Archiv 2010
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Freitag 26. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Oh Nein
Peter Van Huffel – alt + sopran sax
Roland Fidezius – bass
Lothar Ohlmeier – tenor sax, bassclarinet
Yorgos Dimitriadis – drums
Aus einer interkontinentalen Kooperation wurde Freundschaft, aus Projekten ein Band.
Ein Nachweis, dass außergewöhnlichen musikalischen Ideen im zeitgenössischen Jazz keine Grenzen haben, weder geographische noch stilistische!
www.myspace.com/ohneinohnein
www.petervanhuffel.com
www.rolandfidezius.de
Dienstag 23. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
TaLam 11 plays Charles Mingus
Gebhard Ullmann – bassclarinet, sopran sax, flute
Hinrich Beermann – bariton sax
Daniel Erdmann – tenor sax
Vladimir Karparov – tenor sax
Jürgen Kupke – clarinet
Joachim Litty – bassclarinet, altclarinet
Heiner Reinhardt – bassclarinet
Volker Schlott – alt sax, sopran sax, flute
Michael Thieke – clarinet, altclarinet
Benjamin Weidekamp – clarinet, alto sax
Hans Hassler – akkordeon
Gebhard Ullmann‘s Elftett gilt zwar als Berliner Gewächs, doch ein vergleichbares Ensemble gibt es nirgends.
Diese Band gilt als Inkarnation eines west-östlichen Divans im Jazz, geniesst weltweit hohe Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik.
Ihr Klang sei eine „Kombination aus Holz und Leder, aus Abient und Jazz, aus musikalischem Traum und klingender Wirklichkeit.“
Wolf Kampmann
www.gebhard-ullmann.com
Samstag 20. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
trondheym
Gerhard Schmitt – guitar, loops
Lars Dieterich – bassclarinet, electronics
Macabo – live video
Trondheym schafft den Spagat, gleichzeitig eingängig, aber auch aufregend und neu zu klingen.
Jazzthetik Mai 2008
Durch den kreativen Einsatz einer durch zahllose Effektgeräte gespielten Gitarre und live video, in Kombination mit dem eher traditionell-holzigen Klang der Bassklarinette, kreiert trondheym einen eigenen Sound, der sowohl ein jüngeres Publikum in seinen Bann zieht, als auch den aufgeschlossenen, traditionellen Musikfan durch einen neuen Umgang mit der Improvisationskultur beeindruckt.
www.trondheym.com
Samstag 20. März 2010
| Jazz an der Lohmühle VIII Kultursommer im Treptower Norden Mai – August 2010 Wir sammeln Spenden für den Lehmhausbau in Otjiwarongo, Namibia (www.sodi.de) Open Air Bühne Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstr. (am Landwehrkanal) |
Jazz an der Lohmühle ist auch in diesem Sommer ein lohnenswertes Pilgerziel für musikinteressierte Berliner und ihre Gäste.
Draußen und gratis werden in der romantischen Umgebung des Wagendorfes Lohmühle am Landwehrkanal in Berlin-Treptow wieder international anerkannte Berliner Solisten und Ensembles Musik zwischen moderner Folklore und zeitgenössischem Jazz vorstellen.
Der Jazzkeller 69 e.V. als Veranstalter kann in diesem Jahr auf 41 Jahre Jazz in Treptow zurückblicken. Unterstützt werden die Konzerte vom Kulturamts des Bezirksamts Treptow-Köpenick und dem Kulturbanausen e.V.
Freitag 19. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Johnson/Kubach/Bauer/Schwingenschlögl
Johannes Bauer – trombone
Paul Schwingenschlögl – trumpet, fluegelhorn
Gerd Kubach – bass
Zam Johnson – drums, toy percussion
Kubach / Johnson sind nicht nur eine der gefragtesten und eingespieltesten Rhythm-Sections der Stadt mit einer Menge Groove und Präzision, sondern auch sehr kreative Künstler, was sie mit ihrer Toy-Percussion Performance letztes Jahr bewiesen.
Die beiden Bläser, Johannes Bauer und Paul Schwingenschlögl, kennen sich vom Manfred Schulze Bläserquintett.
