Archiv 2012

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Freitag 27. April 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Tá Lam 11

Gebhard Ullmann – bcl, ss
Hinrich Beermann – bs
Daniel Erdmann – ts
Vladimir Karparov – ts
Jürgen Kupke – cl
Joachim Litty – bcl, acl
Heiner Reinhardt- bcl
Volker Schlott – as, ss
Michael Thieke – cl, acl
Benjamin Weidekamp- cl, as
Hans Hassler – accordion

Wer die Besetzungsliste liest, wird sich die Augen reiben; zehn Holzblasinstrumente und ein Akkordeon – und sonst nichts.
Das kann nur viel Luft bedeuten und wenig Substanz. Wer sich jedoch einlässt auf das Abenteuer Tá Lam 11, der wird Hörerlebnisse haben, die nirgends auf der Welt möglich sind.
Denn es gelingt Ullmann, aus der Kombination der diversen Saxophone und Klarinetten einen Klang zu gestalten, der einem klassischen Orchester nahe ist, mit einem ähnlichen Klangvolumen und einer ähnlichen Klangpalette.
Gleichzeitig swingt das Ensemble in bester Jazztradition und wenn zwei oder mehr Baritonsaxophone oder Bassklarinetten rhythmische Riffs spielen, die wie Felsen in der Brandung stehen, dann bleibt manch einem Zuhörer das Herz stehen. In bester „Four-Brothers“-Manier verschmelzen die Holzblasinstrumente zu einem einzigen und immer wieder werden Soli aus dem Musikmonument herausgemeißelt und schmücken mit schimmernden Verzierungen.
Nicht zuletzt Hans Hasslers Akkordeon bietet hier vielfältige Möglichkeiten.

 


Freitag 20. April 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mutarensis

 


Donnerstag 19. April 2012  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.

saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese

 

 


Freitag 13. April 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Digital Primitives

Cooper-Moore – hand crafted instruments (diddley bo, banjo, mouth bow, flute, drums)
Assif Tsahar – tenor sax, bass clarinet
Chad Taylor – drums

Wer eines ihrer Alben kennt oder sie in einem Internet-Video entdeckt hat, mag nach stilistischen Schubladen gesucht haben: Ist das noch Jazz?
Ist das instrumentaler Avantgarde-Rock oder vielleicht doch eher eine eigenwillige Variante amerikanischer “Roots Music”?
Fragen, die sich die Digital Primitives wahrscheinlich nie gestellt haben, aber dennoch helfen können, der unkonventionellen Klangkunst des Trios näher zu kommen, denn sie weisen auf alle Fälle in die richtigen Richtungen.

Kopf und treibende Kraft der Band ist der Musiker, Musikpädagoge und Mulitmedia-Künstler Cooper-Moore.
Als exzellenter, dem freien Jazz nahe stehender Pianist spielte und spielt er mit David S. Ware, William Parker u.v.a..
Getrieben wird er noch von einer weiteren Leidenschaft: dem Bauen und vor allem Spielen von selbst entworfenen Instrumenten.
Und genau dieses Faible kann er mit den Digital Primitives grenzenlos ausleben.
Neben sich hat er dafür die idealen Partner: den in Tel Aviv aufgewachsenen, wie Cooper-Moore in New York lebenden Saxophonisten Assif Tsahar sowie Chad Taylor an den Drums.
Es ist somit kein Widerspruch, dass es im Trio des Pianisten Cooper-Moore kein Klavier gibt.
Zum Einsatz bringt er statt dessen ein bundloses Banjo, eine Mund-Violine oder andere seiner handgemachten Instrumente.
In Verbindung mit Tsahars zwischen Tradition und Experiment wanderndem Saxophon und Taylors dynamischer Schlagwerkkunst entsteht eine Musik voller Dramatik, Überraschungen, Spiel- und Lebensfreude.
Sie wurzelt tief in den afroamerikanischen Traditionen von Jazz, Funk und Blues, setzt diese aber in einem sehr freien Verständnis neu zusammen.
VHS Leer

Mit freundlicher Unterstützung:

 


Donnerstag 12. April 2012  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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capital skeleton selection

Carl Ludwig Hübsch – tuba
Matthias Schubert – tenor sax
Christian Lillinger – percussion

Hübsch kommt gerne nach Berlin.
Zwei Mitgieder seiner aktuellen Bands wohnen in Berlin: Schubert, Lillinger.
Also besorgt sich Hübsch einen Grund für die Reise: Er macht aus zwei Skelettbesetzungen eine neue, die Haupt(stadt)auswahl:
The Capital Skeleton Selection.
Hübsch denkt sich: “Lillinger ist hyperaktiv und Schubert war mal Dschungel Pilot. Ich aber will, daß alles, was wir spielen, ganz ruhig und entspannt ins entfernte Universum driftet. “
Und so wird es auch sein. Deutliche Töne aus nächster Nähe mit lang anhaltendem Echo, irgendwo anders.


