jazzkeller 69 e.V.

Montag 19. April '10     21:00     Konzerthinweis
Ick koof mir Dave Lombardo wenn ick reich bin   [Zionskirchstrasse 34 - Berlin, Mitte]


boom box


thomas borgmann – reeds
akira ando – bass
willi kellers – drums

Boom Box, das heißt: Saxophon trifft Drums trifft Bass – und das mit aller Wucht. In langen, häufig fließenden Stücken erschaffen Borgmann, Willi Kellers und Akira Ando eine Musik, die sich zwischen lyrisch friedlichen und ekstatischen Phasen, zwischen weiträumigem und dichtem Spiel hin und her bewegt

»Free Bop« nennen sie ihr beseeltes Zusammenspiel selbst. Die »taz« spricht von »Intensitätsmusik«, um gleich erklärend hinzufügen: »Darf man auch Jazz zu sagen, wenn einem kein anderes Wort dafür einfällt.
Felix Klopotek, angesehener Kritiker und Jazzproduzent, bezeichnet Boom Box kurz und knapp als »supercoole Free-Jazz-Combo«.

„…Overall it’s a very different session from anything I’ve heard from you, and why not?
The rhythm duo are really most inventive at generating a dynamic that holds up even when it sounds like it shouldn’t. It’s quite a novel trio in many respects. Congratulations! “
Keith Knox, June 2009 ( Silkheart Records )

Zuhörerreaktionen Dezember 2009:
„was mich so an der Musik fasziniert, ist die Tatsache, daß alle Stücke sich so logisch entwickeln, eine ungemein spannende Architektur haben, die Spannungsbögen schier unendlich scheinen, Das traumhafte Zusammenspiel und die verblüffende Lockerheit, mit der sie ans Werk gehen. Alles sieht soo unglaublich leicht aus, wie aus dem Handgelenk geschüttelt (zumindest wenn man nicht sieht, wie das Spielen physisch anstrengt); darüber hinaus lieb ich die Melodielinien, zum Mitsingen und -tanzen (wenn ich’s könnt).“

„…trotzdem große bewunderung, was in dieser wenig inspirierenden situation zu hören war. borgmann spielt so ’schwarz‘ wie kaum ein anderer saxophonist, hat einen wahnsinnston auf tenor und sopran, genauso wie bassist ando sich als wunderbarer musiker präsentiert hat – das ganze trio auf spannendem weg zwischen free und sehr melodischen passagen, z.t. würde ich es romantisch nennen. keine musik, die einen kalt lässt. jazz in einem sehr ursprünglichen sinn. sehr deutliche afroamerikanische vorbilder, kaum europäische.“

„… dieser Borgmann ist für meine Ohren immer einzigartig. Ich wiederhole mich … ich folge seinen
Melodien und Variationen und entdecke ihn, auch wenn er *ausbricht*, immer wieder. Ich fühle mich ganz einfach nicht – wie so oft – verarscht. Es ist vielmehr Gänsehautmusik.“

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