Beide beschäftigen sich seit langer Zeit mit den vielfältigen klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente.
Das Zusammentreffen der vier Musiker in verschiedensten Kombinationen verspricht einen spannenden Abend sowohl für die Zuhörer als auch für die Akteure.
Donnerstag 18. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 20 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe [ info ]
Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel.
Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.
JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg gegründet.
Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.
Die – teilweise mit Preisen versehenen – Kompositionen sind (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen wahre Herausforderungen.
1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III ermöglicht wurde).
In diesem Jahr wurde der Landeswettbewerb Jugend Jazzt in Berlin gewonnen und damit die Einladung zum Bundeswettbewerb 2010 nach Bingen
Leitung: Christof Griese
Fabian Junge, Nils Feldmann, Henrik Baumgarten, Simon Barchewitz, Andres Reifgerst - saxophone
Tobias Knebel, David Heiß, Jan Kaiser - trumpets
Maxim Tartakovskiy, Jan Ole Zabel, Nils Nüsse - trombones
Lukas McNally – piano
Johannes Jungnickel - guitar
Jakob Heyer - bass
Leon Griese - drums
Freitag 12. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
Kulturhaus-Mitte (Salon) [Auguststr. 21]
John Schröder Quartett
John Schröder – piano
Christian Weidner – altsax
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums
Bei John Schröder ist die Virtuosität Mittel zum Zweck, um packende musikalische Substanz zu vermitteln.
Es ist eine Musik voller Überraschungsmomente und voll von hochkreativem Spieltrieb.
Hochkomplex ist der Tanz, den Schröder die Band mit Metren, Skalen und Harmonien ausführen lässt.
Schrödersche Tänze aus Tönen mit funkelndem Hintersinn und schwirrender Beweglichkeit.
Und Schröder’s Quartett ist eine Band von enormer Kommunikations-Intensität.
Pirouet Records Sir Lemuel’s Dance
www.pirouetrecords.com/home/album_d.php?release=PIT3033
Dienstag 9. März 2010
Jazz oder nicht?
In Sigüenza erobert ein Konzertgänger polizeilich sein Recht.
Das Jazzfestival im kastilischen Sigüenza liegt schon einige Wochen zurück, in Vergessenheit geraten ist es freilich nicht.
Im Gegenteil. Zur Erinnerung: Wegen eines mutmaßlichen Falles von Etikettenschwindel hatte ein Festival-Besucher die Guardia Civil gerufen, Spaniens paramilitärische Polizei, ansonsten eher auf Verkehr und Terrorabwehr spezialisiert.
Die Musik, die „Larry Ochs Sax & Drumming Core” darboten, sei gar kein Jazz, argumentierte der Mann. Sondern „zeitgenössische Musik”, die ihm „psychologisch kontraindiziert” sei.
Er wolle sein Geld zurück.
Ein Zivilgardist hörte ein paar Takte zu – und kam zu dem Schluss, dass Ochs’ Musik tatsächlich kein Jazz sei, sondern zeitgenössischkreativ, ein Richter solle sich um den Fall kümmern. Den ganzen Beitrag lesen »
Freitag 5. März 2010 - jazzkeller 69 stellt vor - 21 Uhr:
AUFSTURZ [Oranienburgerstr. 67]
Klima Kalima
Kalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums
Die Band gewann 2008 in den Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim.
“Schräg im Outfit, schrill im Sound und in jeder Hinsicht laut, fegt Kalima sämtliche Klischees über skandinavische Bedächtigkeit von der Bühne.
Mit dem gleichermaßen unorthodox wie in allen erdenklichen Tempi und Metren stets präzise trommelnden Olli Steidle und Oliver Podratz am Bass lässt Kalima alle Fesseln fallen.
Ob mit herkömmlichen Bottleneck-Gitarrensounds oder einem elektrischen Milchschäumer an den Saiten, schwingen sich Klima Kalima zu den Herren über ein wohlorganisiertes Klangchaos auf, dessen arrangierte Komplexität kaum zu toppen ist.”
Andreas Ahlemann, Mannheimer Morgen, 18.2.2008