 

 


Freitag 30. März 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Peter Ehwalds Double Trouble

Peter Ewald – reeds
Robert Landfermann – bass
Andi Lang – bass
Jonas Burgwinkel – drums

Ein atemberaubend runder prägnanter Puls, dieses tieftönende bauchige, rhythmische Wabern – gleich zwei Kontrabässe bilden den Untergrund-Beat für die Kompositionen des Berliner Saxophonisten Peter Ehwald.
Zusammen mit den beiden WDR-Jazzpreis-Trägern Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel und dem wilden Berliner Dänen Andreas Lang geht Ehwald auf die rasante Suche nach einer Verbindung von Songstruktur und kammermusikalischen Freiformen.
Dabei bestechen die vier Musiker durch fesselnde ästhetische Stimmigkeit innerhalb ihres einen gemeinsamen Klangkörpers.

www.peter-ehwald.net

 


Freitag 23. März 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Willi Kellers Trio & Gast

Willi Kellers – drums
Clayton Thomas – bass
Frank Paul Schubert – alto & soprano sax
Gast:
Matthias Mülller – trombone

Das Trio traf im Oktober 2007 auf Initiative des Jazzkeller 69 zum ersten Mal aufeinander.
Pulsbetonter Rhythmen, extravagannte wunderbare Melodien, Klangkaskaden einer intensiven Qualität, hervorragendes Zusammenspiel, Jazz unserer Zeit sensiblel im Zusammenspiel, mit kraftvollen Soli.

Willi Kellers ist seit über 30 Jahren im Bereich des Free Jazz und der Improvisierten Musik aktiv und arbeitete intensiv mit Keith Tippett, Julie Tippets, Peter Brötzmann, Charles Gayle und vielen anderen zusammen.
Der Saxophonist Frank Paul Schubert ist derzeit mit der Band GRID MESH (mit Andreas Willers, Johannes Bauer und ebenfalls mit Willi Kellers), mit dem Trio TAPETUM (mit Mike Majkowski und Yorgos Dimitriadis) und mit Musikern wie Matthias Müller, Olaf Rupp, Alexander von Schlippenbach etc. zu hören.
Clayton Thomas ist seit seinem Eintreffen in Berlin ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Berliner Improvisationsszene. Er gründete das Splitter-Orchester und ist Mitglied der Formationen “Trio Aus”, “Astronomical Unit”, “Ames Room” etc..

Mit der zweiten Begegnung entstand eine CD und das Willi Kellers Trio.
Zur Präsentation der CD ist als Gast Matthias Müller eingeladen, einer der originellsten Posaunisten der Berliner Szene, der u.a. mit den Duos „Superimpose“ (mit Christian Marien), „Foils“ (mit Frank Paul Schubert) und den Trios „Trigger“, „RMF“ und „Astronomical Unit“ von sich hören macht.

 


 


Freitag 16. März 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Booklet

Joe Williamson – bass
Tobi Delius – reeds
Steve Haether – drums

In unserem Büchlein stehen lauter Songs, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben.
Aus eigener Hand, von Jazzgrößen wie Duke Ellington oder Herbie Nichols, von Freunden und Kollegen, aber auch vom Radio oder dem Kino.
In unseren Improvisationen tauchen diese Songs immer wieder auf, wobei wir nie wissen welche wann dran kommen, das ergibt sich immer im Moment.

Review Zeit online

 


Donnerstag 15. März 2012  -  Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.

jayjaybece

JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).

Gewinner des Skoda- Sonderpreises für Jugend Bigbands 2010. Da die Juroren die modernen Eigenkompositionen beeindruckten wurde ein zweitätiger Workshop mit einem Dozenten eigener Wahl ausgelobt.
Mit ihrem Konzept errang das Orchester zusätzlich den Preis der Union Deutscher Jazzmusiker für ein zeitgenössisches Werk. www.skoda-kultur.de
Beim diesjährigen Berliner Orchestertreff am 17.9.2011 im FEZ Wuhlheide hat Jay Jay Be Ce den ersten Platz in der Kategorie E – Big Bands belegt und darf damit als Vertreter Berlins am Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 im Mai in Hildesheim teilnehmen.

saxes
Nils Feldmann, Sophia Steilen – alto sax / Laurenz Welten, Anna Tsombanis – tenor sax / Andres Reifgerst – bariton sax
brass
Tobias Knebel, Lisa Buchholz, Frida Beck, Arvid Maier – trumpet
Jörg Marschall, Jan Ole Zabel – trombone / Justine Thomsen – bass trombone
rhythm
Jonathan Morgenstern – piano / Johannes Jungnickel – guitar / Jakob Heyer – bassguitar / Leon Griese – drums
conductor
Christof Griese

 

 


Freitag 9. März 2012  -  Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Schlippenbach-Walsdorff-Quartett

Alexander von Schlippenbach – piano
Henrik Walsdorff – tenor sax
Antonio Borghini – bass
Christian Lillinger- drums

“Es geht um die Positionierung im Hier und Jetzt, um emotionale Wahrheit, um ein Vordringen zum Kern ohne geborgte Krücken, um die risikovolle Schatzsuche im Immer-noch-Neuland.
Es geht um vollständig individuierte Musik, um die eigene Ausformung des Ererbten. „Die Saat geht auf“, beschrieb diese Generationsübergabe Free Jazz-Pionier Alexander von Schlippenbach.
Und es ist kein Zufall, dass er das auf eine Band bezog, in der Henrik Walsdorff spielt.”
~ Ulrich Steinmetzger,  Liner notes zur CD “Henrik Walsdorf Trio” JAZZWERKSTATT

 

 

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