erscheinung, sein Schalk, seine Virtuosität und sein unerhörtes Spektrum von Ländler bis Jazz machen seine Performances zum Erlebnis.

ich-lasse-mich-lieber-holen

 


Freitag 26. September '14    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ta Lam 11

Ta Lam 11Gebard Ullmann – bass clarinet, sopran sax, flute
Hinrich Beermann – bariton sax
Daniel Erdmann – tenor sax
Vladimir Karparov – tenor sax
Jürgen Kupke – clarinet
Joachim Litty – bass clarinet
Heiner Reinhardt – bass clarinet
Volker Schlott – alto sax, sopran sax, flute
Michael Thieke – alto clarinet
Benjamin Weidekamp – clarinet, alto sax
Hans Hassler – accordeon

Wer die Besetzungsliste liest, wird sich die Augen reiben; zehn Holzblasinstrumente und ein Akkordeon – und sonst nichts.

Das kann nur viel Luft bedeuten und wenig Substanz.
Wer sich jedoch einlässt auf das Abenteuer Tá Lam 11, der wird Hörerlebnisse haben, die nirgends auf der Welt möglich sind.
Denn es gelingt Ullmann, aus der Kombination der diversen Saxophone und Klarinetten einen Klang zu gestalten, der einem klassischen Orchester nahe ist, mit einem ähnlichen Klangvolumen und einer ähnlichen Klangpalette.

Gleichzeitig swingt das Ensemble in bester Jazztradition und wenn zwei oder mehr Baritonsaxophone oder Bassklarinetten rhythmische Riffs spielen, die wie Felsen in der Brandung stehen, dann bleibt manch einem Zuhörer das Herz stehen.
In bester „Four-Brothers“-Manier verschmelzen die Holzblasinstrumente zu einem einzigen und immer wieder werden Soli aus dem Musikmonument herausgemeißelt und schmücken mit schimmernden Verzierungen.
Nicht zuletzt Hans Hasslers Akkordeon bietet hier vielfältige Möglichkeiten.

 


Samstag 20. September '14     21:00     Konzerthinweis
KAJÜTE in Ratzdorf, Brandenburg   [Am Oderdamm 1]


boom box

Thomas Borgmann – reeds
Akira Ando – bass
Willi Kellers – drums

 

Boom Box, das heißt: Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht. In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Akira Ando eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt.
„…boom box spielen jazz. und jazz handelt vom fliegen und vom singen.“
~ jan künemund

 

new CD (jazzwerkstatt jw106): boom box ~ jazz
„…The playful nature of the music may sometimes be misleading, as this is a very serious journey, indeed.
It is a reminder that ears are a pathway to the mind, which is a pathway to the soul.
~ raul d’gama rose at allaboutjazz (july 2011)

 


kajüte ratzdorfDie wunderbare Kajüte (Cafe & Tanzwirtschaft) liegt direkt am Zusammenfluss von Oder & Neisse….
mit unglaublicher Natur drumherum….
und ist sogar in 6 1/2 Stunden mit dem Fahrrad von Berlin aus zu erreichen….
also:
Vielleicht ein aufregender letzter Sommer-Wochenendtipp ins Umland.

 


Samstag 20. September '14    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Elektroakustischer Kongress

Elektroakustischer KongressStefan Poetzsch – violin, viola, live elektronik
Eyal Maoz – guitar, liv eelektronik
Njamy Sitson – african instruments, vocals
Frank Gratkowski – saxes, clarinet
Hermann Stengel – digital drums, drums
Peter Ajtay – drums

„Mit Frank Gratkowski, Eyal Maoz und mir sind an diesem Kongress Musiker beteiligt, die auch als Komponisten und Interpreten von zeitgenössischer Musik und Klangperformances beteiligt sind.

Wir drei sehen uns in einer neuen Generation von Komponisten, die die Improvisation und spontane Komposition genauso pflegen und somit keinen qualitativen Unterschied zwischen Beidem beschwören.
Die Schlagzeuger Hermann Stengel und Peter Ajtay sind Meister der starken Grooves, welche wiederum im Pop und Jazz maßgeblich sind, aber bei uns durchaus mit barock anmutenden Geigenpassagen zusammenfallen können.

