Archiv 2010
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Dienstag 25. Mai 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
SO Jazz Quartet (PL / USA)
Piotr Wojtasik – trumpet
Sylwester Ostrowsi – saxophon
Wayne Dockery – bass
John Betsch – drums
Präsentation der Wojewodschaft Westpommern in Berlin
Piotr Wojtasik gilt als einer der besten Trompeter des polnischen Jazz. In einer Umfrage der Zeitschrift Jazz Forum im Jahre 1996 wurde er zum “Trompeter des Jahres” gewählt. Neben seinen zahlreichen Auftritten ist er Dozent an der Musikhochschule in Katowice. 1997 formierte er sein eigenes Quintett. An Piotr Wojtasiks Seite standen bereits Stars wie Billy Harper, Buster Williams, Ben Pulay, David Friesen, Zbigniew Namyslowski, Tomasz Szukalski und David Friedman. Er gastierte auf Festivals wie dem “Jazz Jamboree” in Warschau, dem “Jazz End Blues” in Stockholm, den “Berliner Jazz Tagen”, dem “Festival de Radio France” u.a.
Gegenwärtig arbeitet er mit den US-Stars John Betsch und Wayne Dockery, den wir erst kürzlich mit dem ARCHIE SHEPP QUARTET beim “Sounds No Walls”-Festival erleben konnten .
Die Präsentation der Wojewodschaft Westpommern zeigt das touristische, wirtschaftliche und vor
allem kulturelle Potenzial dieser Region: www.oder-partnerschaft.eu
.
Freitag 21. Mai 2010
kein Konzert des Jazzkeller 69
Zu Pfingsten empfehlen wir den Besuch des Festivals
SOUNDS NO WALLS – South African Jazz Connections
im Quasimodo bzw. der Philharmonie
.
Freitag 14. Mai 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
APPLIANCES BERLIN
Tom Arthurs – trumpet
Anna Kaluza – alto sax
Lothar Ohlmeier – tenor sax, bass clarinet
Andreas Willers – guitar
Fabian Kalbitzer - e-bass
Isambard Khroustaliov – laptop
Britt Hatzius – visuals
Maurizio Ravalico – congas, percussion
Rudi Fischerlehner – drums
“Appliances” präsentiert zwei spannende, europäische independent-Labels / Platformen: Not Applicable (London) und Farai-Records (Berlin, Wien) .
Im Zentrum von Not Applicable steht das Londoner Elektronik Duo Icarus (Ollie Brown, Sam Britten) und seine stilübergreifenden, elektroakustischen Zusammenarbeiten mit MusikerInnen, Performancekünstlern und Filmemachern.
Auf dem Label Farai Records veröffentlichen Bands wie Erste Stufe Haifisch, Pinx und Grid Mesh Musik zwischen Jazz, experimenteller Musik und Post-Rock.
Gemeinsam organisierte Abende von Not Applicable und Farai-Records gab es bereits zwei mal in London und in Berlin zu hören, zu erwarten sind verschiedenen Zusammenstellungen an improvisierenden Bands, live remixed von Icarus und mit interaktiven Visuals von Britt Hatzius.
www.not-applicable.org
www.farai-records.com
Donnerstag 13. Mai 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.
JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
In diesem Jahr wurde der Landeswettbewerb Jugend Jazzt in Berlin gewonnen und damit die Einladung zum Bundeswettbewerb 2010 nach Bingen
Leitung: Christof Griese
Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst - saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser - trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse - trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel - guitar
Jakob Heyer - bass
Leon Griese - drums
Freitag 7. Mai 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
ONI KRAMLER
Achim Kaufmann – piano
Matthias Schubert – tenor sax
Antonio Borghini – bass
Kramler ist Klavierochse. Er gibt sich mit Klavieren oder Flügeln zufrieden.
Er geht unwissend auf die Bühne. Mit oder ohne Papier.
Ist es mit Papier, steht etwas drauf. Es ist von ihm selbst oder von jemand anderem.
Es sind auch andere mit auf der Bühne. Man sieht ihre Hosenbeine.
Musik ist die organisierte Form von Schallereignissen. Luft gerät in Bewegung.
Ein Klavier scheint auf den ersten Blick unbeweglich, aber Kramler und die Seinen sind Illusionisten.
Levitation ist ihre Sache. Am Ende des Abends wird Oni Kramler gespielt haben.
[ Aus dem Japanischen von GDR Guenther ]
Freitag 23. April 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Record Release (BIT)
Es geht!
Christof Griese – reeds
Christian Kappe – trumpet
Adrian Sherriff – basstrombone
Burkhard Jasper – piano
Horst Nonnenmacher – bass
Niko Schäuble – drums
Im Juli 2009 wurden im rbb unter der Leitung des australischen Jazz-Musikers Niko Schäuble komplex arrangierte Kompositionen eingespielt und aufgenommen in einer außergewöhnlichen Besetzung.
Nicht umsonst heißt der Titel der CD “ES GEHT!“.
Starken Einfluss hat nicht zuletzt die in Australien erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Niko Schäuble und Adrian Sherriff, garantieren sie doch im Zusammenspiel multikulturelle Klangfarben, Grooves sowie lebendige Improvisationen.
Donnerstag 22. April 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.
JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
In diesem Jahr wurde der Landeswettbewerb Jugend Jazzt in Berlin gewonnen und damit die Einladung zum Bundeswettbewerb 2010 nach Bingen
Leitung: Christof Griese
Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst - saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser - trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse - trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel - guitar
Jakob Heyer - bass
Leon Griese - drums
Montag 19. April 2010- Konzerthinweis - 21:00:
Ick koof mir Dave Lombardo wenn ick reich bin [Zionskirchstrasse 34 - Berlin, Mitte]
boom box
thomas borgmann – reeds
akira ando – bass
willi kellers – drums
Boom Box, das heißt: Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht. In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Akira Ando eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt
»Free Bop« nennen sie ihr beseeltes Zusammenspiel selbst. Die »taz« spricht von »Intensitätsmusik«, um gleich erklärend hinzufügen: »Darf man auch Jazz zu sagen, wenn einem kein anderes Wort dafür einfällt.
Felix Klopotek, angesehener Kritiker und Jazzproduzent, bezeichnet Boom Box kurz und knapp als »supercoole Free-Jazz-Combo«.
“…Overall it’s a very different session from anything I’ve heard from you, and why not?
The rhythm duo are really most inventive at generating a dynamic that holds up even when it sounds like it shouldn’t. It’s quite a novel trio in many respects. Congratulations! “
Keith Knox, June 2009 ( Silkheart Records )
Zuhörerreaktionen Dezember 2009:
“was mich so an der Musik fasziniert, ist die Tatsache, daß alle Stücke sich so logisch entwickeln, eine ungemein spannende Architektur haben, die Spannungsbögen schier unendlich scheinen, Das traumhafte Zusammenspiel und die verblüffende Lockerheit, mit der sie ans Werk gehen. Alles sieht soo unglaublich leicht aus, wie aus dem Handgelenk geschüttelt (zumindest wenn man nicht sieht, wie das Spielen physisch anstrengt); darüber hinaus lieb ich die Melodielinien, zum Mitsingen und -tanzen (wenn ich’s könnt).”
“…trotzdem große bewunderung, was in dieser wenig inspirierenden situation zu hören war. borgmann spielt so ‘schwarz’ wie kaum ein anderer saxophonist, hat einen wahnsinnston auf tenor und sopran, genauso wie bassist ando sich als wunderbarer musiker präsentiert hat – das ganze trio auf spannendem weg zwischen free und sehr melodischen passagen, z.t. würde ich es romantisch nennen. keine musik, die einen kalt lässt. jazz in einem sehr ursprünglichen sinn. sehr deutliche afroamerikanische vorbilder, kaum europäische.”
“… dieser Borgmann ist für meine Ohren immer einzigartig. Ich wiederhole mich … ich folge seinen
Melodien und Variationen und entdecke ihn, auch wenn er *ausbricht*, immer wieder. Ich fühle mich ganz einfach nicht – wie so oft – verarscht. Es ist vielmehr Gänsehautmusik.”
Mittwoch 14. April 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Karma Sample
Magnus Wiik – guitar
Alexander Beierbach – saxes
Adrian Myhr – bass
Audun Hjort – drums
Die Musik von KARMA SAMPLE entsteht aus der Interpretation eigener Kompositionen und aus der Suche nach darin enthaltenen Freiräumen.
Dabei spielen die Unterschiede sowohl in der geographischen, als auch in der musikalischen Herkunft durchaus eine Rolle.
Der Berliner Saxophonist Alexander Beierbach traf erstmals im Sommer 2007 im kanadischen Banff auf die beiden norwegischen Musiker Adrian Myhr (Kontrabass) und Magnus Wiik (Gitarre).
Gemeinsam mit dem ebenso aus Norwegen stammenden Schlagzeuger Audun Hjort setzen die Musiker nun ihren regen Ideenaustausch zwischen Oslo und Berlin fort.
Freitag 9. April 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Scott Fields Freetet
S
cott Fields – guitar
Matthias Schubert – tenorsax
Sebastian Gramss – bass
Christian Lillinger – drums
Das Scott Fields Freetet ist durch die klassischen Free-Jazz-Ensembles der 60-er Jahre inspiriert, operiert jedoch mit einer eigenen Variation.
Wie Ornette Colemans jazzige, aber akkordfreie Trios und Quartette der 1960er Jahre, arbeitet das Freetet innerhalb einer Thema-Solo-Interlude-Solo-Thema Struktur.
Die Variation liegt im Themenmaterial selbst.
Während im klassischen Free Jazz normalerweise der 4/4 Takt oder Jazzwalzer vorherrscht, sind die Themen des Freetets übervoll mit komplex verschobenen und zusammengesetzten Taktarten, wobei zusätzlich noch hier und da Beats eingefügt oder ausgelassen werden, was der Musik einen zuweilen seltsam eckigen Charakter verleiht, ohne jedoch den Jazzfeel und Drive einzubüssen.
Der personelle Kern des Freetets, Fields, Gramss und Lillinger gehen hier ganz weit zu ihren Jazzwurzeln zurück.
Fields lässt hier seine Kollektion an Soundveränderungen außen vor zugunsten eines klaren Jazzsounds. Gramss, Lillinger und Schubert als Gast dünnen ihre Soundarsenale bis zu den fundamentalen Spieltugenden aus.
Das Ergebnis ist ein extrem engagierter, impulsiver und zuweilen exzentrischer Free Jazz.
www.scottfields.com
