jazzkeller 69 e.V.

Freitag 2. September '11    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Folien


Willi Kellers – drums
Manfred Hering – reeds
Christoph Winckel – bass
Frank Paul Schubert – sopran sax
Matthias Müller – trombone

“Folien” heißt die aktuelle CD des Duos Duo Frank Paul Schubert, Matthias Müller. Zur Eröffnung der Herbstsaison legt der Jazzkeller 69 noch einige Folien dazu.

FOILS [FMRCD311] versucht oberflächliche Kontraste, die durch die Instrumentation (Sopransaxophon, Posaune) nahe liegen, zu vermeiden und setzt stattdessen auf eine einheitliche Verschmelzung.
Bei aller Agilität und Turbulenz in den einzelnen Stimmen entsteht ein homogenes Klangband, das eher einen texturellen als einen narrativen Charakter hat.

„Seit Anfang der siebziger Jahre in der Jazzszene der DDR aktiv, schlägt Manfred Hering einen musikalischen Bogen von der modernen Jazztradition zu den Ausdrucksbereichen der freien Improvisationsmusik.
Manfred Herings Spiel überzeugt gleichermaßen durch Expressivität und Formbewußtsein. Er vermag sich im Prozeß intensiven, energiegeladenen Musizierens ebenso individuell mitzuteilen wie als feinfühliger Gestalter liedhafen Materials und balladesker Stimmungen.“
~ Dr. Bernd Noglik

Christoph Winckel gilt als der eigensinnigste und kräftigste Bassist in Gesamtdeutschland, ein freier Spieler, aber mit ungeheurem Swing.
In der früheren DDR gehörte er zu den meistbeschäftigsten Musikern, in den 90-igern dann viel Theaterarbeit (Hamburg, Bochum), und Touren im Charles Gayle Trio, Phil Minton, Brötzmann Trio…

“Dem Publikum und auch seinen Mitmusikern wendet Willi Kellers meistens das Profil zu, also auch das Ohr (in der Regel das rechte).
Alles andere geschieht wie von allein und ist fazinierend: Willi Kellers bei der Arbeit.
Einer der großen Schlagzeuger in der improvisierten Musik, was endlich mal gesagt werden muß, falls es noch niemand gesagt hat.
Was er an Energie in die Musik eingibt, äußert sich nicht in Lautstärke, sondern in Verdichtungen, in ständig wechselnden Auffassungen von Zeit und Klang, in einem Ideenfluß, der reich an Wendungen und Gestaltungsweisen ist und dennoch nie reißt oder formlos wird.
Bei ihm sammeln sich Ideen, von ihm gehen kumulierende Prozesse aus, er beeinflußt musikalische Prozesse durch reservierte Haltungen, bietet Alternativen an oder entschließt sich plötzlich synchron zu den anderen zur Steigerung von Tempo, Intensität, Dynamik.
Und immer haben die anderen Musiker etwas davon. Er läßt sie nie hängen, er verdeckt ihre Beiträge nie, und seine eigenen kommen mit großer Präsenz und Genauigkeit. Er ist, kurz gesagt, ein idealer Schlagzeuger…”
~ Hans-Jürgen Linke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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