All diese Herangehensweisen schließen sich in keiner Weise aus, Unterschiede werden dabei nicht nivelliert, sondern als spannende Herausforderung kreativ umgesetzt.
Immer stehen dabei der Gesamtklang und die gemeinsame Schwingung aller Beteiligten im Focus.
Die Elektronik sowie die Manipulation von Klängen eröffnet bei diesem Projekt ein weiteres Feld. Klänge, die auf akustische Weise nicht erzeugt werden können, fließen in diese Musik ein und bilden oft ein Bindeglied oder auch die Basis für ausschweifende Improvisationen.“
~ Stefan Poetzsch

elektroakustischer-kongress.html

 


Donnerstag 18. September '14    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

 

HOLZ:
Patrick Hamacher, Markus Mudrich – alto sax / Niko Zeidler, Laurenz Welten – tenor sax
Andres Reifgerst – bariton sax

BLECH:
Tobias Knebel, Lisa-Marleen Buchholz, Arvid Maier, Cynthia Bruhn – trumpets
Jan Ole Zabel, Garvin Brod, Laszlo Griese, Alina Steinhoff, Justine Thomsen – trombone

RHTYMUS:
Kenneth Berkel – piano / Eric Weniger – guitar / Arne Imig – bass / Johann Gottschling – drums

http://saxart.de/pages/jjbcpresse.html

 

 


Sonntag 14. September '14    Einlass: 16:00   Beginn:16:30  Jazzkeller 69 stellt vor
NoVilla   [Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide]


Plays Monk

Alexander von SchlippenbachAlexander von Schlippenbach – piano solo

„Es überrascht nicht, dass Deutschlands wichtigster Free-Jazz-Pianist in die Welt des Thelonious Monk eintaucht.
Der Amerikaner mit dem kantigen, unverwechselbaren Spiel schlechthin muss als einer der wichtigsten Anreger des Berliners gelten.
Es geht also um das Wie dieser Annäherung. Und das ist sehr bemerkenswert, denn Schlippenbach blendet in den Reigen der Jazzklassiker von „Epistrophy“ bis „Pannonica“ immer wieder eigene Stücke ein, die den Altmeister nahtlos weiterdenken.“
~ Ulrich Steinmetzger, LVZ

www.intaktrec.ch

 


Freitag 12. September '14    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

christoph thewes
Thewes Trio + Die Hochstaple
r

Thewes Trio
Christof Thewes – trombone
Tomas Ulrich – cello
Martin  „Schmiddi“ Schmidt – mandoline

Die Hochstapler
Pierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

Mandoline und Mondschein“ ist ein Evergreen-Schlager aus den 1950er Jahren.
Die Mandoline ist im Jazz eher exotisch, jedoch „Schmiddi“ beschäftigt sich seit Langem mit New-Jazz, Neuer Musik und Improvisation in allen ihren Facetten.
Er arbeite mit zahlreichen Projekten und Musikern aus den Bereichen Jazz, Neue Musik, Rock sowie mit Symphonie-Orchestern, Theater, Rundfunk-, Fernseh- und Plattenproduktionen.
Auch der Cellist, New York lebend, chargiert zwischen modern Jazz und zeitgenössischer Musik.
Mondschein ist trotzdem nicht hörbar. Die Drei spielen seit 2003 zusammen und kreieren dabei eine akustische Musik auf höchstem Niveau zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Neuer Musik und Jazz in einer einzigartigen Besetzung.
www.christofthewes.de

Die Hochstapler - copyright Pierre Chinellato5 (1) (Small)Die Hochstapler sind zurück. Während das französisch-italienisch-deutsche Quartett sich zu Anfang noch mit den Kompositionen und Konzepten Anthony Braxtons und Ornette Colemans befasste (dokumentiert auf der Doppel-CD „The Braxtornette Project“), wird nun eigenes Material verarbeitet.

Im Rahmen einer Residenz des Festival Météo (Mulhouse) konnten die vier Hochstapler neue Strategien, Kompositionen und Spielkonzepte entwickeln, wobei hier Spielen durchaus im Sinne von Spiel verstanden werden kann: Dieses neue Repertoire ist das Regelwerk und die Landkarte für das Territorium, in dem sich die vier Musiker mit dem Kompass der Kreativität bewegen, gemeinsam oder allein, frei und immer in Bewegung.

Stimmen zu „The Braxtornette Project“ (2CD, UMLAUT Records, 2013):
„sensationell gut gelungen“ ~ skug, Österreich
„brillante Darbietung, durch und durch braxtornettesk, schneidig, quick, quirlig überschießend“ ~Bad Alchemy, Deutschland
„ein Schallwerk von intensivster Farbigkeit, Suspense, hitziger Verve und weitgefasster Ästhetik“  ~ Platte des Monats, freiStil, Österreich
„Excellent projet, vivement conseillé.“ ~  Improv-Sphere, Frankreich
„Anyone with more than a passing interest in either composer, or simply interested in the current European jazz scene, should snatch this baby up.“ ~ Brian Olewneck, Just Outside
„Allt sprudlar som glad kolsyra.“ ~  Lira, Schweden

www.umlautrecords.com

 


Donnerstag 11. September '14    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

LINA ALLEMANO
GWAM!

Lina Allemano – trumpet
Michael Griener – drums
Christian Weber – bass
Rudi Mahall – clarinets

Die in Deutschland kaum bekannte Trompeterin und Komponistin gehört zur agilen Szene in Toronto.
Mit ihrem Quartett hat Lina Allemano seit 2003 fünf Alben eingespielt. Beim Jazzkeller 69 ist sie mit bekannten Berliner Kollegen zu erleben.

Universell geschult in den Spielweisen des Jazz, schreibt Lina Allemano spannende Stücke zwischen Tradition und Avantgarde, Struktur und Freiheit. Ihre Kompositionen sind derart individuell, dass viele Rezensenten, die sich die Alben ihres Quartetts angehört haben, entweder gar nicht erst nach Referenzen suchen oder sich mit der Frage nach musikalischen Vergleichen schwer tun.

www.linaallemano.com

 


Mittwoch 10. September '14    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


45 Jahre Jazz in Treptow – 22 Jahre Jazzkeller 69 e. V.

gebhard ullmann
Basement Research
Gebhard Ullmann – tenor sax, bass clarinet

Steve Swell – trombone
Julian Arguelles – bariton + sopran sax
Pascal Niggenkemper – bass
Gerald Cleaver – drums

Basement Research präsentierte vier der interessantesten Individualisten der neuen Jazz Generation mit ihrer ganz persönlichen Sicht der Dinge.

Gestartet 1995 in New York, war es gleichzeitig der Beginn der Achse Berlin/New York in deren Folge Gebhard Ullmann nach New York zog und bis heute dort aber auch in Berlin eine ganze Reihe von hochgelobten transatlantischen Projekten initiiert hat.
Von „Basement Research“ liegen in verschiedenen Besetzungen fünf CDs vor, die allesamt auf beiden Seiten des Atlantiks hervorragend aufgenommen wurden.

„Ullmann an Bassklarinette und Saxophon ist ein exzellenter Musiker, ein Jazzmusiker, der wider den Ernst der Musik die humorvolle Freiheit propagiert.
~  Bündner Tagblatt, Chur

www.gebhard-ullmann.com

 


Freitag 5. September '14    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


CD Pre-Release „Roads, Doves and other Stuff“
Absolutely Sweet Marie – Labeltaufe: Tiger Moon Records

ABSOLUTELY SWEET MARIESteffen Faul – trumpet
Matthias Müller – trombone
Alexander Beierbach – saxes
Max Andrzejewski – drums

Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Bob Dylans.
In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammermusikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.

Einige der ausgewählten Dylan-Songs werden von ABSOLUTELY SWEET MARIE in ihrem Ganzen für die Besetzung arrangiert, andere werden in ihrer bestehenden Form in einen neuen musikalischen Kontext gestellt; oft werden aber auch nur Bruchstücke übernommen, welche als Ausgangsmaterial für eigenständige Kompositionen dienen.

www.alexanderbeierbach.de
http://tigermoonrecords.com

 



 

 

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